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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX

Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Finbar]

Bifur war heute noch weniger gespraechig als sonst schon, der nahende Abschied schien ihm die Stimmung zu verhageln. Er brummte ein paar unbeholfene Worte zu dem Zauberer und den beiden Halblingen und wandte sich dann ab, nicht ohne Pado noch ein in undefinierbare Lumpen gewickeltes Etwas zuzustecken.
Dwalin nahm aus den Augenwinkeln die Annäherung von Finbar und Kara wahr. Gut.
Dann wandte er sich Arda zu, der bereits leicht ungeduldig wartete.
"Wirf ein Auge auf Pado! Und eins auf Isengar." schickte er hinterher. Wobei die Hobbits erstaunlich gut auf sich selbst aufpassen konnten. "Wir sehen uns im Erebor." Damit klopfte er dem alten Zauberer auf die Schulter und drehte sich zu Pados Vater, den er nur flüchtig kennengelernt hatte:
"Ich wünsche euch eine sichere Reise zu den Anfurten, oder wie die Spitzohren ihren Hafen nennen. Isengar.." Damit drückte er dem älteren Hobbit die Hand und wandte sich schlussendlich zu Pado um.
"Pass auf deinen alten Herrn auf, Kleiner! Nicht dass er dir nochmal verloren geht. Und auf dich natürlich auch. Aber wie ich dich kenne, tust du das ohnehin." lächelte er und zog Pado in eine jener herzlichen und atemberaubenden Umarmungen, zu welcher der Krieger sich nur selten hinreißen liess und die nur wenigen guten Freunden vorbehalten waren. "Ich könnte euch in die Blauen Berge einladen, aber vermutlich bin ich bereits auf dem Rückweg zum Erebor, wenn ihr dort wieder vorbeikommt. Vielleicht sehen wir uns ja am Einsamen Berg wieder.
Er liess den Hobbit los und wandte sich seinem Bündel zu. Doch dann drehte er sich noch einmal halb um, einen Seitenblick auf Isengar werfend.Seine Worte waren kaum laut genug, dass Pado sie hören konnte: " Nutze jeden Tag. Du weisst, wie endlich sie sein können!" Und damit schulterte er sein Bündel, bereit für die Weiterreise.
"

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Ailin]

„Dreiviertelportion!“ Pado bestand darauf und zwinkerte dem Freund zu. Dann wandte er sich um, denn gerade sprach ihn Bifur an. Der Gute war immer noch ein wenig schwer zu verstehen. Doch dass es um den Abschied ging, war sowieso klar. Womit der Junge nicht gerechnet hatte, war, dass der Zwerg ihm etwas in die Hand drückte. „Da-danke, Bifur!“ rief er ihm nach, denn dieser hatte sich schon wieder abgewandt, offensichtlich auch kein Freund von langen Abschieden.
Doch er kam nicht zum Nachschauen, was sich in dem geheimnisvollen Päckchen verbarg. Denn schon stand der große kahlköpfige Krieger vor ihm. Pado war schon von der Vielzahl der Worte überrascht, hatte er doch Dwalin eher wortkarg erlebt, dass der ihn aber auch noch in eine Umarmung zog, überrumpelte ihn ganz und gar. Ein kleiner Stich durchfuhr ihn, als er Dwalins Bemerkung über die Endlichkeit hörte. Ja, das hatte ihn diese Reise wahrlich gelehrt. Arrins Gesicht stand vor seinem inneren Auge, wurde von Ascarion abgelöst, Borin kam dazu und schließlich Ailin. Pado kniff die Lippen zusammen und nickte nur dem Zwerg zu. Zu sprechen wagte er jetzt nicht.

Und so trennte sich die sowieso schon geschrumpfte Gruppe. Die Zwerge zogen entlang des Lhun in Richtung Ered Luin, während Ardagast und die beiden Hobbits den Abstieg zu den Grauen Anfurten begannen. Und als die Stadt der Elben deutlicher zu sehen war, blieb Pado erst einmal ehrfürchtig stehen. Er kannte ja durchaus Elbensiedlungen, Bruchtal oder auch die Höhlen Thranduils, doch Mithlond war wieder etwas ganz anderes. War Thranduils Reich sehr fest in Mittelerde verwurzelt gewesen, hatte Bruchtal schon etwas erhabener gewirkt. Doch Mithlond, hier am Rande der bekannten Welt, schien fast schon ein wenig entrückt zu sein. Voller Neugier folgte er den beiden anderen dort hinein.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: PadogasTook]

