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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II

KayraS

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Lynnea lächelte und nickte dankbar.
"Naja, ich hab schließlich von den Besten gelernt, oder?"
Bevor sie allerdings fortfahren konnte, wurde es im Lager plötzlich laut.
"Was'n jetzt los..?", murmelte sie und lief langsam näher ans Lager ran, gefolgt von Josiah und Abe, blieb aber im Schutze der Dunkelheit stehen.

~ Everybody likes a bad idea when it works! ~ 

~~~~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~

Lynnea

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Oddy

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: KayraS]

Oddy-O‘ öffnete ein Auge. Die Jugend kam immer mit bemerkenswert wenig Schlaf aus. Er schob seinen Hut, den er sich über die Augen gezogen hatte, etwas nach hinten und beobachtete, was Lucky Henry, von John wollte - mitten in der Nacht.
Der Junge schien wieder besonders aufgeregt zu sein. War das einfach sein Wesen, aber dann fragte Oddy sich, was er im Westen verloren hatte oder hatte er Dreck am Stecken? Gemütlich schob der Alte sich an seinem Sattel hoch und musterte den Jungen ausgiebig. Dann nahm er Maggies Bild aus der Tasche und wisperte zu ihr: „Na, meine Liebe, was hältst du von dem Grünschnabel?“

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Das soll eine Explosion gewesen sein?
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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Oddy]

Carson City, gleicher Abend

„Das Essen war ganz vorzüglich Misses O‘Neary.“ Ichabod Duvall lächelte die junge Frau an. Natürlich entging ihm der erwartungsvolle Blick nicht und er musste zugeben, dass er den Moment auskostete. Der Kopfgeldjäger konnte sich nur schwer vorstellen, was es hieß neun Jahre zu warten bis man seine Rache bekam. Und zu seiner Schande musste er zugeben, dass hier der Zufall eine große Rolle gespielt hatte. „Nun ich schulde ihnen eine Antwort.“

Sophia nickte. „Das würde ich sagen.“ Sie tupfte den Mund mit der blütenweißen Stoffserviette ab und legte diese langsam auf ihren Schoß. Innerlich brannte sie vor Neugier. Was hatte Abe getan um erkannt zu werden? War er etwa leichtsinnig geworden? Nein das konnte sie sich nicht vorstellen. Nicht nachdem sie alle so vorsichtig gewesen waren. Nicht nachdem alle seine Spuren verwischt hatte. Es konnte nur der Zufall gewesen sein. Und sie sollte Recht behalten.

„Einer meiner Männer erkannte ihn auf einer Viehauktion. Mein Mann ist der Bruder eines Schreiners der hier mal gelebt hat. Sein Name ist Ian O‘Nugglet. Beide waren fromme Männer und kannten durch die Kirchenbesuche den Reverend. Wir prüften alles was wir finden oder besser nicht finden konnten nach und sind uns sicher dass er es ist. Seine Helfer konnten wir nicht ausmachen. Die Stadt ist eine Mauer des Schweigens. Aber es muss sie geben, soviel ist sicher.“

Freundschaft
ist wie eine Spur,
die im Sand verwischt,
wenn man sie nicht beständig erneuert.


Gründungsmitglied des Clubs der "langhaarige, bärtige Männer-Bevorzugerinnen"
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LuckyHenry

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Eruanne]

"Erzähl mir doch keinen Pferdemist, Junge!" zischte Henry und stieß John gegen die Brust. "Du bist nervöser als ein Knabe vor seinem ersten Bordellbesuch! Und du willst mir erzählen, dass du schön im Mondschein spazieren warst? Die halbe Nacht hindurch?!!!"
Mittlerweile waren die meisten im Camp erwacht und versammelten sich langsam um die beiden herum. Henry sah es kaum. Blitzschnell zog er seinen Revolver und richtete ihn auf John. Seine Augen zuckten nicht, seine Hand war ganz ruhig, als er in eiskaltem Tonfall sagte:
"Sag mir die Wahrheit, John. Letzte Chance!"

___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.
I HAVE A PLAN!!!

Lucky Henry
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: LuckyHenry]

Als John den Revolver sah, blieb ihm beinahe das Herz stehen und er schreckte instinktiv zurück. Jetzt war der Moment gekommen...der Moment seines Todes...für einen Moment war er sprachlos, doch dann plötzlich brach alles aus ihm heraus. Er schluchzte und fiel vor Henry auf die Knie. ''Es...es tut mir so leid...ich hatte keine Wahl...Anderson hat gedroht mich umzubringen. Schlimmer noch! Sie wollten mir alle Fingernägel und Zähne rausreißen und mich hinter ihrem Pferd herziehen, bis ich tot bin, wenn ich nicht sage, was ich weiß! Was hätte ich tun sollen? Anderson hätte alles wahr gemacht, das weiß doch jeder, der den Typen mal gesehen hat!!!'', erklärte John und sah dann verzweifelt zu Lucky hoch. ''Bitte, ich wollte niemanden verraten! Ich war nur zur falschen Zeit, am falschen Ort! Ich verfluche den Tag, an dem ich in diesen Saloon getreten bin! An diesem Tag habe ich mein Todesurteil unterschrieben, ich wusste nur nicht, dass es so bald sein würde...''

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KayraS

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Interessant.
Lynnea hob eine Augenbraue als sie Johns Geständnis hörte.
Sie hatten also die ganze Zeit einen Verräter in ihren Reihen gehabt.
Insgeheim fragte Lynnea sich, ob es irgendjemand von ihnen gewusst hatte bis zu diesem Zeitpunkt. Henry schien auf jeden Fall eine Ahnung gehabt zu haben.
So viel zum Thema Vertauen.
Allerdings...
Lynnea trat zwei Schritte aus der Dunkelheit heraus und schaute von dem kleinen Vorsprung auf dem sie stand - an dem sie ihr Lager errichtet hatten - auf John hinab.
"Was genau hast du Anderson erzählt? Hast du ihm jedes Mal die volle Wahrheit gesagt?" Oder hast du auch gelogen?
Die Frage ließ sie bewusst unausgesprochen. Vielleicht war ihr Plan nicht komplett kompromitiert worden.
"Erzähl uns alles und lass kein Detail aus und vielleicht...", ihr Blick wanderte vielsagend zu Henry bevor er wieder auf John landete, "...lassen wir dich am Leben."

~ Everybody likes a bad idea when it works! ~ 

