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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: Eruanne]

Paul äffte seinen Kumpel nach, währen er sich den Dreck aus dem Gesicht wischte und dann seine Hose sauberklopfte.''Tja, wie's aussieht hat das doofe Vieh einen Riecher für Dummköpfte'', schnauzte er Pete genervt an. ''Warum steigst du nicht auf und reitest den ollen Gaul zu dieser Höhle, von der uns Abe erzählt hat? Ich hol unsere Pferde und hol dich dann dort ab. Ich will dir Pferdeflüsterer ja nicht in die Quere kommen...'', schlug er vor. Paul drehte sich um und sah wie aus der Ferne zwei Reiter in ihre Richtung unterwegs waren. ''Au Backe! Wir müssen schleunigst fort von hier!!''

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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

Diesmal wusste auch Pete, dass die Reiter Ärger bedeuteten. Er stieg auf den Hengst auf und flüsterte den diesem was ins Ohr. Das Pferd schnaubte. Pete hielt Paul die Hand hin. „Er hat versprochen brav zu sein. Also los steig auf.“

Freundschaft
ist wie eine Spur,
die im Sand verwischt,
wenn man sie nicht beständig erneuert.


Gründungsmitglied des Clubs der "langhaarige, bärtige Männer-Bevorzugerinnen"
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Ailin

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: Eruanne]

Die Stein- und Sandwüste des Llano Estacado, deren Ausläufer der Junge hinter sich gelassen hatte, erstreckte sich bis zum Horizont. Nur weit voraus schlängelte sich das blaue Band des Rio Pecos durch die karge Landschaft New Mexicos. Der Braune schnaubte, und mit leichtem Schenkeldruck lenkte er den Wallach über die letzten felsigen Yards und dann den Hang hinab zur staubigen Straße.
Der Gaul war gefügig, hatte kein Temperament, aber auch keine Launen und liess sich ohne Sattel leicht lenken.
Kein schlechter Griff, wenn man bedachte, dass er als Karrengaul sein Leben gefristet hatte. Manche von denen liessen niemanden aufsitzen.
Der Junge hatte diesbezüglich auf sein Glück vertrauen müssen, als er den Karren am Friedhof zurück liess und seinen Weg zu Pferd fort setzte. Gleich hinter dem Gottesacker begann felsiges Terrain, das sich viele Meilen dahin zog und wo Mensch und Tier kaum Spuren hinterließen. Dies war sein Weg gewesen, fort von dem Nest und dem misstrauischen Sheriff. Wenn Mister Thatch ihn verfolgen ließ, würde die Spur keine Meile vom Friedhof enden. Und so gross wie der Llano war, konnte er überall sein. Er war vorerst in Sicherheit.
Der Junge nahm die fast leere Wasserflasche ab und trank durstig.
In ein paar Meilen würde er am Pecos sein und dann gab es mehr als genug Wasser für Mensch und Pferd.
Und dann?
Das würde sich zeigen.
Von einem grossen Saguaro auf der anderen Straßenseite erhob sich ein gelb-grau gemusterter Greifvogel und stieg mit trägen Flügelschlägen auf. Der Junge sah die auffällig weiss-gelb-schwarz gezeichneten Wangen des Falken, der zwei große Kreise über seinem Kopf zog und dann langsam davon segelte, dem Lauf der Straße folgend, als wollte er dem einsamen Reiter den Weg weisen.
"Nun, wenn du meinst...ein Weg ist so gut wie der andere",
murmelte der Junge, verstaute die leere Flasche und lenkte den Braunen auf die einsame Straße, Richtung Santa Rosa.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: Oddy]

