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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II

mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: athameg]

athameg schrieb:
Keine Ahnung, ob man sich auch nach Hogwarts "reinschlüsseln" kann; soweit ich sehe, macht das nie jemand. Vielleicht geht es ja wirklich nicht.

Soweit ich weiß, wurde es nie offiziell erklärt, aber Dumbledores Büro stellt wohl einen Ausnahmefall innerhalb Hogwarts dar. Sprich: Wurde von der Appariersperre wohl ausgenommen. Wobei ich mich dann frage, warum in Band 6 keiner der Angreifer in Dumbledores Büro appariert. Kann mir doch niemand erzählen, die ganze Bande an Todessern sei noch nie im Schulleiterbüro in Hogwarts gewesen. Mindestens Tom Riddle war dort, als er sein Bewerbungsgespräch hatte.

Edit: Was von der Zaubererwelt ja auch gerne übersehen wird, ist, dass Hauselfen trotz der Appariersperre auch in Hogwarts problemlos apparieren können.

Gruß, Thilo.

Never take your liberty for granted, and be careful whom you vote for because it may be the last election you'll ever have.
-- Garry Kasparov

Terroristen sind NIEMALS Gläubige. Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
-- Ralf Ruthe

Geändert durch mohrchen (29.11.2018 14:12)

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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: mohrchen]

Nach dem Kampf von Dumbledore gegen Voldemort schickt Dumbledore Harry mit einem Portschlüssel zurück in sein Büro in Hogwarts.
Man kann also mit einem Portschlüssel ins Schulleiterbüro hineinkommen.

Kann jeder Zauberer so einen Portschlüssel mit Zielpunkt Schulleiterbüro oder eine anderen Ort ins Hogwarts herstellen? Oder kann das nur der aktuelle Schulleiter?

Umbridge wird zwar offiziell Schulleiter, sie kommt aber nicht einmal ins Schulleiterbüro hinein, das Schloss selbst erkennt ihre Stellung nicht an und sperrt sie aus.
Es reicht also nicht aus vom Ministerium als Schulleiter eingesetzt zu werden, auch Hogwarts selbst muss anscheinend dies anerkennen.
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Hisimir

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: Eiliane]

Eben. Dumbledore. Dumbledore kann das. Irgendwo (ich glaube im 6.) sagt er mal, dass es seine Vorteile hat, Schulleiter zu sein und auch der mächtigste Zauberer des 20. Jahrhunderts zu sein.
Ich glaube die Ausnahme ist Dumbledore, bzw Schulleiter und nicht das Büro.

Hauselfenmagie wirkt anders als Zauberermagie, deshalb können sie von und nach Hogwarts apparieren und deshalb konnte Kreacher der Höhle entkommen.

Ehre das Gimp!
Kugelsicherer Pfadpfinder ~~ 아미
화이팅
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: Hisimir]

@mohrchen
Was ich bei der ganzen Geschichte nicht verstehe: Warum bleibt Harry am Leben, wenn Voldemort ihn tötet? Wie kommt es, dass er damit nur seinen Seelenteil in Harry tötet? Und wie kommt Dumbledore auf diese Vermutung? Denn er sagt ja zu Snape, dass es wichtig sei, dass Voldemort Harry am Ende tötet, niemand sonst.

Voldemort verwendete bei seiner Wiedergeburts-Zeremonie das Blut von Harry. Harrys Blut in Voldemorts Adern und damit auch der Schutz vor Voldemort den Lily, durch ihren Opfertod, heraufbeschworen hatte.

Wo das Blut von Lily fließt, wie bei ihrer Schwester Petunia, kann Voldemort Harry nicht töten.
Nun fließt auch dieses Blut in Voldemort und damit der Schutz. Voldemort kann Harry nicht töten, denn er selbst schützt Harry mit seinem Blut (Lilys Blut).
Voldemort schützt Harry vor Voldemort.

Darum blitzte Triumph in Dumbledores Augen auf, als Harry ihm berichtete, dass Voldemort sein Blut genommen hat, eine Hoffnung, dass Harry überleben könnte.
Jeder andere Todesser hätte ohne Probleme Harry töten können, nur eben nicht Voldemort selbst.
Voldemort tötete nur sein eigenes Seelenteil, das in Harry lebte.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: Eiliane]

@ Hisimir

Im 6. Film, und zwar in einer Szene, die es so im Buch nicht gibt (Dumbledore und Harry apparieren von Hogwarts aus zu der Höhle am Meer) sagt Dumbledore tatsächlich, dass es seine Vorteile hat, Dumbledore zu sein; ob es den Satz auch im Buch, in anderem Zusammenhang, gibt weiß ich im Moment nicht, aber es wäre natürlich gut vorstellbar. - Und ich mag diese Idee dass Hogwarts selbst sich gegen Umbridge sperrt eigentlich sehr gern. Das Schulleiterbüro sperrt sich ja keineswegs gegen jeden außer Dumbledore (McGonagall und Snape können es problemlos benutzen). Bloß Umbridge kann eben nicht rein.

