Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

DerDunkelgraue

Gefährte

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time



Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V

I. RPG Grundregeln:

- Vorlage sind die Filme. Wir müssen uns aber nicht streng daran halten, sondern können nach Bedarf abweichen
- Alles muss Tolkiens und Jacksons Canon entsprechen, also keine übernatürlichen Dinge ausdenken, die nicht zu Mittelerde passen
- Unsere Charas stehen immer an erster Stelle vor den Tolkien-Charakteren

II. Charaktere:

Hauptcharaktere:
Ailin - Zwergin
Finbar - Zwerg
Kára - Zwergin
Frótha - Zwergin
Borin - Zwerg
Padogas Tuk - Hobbit
Grimm - Mensch (männlich)
Arrin - Mensch (männlich)
Ascarion - Elb

Nebencharaktere:
Ardagast der Dunkelgraue - Zauberer
Úrondur - Unbekannt (männlich)
Isengar - Hobbit

Temporär/Permanent ausgestiegen:
Faron - Mensch (männlich)
Arika - Dunadan (weiblich)
Rayne - Dunadan (weiblich)

III. Plot:

"Und so geschah es eines Tages, dass 13 Zwerge und der Zauberer Gandalf vor Bilbos Tür standen und ihn mit in ein Abenteuer voller Elben, Orks, Trolle, Riesenspinnen und Drachen zogen. Doch unsere Geschichte beleuchtet die Ereignisse des kleinen Hobbits aus der Sicht anderer Charaktere, deren Interesse ebenfalls darin bestand den Erebor aufzusuchen und den Schatz zurück zu erobern. Geführt von Ardagast, einem anderen Zauberer, bildete sich eine weitere Gruppe, die mit in das Abenteuer hineingezogen wird..." - Damaris

IV. Tolkien-Charaktere:

Bain - Aerlinn
Bard - Aidean
Bilbo - Aerlinn, Damaris
Dwalin - Melian
Elrond - DerDunkelgraue, Kayley
Fili - Aidean, RoisinDubh
Kili - Kayley
Legolas - Damaris
Smaug - Melian, DerDunkelgraue
Thorin - Kayley
Thranduil - Elendorie
Gandalf, Radagast, Saruman, Sauron, Beorn - DerDunkelgraue

Der Herr der Ringe-RPG
Der Herr der Ringe-RPG - Diskussionen

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Ascarion hatte sich im Hintergrund aufgehalten und missbilligend die Zwerge bei ihrem Versuch die Brücke zu überqueren beobachtet. Die Keifzwergin ließ wirklich keine Gelegenheit aus sich in Schwierigkeiten zu bringen. Schon seit dem Auenland war sie auf Hilfe angewiesen und der Elb hatte eigentlich erwartet, dass sich ihre Unbeholfenheit mit der Zeit bessern würde.
Da er nicht einsah, den Zwergen zu Hilfe zu kommen und diese ohnehin schon genug Helfer hatten, trat er in der Zwischenzeit an das Ufer heran und musterte das schwarze Wasser. Welche Wirkungen konnte es auslösen und wie gefährlich waren womöglich ein paar Schlücke, wenn schon die bloße Berührung einen Zwergen ausknocken konnte?
Der Elb holte eine seiner kleineren Feldflaschen hervor und schüttete die Flüssigkeit darin aus, ehe er sich hinkniete und vorsichtig das dunkle Wasser des Flusses schöpfte. Er achtete darauf, dass seine Finger nicht nass wurden und drückte nur den Flaschenhals in die Tiefe. Als die Flasche voll war, zog er seinen Dolch und ritzte eine elbische Rune in das Leder und ließ sie zufrieden in seiner Provianttasche verschwinden.
Inzwischen hatten es die Zwergengeschwister über die Brücke geschafft und Kara rief, dass sie nun kommen konnten. Ascarion wartete bis die Verbliebenen vorsichtig über die Stämme balanciert waren und schloss sich ihnen an. Elben waren von Natur aus sehr leichtfüßig und hinterließen kaum Fußabdrücke im Schnee und im Sand und so war es ein leichtes für Ascarion über die improvisierte Brücke zu gehen. Nicht ein Ast knarzte als er sein Gewicht darauf verlagerte und mit einem geschmeidigen Sprung landete er schließlich auf dem harten Boden der anderen Flussseite.
Die anderen hatten sich bereits um die ohnmächtige Zwergin versammelt und versuchten sie vergeblich aufzuwecken. Ascarion trat heran und sagte: „Wir müssen weiter. Die ganze Flussüberquerung hat uns nur wieder unnötige Zeit gekostet. Zeit die wir nicht haben. Wenn sie nicht aufwacht, bauen wir eine Trage. Besser als hier weiter zu verweilen.“ Noch immer zogen dichte Nebelschwaden empor, die die Gefährten weiter paralysieren konnten und würde erst einmal die Nacht herein brechen, dann war die Gefahr hier zu bleiben noch größer. Wer wusste schon, welche Geschöpfe mit der Dämmerung kamen?

