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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

„Padogas Isengarion! Das gefällt mir!“ Isengar nickte bestätigend. „Das hat einen guten Klang! Weitgereist, kampferprobt. Das wird bleiben!“ Er nickte seinem Sohn zu.
„Aber jetzt sollten wir uns zum Erebor machen und den gefallenen Zwergen die letzte Ehre erweisen.“ Pado nickte traurig. „Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, meine Freundin Ailin ist auch unter den toten Zwergen. Für ihren Bruder Finbar ist das ein heftiger Schlag!“ Isengar sah Pado bestürzt an. „Oh, das tut mir Leid, dass es auch deine Freunde getroffen hat. Ich habe sie ja noch nicht kennengelernt. Aber ihr habt bestimmt viel miteinander erlebt!“
Der Junge nickte :“Irgendwann erzähle ich dir von unserer Reise und in welch unmögliche Situationen Ailin sich und uns bisweilen gebracht hat. Aber jetzt ist das einfach zu nah!“ Sein Vater legte ihm tröstend die Hand auf die Schulter und wandte sich dann an Ardagast: „Habt ihr denn nun den Elben gefunden?“

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: thilwen]

''Leider nicht. Aber einer der Adler kam zu uns und erzählte uns, was passierte'', antwortete der Zauberer mit gesenktem Blick und erzählte dann, was Landroval ihnen berichtete. Zum Schluss holte er die Armbrust des gefallenen Elben hervor und zeigte sie dem älteren Hobbit. ''Das ist alles, was noch von ihm in dieser Welt übrig ist. Ich werde sie nach Lindon zu Cirdan bringen!''

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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Isengar wurde blass: „Und das um mich zu retten!“ Ardagast wollte etwas einwenden, doch der Hobbit ließ ihn nicht zu Wort kommen, „ja, ich weiß, was du sagen willst, dass ich nur ein Vorwand war, der Schatten so oder so mit ihm gekämpft hätte, aber das ist nur ein schwacher Trost!“ Die drei wandten sich zum Gehen.

Während sie sich immer weiter dem Erebor näherten, sprach Isengar den Zauberer nochmal an: „Ardagast, wenn du zu Cirdan gehst, darf ich dich begleiten? Ich habe mit dem Herrn von Mithlond noch etwas zu besprechen und sehe mich, auch wenn ich nur der Vorwand war, in der Pflicht ihm über den genauen Ablauf des letzten Kampfes zu berichten!“

Der Zauberer sah den älteren Hobbit neugierig an, doch es war Pado, der die Frage stellte: „Woher kennst du Cirdan denn, Vater? Wir waren nie zusammen bei den grauen Anfurten!“

Isengar nickte: „Richtig, doch Cirdan war mein erster Anlaufpunkt, als ich mich auf die Suche nach den Ursprüngen der Hobbits machte. War er doch der Elbenfürst, der in greifbarer Nähe zum Auenland wohnte und außerdem dürfte er eines der ältesten lebenden Wesen Mittelerdes sein, wenn man von unserem hier anwesenden langbeinigen Freund und seinen Istarikollegen einmal absieht!“ Er zwinkerte dem Zauberer zu, während er fortfuhr: „und du weißt ja, diese Herren sind oft nicht da, wenn man mal eine wichtige Frage zu stellen hat.“ Pado grinste enthielt sich aber jeden Kommentars. Ardagast war ihm im Moment ein zu heißes Eisen. Nicht, dass er wieder in die Orkspitzelschleife verfiel.

Doch die Möglichkeit für weitere Gespräche war nun vorüber, waren sie doch am ehemaligen Eingangstor des Erebor angekommen. Ein grimmig dreinschauender Eisenbergezwerg hielt sie mit einem knurrigen: „Wer seid ihr und wo wollt ihr hin?“ und einer vorgestreckten Pike auf.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: thilwen]