@ mohrchen und Eiliane

Eiliane hat da schon das Wesentliche erklärt: Voldemort verwendet zur Erschaffung seines neuen Körpers Harrys Blut, also teilen sie jetzt das gleiche Blut. Und dieses Blut enthält ja den Schutzzauber, den Lily durch ihren Tod gewirkt hat, deshalb hindert jetzt eigentlich sein eigenes Blut Voldemort daran, Harry zu töten. - Wobei es da eigentlich einen Logikfehler gibt: der Schutzzauber, den Lily gewirkt hat, erlischt ja angeblich in dem Moment, in den Harry volljährig wird, und der liegt ja schon eine ganze Weile zurück, als Voldemort Harry zu töten versucht. Aber vielleicht reicht ja auch das gleiche Blut allein schon aus, Zauberstäbe mit dem gleichen Kern kann man ja auch nicht gegeneinander verwenden.

Jedenfalls wird durch diese Verbindung zwischen Harry und Voldemort Voldemorts Avada-Kedavra-Zauber abgeschwächt, so weit, dass Harry nicht getötet wird, sondern nur für kurze Zeit in einen todesnahen Schockzustand gerät und danach wieder zu sich kommt. Und dieser Nahtod-Moment ist wichtig, denn der signalisiert offenbar dem Seelenteil Voldemorts, das in Harry lebt, dass er sterben wird. Daraufhin verlässt dieses Seelenteil Harrys Körper, das ist offenbar die normale Reaktion eines solchen Seelenteils, das in einem Lebewesen deponiert wurde, wenn sein "Wirt" stirbt. Da der Horcrux aber ohne seine einmal gewählte oder zugeteilte "Hülle" nicht lebensfähig ist, stirbt dieses Seelenteil. Damit ist Harry, als er wieder zu sich kommt, kein Horcrux mehr und kann also problemlos auch Voldemorts Tod überleben.

Am Ende von Band 4, als Harry erzählt, dass Voldemort sein Blut zur Erschaffung eines neuen Körpers verwendet hat, kann Dumbledore natürlich nicht sicher wissen, ob Harrys Leben auf diese Weise gerettet werden könnte, ebensowenig wie er zu diesem Zeitpunkt sicher wissen kann ob Harry überhaupt ein Horcrux ist. Aber immerhin sieht Dumbledore da eine Überlebenschance für Harry, und darüber freut er sich natürlich. Er ist zwar bereit, Harrys Tod in Kauf zu nehmen, wenn es nicht anders geht, aber wenn es einen anderen Ausweg gibt, dann ist ihm das schon sehr recht.

Und, stimmt: jeder andere Todesser hätte Harry problemlos töten können, bloß eben Voldemort nicht. Harry hat nur dann eine Überlebenschance, wenn Voldemort selbst ihn zu töten versucht und dabei scheitert, deshalb ist es wichtig, dass Voldemort selbst Harry angreift und nicht irgendjemand anders damit beauftragt wird.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: athameg]

„Raus hier“ brüllte Sirius Kreacher an, als dieser die ankommenden Weasley-Kinder und Harry als Blutsverräter-Gören beleidigt.
Ein verhängnisvoller Vorfall, der schwerwiegende, tiefgreifende Folgen haben wird.
Denn Kreacher nimmt diesen Befehl wörtlich und verlässt das Haus. Er geht zu Narzissa Malfoy, eine Cousine von Sirius. Wenn er Tage später zurück kommt wird er auch Befehle von Narzissa befolgen.

Im St. Mungo Krankenhaus, am Auskunft-Schalter, fragt ein alter, gebeugter Zauberer nach Broderick Bode.
„Er ist völlig verwirrt, glaubt immer noch er sei eine Teekanne“, wird ihm gesagt. Wir wissen nicht ob der alte Zauberer Mr. Bode besucht und erkennt, dass Mr. Bode zu sprechen beginnt.
Er wird am nächsten Tag eine sehr gefährliche Topfpflanze bekommen.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: Eiliane]

Wir sind zwei Wochen zu früh dran, denn dies ist das Weihnachtskapitel dieses Buchs:

Christmas on the Closed Ward

Nachdem Harry das Gespräch zwischen den Weasleys und Moody mitgehört hat, wo es darum ging, dass er von Voldemort besessen sein könnte, fürchtet Harry, dass er selbst die "Waffe" sein könnte, die Voldemort sucht; er fühlt sich schmutzig und befürchtet eine Gefahr für alle anderen zu sein. Er packt seine Sachen, entschlossen in die Muggelwelt zurückzukehren. Phineas Nigellus, der in seinem Porträt am Grimmauldplatz erscheint, hält ihn zurück. Er bringt eine Botschaft von Dumbledore, die Harry auffordert dort zu bleiben wo er ist.

