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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3

MwnoicOfErebor

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

*Mit Schwung warf sich Mwnoic aus dem Tunnel, hinter ihr stieg noch eine Staubwolke aus dem nun endgültig verschütteten Gang. Sie rollte sich platt auf den Rücken, streckte Arme und Beine von sich und konnte sich ein leicht irres Lachen nur schwer verkneifen.*

"Genau, guten Appetit allerseits! Die Verfolger haben wir vorerst abgehängt."

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Ein Hoch auf die Multi-Kausalität °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

- Wenn man in einen Abgrund stürzt, kann man ruhig versuchen zu fliegen -
aus: Der Letzte des Kha ri

-----------------------------Artgerecht ist nur die Freiheit-------------------------------

Geändert durch MwnoicOfErebor (11.01.2014 02:57)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

Ardagast setzte sich erleichtert hin und aß eine große Hähnchenkeule, Brot und einen Apfel. Als ob er seit Wochen nicht mehr gegessen hätte. Nach kurzer Zeit war er damit auch schon wieder fertig und als er sah wie ihn alle gespannt anschauten, entschied sich zum geschäftlichen Teil des Abends überzugehen.

Erst einmal danke, dass ihr mich gerettet habt. Ich weiß nicht was ich dort gemacht hätte. Vermutlich hätte ich dort verrotten müssen bis mich Saruman getötet hätte. Ja, ich wurde von ihm gefangen genommen und er hat versucht aus mir Informationen heraus zu pressen.

Dann blickte er zu Damaris.

Eigentlich hatte ich den Befehl gegeben, dass ihr mich zurück lasst, egal was passiert. Das hatte schon einen Nutzen, denn da ihr nun auf mich gewartet habt, habt ihr wertvolle Zeit verloren. Saruman hat mir das bestätigt, was Gandalf vermutete. Saruman züchtet eine Armee in Isengard heran. Eine Armee der die Sonne nichts anhaben kann und die sehr große Entfernungen zurücklegen kann. Es wird krieg geben. Rohan wird als erstes angegriffen. Es beginnt schon bald. So bald, dass wir hier nicht länger verweilen dürfen! Und da ist noch etwas.

Ardagast wurde für einen Moment still und überlegte kurz. Die Gefährten starrten ihn gespannt an.

Saruman weiß, dass Frodo den Ring hat und wird eine Gruppe Uruk-Hai hinter ihnen herschicken. Sie werden versuchen den Ring an sich zu nehmen und alle anderen zu töten. Ich würde eigentlich vorschlagen, dass wir nach Edoras reiten und Alarm schlagen, aber ich befinde es für wesentlich wichtiger, dass wir die Gruppe Uruks aufhalten. Sobald sie aufbrechen, müssen wir uns an ihre Fersen heften und sie verfolgen! Es wird nicht leicht, aber der Ring ist wichtiger als Rohan.

Er blickte zu Aldamir.

Nichts für Ungut, mein Junge...

Er wand sich wieder an alle.

Wir stärken uns jetzt und sobald wir sehen, dass die Gruppe Uruks aufbricht, müssen wir los.

Er zündete sich nun eine Pfeife an. Auf diesen Schreck musste er sich erst einmal beruhigen.

Sagt mal, wie lange war ich dort eigentlich gefangen? Das müssen ja mindestens 2 Wochen gewesen sein!!!



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

Geändert durch DerDunkelgraue (11.01.2014 10:02)

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Aradan600

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Aldamir versuchte Ardagast Blick mit einem möglichst entschlossenem Lächeln zu entgegnen:
"Ist schon okay Ardagast! Ich weiß selber das das Schicksal dieser Welt vom Schicksal des Ringes abhängt. Ich denke da kann Rohan warten."
Dann starrte er nachdenklich ins Feuer. Die letzten Worte des Istar bekam er gar nicht mehr mit.

Onen i-Estel Edain, ù-chebin estel anim.
Hoffnung gab ich den Dúnedain, ich behielt keine hoffnung für mich (Gilraen).

How on earth did u manage to set a stone castle on fire? (Edgar)
In this world are many like me who've kiled their
emotions. Don't forget that! (Shadow)

Aldamir, Aradans Sohn! Klar soweit?
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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Damaris hatte ein leicht unwohles Gefühl, als Ardagast sie darauf ansprach, dass sie seinen Befehl missachtet hatte. Nachdem er mit dem Erzählen geendet hatte, sagte sie.

