Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Actors Club » Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht.

Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Kirinki]

Kirinki schrieb:
SPOILER
Man kann die zweite Postcredit-Szene so deuten, dass Nick Fury seit Captain Marvel nicht mehr er selbst ist, sondern sich von Talos vertreten lässt, oder aber er hat gerade etwas anderes zu tun und lässt sich deshalb vertreten.




SPOILER
Aber Captain Marvel spielt doch in den 90ern, dann wäre er ja quasi bei keinem einzigen Marvel Film er selber???

Mir war auch nicht ganz klar, wer die grünen Männchen eigentlich genau sind...


Danke, das mit The Impossible weiß ich eben seit ich "In the heart of the sea" gesehen habe, damals hab ich noch Scherze gemacht, dass der Kerl in jedem Film sehr nass wird. Ich bin nur bis heute nicht dazugekommen, den überhaupt anzuschauen. :/ Aber man liest ja sehr oft, dass sich schon damals sein Talent gezeigt hat, wird also definitiv noch irgendwann nachgeholt!

___________________________________


Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Hisimir

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Corydoras]

Corydoras schrieb:
Kirinki schrieb:
SPOILER
Man kann die zweite Postcredit-Szene so deuten, dass Nick Fury seit Captain Marvel nicht mehr er selbst ist, sondern sich von Talos vertreten lässt, oder aber er hat gerade etwas anderes zu tun und lässt sich deshalb vertreten.




SPOILER
Aber Captain Marvel spielt doch in den 90ern, dann wäre er ja quasi bei keinem einzigen Marvel Film er selber???

Mir war auch nicht ganz klar, wer die grünen Männchen eigentlich genau sind...





SPOILER
Ich vermute mal eher, dass Fury nur in diesem Film durch Thalos ersetzt wurde, sie hatten ja den Auftrag von Fury, Peter die Brille zu geben, also zumindestens zur Beerdigung in Endgame war es vermutlich noch der echte Fury, nur eben für diesen Film nicht. Wir sehen ja den echten Fury auf einem Raumschiff, aber die echte Maria Hill sehen wir nicht, war sie vielleicht die ganze Zeit schon ein Scrull? Wäre gut möglich, seit Avengers ist sie die rechte Hand von Fury, warum sie und nicht Coulson, den wir schon viel länger kannten? Die Skrull sind Gestaltwandler, die andere Lebewesen bis runter auf die DNA kopieren können und auch das Kurzzeitgedächtnis mitbekommen.


Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Hisimir]

Danke für die Erklärungsversuche. Hoffentlich kapier ichs bald selber. Hab mir jetzt mit drei Freundinnen ausgemacht, gemeinsam JEDEN Marvelfilm in chronologischer Reihenfolge (also nach Release) anzuschauen. Ich glaube keine von uns hat wirklich jeden gesehen. Bei mir persönlich ist es ganz schlimm, ich habe nie einen Iron Man, Captain America oder Guardians of the Galaxy Film gesehen.

Aber jetzt wo alle draußen sind und man sie innerhalb weniger Monate schauen kann (und nicht aufgeteilt auf 11 Jahre) sollte das mit dem Verständnis besser hinhauen. Bin gespannt!

___________________________________


Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Corydoras]

Mir sind übrigens noch zwei kleine Dinge an Far From Home aufgefallen:

SPOILER
Als Peter seinen neuen Anzug baut, legt Happy Musik auf. Peter freut sich noch mit den Worten "I love Led Zeppelin!", aber das gespielte Lied ist "Back in Black" von AC/DC, nämlich genau jenes Lied, mit dem 2008 der erste Iron Man Film begann. Den hab ich nämlich erst gestern als Beginn meines MCU Marathons geschaut, da wurde es offensichtlich.

Und:
Tom HOLLAND ist in den NIEDERLANDEN und bekommt sogar ein oranges Tshirt. Ich hoffe doch, dass das Absicht war!


___________________________________


Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Corydoras

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Corydoras]

Edie

Nachdem ihr Ehemann nach 30 Jahren Pflegebedürftigkeit stirbt, beschließt Edie (Mitte 80) einen Berg in Schottland zu besteigen, auf den sie immer mit ihrem Vater wollte. Wir begleiten sie vom Entschluss, über die Anfahrt und das "Training" bis hin zum eigentlichen Aufstieg. Mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen und vielen Schotten im Cast, denen ich beim Sprechen ewig zuhören könnte...