Wenn das schon ein Bild sagt..., dachte sich Grizz innerlich mit den Augen rollend. ''Für mich kein Problem, ich schlafe tief, wie ein Stein. Wenn du mich also heimlich nachts töten willst, gibt es kaum eine bessere Gelegenheit!'' Grizz lachte laut. ''Bei Lucky ist das was anderes. Ich weiß nicht wie er das macht, aber er ist immer hellwach, auch wenn er schläft, falls das Sinn ergibt...'', fügte er mit einem Kopfkratzen hinzu. ''Kaffee kann ich auch nicht, das lassen wir dann jemanden anderen machen, vielleicht diese Lynnea...die wäre dann wenigstens zu irgendwas gut...'' Grizz schüttelte wieder den Kopf, als er an die Frau dachte, denn er konnte immer noch nicht glauben, was Lucky sich dabei dachte. Diese Frau drohte noch der Untergang ihrer ganzen Unternehmung zu werden. Und wofür? Den alten Sprengstoff-Opa brauchte er dazu ohnehin nicht fragen, denn der war ja überzeugt davon, dass seine Frau, die als Bild vermutlich etwa genauso nutzlos war, ''mit auf die Reise kam''. All dieses sich um Sachen Gedanken machen, nervte Grizz so sehr, dass er sich wirklich nachher auf sein Bier im Saloon freute. Aktuell musste das warme Wasser in seiner Flasche herhalten, dass er gierig aus dieser schlürfte. Als er sich den Mund an seinem Ärmel abputzte, blickte er zu einer rote-orangen Felsformation zu ihrer Linken, über welcher gerade ein paar Geier kreisten. Neben ihnen schob der Wind derweil einen vertrockneten Busch durch die Prärie. Dies brachte Grizz auf eine Idee. ''Weißt du, Oddy, manchmal frage ich mich, ob in solchen Felsen irgendwo ein Schatz vergraben ist. Man munkelt ja immer so einiges. Aber ein Leben reicht ja gar nicht dazu aus um alle zu durchsuchen...jetzt kommt die Frage: sollte man es daher lieber gleich sein lassen oder aber in der Hoffnung, dass man etwas Gutes findet, doch nicht aufgeben?'' Der Hüne sah den Alten neugierig an, in der Hoffnung, dass er vielleicht ein wenig mehr Weisheit als Grizz selbst besaß.

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Kayley

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

"Hey Frank? Siehst du das?"
"Hm hm!"
Der jüngere schlug dem älteren Mann vom Pferd aus gegen die Brust. "FRANK! Was machen die Burschen da an unserer Pferdekoppel?"
"Hm? Welche Burschen?"
"FRANK! JETZT SIEH ENDLICH HIN!"
Frank gab den Versuch auf, sich im Sattel eine Zigarette zu drehen und sah genervt auf. Was er sah, waren zwei Fremde, die sich an Mr. Milton's geliebten Pferd "Hades" zu schaffen machten. Sofort war er hellwach.
"Oh no! Das sind Pferdediebe!!!" Er nahm sein Lasso zur Hand, und Frank konnte mit dem seinen deutlich besser umgehen, als Paul noch zuvor. "Die schnappen wir uns! Such schonmal einen geeigneten Baum aus, um sie aufzuknüpfen!"
Im wilden Galopp näherten Frank und Nick sich den Dieben.

***************************************************
"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

"I am fire! I am death!"

Geändert durch Kayley (20.03.2019 12:49)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: Kayley]

Paul sah noch einmal über seine Schultern und blickte zu den Männern, die zweifellos in ihre Richtung kamen. Verdammte Scheiße! Er ergriff die Hand seines Kumpels und zog sich auf das Pferd hoch. ''Schnell Pete, wir müssen schleunigst fort von hier! Der eine hat schon sein Lasso gezückt!'' Instinktiv zog Paul für den Fall der Fälle seinen Revolver. Pete trieb seine Sporen in das Pferd, es wieherte laut und galoppierte los. Beide hofften, dass es schnell genug war. Hübsch sah es zwar aus, aber was bedeutete das schon. Paul sah noch einmal nach hinten, doch die beiden Reiter wurden immer größer. ''Verdammt, gib Gas, Pete!''

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Kayley

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

"Sind die verrückt?" fragte Nick voll Unglauben. "Niemand ausser Mr. Milton kann Hades reiten! Schon gar nicht zu zweit!"
"Naja," gab Frank gehetzt zurück. "Dafür, dass es niemand kann, sind sie recht schnell, oder?"
Aber natürlich waren sie zu zweit nicht schnell genug. Schon ließ Frank sein Lasso fliegen und hatte auf Anhieb nicht nur einen, sondern gleich beide Ganoven in seiner Schlaufe gefangen. Mit einem Ruck ging es hinunter vom Pferd und auf die Erde, wo Nick sich beeilte, an den Revolver heranzukommen, der einen Meter neben ihnen ebenfalls auf den Boden gefallen war.
Hades rollte verängstigt mit den Augen und rannte ein Stückchen weiter, ehe er nervös tänzelnd stehenblieb und sich scheinbar aus sicherer Entfernung das Treiben ansah.

