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Mittelerde & andere phantastische Welten » Kreativschmiede » Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige

Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Robb V

Kaum war Robb durch die Tore von Schnellwasser geritten, hielt er sein Pferd an und stieg ab. Er warf die Zügel einem Stallburschen zu und eilte zur Großen Halle. Grauwind rannte ihm nach.

In der Halle warteten bereits Robbs Mutter und sein Onkel Edmure. Sie standen beide auf. "Mein Robb!", rief Lady Catelyn erleichtert. Doch Robb grüßte nur knapp zurück: "Mutter. Onkel."

"Willkommen zurück, Neffe", sagte Edmure, "ich bin etwas überrascht, dass du nach deinem großen Sieg schon wieder zurück bist. Aber setzen wir uns doch." Unterdessen kam auch der Schwarzfisch in die Halle, grüßte seinen Neffen und seine Nichte und nahm Platz.

Robb unterdrückte für einen Moment seinen Ärger und erklärte: "Ich bin in großer Eile zurückgekehrt, als ich gehört habe, dass du in heftige Kämpfe mit Tywin Lannisters Heer verwickelt warst. Wie ist der Stand des Krieges in den Flusslanden?"

"Dieser Krieg ist so gut wie vorbei!", prahlte Edmure. "Ich bin auch erst gestern hierher zurückgekehrt, nachdem wir vor drei Tagen an den Furten des Roten Arms einen großen Sieg gegen Lord Tywin errungen und ihn aus den Flusslanden vertrieben haben. Roose Bolton und Helman Tallhart belagern Harrenhal und werden es sicher bald einnehmen."

"Aus den Flusslanden vertrieben?", wiederholte Robb. "Wo ist Lord Tywin jetzt?"

"Irgendwo im Südosten", meinte Edmure, "Er hat sicher die Nase voll von Nordmännern und Flussmännern. Kein Wunder, nachdem wir ihn geschlagen haben. Bei der Steinmühle habe ich sogar den Berg verwundet."

Robb stöhnte auf, doch ehe er etwas sagen konnte, meldete sich der Schwarzfisch zu Wort: "Ich glaube, wir haben genug von deiner Prahlerei gehört, Neffe."

Edmure war empört. "Prahlerei? Gute Männer sind gestorben, um die Furten zu verteidigen, Onkel. Was denn, darf außer dem Jungen Wolf niemand Siege erringen? Habe ich dir den Ruhm gestohlen, der dir gebührt, Neffe?"

"Kommandant", berichtigte Robb ihn eiskalt. "König Stannis hat mich zum Kommandanten über die Flusslande ernannt, Onkel. Hast du das auch vergessen?"

"Gewiss nicht", antwortete Edmure befremdet, "aber nachdem du Lord Tywin aus Harrenhal herausgelockt hast, dachte ich…"

Der Schwarzfisch fiel ihm ins Wort: "Du hattest Befehl, Schnellwasser zu halten, mehr nicht."

"Ich habe Schnellwasser gehalten, und ich habe Lord Tywin eine blutige Nase…"

"Das stimmt", unterbrach ihn Robb. "Aber eine blutige Nase ist kein gewonnener Krieg. Hast du dich jemals gefragt, weshalb wir nach Ochsenfurt immer noch im Westen geblieben sind, obwohl ich nicht genug Männer hatte, um Lannisport oder Casterlystein zu bedrohen?"

"Wieso… es gibt doch noch andere Burgen… Gold, Vieh…"

"Wir sind doch nicht zum Plündern geblieben!", rief Robb verärgert. "Onkel, ich wollte Lord Tywin in den Westen locken."

"Wir waren alle beritten", erklärte Ser Brynden. "Das Heer der Lannisters bestand überwiegend aus Fußvolk. Wir hätten Lord Tywin die Küsten auf und ab jagen können und er wäre weit weg von Königsmund gewesen, wo er gebraucht wird."

"König Stannis und mein Hoher Vater stehen kurz davor, nach Königsmund zu ziehen", sagte Robb. "Sie hatten gute Aussichten, die Stadt zu erobern und uns mit einem einzigen blutigen Streich vom falschen König Joffrey zu befreien. Aber falls Lord Tywin mit seinem Heer Königsmund vor ihnen erreicht…"

Gondor hilft Westeros

"Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände."


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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Edmure blickte von seinem Onkel zu seinem Neffen. "Davon habt ihr mir nie etwas gesagt."

"Aber ich habe dir doch gesagt, dass du besser hier bleiben solltest!", schimpfte Lady Catelyn.

"Und ich habe dir befohlen, dass du Schnellwasser halten solltest", fauchte Robb. "Welchen Teil dieses Befehls hast du nicht verstanden, Onkel?"

"Dies ist das Land der Tullys", verteidigte sich Edmure, "ich wollte Lord Tywin eine Lektion erteilen, dass er es nicht ohne Verluste durchqueren kann."

"Von wegen!", donnerte der Schwarzfisch, "du wolltest endlich einmal eine Schlacht gewinnen. Dir ging es um deinen eigenen Ruhm! Dadurch hast du unseren Feinden vielleicht entscheidend in die Hände gespielt!"

"König Stannis sieht dies wohl auch so", ergänzte Robb, "unterwegs erhielt ich einen Brief aus Drachenstein von meinem Hohen Vater. Der König hat mir befohlen, die Westlande zu verlassen und gegen Tywin Lannister vorzurücken, wenn es sein muss, bis vor die Tore von Königsmund. Dein Vorgehen gegen die Lannisters hat Stannis jedenfalls nicht gefallen."

Edmure war zutiefst betroffen. "Ich wollte nicht… bestimmt nicht, Robb. Bitte gib mir die Gelegenheit, alles wiedergutzumachen. Ich werde in der nächsten Schlacht die Vorhut anführen!"

"In der nächsten Schlacht", erwiderte Robb, der sich allmählich fragte, ob er nicht auch einen Fehler gemacht hatte, als er Edmure nicht genauer über seine Pläne informiert hatte. "Nun, die wird bald genug stattfinden. Rufe die Lords der Flusslande zusammen! Eile tut Not. Wir müssen jetzt darauf hoffen, dass Stannis die Hauptstadt erobern und lang genug gegen Lord Tywin halten kann, bis wir eintreffen. Daher müssen wir rasch aufbrechen, selbst wenn mir dafür nicht meine gesamte Streitmacht zur Verfügung steht. Wahrscheinlich werden wir nicht auf Theon warten."

"Wo ist er denn?", fragte Lady Catelyn überrascht.

