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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Actors Club » Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht.

Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: NaugrimNogrod]

Marriage Story

Ich mag ja sowohl Scarlett Johansson als auch Adam Driver sehr gern und der Film ist auch richtig gut gespielt.
Vom Inhalt her hat mich das ganze aber weniger interessiert. Ich glaube diese Filme, die einfach nur Alltag von Leuten zeigen, sind einfach nichts für mich. Und hier kann ich mich leider auch überhaupt nicht reinfühlen, weil ich nicht so recht verstehe, warum sich Menschen wissentlich in so eine Situation hineinmanövrieren.

Aber die ganzen Schauspiel-Preise bzw. -Nominierungen sind für diesen Film wirklich mehr als gerechtfertigt!

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Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin
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Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Corydoras]

Emma

Noch so ein sinnloser Film, in dem es nur darum geht, wie schön die Frauen alle sind und wer wen heiratet. Echt fad....

Immerhin mit zwei Schauspielern, die ich aus Sex Education wiedererkannte.

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Heirs of Durin
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Sarwen

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Corydoras]

Ocean's Eight

In diesem Film spielen Sandra Bullock,Cate Blanchett, Helena Bonham Carter,Anne Hathaway und Rihanna mit.
Meisterdiebin Debbie Ocan plant nach ihrer Haft mit sieben anderen Frauen, auf einer Met Gala.
Ein teures Collier zu stehlen, um damit reich zu werden.
Der Film ist auch witzig,wie sie clever an diesem Abend das Collier stehlen.
Heidi Klum hat einen kurzen Gastauftritt,Richard Armitage spielt in diesem Film auch mit.

Nin o Chithaeglir,lasto beth daer:
Rimmo nin Bruigen dan in Ulaer!
Nin o Chithaeglir,lasto bethe daer:
Rimmo nin Bruinen dan in Ulaer! ~ Arwen

Geändert durch Sarwen (04.03.2020 19:40)

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sphnix

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Sarwen]

Kennt jmd zufällig die Henry-James-Verfilmungen von Ivory & kann darüber urteilen?
Nachdem ich gestern „Was vom Tage übrigblieb“ gesehen habe, fiel mir bei Recherchen auf, dass ich all seine Forster-Verfilmungen kenne; aber keine der James-Verfilmungen.

Man liest nie mit dem Herzen gut.

Fake it while you can
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Keliope

Nebelläuferin

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: sphnix]

Midsommar (hat den außer mir noch keiner gesehen?)

Der Film ist dermaßen ästhetisiert, dass es teilweise in den Augen schmerzt. Strahlender Sonnenschein und weißgewandete, mit Volklorezeugs und Blumen geschmückte Menschen einer abgeschiedenen schwedischen Kommune dienen als Hauptschauplatz, der zumindest optisch im krassen Gegenteil zur tristen winterlichen Anfangsszenenerie steht. Ziemlich zu Beginn geschieht eine der tragischsten Szenen, des ganzen Films (zum einen weil die Verzweiflung der Hauptperson sehr gut gespielt ist und zum anderen durchaus auch in der Realität denkbar wäre).
Alles Weitere ist auf so seltsame Art abgehoben grausam, dass es nicht wirklich schockierend ist, sondern eher eklig und teilweise schon lustig. Ich sage nur "unbequeme Sexszene".
Ich finde ja weißgewandete Leute an sich schon gruselig, aber diese Freundlichkeit mit der das alles geschieht, hält ja keiner aus (das ist das eigentlich horrormäßige am Film).

The rain goes on, on and on again
I'll blame it on the weather man
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sphnix

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Keliope]

Ich nehme an, es ist einfach ein Vertipper, aber die Schreibweise "Volklore" finde ich sehr schön & werde sie künftighin in polemischer Absicht gegen all dieses Zeugs übernehmen.

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: sphnix]

Onward

Ok, ich kann mir richtig gut vorstellen wie viel Spaß Chris Pratt und Tom Holland gemeinsam hatten, wie sie das eingesprochen haben! Auf jeden Fall ein wirklich lieber Pixar Film, der wie gewohnt eine große Variation an Emotionen hervorlockt. Und obwohl es ein Kinderfilm ist, hatte ich hin und wieder sogar Sorge um unsere Helden. Genug Humor war auch dabei, für alt und jung. Ich saß in einer Vorstellung, in der nur Erwachsene waren und die haben alle viel gelacht.
Es ist mal wieder Toms Standardrolle (tollpatschiger Teenie, der über sich hinauswachsen muss), aber es stört mich nicht, weil er einfach gut dazupasst. Außerdem wird er die eh nicht mehr allzulang spielen können. Andererseits ist Chris Pratt 40 und hat den älteren - aber dennoch Teenager - Bruder gesprochen.

