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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aidean]

''Du kennst dich doch in Thal aus..'', begann der Zauberer und schlug dann einem heranstürmenden Ork mit dem Zauberstab gegen den Kopf. Dann wand er sich wieder an Elva. ''...und wolltest mir, zugegebenermaßen äusserst stümperhaft, erklären...'', fügte er hinzu, musste sich dann jedoch wieder um einen Feind kümmern. Mit einer gekonnten Drehung holte er den Ork von den Beinen und spießte ihn dann mit der Unterseite des Stabes auf. Er wand sich wieder an die Menschenfrau. ''...wie wir hier wegkommen und deshalb sind die Orks jetzt hier, weil du mir das nicht in einem angemessenen Zeitraum erklären konntest!'', maulte der Zauberer genervt. Er konzentrierte sich jedoch so sehr auf Elva, dass er dabei gar nicht mitbekam, dass sich der nächste Ork auf ihn stürzen wollte.

Borin ließ seine Streitaxt in den Brustkorb eines Orks fallen. Qualvoll schrie das Scheusal, doch zuckte nach kurzer Zeit schon nicht mehr. ''Neunundzwanzig!'', sagte der Greis zufrieden und stürzte sich auf den nächsten heranstürmenden Ork. Er sprang diesem auf dem Rücken, schüttelte ihn durch und drehte ihm dann den Hals um, sodass der Feind bewegungslos auf das Schlachtfeld krachte. ''Dreißig! Na, wer will noch mal, wer hat noch nicht?'', brüllte er über das Schlachtfeld und schlug sich seine Faust gegen die Brust. Doch abermals erkannte er, dass sie einer Übermacht gegenüberstanden und, dass die Reihen der Zwerge immer kleiner wurden. ''Verdammt Thorin!'', grunzte er wütend, und holte sich dann die zweite Axt vom Rücken. Jetzt hielt der Zwerg in beiden Händen große Streitäxte und war bereit. Er stürzte sich wieder ins Schlachtgeschehen und schlug dem nächsten Ork die Axt in den Hals. Während dieser noch auf den Boden fiel, schmetterte Borin seine zweite Axt ebenfalls in den Hals eines anderen Orks. ''Zweiunddreißig!'' Dann jedoch stand plötzlich ein riesiger Troll vor ihm. Das Scheusal schmetterte seine Keule in Richtung des Greis', doch der konnte im letzten Moment ausweichen. Durch den gewaltigen Schlag des Ungetüms wurde ein Krater im Boden hinterlassen. Zweifellos wäre Borin nur noch Matsch gewesen, hätte der Troll ihn getroffen. ''Komm schon du Mistkerl!'', brüllte Borin, lief dann durch die Beine des Trolls durch und schlug seine Äxte in dessen Rücken. Der Gegner schrie laut auf, doch war ansonsten nicht beeindruckt vom Angriff des Zwergs. Borin machte sich für den nächsten Angriff bereit. Doch hatte selbst er eine Chance gegen diesen Feind?



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''Ich mag Legolas. Er sieht gut aus und ist sehr sportlich.''

