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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 7

athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: mohrchen]

Also, dass in dieser Geschichte jede Menge Logiklücken sind, darüber sind wir uns ja einig, denke ich. Aber genau diesen gescheiterten Versuch Harry umzubringen halte ich eben nicht für eine Logiklücke. Auch wenn du natürlich mit deinen Vorschlägen irgendwie Recht hast, die sind doch richtig kreativ. Bloß beim ganz unmagischen Erwürgen habe ich ein bisschen Zweifel: Bewahrt Lilys Schutzzauber ihr Kind auch vor total unmagischen Mordversuchen Voldemorts?

Aber Voldemort ist ein Zauberer und ziemlich stolz auf diesen Tatbestand, für ihn liegt Avada Kedavra als Vorgehensweise einfach viel näher als das Ersticken mit einem Kissen. Und genau darum geht es: Voldemort hat gewissermaßen "Scheuklappen". Er sieht immer nur den magischen Weg als vollwertig an. Er übersieht die Macht von Wesen die er verachtet, zum Beispiel die Macht der Hauselfen. Er übersieht dass Menschen auch von ihren Emotionen gelenkt werden. Er übersieht dass man niemanden töten muss um zum Herrn des Elderstabs zu werden. Und so weiter. Und für diese "Scheuklappen" ist dieser klassisch-magische Mordversuch an dem Baby Harry der dann scheitert weil er Lilys emotionale Reaktion übersehen hat schon außerordentlich typisch für ihn, und zwar gerade weil das genaugenommen unlogisch ist.

- Übrigens, ganz am Rande: es gäbe noch eine Möglichkeit das Kind umzubringen die funktioniert hätte: "Wormtail, bring das Baby um." Denn ich bin eigentlich sicher dass Peter Pettigrew bei der Szene anwesend ist. Wie käme er sonst später an Voldemorts Zauberstab?

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: athameg]

Da bringst du mich auf einen Gedanken: Ich denke, Voldemort hatte vor, mit dem Mord an Harry gleichzeitig noch einen Horcrux zu erschaffen. Ich denke, Peter kam erst hinterher ins Haus und fand die Leiche und den Stab seines Meisters. Ich meine -- das Haus ist unter einem Fideliuszauber; die Leichen würde doch sonst nie jemand finden, so lange Peter lebt. Vermutlich hat Peter den Zauberstab an sich genommen und danach den Zauber aufgehoben, damit jemand die Leichen entsorgt, das Baby findet und gleichzeitig bekannt wird, dass Voldemort tot ist.

Gruß, Thilo.

Never take your liberty for granted, and be careful whom you vote for because it may be the last election you'll ever have.
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Terroristen sind NIEMALS Gläubige. Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: mohrchen]

Der Fidelius-Zauber aber erlischt nicht wenn der Geheimniswahrer stirbt. Grimmauldplatz Nr. 12 steht immer noch unter dem Fidelius-Zauber obwohl Dumbledore tot ist.

Ich gehe davon aus, dass ein Fidelius-Zauber immer an einen Zweck gebunden ist. Solange dieser Zweck noch aktuell ist bleibt auch der Fidelius-Zauber bestehen.

Das Haus der Potter wurde unter Fidelius gestellt um sie vor Voldemort zu schützen. Aber der Geheimniswahrer, Wurmschwanz, verriet sie an Voldemort und sie wurden getötet.
Der Zweck des Fidelius war gescheitert, Voldemort konnte das Haus betreten und sobald dies geschah, erlosch der Fidelius-Zauber.

Das Haus am Grimmauldplatz steht unter Fidelius-Zauber solange der Orden des Phönix besteht. Als Dumbledore dieses Haus unter Fidelius stellte sollte es als Hauptquartier für den Orden geschützt werden. Der Zweck des Fidelius war der Phönix-Orden, solange dieser existiert steht das Haus unter diesem Schutz, auch wenn es zurzeit nicht als Hauptquartier benutzt wird.


Ich denk auch, dass Voldemort mit dem Mord an Harry Potter, demjenigen der die Macht hat ihn zu besiegen, einen Horkrux machen wollte.
Voldemort tötete immer mit Avada Kedavra, etwas anderes zu benutzen wäre im nicht in den Sinn gekommen.
Voldemort begriff nicht dass er, indem er Lily die Möglichkeit gab zu überleben, dadurch ihre Ermordung zu einem Opfer und ihr Opfertod zu einem Schutz für Harry wurde. Als er Harry, wie üblich, mit Avada Kedavra töten wollte, prallte dieser Fluch von Harry ab und traf Voldemort selbst.