Ich fühle mich nur um den Vorfilm betrogen. Sollte da nicht eigentlich ein Simpsons Kurzfilm dabei sein?

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Heirs of Durin
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sphnix

Gefährte

puff! paff? [Re: Corydoras]

Allons!

Bombshell

1. Das Kino

Da der Film tendenziell zu unmöglichen Uhrzeiten oder nur OoT lief, am 8. aber (weil Frauentag? Ich denke nicht darüber nach ) in einem bestimmten Kino auch um halb neun, ging ich da dann hin. Ich bin vor Jahren in diesem Kino gewesen, damals war es ein normales Kino. Nunmehr hat es sich allerdings verwandelt - in einen Weiheort für grenzdebile Individuen, die beim Kinogang ihren Sozialstatus zelebrieren wollen. 17 Euro pro Karte (dafür ein „Begrüßungsgetränk“, ein 0,1-Glas Kir Royal, wahlweise O-Saft ); und Fress-Versorgung am Platz. Sprich, umherhuschende uniformierte Kellner/innen - porzellanene Etageren mit Brötchen, glitzernde Lichtquellen, unangenehm halb nach hinten gelehnte Ledersessel mit Fußablage-Klötzchen; blöde Tischchen statt der normalen Getränkehalter. So stelle ich mir einen Flug in der ersten Klasse vor. Bis der Film begann, verging, gerechnet von der Filmbeginn-Angabe an, eine Dreiviertelstunde (erstmal musste ja serviert werden). Meine Lust auf eine Normalflasche Bier wuchs, aber da ich keine Lust hatte, eine Kinogetränk a’la Carte zu konsumieren, verzichtete ich & begnügte mich mit meinem Kir Royal und dem guten Vorsatz, diesen Tempel des schlechten Geschmacks nie wieder zu betreten.



2. Der Film

a)
Wäre der Film ohne moralische Botschaft, könnte ich sagen: Ganz ok gemachter Gerichtsfilm, halbwegs spannend; und dass er ein bisschen mehr Grundwissen über den realen Fall voraussetzt, als ich konkret habe, muss ich ihm nicht zum Vorwurf machen.

b)
Aber da ist natürlich die Botschaft.

Nun.

Da sind Blondinen und andere Weibchen, die dazu antreten, sich zu prostituieren - für einen Fernsehsender. Diese Prostituierten zählen eindeutig zu den Privilegierten; die Hauptfiguren müssen nicht einfach irgendwie Geld verdienen und sind hier gelandet, sondern sie sind ehrgeizig - sie WOLLEN genau hierher - es ist ihr Traum - und dafür inszenieren sie sich, so ziehen sie sich auch an. Sie sind zeitgleich männliche Karrieresubjekte und Objekt-Frauen; diesen Widerspruch werden sie nicht los, können in innerhalb des Systems, in dem sie agieren, auch nicht loswerden.
Und der Film? Irgendwo weiß er das; und irgendwie will er es dann doch nicht wissen. Und darum zieht Kayla ein kurzes Kleidchen an, um beim Boss im 2. Stock zu punkten, darum schleimt sie sich an ihn heran als das charakterloseste Stück Nutte, als das sie eben funktioniert - und dann ist es aber ganz arg schlimm, dass sie ihm auch noch einen blasen soll [worauf sie ihre Affäre-Kollegin eigentlich eh schon vorbereitet hat, aber es kommt trotzdem ganz unverhofft ]. DESWEGEN muss sie dann später auch echt voll weinen und fühlt sich voll schmutzig. Das ist krude wie alles Frauengeflenne in diesem Film. Weil für Psychologie in ihm an sich, der Konzeption nach, kein Platz ist, weswegen dann alle atomisierten Seelenregungen unglaubwürdig und sinnfrei ercsheinen.
Klar, man könnte einen Film darüber machen, was in einer Frau vorgeht, die in der haltlos schizophrenen Rolle der modernen Frau gefangen ist - die das nicht durchschaut oder nur halb durchschaut oder aus ökonomischen Gründen mitspielen muss, obwohl sie es durchschaut. Man könnte zeigen, welche ekelhaften Verfilzungen entstehen, wenn man subtile oder unsubtile Gewalt vonseiten eines Menschen erfährt, den man nicht als vollkommenen Antagonisten erlebt; man kann zeigen, wie abstoßend und schwierig Situationen sind, in denen Codes existieren, diese sich aber überschneiden (wenn eine berufliche Situation mit den ihr eigenen Codes von Höflichkeit, Distanz usw. sich mit „grenzüberschreitendem“ Sexuellem mengt usw.). Das ist aber alles nicht die Agenda und Form des Films - der einem, nebenbei, auch mit allen Arten unangenehmer Sexualität üppig verschont.
Was uns stattdessen gezeigt wird: Kayla, wie sie sich drehen soll für den Chef (denn sie arbeitet ja für ein "visuellen Medium", wie er gerne sagt) - und da lacht sie noch - und dann soll sie das Röckchen heben, immer höher, und man sieht viel Bein und ein bisschen weiße Unterhose, und das ist voll schlimm für sie, und es ist affig, wie voll-schlimm es nach allem, was sie bis dahin geschluckt hat, für sie ist; und nebenbei ist das alles pornografisch-prüde bis zum Anschlag. Alles so unheimlich gefällig für die Optik von Ottonormalhetero, dem eine bruchlose Revue von zuckersüßen Weibchen vorgeführt wird, und dem „hässliche“ Frauen genauso erspart bleiben wie das, was an übergriffiger Männlichkeit real abstoßend sein könnte.

