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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I

DerDunkelgraue

Gefährte

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I


Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time



I. RPG Grundregeln:

- Vorlage sind die Filme. Wir müssen uns aber nicht streng daran halten, sondern können nach Bedarf abweichen
- Alles muss Tolkiens und Jacksons Canon entsprechen, also keine übernatürlichen Dinge ausdenken, die nicht zu Mittelerde passen
- Unsere Charas stehen immer an erster Stelle vor den Tolkien-Charakteren

II. Charaktere:

Ardagast der Dunkelbraune - Zauberer
Ailin - Zwergin
Finbar - Zwerg
Kára - Zwergin
Frótha - Zwergin
Padogas Tuk - Hobbit
Arika - Dunadan (weiblich)
Grimm - Mensch (männlich)
Arrin - Mensch (männlich)
Faron - Mensch (männlich)
Ascarion - Elb
Gilwen - Elbin

III. Plot:

"Und so geschah es eines Tages, dass 13 Zwerge und der Zauberer Gandalf vor Bilbos Tür standen und ihn mit in ein Abenteuer voller Elben, Orks, Trolle, Riesenspinnen und Drachen zogen. Doch unsere Geschichte beleuchtet die Ereignisse des kleinen Hobbits aus der Sicht anderer Charaktere, deren Interesse ebenfalls darin bestand den Erebor aufzusuchen und den Schatz zurück zu erobern. Geführt von Ardagast, einem anderen Zauberer, bildete sich eine weitere Gruppe, die mit in das Abenteuer hineingezogen wird..." - Damaris

IV. Tolkien-Charaktere:

Bain - Aerlinn
Bard - Aidean
Beorn - DerDunkelgraue
Bilbo - Aerlinn, Damaris
Dwalin - Melian
Elrond - DerDunkelgraue, Kayley
Fili - Aidean, RoisinDubh
Gandalf, Radagast, Saruman, Sauron - DerDunkelgraue
Kili - Kayley
Legolas - Damaris
Smaug - Melian, DerDunkelgraue
Thorin - Kayley
Thranduil - Elendorie

Der Herr der Ringe-RPG
Der Herr der Ringe-RPG - Diskussionen





Auf Wunsch von DerDunkelgraue geändert.

Geändert durch Sakura (03.11.2015 12:35)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

Musik. Ab 0:38 mit lesen anfangen.

Mein lieber Frodo. Du hast mich einmal gefragt, ob ich dir alle Geschichten über meine Abenteuer erzählt hätte. Und wenngleich ich behaupten kann, dir stets die Wahrheit gesagt zu haben. So habe ich dir doch nicht alles erzählt. Ich bin jetzt alt, Frodo. Ich bin nicht mehr derselbe Hobbit, der ich einst war. Ich finde, es ist an der Zeit, dass du erfährst, was wirklich geschehen ist.

Es begann vor langer Zeit. In einem Land weit im Osten. Einem Land, wie man es heutzutage nicht mehr findet. Dort lag die Stadt Thal. Mit ihren weit und breit bekannten Märkten. Feldfrüchte und Wein in Hülle und Fülle. Friedlich und wohlhabend. Und diese Stadt lag vor den Toren des größten Königreichs in Mittelerde: Erebor. Bergfestung von Thrór, dem König unter dem Berge und dem mächtigsten aller Zwergenfürste. Thrórs Herrschaft war unangefochten. Nie zweifelte er am Fortbestand seines Hauses. War seine Herrscherlienie doch gesichert, durch seinen Sohn Thráin und seinen Enkel Thorin. Ach, Frodo. Erebor. Tief hinein in den Berg gebaut, war die Schönheit dieser Festungsstadt legendär. Ihr Reichtum lag in der Erde. Im kostbaren Edelsteinen, geschlagen aus dem Fels. Und in riesigen Goldadern, die wie Flüsse durch den Stein verliefen. Die Fertigkeiten der Zwerge, suchten Ihresgleichen. Sie erschufen Gegenstände von größter Schönheit. Aus Diamanten, Smaragden, Rubinen und Saphiren. Unaufhörlich gruben sie tiefer in der Finsternis. Und dort fanden sie ihn. Das Herz des Berges: Den Arktenstein. Thrór nannte ihn das Königsjuwel. Er sah ihn als ein Zeichen, der auserwählte König zu sein. Alle huldigten ihm, selbst der große Elbenkönig, Thranduil.