Traumfabrik

Eine handfeste Liebesschnulze inmitten der Kulissen der Babelsberg Studios. Das Jahr ist 1961 und das junge Paar wird blöderweise durch die aufgezogene Mauer getrennt. Plot schmalzig bis zum geht nicht mehr, aber die Filmindustrie als Handlungsort ist sehr nett.

___________________________________


Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Susie

Gefährte

Re: Zuletzt gesehene Filme. Und warum sie gut sind, oder auch nicht. [Re: Corydoras]

Gestern habe ich Apollo 11 gesehen.

Bei uns in Bonn wurde der Film nur gestern gezeigt, am Sonntag folgt noch eine Vorführung morgens um 11.

Ich hatte es ja schon letztes Jahr bei First Man gesagt: Ich bin ein großer Fan des Apollo-Programms und der NASA, also wollte ich diese Doku mit neu restauriertem Filmmaterial der NASA, das zum Teil noch nie veröffentlicht wurde, natürlich unbedingt gucken.

Ich war auch tatsächlich sehr begeistert davon, aber auch ein wenig enttäuscht.

Zuerst das Positive: Die Bilder sind natürlich toll. Es ist tatsächlich etwas ganz Besonderes, das alles in dieser Art zusammengefasst zu sehen. Als die Saturn V dann abhebt, musste ich fast heulen, weil dieses ganze Unterfangen "Mondfahrt" einfach so irre und so fantastisch war - und noch ist. Dass man das damals bei allen Unzulänglichkeiten wirklich durchzog - und dass das nie fortgesetzt wurde, dass niemand offenbar Interesse genug daran hatte, immer wieder darauf zu dringen, man müsse wieder hin!! - das ist wohl etwas, das ich nie, nie, nie verstehen werde.

Aber im obigen Absatz fiel auch schon das Stichwort meines Wermutstropfens mit dieser Doku: "zusammengefasst".
Ich weiß nicht, vielleicht liegt es daran, dass ich über das Thema "Apollo-Programm" schon viele Bücher gelesen und Filme gesehen habe ... aber der Film wirkte seltsam gehetzt, war manchmal im Sekundentempo geschnitten, sodass man kaum die Chance hatte zu erfassen, was da eigentlich zu sehen war (besonders, als die Familienbilder und -geschichten der Apollo-11-Astronauten gezeigt wurden - du meine Güte, man hatte kaum Zeit, hinzugucken und wahrzunehmen, wessen Familie da eigentlich im Schnittgewitter von Schwarzweiß- und Farbbildern, von körnigem Super 8 oder Fotos, alles quer durcheinander, gezeigt wurde! Ich konnte das oft nur so mal grade erkennen - für so manchen, der sich nicht so gut auskennt wie ich, dürfte es verflixt schwer gewesen sein, zu erkennen, dass da grade Buzz Aldrin mit seinen Kindern rumtobte und nicht Neil Armstrong.)

Es wurde viel zu wenig erklärt. Es ist toll, den halben Funkverkehr-Mitschnitt wie live zu erleben, keine Frage, man wollte eben die Bilder für sich sprechen lassen. Okay, das kann ich verstehen.

Aber das Ganze flimmert fast völlig ohne Erklärung über die Leinwand - und leider, wenn untertitelt, mit groben Rechtschreib- oder Übersetzungsfehlern!! Ganz übel! -, grade mal, dass die, die man sieht und die grade was tun (und die man möglicherweise öfter hört), mit vollem Namen, Rang und Funktion gezeigt werden; aber auch das dann grad nur mal für ein, zwei Sekunden - und dann auch noch häufig nur auf einer Hälfte des gesplitteten Filmbilds. Oft war es so, dass ich erst nach ein, zwei Sekunden bemerkt habe, dass da überhaupt was eingeblendet wurde, dann war es auch schon wieder weg. Und ich bin echter Schnellleser. Ich wette, da haben einfach viele Zuschauer echt auf ganzer Linie verloren.
Es ist einerseits natürlich schön zu wissen, dass Charles Duke im White Team den CapCom machte und (wenn ich mich erinnere) Brigadier General heute ist, aber um damit etwas anzufangen, müsste der Zuschauer a) wissen, in welcher Reihenfolge sich Green Team, Gold Team und White Team in Schichten abgewechselt haben, wer eigentlich Charles Duke war und was ein CapCom ist. Ich denke, das sind so Dinge, die weiß man heute, 50 Jahre später, eben nicht mehr so selbstverständlich. (Zur Erklärung: Charles Duke war im White Team, das die Pulte im Kontrollzentrum Houston zur Zeit der Mondlandung besetzte und war Pilot von Apollo 16, das Green Team war immer am Anfang da, beim Start.)

