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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: DerDunkelgraue]

"Es ist komisch." murmelte Finbar zu keinem im Besonderen, aber sie alle horchten auf. Er war in den letzten Tagen so still gewesen, dass man beinahe vergessen hatte, dass er noch da war. Und jetzt redete er plötzlich, ohne aufgefordert worden zu sein.
"Es ist komisch, zurückzugehen, findet ihr nicht? So, als... so..." Er schluckte und eine schwere Hand landete tröstend auf seiner Schulter. "Es ist anders als sonst, wenn man zurück nach Hause reist. Es ist, als hätte sich nicht nur der Berg verändert, seit der Drache nicht mehr da ist. Sondern auch wir. Und auch alles andere. Die Welt sieht so anders aus für meine Augen. Ich..." Er senkte den Blick. "Ich kann es nicht gut beschreiben."

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Finbar
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Kára nickte bei Finbars Worten. Sie hätte es selber kaum besser ausdrücken können.
"Mein Vater hat einmal gesagt, wenn du dein Zuhause vermisst, dann vermisst du nicht nur die Familie, die gewohnten Wände, die Tür, die immer knarrt... du vermisst, wer du damals warst. Ein Teil von uns wird immer diese Sehnsucht haben, auch wenn wir erwachsen werden wollen."
Sie warf einen Blick zurück in Richtung des Einsamen Berges.
"Erst jetzt verstehe ich langsam, was er damit meinte."
"Bereust du die Reise?" fragte Pado ein wenig schüchtern.
Kára fand die Frage schwierig zu beantworten, obwohl die eigentliche, intuitive Antwort klar war.
"Nein. Nein, ich bereue sie nicht. Auch wenn sie ein schlimmes Ende genommen hat, so war es doch etwas, an dem wir alle gewachsen sind, oder nicht? Ich für meinen Teil zumindest... und wenn ich nicht mitgereist wäre, welchen Unterschied hätte es schon gemacht."
Sie war nur ein winziges Rädchen in diesem Mühlstein gewesen. Thorin hätte es auch ohne sie geschafft, dessen war Kára sich sicher. Und die Schlacht hätte vermutlich ebenso stattgefunden, Fili und Kili, Thorin und Borin, Ailin, sie alle wären trotzdem verloren. Es war eine bittere Erkenntnis, aber gleichzeitig tröstend

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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"I belong with my brother!"
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: RoisinDubh]

„Nun,“ Pado sah nachdenklich drein, „ich denke, für uns alle hätte es einen Unterschied gemacht! Ich wette, fast jeder von uns wäre nicht mehr hier, wenn irgendeiner der anderen nicht dabei gewesen wäre!“ Er merkte, dass das, was er erklären wollte, nicht ganz so klar rüber gekommen war, wie er gehofft hatte. „Also, wäre Finbar nicht Ailins dringendem Wunsch nachgekommen mitzukommen, hätte es mich spätestens im Nebelgebirge nicht mehr gegeben!“ Er sah den alarmierten Blick seines Vaters: „Erzähl ich dir unterwegs!“ Dann wandte er sich wieder an Kara: „Du verstehst, was ich meine? Oder wenn wir nicht zusammengearbeitet hätten in dem komischen Tempel, dann wäre unser Freund hier,“ er klopfte Finbar auf den Arm, „gar nicht erst zum Erebor gekommen.“ Doch leider hatte das nicht für alle geklappt! Pado seufzte innerlich. „Wie auch immer, ich bereue es auch nicht, denn jetzt weiß ich erst, was Leben, richtig lebendiges Leben ist!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

"Ailin wäre niemals zu Hause geblieben!" sagte Finbar leise. "Nicht für alles Gold der Welt! Sie... sie... es gab nichts Wichtigeres für sie. Gar nichts. Nicht unseren Vater, nicht euch, nicht mich. Es gab nur Thorin und diesen verdammten Berg. Aber..." Seine Stimme wurde ein wenig fester. "...aber ich glaube, dass sich das unterwegs geändert hat. Sie hat euch alle sehr lieb gewonnen."
Mit einem halben Lächeln schlug er Pado mit der Faust gegen die Schulter. "Und dich ganz besonders, du halbe Portion."

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Finbar
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Pado schluckte, Ailin hatte ihn besonders gemocht. Ein kleiner Stich durchfuhr ihn. Doch zu Finbar meinte er grinsend: „Halbe Portion am Anfang! Jetzt bestehe ich auf einer Dreiviertelportion!“

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

Auch Finbar musste grinsen, wenn auch seine Augen dabei verdächtig schimmerten. Er legte einen Arm um die Schulter des Hobbits und drückte ihn kurz, während sie weiter marschierten.
"In Ordnung. Dreiviertel. Und frech wie ein Ganzer!"
Dann achtete Finbar wieder auf den Weg vor sich, und nicht mehr auf den, der hinter ihnen lag. Er freute sich darauf, seinen Vater wiederzusehen. Er freute sich darauf, Kàra's Familie kennenzulernen. Den kleinen Bruder, der ihr nie aus dem Kopf gegangen war. Und er freute sich auch darauf, am Abend wilde Gruselgeschichten am Lagerfeuer zu erzählen. Er war nur nicht sicher, ob sie jetzt noch irgendwem Angst einjagen würden.

