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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Faust II. Eine verteufelte Sache.

sphnix

Gefährte

Re: 2. Akt - Weise Worte aus der Retorte [Re: sphnix]

Ich fürchte, ich muss Ikea-Aufschub erbitten; aber vielleicht schaffen es dann ja auch noch ein oder zwei ander

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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Keliope

Nebelläuferin

Re: 2. Akt - Weise Worte aus der Retorte [Re: sphnix]

Ich finde die Walpurgis-Nacht furchtbar zäh, aber vielleicht liegt es auch am Wetter? Setze heute zum vierten mal an...

The rain goes on, on and on again
I'll blame it on the weather man
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sphnix

Gefährte

Re: 2. Akt - Weise Worte aus der Retorte [Re: Keliope]

Ich gehe davon aus, das liegt auch am Mythenpersonal. Oder kennst du dich da gut aus?

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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Keliope

Nebelläuferin

Re: 2. Akt - Weise Worte aus der Retorte [Re: sphnix]

Nee.

Obwohl... Die Sphinx ist mir ein Begriff, ja.

The rain goes on, on and on again
I'll blame it on the weather man
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sphnix

Gefährte

Re: 2. Akt - Weise Worte aus der Retorte [Re: Keliope]

Das lässt hoffen!
Ich hatte ja die Illusion, ich käme heute noch zu Faustischem, aber jetzt lohnt das grade auch nicht mehr .

... naja, aber irgendwo hab ich schriftliche Handnotizen.
Irgendwo.

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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sphnix

Gefährte

Kurze Zwischenhilfe: [Re: sphnix]

https://www.youtube.com/watch?v=lmxysiLae9w&list=PLYusIpl7XQ5xzAh25ECYBrwLSmyC9u5Zu&index=15

Ab hier ungefähr wären die Szenen auch zum Anschauen, falls das leichter fällt

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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Hisimir

Gefährte

Re: Kurze Zwischenhilfe: [Re: sphnix]

Für mich ist Mephisto ja immer Gustav Gründgens

Mein Senf kommt hoffentlich heute noch. Wir beginnen jetzt doch mit der Regieanweisung:
Peneios umgeben von Gewässern und Nymphen.
Oder bin ich jetzt durcheinander gekommen?

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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sphnix

Gefährte

Peneios [a] [Re: Hisimir]

Ne, passt. Und ich stelle jetzt das rein, was ich geschafft habe. Ist zwar nicht der gesamte Peneios, aber das lässt sich ja recht gut einzeilen, und der Abschnitt ist sehr lang.
--------------

Der Peneius

Der Peneius ist ein Fluss, der die pharsalische Ebene durchzieht. Bei Goethe ist er zugleich der Flussgott, und wie es einer personifizierten Naturerscheinung ansteht, ist er sprachmächtig: Die Ihn umgebenden Pflanzen säuseln ihm Träume zu. Der in sein Areal tretende Faust erhält Zugang zu diesem Traum und gibt davon Zeugnis: Er handelt von der Begegnung von Leda und dem Schwan. Man hat es also mit einer Variante der Schluss-Szene im Laboratorium im 2. Akt (also die Entstehung Helenas) zu tun: Träumte dort Faust den Leda-Traum wahrnehmbar für den Homunkulus, träumt nun der Fluss ihn wahrnehmbar für Faust.

Der stern- und heilkundige Heldenerzieher & Kentaure Chiron trappelt heran (Erzieher auch von Helenas Brüdern Castor und Pollux). Faust sitzt auf, da Chiron nicht rasten kann oder mag. Im folgenden Dialog huldigt Faust Chiron ob dessen Wirken in der Welt (Heldenerziehen, Heilen), und Chiron plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen; alles in allem eine gute Gelegenheit für Goethe, klassische Sagenbildung einzustreuen. Unterm Strich läuft es aber wieder auf Helena zu: Nachdem Chiron vom „schönsten Mann“ gesprochen hat (Herkules; die Zuschreibung schön kommt von Faust; warum auch immer ...), will Faust von der schönsten Frau wissen, und ist entzückt, als er erfährt, dass auch Helena schon auf Chirons Rücken gesessen hat. Dieser Helena-Ritt auf Chiron ist laut Kommentar Goethes Erfindung, keine Überlieferung. Er wird eingewoben in die überlieferte Geschichte von der Entführung der Helena durch Theseus, aus dessen Gewalt ihre Brüder sie der Sage nach befreit haben. Die Debatte um das Alter Helenas bei der Entführung greift, wenn ich den Kommentar richtig verstehe, altphilologische Debatter der Zeit auf, in denen es um das Alter der Helena bei der Entführung ging (7, 10 oder 13).
Wie alt die Sagendame auch immer sein mag, Faust, wir wissen es längst, ist hin und weg. Chiron hält das für einen Zustand, von dem man ihn heilen sollte (mit Hilfe der Apollopriesterin/Wahrsagerin Manto, die nach Goethe von Äskulap, ansonsten aber vom Seher Teiresias abstammt). Faust ist nicht auf Heilung erpicht, sondern auf Helena. Chiron überweist gleichwohl Faust an Manto und trappelt davon. Manto steht Fausts Helenaphilie bejahender gegenüber: „Den lieb‘ ich der Unmögliches begehrt“ [F, S. 301];und damit macht sie sich mit Faust auf, hinab in die Unterwelt, deren Eingang Goethe praktischerweise an den Fuß des Olymps verlegt hat.