Doch die Jahre des Friedens und Überflusses waren nicht von Dauer. Schwermut durchzog die Tage. Und Misstrauen trübte die Nächte. Thrórs Liebe zum Gold war zu übermächtig geworden. Eine Krankheit begann in ihm zu wachsen. Eine Krankheit des Geistes. Und wo Krankheit gedeiht, wird schlimmes folgen. Das erste was sie hörten war ein Lärm, wie von einem wilden Sturm der von Norden heranbrauste. Die Kiefern auf den Berghängen krachten und zerbrachen im heißen, trockenen Wind. Es war ein Feuerdrache aus dem Norden. Smaug, war gekommen. Der Tod war Gnadenlos an jenem Tag. Als erstes griff das Reittier Morgoths Thal an, doch die Menschenstadt bedeutete Smaug nichts. Er hatte es auf eine andere Beute abgesehen. Denn Gold weckt in Drachen ein dunkles, wildes Verlangen. Und so bahnte er sich seinen Weg durch den Berg und zerstörte alles, was ihm in den Weg stellte. Erebor war verloren. Denn ein Drache bewacht seine Beute, solange er lebt. 

Thranduil hörte von dem Unheil und marschierte derweil mit seinen Truppen auf. Doch er wollte das Leben der seinen nicht dem Zorn des Drachen aussetzen. Von den Elben kam an jenem Tag keine Hilfe und an keinem anderen Tag, seitdem. Ihrer Heimat beraubt, durchstreiften die Zwerge von Erebor die Wildnis. Ein einst mächtiges Volk, war kraftlos und entmutigt. Der junge Zwergenprinz nahm in den Dörfern der Menschen jede Arbeit an, die er finden konnte. Doch nie vergaß er den Rauch des Berges im Mondschein. Den Bergwald, der hell die Nacht befackelte. Denn er hatte das Feuer des Drachen am Himmel gesehen und Städte die zu Asche wurden. Und er hat nie vergeben und nie vergessen. 

An dieser Stelle, mein lieber Frodo, komme ich ins Spiel. Denn wie durch Zufall, und den Wunsch eines Zauberers, beschloss das Schicksal, ich möge Teil dieser Geschichte werden. Sie begann. Nun, sie begann, wie man es wohl erwartet. In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. Nicht in einem feuchten, schmutzigen Loch, voller Würmer und Modergeruch. Und auch nicht in einer trockenen, kahlen Sandgrube ohne Tische und Stühle wo man sich zum Essen hinsetzen könnte. Nein. Das Loch war eine Hobbithöhle. Und das heißt, es war sehr komfortabel, gab gutes Essen, ein warmes Herdfeuer und die Geborgenheit eines Zuhauses. Und allen voran geschah niemals irgendetwas unerwartetes…

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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

60 Jahre zuvor

Es war ein schöner Frühlingsmorgen als sich Bilbo Beutlin auf seine Gartenbank setzte, um etwas Pfeifenkraut zu rauchen. Wie alle anderen Hobbits in Hobbingen war er bereits den halben Morgen auf den Beinen gewesen. Er hatte seine Hobbithöhle aufgeräumt, seine Wäsche gewaschen und den Boden gekehrt.
So war es schon beinahe Tradition, dass sich der Hobbit nach dem 11 Uhr Imbiss und der bis dahin getaner Arbeit eine Pfeife in seinem blühenden Garten gönnte.
Dort auf seinem Bänkchen hatte er einen wundervollen Ausblick über das Dorf. Wenn ihm langweilig war, konnte er den Enten im kleinen See am Fuße des Hügels beim Schwimmen zusehen oder seine Nachbarn, darunter die Gamdschies, vor ihren Höhlen beobachten, die genau wie er selbst, mit viel Hingabe und Tüchtigkeit ihren Garten pflegten.