~~~~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~

Lynnea

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Oddy

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: KayraS]

Oddy-O‘ nickte. Ja, dumm gelaufen für den Grünschnabel. Nun, hoffentlich tat Henry nichts Unüberlegtes. Es wäre schade um den Jungen, der wohl einfach nur Pech gehabt hatte. Der Alte stemmte sich ächzend hoch, richtete den Hut und zwinkerte Lucky kurz zu. Dann schob er sich unauffällig in die Büsche. Ein alter Mann konnte ja wohl öfter mal austreten...
Doch Oddy hatte etwas anderes vor. Er schlich leise durch das umliegende Gebüsch und lauschte immer wieder in die Nacht. Nun, derzeit waren sie alleine. Kein Spion aus Andersons Truppe war zu entdecken. Nachdenklich starrte der Alte in die Prärie. Wo mochte diese Bande wohl stecken? Hier im Offenen wohl eher nicht. Er spähte hinauf zu der Mesa, die sich gegen das Mondlicht abhob und nickte. Das war dafür der beste Platz.
Auf dem Rückweg ging er seine Runde noch einmal in umgekehrter Richtung. Immer noch niemand zu finden. Genauso unauffällig, wie er sich in die Büsche geschlagen hatte, trat er jetzt wieder hervor. Die Situation war noch weitgehend unverändert. Der Grünschnabel kniete bebend in der Mitte, Lucky hatte den Revolver mittlerweile direkt an seiner Schläfe. Seine Augen glitzerten gefährlich.
Oddy-O‘ konnte ihn ja halbwegs verstehen und war auch schon lang genug im Westen, um von den hier herrschenden rauhen Sitten unbeeindruckt zu sein. Doch noch immer war er nicht bereit Menschenleben ohne akute Not auszulöschen.
Daher trat er nahe an Lucky heran, funkelte dabei John gefährlich an und sprach dann den Revolverhelden so leise an, dass der Kniende sie nicht verstehen konnte: „Junge, es ist keiner von Andersons Truppe in der Nähe! Unsere Chance den Kleinen für unsere Zwecke zu benutzen, jetzt, wo wir von der Geschichte wissen. Bringst du ihn um, weiß der Colonel, dass wir Bescheid wissen. Lässt du ihn aber am Leben, kannst du ihn steuern.“

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LuckyHenry

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Oddy]

Henry schnaubte kaum hörbar. Seine Haltung veränderte sich kein Stück.
"Er hat mich verraten! Er hat uns alle verraten, um sein elendes kleines Leben zu retten!"
Ein wenig verkrampften sich Henry's Finger um den Griff seiner Waffe und dass er noch nicht abgedrückt hatte, lag allein daran, dass die Antworten auf Lynnea's Fragen auch ihn interessierten.
Er hatte keine Skrupel, einen Mann zu erschießen. Nicht einen Feigling, der ihn hintergangen hatte! John's Leben war keinen Pfifferling mehr wert, und wenn das, was er über Anderson's Warnungen gesagt hatte, stimmte, war es vermutlich sogar gnädiger, ihn einfach hier und jetzt mit einer Kugel zu erlösen.

___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.___.
I HAVE A PLAN!!!

Lucky Henry
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Oddy

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: LuckyHenry]

„Nun, wer weiß, vielleicht ist so ein Bürschchen genau das, was du brauchst, um Anderson in ne Falle zu locken. Nur darf das Jungchen das selbst nicht wissen!“ Oddy zwinkerte Henry verschmitzt zu. „Diesmal wissen wir mehr als der Colonel. Erschieß Johnny-Boy hier und Anderson setzt wen anders auf uns an, von dem wir dann nix wissen!“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel II [Re: Oddy]

''Ich...ich habe ihm nicht viel erzählt. Ich habe ihm nur von der Kutsche erzählt, denn irgendwas musste ich sagen und der Typ riecht eine Lüge auf hundert Meilen! Eine Lüge hätte ich mir sparen können...Aber ich habe nichts vom Banküberfall und nichts vom Zug erzählt...Ehrenwort, was auch immer das noch wert ist...'', rechtfertigte sich John, so gut er konnte. Er wusste, dass er einen Fehler begangen hatte. Aber was hätte er tun sollen? Aber was für eine Rolle spielte es überhaupt noch? Er sah Lucky an, der ihm noch immer die Waffe an den Kopf hielt. ''Na los, drück schon ab. Alles ist besser, als das, was mir Anderson angedroht hat...''

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