"Wahrscheinlich immer noch in der Nähe von Hochklipp", antwortete Robb. "Er hat die Burg zusammen mit Kleinjon Umber und dem Schwarzen Walder erobert, wurde dabei aber am Arm verwundet. Theon hat mir geschrieben, dass er sich noch von der Verletzung erholt, allerdings wurde mir auch zugetragen, dass er bei seiner Erholung Gefallen an irgendeiner ausländischen Heilerin gefunden hat." Er zuckte mit den Schultern. "Jedenfalls bin ich von Aschmark ohne ihn aufgebrochen, als ich von den Kämpfen in den Flusslanden gehört habe. Vor meinem Aufbruch habe ich ihm noch den Befehl geschickt, möglichst rasch hierher zu kommen. Aber wir müssen schon vor seiner Ankunft aufbrechen."

"Robb, willst du dich nicht erstmal ausruhen?", fragte seine Mutter. "Du bist sicherlich müde von der Reise."

"Das bin ich in der Tat", gab Robb zu. "Aber bevor ich mich zurückziehe, möchte ich noch eine Sache besprechen. Ich habe beunruhigende Meldungen aus dem Norden gehört. Es ging um sehr üble Machenschaften des Bastards von Bolton…"

"Da kann ich dich beruhigen", sagte Edmure. "Wir haben einen Brief von Lord Bolton erhalten: Der Bastard ist tot. Ser Rodrik Cassel hat ihn erschlagen."

"Lord Bolton hat das berichtet?", Robb war verwundert. "Wie hat er den Tod seines Sohnes aufgenommen?"

"Er hat geschrieben, dass der Bastard dieses Schicksal zweifellos verdient hat. Roose Bolton zieht wie von König Stannis befohlen nach Harrenhal und er hoffe, dass seine Gnaden dies gegen die Verbrechen des Bastards aufrechnen werde. Ramsay war von Natur aus verschlagen, gierig und grausam und Lord Bolton schätzt sich glücklich, von ihm befreit zu sein. Die rechtmäßigen Kinder, die ihm sein frisch vermähltes Weib versprochen hat, wären vor Ramsay nie sicher gewesen."

"Es ist schon etwas unheimlich, wie kaltherzig Lord Bolton über sein eigen Fleisch und Blut spricht", meinte Robb schaudernd. "Vater hat mich auch davor gewarnt, Ihm zu sehr zu vertrauen. Aber alles, was er über seinen bösartigen Bastard sagt, stimmt. Wen hat Roose Bolton denn geehelicht?"

"Walda Frey, eine Tochter von Merrett Frey und Enkeltochter von Lord Walder."

"Ein Frey-Mädchen!" Robb lächelte schwach. "Dann werde ich also bald mit Roose Bolton verschwägert sein." Er erinnerte sich daran, dass er eine Tochter des Hauses Frey heiraten musste.

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Gendry III

"Das reicht für heute, Junge!", sagte Meister Lucan. "Gehe etwas essen und dann ab ins Bett mit dir! Gute Nacht, Lommy!"

Erleichtert legte Gendry die Werkzeuge beiseite. "Danke, Meister – und gute Nacht!", sagte er und verließ die Schmiede. Er betrat den Burghof, wo es auffallend still war. Als Lord Tywin mit seinem Heer in der Festung gewesen war, hatte hier stets reges Treiben geherrscht. Doch das Heer war nach Westen abgezogen und nur noch zweihundert Männer unter dem Befehl von Ser Amory Lorch waren als Besatzung in der riesigen Festung zurückgeblieben.

Gendry war froh, dass mit dem Heer auch Ser Gregor Clegane und seine Männer fortgezogen waren. Der Berg hatte Gendry immer wieder bedrohlich angeschaut und seine Männer hatten mit ihren abscheulichen Verbrechen geprahlt. Nicht weniger verkommen als die Männer des Bergs waren freilich die von Lord Tywin angeheuerte Truppe überwiegend fremdländischer Söldner, die sich "Tapfere Kameraden" nannten, allgemein aber als "Blutiger Mummenschanz" bekannt waren. Nachdem es eines Nachts einen blutigen Streit zwischen den Söldnern und Männern der Lannisters gegeben hatte, mied Gendry die Nähe der Söldner und ihres lispelnden Anführers Vargo Hoat.

Der Blutige Mummenschanz war nach dem Aufbruch des Heeres zunächst in Harrenhal geblieben, doch einige Tage später ritten die Söldner zu Gendrys Erleichterung auch fort. Es hieß, Lord Tywin benötige sie für einen besonderen Auftrag.

Während Gendry noch über den Burghof zum Kuppelbau mit den Küchen ging, kam ein Soldat in seine Richtung geschritten. Gendry erkannte ihn zunächst nicht, doch dann sah er, dass es Jaqen H'ghar war.

"Was willst du?", fragte Gendry.

"Ein Mann zahlt seine Schulden. Ein Mann schuldet einen."

"Einen was?"

"Der Rote Gott will seinen Anteil, Junge, und nur mit dem Tod kann man für das Leben bezahlen. Der Junge hat ihm einen genommen, der schon sein war. Der Junge muss ihm einen an seiner Stelle geben. Nenne mir einen Namen und ein Mann erledigt den Rest."

"Was? Ich soll dir jemanden nennen, den du umbringst, weil ich dich gerettet habe?"

"Überlege es dir gut, Junge, aber nicht zu lange." Nach diesen Worten ging Jaqen wieder fort.

Gendry schüttelte befremdet den Kopf und trat in den Kuppelbau. Er beschloss, Jaqen in den nächsten Tagen aus dem Weg zu gehen.

Das ging zunächst einfacher als gedacht, denn am nächsten Tag herrschte helle Aufregung in der Festung. Gendry hörte, dass das feindliche Heer von Roose Bolton in der Nähe von Harrenhal gesichtet worden sei. Alle Soldaten der Besatzung mussten sich kampfbereit halten. Gendry wurde an diesem Tag nicht erneut von Jaqen behelligt.

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Auch in den folgenden Tagen sah Gendry den Mann aus Lorath nicht, dafür hörte er Kampflärm von den Mauern. Unter den Bediensteten gab es viele ängstliche und aufgeregte Gespräche. Auch Gendry unterhielt sich mit Heiße Pastete über die Belagerung.

"Hast du es schon gehört?", fragte Heiße Pastete. "Es heißt, dass Lord Bolton mit zehntausend Männern angerückt sei."

