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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3

Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Elendorie]

Corrin erwachte, noch ehe die aufkommene Dämmerung das Dunkel der Nacht vollends vertrieben hatte. Er fühlte sich frisch und erholt und während er ein karges Frühstück verspeiste, hielt er Ausschau nach dem Lager der Fremden.
Dort bewegte sich nichts, jedenfalls konnte er niemanden erkennen. Scheinbar schliefen alle noch tief und fest.
Nahe seines Nachtlagers hatte Corrin am Abend einen seichten Bachlauf entdeckt, der lustig in seinem Bett dahin plätscherte; und da er noch immer schmutzig war, das Gesicht verschmiert von Ruß und Blut und die Hände rissig und geschwollen, beschloss er, dass es an der Zeit sei, sich zu waschen.
Hastig packte er seine Sachen zusammen, rollte den Umhang ein und begab sich einen flachen Grashügel hinab zu dem Bach.

Das Ufer des Baches war niedrig und ein wenig schlüpfrig. Er war nicht tiefer als 1 Meter und Corrin überlegte kurz, ob er sich auskleiden und direkt hineinsteigen sollte, entschied sich jedoch dagegen. Auf einem großen flachen Stein beugte er sich hinunter und begann, sich Gesicht, Haare und Hände zu waschen.
Das Wasser war klar und eiskalt. Corrin kam es vor, als wüsche er seine Seele rein von all dem Schlechten, was ihm widerfahren war.
Er legte sich bäuchlings auf den Stein, um etwas von dem frischen Wasser in seine Hände zu schöpfen und zu trinken. Dabei fiel ihm ein, dass er seinen Wasserschlauch an Lunes Sattel vergessen hatte.

Ein schwarzer Vogel starrte ihn von einer nahe stehenden Pappel aus an und Corrin fragte sich, was das Tier wohl denken mochte.; wenn es überhaupt denken konnte, fügte er in Gedanken hinzu und lachte leise über sich selbst.

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"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Kayley]

Ardagast machte die Augen auf. Es war noch dunkel, doch am Horizont sah man bereits wie die Sonne sich ankündigte. Er setzte sich auf, gähnte und streckte sich. Er stand auf und ging zu dem Bach, der in der Nähe war. Noch bevor er sich zum Wasser herunterbeugen konnte, stolperte der Alte über einen Stein, den man selbst im dunkeln hätte sehen können. Da er sich nicht mehr abfangen konnte fiel er mit einem Satz in den Bach. Nach Luft schnappend und wild mir den Händen fuchtelnd war der Zauberer in dem ein Meter tiefen Gewässer scheinbar gefangen. Er ahnte vor lauter Panik nicht, dass er einfach nur stehen musste.

Hilfe, hilfe! Ich ertrinke! HILFE!!!!! HIIIIIIIIILFEEEEEEEE!!!!!!

Schrie er wild vor sich hin.



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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Corrin dachte noch immer über den unheimlichen Vogel nach, als er plötzlich Schreie vernahm.
Alarmiert sah er sich nach allen Seiten um, konnte jedoch nichts entdecken.
Die Schreie waren zweifellos männlich und es schien, als sei jemand in schwerster Not, so panisch und überschnappend klang die Stimme.
Corrin griff nach dem Dolch, den er an seiner Hose trug; das Schwert befand sich außer Reichweite bei Lune; und rannte in die Richtung, aus der er die Schreie zu hören meinte.

Er musste nicht weit laufen. Dem Bachlauf folgend umrundete er einen weiteren Hügel, und traute seinen Augen kaum.
Der Anblick, der sich dem Jungen bot, war einfach zu komisch.
In dem kleinen Bach, welcher nicht tiefer als 1 Meter und nicht breiter als 1,50Meter sein konnte, lag kopfüber der Alte Mann, ruderte wild mit den Armen und schrie aus voller Kehle.

Beinahe hätte Corrin laut aufgelacht. Dann besann er sich eines besseren und beeilte sich, dem Alten aus dem Wasser zu helfen.
Er stieg in den Bach, packte den Alten am Arm seiner Kutte und zog ihn in Richtung des Ufers.

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Geändert durch Kayley (27.01.2014 18:59)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Kayley]

Ardagast nahm aus der Umgebung nichts mehr war und schrie nur noch um sein Leben, bis ihn offensichtlich jemand packte. Kurz versuchte er seine Orientierung zu finden und konnte das Gesicht von diesem Jungen, den er wegschickte erkennen. Noch bevor er etwas sagen konnte schlug er aus Panik wieder wild um sich und schrie noch lauter. Tabe tragen seine Arme den armen Jungen mehrmals und verpassten ihm mindestens blaue Flecken, wenn nicht noch mehr.