Die folgende Sequenz ist für den heutige Leser (vielleicht auch den damaligen? ) nicht unschwierig, aber mit Kommentares Hilfe sei sie durchpflügt:
Zunächst beschreiben die meerliebenden Sirenen und Seismos (laut Kommentar eine Bezeichung für den Meergott Poseidon in seiner Funktion als Erdenerschütterer) den Prozess einer Bergaufschichtung via Erdbeben, wobei in diesem Modell der Berg in der Erde schon fertig ist und dann nach oben durchgedrückt wird; das Ganze steht in der Vulkanisten-Tradition; und damit ist die Szene irgendwie verschaltet mit Goethes Neptunismus-Vorliebe.

Zum Clinch Vulkanisten/Plutonisten vs. Neptunisten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonismus_(historisch)

länger zu Goethe und dem Thema (von mir auch nur angelesen):

http://www.humboldtgesellschaft.de/inhalt.php?name=goethe#C.
Insofern ist die Frage, ob Seismos Anspruch, die Berge „ganz allein“ (F, S. 303) aufgeschichtet zu haben, unwidersprochen bleiben wird, auch wenn der Ablauf in Szene gesetzte fiktionsinterne Realität ist.
Nachdem das Gebirge da ist, kommen Greife und Ameisen, letzteres quasi Dienstpersonal der ersteren, um das Gold aufzusammeln, das anscheinend bei diesem Prozess freigeworden ist.
Die Pygmäen (Antik-Zwerge), als dem „gewaltsam“ entstandenen Gebirge zugeordnete Bewohner, sind ebenfalls kriegerisch und schreiten zur Aufrüstung (mithilfe der Ameisen und Daktylen, die sie sich unterworfen haben); der „Generalissimus“ ist zu verstehen als der Befehlshaber des Pygmäenheeres, das nun die friedlichen Reiher angreift, „um ihre Federn als Helmschmuck zu gewinnen“[K., S. 551].
Die Kraniche beobachten den Überfall auf die Reiher und rufen zur Rache wegen des Reihermordes auf. „Kraniche des Ibykus“ spielt auf die auch von Schiller in seiner Ballade aufgegriffene Legende an, nach der die Kraniche für die Rache an den Mördern des Ibykus sorgten.

https://de.wikisource.org/wiki/Die_Kraniche_des_Ibycus

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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sphnix

Gefährte

Peneios [b] [Re: sphnix]

Wieder Szenenwechsel. Mephisto, der sich mit den Lamien herumtreibt, wird nicht heimisch; mag improvisierte Gebirge nicht, möchte lieber den konservativen Blocksberg. Obwohl er weiß, dass die Lamien von der Substanz her nicht viel zu bieten haben, üben sie einen Oberflächenreiz auf ihn aus, dem er nachläuft. Dieser Handlungsstrang steht in der Tradition antik-griechischer Komödien, sagt der Kommentar. Auch Empuse gehört in diese Tradition:

