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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Hisimir]

"Klingt gut.", sagte Elysia und streckte sich.
Sie war schon den ganzen Tag über müde und erschöpft gewesen. Während sie sich streckte fiel ihr Blick auf die dunklen Wolken am Himmel. "Heute Nacht wird es regnen.", sagte Elysia und sah zu Eradan.
"Da von unseren Freunden jede Spur fehlt steht ihre Hütte leer.", sagte Dietrich und deutete auf die große Hütte.
"Ihr könntet euch dort für die Nacht zurückziehen.", schlug er vor und sah zu Eradan. Dieser nickte zustimmend und so standen sie alle auf und gingen zurück zu den Hütten. Eradan kümmerte sich gerade um die Pferde, als Elysias Blick auf die kleine Mareike fiel. "Mareike!", rief sie.
Das Mädchen, welches gerade an der Hand ihrer Mutter ihre Hütte betreten wollte, drehte sich zu ihr um.
"Ich habe vorhin etwas in der großen Hütte gefunden.", sagte sie und holte die Strohpuppe hervor. "Ich bin mir sicher, dass ist deine."
Mareike griff nach der Puppe und drückte sie fest an sich.
"Danke!", sagte sie und stahlte über beide Ohren.
Die Mutter nickte Elysia dankend zu und betrat dann mit ihren Kindern die Hütte.

Elysia ging zu Eradan, welcher die Pferde angebunden und versorgt hatte. Auf dem Weg zu ihm kam ihr Dietrich entgegen, welcher ihr eine gute Nacht wünschte.
Eradan klopfte seiner Rappenstute den Hals und sah zu Elysia, die nun neben ihm stand.
"Ich traue dem ganzen hier nicht wirklich.", sagte Elysia.
Eradan sah sie fragend an. "Was, wenn es keine Orks waren.", fuhr die junge Waldläuferin fort. "Ich will damit sagen das...", Elysia unterbrach ihren Satz, sah kurz in Richting der Hütten und fuhr dann flüsternd fort: "Ich habe keine Orkspuren finden können..."
Eradan schien sie zu verstehen und nickte nachdenklich.
"Ich bin mir sicher, dass wer auch immer diese Menschen überfallen hat heute Nacht wiederkommen wird. Wir sollten Wache halten.", sagte Elysia und musste gähnen beim Gedanken an eine weitere schlaflose Nacht.

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Aryamiril]

Eradan runzelte die Stirn. Der Gedanke, dass es keine Orks waren, gefiel ihm überhaupt nicht, aber er wusste auch, dass es auch viele andere finstere Gestalten gab, von Menschen ganz zu schweigen. Dann nickte er. "Ich übernehme die erste Wache und wecke dich, wenn mir was auffällt oder ich zu müde werde." Erst schien es, als wollte sie widersprechen, doch dann nickte sie und ging in das große Haus, um sich dort auf dem Heuboden schlafen zu legen. Nachdem Eradan sich versichert hatte, dass es den Pferden gut ging, setzte er sich auf die Eingangsschwelle des großen Hauses und lauschte den Geräuschen der Nacht. Irgendwann hörte er Wölfe heulen. Spät in der Nacht, Eradan war kurz davor Elysia zu wecken hörte er aufgeschreckten Flügelschlag, gereiztes Zischen und das Knacken von Stiefeln auf totem Holz. Nach dem vergangenen Winter lag noch viel Totholz im Wald. Die Pferde schnaubten leise, als sie eine fremde Witterung in die Nüstern bekamen. Schlagartig war Eradan hellwach, schlich leise zu Elysia hoch und weckte sie mit den Worten "Du hattest vermutlich recht, da kommt jemand." Er konnte ihr Reaktion in der Dunkelheit nicht sehen, schloss aus ihren Atemgeräuschen jedoch, dass sie wach war und so ging er rasch wieder hinunter, zog den Bogen, legte einen Pfeil auf und machte sich schussbereit. Hoffentlich haben die Neuankömmlinge Fackeln dabei, dann waren sie leichte Ziele.

