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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 4

athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Sarwen]

Doch, ich habe schon den Eindruck, dass "anständige Berufe" für ihre Kinder den Weasleys (besonders Molly) ziemlich wichtig sind. Und außerdem können sie sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass man mit Scherzartikeln wirklich seinen Lebensunterhalt verdienen kann.Und Geld genug, um ihre Kinder nach der Schule weiter durchzuzfüttern, haben sie nicht. - Als sich dann herausstellt, dass die Zwillinge mit ihrem Laden wirklich gut verdienen, offenbar deutlich besser als der Rest der Familie, finden sich die Weasleys dann ja auch recht schnell mit der Situation ab.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Bevor hier das nächste Kapitel folgt, kommt noch eine kleine organisatorische Überlegung: schon die beiden letzen Kapitel waren als Diskussionsgrundlage nicht sehr ergiebig, und die beiden jetzt folgenden sind es auch nicht; richtig spannend in dieser Hinsicht wird es erst wieder mit "Quidditch World Cup". Deshalb ein Vorschlag: ich stelle heute wie gewohnt das sehr kurze "Portkey"-Kapitel vor und schon am Sonntag dann "Bagman und Crouch", und ab nächsten Donnerstag, wenn es wieder interessanter wird, geht es dann wieder mit einem Kapitel pro Woche weiter. - Falls jemand dagegen ist, bitte protestieren!

The Portkey

Arthur Weasley, seine jüngeren Kinder und auch Harry und Hermione treffen sich früh morgens in der Küche, um zu Quidditch-WM aufzubrechen. Die erwachsenen Söhne Bill, Charlie und Percy wollen später nachkommen, weil sie im Gegensatz zu den Jugendlichen bereits apparieren können und dürfen. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir erstmals, wie die Sache mit dem Apparieren organisiert ist, dass man volljährig sein und eine Prüfung ablegen muss und welche Unfallrisiken bestehen.

Zu ihrem Leidwesen nimmt Mrs Weasley Ferd und George ihren ganzen Vorrat an Ton-Tongue Toffees ab, bevor sie sie aus dem haus lässt. Eine weise Entscheidung vermutlich.

Mr. Weasley erklärt unterwegs, wie mühsam es war, die Anreise so vieler Hexen und Zauberer zu organisieren, ohne dass sie von den Muggeln bemerkt wird. Dabei erklärt er Harry auch, was Portkeys sind und wie man mit ihnen reist. Auch Arthur Weasey und die ihn begleitenden Jugendlichen werden mit einem Portkey reisen, den sie auf einem Hügel in der Nähe, Stoatshead Hill, vorfinden.

Dort treffen sie auch Amos Diggory, einen Kollegen und entfernten Nachbarn von Arthur Weasley; Amos Diggory ist mit seinem Sohn Cedric, den die Jugendlichen von Hogwarts her kennen, ebenfalls auf dem Weg zur WM und benutzt mit ihnen den gleichen Portkey. (Und hier taucht auch erstmals der Name der Lovegoods auf, als der eine weiteren benachbarten Familie, die jedoch schon einige Tage zuvor zur WM angereist ist.)

Amos Diggory ist außerordentlich stolz auf seinen Sohn, besonders darauf, dass Cedric Harry einmal beim Quidditch geschlagen hat; Cedric, der weiß, dass dies nur durch einen Absturz Harrys zustande gekommen ist, findet die Lobeshymnen seines Vaters eher peinlich.

Zum festgelegten Zeitpunkt bringt der Portkey die gesamte Reisegesellschaft zum Landeplatz für Portkeys nahe bim WM-Gelände.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Sarwen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Ich hab nix, dagegen wenn wir am Sonntag.
Das nächste Kapitel, lesen.

Nin o Chithaeglir,lasto beth daer:
Rimmo nin Bruigen dan in Ulaer!
Nin o Chithaeglir,lasto bethe daer:
Rimmo nin Bruinen dan in Ulaer! ~ Arwen
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Sarwen]

Athameg, es ist eine gute Idee von dir bereits am Sonntag mit dem nächsten Kapitel fortzufahren. Viel zu diskutieren ergeben die zwei Kapitel wirklich nicht.