''Natürlich kannst du mich begleiten. Ich würde mich sehr über Gesellschaft freuen'', entgegnete der Zauberer auf die Frage des Hobbits, ob sich dieser ihm anschließen dürfte. ''Ich plane bald aufzubrechen, sobald hier ein wenig Frieden und Ordnung eingekehrt ist. Ich habe noch nicht mit Gandalf gesprochen, aber er wird uns wohl auch begleiten, zumindest auf einem Teil des Weges, denke ich. Schließlich möchte er mit Sicherheit, dass sein Hobbit sicher zuhause ankommt'', erklärte er weiter. ''Und das gilt für mich übrigens auch'', fügte er hinzu und zwinkerte Pado zu. Seinem Hobbit. Dann standen sie plötzlich schon vor den Toren des Erebors und würden herzlichst von einer Torwache begrüßt. ''Entschuldigung, aber ich habe den Erebor vor wenigen Stunden erst verlassen. Das ist noch nicht so lange her, dass ich schon Hausverbot habe, oder? Weißt du denn nicht, wer ich bin? Ich bin ein Zauberer!'', rechtfertigte sich Ardagast aufgebracht. ''Na und? Von euch sind doch schon zwei im Erebor, einen dritten brauchen wir bestimmt nicht'', maulte der Zwerg und blieb eisern wie seine Rüstung. ''Die Gastfreundschaft der Zwerge lässt mal wieder zu wünschen übrig. Und das gegenüber Kriegshelden wie uns!'', fügte er hinzu und plusterte sich auf. ''WENN DU UNS NICHT AUGENBLICKLICH REINLÄSST, DANN VERWANDLE ICH DICH IN EIN UNGEHEUER!!!!!'', brüllte er so laut, dass es sicherlich im ganzen Erebor zu hören war.

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Pado grinste. Er fand es sehr erbaulich, dass nicht er in Gefahr stand in ein Ungeheuer verwandelt zu werden. Das Beste war aber der Moment der Stille nach Ardagasts Ausbruch. Der Junge war sich sicher, dass er das leichte Klingen des Metalls von des Zwergen Helm vernahm. Dem klingelten im wahrsten Sinne die Ohren. Pado schob daraufhin mit der Hand die Pike aus dem Weg und gab dem Zwerg einen Klaps auf die Schulter. „Und das war noch nicht volle Lautstärke! Nächstes Mal kennst du uns dann, nicht wahr?“ Damit passierten die drei die sichtlich erschütterte Wache.
Isengar schaute sich gespannt um. Da war er endlich im viel gerühmten Erebor. Nun, er ließ etwas an Pracht mangeln, aber war auch in all seiner momentanen Schäbigkeit sehr beeindruckend. Hier würde er gerne noch ein paar Tage auf Erkundungstour gehen.
Pado, der ja schon am recht frühen Morgen von Ardagast aus dem Erebor geschleift worden war, wunderte sich über das Gewusel in den vormals so leeren Hallen. Aber es war vermutlich so, wie die älteren Zwerge es eher in Erinnerung hatten. Ah, apropos ältere Zwerge: „Balin!“ denn dieser lief gerade suchend durch die Halle: „Wer schreit den hier so rum, dass der ganze Berg bebt, fast als sei der alte Drache wieder eingefallen!“ Balin blieb mit in die Seiten gestemmten Armen vor dem Trio stehen: „Ah, Padogas und Ardagast, das hätte ich mir ja denken können! Und, oh, sag bloß Junge, du hast tatsächlich deinen Vater gefunden!“ Der Weißhaarige deutete ein kleine Verbeugung an: „Man könnte fast den Eindruck bekommen, der Erebor wird allmählich von Hobbits übernommen!“ Ein kleines Zwinkern huschte durch sein faltiges Gesicht. Doch dann wurde er ernst. „Es dauert nicht mehr lange, dann wollen wir in der Halle der Vorfahren der Toten gedenken! Es wäre uns eine Ehre, wenn Ihr dabei sein würdet!“
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RoisinDubh

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Finbar]

Kára merkte, wie sich Finbars Hand von ihrer löste. Innerlich ohrfeigte sie sich. Was mochte Finn von ihr denken? Sie wusste ja selber nicht einmal, was sie dazu gebracht hatte, seine Hand zu nehmen. Immerhin, er redete. Doch die Frage war nicht so leicht zu beantworten.
"Ich weiß es nicht," sagte sie unsicher. "Mein Vater sagt, er sei glücklich zuhause. Er hat es Thorin nicht zugetraut, den Erebor zurück zu erobern, wenn ich ehrlich bin. Er hat alles, was er braucht, zuhause. Aber wenn Sváf mitkäme..." Sie seufzte. "Als wir loszogen, war es wirklich ein großer Traum, und vermutlich wollte ich mir und meinem Vater auch etwas beweisen." Sie lächelte vorsichtig. "Aber das ist so lange her. Und jetzt ist so viel passiert, und jetzt gerade wirkt der Berg eher erdrückend als einladend. Doch ich denke, das wird sich beizeiten entscheiden."
Kára dachte daran, dass demnächst eine Abordnung zurück in die Blauen Berge reiten musste. Jemand musste die Nachrichten überbringen, das war nichts, was einfach auf ein Stück Papier geschrieben und mit den Raben geschickt werden konnte. Vielleicht sollte sie sich der Gruppe anschließen und sich dabei darüber im Klaren werden, was sie eigentlich wollte.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Frótha war still gewesen, während sich immer mehr Überlebende einfanden um einfach nur beisammen zu sitzen. Sie selbst hatte einen Humpen gefüllt mit Bier und einem kräftigen Schuss Zwergenschnaps in den Händen und trank diesen bedächtig in kleinen Schlücken. Ihr war nicht nach Konversation zu mute, sodass die für den Toast nur traurig den Krug hob und dann weiter vor sich hin sann. Sie wollte noch gar nicht an eine Beerdigung denken, doch mussten langsam die Vorbereitungen getroffen werden, das wusste sie. Dennoch blieb ihr Blick vorerst auf Finn und Kara liegen, ehe die sich auf den Weg zu Balin machen wollte um zu fragen, was sie zu den Vorbereitung beitragen konnte.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