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Hisimir]

Elysia konnte nicht wirklich schlafen in dieser Nacht.
Ihr Kopf ließ sie keine Ruhe finden. Zu viele Gedanken kreisten in ihm herum. Sie wollte die erste Wache übernehmen, hatte aber zu wenig Kraft sich Eradans Worten zu widersetzen.
Tief in ihrem Inneren verspührte sie das Gefühl, dass er ihr nicht vertraute. Oder bildete sie sich das nur ein?
Er ist ihr gegenüber sehr kalt gewesen die letzten Tage...
Tja... und so lag sie noch lange wach. Immer wieder fielen Elysia dennoch die Augen zu nur um wenige Minuten später wieder aufgerissen zu werden.

Somit konnte sie Eradan bereits hören, als er die Leiter zu ihr hinaufschlich. Zuerst freute sie sich, da sie dachte, dass er sie für die Wache wecken würde. Und sie wünschte sich, nachdem Eradan ihr flüsternd erklärte, dass sie vermutlich Recht hatte, dass es so gewesen wäre. Eradan verschwand und Elysia sprang auf, schnappte sich ihre Waffen und stieg die Leiter hinab.
Eradan lauerte an der Eingangsschwelle der Hütte.
Elysia tat dasselbe.
Beide versuchten zu erkennen, von wo sich die Kreaturen näherten. Da erkannte Elysia ein schwaches Leuchten im Wald. Eine Fackel. Sie stupste Eradan, welcher nur nickte.
Zeitgleich spannten sie ihre Bögen.

Da plötzlich ertönte ein Geräusch. Kaum zu hören, doch für Elysia war es klar und deutlich. Eine hohe Stimme, die vergeblich versuchte zu flüstern und ein darauffolgendes verärgertes "pssssst!".
Elysia senkte langsam ihren Bogen und auch Eradan schien gehört zu haben, dass wer auch immer da im Wald ist keine Bedrohung darstellen würde.
Sie hatten Fackeln und waren nicht gerade gut darin unbemerkt zu bleiben. "Bleib wachsam.", flüsterte Eradan.
Sie warteten bis die Gestalten aus dem Wald traten und tatsächlich. Es waren weder Räuber noch Orks.

Es war eine Familie bestehend aus dem Vater, der Mutter und vier Kindern. Langsam traten sie aus dem Wald hervor. Eradan stand auf und ging zu ihnen.
Elysia erhob sich, blieb aber an der Eingangsschwelle stehen.

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Aryamiril]

Erleichtert beobachtete Eradan, wie die Familie in die Siedlung kam. Er erhob sich leise, den Bogen noch in der Hand und ein Pfeil locker auf der Sehne liegend. Man konnte nicht vorsichtig genug sein. "Stehenbleiben. Ruhig bleiben. Wer seid ihr?" rief Eradan und trat ins Fackellicht, den Bogen halb erhoben. Die Familie erstarrte und die Kinder schrien ängstlich auf. "Keine Angst, wenn ihr keine Dummheiten macht, tu ich euch nichts." Zitternd hob der Mann die Hände und schob seine Frau und seine Kinder hinter sich. "Wir wohnen hier. In dem großen Haus. Mein Name ist Manfred." Dann strafften sich seine Schultern und seine Miene verfinsterte sich. "Und wer seid ihr und was macht ihr hier?"
Eradan senkte den Bogen, um zu deeskalieren und stellte sich vor und rief auch Elysia zu sich, um sie ebenfalls vorzustellen. "Dietrich und seine Frau haben wir schon kennengelernt, sie schlafen in ihrem Haus." sprach er weiter und deutete auf das Haus. "Meine Gefährtin und ich haben verfolgen eine Bande Orks und sind hier auf sie gestoßen. Für die Nacht haben wir uns in eurem Haus niedergelassen. Bitte entschuldigt."
Eradan senkte das Haupt und endlich kam Elysia zu ihnen. "Mein Gefährtin Elysia." Stellte er sie vor. Manfred nickte schroff. "Wenn ihr ein mal so weit seid, dann könnt ihr auch weiter im Haus schlafen, aber bitte lasst meiner Frau und unseren Kinder den Vortritt zu den weichen Matratzen.
"Natürlich." sagte Eradan. "Wir können auch Wache halten, wenn euch das lieber ist."
Manfred dachte darüber nach.

