Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II

LuckyHenry

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Ailin]

Henry hielt mit seinem Messer inne. Er musste zugeben, dass keiner von ihnen die Schlange bemerkt hatte. Nicht Paul, und nicht einmal Lynnea, der sonst nur wenig entging. In grimmiger Sorge sah er die junge Frau an. Wenn die Schlange sie erwischt und ihr volles Gift abgegeben hätte, hätten sie womöglich nichts mehr tun können, als ihr beim Sterben eines qualvollen Todes zuzusehen. Nachdenklich sah er zurück auf Paul, der noch immer auf der Pflanze in seinem Mund herumkaute.
„Dein Arm, Paul, und dein Leben! Was soll es sein? Die Klinge oder der Wurzelhokuspokus des Jungen?“
Paul sah ziemlich ängstlich auf Henry‘s blankes Messer und schüttelte kurzerhand den Kopf. Anscheinend fühlte er sich tatsächlich schon etwas besser. Henry steckte die Waffe weg und nickte.
„Also gut, Kleiner. Diego. Du hast gut aufgepasst, schnell reagiert und damit womöglich einer der unseren das Leben gerettet. Wenn du möchtest, kannst du mit uns essen, und wir werden sehen, ob dein... Schlangenwurz wirklich Wirkung zeigt.“

___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.
I HAVE A PLAN!!!

Lucky Henry
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: LuckyHenry]

Grizz schnaubte nur bei der Situation, die sich eben vor seinen Augen abspielte. Jetzt hatten sie wohl einen Tacokopf in ihrer Truppe. Großartig. Der Hüne war darüber zwar nicht glücklich, aber immerhin sorgte dieser Diego dafür, dass sein Teil der Gruppe nicht plötzlich nur noch aus zwei Männern bestand. Dennoch schenkte er dem Neuankömmling keine Beachtung und räumte stattdessen sein Zeug auf und mixte sich seine Medizin zusammen, die er zwei Tage zuvor von Pimple bekam. Über Nacht kehrten seine Schmerzen wieder zurück und es war höchste Zeit, diese wieder zu lindern.

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Oddy

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Oddy-O‘ drückte dem Jungen ebenfalls einen Becher Kaffee in die Hand. „Gute Sache, Jungchen! Hast ordentlich Mumm in den Knochen!“
Der Alte fasste in seine Brusttasche und holte Maggies Bild hervor: „Guten Morgen, Kleine! Schon wieder einiges los bei uns. Der junge Diego hier hat es faustdick hinter den Ohren!“ Oddy zwinkerte dem Jungen gutmütig zu. Dann starrte er einige Wimpernschläge sehr intensiv auf das Bild. Schließlich nickte er: „Ja, da hast du recht. Aber er möchte doch so gerne mit!“ wieder kurzes Schweigen. „Wenn du es sagst...“ Schließlich steckte er die Miniatur wieder ein und griff nach einem Fladen, ohne den merkwürdigen Blick zu bemerken, den ihm der Junge zuwarf.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Das soll eine Explosion gewesen sein?
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

KayraS

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Oddy]

Sie schenkte dem Jungen ein kleines Lächeln und nickte.
In Zukunft würde sie sich davor hüten einer Schlange auch nur ansatzweise zu nahe zu kommen.
Als Henry dann endlich einlenkte und Diego erlaubte mit ihnen zu essen, wusste Lynnea beinahe instinktiv, dass der Junge mit ihnen mitkommen würde. Er war die passendste Ergänzung zu ihrer Truppe, die sie hätten finden können. Auch, wenn der vorherige Verlust Lynnea irgendwie immer noch schief im Magen lag.
Dennoch zwang sie sich dazu in ihrem Proviant zu kramen und von dem Brot abzubeißen, das sie aus ihrer Tasche holte.