Geändert durch Eiliane (14.02.2020 09:54)

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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: mohrchen]

Doch, diese Reaktion von Peter Pettigrew klingt einleuchtend. Und, ob Voldemort noch einen Horcrux erschaffen wollte? Möglich wäre es. Hermione meint zwar, dass der Schaden für seine Seele durch eine nochmalige Verletzung zu groß werden könnte, aber diese Gefahr sieht Voldemort vermutlich eher nicht. Ursprünglich hat er ja sechs Horcruxe erschaffen weil er es für sinnvoll hielt seine Seele in sieben Teile zu teilen, wegen der magischen Bedeutung der Zahl Sieben. Kann gut sein dass es ihm aus dem gleichen Grund inzwischen wirksamer erscheint sieben Horcruxe zu haben.

Übrigens, auch wenn man in einem LOTR-Forum eigentlich nicht darauf hinweisen muss: natürlich war Sauron das Vorbild für den zeitweise körperlos agierenden Voldemort. Und auch Sauron hat so viel von seinem Wesen in einen Gegenstand, den Einen Ring, gelegt, dass er stirbt wenn der Ring vernichtet wird. Auch so eine Art Horcrux also. Und: das Medaillon ist ja nun derjenige Horcrux mit dem Harry, Ron und Hermione am längsten und auch am engsten umgehen (sie tragen ihn wochenlang abwechselnd an einer Kette um den Hals). Und die Art wie der Umgang mit diesem Horcrux sich auswirkt erinnert auch schon sehr an die Wirkungen des Einen Rings auf seinen jeweiligen Träger.

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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: athameg]

Harry hatte in Umbridges Büro die Akte von Arthur Weasley gelesen. Dort stand auch, dass der jüngste Sohn zu Hause ist, schwer krank, und dies von Inspektoren des Ministeriums bestätigt wurde.

Yaxley sah zwei Cattermole und er erkannte, dass hier Vielsafttrank im Spiel war. Albert Runcorn hatte sich nicht wie sonst benommen, eher das Gegenteil und auch Mafalda Hopfkirch war verschwunden.
Yaxley musste gesehen haben, dass es drei Personen waren an die er sich angehängt hatte und diese hatten ihn zum Grimmauldplatz gebracht.

Es muss doch Untersuchungen gegeben haben wer mit Hilfe von Vielsafttrank ins Ministerium eingedrungen war.
Es waren drei Personen gewesen und Yaxley konnte sie bis zum Grimmauldplatz Nr. 12 verfolgen. Ob er das Haus wirklich betreten konnte erfahren wir nicht.
Das magische Auge von Moody wurde entwendet und eine Gruppe von Muggelgeborenen konnte mit Hilfe der Eindringlinge entkommen. Da Hermine ein Duplikat des Medaillons hergestellt hatte erfuhr Umbridge nie, dass sie nicht mehr das Original Slytherin-Medaillon trug.
Haben die Todesser es jemals für möglich gehalten, dass es Harry Potter mit seinen Freunden gewesen war?
Es wurde auf alle Fälle nie vermutet, dass Ron Weasley nicht schwer krank zu Hause im Fuchsbau lag.
Erst seit ihrem Aufenthalt und Flucht aus Malfoy Manor wussten die Todesser, dass Ron bei Harry Potter war.


Harry versteht nicht, was Voldemort von Gregorowitsch wollte. Voldemort hatte keine Fragen über die Zwillingskerne gestellt, er wollte keinen neuen Zauberstab von ihm. Gregorowitsch sollte ihm etwas geben, aber das wurde ihm schon vor vielen Jahren von einem blonden Jungen gestohlen.
Ron vermutete, dass Voldemort nach etwas suchte, das er in einen Horkrux verwandeln konnte.
Aber danach suchte Voldemort nicht. Nach seinem Wissen hatte er sechs Horkruxe geschaffen und für ihn war eine Siebener-Teilung die magischste Lösung.
Wie Harry richtig vermutete suchte Voldemort eine Lösung des Problems mit den Zwillingskernen. Voldemort hatte von einem mächtigen alten Zauberstab gehört und den wollte er besitzen, nach dem suchte er.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: Eiliane]

Natürlich ist Voldemort auf der Suche nach dem Elderstab, weil der ihm halt als besonders mächtig angepriesen worden ist. Und Gregorovitch hat ja auch kein Geheimnis daraus gemacht dass er den Stab hatte und seine Wirkung studierte, so etwas ist ja auch werbewirksam für einen Zauberstabmacher. Witzig ist dass Harry rätselt was der junge Mann da wohl gestohlen hat obwohl er das Teil ja sogar gesehen haben muss; aber ein Zauberstab in der Hand eines Zauberers ist halt nicht sonderlich auffällig. Genaugenommen allerdings könnte man schon auf die Idee kommen dass der junge Mann da einen Zauberstab gestohlen hat. Was sonst soll man schon aus der Werkstatt eines Zauberstabmachers klauen?