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Hisimir]

Der Mann schaute sich um und nickte dann Eradan zu.
"Einverstanden. Macht ihr nur.", sagte er und warf seiner Frau einen Blick zu, worauf sie mit ihren Kindern ins Haus ging. Der Mann kam auf Eradan zu und legte ihm seine Hand auf die Schulter. Elysia behielt den Mann gut im Auge. Ihre Hand umklammerte den Geiff ihres Schwerts.
"Sagt mir. Ist mein Freund Dietrich noch am Leben?", fragte er. Eradan nickte und deutete auf die Hütte.
"Oh das ist eine gute Nachricht.", sagte der Mann, ging an den beiden Waldläufern vorbei und verschwand im Haus.

Eradan legte seine Hand auf Elysias Schulter.
Das Mädchen zuckte zusammen. Da bemerkte sie erst wie angespannt sie wirklich war. "Das waren genug Fremde Menschen für die nächste Zeit.", seuftzte sie und ließ den Griff ihres Schwertes los.
"Hau dich aufs Ohr. Ich halt Wache.", sagte Elysia und setzte sich an die Türschwelle.
"Ich kann sowieso nicht schlafen.", murmelte sie und wartete darauf, dass Eradan sie alleine lassen würde.
Obwohl sie das tief in ihrem Inneren nicht sein wollte.

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Aryamiril]

Eradan nickte gähnend "Danke. Weck mich, wenn was ist." Er legte sich unten auf den harten Holzboden und war augenblicklich eingeschlafen.
Geweckt wurde er von Elysia einige Stunden später, die Sonne war bereits aufgegangen und die ersten Vögel zwitscherten. Er streckte sich und setzte sich auf. "Wie wollen wir weiter vorgehen? Noch ein wenig hierbleiben oder wieder die Verfolgung aufnehmen und schauen, ob wir heute wieder ein wenig Abstand gutmachen können? Was meinst du?" Der Waldläufer schaute seine Gefährtin an.

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Hisimir]

"Dir auch einen guten Morgen.", sagte Elysia zu Eradan, der gähnte und sich in alle Richtungen reckte und streckte. Sie selbst hatte ihre Kapuze wieder tief ins Gesicht gezogen und wurde vom gähnen Eradans angesteckt.
"Die Nacht war ruhig.", sagte sie. "Keine uneingeladenen Gäste weit und breit. Ich bin froh, dass ich nicht Recht behalten habe.", sagte das Mädchen und zog ihren Rucksack zu sich. Sie öffenete ihn und begutachtete ihre Vorräte. Da räusperte sich Eradan. Er verlangte nach einer Antwort. "Verfolgung aufnehmen klingt gut.", antwortete sie schließlich auf seine Frage. "Wir müssen sie einholen."
Elysia ballte ihre Faust.

Dann zuckte sie plötzlich zusammen. Jemand stieg die Leiter hinunter und eine der Sprossen schien gerade durchgebrochen zu sein. Man hörte ein fluchen und ein schimpfen und wenig später ein mürrisches: "Guten Morgen."
Manfred trat aus dem Haus hinaus und streckte sich.
Dann sah er zu Eradan, welcher aufstand und auch Manfred einen guten Morgen wünschte.
Elysia zog ihre Kapuze noch tiefer ins Gesicht und schwieg.

"Werdet ihr gleich aufbrechen?", fragte Manfred Eradan.
Dieser schüttelte den Kopf. Mehr erkannte Elysia nicht mehr. Sie hatte ihren Blick abgewandt und hob erst wieder den Kopf, als sie das Wort "Frühstück" aus Eradans Mund hörte. Sie hob die Kapuze etwas an und bemerkte, wie die beiden zu ihr schauten.
Elysia wollte sich nicht anmerken lassen, wie ungerne sie nun erneut ihr Proviant mit jemanden teilt und stand ohne etwas zu sagen auf. Manfred bedankte sich bei Eradan, ging ins Haus und weckte seine Familie.