''Wow Legolas! You're better than us! You can jump and fight and flip and stab and shoot and jump!''
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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Ohne Ankündigung packte Elva den Zauberer am Kragen und zog ihn ruckartig zu sich, sodass die Attacke des Orks ihn knapp verfehlte. Den kurzen Moment, in dem der Angreifer durch den Schwung des Schlags mitgerissen seinen Säbel gesenkt hielt, nutzte Elva um, aus Mangel an besseren Ideen, Ardagast einfach in den Orks hinein zu schubsen. Das Biest ging mit einem überraschten Qieken unter dem Zauberer zu Boden.
"Gern geschehen!", murmelte Elva, das Meckern des alten Mannes ignorierend, während sie ihm die linke Hand hinstreckte und mit der rechten weiter versuchte, ihren Speer auf alles zu richten, was dabei war, sie beide umzubringen.
"Vielleicht hättest du ja...", sie benutzte ihren Speer, um einen Ork aufzuspießen und ihn gleichzeitig in einen seiner Kameraden zu werfen, "... einfach deinen Strohkopf anstrengen können!"
Vergeblich versuchte sie, den Speer aus dem toten Ork zu ziehen, musste dann aber auf ihre Messer umsteigen, um sich dem nächsten Angreifer stellen zu können, einem großen, kräftigen Exemplar.
"Ich glaube es wäre an der Zeit, dass du..."
Sie wich dem ersten Schlag aus und rammte eines ihrer Messer in das Bein des Orks. Der grunzte und knickte kurz ein, schien sich aber nicht sehr an der Verletzung zu stören.
"Du solltest zusehen, dass..."
Der große Ork schlug nach Elva, doch sie drehte sich flink zur Seite und schaffte es, ihm mit einem zweiten Messer gleich drei Finger auf einmal abzuhacken.
"Ardagast, du musst jetzt..."
Der Ork würdigte das Blut, das aus deiner Hand spritzte, keines Blickes und griff erneut an. Elva versenkte die Klinge ihres Messers bis zum Griff in seinem Auge.
"Du...", ein zweites Messer landete im Hals des großen Orks, "...Verrecke endlich, du Monster!"

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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aidean]

Isengar hockte immer noch auf dem Brunnen. Vereinzelte Seestädter halfen ihm, die Orks noch von der Stadthalle fernzuhalten. Doch ihre Reihen lichteten sich tragisch. Isengar wagte nicht mehr auf Verstärkung zu hoffen. Wie hatte er sich nur in diesen völlig unsinnigen Kampf ziehen lassen können? Er, der er eher ein Forscher als ein Kämpfer war. So würde er es schwer haben, Pado noch einmal zu sehen. Wieder fiel neben ihm ein Seestädter, ein junger Mann, mit dem er ein Stück bergauf gewandert war, als sie von Seestadt nach Thal gezogen waren. Verdammt, verdammt, verdammt!
Da sah er in einer Seitenstraße Bart mit einigen Seestadtwachen näher kommen. „Bard, hier her! Wir können nicht mehr lange aushalten!“

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aidean]

''Was denn?'', fragte Ardagast immer wieder, doch Elva schien zu beschäftigt, als dass sie ihm antworten konnte. Erst als sie es endlich geschafft hatte, dem Ork den Gar auszumachen, vollendete sie ihren Satz. Und was für ein Satz es war. Schlagartig sprang Ardagast auf, schmetterte einen heranstürmenden Ork zur Seite und packte dann die Menschenfrau blitzschnell an den Schultern, sehr zur Verwunderung der herumstehenden Orks und Bilbo. ''WIE NENNST DU MICH??? MONSTER???'', brüllte der Zauberer und schüttelte Elva kräftig durch. ''WIE KANNST DU ES WAGEN??? TU UNS DOCH ENDLICH EINEN GEFALLEN UND VERRECKTE SELBST!!!'', fügte er in gleicher Manier hinzu, bis sich die Menschenfrau aus seinen Griffen befreien konnte. Dann packte er jedoch den nächstbesten Ork und fing an diesen durchzuschütteln, ohne zu bemerken, dass er gar nicht mehr Elva in den Fingern hatte. ''DIR WERDE ICH ES ZEIGEN, DU GÖRE!!!''



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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Elva konnte nur den Kopf schütteln über den verwirrten Alten.
"Bilbo!", rief sie dem Hobbit zu, "Wir müssen weg von hier! Hilf mir, Ardagast mitzunehmen. Wir ziehen uns zur Stadthalle zurück."
Ohne Vorwarnung schnitt Elva dem Ork, den Ardagast noch immer durchschüttelte, die Kehle durch.
"Genug herumgebrüllt, alter Mann. Wir gehen. Ich würde dir ja den Weg beschreiben, aber... Na du weißt schon..."
Damit packte sie Ardagast an einem Arm, während Bilbo den anderen schnappte. Dann begannen sie, sich den Weg durch die Orkhorden in Richtung Stadtmitte freizukämpfen.