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Damaris]

''Trage?'', sagte Borin, der sich mittlerweile wieder beruhigt hatte und dessen Schmerzen etwas geringer waren, als zuvor. ''Da sagt doch das Langbein mit den spitzen Ohren glatt, wir sollten eine Trage bauen und noch mehr Zeit verschwenden!'', fügte er spöttisch hinzu, packte Ailin und schlug sie sich über die Schulter als wäre sie ein erlegtes Reh. Dann stapfte der Zwerg nach vorne. ''Na, worauf warten wir noch?'', fragte er die Gruppe, die den alten Zwerg durchaus verwirrt ansahen. Der Nachmittag hatte bereits angebrochen und sie konnten sich keine weitere Verzögerung mehr leisten. Sobald die Nacht anbrach, mussten sie ein vernünftiges Lager aufgeschlagen haben, soviel war klar. ''Und das ist genau der Grund, warum Frauen auf einer solchen Unternehmung nichts zu suchen haben!'', grunzte er noch abschließend zu Finbar hinüber.

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Kára war sehr froh, dass Borin ihnen die Entscheidung abgenommen hatte, bevor eine lange Diskussion entstehen konnte. Sie wollte so schnell wie möglich von dem Fluss fort.
Gerade als sie Borin für seinen Einsatz danken wollte, sagte der allerdings etwas, das ihre Freundlichkeit direkt wieder verpuffen ließ.
"Wie bitte?" rief sie empört, ehe Finbar antworten konnte. "Das sagt derjenige, der in seine eigene verdammte Orkfalle gestolpert ist! Ailins Missgeschick hätte jedem passieren können, sei froh, dass wir jetzt nur sie tragen müssen." In ihrem Ärger fiel ihr gar nicht auf, dass es sonst überhaupt nicht ihre Art war, Ailin zu verteidigen. Sie und Ailin mochten nicht die besten Freundinnen sein, aber so eine Aussage konnte sie unmöglich so stehen lassen.
Demonstrativ ließ sie sich ans Ende der Gruppe fallen, um nicht in Borins Nähe laufen zu müssen.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: RoisinDubh]

Finbar sah nur resignierend zu Borin hinüber. Tatsächlich hatte Ailin es wieder geschafft, in Schwierigkeiten zu geraten, wo eigentlich keine hätten sein dürfen und langsam aber sicher war er es leid, Diskussionen darüber zu führen, ob oder ob nicht Zwerginnen für diese Reise geeignet waren. Ausserdem war er dankbar dafür, dass Borin die Schlafende direkt aufhob und zu tragen bereit war. Das hatte sonst keiner der Anwesenden angeboten.
Seufzend schulterte er Ailins Ausrüstung und wollte schon losgehen, als Kára auf ihrem Weg nach hinten an ihm vorbei kam. Eilig hielt er sie mit einem Arm auf.
"Warte mal, Kára. Ich wollte noch.... also, ich wollte Danke sagen. Für eben. Und ja, du hast Recht, das hätte ich gleich tun müssen. Ich habe nur... also... " Er nickte zu Ailin hinüber und schaffte dann sogar ein kurzes Grinsen. "Immer, wenn es ihr schlecht geht, funktioniert mein Gehirn nicht so, wie es soll, weißt du."

- . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . -
Khagam menu penu shirumund!

Finbar

Geändert durch Finbar (12.12.2016 12:56)

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: RoisinDubh]

Borins Kopf schien beinahe zu Platzen, als seine Stirn erneut rot wurde und aus seinen Ohren weißer Rauch aufstieg. Dann drehte er sich um und stapfte mit Erdbebenschritten voraus, bis er von Ascarion wieder überholt wurde. ''Meine Orkfalle war grandios! So grandios, dass selbst ich hineinfiel und das will was heißen! Ich bin nämlich ein Zwerg und habe die Augen eines Fuchses und die Ohren eines Habichts!'', sagte er wütend vor sich hin und knallte dabei mit seinem Gesicht mit voller Wucht gegen einen Ast, der zu weit unten war. Doch der Ast brach dabei ab und der Zwerg ging unbeirrt weiter. ''Und den Schädel eines Ochsen!'', fügte er hinzu. ''Wir können wirklich froh sein, dass wir nicht auch noch die andere Zwergin tragen müssen, da hat sie wirklich Recht'', sagte er und schielte dabei zu Ascarion hinauf. Das Langbein mit den spitzen Ohren war wenigstens nützlich und nicht so hilflos, wie die Beute, die er auf seinen Schultern trug.