''Die Ehre ist ganz auf unserer Seite, werter Dwalin'', antwortete Ardagast knapp und mit einer leichten Verbeugung. ''Balin'', entgegnete der weißhaarige Zwerg knapp. ''Stimmt ja, wo ist eigentlich Balin abgeblieben? Ist der schon weitergezogen, auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer?'', fragte Ardagast, ohne zu begreifen, was der alte Zwerg damit meinte. Dieser runzelte die Stirn. ''Ich heiße Balin!'', sagte er noch einmal deutlicher. ''Willkommen? Natürlich ist Balin hier auch willkommen, wenn er weiterhin bleiben möchte!'', stimmte Ardagast zu. Balin rollte mit den Augen und warf Pado einen vielsagenden Blick zu. ''Ich heiße nicht Dwalin. Dwalin ist mein Bruder'', entgegnete Balin noch einmal deutlicher. ''Der alte Zwerg scheint ein wenig verwirrt zu sein. Jetzt nennt er sich schon wie sein Bruder'', flüsterte Ardagast zu Pado, aber so laut, dass es jeder hören konnte. Dann grinste er Balin verlegen an und zeigte in Richtung der inneren Hallen des Erebors. ''Nach dir, ''Balin''...'', sagte er und setzte dabei den Namen des Zwergs in Anführungsstriche.

