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Spiel & Spaß » Das Mathom-Haus » Konkret noch immer. User noch immer. Fragen! Fragen!

sphnix

Gefährte

Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: astrolenni]

Ich mag diese Unterteilung nicht recht; abgesehen davon gehe ich erst einmal davon aus, dass zumindest "Denken" etwas mit Gedanken meint


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Pyr

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Re: Blue Monday [Re: astrolenni]

astrolenni schrieb:
Lesend nehme ich mit, was ihr hier [...] schreibt und zu erklären versucht, aber es bleibt meinerseits oft nur beim Konsum und maximal drüber nachdenken. Mein Denken und Kommunizieren bewegt sich auf anderen Themengebieten.



Da ich mich wohl angesprochen fühlen muss: Angesichts solcher Beschreibungen möchte man Lust bekommen, zu schießen. Ob nun auf sich oder die Welt, lässt sich im Konditional allerdings schlecht entscheiden.
(Nicht, dass du mir irgendetwas Neues, von mir selbst nie Gedachtes oder Erwartetes eröffnet hättest. Trotzdem. Mein eigenes emotionales Achselzucken ob deiner Aussage ist bereits Teil dessen, weswegen ich [zunehmend weniger] schreibe, was ich schreibe.)

Gommorah is a nursery rhyme
you won't find in the book.
It's written on your city's face,
just stop and take a look.

(Sixto Rodriguez)


In ihrem Schweigen gegen die Erlebnisberichte der Individuen wird die Totalität das letzte Wort behalten.

Geändert durch Pyr (20.01.2020 19:45)

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sphnix

Gefährte

Re: Blue Monday [Re: Pyr]

Abgesehen davon, dass es natürlich erfreulich wäre, dass du häufiger & nicht seltener schriebest:
Ich verstehe das sehr gut; ich glaube, es bezeichnet in etwa das, was ich angesichts des Ausgangsbeitrages (wenn auch da vielleicht konkret falsch- oder halbfalschliegend) wahrnahm.
Die totale oder beinahe-Gleichgültigkeit von der Seite von Menschen, die in das Bestehende besser integriert und zugleich von ihm eigentlich (konkret) auch stärker angegriffen sind als man selbst, verrät eine Fühllosigkeit gegen diese Angriffe vonseiten dieser Menschen, die einem verzagen macht und immer an den Rand des Verstummens und dem totalen Sinnloswerden der eigenen Existenz bringt. Ich finde den Gedanken schwer erträglich, dass Menschen einerseits permanent Schema-Emotiönchen, Schema-Phrasen, Schema-Reaktionen absondern (beliebige Beispiele: "Ich wünsche seinen Freunden und seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit", wenn ein Schauspieler gestorben ist, oder "Meine herzlichsten Glückwünsche!", "Ich freue mich für dich!" usw. bei allen möglcihen Anlässen, etc etc), andererseits angeblich für die "tiefen Dinge und Fragen" (was immer man darunter nun verstehen soll) "keine Zeit" haben. Wer dafür tatsächlich keine Zeit hat, sollte auch für Phrasen keine Zeit haben; der sollte anfangen, seine Situation zu beklagen, wenn das denn wirklich alles ist, was man ihm gelassen hat.

(Und nein, das hat alles nichts damit zu tun, dass ich pillepalle-Beiträge, wenn sie denn wirklich das und nichts anderes sind, für besonders schlimm hielte; das dürften meine eigenen Beiträge zu Genüge belegen).


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Amata

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Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: Talyn]

Talyn schrieb:
sphnix schrieb:
Amata schrieb:
sphnix schrieb:
Amata schrieb:
Hm. Ich hatte immer, vor allem in der Oberstufe das Gefühl, dass Mathe mit Logik Rätsel entschlüssen gar nicht unähnlich bzw. das gleiche ist. Und das machst du ja, soweit ich das hier mitkriege, durchaus gerne. (Dass das bei mir jetzt vor allem in der Oberstufe der Eindruck war und vorher nicht, mag damit zusammenhängen, dass ich vorher auf der Realschule war und Mathe eigentlich nur Aufgaben nach dem immer gleichen Schema lösen war. Vielleicht kommt der Aspekt auf dem Gymnasium durchaus auch schon in der Mittelstufe so durch.)

Anderseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass Leute, die in Mathe/Naturwissenschaften irgendwie halbwegs gut waren, dann auch weiter eine Laufbahn in die Richtung eingeschlagen haben. Finanziell ergibt das bei unserm System natürlich auch irgendwie Sinn.



kjhdlfdfgldjkgjLEERZEICHEN!!!


Das Leerzeichen war beabsichtigt! Lies nochmal, ich habe Logikrätsel nur umständlicher formuliert!



Ich glaube, im Moment bin ich tatsächlich zu doof dafür


[...] dass Mathe und Rätsel mit Logik zu entschlüsseln gar nicht unähnlich [...] ?


Äh, ja. So ist's schöner...