"Ja, das habe ich schon gehört", antwortete Gendry und fügte leise hinzu: "Meister Lucan meint, Ser Amory wird die Festung nicht allzu lange gegen eine fünfzigfache Übermacht halten können."

"Das wird alles furchtbar, Gen… ich meine, Lommy!", jammerte Heiße Pastete. "In der Küche sprechen sie darüber, wie grausam die Nordmänner sind. Dieser Lord Bolton soll seinen Feinden beim lebendigem Leib die Haut abziehen, um sie dann zu schlachten und aufzuessen, sagen sie."

"Klingt für mich wie ein Schauermärchen." Gendry schüttelte den Kopf. "Ich sag dir: Glaub' nicht jeden Blödsinn, der erzählt wird."

"Aber woher willst du wissen, dass das Blödsinn ist?", erwiderte Heiße Pastete. "Oder hat dir jemand erzählt, dass dieser Lord aus dem Norden ein netter Kerl ist?"

"Weiß nicht, wie dieser Lord Bolton ist, aber…" Wieder senkte er seine Stimme: "…von Ser Amory wissen wir, dass er wirklich grausam ist. Ganz zu schweigen von solchen Monstern wie dem Blutigen Mummenschanz oder dem Berg und seinen Männern."

Darauf nickte Heiße Pastete, senkte seinen Blick und war für eine Weile still.

Gendry fragte sich, ob er auf einen Sieg der Nordmänner hoffen sollte. Vielleicht könnte ich dann wieder Gendry sein. Er hatte sich schon fast daran gewöhnt, dass er den Namen des getöteten Lommy angenommen hatte. Doch gleichzeitig lebte er ständig mit der Angst, dass er selbst, Heiße Pastete oder einer der anderen Überlebenden von Yorens Truppe sich verplappern könnte. Und wenn Ser Amory davon erfährt, bin ich wirklich tot.

Andererseits war er sich nicht sicher, ob es ihm besser ergehen würde, falls Lord Bolton die Festung eroberte. Vielleicht steckte in all dem Gerede über die Grausamkeit der Nordmänner doch auch ein Stück Wahrheit.


Einige Tage nach Beginn der Belagerung ließ der Kampflärm nach. Kurz darauf wurden die Bediensteten in die Große Halle gerufen. Ser Amory Lorch stolzierte mit mehreren Soldaten herein. Er wandte sich an die versammelten Diener und prahlte: "Ihr könnt unbesorgt sein, denn unser Sieg ist nahe. Ich selbst habe heute den feindlichen Heerführer Roose Bolton schwer, ja vielleicht sogar tödlich verletzt. Die Nordmänner sind verwirrt und führerlos – selbst wenn sie hunderttausend Mann hätten, könnten sie Harrenhal nie erobern!"

"Was für ein lächerlicher Angeber!", murmelte Meister Lucan neben Gendry. Kurz darauf wurden sie wieder zu ihrer Arbeit zurückgeschickt. Während Gendry über den Burghof zur Schmiede schritt, tippte ihm jemand auf die Schulter. Gendry drehte sich um und sah zu seinem Verdruss, dass es Jaqen war.

"Der Junge muss noch einen Namen nennen!", sagte er drängend.

Gendry schnaubte. Musste er wirklich Jaqens Wunsch erfüllen? Konnte ihn dieser verdammte Kerl nicht einfach in Ruhe lassen? Das wäre doch schon ausreichend Dank dafür, dass Gendry ihm das Leben gerettet hatte!

Doch gerade, als Gendry Jaqen sagen wollte, dass er nicht so weit war, sah er Ser Amory aus der Großen Halle hinaus schreiten. Gendry erinnerte sich an jene Nacht, in der er Jaqen das Leben gerettet hatte. Er erinnerte sich auch, was dem armen Lommy widerfahren war.

Gendry beugte sich zu Jaqens rechtem Ohr und flüsterte: "Ser Amory Lorch."

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Robb VI

Erschüttert ließ Robb den Brief aus Winterfell sinken und legte ihn auf den Tisch seines Zeltes. "Ich… ich brauche etwas frische Luft", sagte er zu seinem Onkel und seinem Großonkel, die ihn besorgt ansahen. "Ich muss nachdenken! Alleine!"

Er verließ das Zelt und Grauwind trottete neben ihm her. Robbs Knappe Olyvar Frey, der vor dem Zelt stand, wollte seinem Herren folgen, doch Robb schüttelte den Kopf und ging nur von seinem Schattenwolf begleitet durch das Lager. Drei Tage waren seit dem Aufbruch aus Schnellwasser vergangen und das Heer lagerte nahe des Dreigroschenwaldes in den südlichen Flusslanden.

Bei seinem Weg durch das Lager kam Robb am Käfigwagen des Königsmörders vorbei, der ständig von sechs Männern bewacht wurde – nicht nur, um eine Flucht von Lannister zu verhindern, sondern auch um Rickard Karstark von einem Racheakt abzuhalten. Der Lord von Karholt hatte nach der Rückkehr aus den Westlanden die sofortige Hinrichtung des Königsmörders verlangt, doch Robb hatte ihm Stannis' Befehl gezeigt, Lannister zu ihm zu bringen. Lord Karstark hatte sich darauf widerwillig einverstanden erklärt, den Königsmörder – vorerst – nicht zu töten. Doch so sehr Robb den Lord von Karholt als furchtlosen Kämpfer schätzte, so misstraute er dessen Versprechen, Jaime Lannister nichts anzutun.

Robb erreichte das Ende des Lagers und die Wachen nahmen Haltung an. Er nickte ihnen zu und ging weiter. Der wachhabende Offizier rührte sich und sprach Robb an: "Verzeihung, Mylord, aber Ihr wollt doch nicht alleine in den Wald gehen?"

"Sicher will ich das. Warum auch nicht – wie war nochmal Euer Name, Ser?" Robb warf dem Mann einen strengen Blick zu.

"Ser Hugo Kleinwald, zu Euren Diensten! Mylord, diese Gegend ist meine Heimat. Sie wurde in den letzten Monaten von Lord Tywins Männern aufs Schlimmste heimgesucht. Diese Verbrecher haben sich nach den Überfällen auf die Dörfer nachts immer wieder in den Wäldern versteckt."

"Das werden sie jetzt wohl nicht mehr tun", meinte Robb. "Lord Tywin ist mit seinem Heer weit im Süden, mindestens drei Tagesmärsche voraus. Aber bitte, Ihr habt Recht, es wird bald Nacht und da sollte man nicht alleine in den Wald gehen. Folgt mir mit vier Männern in Sichtweite!"