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Finbar
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Mehrere Wochen nachdem sie vom Erebor aufgebrochen waren, erreichte die Reisegruppe nun ihr erstes Ziel: Beorns Haus. Damit eingehend auch die ersten Abschiede. Beorn war nun zuhause und Radagast musste für seinen restlichen Rückweg eine andere Richtung einschlagen. Rhosgobel befand sich schließlich einige hundert Meilen südlich von hier. Ihr Weg bis zu Beorns Haus führte sie durch den Düsterwald, welcher sich durch die Zerstörung Dol Guldurs bereits merklich erholt hatte. So trafen sie auf ihrem Weg auf Eichhörnchen oder Wildschweine, anstelle von gewaltigen Riesenspinnen. So zog Ardagast ein positives, wenn auch nicht ganz ernst gemeintes, Fazit. ''Also ich weiß ja nicht, warum im Düsterwald solche Probleme hattet. Das war doch eine ziemlich gemütliche Reise bis hierher'', kommentierte Ardagast sarkastisch und klopfte Finbar und Pado herzlich auf den Rücken. Beorn hatte sie noch zum Abendessen und zur Übernachtung bei sich eingeladen, ehe sie sich am nächsten Morgen in Richtung Nebelgebirge aufmachen wollten. Radagast jedoch verabschiedete sich bereits am heutigen Tage. ''Mach's gut, mein Freund. Ich komme dich bestimmt bald besuchen. Spätestens, wenn ich kein Pfeifenkraut mehr habe. Jetzt wo mein Tabakimperium nicht mehr existiert, bin ich wohl wieder auf dich angewiesen'', scherzte Ardagast und schlug dabei aus Spaß seinen Ellenbogen in Radagasts Seite. ''Da ist wohl jemand heute besonders zum Spaßen aufgelegt, was?'', maulte der braune Zauberer ein wenig genervt und verabschiedete sich danach noch von Gandalf. ''Danke für alles, mein Freund. Deine Anteil an dieser erfolgreichen Unternehmung war wirklich enorm und es gibt kaum jemanden, auf den ich mich mehr verlassen kann, als auf dich'', sagte der graue Zauberer und nickte Radagast freundlich zu, der das Nicken erwiderte. ''Gern geschehen. Und du pass mir ja auf meinen Stab auf!'', entgegnete er mit einem mahnenden Zeigefinger. Gandalf nickte zustimmend.

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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: DerDunkelgraue]

Isengar wandte sich ebenfalls an Radagast. Er führte Dotterblume am Zügel. „Lieber Freund, hier trennen sich unsere Wege nur wirklich für längere Zeit. Ich danke dir noch einmal, dass du mir das Leben gerettet hast!“ Auf Pados alarmierten Blick hin meinte er kurz: „Erzähl ich dir unterwegs!“ Dann wandte er sich wieder dem braunen Zauberer zu. „Auch für Dotterblume danke ich dir sehr. Sie war eine treue Wegbegleiterin auf bisweilen sehr widrigen Pfaden.“ Liebevoll streichelte er ihr die weiche Nase und klopfte ihr auf den Hals. „Ja, meine Gute, hier trennen sich unsere Wege. Du darfst mit Radagast wieder zu deinen Freunden laufen!“ Er hielt ihr einen letzten Apfel unter die Nase, den sie freudig knurpsend verspeiste. Dann reichte er Radagast die Zügel. „Aber sei versichert, wir haben uns noch nicht zum letzten Mal gesehen. Denn diese verlassene Hobbitsiedlung im Tal des Anduin wartet noch auf genauere Erkundung. Und dann werden wir dir garantiert einen Besuch abstatten!“

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: thilwen]

''Überhaupt nicht der Rede wert. Das hätte jeder gute Zauberer getan'', entgegnete Radagast, der von Isengars Verabschiedung tief berührt war. Selten hatte er Kontakt zur Aussenwelt und daher bedeutete es ihm umso mehr einen Freund in dem Hobbit gefunden zu haben. ''Du und Pado, ihr alle, seid jederzeit bei mir willkommen. Ich würde mich über einen Besuch sehr freuen'', fügte er hinzu und nahm dann die Zügel des Ponys entgegen. Nach einem kurzen Moment, in dem der Zauberer in Gedanken versunken schien, reichte er sie jedoch wieder an Isengar zurück. ''Nach all den letzten Wochen gehört sie mehr zu dir, als zu mir. Bei mir würde sie bestimmt ein gutes, aber kein erfülltes Leben haben. Daher würde ich sie dir gerne überlassen, wenn das für dich in Ordnung ist, Isengar'', sagte der Zauberer mit einem Lächeln und wand sich dann an Dotterblume: ''Und für dich natürlich auch''. Das Pony erwiderte dies mit einem freundlichen Schnauben. Ardagast sah dabei zu Gandalf und dessen Stab. ''Offenbar hat er zur Zeit seine Spendierhosen an'', flüsterte er zu seinem grauen Kumpanen, doch so laut, dass es jeder hörte. Radagast warf ihm daraufhin nur einen genervten Blick zu.

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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: DerDunkelgraue]

Isengar sah den Zauberer einen Moment mit leicht feuchten Augen an und streichelte dabei Dotterblumes Nase. Dann räusperte er sich entschieden: „Danke, Radagast, sie ist mir wirklich eine liebe Gefährtin geworden. Soweit es in meiner Macht liegt, werde ich ihr ein gutes Leben geben!“ Er trat an seinen Zauberer heran, ja er sah es wirklich ein bisschen so, und umarmte ihn kräftig. „Du kannst darauf wetten, dass wir bei dir vorbeikommen!“ Dann zog er den Alten etwas zu sich herunter und flüsterte ihm ins Ohr: „Und du kannst dich drauf verlassen, dass wir feinstes Langgrundblatt dabeihaben werden! Pst, keinen Ton!“ Mit einem kleinen Zwinkern ließ er von dem Freund ab. Andere Zauberer brauchten das nicht unbedingt hören. Für die mussten deren Hobbits sorgen.

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