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Mittelerde & andere phantastische Welten » Tolkiens Werke » Abschiedslied der Hobbits in Krickloch

Ancalagon

Gefährte

Abschiedslied der Hobbits in Krickloch

Als ich mir die Vertonung vom Tolkien Ensemble anhörte, stach mir ein Lied ins Ohr:
Farewell We Call to Hearth and Hall!
Ich kann mich nicht an das Äquivalent meiner alten deutschen Übersetzung erinnern.
Das Lied soll gesungen werden, als die Hobbits Krickloch verlassen.
In der Ardapedia habe ich es nicht gefunden.
Leider habe ich den HdR gerade nicht zur Hand, aber wenn man googelt, findet man eine deutsche Übersetzung, aber nur die von Krege:
Ach, Haus und Herd, auf Wiedersehn!
Das ist doch die Version von Krege, oder? Ich finde zumindest nichts in der alten Übersetzung, ist dieses Lied womöglich gar nicht in der alten Übersetzung übernommen worden? Wie gesagt, kann gerade nicht nachschauen, und finde auch hierzu keinen deutschen Text, außer erwähnten, den ich für Krege halte.

"Immer wenn ich glaube, dass du unmöglich und auf gar keinen Fall noch dümmer sein kannst... dann ziehst du so ein Ding ab... und beweist, dass du wirklich was auf dem Kasten hast!"
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
Thorin Eichenschild zu Bilbo

Tauriel: If this is love I do not want it. Why does it hurt so much?
Thranduil: Because it wasn't in the books.
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athameg

Gefährte

Re: Abschiedslied der Hobbits in Krickloch [Re: Ancalagon]

Ich habe gerade nachgeschaut. "Ach, Haus und Hof, auf Wiedersehn!" ist tatsächlich die Krege-Übersetzung.

In der Carroux-Übersetzung wird das Lied mit der Vorbemerkung eingeleitet: "Merry und Pippin begannen ein Lied, das sie offenbar für diese Gelegenheit vorbereitet hatten. Es hatte das Zwergenlied zum Vorbild, das vor langer Zeit Bilbo zu seinem Abenteuer angeregt hatte, und es ging nach derselben Melodie." Der Text lautet in der Carroux-Übersetzung:

Fahrwohl, mein Herd, fahrwohl, mein Haus!
Ob Regen strömt, ob Stürme wehn,
Wir müssen fort und weit hinaus,
Wo Berge hoch und Wälder stehn.

Nach Bruchtal hin, zum Elbenport
Am Waldeshang, dem guten Ort,
Wir reiten durch das Morgenlicht.
Wohin von dort? Wir wissen's nicht.

Das Lager unterm Himmelszelt,
Von Feinden und Gefahr umstellt,
Gönnt auf der Fahrt nur kurze Rast;
Der Auftrag drängt und zwingt zur Hast.

Fort müssen wir und weiter nur
Vor Tau und Tag und Sonnenuhr.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Ancalagon

Gefährte

Re: Abschiedslied der Hobbits in Krickloch [Re: athameg]

Vielen Dank, da ich den HdR wieder begonnen habe, werde ich bald auf die Stelle stoßen müssen.

Ich glaube, das erste Mal habe ich den HdR Anfang der 90er gelesen, und lange Zeit jedes Jahr einmal.
Ich meinte, fast jedes Gedicht zu kennen, und wenn schon nicht auswendig oder kurze Passagen, so meinte ich, wenigstens von der Existenz jedes einzelnen zu wissen.
Aber selbst jetzt, wo ich den Text lese, denn du netterweise gepostet hast, klingelt nix bei mir!

Vielleicht setzt die Erinnerung wieder ein, wenn ich es im Zusammenhang lese.

Mann mann mann, habe die Vertonungen gehört und mich ständig gefragt, welches Gedicht ist das bloß...

"Immer wenn ich glaube, dass du unmöglich und auf gar keinen Fall noch dümmer sein kannst... dann ziehst du so ein Ding ab... und beweist, dass du wirklich was auf dem Kasten hast!"
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