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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3

Nimdeth

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Aerlinn2]

So viele Tote Menschen auf einem Haufen hatte der junge Hobbit noch nie gesehen. Selbst nach dem erfreulichen Wiedersehen der alten Gefährtin Ardagasts konnte er es immer noch nicht fassen. Loki bekam einfach nicht die ganzen Bilder der entstellten und verbrannten Körper aus dem Kopf, die an den Häusern lehnten mit einem Pfeil in der Brust oder einem Dolch im Rücken. Erst jetzt begriff er wie gefährlich die Reise eigentlich war und um was es dabei ging. Obwohl, so genau wusste er eigentlich nicht wo sie hingingen und was es bringe. Jetzt saß er also auf einer Bank in einem Gasthaus, welches eines der wenigen nicht ganz zerstörten Gebäude in einen von Orks überannten und verbrannten Dorf ist, mitten in einem Land welches er nur von einigen Karten kannte und fragte sich wieso eigentlich. Ja, wieso ist er hier und nicht zu Hause an seinem warmen Feuer? Loki wusste selbst nicht wieso und sah sich etwas zögernd um, denn er hatte den toten Wirt gesehen mit dem bratspieß in der Hand und wer weiß, wer noch tot in diesem Gasthaus herumlag. Der Hobbit beobachtete Freya, die sich mit Aerlinn über Hobbits unterhielt. Als Aerlinn der Menschenfrau etwas über die gemütlichen Smials erzählt und dann abbricht und verträumt schaute wusste Loki genau was sie gerade dachte. Er schmunzelte, doch dann fiel sein Blick auf Damaris die gerade das Gasthaus betrat.

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Nimdeth]

Blis versuchte, möglichst nicht in Ardagasts Sichtfeld zu kommen, während sie nach draußen trat. Im Osten dämmerte es bereits und ein schummriges, graues Licht breitete sich über dem zerstörten Dorf aus.
Blis trat auf die schlammige Straße. Sie stieß ein lautes, melodisches Pfeifen aus und schaute gen Himmel.

____________________________________________________

May the force be with you.
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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Aerlinn2]

Freya stellte sich diese Höhle gerade bildlich vor als Aerlinn abbrach und versonnen vor sich hinschaute. Sie musste lächeln. Anscheinend war ihr zu Hause ein wunderschöner Ort. Sie dachte an ihr zu Hause und daran das sie es wohl für eine lange Zeit nicht würde sehen können. Freya wusste nicht wie es weiter gehen würde. Nur das sie Melian und Blis sie mitnehmen wollten. "Das mit der großen Speisekammer klingt gut. Lebst du mit deiner Familie dort?" Mit dieser Frage verscheuchte sie die aufkommenden trüben Gedanken.

Freundschaft
ist wie eine Spur,
die im Sand verwischt,
wenn man sie nicht beständig erneuert.


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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Eruanne]

Aus ihren Gedanken gerissen schaute Aerlinn Freya an.

"Ja, allerdings mit meinen Eltern, meiner ältere und meinen beiden jüngeren Schwestern..."




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Nimdeth]

Damaris war froh, dass sie sich während der kompletten Auseinandersetzung und dem vielen Trubel der eben stattfand, im Hintergrund gehalten hatte. Gerade weil sie ihr Schwert schnell gezückt und sich schon auf einen Angriff vorbereitet hatte, war sie froh doch einen Moment inne gehalten zu haben. Adrenalin schoss durch ihren Körper und als die Situation aufgelöst wurde, wurde ihr leicht schwindelig. Sie dachte daran, wie sie eben noch überlegt hatte, wie sie möglichst schnell und effektiv ihren Gegenüber töten könnte. Nachdem die ganze Sachlage geklärt war und sich herausstellte, dass es sich um Melian und zwei weitere Gefährten handelte, verspürte die Dunadan Erleichterung. Dennoch musste sie schnell raus hier. Sie nickte Melian kurz zu und warf ihr einen vielsagenden Blick zu, denn immerhin war diese eine ihres Volkes, und verschwand dann nach draußen.

Dort zog sie die frische Luft in ihre Lungen und vertrat ihre Beine. Einige Straßen weiter fand sie eine Orkleiche. Offensichtlich hatten ein paar Bauern es geschafft, einen zu überwältigen. Zitternd zog sie Ethuil aus der Scheide und stieß es in seinen Bauch. Sie musste sich irgendwie abreagieren, denn immer noch schwirrten Bilder in ihrem Kopf, welches Drama sich beinahe zugetragen hatte. Nachdem sie sich halbwegs beruhigt hatte, lief sie zurück zum Gasthaus. Als sie es betrat schweifte ihr Blick durch den Raum. Einen Moment überlegte sie wo sie hinsollte, als sie Loki erkannte, der gedankenversunken auf einer Bank saß. Also ließ sie sich neben ihm nieder und fragte.

Na Loki, ist alles in Ordnung bei dir? Du siehst auch so aus als überfordere dich die ganze Situation hier. Aber keine Sorge, mir geht es nicht anders.

Traurig senkte sie ihren Blick und dachte an die ganzen Leichen, an denen sie draußen vorbei gelaufen war.

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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

Freya musste leise auflachen. "Ihr seid vier Mädchen daheim? Das sind wir auch nur bin ich die Älteste von uns. Hat sich dein Vater nie einen Sohn gewünscht?" fragte Freya die junge Hobbitdame.