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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Der Alte Mann, Ardagast, entpuppte sich als nicht sehr kooperativ bei seiner Rettung.
Er ruderte mit den Armen, schlug, trat und zappelte, und Corrin musste sich mehrmals ducken, um den wild fliegenden Gliedmaßen auszuweichen. Es gelang ihm nicht immer und er wurde an einigen Stellen seines Körpers schmerzhaft getroffen.
"Ich hätte gar nicht gedacht, dass der Alte so viel Kraft hat" dachte er kurz, bevor er sich wieder daran machte, ihn aus dem Wasser zu ziehen.

Der Alte war von Kopf bis Fuß durchnässt und musste eiskalt sein.
Panische Todesangst glitzerte in seinen Augen.

Corrin merkte langsam, wie seine Kräfte schwanden, denn der Mann war schwer und es war anstrengend, ihn trotz der Tritte und Schläge festzuhalten.
Er beschloss, etwas anderes zu versuchen und hielt nun den Kopf des Mannes an beiden Seiten fest.
Eindringlich starrte er ihm in die Augen und schrie ihn an:

"Steht auf! Steht einfach auf!"

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Geändert durch Kayley (27.01.2014 18:57)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Kayley]

Ardagast bekam überhaupt nicht direkt mit was der Rohirrim von ihm wollte und so schlug er ihm mit voller Ladung eine in's Gesicht. Ausserdem zappelte er weiter und hatte Mühe nicht unterzugehen, musste aber mehrmals versehentlich Wasser schlucken. Auf die Idee einfach im Wasser zu stehen, kam er nicht.



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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Corrins Kopf flog schmerzhaft zur Seite, als er einen Faustschlag mitten ins Gesicht bekam. Sofort floss warmes Blut aus seiner Nase und fast hätte er den Alten Mann losgelassen, doch dieser schien immernoch von Angst und Panik übermannt und unfähig zu sein, sich zurecht zu finden.
So verstärkte er seinen Griff, warf sich zurück ans Ufer und zog den Alten in einem letzen Kraftakt einfach mit sich mit.

Keuchend blieb er am Ufer liegen, Ardagast halb über sich.
Nach einigen Atemzügen fing er an, nach den Gefährten des Mannes zu rufen, denn er hatte nicht mehr genügend Kraft, den Mann von seinem Körper herunter zu rollen.

"Hallo? Hört mich jemand?"

"Wir könnten hier Hilfe gebrauchen!"

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Kayley]

Ardagast bemerkte nach kurzer Zeit wieder festen Boden unter seinen Füßen. Er zappelte noch etwas hörte dann aber auf und spuckte Wasser aus. Schwer atmend und übermannt von seiner Freude über die Rettung umarmte er den jungen Rohirrim und drückte ihn seht fest an sich.

DU HAST MICH GERETTET!!!!!!

Ausserdem schüttelte er ihn durch. Erst dann bemerkte er die Verletzungen in seinem Gesicht. Eine blutige Nase, blaue Flecken und ein leicht blaues Auge. Er lies von ihm ab.

Aber sag mal, ist dir etwas zugestoßen oder warum siehst du so fertig aus?



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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Corrin starrte den Alten, der ihn so fest an seine breite Brust drückte, dass der Junge kaum Luft bekam, mit weiten Augen an.
Das konnte doch alles nicht wahr sein! In dem Wasser hätte nichtmal ein Kind ertrinken können, und dieser Kerl hatte geschrien und gezappelt, als wäre er in reißende Stromschnellen gefallen!!!

Erschöpft und ungläubig schüttelte er nur den Kopf, atmete einmal tief aus, und sank zurück auf den Boden. Ein knappes Lachen entfuhr ihm, als er nach Luft und Fassung rang.
Eine Antwort blieb er dem Alten schuldig.

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Geändert durch Kayley (27.01.2014 19:40)

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Aradan600

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Kayley]

Aldamir erwachte durch Laute Schreie. Der Anblick der sich ihm Bot war keine Überraschung. Ardagast drohte in einem Fluss zu ertrinken in dem selbst ein Hobbit mühelos stehen konnte.
Trotz allem war er froh das Corrin die Sache klären konnte, aber etwas Hilfe konnte nicht Schaden. Sofort kramte der Rohirrim die Wolldecke aus Datyrs Satteltaschen und lief zum Fluss. Er reichte sie den beiden.
"Ich denke die könnt ihr gebrauchen."
Dann setzte er sich auf einen Stein in der Nähe und wartete ab.

Onen i-Estel Edain, ù-chebin estel anim.
Hoffnung gab ich den Dúnedain, ich behielt keine hoffnung für mich (Gilraen).

How on earth did u manage to set a stone castle on fire? (Edgar)
In this world are many like me who've kiled their
emotions. Don't forget that! (Shadow)

Aldamir, Aradans Sohn! Klar soweit?

Geändert durch Aradan600 (27.01.2014 19:51)

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