Ein anderes Beispiel ist, dass während des Anflugs der Eagle (der Mondlandefähre*) ein Alarm losgeht: Der Alarm 1202. Es wird nicht erklärt, was für ein Fehler das war und warum man sich entschloss, ihn zu ignorieren. Mehr wird dazu nicht gesagt, aber der Alarm selbst blinkend in Splitscreen über eine Minute lang eingeblendet. Find ich nicht gut. In Im Schatten des Mondes machte sich Aldrin zumindest die Mühe, kurz zu erklären, was das für ein Alarm war und warum der so nebensächlich abgetan wurde und eben nicht zum Abbruch der Mission führte. Der Grund: Der für heutige Verhältnisse winzige Bordcomputer war mit der Datenmenge so kurz über der unbekannten Mondoberfläche und den daraus folgenden nautischen Berechnungen komplett überfordert. Es passierte aber deshalb nix, weil Neil Armstrong ohnehin schon längst beschlossen hatte, selbst zu steuern. Der wollte einfach, wenn, dann selbst auf dem Mond landen und das nicht von einem Computer machen lassen. Als man im panischen Houston nachgeschlagen hatte, was der Fehler bedeutete, ließ man Armstrong machen - man hätte ja eh nicht eingreifen können.
Diesen Kampf in Houston hört man eben nicht in Apollo 11 - man wollte ja nur zeigen, was aufgezeichnet wurde. Und bei Meinungsverschiedenheiten und Missstimmigkeiten machte man eben das Mikro aus; was eben dazu führt, dass jetzt in Apollo 11 nix dazu erklärt wird. Kann man machen, hat aber jetzt, 50 Jahre später und als Nichtkenner - für die so ein Film ja eigentlich besonders interesssant sein sollte - eben gravierende Nachteile.


Das sind jetzt nur zwei Beispiele, die mir nicht erst im Nachhinein fehlten, sondern schon während des Films. (Ich wusste das mit dem Alarm beim Gucken auch nicht mehr so genau, ich hab mir das zu Haus nochmal beim Schauen von Im Schatten des Mondes reingezogen.)

Was mich fast zwangsläufig auf einen Vergleich beider Filme, Im Schatten des Mondes und Apollo 11 bringt. Beide Filme haben in etwa die gleiche Länge und weitgehend das gleiche Thema: die Mondlandung und das ganze Apollo-Programm. An Fakten hat Apollo 11 vielleicht tatsächlich mehr zu bieten, andererseits hat man gefühlt den Eindruck, man geht hundertmal informierter aus dem anderen raus. Ein gewichtiger Grund ist der: Apollo 11 wirbt damit, dass er viele Bilder zeige, die die NASA vorher nie veröffentlicht habe und dass der Regisseur akribisch Bilder restauriert hat. Das mag gut sein.
Aber: Wenn man wie ich direkt nach Apollo 11 nochmal Im Schatten des Mondes guckt, sieht man, dass nicht nur Todd Douglas Miller das getan hat, sondern schon ein Dutzend Jahre vorher David Sington - der dieselben (!! wirklich, es sind zu großen Teilen dieselben) Bilder nicht nur einfach stehen lässt, sondern die persönlich erzählten Berichte und Erzählungen der 8 Apollo-Astronauten darunterlegt - was ebendiese Bilder ganz anders, nämlich viel lebendiger und intensiver wirken lässt. Als zeitgenössisches Bilderalbum, das ein Gefühl rüberbringt und dabei über den Grund des Ganzen eine viel tiefere Aussage trifft als Apollo 11 das bei aller akribischen Arbeit tun konnte.

Fazit: Sehr beeindruckend, aber sollte man nur gucken, wenn man vorher nochmal diverse andere Materialien zum Thema durchgegangen ist.



* Deren Namen auch nie mal erklärend fällt, sondern nur zu hören ist, als das Ding schon halb auf dem Mond ist und deshalb eben auch mit Namen benannt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist btw. der Name "Columbia" für die Kapsel, in der Collins zurückblieb, noch nicht einmal gefallen!! Entweder weiß man das also schon tunlichst vor dem Gucken oder man hat halt Pech gehabt.

"You didn't think it was going to be THAT easy, did you?"
"Well... for a second there... - yeah, I kinda did!"
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht
Zusatzinformationen
Thread drucken