Eradan warf Elysia einen ernsten Blick zu. Diese jedoch verdrehte die Augen und ging hinüber zu ihrem Pferd.
Da kam einer der Söhne Manfreds aus dem Haus hinaus gerannt. Er grüßte sie beide und lief hinüber zu der Hütte, in welcher Dietrichs Familie schlief.
Wenig später hatten sich alle vor dem großen Haus versammelt. Manfred hatte einen Rucksack gefüllt mit Käse und Wurst und begann es auszuteilen. Auch Eradan teilte mit den Familien. Das kam Elysia recht denn nun musste sie es nicht tun. Manfred erzählte etwas von Bree und das er mit dem Gedanken spielt alles hier zurück zulassen, um dort ein neues Leben anzufangen.
Auch Dietrich meldete sich zu Wort.
Elysia jedoch hörte gar nicht richtig zu.
Sie selbst hatte nur ihre Rache an den Orks im Kopf.

Nach dem Frühstück sattelten Elysia und Eradan ihre Pferde, stiegen auf und wurden von den Familien verabschiedet. Die kleine Mareike winkte Elysia noch lange hinterher. Als die beiden Gefährten tief im Wald verschwunden und Mareike und die anderen nicht mehr zu erkennen waren, klopfte Elysia ihrer Stute den Hals.
"Merle.", sagte sie. Eradan sah zu ihr hinüber.
"Ich werde sie Merle nennen."

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Aryamiril]

"Ein schöner Name." stimmte Eragon ihr nickend zu. "Aber nun müssen wir uns sputen." er trieb Mira an und Elysia folgte seinem Beispiel. Schon bald bemerkten sie wieder Spuren der Orks. Am Wegesrand zerhauene Büsche, abgebrochene und umgeknickte Äste. Doch wie lange das her war, konnte Eradan nicht sagen. Er sah Elysia an. Sie saß schweigend auf Merle und war tief in Gedanken versunken. "Was meinst du?" fragte er sie leise, "wie lange ist das her?" Sie zügelten die Pferde und schauten sich an einer besonders verwüsteten Spur um. Wie eine kleine Schneise, zog sie sich vom Weg weg und in den Wald hinein. "Vielleicht lagern sie dort drin irgendwo?" meinte Elysia. Der Waldläufer nickte nur und zog seinen Bogen. Leise führten sie die Pferde in den Wald und banden sie an und schlichen weiter. Nach einer Weile kamen sie an eine Lichtung. Dort bot sich ihnen ein Anblick der Verwüstung. Alles war plattgetrampel, einige Bäume waren gefällt worden, Sträucher zerhackt. An anderen Stellen war der Boden völlig aufgewühlt. Eindeutig ein Orklager oder zumindestens war hier eins gewesen. Den von den Orks oder ihren Behausungen fehlte jede Spur. Sie schauten sich an und schlichen dann entgegengesetzt um das Lager herum und durchsuchten dann das Lager selbst nach Hinweisen. Eradan fand wieder einmal nichts, schätzte aber, dass es schon einige Tage, wenn nicht sogar eine Woche schon her war, dass die Orks von hier aufgebrochen waren. Als er seine Einschätzung mit Elysia teilte, nickte sie. "Lass uns zu den Pferden zurückkehren und weitersuchen." Der junge Waldläufer nickte zustimmend. "Wir sollten uns aber bald mit einem der anderen Jagdtrupps treffen, um Informationen auszutauschen. Ich weiß, du magst die meisten nicht, aber alleine schaffen wir das niemals."