Und, ja, was denkt man eigentlich im Zaubereiministerium über die Ereignisse dieses Tages? Mit Harry und Hermione bringt man die sicherlich nicht in Verbindung, denn wenn man von der Horcruxsuche nichts weiß ist es für die beiden absolut sinnfrei ins Zaubereiministerium einzudringen. Und Ron gilt als schwer krank. Den Beschreibungen nach waren auch alle drei noch nicht wieder zurückverwandelt, zumindest nicht vollständig, als sie mit Yaxley unterwegs waren, so dass er sie kaum erkannt haben kann. Er weiß nur dass es drei Leute waren und dass ihr Ziel das Haus Grimmauld Place Nr. 12 war. Ich vermute dass sie das im Ministerium eher mit dem Phönixorden in Verbindung bringen werden, der ja in diesem Haus lange sein Hauptquartier hatte. Im Ministerium weiß man nur dass dieses Auge mitgenommen und einer Gruppe von verfolgten Muggelstämmigen zur Flucht verholfen wurde; das könnte durchaus auch eine Aktion des Phönixordens sein die sich gegen die neue "Rassenpolitik" richtet.

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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: athameg]

Dies ist wieder ein umfangreicheres Kapitel:

The Goblin's Revenge

Am nächsten Morgen begräbt Harry Moodys Auge unter einem Baum, danach verwischen sie ihre Spuren und apparieren an einen anderen Ort, den sie wiederum durch Schutzzauber unauffindbar machen. Harry geht in einen nahe gelegenen Ort um Lebensmittel zu besorgen und trifft dort auf Dementoren. Er versucht sie zu vertreiben, bringt jedoch keinen Patronuszauber zustande weil er das Medaillon trägt das offenbar den psychischen Zustand seines jeweiligen Trägers sehr zum Negativen hin verändert. Die drei beschließen das Medaillon abwechselnd zu tragen um den Schaden möglichst klein zu halten.

In den nächsten Wochen reisen sie durch das Land und wechseln täglich ihre verborgenen Lagerplätze, ein zielloses Unternehmen, denn keiner von ihnen weiß im Grunde wo sie nach weiteren Horcruxen suchen sollen, auch Harry nicht, von dem die anderen erwarten dass er darüber doch gewisse Vorinformationen haben sollte. Ein zusätzliches Problem wird dass es kaum möglich ist sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Vor allem Ron kommt nicht zurecht damit zu hungern. Er erweist sich auch als am anfälligsten für die negativen Auswirkungen des Horcrux.

An einem Abend rastet ein Flüchtlingstrupp nah bei dem Zelt von Harry, Ron und Hermione ohne sie wahrnehmen zu können. Die drei hören die Gespräche des Trupps mit. Es sind fünf Personen: Tonks' Vater, der muggelstämmige Ted Tonks, der nicht bereit ist sich registrieren zu lassen; der ebenfalls muggelstämmige Dirk Cresswell, der auf dem Transport nach Askaban geflohen ist; Dean Thomas, der keine Informationen über seinen Vater hat und deshalb nicht beweisen kann dass er nicht muggelstämmig ist; die Kobolde Gornuk und Griphook, die nicht akzeptieren dass die Gringotts-Bank jetzt von Menschen geleitet wird. Die Kobolde erzählen dass einige Hogwarts-Schüler, darunter Ginny Weasley, versucht haben das Gryffindor-Schwert aus dem Schulleiterbüro zu stehlen und dabei von Snape erwischt worden sind. Offenbar auf Voldemorts Anordnung hin ist das Schwert daraufhin bei Gringotts in Sicherheit gebracht worden, allerdings nicht das originale Schwert, wie nur die Kobolde bemerkt haben, sondern eine Kopie. Die Flüchtlinge sprechen auch über Harry und darüber dass er spurlos verschwunden und unauffindbar zu sein schein, obwohl ihn viele Zauberer für den "Erwählten" halten der Voldemort besiegen könnte. Schließlich zieht der Flüchtlingstrupp weiter.