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Nimdeth

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Eruanne]

Loki sah die Traurigkeit in Damaris Augen und wusste nicht so recht was er sagen sollte. Er seufzte und zuckte mit den Schultern.

"Weißt du, ich reise schon seit einiger Zeit mit euch und hab auch schon einiges mit euch erlebt, jedoch fürchte ich mich davor was noch kommen wird. Ich sah die Menschen tot auf dem Boden liegen und frage mich, wenn selbst sie nichts gegen die Orks ausrichten konnten, wie soll ich es denn je machen und bin ich überhaupt geeignet für so ein Abenteurer? Ich weiß ja nicht mal wo es überhaupt hingeht und einen Ork getötet hab ich auch noch nicht..."

Er ließ den Kopf hengen und nachdem er kurz tief ein und ausgeatmet hatte sah er Damaris tief in die Augen und lächelte.

"aber trotzdem werde ich nicht aufgeben und komme weiter mit. Denn ihr seit mir alle ans Herz gewachsen, selbst Ardagast mit seiner komischen Art, man will es kaum glauben. Doch ich werde diese Bilder der Zerstörung nie mehr aus dem Kopf kriegen."

Das Lächeln erstarb aus seinem Gesicht.

"Sag mal, hast du eigentlich noch Pfeifenkraut? Meins ist nämlich schon verbraucht."

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Geändert durch Nimdeth (25.01.2014 17:30)

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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Nimdeth]

Damaris betrachtete Loki niedergeschlagen von der Seite. Sie konnte verstehen, wie sich hierbei ein Hobbit fühlen musste, der nichts anderes kannte als das Auenland und die friedlichen Menschen die dort wohnten. Und nun musste er mit Entsetzen feststellen, welche Grauen und Übel in diesen Landen verbreitet war. Sie legte ihre Hand auf seine Schulter und meinte.

Du bist wahrlich ein mutiger Hobbit, genau wie Frodo dem die schwerste Aufgabe auferlegt wurde, die man sich nur vorstellen kann. Und genau diese gab man lieber in die Hände eines Hobbits, als in die eines Menschen. Wenn du dich mal wieder fehl am Platz fühlst und dein Zuhause vermisst, denk da immer daran. Auch Hobbits können ihren Mut und ihre Stärke unter Beweis stellen. Auch du hast das schon getan…

…Außerdem hast du schon so viel mit uns durchgemacht, dass ich mir nicht vorstellen könnte, dass in unserer Zukunft noch was Schlimmeres passieren wird.


Sie zwinkerte ihm zu und hoffte ihre Worte würden ihn irgendwie gut tun. Als Loki dann das Pfeifenkraut erwähnte, wurde ihr ganz warm ums Herz.

Ich glaube nach so einem Abend wie heute, kann es nichts Besseres geben als Pfeifenkraut. Leider habe ich aber auch keines mehr.

Sie schielte erst zu Ardagast, der mit großer Sicherheit noch was bei sich haben musste. Dann sah sie das Aerlinn und Freya Met und andere Köstlichkeiten gefunden hatte. Sie überlegte einen Moment und fragte dann Loki.

Was meinst du? Ich denke irgendwo hier in diesem Raum wird mit Sicherheit ein Päckchen Alter Tobi auf uns warten.


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Nimdeth

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

Nachdem Damaris ihm Mut gemacht hatte fühlte er sich gleich viel besser. Doch als sie sagte das ihnen in Zukunft nichts schlimmeres passieren könne, seufzte er wieder.

"Es wäre schön wenn ich genauso überzeugt wäre wie du"

Beim Pfeifenkraut nickte er ihr zustimmend zu und bemerkte dabei ihren Blick zu Ardagast.

"Hmmm...ich glaube ihn sollten wir besser nicht fragen, der verwandelt uns noch in Ungeheuer oder verwechselt uns mit Eichhörnchen"

Als sie vorschlug im Gasthaus zu suchen zögerte er und sah sich vorsichtig um. Doch dann sprang er auf und grinste.

"Na dann mal los, ich halte es nicht mehr lange aus ohne Pfeifenkraut und wehe wir finden keins, dann verwandle ich dich in ein großes,böses und fürchterliches Ungeheuer"

Loki tat so als würde er sich auf einen Stab stützen und machte genau so ein Gesicht wie Ardagast, wenn er diese Warnung Ausstieß. Dann blickte er noch mal in Ardagasts Richtung ob dieser ihn bemerkt hatte. Doch nachdem es so aussah als hätte der Zauberer ihn nicht bemerkt, begann der Hobbit den Boden abzusuchen.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

Ardagast hatte das Gespräch zwischen Damaris und Loki kaum gehört, aber dennoch stach etwas heraus. Loki war unsicher und dachte, dass er für so etwas nicht geeignet ist. Ardagast bewegte sich auf den Hobbit zu und ging in die Knie um mit ihm auf Augenhöhe zu sein.

Wie du nun schon mehrmals feststellen konntest, bin ich eines der mächtigsten Wesen in Mittelerde. Und auch ich habe gegen Saruman meine Grenzen aufgezeigt bekommen. Ich weiß, dass ich Mittelerde nicht alleine retten kann. Aber zusammen schaffen wir es. Und selbst der kleinste kann dabei helfen.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.
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