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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aidean]

Die Stimmen... sie flüsterten ihm zu... säuselten in sein Ohr... schwollen an und übertönten seine eigenen Gedanken.
Diese Stimmen, die er nicht erkannte.
Sie sprachen von Ehrgeiz und Krankheit. Und von Gold.

Thorin lief über den goldenen Boden seiner Halle. Flammen spiegelten sich auf dem glatten Metall und ein seichter Wind trug die Stimmen zu ihm herüber. Oder... waren es bloß Erinnerungen, die er noch einmal zu hören glaubte?
Seine Krone saß fest auf seinem Haupte, das edle Fell wärmte seine Schultern und der Umhang war schwer und zeugte von Herrschaft. Er war ein König, in all seiner Pracht. Ein König, wie er sein sollte.
Und immer wieder erklang dieses fremde Flüstern ... von Gold, Gold und Gold!

Thorin, Sohn von Thrain, Sohn von Thror!
Thror, der große König!
Thror, den das Gold in den Wahnsinn getrieben hatte!
"Ich bin nicht mein Großvater!"

Und plötzlich wurden die Stimmen deutlicher, forderten ihn heraus, fragten ihn Dinge... nach seiner Ehre, nach seinem Auftrag.
Thorin dachte nach. Wer war er denn? Er war nicht sein Großvater! Er würde nicht krank werden wie Thror! Er konnte dem widerstehen!
Im selben Moment, in dem er das dachte, sah er ihn: Smaug! Er schlängelte sich durch das Gold unter ihm. Lockend, ihn umschmeichelnd. Eine Pestilenz, eine Seuche, die alles verdarb, was sie berührte. Den Boden unter seinen Füßen. Die Gedanken, die durch seinen Kopf wirbelten. Und zuletzt ihn selbst!

Und dann sah er sich fallen. Er wurde hineingezogen in einen Strudel, tiefer und tiefer hinein in seinen Untergang. Hinein in das Gold. Er sah sein Versagen. Klar und deutlich. Das Gold würde ihn vernichten, ihn umhüllen und nie wieder freigeben.
Thorin wehrte sich. Er kämpfte. Endlich wurde ihm bewusst, dass das, was er so sehr zu schützen versuchte, genau das war, was ihn verdarb!

Und dann war es vorbei. So plötzlich wie es begonnen hatte. Das Gold hatte seine unglaubliche Anziehungskraft verloren. Beinahe angewidert sah er hinab auf das glänzende Metall.
Alles schien jetzt ganz deutlich zu sein! Die Fehler, die er gemacht hatte. Die Krankheit, die ihn befallen hatte. Die Gier und der Hochmut.
Eilig ergriff Thorin die Rabenkrone und warf sie auf den goldenen Boden. Sie landete klirrend und rutschte noch ein paar Meter weit.

Er wollte sie nicht mehr. Er brauchte sie nicht mehr.
Mit Wehmut dachte er an Fili und Kili, an Dwalin, seinen alten Freund, und an Dain und den alten Borin, die da draussen für ihn starben.
Nein, für die Aufgabe, die vor ihm lag, benötigte er keine Krone. Auch nicht Fell oder Umhang. Und schon lange kein Gold! Er warf es von sich, all das nutzlose Geplänkel!
Was er benötigte waren Ehre und Tugend, Mut und Hingabe!!! Thorin wendete sich um und ging in Richtung der Zwerge.

***************************************************
"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

"I am fire! I am death!"