"It's all in Hogwarts: A History."
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astrolenni

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Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: sphnix]

sphnix schrieb:
Ich mag diese Unterteilung nicht recht; abgesehen davon gehe ich erst einmal davon aus, dass zumindest "Denken" etwas mit Gedanken meint



Mein wissenschaftliches Denken beschäftigt sich mit der Frage, wie das Innenohr funktioniert. Das ist als Naturwissenschaftler mein Fokus, der eure als Philosophen/Soziologen/Geisteswissenschaftler ist natürlich ein anderer.



Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung.
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sphnix

Gefährte

Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: astrolenni]

Ich bezog mich auf deine Gegenüberstellung von "Unterhaltung" vs "todernste Auseinandersetzung" (falls deine Antwort auf den ersten Teil des jetzt von dir zitierten abzielt).
Abgesehen davon verorte ich mich ja gerade nicht innerhalb eines Betriebes, in dem es die Sparte Naturwissenschaft und die Sparte Geisteswissenschaft gibt. Mich als Soziologen zu bezeichnen, ist traurigerweise auch unzutreffend, weil ich das nie studiert habe. Wenn ich etwas (auch) innerhalb des Wissenschaftsbetriebes & nach seiner Logik betreibe, wäre das am ehesten Literaturwissenschaft. Ansonsten strebe ich aber (mit welchem Erfolg auch immer) einen Denkansatz an, der die von dir beschriebene Spaltung überwindet; d.h., einen Ansatz, von dem es auch möglich ist, die faktischen und theoretischen Grundlagen von "Wissenschaften" offenzulegen und zu kritisieren. Welche Sparten von innerhalb des Wissenschaftbetriebes zustandegekommenen Theorien oder Erkenntnissen sinnvoll oder hilfreich sein können, welche nicht, ist natürlich etwas, das in einem die Wissenschaftssparten übergreifenden Diskurs mit verhandelt werden muss - aber in Bezug auf diesen Diskurs sind Feststellungen wie "Ich bin praktizierender Naturwissenschafler" oder "Ich beschäftige mich mit der Literatur des mittelalterlichen Süditalien" nichts besonders ausschlaggebendes.


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astrolenni

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Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: sphnix]

@1: Okay, diese Differenzierung würde ich aber schon ziehen. Ich lese Bücher, um unterhalten zu werden, und Paper, um etwas zu lernen.
@2: Und auch da weiß ich um deine Einstellung, bin aber trotzdem anderer Ansicht und trenne Natur- und Geisteswissenschaften im Großen und Ganzen. Hinter deiner Einstellung scheinen (für mich) gewisse Dogmen zu stehen, und hinter meiner auch. Da wird es sehr schwer, zu einem Konsens zu kommen.

Die Ansicht/Prämisse, dass makroskopische (ergo nicht quantenphysikalische) Prozesse, Regeln und Konstanten unabhängig vom Beobachter ablaufen/gelten, und deshalb nicht soziologisch hinterfragt werden müssen, die gilt für mich dogmatisch.

Das muss nicht heißen, dass über gewisse Punkte (z.B. Gendermedizin, d.h. das Problem, dass Wirkstoffe oft an weißen Männern getestet werden, aber an nicht-weißen Frauen anders (neben-/wechsel-)wirken können, oder Hierarchien, die freies Denken beeinflussen/behindern können) nicht diskutiert werden muss, aber es gibt in meiner Welt einen gewissen Grundkonsens, dessen wissenschaftssoziotheoretische Auseinanderklamüserei niemanden weiterbringt.



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sphnix

Gefährte

Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: astrolenni]

Nur kurz, weil dann weg:
1. Ich halte das Ausgehen von "Dogmen" für unsinnig; ich gehe selbst von keinem "Dogma" aus und halte es nicht für einen Punkt pro deine Denke, wenn du es tust. Natürlich denkt man immer in Bezug auf und mit Annahmen und auch Setzungen, die man nicht alle letzt-begründet - aber das bedeutet nicht, dass diese der Debatte entzogen werden müssen oder können: Indem ein anderer sie kritisiert, sind sie IN der Debatte.
2. Was du annimmst, um zu deinen Folgerungen zu kommen, ist nicht der betrachterunabhängige Ablauf eines Prozesses, sondern die Identität von Betrachtung und Prozess. Und das halte ich in der Tat für nichts weiter als ein Dogma, und ich sehe nicht ein, wieso man Menschen ihre Dogmen lassen sollte.


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astrolenni

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Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: sphnix]

We agree to disagree.



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Morion

Gefährte

Re: Für Rechtschreibfehler kann ich heute nichts, ich sitze auf dem Bett beim Tippen, also viel zu weit weg, um klar zu erkennen, was ich tippe! Hah. [Re: astrolenni]

astrolenni schrieb:
We agree to disagree.


Das erschlägt auch irgendwie alles.

"Homöopathie wirkt nicht über den Placebo-Effekt hinaus."
"Agree to Disagree. "

"Impfen ist eigentlich schon sinnvoll."
"Agree to Disagree. "

"Nein, Flüchtlinge sind nicht schuld am Klimawandel."
"Agree to Disagree. "

Ceterum censeo dass Tabu die bessere Alternative ist.
Quiek! Quiek! Quiek!
Ist das Satire oder kann das weg?
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