Robb schritt in den Wald. Dabei dachte er an die schlimmen Nachrichten aus dem Norden: Ramsay Schnee, der Bastard von Bolton, war nicht tot. Der Mann, den Ser Rodrik Cassel getötet hatte, war vielmehr einer von Ramsays Spießgesellen gewesen – ein abscheulicher, grausamer und übelriechender Kerl, der Stinker genannt wurde. Der echte Ramsay aber war entkommen und hatte mit zahlreichen Soldaten Ser Rodrik und seine Männer aus einem Hinterhalt angegriffen. Ser Rodrik war bei dem Überfall verletzt worden, aber er konnte nach Winterfell entkommen, doch viele seiner Männer waren getötet worden.

Woher hat der Bastard auf einmal so viele Männer?
Robb wusste, dass Lord Bolton auf Befehl von König Stannis einen Teil seiner Männer zurück nach Grauenstein gesandt hatte – angeblich, um dem Bastard Einhalt zu gebieten. Doch stattdessen schlossen sich diese Soldaten Ramsay an, der nun offen rebellierte. Ein eindeutiger Fall von Hochverrat. Aber war Lord Bolton selbst an diesem Verrat beteiligt oder wurde er von seinem eigenen Sohn hintergangen? Robb wusste darauf keine Antwort.

Ser Helman Tallhart und Ser Robett Glauer sind bei Lord Bolton. Ich muss sie warnen und ihnen befehlen, Roose Bolton zu beobachten, ob er sich bei der Belagerung von Harrenhal irgendwie verdächtig verhält.

Noch mehr Sorge bereitete Robb freilich, dass im Norden kaum noch loyale Truppen waren, um Ramsay zu stellen. Vielmehr war sogar zu befürchten, dass er die Manderlys angreifen würde, die Hornwald besetzt hielten. Eigentlich sollten wir zurück in den Norden. Doch ich muss meinem König gehorchen und zur Hauptstadt marschieren.

Robb blieb stehen. Ihm war etwas eingefallen. "Theon!", sagte er zu sich. "Theon ist noch auf dem Rückweg aus den Westlanden. Statt uns zu folgen, muss er mit seiner gesamten Truppe in den Norden zurückkehren! Am besten schicke ich gleich eine Nachricht nach Schnellwasser."

Er wurde aus seinen Gedanken herausgerissen, als Grauwind neben ihm auf einmal knurrte. "Was ist denn, Grauwind?", fragte Robb. Sein Schattenwolf schnupperte in der Luft und wirkte sehr unruhig. Wittert er Feinde?

Robb blickte sich um, doch er sah nur die vier Wachen, die ihm mit einigem Abstand gefolgt waren und ebenfalls stehengeblieben waren. "Komm, Grauwind!", sagte er. "Wir gehen besser zurück ins Lager!"

Er schritt zu den Wachen und fragte: "Habt Ihr etwas Verdächtiges bemerkt, Ser Hugo?"

"Nein, Mylord. Es ist alles ruhig…"

Plötzlich kam ein Pfeil angeflogen und schlug knapp neben Ser Hugo in den Boden ein. Grauwind knurrte wieder. Robb zog erschrocken sein Schwert. Die vier Soldaten taten es ihm gleich.

"Wer ist da?", rief Robb in die Richtung, aus der der Pfeil gekommen war. Statt einer Antwort kam ein weiterer Pfeil geflogen, den Ser Hugo mit seinem Schild abfing. "Wir sollten uns zurückziehen!", sagte er leise zu Robb. "Und Ihr kommt besser in unsere Mitte, Kommandant." Robb folgte Ser Hugos Rat, denn im Gegensatz zu den Wachen hatte er weder seinen Helm noch seinen Schild dabei. Die Wachen hoben ihre Schilde und marschierten langsam in Richtung des Lagers. Zu dumm, dass keiner von uns ein Horn dabei hat, um das Lager zu alarmieren, dachte Robb, während er zwischen den Soldaten ging und jeden Moment einen weiteren Pfeilschuss erwartete.

Doch dieser kam nicht, stattdessen hörten sie Geräusche vor sich: Das Wiehern von Pferden und der Klang von Glöckchen. Zwischen den Bäumen tauchten unversehens mehrere berittene Männer auf, die ihnen den Weg zurück ins Lager verstellten. Sie trugen Glöckchen in ihrem langen Haar, waren mit Lanzen bewaffnet und saßen auf seltsamen, schwarz-weiß gestreiften Rössern. Einer von ihnen, ein sehr großer, dünner Kerl mit einem zotteligen langen schwarzen Bart sagte:

"Ergebt Euch den Tapferen Kameraden, Robb Ftark! Anfonften töten wir Eure Männer!"

Ser Hugo wurde blass und flüsterte Robb zu: "Mylord, das ist…"

"Ich weiß, wer das ist!", unterbrach ihn Robb und wandte sich an den dünnen Mann: "Ich habe schon viel von deinen Verbrechen gehört, Vargo Hoat aus Qohor! Jedenfalls genug, um mich nicht deinem Blutigen Mummenschanz zu ergeben, um von euch ehrlosen Söldnern gefoltert und verstümmelt zu werden!"

Vargo Hoats Miene verfinsterte sich, als er vernahm, wie Robb seine Truppe bezeichnete. "Daf wird dir noch leidtun, Knabe!", knurrte der Söldner. "Wir werden dir die Funge herauffneiden und fie deinem Vater fenden. Und wenn du dich nicht fofort ergibft, fneiden wir dir noch mehr ab! Feht, ihr feid umfingelt!"

Aus verschiedenen Richtungen traten mehrere bewaffnete Söldner zwischen den Bäumen hervor. Robb schätzte, dass es mindestens dreißig waren. Ser Hugo schrie: "Hilfe, hierher! Hier sind wir!" Robb schüttelte den Kopf. Sie waren weit weg vom Lager und selbst wenn sie jemand hören könnte, würde es doch lange dauern, bis Hilfe käme. Grauwind heulte auf.

"Daf reicht!", schimpfte Vargo Hoat. "Greift fie an, Tapfere Kameraden, und erledigt diefen Freihalf und daf Bieft! Aber laft den Knaben am Leben!"