~ Everybody likes a bad idea when it works! ~ 

~~~~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~

Lynnea

Artwork
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Oddy

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: KayraS]

Schließlich hatten alle gefrühstückt. Es war ein merkwürdiges Mahl gewesen, v.a. für Paul. Zum einen wusste er nicht, ob es nicht seine letzte Mahlzeit auf dieser Welt sein würde. Zum anderen wurde jeder Bissen, den er machte und jeder Schluck, den er trank, von mindestens einem Mitglied der Gruppe beobachtet. Konnte er noch kauen, konnte er noch schlucken? An diesem Bissen hatte er aber lange herumgekaut - ein schlechtes Zeichen? Ach, nein, es ging weiter.

Irgendwann stand der junge Mann restlos entnervt auf und kam zu Oddy-O‘: „Hast du noch‘n Schluck Kaffee, Alter?“ „Na, aber sicher, Jungchen!“ Oddy schüttete ihm einen großen Schluck ein, „gerade denen, die dem Tod eben noch so ein Schnippchen geschlagen haben, soll es doch an nix mangeln!“
Mit einem Zug trank der junge Engländer seine Tasse leer und wandte sich dann an die anderen: „Also, von mir aus kann es losgehen!“ Danach drehte er sich zu Diego um: „Danke, dir! Das Zeug scheint echt gut zu sein!“

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Das soll eine Explosion gewesen sein?
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Ailin

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Oddy]

Der Junge nickte Paul zwischen zwei Schlucken Kaffee zu: "Danke nicht mir. Danke der Klapperschlange!" Als der junge Mann ihn mit offenem Mund verständnislos anstarrte, setzte er hinzu: "Wenn die in ihrem Schreck beschlossen hätte, dass du ne Ladung Gift wert bist, dann könnte ich jetzt nahtlos mit meinem letzten Job weitermachen und dir ein Grab schaufeln!"
Er hatte keine Sekunde daran gezweifelt, dass Paul es unbeschadet überstehen würde. Nicht, nachdem dieser nach Minuten noch keinerlei Reaktion auf Gift zeigte.
Die anderen waren nicht überzeugt gewesen.
Er hatte ihre Blicke auf Paul bemerkt.
Die der jungen Frau, die abschätzenden Henrys und Grizz', die besorgten des Schwarzen und des spanisch sprechenden Mannes und der anderen drei jungen Kerle. Alle schienen darauf zu lauern, dass etwas geschah. Einzig der Alte mit den grauen Haaren und dem melodischen Akzent, der den Kaffee ausgoss, war unbeeindruckt geblieben. Offenbar kannte der sich mit Schlangen besser aus als die anderen.
Der Junge zwinkerte Paul zu: "Wenn ich wüsste, was genau losgehen kann, dann könnte ich vielleicht helfen?"
Immerhin hatte er nicht den blassesten Schimmer, was die Gruppe eigentlich vor hatte.
Wäre nicht schlecht, wenn ihn jemand aufklären würde.
Er reichte seine Tasse an den Alten zurück:
"Danke dir, dein Kaffee stellt Tote wieder auf die Beine! Zumindest fast."
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Oddy

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Ailin]

„Ja, nur fast!“ Oddy-O‘ grinste. Etwas flüchtig wischte er die Blechtassen sauber und verstaute sie wieder zusammen mit der mittlerweile geleerten Kanne.
Alle sammelte ihre Habseligkeiten zusammen und machten sich aufbruchbereit. Paul ging es gut und fast wie von selbst ergab es sich, dass Diego mit in der Gruppe ritt, als nun alle aufbrachen.
Henry übernahm wieder die Führung. Bis kurz nach Mittag, so hatte er angekündigt, würden sie noch gemeinsam reiten, doch dann würden sie sich in die einzelnen Gruppen aufteilen.
Oddy hatte sich neben Grizz eingereiht, der wieder hinten ritt. „Na, Junge! Was machen die Blessuren? Siehst mittlerweile schon eher grün als blau aus!“

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Das soll eine Explosion gewesen sein?
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Oddy]

''Geht schon. Am rücken brennt es noch ein bisschen, aber ansonsten ist alles ok. Mich haut so schnell nichts um und das Gebräu von Pimple wirkt'', brummte der Große und sah zu dem Kleinen herunter. Grizz ritt wie immer als letzter, auch wenn er nun keinen John mehr beobachten musste. Selbst er hatte nicht daran geglaubt, dass so schnell jemand aus der Gruppe in's Gras beißen musste. Aber John war ein Verräter und verdiente somit die Höchststrafe. Dieser Diego war zwar kein wirklicher Ersatz, aber als Kanonenfutter würde man den Sombreromann sicher gut gebrauchen können.

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Josiah

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Josiah und Abe flankierten Lynnea und warfen einander vielsagende Blicke zu. Sie mussten sich dringend über ihren Plan für den Banküberfall einig werden, doch das ging erst, wenn sie die anderen Gruppenmitglieder, vor allem Henry, nicht mehr um sich hatten.
Im Kopf war Josiah schon mehrere Ideen durchgegangen. Henrys Plan war, den Sheriff und seine Deputies aus der Stadt zu locken, sodass sie von dieser Seite nicht mit übermäßig viel Gegenwehr rechnen mussten.... zumindest wenn der Plan aufging. Und dann gab es immer noch zu bedenken, dass auch die braven Bürger von Mariposa nicht übermäßig glücklich sein würden, ihrer Ersparnisse beraubt zu werden. Wenn sich genug von ihnen zusammenrauften konnte das ein echtes Problem werden. Das mussten sie irgendwie verhindern oder so schnell wieder aus der Stadt verschwunden sein, dass es gar nicht erst dazu kommen konnte.
Grübelnd rieb Josiah sich das Kinn, während er weiter nachdachte.
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

LuckyHenry

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Josiah]

Henry war schweigsam gewesen. Ja, der Junge hatte Paul womöglich gerettet. Wer wusste das schon? Manche Schlangenbisse endeten tödlich, andere waren nichts weiter als kleine Unliebsamkeiten, und wieder andere ließen einem langsam das Fleisch vom Knochen faulen. Vielleicht hatte Paul auch einfach nur Glück gehabt. Und Lynnea! Kalter Schweiß brauch ihm aus, als Henry daran dachte, dass ihr beinahe schon jetzt etwas Schlimmes widerfahren wäre. Eilig schaute er sich um, ob jemand sein Schaudern bemerkt hatte, aber dem war offenbar nicht so.
Lynnea. Henry starrte auf ihren Rücken. Das Mädchen hatte sich verändert, seit er sie kennengelernt und sie gelehrt hatte, sich zu verteidigen. Sie war kälter geworden, berechnender. Er vermisste ein wenig das Naive, Jugendliche, das er damals so lieb gewonnen hatte.
Mürrisch schüttelte er den Kopf. *Papperlapapp!* scholt er sich. *Wir wollen Banken und Züge überfallen! Hier haben süße junge Dinger nichts verloren! Du hast sie als Todesengel mitgenommen, und nicht deiner verlorenen Träume wegen!*
So ganz war Henry aber nicht sicher, ob das auch wirklich so stimmte.

Er schloss ein Stückchen auf Diego und auf und ließ den Blick eine Weile über die Gestalt des Jungen wandern, bis er sehen konnte, wie nervös er wurde. Schließlich ergriff er das Wort: "Was suchst du hier, Kleiner? Warum willst du bei uns mitmachen? Es könnte gefährlich werden."

___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.
I HAVE A PLAN!!!

Lucky Henry
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht
Zusatzinformationen
Thread drucken