Wir erfahren, dass die Weasleys, Diggorys, Lovegoods und Fawcetts in der Umgebung wohnen. Aber wo sie genau wohnen weiß der eine vom anderen anscheinend nicht.
Arthur Weasley und Amos Diggory arbeiten beide im Zaubereiministerium, aber private Besuche zwischen den Familien gibt es nicht.
Die Kinder aus den einzelnen Familien begegnen sich also zum ersten Mal in Hogwarts.

Hatten die Weasley-Kinder kontakt zu den Muggelkinder aus dem nahen Dorf?
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Eiliane]

Mich wundert das, dass die Zauberer so zwischen den Menschen wohnen und erstens trotzdem so wenig von der Muggelwelt mitkriegen und zweitens die Muggelwelt so wenig von ihnen mitbekommt.
Wenn Zauberer leben wie in Hogwarts, Hogsmeade und der Winkelgasse, dann entspricht das ja ziemlich der Parallelweltbildung in sogenannten Ghettos, die es auch bei uns in RL gibt.
Leute, die aus anderen Kulturen zu uns kommen, haben eine Art Blase geschaffen, in der sie leben können ohne deutsch zu können, es gibt extra Geschäfte, die die Sachen verkaufen, die sie aus ihren Heimatländern kennen. Sie müssen ihr Viertel selten verlassen und selten betritt jemand außerhalb ihres Kreises ihr Viertel. Man lebt parallel nebeneinander her.
Eine Aufsplittung und Verteilung führt normalerweise zu einer Vermischung, es findet mehr Kontakt statt und eine Integration in bestehende Systeme.
Das scheint bei Zauberern nicht zu funktionieren.
Was bei Zauberern noch verwunderlich ist ist, dass nicht alle daumenlang jemand über ihre Häuser stolpert, Wanderer, Leute, die sie an die Abwasserkanäle und ans Trinkwasser anschließen und regelmäßig zum Ablesen vorbei kommen, Leute vom Straßenbauamt, vom Katasteramt, von der Müllabfuhr usw
Ganz abgesehen von Zeugen Jehovas, Spendensammlern der Tierschützer und Kriegsgräberfürsorge, Leute die Werbung einwerfen oder Altkleider einsammeln...
Große Ansammlungen vieler Leute wie Hogsmeade kann man vielleicht noch zaubertechnisch verstecken, man gaukelt ein Moor vor oder einen ungemütlichen Berg, aber alle 15km ein Zaubererhaus?

~~**~~**~~**~~
Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht
~~°°~~°°~~°°~~
Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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Hisimir

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: NaugrimNogrod]

MIr ist gerade noch etwas zu den Vertrauensschülern und dem Punkte abziehen aufgefallen:

Ich höre gerade den 5. Teil als Hörbuch auf deutsch. Wie jemand richtig bemerkt hatte, sagt dort Ernie, dass Vertrauensschüler keine Punkte abziehen dürfen, Malfoy aber antwortet mit den Worten:"Ich weiß, dass sich Vertrauensschüler gegenseitig keine Punkte abziehen können. Aber Mitglieder des Inquisitionskommandos..."
Ich hab die Bücher auf englisch gerade nicht zur Hand, ich weiß also nicht, wie es im Original ist, aber es scheint so, als dürften Vertrauensschüler Schülern sehr wohl Punkte abziehen (wie in Band 2), nicht jedoch, anderen Vertrauensschülern.
Aber vielleicht ist es auch einfach nur ein kleiner Fehler, solche schleichen sich ja häufiger in so lange Geschichten ein.

No One
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Hisimir]

Was die Vertrauensschüler und die Punkte betrifft, das wird (glaube ich) nie wirklich richtig klar, und die Angaben dazu sind auch tatsächlich widersprüchlich. Du hast schon Recht: in derart langen Geschichten schleichen sich halt unvermeidlich auch manchmal Fehler ein.

@ Naugrim

Das stimmt natürlich: die Zauberer wohnen mitten zwischen den Menschen, zumindest viele von ihnen, und insofern kann die absolute Trennung von Zaubererwelt und Muggelwelt, die immer wieder behauptet wird, auch gar nicht wirklich funktionieren. Ganz dummes Beispiel: auch die Zauberer kaufen zwangsläufig in Muggel-Läden ein, zumindest Lebensmittel oder teilweise auch Kleidung (und öffentliche Verkehrsmittel der Muggel benutzen sie auch), deshalb ist es im Grunde unlogisch, dass sie sich so überhaupt nicht mit Muggel-Geld auskennen.