Doch heute interessierte sich Bilbo nicht für die anderen Auenlandbewohner.
Zufrieden zog er an seiner Pfeife und beschloss, dass heute ein besonders gemütlicher Tag werden sollte. Er schloss seine Augen, zog die frische, blumige Luft ein, die ihn umgab und grübelte nach, was er später auf dem wöchentlichen Markt alles besorgen musste. In diesem Moment zog ein Schwall Rauch seine Nase hinauf, die ihn aus seinen Gedanken riss. Bilbo öffnete verwundert die Augen und sah auf zu dem fremden, alten Mann, der genau vor ihm stand. Er musterte seinen grauen Mantel und seinen ebenso grauen Hut und fragte sich, wer da seine morgendliche Auszeit so abrupt unterbrechen wollte.
Doch wie es sich für einen Hobbit gehörte, hielt er sich mit dieser Frage zurück und da der alte Mann keine Anstalt machte, das Wort zu erheben, sagte er stattdessen: „Einen schönen guten Morgen“.

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: Damaris]

Der graue Zauberer sah mit einem freundlichen Lächeln zu dem kleinen Hobbit hinunter und erwiderte die Begrüßung, wenn auch ein wenig merkwürdig und wider erwartend dem, was der Hobbit sonst als Antwort auf ''Guten Morgen'' hörte. ''Wie meint Ihr das? Wünscht Ihr mir einen guten Morgen oder meint Ihr, dass es ein schöner Morgen ist, egal was ich wünsche? Oder ihr wolltet sagen, dass Ihr an diesem Morgen alles schön und gut findet. Oder wolltet Ihr sagen, man müsse an diesem Morgen gut oder schön sein?''

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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

Bilbo hatte seine Pfeife, die langsam vor sich hin qualmte, ganz vergessen. Verwirrt starrte er zu dem alten Mann hinauf und versuchte dessen Sätze zu entziffern. Er wusste wahrlich nicht worauf der Fremde hinaus wollte. Zögernd sagte der Hobbit: „Alles zugleich nehme ich an“. Dem grauen Mann entfuhr ein langgezogenes Brummen, da er aber immer noch nicht aufklärte, was er vor Bilbos Vorgarten wollte, fragte der Hobbit schließlich ganz direkt. „Kann ich Euch helfen?“

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: Damaris]

Gandalf der Graue sah den Hobbit geheimnisvoll an. ''Das bleibt abzuwarten!'', erklärte er langsam, während er den Hobbit eindeutig musterte. ''Ich bin auf der Suche nach jemandem, der an einem Abenteuer teilhaben soll'', fügte er schließlich mit einem noch geheimnisvolleren Blick hinzu, als wolle er den Hobbit neugierig machen.

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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

Bilbo ließ beinahe seine Pfeife fallen. „Ein Abenteuer?“
Kurz überlegte der Hobbit, ob ihm nicht ein besonders schlechter Streich gespielt wurde, doch der Fremde sah ihn weiterhin eindringlich an. Nein, selbst wenn der Mann ihn nicht veräppeln wollte, war diese Vorstellung ein Abenteurer im Auenland zu finden, gerade zu lächerlich.
„Nein ich glaube nicht, dass irgendjemand westlich von Bree sonderlich viel Interesse an Abenteuern hat. Dabei hat man nichts als Ärger und Scherereien“, erklärte er dem Mann, als er sich von seiner Bank erhob und die Post aus seinem Briefkasten holte. „Und man kommt zu spät zum Essen“, fügte er gewitzt hinzu, doch der Fremde sah ihn nur weiter unbeeindruckt an. Inzwischen war Bilbo nicht mehr erpicht darauf, sich weiter mit dem Störer seines Friedens zu unterhalten. Verklemmt sah er seine Briefe durch, paffte an seiner Pfeife und überlegte fieberhaft wie er sich davon stehlen konnte.
Seine rettende Haustüre, die ihn praktisch anzuziehen schien, war nur wenige Meter hinter ihm. Schließlich fiel ihm nichts Besseres ein, als dem Fremden einen weiteren guten Morgen zu wünschen und ihm schnell den Rücken zu kehren.

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—

Geändert durch Damaris (23.09.2015 21:14)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: Damaris]

