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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 5

NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: mohrchen]

Ich weiß, es ist noch zu früh fürs neue Kapitel, aber ich muss jetzt doch mal was loswerden:
McGonagall ist sooo cool *hach*

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Like gravity, karma is so basic we often don’t even notice it
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Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: NaugrimNogrod]

Stimmt, McGonagall ist cool. Besonders im folgenden Kapitel. - Womit wir bei Umbridges Demaskierung angekommen wären:

The Hogwarts High Inquisitor

Am Montag widmet der "Tagesprophet" seine Titelseite den Vorgängen in Hogwarts. Und das liest sich dann so: da der sinkende Standard von Hogwarts von vielen Leuten, einschließlich dem Minister, beklagt wird, sind jetzt Maßnahmen ergriffen worden. Dumbledore war nicht in der Lage, einen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste zu finden, deshalb hat das Ministerium die Stelle mit Dolores Umbridge besetzt, die den Unterricht in diesem Fach revolutioniert hat und sich als außerordentlich erfolgreich erwiesen hat. Mit dem Erziehungsdekret Nr. 23 ist sie deshalb jetzt zur "Großinquisitorin" ernannt worden, die ihre Kollegen überwachen und ihre Arbeit bewerten soll.

Am Nachmittag des gleichen Tages erlebt Harry die erste Inspektion mit: Umbridge besucht Professor Trelawneys Unterricht; Trelawney versucht vergeblich, sie zu ignorieren, denn Umbridge stellt immer wieder Zwischenfragen, macht sich Notizen und wünscht, dass Trelawney etwas für sie vorhersagt.

In Umbridges Unterricht gibt es erneut erheblichen Ärger: Hermione erklärt, das Buch, dass sie im Unterricht kapitelweise lesen, schon komplett gelesen zu haben und mit dem Inhalt nicht einverstanden zu sein. Harry gerät erneut mit Umbridge aneinander und handelt sich eine weitere Woche Strafarbeiten ein.

In den nächsten Tagen folgt die Inspektion von Professor McGonagall, die davon souverän unbeeindruckt ist, und von Professor Grubbly-Plank, die sich mit Sicherheit unbeliebt macht, indem sie sagt, dass sie Dumbledore für einen ausgezeichneten Schulleiter hält und dass der Wissensstand der bisher von Hagrid unterrichteten Klasse durchaus gut ist.

Hermione ist der Meinung, dass die Hogwarts-Schüler dringend einen guten Unterricht in Verteidigung brauchen werden, wenn die Dinge sich derart weiter entwickeln, und schlägt Harry vor, dass er seine Mitschüler unterrichten soll, weil er in dieser Hinsicht einfach die meiste Erfahrung hat. Harry fühlt sich mit dieser Idee allerdings erst einmal überfordert.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: athameg]

Wir hatten irgendwann vorher schon mal die Diskussion, ob das Ministerium schon früher (andere Schuljahre) hätte einen Lehrer stellen können für ungeeignet besetzte Posten oder in letzter Minute besetzte Posten. Hier erfahren wir aus der Zeitung, dass der Minister extra ein Dekret in den Sommerferien gebastelt hat, damit das Ministerium die Stelle des VgddK-Lehrers mit der liebenswürdigen Umbridge besetzen kann.

Außerdem erfahren wir (und das kommt jetzt nicht wirklich überraschend), dass Trelawney nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen ist. Die Anfrage von Umbridge, ob sie ihr was vorhersagen kann, hätte man gerade in dieser Traumdeutungsstunde hervorragend lösen können. Trelawney hätte Umbridge auffordern können ihr vor der Klasse den Traum von letzter Nacht zu erzählen und dann hätte sie ihn mit der Klasse gemeinsam gedeutet. Wobei Umbridge da höchstwahrscheinlich abgelehnt hätte. Stattdessen verlegt sie sich mal wieder auf das übliche aus dem Ärmel geschüttelte Geschwurbel über Gefahren.
McGonagall hat da deutlich mehr auf dem Kasten und lässt Umbridge einfach abblitzen. Eine Wahnsinnsfrau

Die Bestrafung von Harry , also vor allem die Art und Weise, finde ich völlig daneben, das wurde wahrscheinlich extra so blutrünstig gestaltet, denn grundsätzlich finde ich Harrys Bestrafung durchaus gerechtfertigt. Harry stellt sich in dieser Situation selten lernresistent an. Selbst mit einem bluten Arm gelingt es ihm nicht, einfach mal den Mund zu halten.
Dass Angelina da ausflippt, kann ich gut verstehen.

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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: NaugrimNogrod]

In Bezug auf:
McGonagall hat da deutlich mehr auf dem Kasten und lässt Umbridge einfach abblitzen. Eine Wahnsinnsfrau

Das mit dem Hustenbonbon kommt erst später, oder?

Gruß, Thilo.

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-- Ralf Ruthe
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: mohrchen]

hier nicht...also gut möglich
oh, da freu ich mich schon drauf

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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: NaugrimNogrod]

Doch, das mit den Hustenbonbons kommt tatsächlich später (Kapitel "The Lion and the Serpent").