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Nachdem alle mehr oder weniger gut auf der anderen Flussseite angekommen waren, hatte Pado grinsend den Zwergen gelauscht. Borin wieder - die Ohren eines Habichts! "Na, solange er nicht den Geruch eines Stinktiers hat, soll es mir recht sein!", meinte er leise zu Grimm und Arrin. Dann folgte er den anderen auf dem nur schwer sichtbaren Elbenpfad.

Sie kamen nun eine Zeit lang recht zügig voran, wenn man davon absah, dass Borin immer wieder einmal mit der überstehenden Ailin an den unterschiedlichsten Pflanzenteilen hängen blieb. Es wurde im Wald schon lamgsam dämmrig, als sie schließlich an eine Stelle kamen, wo der Pfad plötzlich zu verschwinden schien. Es gab Lücken im Unterholz in die verschiedensten Richtungen, aber nichts, was wirklich einem Pfad gleichen wollte.

Ratlos blickten sich die Gefährten um und gingen in die unterschiedlichen Lücken hinein, um zu sehen welches die wahrscheinlichste Richtung war. Doch die Dämmerung wurde nun schneller dunkler. Pado legte daher Finbar einen Hand auf die Schulter und meinte, als der Zwerg sich zu ihm umwandte: "Finbar, ich glaube, es macht keinen Sinn jetzt noch weiter nach dem Weg zu suchen. Lass uns lieber ein Lager einrichten solange wir noch ein bisschen sehen können!"

___________________________________________
Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

Musik - A Necromancer (Bonus Track) - DOS

Je näher sie der Festung kamen, desto mehr spürten die Zauberer und der Hobbit, wie die Macht dort größer wurde. Es war kein Vergleich mehr zu Radagasts Besuch vor wenigen Monaten und erst recht keiner mehr zu Gandalfs erstem Besuch zur Jahrtausendwende, stellen die Zauberer mit Beunruhigung fest. Sie hielten etwas abseits des Bollweks an und stiegen den kleinen Hügel hinauf, an dessen Ende sich eine Brücke befand. Sie blickten mit großen Augen und Ehrfurcht auf die blau-graue schimmernde Ruine. Ardagast sah sie nun zum ersten Mal aus der Nähe. ''Dol Guldur. Der Hügel der dunklen Magie’’, sagte Gandalf mit einem furchtsamen, aber ernsten Gesichtsausdruck. Radagasts fasste Isengar an die Schulter und blickte dabei zu Gandalf hoch. Eine nette Geste, jedoch verfehlte sie dabei wohl ihr eigentliches Ziel: den Hobbit zu beruhigen. Man sah dem brauen Zauberer an, dass seine Beine zitterten und drohten nachzugeben und das war wahrlich kein gutes Zeichen. Ardagast wusste hingegen, dass er entschlossen sein musste, egal welche Furcht er zu haben schien und versuchte gar nicht daran zu denken. Er musste dort hineingehen um endgültig Gewissheit zu haben. In jenem Fall heiligte der Zweck die Mittel.

''Sie wirkt so verlassen’’, stellte Radagast - der sich wieder etwas beruhigt hatte - zu seiner Verwunderung fest. ''Ich denke, dass sie so aussehen soll. Auf ihr liegt ein Zauber der Verborgenheit. Im Inneren wird sie ihr wahres Gesicht zeigen!’’, entgegnete Gandalf mit konzentriertem Blick auf die Feste und fügte schließlich nachdenklich hinzu: ''Er ist scheinbar noch nicht mächtig genug um sich zu offenbaren!'' Gandalf machte einige Schritte in Richtung der Brücke und Ardagast folgte ihm. Dann drehte sich Gandalf um. ''Nein, ich gehe alleine hinein! Unter keinen Umständen folgt ihr mir! Ihr beide müsst eine Nachricht an den Weißen Rat überbringen. Sagt ihnen, wir müssen ihn zum Handeln zwingen!’’, ordnete er voller Tatendrang an. Ardagast schaute ihm tief in die Augen und legte seine Hand auf die Gandalfs Schulter. ''Niemals! Ich lasse dich unter keinen Umständen dort alleine hineingehen, Olórin! Wir kamen vor zweitausend Jahren zusammen auf einem Schiff nach Mittelerde und wir gehen zusammen dort hinein oder gar nicht! Es hat mehr als ausgereicht, dass ein Zauberer auf dem Weg hierher gestorben ist. Ich lasse nicht zu, dass sich das wiederholt! Radagast braucht meine Hilfe nicht um die Nachricht zu überbringen, du aber schon!’’, sagte er mit aller Deutlichkeit und schien sich nicht von seinem Vorhaben abbringen zu lassen. Gandalf überlegte kurz und nickte. ''Vielleicht ist es tatsächlich besser, wenn wir das Bollwerk gemeinsam erkunden’’, entgegnete er mit aller Dankbarkeit.