Hermione (die inzwischen ebenfalls eingetroffen ist), Ron und Ginny reden mit Harry. Ginny, die ja selbst schon einmal von Voldemort besessen war, kann Harry klar machen, dass bei ihm offensichtlich keine Besessenheit vorliegt. Und Ron stellt klar, dass Voldemort Harry nicht aus Hogwarts weg geholt und auf Arthur Weasley gehetzt hat, denn Harry war die ganze Zeit im Schlafsaal in Hogwarts anwesend. Danach geht es Harry erheblich besser, und er gibt seine Abreisepläne auf.

Sirius hat viele Gäste zu Weihnachten: Molly Weasley und ihre Kinder (außer Percy natürlich), Ron, Hermione, Remus Lupin. Und Sirius genießt dieses Fest und diesen Betrieb ganz offensichtlich. Hermione will Kreacher ein Geschenk machen, und da sie ihn nicht finden kann, legt sie das Geschenk in seinen "Bau", den Raum unter dem Küchenboiler, wo er schläft. Dabei stellt sich heraus, dass Kreacher viele von den schwarzmagischen Dingen aus dem Haus, die Molly Weasley und die anderen im Sommer weggeworfen haben, aus dem Abfall gesammelt hat und sie in seinem Quartier aufbewahrt.

Am Nachmittag besuchen die Weasleys, Harry und Hermione Arthur Weasley im Krankenhaus. Auf der Suche nach der Cafeteria treffen Harry, Ron, Hermione und Ginny auf Gilderoy Lockhart, der offensichtlich als Patient dort ist und immer noch mit seinem Gedächtnisverlust zu kämpfen hat. Die zuständige Heilerin kommt, um Lockhart in die geschlossene Abteilung zurückzuholen, aus der er offenbar ausgerissen ist, und hält die Jugendlichen für Lockharts Besucher; es bleibt ihnen nichts anderes übrig als wenigstens für kurze Zeit mit ihr und Lockhart in die geschlossene Abteilung zu gehen. Lockhart hat offensichtlich keine Erinnerungen irgendwelcher Art, aber er signiert immer noch begeistert Fotos von sich selbst. In der Abteilung ist auch Broderick Bode, der offenbar noch immer nicht so recht ansprechbar ist, und dem jemand eine ziemlich hässliche Topfpflanze und einen Kalender als Geschenk geschickt hat.

Ebenfalls in der geschlossenen Abteilung treffen Harry, Ron, Hermione und Ginny auf Neville, der gemeinsam mit seiner Großmutter dort ist um seine Eltern zu besuchen. Auch wenn Neville das durchaus nicht will, lässt es sich nicht vermeiden, dass sie mit ihm und seiner Großmutter sprechen, die ihnen vom Schicksal von Nevilles Eltern erzählt (das ja bisher nur Harry bekannt war). Nevilles Mutter kommt aus dem abgetrennten Teil des Raums, in dem sie und ihr Mann untergebracht sind, um Neville ein Geschenk zu machen, ein Kaugummipapier; obwohl seine Großmutter meint, er soll es wegwerfen, bewahrt Neville das Papier auf. - Ron, Hermione und Ginny sind restlos entsetzt über das, was sie über Nevilles Eltern erfahren haben.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: athameg]

Harry glaubt er sei die Waffe, die Voldemort das letzte Mal nicht hatte. Voldemort benutzt ihn um andere anzugreifen. Er wird bewacht, nicht um ihn zu schützten, dadurch sollen andere vor ihm geschützt werden.
Harrys Schlussfolgerungen erklären aber nicht, warum der Orden seit Monaten rund um die Uhr eine Tür bewacht.
Damit seine Freunde in Sicherheit sind will Harry zurück zu den Dursley gehen.
Phineas Nigellus bringt ihm eine Nachricht von Dumbledore; „Bleib, wo du bist“, keine weitere Erklärung.
Harry ist wütend und frustriert wegen diesem kurzen Befehl von Dumbledore.