Und das war dann zu viel für den Zauberer. Unerhört war dieses weitere guten Morgen, welches nichts weiter als ein Versuch war ihn loszuwerden. Aber so schnell würde Gandalf nicht aufgeben. ''Das ich von Beladonna Tuks Sohn mit einem ''Guten Morgen'' abgewimmelt werde, als ob ich Knöpfe an der Tür verkaufe!'', schimpfte der Zauberer. ''Wie bitte?'' entgegnete der Hobbit verwirrt. ''Ihr habt Euch verändert! Und nicht nur zum Besseren, Bilbo Beutlin!'', stellte der Zauberer sichtlich enttäuscht fest. ''Verzeihung, kenne ich Euch?'', fragte Bilbo nachdenklich, da er immer noch nicht wusste mit wem er es da eigentlich zu tun hatte. ''Nun, Ihr kennt meinen Namen, obwohl Ihr nicht wisst, dass er zu mir gehört. Ich bin Gandalf! Und Gandalf bin...ich!'', erklärte der Zauberer. Doch dann erinnerte sich der Hobbit endlich: ''Doch nicht Gandalf, der immer so ein unglaubliches Feuerwerk gemacht hat! Der Alte Tuk ließ zu jeder Sommersonnenwende eins abhalten!'' Dies schmeichelte dem Zauberer ungemein. ''Ich hatte keine Ahnung, dass Ihr noch im Geschäft seid'', fügte Bilbo hinzu und zog an seiner Pfeife. ''Und wo sollte ich sonst sein?'', brummte der Zauberer über diese neue Beleidigung. ''Hmm...nunja'', antwortete Bilbo und zeigte mit seiner Pfeife zuerst in die Ferne und dann nahm er noch einen kräftigen Zug von ihr. ''Nun es freut mich, dass Ihr noch irgendwas von mir wisst. Und wenn es auch nur mein Feuerwerk ist!'', stellte der Zauberer ein wenig enttäuscht fest und fügte noch motiviert hinzu: ''Das wäre dann entschieden. Es wird Euch äußerst gut tun und für mich sehr belustigend sein. Ich werde es den anderen Mitteilen!''

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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

„Mitteilen? Wem, wen, wart-! Nein! Nein, wartet!“ rief Bilbo ganz entsetzt.
Ihm schwante das Schlimmste. Das konnte nur Ärger bedeutet. Vor wenigen Minuten hatte er noch beschlossen, dass heute ein besonders gemütlicher Tag werden sollte, dessen größte Aufregung vielleicht darin bestanden hätte, den schmackhaftesten Fisch auf dem Markt auszusuchen oder sein wildgewachsenes Unkraut im Garten zu jäten. Und nun schien der Zauberer sein Vorhaben zunichte gemacht zu haben. Er wollte nichts von irgendwelchen Fremden wissen, noch sie in seiner Nähe haben. Bilbo wusste, dass er diesem Ärgernis ein schnelles Ende bereiten musste.
„Wir haben keine Verwendung für Abenteuer. Schon gar nicht hier! Nein, danke! „ rief er aufgebracht und sprang seine Gartentreppe hinauf. „Ich schlage vor, Ihr versucht es hinter dem Bühl oder jenseits der Wässer“. Er trat über die Türschwelle und fuchtelte unsicher mit seiner Pfeife herum, mit der Hoffnung, dass diese Worte den Zauberer abwimmeln würden. Er hatte versucht höflich zu bleiben, aber seine Geduld war irgendwann am Ende. Hobbits überrumpelte man nicht einfach mit irgendwelchen Phrasen über Abenteuern und fremden Leuten. Bilbo blieb ohnehin lieber für sich und genoss seine Ruhe in Beutelsend.
„Guten Morgen“, sagte er gespielt höflich und verschwand im Inneren seiner Höhle, bevor der Zauberer noch ein weiteres Wort sagen konnte. Er lehnte sich gegen die zugeschlagene Tür und atmete tief ein. Dann meinte er ein komisches Geräusch außerhalb seiner Höhle zu hören und schaute neugierig aus dem kleinen Fenster neben der Haustür. Auf einmal erschien ein großes Auge direkt vor ihm, das unzweifelhaft dem Zauberer gehörte. Bilbo sprang erschrocken beiseite und lugte aus einem anderen Fenster hinaus und sah gerade noch wie Gandalf die Gartentreppen hinab lief und um die Ecke verschwand.
Zurück blieb ein mulmiges Gefühl in Bilbos Magengegend.

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—

Geändert durch Damaris (23.09.2015 22:10)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel I [Re: Damaris]

Gandalf musste schmunzeln als der Hobbit Reißaus in seine Wohnung nahm. Auch wenn es sich nicht so anhörte, so war er sich doch sicher, dass er den Hobbit noch umstimmen konnte. Schließlich machte er mit seinem Zauberstab ein geheimes, blau leuchtendes Zeichen an die runde Tür des Hobbithauses und verschwand wieder.

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