Zwei Männer galoppierten darauf mit wilden Schreien los. Ihre kupferfarbenen Oberkörper waren nackt und ihr Haar zu einem langen Zopf geflochten. Sie schwangen große gekrümmte Klingen, während sie auf ihren Rössern heranrasten. Der erste, ein sehr dicker Kerl, hielt genau auf Ser Hugo zu und holte brüllend mit seiner Waffe aus. Ser Hugo konnte den Schlag mit seinem Schild abwehren, doch da kam bereits der zweite Reiter heran und schlug nach Ser Hugos Hals. Blut spritzte und der Ritter brach tödlich getroffen zusammen.

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

"NEIN!", schrie Robb. Die beiden Reiter, die an ihm vorbei geritten waren, wandten sich um und blickten auf Robb, der sein Schwert mit beiden Händen festhielt und ihren Angriff erwartete. Gleichzeitig sah er, dass weitere Söldner näher kamen.

"Es ist mir eine Ehre an Eurer Seite zu sterben!", sagte Robb zu den drei verbliebenen Wachen, während Ser Hugos Mörder schon wieder heran ritt. Doch plötzlich traf ein Pfeil den Söldner und er stürzte von seinem Reittier. Der andere, dicke Reiter blickte verblüfft auf seinen Kumpanen, als auf einmal sein schwarz-weiß gestreiftes Ross ebenfalls von einem Pfeil getroffen wurde. Das Tier bäumte sich auf und warf seinen Reiter ab.

Robb fragte sich nicht lange, woher die Pfeile gekommen waren, sondern rief: "ZUM ANGRIFF!" Sie rannten zu den beiden abgeworfenen Reitern. Ser Hugos Mörder versuchte noch, nach seiner Waffe zu greifen, doch Robb hieb ihm den Arm entzwei. "Für Hugo Kleinwald!", rief Robb und stieß sein Schwert in das Auge des Söldners, während Grauwind sich auf den dicken Mann stürzte und in seine Kehle biss.

Nachdem Robb sein Schwert aus dem Toten herausgezogen hatte, sah er, dass im Wald ein wildes Durcheinander ausgebrochen war. Die Söldner wurden mit Pfeilen beschossen, einige von ihnen stürzten tot oder verletzt zu Boden. Plötzlich tauchten zwischen den Bäumen mehrere mit Schwertern und Speeren bewaffnete Männer auf und griffen den Blutigen Mummenschanz an. Robb erkannte sofort, dass die Angreifer nicht zu seinem Heer gehörten. Einige von ihnen hatten zerbeulte Rüstungen und Helme, doch die meisten trugen einfache, abgetragene Kleidung.

"Vargo Hoat!", rief einer der Angreifer, ein einäugiger, bärtiger Mann in einem schwarzen Mantel, der einen Brustpanzer und einen Schild mit dem Wappen eines gegabelten Blitzes trug. Er schwang herausfordernd sein Schwert, während er in die Richtung des Anführers der Söldner rannte.

"Beric Dondarrion!", schrie Vargo Hoat entsetzt, "Daf ift unmöglich! Wir haben Euch getötet! Tötet ihn doch endlich!" Ein Kerl in einem Narrenkostüm stellte sich Beric Dondarrion mit einem schrillen Lachen in den Weg und griff ihn mit einem Morgenstern an, doch Lord Beric riss den schweren Schild hoch über den Kopf. Krachend schlug der mit Stacheln bewehrte Morgenstern ein, bevor er den Lord am Kopf treffen konnte. Blitzschnell stieß dieser sein Schwert unter dem Schild hervor und fällte den Narren mit einem Stich unter die Achsel.

Robb wusste nun, dass ihm die Bruderschaft ohne Banner zur Hilfe gekommen war. Ermutigt griff er an und die drei Wachen und Grauwind folgten ihm.

Der Schattenwolf stürzte sich auf einen schlanken Burschen in der Robe eines Septons, während Robb gegen einen großen Kerl mit kleinen Augen und einer platten Nase kämpfte. Robb täuschte einen Schlag gegen den Kopf seines Feindes an. Der riss sein Schwert hoch, um seinen Kopf zu schützen, aber Robb stieß stattdessen sein Schwert tief in den Schenkel des Söldners. Dessen Beine gaben nach und er schlug mit seinem Schwert vergeblich nach Robb, ehe er auf dem Rücken landete. Robb durchbohrte die Kehle seines Gegners und drehte die Klinge.

Als Robb sein Schwert herauszog, hörte er einen Warnschrei und konnte sich gerade noch wegducken, als ein Speer an seinem Kopf vorbeizischte. Doch dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel auf den Boden. Über ihm ragte drohend ein dunkelhäutiger Söldner in dornischer Rüstung auf, der mit seinem Speer ausholte und schrie: "Jetzt bist du fällig, verfluchter Knabe! AAAAH!" Eine Lanze durchbohrte den Dornischen von hinten. Der Söldner brach tot zusammen.

Robb war ebenso erleichtert wie überrascht, als er sah, wer ihm das Leben gerettet hatte. "Harwin!", rief er, als er den Mann aus Winterfell erkannte. "Du bist noch am Leben!" Harwin hatte zu den Männern aus Lord Eddards Gefolge gehört, die mit Lord Beric mitgeschickt worden waren.

"Und Ihr zum Glück auch, M‘Lord!", sagte Harwin und half ihm wieder auf die Beine.

"Das habe ich dir zu verdanken, Harwin!", sagte Robb. Er schaute sich um und bemerkte, dass die Männer der Bruderschaft die Söldner zum größten Teil in die Flucht geschlagen hatten. Überdies kamen auch Soldaten aus Robbs Heer in großer Zahl heranmarschiert, nachdem sie den Kampflärm vernommen hatten.

Vargo Hoat versuchte auf seinem Ross zu fliehen, während Lord Beric ihm nachrannte. Doch plötzlich verstellte ihm ein anderer Mann der Bruderschaft den Weg – ein bärtiger Mann mit hoher Stirn, der einen roten Umhang trug und ein brennendes Schwert schwang. Vargo Hoats Ross bäumte sich erschrocken auf und warf seinen Reiter ab. Der Söldner rappelte sich freilich rasch auf und entwischte sowohl Lord Beric als auch dem Mann mit dem brennenden Schwert. Doch dann traf ihn ein Pfeil in die Stirn und er brach tot zusammen.

"Guter Schuss, Anguy!", rief Lord Beric dem Schützen zu, der in einiger Entfernung seinen Bogen senkte. Das Feuer am Schwert seines Kameraden erlosch.

Robb schritt mit Harwin zu den beiden Männern. "Ich danke Euch, dass Ihr mir und meinen Männern das Leben gerettet habt, Lord Beric und auch Euch, Lord…?"