Hermione holt das Porträt von Phineas Nigellus aus ihrer Tasche, und sie und Harry befragen es. sie erfahren dass es Ginny, Neville und Luna waren die versucht haben das Schwert zu stehlen. Snape hat sie "bestraft" indem er sie zum Strafdienst zu Hagrid geschickt hat. Ferner teilt Phineas Nigellus mit dass Dumbledore das Schwert benutzt hat um einen Ring zu zerstören (also kann man damit Horcruxe zerstören!) und dass Dumbledore das Schwert in seinem Büro gegen eine Fälschung ausgetauscht hat.

Ron, der den ganzen Tag das Medaillon getragen hat, mischt sich plötzlich ein. Er ist sehr aggressiv, wirft Harry und Hermione vor ihn nicht an ihren Überlegungen zu beteiligen, wirft Harry vor keine Ahnung zu haben wie das ganze Unternehmen weiter gehen soll und sich in keiner Weise für das Schicksal von Rons Familie zu interessieren. Hermione fordert Ron auf das Medaillon abzulegen, was er auch tut. Dennoch ist er entschlossen zu gehen und fragt Hermione ob sie mit ihm kommt. Sie will bei Harry bleiben und ihm weiterhin helfen. Daraufhin stürmt Ron wütend aus dem Zelt und disappariert.

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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: athameg]

Das Horkrux-Medaillon beeinflusst so sehr, dass Harry keinen Patronus gegen Dementoren heraufbeschwören kann.

Der Mangel an Nahrungsmittel wird immer mehr zum Problem, vor allem Ron kann damit nicht umgehen.
Wir haben September/Oktober, die Zeit der Ernte. Auf den Feldern kann man Kartoffel und Gemüse finden, das Obst an den Bäumen ist reif.
Hermine hat ihr Bausparkonto aufgelöst um Muggelgeld zu haben. Sie hat also daran gedacht in Muggel-Geschäften einzukaufen.
Die Hermine, die wir seit sechs Jahren kennen, hätte Bücher gewälzt um sich darauf vorzubereiten wie man Nahrungsmittel magisch vermehrt, wie man sie verwandelt. In ihrer Tasche hätte sich auch ein Kochbuch befunden, wie man aus wenigen Lebensmitteln ein gutes Essen zaubert. Wenn die eingekauften lange haltbaren Grundnahrungsmittel jederzeit vermehrt werden können, dann gehen sie nicht aus, dann gibt es immer etwas zu Essen, niemand muss hungern.
Rowling brauchte aber diesen nicht logischen Mangel an Nahrungsmittel, denn dieser war ein Hauptgrund warum Ron so unzufrieden wurde und es zum Streit kam und er seine Freunde verlässt.

Ginny, Neville und Luna wollten das Schwert von Gryffindor stehlen, wurden aber von Snape erwischt. Ein paar Tage später, als Snape die Erlaubnis von Voldemort hatte, schickte er das Schwert in das Gringotts-Verlies von Bellatrix Lestrange. Griphook erkannte, es war eine hervorragende Kopie von Zauberer Hand gemacht, aber nicht das koboldgemachte Original.

Ginny wusste, dass Dumbledore Harry das Gryffindor-Schwert vermacht hatte, Harry es also brauchen würde. Zusammen mit Neville und Luna will sie es aus dem Schulleiterbüro stehlen. Aber wie wollen sie das Schwert zu Harry bringen, niemand weiß wo er ist? Wieso gehen sie also das Risiko ein erwischt und grausam bestraft zu werden, wenn sie keine Möglichkeit haben es Harry zukommen zu lassen, das macht keinen Sinn?

Hat Snape Ginny eingeredet das Schwert zu stehlen und ihr auch einen Weg gezeigt es Harry zu bringen, mit einem Verwechslungszauber, wie er es bei Mundungus getan hatte, weil er einen Grund brauchte das Gryffindor-Schwert offiziell aus Hogwarts zu entfernen? Ein Diebstahlversuch würde Voldemort wahrscheinlich überzeugen und Snape konnte die Kopie nach Gringotts schicken. Sobald Snape von Phineas Nigellus den Aufenthaltsort von Harry erfährt kann er ihm nun das echte Gryffindor-Schwert bringen.
Sollte danach das Gryffindor-Schwert entdeckt werden, wird man an das Gringotts-Verlies von Lestrange und die Kobolde denken, Hogwarts und Snape haben nichts mehr damit zu tun.

Harry und Hermine gehen davon aus, dass Dumbledore Harry das Schwert noch nicht hatte geben können, weil dieser den Horkrux aus der Höhle damit zerstören wollte.
Gleichzeitig glauben sie aber, dass Dumbledore das Schwert irgendwo außerhalb von Hogwarts für Harry deponiert hat. Warum sollte er das zu diesem Zeitpunkt tun? Dumbledore wollte nach seiner Rückkehr den Horkrux in seinem Büro zerstören. Aber Dumbledore kehrte nicht mehr in sein Büro zurück, er starb auf dem Astronomie Turm.