„Zuerst fassbar ist die Gestalt der Empusa in der griechischen Komödie, insbesondere in Aristophanes’ etwa 405 v. Chr. uraufgeführtem Werk Die Frösche. Als der Gott Dionysos und sein Sklave Xanthias sich auf dem Weg zur Unterwelt befinden, tritt Empusa in unterschiedlichen Tierformen (Rind, Maulesel, Hund) sowie als schöne Frau auf. Sie besitzt ein feuriges Antlitz sowie ein Bein aus Erz und eines aus Kuh- oder Eselsmist.[2] Laut anderen Quellen ist das eine Bein hingegen ein Eselsfuß (daher ihr Beiname Onoskelis). An einer anderen Stelle sagt Aristophanes, dass Empusa in eine blutgeschwollene Blase gehüllt sei.[3]“

https://de.wikipedia.org/wiki/Empusa

Empuse präsentiert sich Mephisto erstens als Verwandte und zweitens mit Eselskopf; letzterer passt motivisch zum Thema erotischer Verblendung, insofern im „Sommernachtstraum“ Titania unter magischem Einfluss den in einen Esel verwandelten Zettel anhimmelt. Empuse kann bei Mephisto nicht recht landen, aber auch die Lamien zerploppen ihm gleichsam unter den Händen zu etwas anderem: Die „Lacerte“ meint zunächst Eidechse; mit dem Wort hat Goethe nach Kommentar (und ich erinnere mich auch vage daran) in den Venezianischen Epigrammen aber auch Prostituierte bezeichnet.

Die Thyrsusstange ist ein Attribut von Dionysos und Dionysiern (vom Kommentar witzigerweise schweinischer interpretiert als von Wikipedia, aber ich vertraue in diesem Kontext eher auf den Kommentar. ). Quappig ist, nach dem im Kommentar zitierten Johann Jacob Reiske das Schönheitsideal der Orientalen: „fettes, schwammigtes, quappigtes, und quarkweiches Fleisch an dem Orte, worauf man sitzt.“ [K, S. 554]

Mephisto, um hinlänglich dauerhaften Selbstbetrug samt seiner Freuden gebracht, verlässt die trügerische Weibermeute, stellt sich die bange, jeden irgendwann umtreibende Frage „Wo find ich meine Sphinxe wieder?“ und hört, wie die Bernymphe Oreas den neuen Berg als nur bis zum Krähen des Hahns bestehende Wahngebilde bezeichnet (dachten wir uns eh - der Plutonismus hat halt, wie die Lamien, keine Substanz!).
Dann trifft er Homunculus wieder, der sich zu den vorsokratischen Philosophen Anaxagoras und Thales begeben hat. Von diesen erhofft er sich Hilfe, wie er richtig „entstehen“ und zu einer Existenz jenseits des Reagenzglases finden kann. Mephisto zweifelt an der Kompetenz der Philosophen in diesen Dingen, Homunkulus hofft weiter auf sie, man trennt sich wieder, und wir bleiben diesmal beim Dreigespann. Anaxagoras und Thales sind hier vergoethet durch und durch und haben auch nichts als Neptunismus vs. Plutonismus im Sinne, wobei Thales von Goethe den besseren Part zugespielt bekommt, während Anaxagoras dem neuentstandenen Schein-Berg auf den Leim geht und dann folgerichtig auch der Illusion erliegt, a) der Mond würde auf den Himmel fallen, und b) er habe das herbeigeführt. Es fällt aber nur ein Meteor. Diana, Luna und Hekate stehen hier alle für den Mond (in unterschiedlichen Formen, nach Hederich, wie der Kommentar angibt: Luna am Himmel, auf der Erde Diana, in der Hölle Hekate oder Proserpina. Sei dem wie es sei, jedenfalls wird Anaxagoras hier, wenn ich das sehe, vom Text übel mitgespielt: Hat nach antiken Berichten Anaxagoras einen Meteorfall vorhergesagt, so irrt er hier doppelt: Wieder das Motiv der Illusion. Thales - was Wunder, er ist ja innerhalb des Textes Neptunist - rät, zum Meerfest zu gehen. Und ab die drei.

Dafür ist nun wieder Mephisto auf der Bühne, fremd wie eh und je: „Was man gewohnt war bleibt ein Paradies.“ [F., S. 316] - ein sehr schöner Satz für den Teufel. von Baumnymphe Dryas erhält er Auskunft über etwas, das nun weiterhin seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, nämlich drei Höhlengestalten: Die Phorkyaden. Während Faust dem Absolut-Schönen nachjagt und Mephisto sich soeben mit dem Schein-Schönen abgemüht hat, lockt ihn nun das Absolut-Hässliche als die antik-griechische Entsprechung zum Absolut-Bösen.
Die Phorkyaden heißen auch Graien und sind die Schwestern der Gorgonen(von denen Medusa die bekannteste ist):