Dass die Hauptfiguren zu zwei Dritteln natürlich auch brave lackierte Mamis sind (von denen zumindest eine die Kinderlein wiederum an ein anderes Import-Fürsorgeweibchen delegieren kann); dass in einer umwerfend komischen Szene Gretchens Bubi in blau und das Mädchen in rosa dahocken, und beide sind so stolz auf ihre liebe Frau Mama - naja, nicht überraschend.

Denn im Grunde gibt es nur ein Element, das den Film inhaltlich interessant macht, und das ist, dass er kein ganz einheitliches Narrativ hat, mit dem er seine Heldenstory glatt durchorgeln kann. Er hat dieses Narrativ zwar, aber ein bisschen „naja“ und ein bisschen Nicht-Aufgehen sind beigemengt, unfreiwillig. Ein paar Fetzchen Realität, die jeden wachen Menschen mit dem Gesicht reinstößt in die Tatsache, dass die „Emanzipation der Frau“ innerhalb des Kapitalismus eine Lachnummer ist, ein dysfunktionaler schlechter Witz. Um wie ein Mann voranzukommen, muss die Frau asozial handeln, und das heißt, auch gegen alle anderen Frauen; und sie muss es zugleich als Frau, unter Nutzung ihrer spezifisch weiblichen Ressourcen, tun - also sich sowohl verhuren wie ein Mann als auch verhuren wie eine Frau. Das wird man nicht herausoperiert bekommen; daher muss der Film es halbherzig überspielen, indem er die Schuld dann doch letztlich irgendwie ein paar bösen schmutzigen weißen Männern zuspielt, die man aus dem System herausoperieren kann.
Und das ist Nonsense. Und wäre es auch dann, wenn der Film nicht noch im schizophrenen Abspann darüber jubeln würde, dass das der erste aber nicht der letzte Fall gewesen sei, in dem Frauen so mächtige Männer gestürzt hätten, während er gleichzeitig anführt, dass die Abfindungssumme der 2 Gestürzten höher ist als die Entschädigungssumme für (wie viele?) Frauen.

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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Pyr

Gefährte

Re: puff! paff? [Re: sphnix]

Casablanca

Gommorah is a nursery rhyme
you won't find in the book.
It's written on your city's face,
just stop and take a look.

(Sixto Rodriguez)


In ihrem Schweigen gegen die Erlebnisberichte der Individuen wird die Totalität das letzte Wort behalten.
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Corydoras

Gefährte

Re: puff! paff? [Re: Pyr]

Meine Sneak-Gruppe setzt das wöchentliche gemeinsame Filmschauen auch in Quarantäne Zeiten fort, nur eben online und per Chat. Und weil wir aus offensichtlichen Gründen Ablenkung brauchen, wählen wir vor allem leichte Kost oder Schrottfilme. Letzte Woche haben wir einen Dwayne Johnson Film gewählt, heute kam das hier:

Lucy

Jo, ein Sci-Fi Film von Luc Besson, an dem natürlich alles unglaublich realistisch ist: Scarlett Johansson spielt eine Frau, die mit Hilfe von Drogen (?) ihre volle Hirnkapazität entfaltet und damit im Laufe des Films so gut wie jede Superheldenfähigkeit entwickelt.
Sehr konfus, absolut nicht schlüssig (obwohl der Film ständig so tut als wär er hoch wissenschaftlich), aber sehr schräge und kurzweilige 90 Minuten. Definitiv einer dieser Filme, die man gemeinsam sehen sollte, um mit blöden Kommentaren um sich zu werfen.

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Heirs of Durin
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