"Kein Lord", erwiderte der Mann. "Nur ein unwürdiger Priester des Herrn des Lichts. Mein Name ist Thoros von Myr."

"Es ist uns eine Ehre Euch zu helfen, Mylord", sagte Lord Beric. "und gleichzeitig diesem Abschaum ein Ende zu bereiten." Er zeigte mit seinem Schwert auf die Leiche von Vargo Hoat.

"Ja, es war eine glückliche Fügung, dass Ihr genau zur richtigen Zeit aufgetaucht seid."

"Es war Euer Glück, Mylord. Aber wir sind nicht zufällig hierher gekommen, denn wir haben nicht nur diesen Abschaum gejagt, sondern waren auch auf dem Weg zu Euch, um uns Eurem Heer anzuschließen, wie König Stannis es befohlen hat."

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Arya IV

Unruhig schaute Arya von den Mauern auf die Schiffe, die langsam den Hafen von Drachenstein verließen. Stannis' Flotte brach auf, um Königsmund zu erobern. Aryas Blick richtete sich immer wieder auf die Finduilas, das Schiff von Fürst Faramir. Sie sah ihren Vater, der neben Faramir stand. Auf einmal wandte Lord Eddard seinen Blick zu Arya und winkte ihr zu.

"Viel Glück, Vater!", sagte sie leise. "Besiege die Lannisters und rette Sansa! Mögen die alten und neuen Götter dich beschützen!" Sie winkte zurück.

Arya war traurig und wütend, dass sie nicht mitfahren durfte. Sie hatte ihren Vater bekniet, sie mitzunehmen, denn sie wollte gegen den widerlichen falschen König Joffrey kämpfen und ihn für das bestrafen, was er Sansa angetan hatte. Arya hatte von den Gerüchten aus Königsmund gehört, dass ihre Schwester auf Joffreys Befehl öffentlich entkleidet und grausam geschlagen wurde. Doch es ging Arya auch um Rache für die Leute, die an jenem schrecklichen Tag getötet worden waren, als ihr Vater verraten und in den Kerker geworfen worden war. Die Männer aus Winterfell, Septa Mordane und wohl auch Syrio Forel, der Aryas Flucht ermöglich hatte. Jeden Abend flüsterte sie vor dem Einschlafen die Namen der Leute, die sie töten wollte: Joffrey, Cersei, Jaime, der Bluthund, Meryn Trant.

Doch alles Flehen hatte nichts genützt. Lord Eddard hatte Aryas Ansinnen strikt abgelehnt und ihr klar gemacht, dass Stannis' Flotte in eine Schlacht zog.

"Das wird ein furchtbares Gemetzel, bei dem ich nicht auch noch auf dich aufpassen kann!", hatte er gesagt.

"Ich kann gut auf mich selbst aufpassen!", hatte sie trotzig erwidert.

"Nein, kannst du nicht!", hatte ihr Vater widersprochen. "Du bist immer noch ein Kind und außerdem ein Mädchen. Krieg und Kampf sind Sache der Männer!"

"Ach ja? Warum darf dann diese Rote Frau mitfahren? Sollte sie nicht hier bleiben, nachdem sie gerade erst von einer langen Reise zurückgekehrt ist?"

Lord Eddard hatte einen Moment gezögert, ehe er geantwortet hatte: "Das haben die beiden Könige so entschieden. Sie meinen, dass Lady Melisandre über Fähigkeiten verfügt, die im Kampf helfen können. Aber was kannst du?"

"Ich habe doch schon gezeigt, dass ich mit Nadel kämpfen kann, als ich dir und Fürst Faramir geholfen habe!"

Ihr Vater hatte den Kopf geschüttelt. "Da hattest du viel Glück, dass dir nichts passiert ist. Darauf kannst du nicht immer hoffen. Ja, du bist für dein Alter geschickt im Umgang mit deiner Klinge. Aber nicht so geschickt wie die Männer, die jetzt in die Schlacht ziehen!"

Ehe der Streit zwischen Vater und Tochter heftiger werden konnte, war Fürst Faramir eingetroffen. Er gab an, auf Befehl seines Königs gekommen zu sein. Zur Überraschung der Starks wollte er nicht mit Lord Eddard, sondern mit Arya sprechen.

Nachdem Lord Eddard Aryas Zimmer verlassen hatte, hatte Fürst Faramir gesagt: "Du bist unglücklich darüber, dass du hier bleiben musst, nicht wahr? Du würdest gerne in die Schlacht ziehen und kämpfen."

"Ja, das will ich!", hatte Arya gerufen. "Könnt Ihr mich nicht mitnehmen, Mylord?"

"Nein, Arya. Du musst deinem Vater gehorchen und hier bleiben!"

"Aber das ist so ungerecht! Warum dürfen nur Männer in den Kampf ziehen? Ist das in Eurer Welt genauso?"

"Ja, in dieser Hinsicht sind unsere Welten einander ähnlich. Aber auch in unserer Welt wollte sich nicht jede Frau damit abfinden."

Arya hatte große Augen gemacht. "Dann wisst Ihr von Frauen in Eurer Welt, die in den Kampf gezogen sind?"

"Ja, gewiss", hatte Faramir geantwortet. "Es gab eine junge Frau von vierundzwanzig Jahren aus königlichem Hause, die als Krieger verkleidet in die Schlacht zog und eine große Heldentat vollbrachte."

"Nur eine Heldentat?", hatte Arya nachgefragt. "Wurde sie nicht eine große Kriegerin? Oder.. ist sie etwa gefallen?"

"Nein, sie fiel nicht, aber nach dem Ende des Krieges wollte sie nicht länger eine Kriegerin sein. Sie ist jetzt meine Gemahlin und die Mutter meiner Kinder."

Gondor hilft Westeros

"Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände."


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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

"Oh." Arya war überrascht gewesen. Warum sollte sich eine Frau, die eine Heldentat als Kriegerin vollbracht hatte, sich für sowas Langweiliges wie Heiraten und Kinderkriegen entscheiden? "Also, ich werde einen anderen Weg gehen!"

Der Fürst hatte gelacht. "Gewiss wirst du einen anderen Weg gehen als Éowyn. Vor allem willst du nicht warten, bis du vierundzwanzig bist."

"Nein, das will ich nicht!", hatte Arya bestätigt. "Ich will jetzt in den Kampf ziehen und nicht untätig…"

"Geduld, Arya!", hatte Faramir gemahnt. "Du kannst nicht mit uns in die Schlacht ziehen, aber das bedeutet nicht, dass du untätig bleiben musst. Mein König hat einen Auftrag für dich!"