„Um sie von anderen greisen Göttinnen, wie den Moiren, zu unterscheiden, werden sie auch als die „Graeae des Phorkys“, „Phorkiden“ oder „Phorkyaden“ bezeichnet. Sie kamen schon als Greisinnen zur Welt und teilten sich zusammen einen Zahn und ein Auge, die sie sich gegenseitig bei Bedarf überließen. An ihrer Wohnstatt, einer Höhle am Fuße des Atlas, leuchteten weder Sonne noch Mond – ein Hinweis darauf, dass von Perseus sehr viel verlangt wurde, als er sich mit ihnen treffen musste.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Graien

Mephisto schmeichelt sich ein bisschen bei ihnen ein und erhält die Erlaubnis, eine der ihren zu kopieren (ohne allerdings Auge und Zahn zu bekommen): Er wird - zumindest im Profil - Phorkyas. Dass er als des Chaos vielgeliebter Sohn mit des Chaos Töchtern interagiert, ist Wiederholung einer Zuschreibung Fausts an ihn: Im I. Teil hat Faust ihn „des Chaos wunderlicher Sohn“ genannt.


-----------


Noch Fragen zu diesem Abschnitt?


Sonst sagt Goethe so:


"Wer Lacerten gesehn hat, der kann sich die zierlichen Mädchen
Denken, die über den Platz fahren dahin und daher.
Schnell und beweglich sind sie, und gleiten, stehen und schwätzen,
Und es rauscht das Gewand hinter der Eilenden drein.
[...]
Folg’ ihr, wie sie dich lockt, in die Spelunke hinein.
"

https://de.wikisource.org/wiki/Venezianische_Epigramme

------------

Machen wir nächste Woche dann zu unserer Badewoche und schaffen bis dahin das Aegäische Meer? So Freitag, Samstag?


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Geändert durch sphnix (03.08.2019 11:02)

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Hisimir

Gefährte

Re: Peneios [b] [Re: sphnix]

Noch ein paar Kommentare zu dem Peneios von meiner Seite.
Chiron, der Gelehrte, nennt viele Götter lieber bei ihren Beinamen... Pallas für Athene, Phöbus für Apollo.
Die Plutonismus-Neptunismus Debatte find ich recht witzig, denn nach heutigem Erkenntnisstand sind beide in Teilen falsch und in Teilen richtig.

Nun auf ins Meer:
Sirenen tummeln sich auf den Klippen und liefern eine kurze Beschreibung.
Wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen sind Nereiden "Meerjungfrauen" und Tritonen das männliche Äquivalent dazu. Triton war ein Sohn des Poseidon, ich meinte mit einem Delfinunterkörper und der wäre ja, streng genommen, kein Fisch.
Thales führt den Homunculus zu Nereus, dem alten Mann aus dem Meer, ein weiser Alter, der über die Menschen verbittert ist, sie hören nicht auf seinen Rat und verursachen nur Probleme. Heute würde man ihn als Personifikation des Meeres interpretieren, der die Umweltverschmutzung der Ozeane beklagt
Er warnte Paris, der hörte nicht auf ihn und Troja lag in Schutt und Asche.
Er warnte Odysseus und der ging trotzdem Circe auf den Leim und kam viel zu spät nach Hause.
Doch Thales, der geschickte Philosoph, sieht in Nereus einen "guten Mann": egal wie viel Undank ihm entgegenkommt, das kleinste bisschen Dank lässt ihn weitermachen.
Doch der weise Alte hat keine Zeit für den armen Homunculus, er wird seine Tochter bald wiedersehen.

Proteus scheint recht schelmisch zu sein. Er rät dem Homunculus, mit ins Meer zu kommen, da könne er sich großfressen.
Thales sieht aber ein Problem: Homunculus ist ein Hermaphrodit, ein Zwitter also. Doch für Proteus ist das keine Schwierigkeit.

Die Doriden, Nereus' Töchter haben Schiffbrüchige gerettet und verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen: Sie retten Leben, tun also eine gute Tat und gleichzeitig vergnügen sie sich auch mit den hübschen Kerlen.
Thales als Neptunist preist den Ozea, die Quelle von "allem".
Die Ägäis und auch das ganze Mittelmeer, ist nur ein Meer und kein Ozean. Die Definition war zu Goethes Zeiten aber noch anders, insofern sei das Verziehen

Habe ich das Ende richtig verstanden? Das Glas des Homunculus zerbricht am Thron von Galatee und er wird zu Eros?

Zu all den mythologischen Figuren, zu denen ich jetzt nichts geschrieben habe, sollen doch bitte andere uns erleuchten.

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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