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: athameg]

@ Naugrim

Jetzt ist ein bisschen mehr Zeit als vorhin (hier tobt das Leben gerade ziemlich heftig), also kann ich jetzt auch ausführlicher antworten.

Also, erstens: warum sich Harry hier dermaßen lernresistent anstellt, das würde mich auch interessieren, und damit muss ich mich wirklich noch näher befassen. Und da wäre ich wirklich dankbar für jeden wie auch immer gearteten Erklärungsversuch.

Und, zweitens, was Trelawney betrifft: Naugrims Idee, wie sie sich hätte verhalten können, hat tatsächlich viel für sich. Abgesehen davon eben, dass Trelawney weder auf eine solche Idee kommt noch in der Lage wäre, sie vernünftig umzusetzen. Sie ist tatsächlich die einzige von den Hogwarts-Lehrern, die bisher und in den nächsten Wochen betroffen sind, die sich von Umbridge ernsthaft irritieren lässt (später wird auch Hagrid damit Probleme haben). Und dafür gibt es durchaus einige mögliche Erklärungen. Zum einen ist das einfach durch das Fach bedingt, das Trelawney unterrichtet; andere Fächer wie Verwandlungskunde oder Pflege magischer Geschöpfe sind einfach, zumindest im Rahmen dieser Welt, "wissenschaftlicher" und von den Lernergebnissen her kontrollierbarer als Wahrsagen, wo man halt Dinge "sieht", ohne sie wirklich überprüfen und belegen zu können. Außerdem ist Trelawney natürlich auch als Person angreifbarer, schließlich kann man davon ausgehen, dass sie zumindest gelegentlich auch alkoholisiert vor der Klasse steht. Und, abgesehen von allem anderen, sie hat diese Prophezeiung über Harry und Voldemort gemacht, die dem Ministerium überhaupt nicht ins Konzept passen dürfte, weil sie aus dem dort sehr unpopulären Harry halt "den Erwählten" macht.

Und, kleiner Nachtrag zum Thema McGonagall. - McGonagall hält weder von Sybil Trelawney noch von ihrem Fach sonderlich viel, aber als Umbridge Trelawney dann ernsthaft angreift, verteidigt McGonagall sie bedingungslos. Und das finde ich ziemlich vielsagend.

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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: athameg]

athameg schrieb:
Und, abgesehen von allem anderen, sie hat diese Prophezeiung über Harry und Voldemort gemacht, die dem Ministerium überhaupt nicht ins Konzept passen dürfte, weil sie aus dem dort sehr unpopulären Harry halt "den Erwählten" macht.

Das stimmt zwar, doch das Wissen ist nicht Allgemeinwissen -- zumindest aktuell nicht. Im Ministerium sind alle Prophezeiungen mit den Initialen abgekürzt. Die ganze "Auserwählten"-Geschichte kommt tatsächlich erst wieder auf's Tapet, nachdem Voldemort am Ende des Buches im Ministerium aufgetaucht ist, und damit nicht mehr geleugnet werden kann, dass er zurück ist. Ich möchte mal wetten, dass Fudge das im Tagespropheten lancierte, nachdem das mit Voldemort rauskam. Ich denke mal, Fudge hat das schon im Vorfeld von Lucius Malfoy gesteckt bekommen, um es beizeiten medial ausschlachten zu können und nutzt es zwischen Band 5 und 6, um noch zu versuchen, seinen Kopf zu retten.

Gruß, Thilo.

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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: mohrchen]

@athameg
warum sich Harry hier dermaßen lernresistent anstellt, das würde mich auch interessieren

Harry will sich nicht mundtot machen lassen, für ihn ist es wichtig auf die Rückkehr von Voldemort aufmerksam zu machen. Er ist der einzige, außer den Todessern, der die Wiedergeburt von Voldemort gesehen hat.
Auch wenn sich Harry dadurch in Schwierigkeiten bringt, er wird immer gegen die Lüge von Umbridge protestieren.
Denn wenn sich Harry nicht mehr dagegen auflehnt gibt er doch zu, dass das Zaubereiministerium Recht hat, Voldemort nicht zurückgekehrt ist und er nur Aufmerksamkeit wollte, ein Spinner, der glaubt ein großer tragischer Held zu sein.

Neville Longbotten wird zwei Jahre später, im Raum der Wünsche, auf Rons Hinweis „ man kann nicht überall und jederzeit eine freche Lippe riskieren“ antworten: „Du hast sie nicht gehört, du hättest es auch nicht ertragen. Der Punkt ist, es hilft, wenn Leute sich gegen die wehren, es gibt allen Hoffnung. Das ist mir früher immer aufgefallen, wenn du es getan hast, Harry.“
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 5 [Re: Eiliane]

Man steht also für seine Überzeugung, immer, und posaunt sie bei jeder Gelegenheit raus.
Wie die Märtyrer, die dafür gestorben sind.
Heldenhaft und ziemlich dumm.
Wenn man tot ist, kann man nicht mehr weiter kämpfen.
Es ist besser im Hintergrund zu arbeiten, als beim laut schreien mundtod gemacht zu werden.
Aber das ist wohl Ansichtssache.
Ich bin da eben mehr McGonagalls Ansicht

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