Radagast war sichtlich erleichtert, dass von ihm nicht erwartet wurde, diesen Ort erneut zu betreten. Aber in seinem Blick spiegelte sich auch Wehmut wieder. Denn er wollte seine Freunde nicht alleine lassen und schon gar nicht, dass ihnen etwas zustößt. Die beiden grauen Zauberer gingen nun hintereinander auf die Brücke und waren bereits völlig auf ihr Ziel fixiert. In völliger Konzentration. Radagast drehte sich noch einmal eilig um rief ihnen verzweifelt hinterher: ''Was wenn es eine Falle ist?'' Gandalf drehte sich um und erwiderte: ''Geh und folge uns nicht. Bring die Nachricht an den Weißen Rat!''

''Ja, ja'', murmelte Radagast seufzend. Er drehte sich kopfschüttelnd um und ging zusammen mit Isengar zu seinem Schlitten zurück. Gandalf zog sein Schwert und fügte noch hinzu: ''Es ist zweifellos eine Falle!’’ Zusammen gingen sie über eine lange Brücke. Auf der einen Seite die abgestorbene und tote Landschaft und auf der anderen Seite die dunkle Festung. Der Eingang war nichts weiter als ein Steinbogen ohne eigentliches Tor. Es war offen und jeder, der hier Zuflucht suchte würde gnadenlos dafür bestraft werden. Die Unheimlichkeit war unbeschreiblich von aussen, aber sie war noch gewaltiger von innen. Beide Zauberer spürten dies als müssten sie einen Felsen hinter sich ziehen. Nichts schien furchteinflößender ausser direkt nach Mordor zu gehen. Und dennoch war dieser Aussenposten wieder erstaunlich friedlich und ruhig. Als würde etwas auf sie warten. Wie ein Frosch, der unter Wasser auf eine ahnungslose Fliege lauert. Das Blut schien schier in ihren Adern zu gefrieren und der Puls schlug immer höher und schneller. Denn das was sie nicht sehen konnten, machte ihnen umso mehr Angst.

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Isengar hatte im Laufe der rasenden Fahrt immer mehr eine Unruhe in sich gespürt. Und als er den ersten Blick aus der Ferne auf die dunkle Festung von Dol Guldur warf, wusste er woher diese Unruhe kam. Noch nie hatte er ein derart gruseliges Gemäuer gesehen. Eine Ruine, die irgendwie durch eine Verbindung von Stein, Wurzel und Eisen zusammengehalten wurde. Ein unnatürliches Gebilde. Es wirkte wie eine gequälte Kreatur. Doch es war nicht der Anblick allein, der den Hobbit schaudern ließ, es war die Atmosphäre, die durch jeden einzelnen Stein zu sickern schien. Isengar war auf seiner Wanderung einmal in die Hügelgräberhöhen geraten und hatte dort schon eine grundlegende Bosheit gespürt. Doch das war kein Vergleich zu diesem Ort hier. „Dol Guldur! Der Ort der Dunklen Magie!“ so nannte es Gandalf gerade und das war wahrlich die richtige Bezeichnung dafür.

Nein, keine 15 Rhosgobelkaninchen würden ihn da hinein bringen. Und wenn er die bebende Hand Radagasts auf seiner Schulter spürte, dann war auch dieser Zauberer mehr als dankbar, dass er nicht mit in diese dunkle Festung musste. Um so mehr respektierte der Hobbit Gandalf, der schon einmal darin gewesen war und es trotzdem noch einmal wagte, und Ardagast, der sich nicht abschrecken ließ. Und das obwohl allen klar war, dass das eine Falle war, so klar wie Rubellas klare Kloßbrühe!
Isengar konnte kaum den Blick abwenden, als die beiden grauen Zauberer, die Brücke, die zum Eingang führte, überquerten. „Alles Glück der Welt mit euch“, murmelte er leise. Und Radagast, der mit weitaufgerissenen Augen neben ihm stand, nickte leise dazu.

————————————————————————————

„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: thilwen]

''Vollkommen richtig!'', sagte Borin und ließ Ailin fallen wie eine heiße Kartoffel. Die schlafende Zwergin knallte wie ein Sack auf den weichen Waldboden und Borin setzte sich auf einen umgefallenen Ast. ''Wird Zeit für eine schöne Mahlzeit!'', sagte er, ließ seinen Rucksack fallen und packte seine Schaufel. ''In der Zwischenzeit werde ich mal die Möglichkeit nutzen und eine Orkgrube ausgraben! Mahal weiß, so etwas können wir wahrlich gebrauchen in diesem finsteren Wald!'', sagte er und spazierte dann voller Tatendrang zum nächsten Baum und begann mit dem ersten Stich in den Boden.

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht
Zusatzinformationen
Thread drucken