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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX

RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Finbar]

Ardagasts wortwörtliches Auftauchen beendete das emotionale Gespräch abrupt. Kára drehte sich schnell weg und packte am Wasser hastig ihre Sachen zusammen. Schnell zog sie sich etwas über. Es war eine Sache, nackt vor Finbar zu stehen, aber eine andere, von Ardagast so gesehen zu werden.
Warum hatte der Zauberer nur ausgerechnet jetzt auftauchen müssen? Vielleicht hätte das Gespräch ja doch noch eine Wendung genommen.
Kára presste die Lippen aufeinander. Es war alles so schief gelaufen. Sie hatte Finbar angesehen, wie verletzt er war, und sie wünschte sie könnte ihre Worte noch einmal zurücknehmen. Warum musste sie nur so misstrauisch sein? Warum dachte sie so viel nach? Sie schnürte ihre Tunika zu, zog die Stiefel an und machte sich auf den Weg zurück zum Rest der Gruppe. Vor sich hin fluchend über ihre Dummheit entfernte sie sich von dem See. Ein Teil von ihr hoffte, dass Finbar ihr folgen würde, aber das passierte nur in Geschichten. In der Realität würde es wohl keine zweite Chance geben.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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"I belong with my brother!"
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: RoisinDubh]

Ein weiterer, schon milder Frühlingsabend war angebrochen.
Das Feuer flackerte hell und Bifur schnitzte nahebei an Etwas, was wohl ein Spielzeugtier werden würde. Noch immer war es ungewohnt für Dwalin, Bifur ohne Axt im Kopf zu sehen. Und ihn sprechen zu hören, wenn auch langsam, stockend und in unbeholfenem Westron. Aber er sprach.
Zur gleichen Zeit vor einem Jahr hatten sie die unliebsame Begegnung mit den Trollen gehabt und deren Höhle gefunden. Nun stand eine goldgefuellte Kiste neben Bilbos Rucksack. Die Zwerge waren uebereingekommen, dem Hobbit gebühre das Gold, da er keinen Schatzanteil laut Vertrag bekommen hatte. Sie selbst hatten dennoch alle aus gesorgt. Dwalin setzte sich an Bilbos Seite und betrachtete das kleine Schwert, das dieser gerade schärfte. Es war jenes aus dem Trollhort, das Thorin damals vor Azog gerettet hatte. Dwalin beugte sich zu dem Hobbit, denn ihm waren die fein gravierten Linien auf der Klinge der Waffe aufgefallen. Er war sicher, dass sie vor einem Jahr noch nicht da gewesen waren. "Was steht da, Bilbo?" Der Krieger mochte Elben nicht sonderlich mögen, ihrer verschlungenen Ornamentik war er aber nicht abgeneigt.

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Ailin]

Während sich Finbar und Kara für Ardagast unerklärliche Blicke zuwarfen, grinste der Zauberer völlig ahnungslos in sich hinein. Er teilte sich eine Pfeife mit Gandalf und hatte bereits einige kräftige Züge des nicht besonders starken, aber dafür äusserst wirkungsvollen Langgrundblattes in sich.

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: DerDunkelgraue]

Bilbo strich versonnen über die schön verzierte Klinge und schmunzelte: „Weißt du, Dwalin, als ich auf dem Herweg hier dieses Schwert von Gandalf bekommen hatte, habe ich es in Bruchtal sehr eingehend untersucht. Immerhin erzählte damals Elrond die Geschichten der großen Schwerter, die Gandalf und Thorin aus dem Trollhort mitgenommen hatten. Vielleicht war mein Schwert ja auch berühmt. Doch dein Bruder nahm mir diese Hoffnung schnell, er wäre sich nicht sicher, ob es sich überhaupt um ein Schwert handele oder doch eher um einen Brieföffner!“ Bilbo zog eine Grimasse als er Pado auf der anderen Seite kichern hörte.
„Inzwischen ist viel passiert und dieser Brieföffner hat mehr Blut geschmeckt, als er sich im Trollhort je hat träumen lassen. Im Düsterwald haben die Spinnen sehr unter ihm zu leiden gehabt. Und so gab ich ihm dort den Namen „Stich“. Danach hat er diesem Namen noch mehr als Ehre gemacht.“ Er zog mit dem Fingernagel die geschwungene Verzierung nach. Schließlich hielt er das Schwert dem Zwerg zur genauen Betrachtung hin. „Als wir jetzt in Bruchtal Zwischenstation gemacht haben, hab ich Herrn Elrond gebeten, eine passende Inschrift in Elbisch zu entwerfen. Der Herr von Bruchtal war so freundlich dies zu tun und hat es auch direkt von einem seiner Söhne eingravieren lassen.“
Pado, der von der anderen Seite des Feuers mit zugehört hatte, fragte ungeduldig: "Ja, aber was steht denn nun da? Du hast Dwalins Frage noch nicht beantwortet!"
Bilbo hob eine Augenbraue, immer diese Ungeduld der Jugend: "Dort steht, so erklärte mir Herr Elrond "Stich ist meine Name. Ich bin der Spinnen Fluch"!