Es tut mir ja echt Leid, Ardagast. Ich wollte heute Morgen aufbrechen, aber du müsstest doch mittlerweile wissen, dass einige Dickköpfe unter uns sind.


Sie nickte grinsend zu Aerlinn und Mwnoic. Doch sogleich wurde sie wieder ernst.

Das was du über die Uruk Hai sagst, beunruhigt mich zutiefst. Ich glaube du hast Recht. Wir dürfen die Gemeinschaft des Ringes nicht im Stich lassen. Schon gar nicht wenn eine Horde mordender Uruks hinter ihnen her ist.

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

Ich war nicht mal zwei volle Tage in Orthanc? Mir kam das vor wie eine Ewigkeit.

Ardagast blickte auf Aerlinn und Mwnoic. Er verdrehte kurz die Augen und sagte dann mit sarkastischen Unterton:

Aerlinn und Mwnoic. Ich hätte es wissen müssen...

Der Zauberer sprang auf und warf sich dein beiden in die Arme.

...danke, danke, danke, dass ihr mich gerettet habt. Ihr seid die besten!!!!

Nach dem unerwarteten Überfall setzte er sich wieder auf seinen Platz und rauche seine Pfeife zuende.

Weißt du Damaris, so einen Einsatz hätte ich mir von dir gewünscht. Aber nein, du wolltest ja unbedingt aufbrechen. Nimm dir ein Beispiel an den beiden, die hier wahre Courage beweisen haben. Du hast noch viel zu lernen, meine junge Dunadan.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Aerlinn hatte sich gerade neben Mwnoic ans Lagerfeuer gesetzt um sich aufzuwärmen, doch schon im nächsten Moment wäre sie fast hinten über gekippt, da sie von Ardagast festgehalten wurde, es sollte wohl eine Umarmung sein. Naja, das musste der Zauberer noch üben, aber es war immerhin besser als durchgeschüttelt zu werden.
Im nächsten Moment löste sich Ardagast wieder von Aerlinn und Mwnoic die er ebenfalls umarmt hatte. Erleichtert atmete Aerlinn auf und lauschte dem weiteren Gespräch. Dann warf Ardagast Damaris auch noch vor, sie hätte ihn nicht retten wollen.... Aerlinn konnte es nicht begreifen, sie war doch nur Ardagasts Anweisungen gefolgt...




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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MwnoicOfErebor

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Aerlinn2]

*Erschöpft saß Mwnoic am Lagerfeuer und kämpfte gegen den Schlaf an. Schließlich wollte sie auch was vom Festmahl abbekommen. Müde aber zufrieden biss sie in ein saftiges Kotelett und hörte nur halbherzig dem Gespräch zwischen Ardagast und Damaris zu. Als sich Aerlinn zu ihr gesellte, wollte sie schon mit ihr auf die erfolgreiche Rettungsaktion anstoßen. Ob Ardagast da nun am rummeckern war und wohl demnächst seinen Ärger an Aerlinn und ihr auslassen würde, war ihr jetzt egal. Mit dem plötzlichen Angriff des Zauberers hatte sie nicht gerechnet.
Wäre sie nicht so müde gewesen, hätte sie Ardagast eine verpasst, aber so reichte es nur zum Kotelett-fallenlassen Hrmpf...
Als Ardagast Aerlinn und sie wieder losgelassen hatte, betrachtete Mwnoic mitleidig ihr hart verdientes und nun im Dreck liegendes Abendessen. Dann hätte der Zauberer sie lieber kurz anmeckern sollen, anstatt sie so zu überrumpeln...*

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Ein Hoch auf die Multi-Kausalität °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: MwnoicOfErebor]

Da die Gruppe nun wieder vereint war und gestärkt wie nie zuvor haben sich alle einen letzten guten Schlaf gegönnt. So gut hatte Ardagast schon lange nicht mehr geschlafen. Er saß neben den Gefährten und genehmigte sich eine letzte Pfeife vor dem Aufbruch. Auf einmal schlug ihm jemand an den Kopf und das permanent.

Hey, hör doch mal auf damit!!!

Brüllte der Zauberer in die Ferne, doch es war niemand zu sehen. Das Klopfen wurde lauter und auf einmal schoss Ardagast hoch. Er hatte noch tief geschlafen und wohl etwas geträumt. Nichtsahnend setzte er sich auf und zündete sich zuerst einmal eine Pfeife an. Das Klopfen wurde immer laute und hatte sich nun in ein Trampeln verwandelt. Die Erde schien etwas zu erbeben was dazu führte, dass alle anderen ebenfalls aufwachten. Ardagast stand auf und schaute sich in alle Richtungen um, doch da war nichts zu sehen. Von wo könnte das nur kommen? Fragte sich der Zauberer. Und auf einmal kam eine riesige Schar Uruk-Hai aus dem Tor von Isengard und rannten in Richtung von Rohan. Ardagast traute seinen Augen nicht. Ja, er hatte mit vielen gerechnet, aber so viele?

