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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II

PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

„Nun, über das „so enden“ kann ich dir nichts sagen - offensichtlich!“ meinte Pado, „aber über das „Freunde so finden“, leider viel zu viel.“ Er schaute starr gerade aus auf den Pfad, „du weißt, was mit Finbars Schwester passiert ist. Und Kara hat dir sicher die Geschichte von Arrin erzählt, um nur zwei zu nennen...“ Er machte eine Pause, bevor er fortfuhr: „Aber einen Elben so zu sehen, hat etwas besonders Bedrückendes.“ Svafnir sah ihn fragend an. „Weißt du, wenn du oder ich getötet würden, wäre das nur die Vorverlegung unseres Todes, auf den wir so oder so zusteuern mit jedem Atemzug. Aber wenn ein Elb getötet wird, kommt mir das immer besonders schlimm vor, denn er würde normalerweise nicht sterben.“ Er stoppte kurz und breitete fast entschuldigend die Arme aus. „Es ist so eine Verschwendung von Unsterblichkeit! Ich weiß nicht, ob du verstehst, was ich meine!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir musste über Pados Worte ein wenig nachdenken. Der Gedanke war ihm noch nicht gekommen, aber er konnte ihn nachvollziehen.
"Ja, ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Auf der anderen Seite - wie schlimm ist der Tod, wenn man schon tausend Jahre gelebt hat? Was die schon alles gesehen und erlebt haben, reicht für viele Zwergenleben. Oder Hobbitleben, wie auch immer. Wer hat dann mehr zu verlieren?"
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Nun war es an Pado über diese Worte nachzudenken: „Tja, vermutlich ist für beide Lebensarten hart. Aber wenn ich jetzt Dingolfing überdenke. Der hätte nun echt noch viel Leben vor sich gehabt. Und es wirkt so, als habe sein Tod für irgendwelche grausamen Rituale gedient.“ Er konnte nicht umhin sich einmal gründlich in der Umgebung umzublicken. Leise meinte er dann: „Ob das mit diesen seltsamen Leuten zusammenhängen kann, von denen wir gestern die Spuren gesehen hatten?“

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

"Möglich. Auf jeden Fall ist es keine schlechte Idee, wenn wir schleunigst zu den anderen aufschließen. Wer immer das getan hat, ich möchte demjenigen ungern begegnen."
Natürlich hatte Sváfnir keine Angst. Maximal ein mulmiges Gefühl, und das war ja wohl nur allzu verständlich.
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Lucrezia schloss die Augen und senkte ihren Kopf. Die Augen und das Auftreten des Zwerges hatten die Frau zwar stark an ihren ehemaligen Gefährten erinnert... doch sie hätte nie gedacht, dass es sich hierbei um dessen Bruder handelte. Sie fühlte sich furchtbar und es war der Frau sichtlich unangenehm ihrem Gast eine solche Nachricht überbracht zu haben.
"Er war euer Bruder?", unterbrach Toska die Stille, welche in das Gutshaus eingekehrt war.
Der Zwerg nickte nur und ließ Utas Hundemarke durch seine Finger gleiten. "Das tut mir leid, Naín.", sprach das junge Mädchen und wurde daraufhin mit einem lautlosen, aber klaren Signal von Lucrezia fortgeschickt. Dann kehrte wieder Stille ein, denn die Lucrezia hatte keine Ahnung wo und wie sie anfangen sollte zu erzählen. Zumal schien das Abendessen bald fertig zu sein und ihr knurrte bereits der Magen. Sie seufzte. "Herr Naín. Ich denke mit leerem Magen lassen sich solche Geschichten nur schlecht verdauen. Lasst uns zu Abend essen und dann am warmen Kaminfeuer bei einem kalten Bier darüber reden, ja?..." Zögernd sah Lucrezia den Zwerg an.

Währenddessen hatte sich Emiras auf dem Hof umgesehen. Dieser Ort gab ihm spätestens beim Anblick der Schaukel, welche von einem großen Baum hing, ein vertrautes Gefühl. Lange stand er vor dem Baum und musterte die an einem Seil befestigte, im Wind hin und her schwingende Holzscheibe, als er plötzlich ein leises knarren hörte. Emiras drehte seinen Kopf in die Richtung und erkannte Ellie im Licht der untergehenden Sonne. Die junge Frau hatte sich auf den Holzbalken gesetzt und musterte den Waldläufer neugierig. "Soll ich euch anschubsen?", scherzte sie. Doch Emiras ging nicht darauf ein und wollte seinen Weg über den Hof fortsetzen. Doch Ellie schien nicht locker zu lassen und folgte dem vorbeigehenden Waldläufer mit ihrem Blick. "Wieso so schweigsam?", fragte sie. "Wieso nicht?", fragte Emiras zurück, woraufhin Ellie grinsend den Kopf schüttelte. Der Waldläufer wollte noch einmal nach Amon sehen, ehe es Abendessen geben würde. Er streichelte dem Rappen ein paar mal über die Stirn, ehe eine Glocke erklang und Toska zum Abendessen rief.