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Hisimir]

"Sie haben angefangen.", erwiderte Elysia und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Eradan nickte nachdenklich. Sie gingen zurück zu ihren Pferden und ritten weiter. Nach einigen Stunden wurde der Abstand zwischen den beiden immer größer. Elysia wusste nicht, was sie mit Eradan sprechen sollte und so ritt sie ihm schweigend hinterher. Eradan drehte sich immer wieder zu ihr um, um nach ihr zusehen
Es war um die Mittagszeit, als Elysias Magen knurrte.
Nach einiger Zeit wurde dieses Knurren immer lauter, sodass es nun auch Eradan laut und deutlich hören konnte. "Lass uns etwas essen.", schlug das Mädchen schließlich vor und Eradan willigte ein.
Etwas abseits des Weges banden sie ihre Pferde an einen Ast und begannen zu essen. Elysia hatte sich geweigert mit der Familie zu teilen und so hatte sie noch genug Brot, Käse und Wurst für einen weiteren Tag übrig. Eradan hingegen sah nicht sehr begeistert aus, als er seinen Rucksack öffnete. Am Gesichtsausdruck erkannte das Mädchen, dass es für ihn heute wohl nur trockenes Brot gab.
Elysia griff in ihre Tasche und holte ihren letzten Käse hervor. "Hier.", sagte sie und warf Eradan den Käse hinüber. Dieser bedankte sich bei ihr und begann zu essen. Als sie fertig waren, versorgten sie noch ihre Pferde. Dann stiegen sie auf und ritten weiter.

Am Nachmittag bildeten sich dicke, schwarze Wolken am Himmel.
"Da kommt ein Gewitter, Eradan.", sagte Elysia.
Eradan überlegte wo sie Schutz vor dem Unwetter suchen könnten. Auch Elysia hielt die Augen offen.
Da begann es wie aus Eimern zu schütten.
Man konnte kaum etwas sehen. Es blitzte und donnerte.
Die Pferde wurden unruhig und wieherten panisch.
"Dort trüben!", schrie Elysia Eradan zu und deutete auf einen großen Felsen, welcher aufgrund des Regens kaum erkennbar im Wald lag. "Vielleicht gibt es dort eine Höhle."
Die Waldläufer trieben ihre Pferde an und erreichten nach wenigen Minuten den Felsen und tatsächlich gab dieser für zwei Waldläufer und deren Pferde ausreichend Schutz.

Jeden Blitz und jeder Donner ließ die Pferde panisch aufschrecken, sodass Elysia Merles Zügel gut festhielt.
Sie versuchte ihre Stute zu beruhigen, doch das klappte nicht wirklich. Mira, Eradand Rappe, hingegen hatte sich schon beruhigen lassen und aß friedlich einen Apfel, welchen Eradan ihr gegeben hatte.
Elysia überreichte ihm Merles Zügel und Eradan schaffte es tatsächlich auch die Fuchstute zu beruhigen.
"Von mir aus.", sagte Elysia,verdrehte die Augen und wendete ihren Umhang und ihre Haare aus.
Dann setzte sie sich und sah dem Gewitter zu.
Es stürmte und schüttete.

Enttäuscht sah Elysia zu Boden.
"Wir werden die Orks nie einholen.", sagte sie.

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Wächter des Nordens [Re: Aryamiril]

Es goss wie aus Kübeln und Eragon fluchte im Stillen. 'Was für ein Breewetter! Wenigstens habe ich gut aufgepasst, als die Elbenzwillinge uns das Beruhigen von Tieren gezeigt hatten' dachte er, während er Merle beruhigte. Elysia sah sehr geknickt aus. Er hockte sich neben sie. "Lass den Kopf nicht hängen, vielleicht werden wir sie nicht einholen, aber früher oder später werden wir sie finden und dann kannst du Rache nehmen." Er schaute sie nachdenklich an Der Regen prasselte immer heftiger gegen den Fels und bald war nur noch wenig, nicht ganz so nasser Platz unter dem Felsen übrig. Eradan fluchte. "Vielleicht sollten wir auch nach Bree und uns dort ein wenig umhören. Von da könnten wir dann rauf nach Fornost oder in den Westen ins Auenland. Wobei ich vermute, dass die Orks weiter in den Norden ziehen. In die Ettenöden oder in die Nebelberge, aber das ist sehr weit weg. Wieso sind sie überhaupt so weit weg von ihrer Heimat?" der Waldläufer dachte laut nach. "Elysia, was meinst du? Wohin gehen wir als nächstes? So, wie es gerade läuft, hast du recht und das führt uns nie nah genug an die Orks."

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