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: PadogasTook]

Finbar hörte nur mit halbem Ohr zu. Das Baden hatte ihn müde gemacht, das Feuer lullte ihn in Erinnerungen und Kára? Tja, Kára saß mit angezogenen Knien so weit fort von ihm wie es nur irgendwie ging, ohne aus dem Kreis der Gruppe herauszufallen, hatte ihre Arme um ihre Beine gelegt und schien tief in Gedanken versunken zu sein. Ab und zu sah Finn verstohlen hinüber, aber wann immer sie ihren Blick hob, schaute er schnell weg. So vor sich hin sinnierend ließ er die schönen Edelsteine durch seine Finger gleiten, die Ailin in ihrer Halskette verarbeitet hatte.
*Tja, große Schwester,* dachte er bedauernd, *sieht nicht aus, als würde das ein Hochzeitsgeschenk. Sei mir nicht böse.*

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Finbar]

'Nicht nur der Spinnen Fluch, Bilbo!" präzisierte Dwalin, während ihm Bilder in den Kopf schossen, wie der kleine Hobbit mit diesem winzigen Schwert drei ausgewachsene Warge plus ihre Reiter angegriffen hatte. Nachdem er mal eben in einen Ork mit erhobenem Schwert einfach hineingelaufen und diesen ohne Umstände abgestochen hatte, als hätte er nie was anderes getan. Um Thorin zu retten. Der unkriegerische, naive Halbling. Während ihn Thorin erst Minuten früher unwirsch angefahren hatte ob seiner Unfähigkeit zu dieser Mission.
"Was bei Mahal hast du dir eigentlich damals dabei gedacht, Bilbo, in diesen Ork hinein zu laufen, ausgerechnet du?" Das hatte Dwalin damals schon gewundert, obwohl er dem Hobbit unendlich dankbar dafür war, hatte dessen schnelles Eingreifen doch seinem Freund das Leben gerettet.Wann hatte diese so ungleiche Freundschaft zwischen dem kriegerischen Zwergenprinzen und dem biederen Halbling eigentlich begonnen?

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Ailin]

„Hm“ Bilbo legte den Kopf etwas schief, „ich glaube, gedacht habe ich in diesem Moment nicht wirklich. Sonst hätte ich’s wohl nicht gemacht!“ Ein schiefes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Aber immerhin hatte ich kurz vorher versprochen, euch zu helfen euer Zuhause wiederzubekommen. Da konnte ich doch nicht einen Augenblick später alles den Bach runtergehen lassen.“

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: PadogasTook]

Dwalin grinste zurück. Natürlich! Wenn Bilbo vorher drüber nachgedacht hätte, hätte er sich wohl nie getraut, Thorin zu helfen. Erstaunlich, dass diese Rettungsaktion gut gegangen war. Allzu leicht hätte sie Bilbo das Leben kosten können.
"Ich schätze, Mahal mag dich, Bilbo, und hält seine schützende Hand über dich. Kaum einen Kratzer, selbst in der grossen Schlacht. Du wirst eine Menge zu erzählen haben, wenn du wieder daheim bist."

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Ailin]

„Nun, in der Tat habe ich vor meine Erlebnisse niederzuschreiben!“, Bilbo sah verständnisheischend zu seinem Onkel. „Denn es gibt nicht gerade viele Hobbits, die weiter als Bree reisen. Bloß weil hier am Lagerfeuer fast genauso viele Hobbits sitzen wie Zwerge, heißt das nicht, dass wir alle ein reiselustiges Völkchen sind!“
An dieser Stelle mischte sich Isengar ein: „Nun, mein lieber Neffe. Wir müssen mal sehr reiselustig gewesen sein, denn auf meinen Reisen habe ich ein von Hobbits erbautes Dorf gefunden, das im Tal des Anduin lag, nicht mehr bewohnt und großenteils verfallen. Aber es ist eindeutig. Und was uns mal vom Anduin über das Nebelgebirge und die Wildernis ins Auenland getrieben hat, wüsste ich zu gern!“
Bilbo hatte dem Onkel fasziniert zugehört: „Ich denke, Isengar, wir werden noch manch spannend Abend miteinander verbringen!“ Dann wandte er sich wieder an Dwalin: „Ich befürchte nur, dass unsere gemütlichen Auenlandbewohner kein großes Interesse an Abenteuer- was auch immer- Geschichten haben werden. Denn so etwas gehört sich nicht für einen anständigen Hobbit!“
„Ein Hobbit tut sowas nicht!“, Pado und Isengar sagten es fast im Chor und mussten dann laut lachen. „Auf Tante Rubella!“ rief Pado und hob seine Trinkflasche.

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