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"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

"I am fire! I am death!"

Geändert durch Kayley (20.03.2019 12:49)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: Kayley]

Der eine konnte auf jeden Fall mit dem Lasso umgehen, soviel war klar. Als Paul und Pete vom Pferd fielen, landeten sie wieder im staubigen Wüstenboden von New Mexico. Nicht schon wieder... ''Ich glaub, ich hab mir was gebrochen'', jammerte Paul, zog dann aber nur eine angebrochene Rübe hervor, die er eigentlich als Snack für Zwischendurch mitgenommen hatte. Eilig warf er sie zur Seite und versuchte seinen heruntergefallenen Revolver zu erreichen, doch der andere war schneller und so landete seine Hand und dazu noch sein Gesicht, nur im Dreck. Immerhin konnte man sich auf Pete verlassen und so zog dieser geschwind seine Waffe und zielte auf den Cowboy, bevor dieser die Waffe heben konnte. ''Lass fallen, wenn dir dein Leben lieb ist!'', rief Pete mit einem gespielt coolen Tonfall. Paul der noch immer im Dreck war, richtete sich eilig auf und riss dem Fremden den Revolver aus der Hand. ''Hat dir noch nie jemand gesagt, dass man ein Lasso nicht zu einer Schießerei mitbringen soll?'', rief Paul hochnäsig und zielte nun ebenfalls mit seinem Revolver auf sie.

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Kayley

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: DerDunkelgraue]

"Jungchen, nimm das Schießeisen runter! Bengel wie dich haben wir im Krieg 3 Fuß hoch gestapelt und als Sandsäcke benutzt!" knurrte Frank Paul an, aber so richtig hatte er keine Handhabe für seine Drohung, wenn man bedachte, dass die anderen die Waffen in der Hand hatten, und nicht Nick und er.
"Ihr hättet eure Gesichter verbergen sollen, Jungs. Jedes Flugblatt von hier bis rauf nach Denver wird euer Konterfei zeigen, wenn ihr diesen Gaul mitnehmt! Er ist ein Vermögen wert und Mr. Milton wird nicht gern bestohlen!" fiel Nick mit ein, aber auch er nahm vorsichtshalber die Hände hoch.

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"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

"I am fire! I am death!"

Geändert durch Kayley (20.03.2019 12:50)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Into the West - Es war einmal im wilden Westen - Kapitel I [Re: Kayley]

Paul kratzte sich am Kopf. Der Kerl gegenüber hatte zwar keine Waffen, dafür aber Recht. Sie hatten an fast alles gedacht, aber eben nicht daran, ihre verdammten Gesichter zu verbergen. In Petes Fall wäre das sogar für alle am besten gewesen, dachte sich Paul, der immer noch von dessen Allüren genervt war. Gut, sie könnten die beiden erschießen, aber das würde wohl zu noch mehr Aufmerksamkeit führen. ''Das lasst mal schön unsere Sorge sein'', antwortete Paul gespielt gleichgültig. ''Aber vielleicht können wir ja in's Geschäft kommen, Männer. Wir nehmen den Gaul mit und ihr vergesst unsere Gesichter!'', schlug Paul vor, während Pete ihn nur verwirrt ansah. ''Hältst du uns für doof? Warum sollten wir das bitte tun? Dafür würden wir obendrein noch richtigen Ärger kriegen, weil wir auf den Gaul aufpassen sollten'', fragte Frank und zeigte Paul dabei den Vogel. ''Naja, ihr seht so aus als seid ihr nicht auf den Kopf gefallen und wir könnten bestimmt noch fähige Leute für unsere Unternehmung gebrauchen. Wenn ihr mitmacht, dann kriegt ihr einen Teil der Beute und ihr müsst nicht länger für einen arroganten Schnösel wie Milton arbeiten!''

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