Geändert durch Kayley (20.01.2018 10:02)

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Kayley]

Ailin verharrte wie angewurzelt noch immer am Fleck.
Argwöhnisch beobachtete sie Thorin, der in seiner königlichen Rüstung durch die Halle ging. Irgendetwas war geschehen mit ihm. Etwas war anders....
Die Krone hatte er fortgeworfen, die Panzerhandschuhe und all seinen goldenen Schmuck desgleichen, der pelzverbraemte Mantel lag achtlos am Boden.
Sollte er wieder zu Sinnen gekommen sein? Hatte Dwalin ihn aufgerüttelt?
Noch wagte Ailin das nicht zu glauben. Doch als Thorin die Säule passierte, hinter der sie stand, wandte er den Blick und gewahrte die Zwergin.
"Du???" Sie nickte scheu und erschrak, als er fortfuhr: "Komm her!"
Zögerlich trat sie näher, die letzten Tage hatten sie gelehrt, vor des Königs Zorn auf der Hut zu sein. Doch als sie vor ihm stand, war der irre Glanz aus seinen Augen verschwunden. Er hielt ihr seinen Arm hin: "Hilf mir, diesen goldenen Kram loszuwerden!"
Zitternd und noch immer ungläubig trat Ailin näher und begann mit bebenden Fingern die Schnallen der Rüstung zu oeffnen.

Er presste die Stirn gegen den kalten Stein, doch seine Verzweiflung wollte nicht weichen. Selten in seinem Leben hatte sich Dwalin so hilflos gefühlt wie jetzt. Er musste zurück zu den anderen, es ihnen sagen. .. Doch alles in ihm sträubte sich dagegen, sich einzugestehen, dass er verloren hatte. Seinen Freund aus Kindertagen, den Bruder im Kampf, den König, an den er geglaubt hatte. An den sie alle geglaubt hatten.
Frustriert hieb Dwalin gegen den nächstbesten Stein. Den Schmerz in seiner Hand nahm er gar nicht wahr. Er hatte immer gekämpft, sein ganzes Leben, doch hier war jede Waffe nutzlos. Wie seine Worte zu Thorin. Er hatte nicht zu ihm durchdringen können.
Sollte er noch einmal zurückgehen zu ihm? Doch was ihm sagen?
Während Dwalin noch mit sich haderte, vernahm er Geräusche aus der Halle, die er vorhin verlassen hatte. Ein Klirren und Stimmen. Die Thorins....und die des kleinen Mädchens Ailin, wenn er sich nicht täuschte. Was machte sie hier? Versuchte sie etwa das Gleiche wie er? Eingedenk dessen, dass Thorin beinahe Bilbo getötet und ihn selbst mit dem Schwert bedroht hatte, eilte Dwalin die paar Schritte zurück zur Tür der Halle und riss sie auf. Irgendwie hatte die Kleine in ihrer Naivität sein Herz berührt, und er wollte sie nicht Thorin Rage ausgesetzt wissen.
Nun stand der Krieger auf der Schwelle und traute seinen Augen kaum.
Sie war dabei, Thorin aus der Rüstung zu helfen??? Was ging hier vor?
Doch dann gewährte Dwalin Krone und Mantel auf dem Boden. Einer von des Königs prächtigen Ringen lag , fortgeschliddert auf dem glatten goldenen Boden, beinahe direkt zu seinen Füßen. Eine leise Ahnung beschlich Dwalin. Eine Ahnung, an die zu glauben er kaum wagte. Er suchte Thorins Blick und als ihre Augen sich trafen, sah er keinen Spur der Besessenheit mehr darin. Es war der Blick seines Freundes, und die Last eines ganzen Berges fiel von Dwalin ab, als er neben Ailin trat, die sich mit einer Schnalle des Brustpanzer abplagte, die nicht aufgehen wollte:
"Geh zurück zu den anderen, Mädel! Ich mach das schon." Sie zögerte, und Dwalin nickte ihr zu: "Na los doch." Endlich wandte sich die Zwergin zur Tür. "Und Ailin," rief er ihr noch nach, "besorg dir noch einen Schild und ein paar Waffen aus der Rüstkammer!"
Sie würde sie dringend brauchen. Wie sie alle.
Als sie verschwunden war, wandte er sich wieder zu seinem Freund um.
"Thorin, ich...."