"Für mich? Was soll ich tun?"

Faramir hatte seine Stimme gesenkt: "Du musst Prinzessin Sharin beschützen. Sie ist in Gefahr."

Arya hatte die Stirn in Falten gezogen. "Wie kommt Euer König denn darauf?"

"Ich werde es dir erklären", hatte Faramir gesagt. "Als wir von den Göttern den Auftrag erhielten, in Eure Welt zu kommen, hat König Elessar im Traum gesehen, dass ehrenwerte Leute aus Westeros grausam ermordet würden, wenn wir es nicht verhinderten. Am Anfang sah er, wie dein Vater geköpft wurde. Das konnten wir verhindern. Danach sah er Sharin und… andere Leute, die ermordet wurden."

"Wen hat er noch gesehen?", hatte Arya aufgeregt gefragt. "Was ist in dem Traum mit Sharin passiert? Und warum schickt König Elessar Euch deswegen zu mir? Sollte er darüber nicht mit König Stannis sprechen?"

"Ich fürchte, ich kann deine Fragen nicht beantworten", hatte Faramir bedauert. "König Elessar hat mir nicht mehr gesagt. Nur das: Es ist sehr wichtig, dass die Prinzessin beschützt wird. Hast du noch dein Schwert?"

"Ja, aber Vater sagt, dass ich es verstecken muss", hatte Arya geseufzt. "Ich bekäme sonst Ärger mit dem König oder der Königin."

"Dann halte es weiter versteckt. Ergreife es nur im äußersten Notfall! Kannst du mir versprechen, dass du auf die Prinzessin aufpassen wirst?"

"Ja, ich verspreche es! Sharin ist meine Freundin! Niemand soll ihr etwas antun!"

"Gut, ich danke dir", hatte der Fürst gesagt. "Aber sprich mit niemandem darüber. Nicht mit Sharin und auch nicht mit der Königin."

Arya hatte genickt. "Ich werde nichts sagen."

Sie hielt das Versprechen und sagte nicht einmal ihrem Vater etwas über ihren Auftrag, den sie von Fürst Faramir erhalten hatte. Ein Auftrag, der sie soweit besänftigt hatte, dass sie sich damit abfand, in Drachenstein zu bleiben. Daher gab es beim Abschied von ihrem Vater keinen weiteren Streit.

Ob der Fürst es gerade Vater erzählt? fragte sich Arya, als sie sah, dass Faramir mit Lord Eddard sprach, während das Schiff aufs Meer hinausfuhr. Die Flotten der beiden verbündeten Könige sammelten sich zwischen Drachenstein und Driftmark. Bald würden sie vereint nach Südwesten fahren.

Werde ich Vater und Sansa je wiedersehen? fragte sich Arya. Werde ich je von Fürst Faramir hören, welche Heldentat seine Gemahlin vollbracht hat? Arya bedauerte, dass der Fürst keine Zeit gehabt hatte, ihr davon zu erzählen. Was geschieht mit uns, wenn wir die Schlacht verlieren?

"Machst du dir Sorgen?", fragte Sharin. "Ich auch. Unsere Väter fahren mitten in einen Sturm hinein!" Die Prinzessin war auf der Mauer an Aryas Seite getreten. Sie beobachteten gemeinsam, wie die beiden Flaggschiffe sich an die Spitze der Flotten setzten: Auf der einen Seite die Zorn, die dreistöckige Galeere von König Stannis, deren Segel den Hirsch des Hauses Baratheon zeigten, der nun aber vom flammenden Herz des Herrn des Lichts umgeben war. Auf der anderen Seite die Ancalime, die Dromone von König Elessar mit dem königlichen Wappen von Gondor auf dem schwarzen Segel. Die hohe Krone von König Elessar, ein Wehrholzbaum der alten Götter und sieben Sterne für die neuen Götter. Sie werden uns den Sieg bringen. Sie müssen!

"Wir werden siegen!", sagte Arya schließlich zu Sharin. "Sieh nur, wie viele Schiffe wir haben!" Tatsächlich boten die beiden Flotten einen beeindruckenden Anblick. Mehr als hundert Schiffe fuhren gen Südwesten. Doch genau wie Sharin sah Arya mit einigem Bangen auf die dunklen Wolken, die vom offenen Meer in die Schwarzwasserbucht geweht wurden.

"Der Herr des Lichts wird unsere Krieger zum Sieg führen!", erklang auf einmal die Stimme von Königin Selyse. "Ihr Mädchen habt genug gesehen und es gibt anderes für euch zu tun. Ihr…"

"Du hast Recht, Mutter!", unterbrach Sharin die Königin. "Arya und ich sollten zur Historienstunde bei Maester Cressen. Komm Arya!" Die Prinzessin nahm Arya bei der Hand und führte sie weg von Selyse. Arya war erleichtert, denn so blieb es ihr für den Moment erspart, von der Königin zu hören, wie großartig der Herr des Lichts und wie falsch die alten und neuen Götter seien. Allerdings fragte sie sich auch, wer hier eigentlich wen beschützte.

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Brienne I

Erschöpft stützte sich Brienne auf ihre Lanze, während sie vor dem Zelt des Königs Wache hielt. Die letzten zwei Tage waren ermüdend gewesen, nachdem Renly unvermittelt befohlen hatte, schneller und bis tief in die Nacht nach Nordosten zu marschieren. So hatte das Heer den Goldweg erreicht und den Schwarzwasser überquert. Am nächsten Tag waren sie nach nur wenigen Stunden Schlaf noch vor Sonnenaufgang aufgebrochen und wiederum hatte Renly erst am späten Abend haltmachen lassen.

Brienne blickte kurz zu Ser Guyard Morrigen hinüber, der mit ihr zusammen für die nächtliche Wache eingeteilt war. Er schien genauso erschöpft zu sein wie sie. Es wird für uns beide nicht leicht, wach zu bleiben.

Doch ihre Erschöpfung war schlagartig vergessen, als sie sah, dass Lord Mathis Esch raschen Schritts heraneilte. "Ich muss sofort zum König!", rief er. "Es ist sehr dringend."

Brienne schüttelte den Kopf. "Der König ist in einer Besprechung mit Lord Tarly und Ser Loras und wünscht nicht gestört zu werden."

"Die beiden müssen auch davon erfahren!", drängte Lord Esch. "Die Späher aus dem Norden sind zurück! Lasst mich SOFORT zum König!"