Da war er also. Die Elben in Mittelerde hatten wahrlich prächtige Städte und Bauten, aber Mithlond war schon ein ganz besonderer Ort und jedes Mal, wenn Ardagast diesen besuchte, fühlte er eine ganz besondere Aura. Zweifellos lag es vor allem daran, dass es der Hafen in Richtung Heimat war. Eine Heimat, die er selbst für seine Verhältnisse, eine lange Zeit nicht gesehen hatte. Sehnsucht überkam den alten Zauberer. Die silberfarbenen Türme, die im Licht der untergehenden Sonne glänzten, stiegen prächtig und hoch gen Himmel empor. Am Ende des Golfs von Lhûn waren zwei Berge, welche den Eingang zum Hafen bildeten. Sie erlaubten einen flüchtigen Blick zum gewaltigen Belegaer. Die letzte Etappe vor seiner Heimat. Ardagast wand sich an die beiden Hobbits und erlaubte ihnen für einen kurzen, flüchtigen Moment sein wahres Gesicht zu sehen. Für den Bruchteil einer Sekunde sah der Zauberer plötzlich nicht mehr uralt aus, sondern viel jünger. Seine Falten waren fort und seine Haare schwarz. ’’Seht, meine Freunde. Dieser wundersame Ort ist das letzte Tor vor den unsterblichen Landen. Hier nun, an den Ufern des Meeres, kommt das Ende unserer Gemeinschaft. Denn ich werde vorerst hier verweilen und meine Zeit mit Nachdenken verbringen’’, erklärte der Zauberer freundlich, ehe sie von einem Elben empfangen wurden, der näher an sie heran trat. ''Willkommen in Mithlond, Thorondil. Gleiches gilt für Eure Begleitung''

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: DerDunkelgraue]

Pado schaute Ardagast noch einen Moment an, während der Elb sie begrüßte. Er wusste ja, dass Ardagast alt war, aber diesen jungen Widerschein seines Freundes zu sehen, brachte ihm die lange Zeit, die Ardagast schon existieren musste, erst deutlich zu Bewusstsein. Wie gerne würde er einmal den Alten in seiner Heimat sehen mit seinem wahren Aussehen. Doch das war einem Hobbit nicht beschieden und vielleicht war das auch gut so. Der junge Ardagast schien so weit entrückt und auch so viel mächtiger zu sein, dass ihm der Alte viel näher war.
Als der Junge aus seinen Grübeleien auftauchte, waren sie schon ein ganzes Stück durch die Gassen Mithlonds gegangen. Alles schien nach oben zu streben in diesem Ort. Es gab anscheinend kein Gebäude, das keine Türmchen aufweisen konnte oder hoch nach oben strebende Bögen. Mithlond erstreckte sich am Ufer des Lhûn bis hinauf an die ersten Ausläufer der umgebenden Berge. Ein Gebäude schien höher zu sein als das andere und sie waren verbunden durch hochbeinige Treppen, die auf filigranen Bögen zu schweben schienen.
Pado konnte sich kaum sattsehen. Er war zwar ein typischer Hobbit, der nicht verstand, warum man in großen Höhen wohnen wollte. So eine schöne bodenverbundene Hobbithöhle war da viel mehr nach seinem Geschmack. Aber er erkannte die Ästhetik dieser Bauweise und wusste sie zu schätzen. Ja, sie passte zu diesen dünnen langbeinigen Gestalten, die hier überall die Treppen, Wege und Gassen beschritten. Pado grinste, was würden diese sagen, wenn er und seine Cousins hier unter lautem Geschrei durchsausen würden? Hier schien alles so gediegen, ruhig und angemessen abzulaufen.
Der Elb führte sie durch eine schmale Gasse auf einen runden Platz, dessen vier Himmelsrichtungen mit Statuen markiert waren. Rechts hinauf ging eine lange schwungene Treppe, die mehrfach die Richtung wechselte, um dann in einem der hoch aufstrebenden Gebäude zu münden. Hier hinauf kletterten sie. Pado kam nicht umhin die Stufen zu zählen: „Zweihundertneunundsiebzig, zweihundertachtzig, zweihunderteinundachtzig…!“