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aidean]

An beiden Armen wurde der Zauberer rückwärts durch die Straßen von Thal gezogen. Immer noch sah er mit Wut dem getöteten Ork hinterher. ''Wart's nur ab. Ich krieg dich noch. Ich komme wieder, verlass' dich drauf!'', rief er der Leiche hinterher, die er immer noch für Elva hielt. Als sie dann in die nächste Straße einbogen, und die Orks ausser Sichtweite waren, wand er sich an seine Schlepper. ''Jetzt lasst mich endlich los!'', maulte er dann und versuchte sich aus deren Griffen zu befreien. ''Ich war noch nicht fertig!'', fügte er hinzu.



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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

„Schilde, ja. Die werden wir benötigen. Und Waffen.“ unterbrach Thorin den Freund, während der an seinen Schnallen zerrte. „Nur leichte Rüstung, dann sind wir wendiger. Wir starten einen Ausfall, treffen sie genau in der Mitte, ein Überraschungsangriff....“ Thorin hatte bemerkt, dass Dwalin innegehalten hatte, während er redete. Er verstummte und sah ihm in die Augen. Was er dort sah, war keine Furcht mehr, auch kein Bedauern oder Mitleid. Es war die Liebe eines Bruders zum nächsten, und das Vertrauen eines Kriegers in seinen König. Ein wenig beschämt legte er Dwalin eine Hand auf die Schulter. Einen kurzen Augenblick lang blieben die beiden so stehen und es schien, als wollten beide noch etwas dagen. Dann jedoch war der Moment vorüber und Dwalin nickte zackig, während Thorin ihm die andere Schulter zuwandte, damit er auch diese Schnalle lösen konnte.
„Sie werden nicht wissen, was sie getroffen hat!“ knurrte der Zwerg und grimmig stimmte der König zu.

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Geändert durch Kayley (20.01.2018 11:49)

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Kayley]

Der goldene Brustpanzer schepperte unbeachtet zu Boden.
Dwalin hatte Thorin eigentlich sagen wollen, wie froh er war, den Freund zurück zu haben. Doch das war gar nicht nötig. Sie verstanden einander blind. So war es immer gewesen, seit frühesten Kindertagen.
Also begnügte er sich damit, den Arm seines Freundes kurz zu drücken und ihm ein leicht grimmiges Lächeln zuzuwerfen:
"Lass uns die Orks da draußen das Fürchten lehren!"
Beide wussten, dass es wohl das letzte Mal sein würde, dass sie Seite an Seite kämpften. Zu groß war die Übermacht. Doch sie würden kämpften! Für Dain. Für ihre Gefährten und Freunde. Wie wahre Söhne Durins.
Dwalin reichte seinem Freund das königliche Schwert mit dem doppelten Raben am Griff. "Komm, Bruder!"

Ailin stand nahezu ueberwaeltigt in der Waffenkammer, bis ihr klar wurde, dass sie nicht ewig Zeit hatte. Schnell warf sie sich eine relativ leichte Lederruestung über ihr einfaches Kettenhemd, das letzte Relikt der Prunkruestung, die sie kurz oben an der Mauer getragen hatte, nur um festzustellen, dass sie sich darin kaum bewegen konnte. Also hatte sie sie wieder abgelegt. Der Lederharnisch aber erschien ihr brauchbar, und sie konnte ihn alleine schließen. Schnell ergriff sie noch einen kleinen achteckigen Schild und eine Einhandaxt und steckte sich zwei kleine Wurfaexte in die Stiefelschaefte. Diese mochten vielleicht nützlich sein, auch wenn die einzige Waffe, mit der die Zwerg in einigermaßen umgehen konnte, das Schwert an ihrer Seite war. Dann eilte sie zurück zur Mauer, wo die anderen niedergeschlagen warteten und dem Schlachtenlaerm draußen lauschten. Dort rannte sie zu ihrem Bruder, doch noch bevor sie ein Wort sagen konnte, sprang Kili auf, den Blick in die Tiefe der Halle gerichtet, wo der König auftauchte, gefolgt von Dwalin.

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