Du meine Güte.

Flüsterte der Istar vor sich hin. Sofort weckte er die anderen aus dem Halbschlaf auf und machte sich selbst aufbruchsbereit. er Pfiff nach seinem Pferd Roch 46 und schwang sich auf dessen Rücken.

Schnell, wir müssen los! Die Gruppe Uruks ist aufgebrochen! Wir haben keine Zeit zu verlieren!



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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: DerDunkelgraue]

Als Ardagast sie auf ihre fehlende Courage hinwies und dass sie noch viel zu lernen hätte, wollte sich Damaris schon entrüstet beschweren, dass sie ursprünglich nämlich nur seinen Befehl befolgen wollte. Doch froh darüber, dass er befreit werden konnte und die Gruppe wieder komplett war, verdrehte sie nur ihre Augen und murmelte leise etwas vor sich hin.

Ziemlich früh waren die Gefährten schlafen gegangen. Die Dunadan hatte einen entspannten Schlaf gehabt, denn sie konnte kaum glauben, dass alle heil aus der Sache heraus kamen. Außerdem tat es mal wieder gut, sich richtig mit Essen voll zustopfen, wie sie es am Abend noch getan hatten.

Am nächsten Morgen wachte Damaris recht früh auf, weil sie den Zauberer schreien gehört hatte. Nachdem sie ihre Augen gerieben hatte und sich neugierig in der Gegend umsah, erkannte auch sie die Schar Uruk-Hai die gerade aus Isengard kam und sich nach Rohan aufmachte.

Schnell war sie aufgesprungen und hatte ihre Schlafsachen zusammen gepackt, ihr Gepäck geschultert und sich noch eine kalte Keule vom Vorabend geschnappt, die sie zügig verspeiste.

Die Uruks haben einen ganz schönen Marsch drauf. Wir sollten tatsächlich sofort aufbrechen und uns an sie heften, damit wir sie nicht aus den Augen verlieren.

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MorwenDagor

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - Buch 2: Kapitel 3 [Re: Damaris]

Melian zügelte ihr Pferd und ließ Blìs zu sich aufschließen.
Vor ihnen lichtete sich der Wald. Sie hatten den südlichen Rand Fangorns erreicht.
Doch das heller werdende Licht zeigte nicht einfach den nahen Wandrand an, es enthüllte einen traurigen Anblick.
Melian zeigte den Pfad voraus, wo hinter den letzten hohen Bäumen Haufen abgerissener Zweige lagen. Dazwischen waren die Stümpfe gefällter Bäume zu sehen. Ein breiter Streifen der Zerstörung zog sich am südlichen Waldrand dahin, wo kein einziger Baum dem Wüten der Äxte entgangen war.
Auf Blìs fragenden Blick erwiderte Melian:
"Ardagasts Argwohn scheint berechtigt gewesen zu sein. Einst standen die Bäume hoch und dunkel bis in die grasige Ebene hinein. Diese Bäume hat jemand gefällt, der Feuerholz in Unmengen brauchte...zum Schmelzen und Schmieden von Eisen. Isengard liegt kaum einen Tagesritt von hier entfernt. Einst war es von schönen Gärten umgeben, und alten Bäumen. Ich schätze, heutzutage wird man es nicht mehr wiedererkennen. Unser Istar argwöhnte, Isengards Herr führe Böses im Schilde. Ich glaube, er hatte Recht. Saruman rüstet zum Krieg!"
Die Dunadan warf einen letzten Blick auf die Zerstörung und setzte ihren Hengst wieder in Bewegung, hinaus auf die grasbedeckte Ebene:
"Komm Blìs! Wir nähern uns der Pforte von Rohan. Dort senkt sich das Gebirge herab und bildet einen Durchlaß. Wenn meine Gefährten es bis hierher geschafft haben, müßten wir in nächster Zeit auf sie treffen."

*********"Melian? Melian ist tot. Sie starb nach der Schlacht um den Erebor, vor langer Zeit...Ich bin Morwen, Morwen i Dagor... und man kennt meinen Namen auf den Schlachtfeldern Ardas....."***********
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