Isengar hatte das Staunen seines Sohnes lächelnd beobachtet. Ja, so war es ihm auch ergangen, als er hier seine ersten Versuche unternommen hatte, etwas über die Herkunft der Hobbits herauszufinden. Cirdan, der ihn wohlwollend begrüßt hatte, war damals sehr erstaunt gewesen, dass ein Hobbit doch tatsächlich bis ans Meer kam. Und dass dieser Hobbit willens war, weite Reisen auf sich zu nehmen um noch mehr Wissen zu erlangen, hatte ihn doch beeindruckt. Bis dahin hatte er dieses kleine unscheinbare Volk wohl wenig beachtet. Zu verschieden waren die Wege der Elben und Hobbits im Allgemeinen. Jedenfalls gab er Isengar alle Informationen, die er hatte und erlaubte dem Hobbit auch die umfangreiche Bibliothek zu nutzen. Letzteres war ein etwas mühsames Unterfangen gewesen, da Isengars Sindarin nur sehr spärlich, Quenya gar nicht vorhanden war. Aber der Bibliothekar war mehr als hilfreich gewesen und hatte oft die Rolle des Übersetzers übernommen.
„Herr Isengar, wenn Ihr von Eurer Reise zurückkommt, gebt mir einen Bericht darüber, was Ihr herausgefunden habt!“, mit diesen Worten hatte Cirdan ihn schließlich verabschiedet. Nun, das wollte er jetzt gerne tun.

„Fünfhundertsiebenundneunzig, fünfhundertachtundneunzig… puh, langsam könnten wir mal da sein!“ Pado blieb keuchend stehen. Isengar gab ihm einen Schubs von hinten. „Nun, nicht schlapp machen. Noch bis zu diesem Bogen, dort geht es in Cirdans Hallen!“ Doch um der Wahrheit die Ehre zu geben, war der Ältere ganz froh, dass sein Junge stehen geblieben war. Denn auch er selbst war reichlich außer Puste. Ardagast, der noch zwei Treppenkehren weiter unten war, sah mit finster gerunzelter Stirn zu ihnen hinauf.
„Komm, alter Freund, es sind vielleicht noch vierzig Stufen. Dann ist es geschafft!“ Isengar winkte dem Zauberer aufmunternd zu.

Pado, wieder bei Atem, sah sich um. Unten im Hafen lag ein schlankes Schiff mit eingerollten Segeln vor Anker. Die Elben, die genau wie sie treppauf und treppab steigen mussten, schienen eher zu schweben als zu klettern. Wie machten sie das nur? Der Junge stellte sich gerade vor, wie seine Zwergenfreunde hier hinauf- und hinunterstampfen würden. Ein Grinsen strich über sein Gesicht. „Vater, ich bin mir sehr sicher, wäre dies eine Zwergensiedlung, gäbe es hier all diese Treppen nicht sondern eher Flaschenzüge und Seilbahnen. Du hättest mal tiefer im Erebor schauen müssen. Da gab es die interessantesten Konstruktionen!“
In diesem Moment stapfte Ardagast an ihnen vorbei, noch immer die Stirn in angestrengte Falten gelegt. Schnell folgten die Hobbits ihm. Und schließlich kamen die Stufen tatsächlich an ein Ende und sie betraten eine wunderschöne luftige Marmorhalle mit einem kleinen Springbrunnen in der Mitte, um den einige Bänke aufgestellt waren. Der Elb, der sie begleitet hatte, deutete darauf: „Nehmt Platz, liebe Gäste, erfrischt euch. Der Herr Cirdan wird gleich bei Euch sein!“

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HerrinGaladriel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: PadogasTook]

Hi,

Kann man hier im Rpg noch mitmachen?
Und wo ist eigentlich eure Info, wo man seine Charabeschreibung reinstellen kann?
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HerrinGaladriel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: HerrinGaladriel]

Hallo, ist hier keiner mehr?
Ist dieses Rollenspiel hier überhaupt noch aktiv?
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: PadogasTook]

Ich habe dir vor 6 Tagen eine PM geschickt und dir alles erklärt...

Da der erste Post jetzt viel zu alt ist (hab nen Mod angeschrieben um den zu entfernen), kann ich dich dann bitten wenigstens den zweiten Post von heute zu löschen?

Danke.

P.S.: Hier wäre übrigens unser Disk. Thread, wo man nicht-RPG Posts schreiben kann, anstatt hier alles in's RPG zu schreiben, wo es nicht reingehört: http://forum.herr-der-ringe-film.de/showflat.php/Number/6032089#Post6032089

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