Harry und Hermine sind erleichtert als sie erfahren Snape hat Ginny, Neville und Luna als Strafe nur mit Hagrid in den Verbotenen Wald geschickt. Aber Ron, der das Horkrux-Medaillon trägt, wird wütend, als Harry sagte, Ginny, Neville und Luna hätten über diese Strafe gelacht.
Ron macht sich sorgen um seine Familie. Ginny muss unter dem Schulleiter Snape in Hogwarts bleiben und auch der Rest der Familie wird beobachtet. Hermine hat ihre Eltern nach Australien geschickt, sie sind in Sicherheit und Harrys Eltern sind schon lange tot, er muss sich um sie keine Sorgen mehr machen, das schlimmste ist schon vor langer Zeit passiert. Aber Rons Familie lebt noch, sie können noch gefoltert und getötet werden, dass auch Harry und Hermine an die Weasleys denken und besorgt sind, das sieht Ron jetzt nicht.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: Eiliane]

Doch, das stimmt schon so, denke ich: dieses Problem der fehlenden Versorgung mit Lebensmitteln müsste nicht sein, dass Hermione ausgerechnet diese Sache weniger überlegt geplant hat als alles andere ist genaugenommen eher unwahrscheinlich. Aber es trägt natürlich sehr zur schlechten Stimmung der Gruppe bei, was für die Geschichte ja durchaus von Vorteil ist. Und Ron hat da tatsächlich die meisten Probleme, nicht nur wegen des schlechten Essens sondern auch weil er als einziger ständig Angst um seine Familie haben muss. Hermiones Eltern sind vermutlich in Sicherheit, und Harrys Eltern sind tot; dass er sich Sorgen um die Dursleys macht ist eher unwahrscheinlich, aber falls doch: die sind ja auch in Sicherheit. Die Weasleys sind es nicht.

Was das Schwert betrifft: die Idee dass Dumbledore es irgendwo außerhalb von Hogwarts deponiert hat ist in der Tat unlogisch, denn zweifellos hat er vorgehabt es zur Zerstörung des Horcrux aus der Höhle zu benutzen; wahrscheinlich hätte er bei dieser Gelegenheit Harry sogar beigebracht wie man einen Horcrux zerstört. - Und die Idee dass Snape Ginny "eingeredet" hat das Schwert zu stehlen, auf irgendeine Weise, die macht wirklich Sinn. Denn du hast Recht: natürlich weiß Ginny dass Harry dieses Schwert braucht, aber es zu stehlen hat dennoch für sie keinen Sinn weil sie ja nicht weiß wie sie es an Harry weitergeben kann. Wenn es aber diesen versuchten Diebstahl gibt hat Snape einen Grund das gefälschte Schwert in Sicherheit bringen zu lassen und niemand wird mehr in Hogwarts nach dem echten Schwert suchen. Und das ist natürlich für Snapes weiteres Vorgehen ein Riesenvorteil. Wenn die Dinge so abgelaufen sind dann macht auch diese Pseudo-Bestrafung der drei Diebe Sinn. Ich vermute dass Ginny, Neville und Luna einen sehr gemütlichen Abend in Hagrids Hütte verbracht haben...

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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 7 [Re: athameg]

Das setzt aber voraus, dass Snape darüber vorher ausgerechnet mit den "Übeltätern" Ginny, Neville und Luna darüber gesprochen und ihnen klar gemacht hat, dass er Harry Potter unterstützen will. Gut, bei Ginny wusste er, dass sie von seiner Tätigkeit im Orden informiert war, Neville könnte er zur Not einschüchtern, aber Luna ist für ihn eigentlich ein unbeschriebenes Blatt und damit ein Risiko.

Ich könnte mir eher vorstellen, dass er diese Geschichte nur außerhalb von Hogwarts gestreut hat. Denn mal ehrlich -- ich glaube nicht, dass immer alle Schüler wissen, wer wofür eine Detention bekommt. Ich denke mal, da werden die Lehrer, wenn möglich, eher Diskretion walten lassen. Aber dadurch, dass er genug Okklumentik beherrscht, kann er sich eine Geschichte dazu ausdenken und sie nur bestimmten Leuten erzählen, und niemand wird Verdacht schöpfen.

Interessant ist auch noch folgende Frage: Handelte Snape blind auf Dumbledores Anweisungen, selbst, als sie von einem Portrait kamen? Ahnte er, worum es dabei ging?

Gruß, Thilo.

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