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people are making apocalypse jokes like there's no tomorrow.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Der Abend war angebrochen und alle versammelten sich im Gasthaus um das Feuer und aßen und tranken reichlich von den Speisen, die für sie zubereitet wurden. ''Wir danken dir ganz herzlich für deine Gastfreundschaft. Ein bisschen Ruhe und Frieden haben wir nach den letzten Tagen wirklich gebraucht!'', sagte Ardagast zu Lucrezia und nickte ihr respektvoll zu. Obwohl alle sehr glücklich darüber waren, heute keine Nacht am Lagerfeuer zu verbringen, war die Stimmung doch nicht sehr heiter. Drei Gefährten fehlten noch und die letzten Tage hatten sie in der Tat allerlei erlebt. Ihre Reise war von Anfang an kein Kinderspiel und wer dies erwartete, war ein Narr, jedoch hätte es nach Ardagasts Geschmack durchaus etwas weniger Aufregung sein können. Aber so war das Leben und es war nun mal nicht zu ändern. Der Zauberer blickte in's Kaminfeuer und leerte dann seine Schüssel mit dem köstlichen Eintopf. Dann wand er sch an alle der Gruppe.

''Wir sind noch nicht so lange gemeinsam unterwegs und ich denke, wenn wir alle zusammen reisen wollen, müssen wir einander vertrauen können. Das ist das Wichtigste in jeder Gemeinschaft. Und um jemandem vertrauen zu können, muss man ihn auch besser kennen! Und auch wenn einige von euch vielleicht nicht so viel von sich preisgeben möchten, würde ich euch dennoch bitten mal ein Bisschen was von euch zu erzählen!'', begann er und blickte in die Runde. Als keiner so recht etwas sagen wollte, legte der Zauberer seine Hand auf sein Herz. ''Dann fange ich wohl einfach mal an. Wie ihr wisst, bin ich Ardagast der Dunkelgraue. Ein Zauberer und ich wandere seit langer Zeit durch Mittelerde. Viele sagen, ich wäre der mächtigste und weiseste Zauberer in ganz Mittelerde. Ob das so ist, müssen andere beurteilen, aber ich würde niemandem der so etwas behauptet widersprechen!'', begann er wie immer bescheiden. Als er dann jedoch das Augenrollen in einigen Gesichtern sah, lenkte er etwas ein. ''Ich habe vieles in meinem langen Leben erlebt und bin eigentlich nirgendwo so richtig zuhause. Ich bin immer unterwegs und sehe nach dem Rechten in der Welt. Es gibt sechs Zauberer von uns. Saruman der Weiße ist der Anführer unseres Ordens. Von ihm habt ihr vielleicht schon gehört. Sein Sitz ist Orthanc, an der Pforte von Rohan. Dann gibt es noch meinen Namensvetter Gandalf den Grauen. Oder vielleicht sollte ich lieber Fabenvetter sagen? Radagast der Braune lebt hier ganz in der Nähe und dann gibt es noch die beiden grünen Zauberer, deren Namen mir allerdings entfallen sind. Oder waren sie blau? Ach, das weiß keiner mehr so genau. Man hat sie seit Jahren nicht gesehen, die alten Herumtreiber!'', fügte er hinzu und blickte dann zu den anderen in die Runde. ''Also, wer will als Nächstes? Kommt schon, nur keine Scheu!''



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut
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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Der Abend war bereits angebrochen, als die kleine Gruppe das Gutshaus erreichte, bei dem der Rest der Gemeinschaft bereits angekommen war. Auf dem Hof war niemand zu sehen. Irgendwo schnaubte ein Pferd, ansonsten war das einzige Geräusch, das Sváfnir hörte, das knurren seines Magens.
Sváfnir wollte gerade die Tür aufreißen, da hielt Pado ihn zurück.
"Hast du deine Manieren im Erebor gelassen?" fragte er mit einem Augenzwinkern.
Ilumiel klopfte zweimal. So stand die ungleiche Truppe vor der Tür und wartete auf Einlass.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Bevor jemand anderes antworten konnte, und Ardagast erkannte dabei in den Gesichtern der anderen, dass sie nur darauf brannten, etwas über sich zu erzählen, klopfte es plötzlich an der Tür und alle blickten zeitgleich zu dieser. Der Zauberer wandte sich an Lucrezia. ''Erwartet ihr noch andere Gäste?'', fragte er sie, doch die Frau schüttelte nur mit dem Kopf. Langsam ging sie zur Tür und öffnete diese und hinter der Türschwelle sahen sie ein sehr ungleiches Trio. Ardagast und Mirabella warfen sich gleich einen erfreuten Blick zu, als sie Pado sahen. ''Da seid ihr ja! Hat ja lange genug gedauert!'', rief der Zauberer in die Richtung der Ankömmlinge.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado sah seinen alten Freund leicht entrüstet an: „Ist dir eigentlich klar, dass wir die ganze Strecke gelaufen sind, die ihr schön gemütlich geritten seid? Normalerweise hätten wir einmal übernachten müssen.“ Er sah seine beiden Gefährten kurz an. „Aber nachdem, was wir gesehen hatten, stand uns der Sinn nicht nach einsamem Waldlager.“ Er wandte sich dann an Lucrezia: „Verzeiht, Herrin, normalerweise habe ich bessere Manieren. Erlaubt, dass wir uns vorstellen: Padogas Took zu euren Diensten!“ Damit verbeugte er sich formvollendet vor ihrer Wirtin.

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

"Und Sváfnir, Sohn vor Sirnir, ebenfalls zu Diensten!" tat Sváfnir es dem Hobbit gleich. Da sollte noch jemand sagen, dass er keine Manieren hatte. Er musterte die Frau, der das Haus wohl gehörte. Sie sah nicht unsympathisch aus und warf sie immerhin nicht im hohen Bogen wieder heraus.
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