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Bard war sich durchaus schmerzlich bewusst, dass es ihm unmöglich war, Elva in ihrem Bett in der Stadthalle zu halten, um ihre Verletzung auszukurieren. Doch wenn er sie noch einmal dabei erwischte, wie sie versuchte, Verletzte oder Tote, Vorräte oder Feuerholz zu schleppen oder gar Gräber auszuheben, so hatte er gedroht, würde er sie nötigenfalls zu ihrem eigenen Schutz in den Kellern unter der Halle einsperren lassen.
Zähneknirschend hatte Elva eingelenkt und sich eine schonendere Aufgabe zuteilen lassen. Die Vorräte für den Winter mussten eingelagert und dokumentiert werden und auch wenn sie nicht lesen oder schreiben konnte, wie man mit Zahlen umging wusste sie und wenn das Leben in Armut sie eines gelehrt hatte, dann war es, wie man Rationen richtig einteilte, um möglichst lange von dem bisschen zu leben, das man hatte.
Bard hatte ihr auf ein Blatt Pergament die Worte für die einzelnen Lebensmittel geschrieben und Elva hatte sich kleine Bilder daneben gemalt. Nun führte sie Strichlisten, wenn die ihr zugeteilten Arbeiter mit Säcken und Körben und Krügen die Treppen zur Speisekammer hinunterkamen und gab Anweisungen, was wohin sortiert werden sollte. Dann rechnete sie aus, wie lange die jeweiligen Vorräte reichen würden, was zuerst verderben würde und das sich nötigenfalls über den ganzen Winter halten würde.
Wenn ihr zwischendurch langweilig wurde, übte sie (auf einem Fetzen Stoff, um das gute Pergament nicht zu beschmieren) die Worte abzuschreiben, die Bard ihr vorgegeben hatte.
"Wie sieht es aus?", fragte Bard, als er auf seiner Runde durch die Stadt bei ihr vorbeikam.
"Wenn wir mit knapp ausreichenden Rationen für alle rechnen, halten wir gerade so lange durch, bis die nächsten Lieferungen aus dem Waldlandreich eintreffen", fasste Elva zusammen.
Während sie sprach überflog Bard die Zahlen auf ihrem Pergament. Jetzt, wo Dain sich als neuer König unter dem Berge bereit erklärt hatte, den Seestädtern den ihnen versprochenen Anteil des Schatzes auszuzahlen, war das Problem nicht mehr, überhaupt irgendwo Vorräte zu kaufen, sondern eher, ob diese die hungrigen Mäuler rechtzeitig erreichten.
"Wir sollten so bald wie möglich ein paar Fischer und Jäger ausschickten, um die Vorräte aufzustocken. Ich hab Taron gebeten, nachzuschauen, ob er in der Stadt irgendetwas findet, was er als Räucherofen benutzen kann. Erin hat den alten Mühlstein unten am Markt begutachtet und meint, dass der noch gut genug wäre. Ich hab ihr und ihren Söhnen schon den ersten Sack Korn schicken lassen. Ach ja, Berion hat angefangen, einen Webstuhl zu bauen. Wenn er fertig ist, können wir wieder eigene Decken und Kleidung herstellen. Ich würde vorschlagen, ihm ein paar Helfer zur Seite stellen, damit es schneller geht", berichtete Elva weiter.
Bard nickte und ein Lächeln huschte über seine Lippen. "Du machst dich gut als Verwalter."
Elva zuckte mir den Schultern. "Man tut, was man kann. Hast du mit Dain gesprochen, ob er auch für uns ein paar Sachen aus den Eisenbergen kommen lassen kann?"
"Die Zwerge halten gerade ihre Trauerfeier ab. Ich werde später mit ihm reden", erklärte Bard, "Ich werde ihn auch bitten, ob er uns ein paar Steinmetze für den Wiederaufbau zur Verfügung stellen kann."
Elva nickte ernst. "Aldorn und Gernot habens beide nicht geschafft. Wir müssen also unsere eigenen Steinmetze ganz neu anlernen. Ich schaue mich mal um nach jemandem, der einen Zwerg als Ausbilder überleben kann."
Bard klopfte Elva dankbar auf die Schulter, bevor er sich wieder auf den Weg machte.
Elva nahm sich vor, nach der Trauerfeier der Zwerge Arrins ehemalige Gefährten aufzusuchen. Sie mochte nicht viel Zeit mit ihnen verbracht haben, bevor sie sich auf gegenüberliegenden Seiten eines Schlachtfelds wiedergefunden hatten, doch sie alle hatten viel durchgemacht und verdienten nun ein paar Worte der Anerkennung und des Beileids.

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May the force be with you.
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aidean]

Als Frótha sich auf die Suche nach Balin begab, fand sie ihn tatsächlich ziemlich schnell mit dem Zauberer und Pado im Schlepptau. Sie brauchte kaum einen Moment um zu bemerken, dass der Zauberer wohl wieder ein wenig verwirrt sein musste, zumindest strahlte dies Balins Miene aus. So vermied es die Zwergin, direkt an den dreien vorbei zu gehen, da sie weder Kraft, noch Lust auf die Spielchen des Zauberers hatte.
Wenn sie vorerst nicht mit Balin sprechen konnte, so musste sie sich eben selbst nützlich machen und so führte sie ihr Weg immer weiter hinein in den Berg. Irgendwo hier unten sollte die Beerdingung statt finden, so hatte sie gehört und tatsächlich, je tiefer sie in dne Berg hineinging, desto mehr Zwerge waren mit Aufräumarbeiten beschäftigt, sodass zumindest die Hauptwege frei sein würden.
Schließlich erreichte sie die Halle, in der die Leichen aufgebahrt werden sollten. Es standen dort bereits fünf Blöcke aus Stein, auf welche wohl die Leichen aufgebahrt werden sollten. Der stark verzierte in der Mitte schien für Thorin bestimmt zu sein und mit abnehmender Verzierung war auch die direkte Verwandtschaft zum König unterstrichen, sodass der schlichte Block ganz außen wohl für Ailin bestimmt war.
Dort unten sah auch alles schon gut vorbereitet und aufgeräumt aus, würde es doch der Mittelpunkt sein und so wurde sich von hier drinnen nach draußen gearbeitet, damit wenigstens bei der Beerdigung vergessen werden konnte, was die vielen Jahr unter dem Drachen mit den Hallen gemacht hatten.
So begann sie zu helfen, die Münzen, die es bis hier her geschafft hatten und den Staub zu beseitigen. Durch jede Schicht Staub, die entfernt wurde, konnte man die darunter liegenden Reliefs immer besser erkennen, sodass sich die Halle wie von selbst schmückte.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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