Unschlüssig schaute Brienne nochmal zu Ser Guyard, der müde nickte. Brienne seufzte. "Also gut, folgt mir!" Sie öffnete den Eingang und trat ins Zelt, wo König Renly mit Lord Tarly und Ser Loras am Tisch standen und sich über eine Landkarte beugten. Brienne hörte, wie Ser Loras sagte: "Falls Stannis tatsächlich mit seiner Flotte aufgebrochen ist…"

"Euer Gnaden…" begann Brienne, doch Lord Esch drängte sich an ihr vorbei. "Ich bitte um Vergebung, Euer Gnaden, aber Ihr müsst dies sofort erfahren!", sprudelte es aus ihm heraus. "Die Späher sind zurück. Das Heer von Lord Tywin kommt aus den Flusslanden heranmarschiert. Es ist in Richtung Königsmund unterwegs."

"WAS?", rief Renly. "Das heißt, die Lannisters sind in unserer Nähe? Wo genau sind sie? Zeigt es mir auf der Karte, Lord Esch!"

Mathis Esch trat zum Tisch und sagte: "Hier wurde das feindliche Heer heute Morgen gesichtet! Es wird aber nicht hierher kommen, sondern marschiert nach Südosten. Noch haben sie den Goldweg nicht erreicht." Brienne konnte nicht genau sehen, wohin Lord Esch auf der Karte zeigte, doch sie ahnte, dass Lord Tywin schon näher war, als es Renly lieb sein konnte.

"Aber wie ist das möglich?", fragte Ser Loras. "Es hieß doch zuletzt, Edmure Tully habe Lord Tywin in schwere Kämpfe verwickelt?"

"Möglicherweise haben die Lannisters die Tullys bereits besiegt", mutmaßte Lord Tarly. "Im schlimmsten Falle ist Schnellwasser gefallen."

"Und was ist mit Robb Stark?", fragte Ser Loras. "Hieß es nicht, dass er in den Westlanden einen großen Sieg errungen hätte?"

"Ja, aber er hat weder Casterlystein noch Lannisport erobert", stellte Renly fest. "Sollte Schnellwasser tatsächlich gefallen sein, ist Robb Stark auf verlorenem Posten."

"Aber wir wissen doch nicht, ob Schnellwasser gefallen ist!", wandte Loras ein.

"Das stimmt, wir wissen es nicht", räumte Lord Tarly ein, "aber solange wir es nicht wissen, müssen wir von einem Sieg der Lannisters in den Flusslanden ausgehen. Was auch immer geschehen ist, Lord Tywin ist mit seinem Heer auf dem Weg nach Königsmund. Vielleicht wird er die Stadt noch vor Lord Stannis erreichen."

"Dann könnten wir doch abwarten, wie sich die Lannisters und Stannis gegenseitig bekämpfen!", schlug Loras vor.

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Renly schüttelte den Kopf. "Nein, die Zeit des Abwartens ist vorbei. Wenn Tywin Königsmund vor Stannis erreicht, sind die Verteidiger der Stadt den Angreifern zahlenmäßig gewiss überlegen. Die Lannisters würden Stannis vernichten und wären danach immer noch stark genug, Königsmund für einige Zeit gegen uns zu halten. Uns würde eine lange und verlustreiche Belagerung bevorstehen."

"Das sehe ich genauso", stimmte Lord Tarly zu. "Wahrscheinlich könnten sie die Stadt lange genug halten, bis Verstärkung aus den Westlanden eintrifft und uns in den Rücken fällt. Damit es nicht soweit kommt, müssen wir jetzt verhindern, dass Lord Tywins Heer nach Königsmund gelangt. Euer Gnaden, wir sollten unverzüglich den Kriegsrat einberufen, um unser weiteres Vorgehen zu besprechen."

"Nein, dafür ist keine Zeit mehr", widersprach Renly. "Mein Entschluss steht fest. Wir brechen sofort auf! Jetzt!"

"Mitten in der Nacht?", fragte Ser Loras. "Euer Gnaden, die Männer sind nach dem langen Marsch von heute erschöpft."

"Eine langwierige Belagerung wird sie noch mehr erschöpfen!", erwiderte Renly. "Wir müssen Tywin Lannister einholen und stellen, ehe er den Goldweg erreicht! Ansonsten können wir ihm nicht mehr den Weg abschneiden und müssten ihn bis nach Königsmund verfolgen. Mylords, bereitet sofort den Aufbruch des Heeres vor! Brienne, versammelt die Regenbogengarde!"

"Zu Befehl, Euer Gnaden!" Brienne erhob anders als Ser Loras keine Einwände. Ihr geliebter König hatte einen Befehl erteilt, den sie selbstverständlich unverzüglich erfüllte.

Aber so sehr der König auch drängte, dauerte es doch mehr als drei Stunden, bis das Heer aufbrechen konnte. Endlich war alles bereit und siebzigtausend Soldaten aus der Weite und den Sturmlanden begannen ihren Marsch nach Nordosten. Brienne fühlte sich immer noch müde, als sie in voller Rüstung und mit Lanze, Schwert und Schild bewaffnet losritt, doch gleichzeitig war sie auch angespannt angesichts der Meldungen über das nahe feindliche Heer.

Nachdem sie mehrere Stunden unterwegs gewesen waren, gönnte Renly seinen Leuten eine Rast. Wieder wurden Späher vorausgeschickt. Kurz nach Sonnenaufgang war das Heer wieder unterwegs. Etwa eine Stunde später kamen einige Späher zurück. Renly ließ eilig seine Lords zusammenrufen, um mit ihnen die Berichte der Späher anzuhören und das weitere Vorgehen zu beraten. Nach der Beratung ließ er verlauten, dass zwanzigtausend Berittene unter seiner Führung auf dem Goldweg vorausreiten und die Lannisters angreifen würden.

"Was nach dem Angriff noch vom Lannister-Heer übrig ist, wird von den Fußsoldaten erledigt!", verkündete der König selbstbewusst.

Seinem Befehl entsprechend teilte sich das Heer auf. Die Berittenen mit dem König und seiner Regenbogengarde an der Spitze ließen den Rest des Heeres hinter sich. Auch die Königin blieb mit ihrem Gefolge zurück.

Gespannt blickte Brienne nach vorne und fragte sich, wie lange sie noch unbemerkt blieben. Im Westen der Kronlande gab es viele Felder und Wiesen, aber kaum Wälder, die Deckung für einen Überraschungsangriff boten.

Plötzlich erklang ein Horn und laute Rufe.

"Ein Späher der Lannisters! Er hat uns entdeckt!"

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