Der Vergleich mit der Parallelweltbildung in Ghettos trifft die Sache schon ganz gut, wenn es um ganze Orte wie Hogsmeade oder doch wenigstens um die Winkelgasse geht. Aber was ist zum Beispiel mit dem "Fuchsbau"? Das ist ein einzelnes Wohnhaus, das zwar außerhalb des Dorfes Ottery St. Catchpole liegt, aber eben doch irgendwie dazu gehört. Es ist auch nicht vom Dorf aus einzusehen, wegen der Bäume und Hecken,die dort wachsen. Aber der Fuchsbau hat eine Wasserleitung, zum Beispiel, jedenfalls gibt es fließendes Wasser. Da müsste es doch Ablesungen oder Wasserrechnungen geben; nehmen die Ableser und das entsprechende Amt nicht wahr, dass dies ein Zauberer-Haus ist? Das wäre glaubhaft. Müllentsorgung ist kein Argument, den kann man unter magischen Bedingungen vermutlich auch anders entsorgen als über die zuständige Behörde (bei der man sich ja ohnehin erst anmelden muss). Und was die Zeugen Jehovas betrifft und Spenden sammelnde Leute wie Tierschützer und Kriegsgräberfürsorge, die kann man schließlich rausschmeißen (das mache ich ja auch so), und ich glaube nicht, dass die danach groß überlegen, ob sie jetzt von Muggeln oder von Zauberern rausgeschmissen worden sind. - Aber das Problem als solches bleibt: eine absolute Trennung der beiden Welten funktioniert nicht. Und genau deshalb verstehe ich nicht, warum so viele Zauberer so absolut keinerlei Ahnung von der Muggelwelt zu haben scheinen (im nächsten Kapitel wird es einige gute Beispiele dafür geben).

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

J.K. Rowling hat das Zusammenleben von Zauberern und ihr Wissen über die Muggelwelt nicht gut ausgearbeitet und sinnvoll gelöst.

Spätestens ab dem Besuch von Hogwart lernen auch reinblütige Zaubererkinder die Muggelwelt kennen. Ein Teil ihrer Mitschüler haben erst vor kurzer Zeit von der Zaubererwelt erfahren und sind Muggelgeborene.
Ein großer Teil der Zauberer sind sowieso Halbblüter, ein Elternteil ist Muggel, oder Großeltern, Onkel und Tante sind Muggel. Sie kennen sich also in der Muggelwelt aus, sind damit aufgewachsen.

Arthur Weasley ist zwar Reinblütig, hat also vom Elternhaus keine Verbindung zur Muggelwelt. Aber auch er kam in Hogwarts mit Muggelgeborenen zusammen. Auch im Zaubereiministerium arbeiten Halbblüter und Muggelgeborene.

Arthur Weasley Interesse an der Muggelwelt und sein nichts Wissen darüber passt also nicht zusammen. Jeder Halbblütige Arbeitskollege hätte seine Fragen beantworten können, es gibt viele Bücher, die seine Wissbegierde hätte befriedigen können.
Ihn als minderbemittelten Dummkopf zu zeigen, der nicht einmal das Wort „Eckelzitrität“ kennt, ist von der Autorin nicht richtig durchdacht worden.

Das sich Zauberer weigern, auch in Gegenwart von Muggeln, sich nach Muggelart zu kleiden ist eine andere Sache.
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Eiliane]

Da musste die Stimmigkeit zu Gunsten der Witzigkeit zurück stecken.
Denn witzig ist es durchaus, wenn Ron in den Telefonhörer plärrt und sich Arthur über jeden Eckelzitrtäts-Stecker freut, wie ein Kind an Weihnachten

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Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht
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Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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Leorie

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: NaugrimNogrod]

Hallo in die Runde,

eigentlich bin ich nur stiller Mitleser, aber ich habe gerade eine Idee zum Thema "Vertrauensschüler und Punkte abziehen". Vielleicht können Vertrauensschüler nur Schülern aus ihrem eigenem Haus Punkte abziehen. Somit wird verhindert, dass Schüler anderen Schülern, denen sie eins auswischen wollen andauernd Punkte abziehen, sondern eben nur in bestimmten Fällen dann Schülern ihres eigenen Hauses (und somit höchst wahrscheinlich nur in sehr seltenen Fällen)? Was meint Ihr? Oder habe ich da was übersehen?

Gruß

Leorie
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