Harry träumt wieder von der schwarzen Tür, er will unbedingt dort hinein, dahinter wartet eine Beute jenseits aller Träume.
Wie wir später erfahren hat Mr. Bode versucht, unter dem Imperiusfluch, die Prophezeiung an sich zu nehmen. Als Unsäglicher konnte er die Mysteriumsabteilung betreten.
Die Todesser hätten doch von Bode das „Passwort“ herausbekommen können, warum haben sie das nicht? Anscheinend haben sie nicht daran gedacht, sie glaubten Bode würde ihnen die Prophezeiung bringen, sie selbst müssten die Mysteriumsabteilung gar nicht betreten. Das ging aber schief, Bode wurde beim Versuch magisch „verflucht“ und nach St. Mungo gebracht.
Jetzt hat sich Bodes Zustand verbessert, er gewinnt die Fähigkeit zu sprechen zurück und ist für die Todesser zu einer ernsten Gefahr geworden.
Kein Wunder, dass Voldemort immer wieder so wütend wird, seine Todesser sind noch keinen Schritt weiter gekommen, die Tür ist immer noch zu.

Hermine hat auch für Kreacher ein Geschenk, eine Flickendecke, aber er ist nicht da.
Seit Sirius Kreacher, am ersten Abend, mit „Raus hier“ aus der Küche schickte, hat ihn keiner mehr gesehen.
Ein Hauself ist an das Haus der Familie gebunden, weiß Sirius. Erst als ihm Harry erzählt, dass Dobby das Haus der Malfoys aber verlassen hat um ihn zu warnen, ist Sirius leicht beunruhigt, er wird später nach Kreacher suchen.
Sirius findet Kreacher auf dem Dachboden auf der Suche nach weiteren Hinterlassenschaften der Familie Black. Warum fragt Sirius nicht Kreacher was er getan hat, es bestand doch die Möglichkeit, dass Kreacher das Haus verlassen hat und Kreacher konnte Sirius nicht anlügen?
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: Eiliane]

Das stimmt natürlich: Sirius findet Kreacher später auf dem Dachboden, aber das heißt ja nicht, dass der Hauself die ganze Zeit in der niemand wusste wo er war dort verbracht hat. Und wenn Sirius, der ja nun mal Kreachers Besitzer ist, ihn direkt fragen würde, was er getan hat, dann würde er antworten müssen; leider fragt Sirius ihn nicht, vermutlich weil es es nicht so wichtig findet. Aber Kreacher zu unterschätzen ist nun mal ein riesiger Fehler.

Und was Broderick Bode betrifft: über dessen Geschichte liest fast jeder beim ersten Lesen total hinweg, das klingt einfach nicht so fürchterlich wichtig. Aber es ist wichtig. Offenbar hat Bode versucht, unter dem Imperiusfluch, die Prophezeiung an sich zu nehmen. Natürlich konnte er die Mysteriumsabteilung problemlos betreten, das war schließlich sein Arbeitsplatz. Und es kann leicht sein, dass der Zugang zu dieser Abteilung mehr verlangt als einfach ein Passwort, das er an die Todesser hätte weitergeben können. Und die Prophezeiung aus dem Regal nehmen kann auch Bode nicht, das können nur Harry und Voldemort, weil ihre Namen auf der Aufschrift genannt sind. Vermutlich hat er genau das allerdings versucht, wider besseres Wissen, aber eben unter dem Imperiusfluch, und darauf beruht seine "Krankheit", wegen der er in St. Mungo's ist. Aber offenbar bessert sich sein Zustand, und damit wird er wieder ansprechbar und entsprechend für die Todesser gefährlich, deshalb töten sie ihn.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter 5, Teil II [Re: athameg]

athameg schrieb:

Und was Broderick Bode betrifft: über dessen Geschichte liest fast jeder beim ersten Lesen total hinweg, das klingt einfach nicht so fürchterlich wichtig.


Das kommt vielleicht daher, dass ich bis jetzt noch keine Geschichte von Bode gelesen habe.
Er wird einmal erwähnt, weil er sich für eine Teekanne hält und diesmal ein zweites Mal, weil er wieder etwas sprechen kann, wenn auch nicht verständlich
Ansonsten kann ich mich weder an eine Erwähnung im Zusammenhang mit der Mysteriumsabteilung erinnern, noch an sonst etwas, wo man merken könnte, dass dieses zweimalige kurze Erwähnen wichtig wäre, eine direkte Geschichte von ihm ist mir jedenfalls nicht aufgefallen.
Wird man also verflucht, wenn man eine Prophezeiung anfasst, die nicht für einen bestimmt ist? Und dann benimmt man sich wie eine Teekanne?
Wie kriegen denn die Leute die Prophezeiung ins Regal oder verfluchen sie die Prophezeiungen erst später?

~~**~~**~~**~~
Like gravity, karma is so basic we often don’t even notice it
~~°°~~°°~~°°~~
Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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