Zum Inhalt springen

Passwort vergessen?

Jetzt registrieren

herr-der-ringe-film.de

Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Gerade gelesen & schon zu einem Urteil gekommen! - Lektüren Nr. 2

sphnix

Gefährte

Gerade gelesen & schon zu einem Urteil gekommen! - Lektüren Nr. 2

Da hats aufgehört:
http://forum.herr-der-ringe-film.de/showflat.php/Number/6025416#Post6025416


no suicides permitted here, and no smoking in the parlor

(Moby Dick)
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

sphnix

Gefährte

Timm [Re: sphnix]

http://forum.herr-der-ringe-film.de/showflat.php/Number/6025357#Post6025357

Uwe Timm, Ikarien



Ziemlich sehr positiv rezipiert. Gott weiß, wieso:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/u...-a-1163385.html
https://www.zeit.de/2017/41/ikarien-uwe-timm-roman

Da die Zeitungskritiken einen mir unverständlichen Hang zur Nacherzählung haben (was das schon immer so schlimm?), erspare ich mir alles in diese Richtung und liste einfach auf, was mich an diesem Buch gestört hat.

1.)
Timm hat keine Sprache.
Und das liegt nicht daran, dass ein großer Teil des Buches Figurenrede ist. Die Passagen funktionieren gerade als Figurenrede nicht, denn so redet kein Mensch; so redet und denkt kein 80jähriger, der sich erinnert (und diese Erinnerungspassagen machen keinen kleinen Teil des Buches aus).
Immer, immer, immer wieder soll die Figurenrede Informationen und Diskurs transportieren, und dieser Zweck drückt fett durch die dürftigen sprachlichen MIttel. Besonders schlimm wird es, wenn es um Literatur geht, da nähert sich die Erzähweise den Niederungen einer Ulla Hahn:

"Die Maßnahme. Das Stück, ein politisches Lehrstück, was im Dezember 1930 im Haus der alten Berliner Philharmonie uraufgeführt worden. Brecht hat das Stück nach dem No-Theater mit Masken angelegt. [...; hier folgt quasi eine Zusammenfassung der Stück-Handlung] Es war, das muss ich sagen, eine bewegende Aufführung, auch für mich, der dem Inhalt, der Botschaft, höchst kritisch gegenüberstand." (S. 425/426)

Das sagt nicht die Figur. Das sagt Uwe Timm, der uns über dies und das unterrichten will.


2.)
Die Frauen. Ach.
Domestizierte, einmal gut abgestaubte, zugleich unabgründige und unsympathische 08/15-Männerheterostupidität.
Die Frauen sind schön und eher lieb und meistens gut, wenn auch nicht ganz unkapriziös, und es ist alles so unreflektiert und jugendbuchhaft und unnötig, und selbst der Sachverhalt, dass sich die Nachkriegsgermaninnen immer ja auch ein bissl mindestens halb prostituieren, ist irgendwie Banane und nur ein Randthema, während im Vordergrund harmonisch-diskret geschlechtsverkehrt wird.
Die Erinnerungen des 80jährigen an die blonden Zöpfe eines Ikarier-Mädelchens: Von abstoßender Sentimentalität; eine ganz und gar gräßliche Landliebe-Erotik.
Die Affären des dem Alten zuhörenden US-Soldaten: leere Semi-Idyllen, die sich an den weißen Söckchen der Frau aufgeilen.
Die Geschichte des Alten mit seiner „Frau“ Lisaweta: eine präfaschistische Gartenlaubenparty:

Lisaweta. Ich war doch schon ein älterer Mann, über Mitte sechzig, während sie Ende vierzig war. Allerdings sah sie weit jünger aus. Dieser Altersunterschied hat sie nicht gekümmert. Auch nicht, was die Leute dachten. Sie war von großer Stetigkeit.“ (S. 422)
Na das ist doch fein. Und es geht noch besser weiter, denn Lisaweta hat ein Haus gemietet,
umgeben von einigen Apfel- und Kirschbäumen. Eine kleine Obstwiese, die noch ein wenig von dem Dörflichen des alten Schwabing bewahrt hatte. [...] Ich konnte meine Artikel für das Gewerkschaftsblatt an einem Gartentisch unter einem Kirschbaum schreiben. Eine Idylle. Auch die hat es in meinem Leben gegeben. Kurz nur, aber doch bleibend in meinem Empfinden bis heute. Am Sonntag gab es Streuselkuchen, den Lisaweta so ganz unvergleichlich backen konnte.“ (S. 423)

Bei diesem Satz war ich dann draußen, und zwar endgültig.

Man verstehe mich nicht falsch, ich will nicht darauf hinaus, dass man über die Nazis nur mit einen 24/7-Dauersorgenfaltgesicht schreiben kann. Aber hier wird zwischen der unendlich klebrigblöden Idylle und dem Horror kaum vermittelt; und es müsste vermittelt werden, wenn das Thema des Buches doch irgendwie die gemeinsamen Ursprünge von sozialen Utopien und eugenischem Züchtungsirrsinn sein soll. Nur leider:


3.)
Das Scheitern an der Schilderung der perversen, repressiven, verseuchten, fetischhaften Struktur des Ottonormalerotischen ist getreues Spiegelbild des Scheiterns an der Darstellung irgendwelcher Nazischrecken.
Das höchste der mulmigen Gefühle ist, wenn eine amerikanische Soldatin bei einer Party am Schluss ins Gebüsch kotzt, weil der Alkohol, der die gute Bowle so gut macht, der wiederaufbereitete Alkohol ist, in dem experimenthalber präparierte Kaninchenhirne eingelegt waren. So recht gut läuft das mit dem Fraternisieren deshalb also doch nicht. Nur, das ist dann irgendwie schon das krasseste an Unbehagen, das das Buch schafft, das von Massenmorden, Rassenirrsinn, einem selektiven Blick auf Menschen usw. handeln möchte. Stattdessen produziert es, das Wort fiel schon, Idyllen am laufenden Band. Diese Idyllen sollen gebrochen werden, klar; mehr als einmal klingt es so in die Richtung „hui, diese schöne deutsche Landschaft, und dann haben sie sowas Böses wie die Nazis!“ Aber das Buch schafft es nicht, „die Nazigräuel“ etc. zu etwas zu machen, was das Leben, das Denken, das Inderweltsein von Lieschen Müller irgend tangiert, irgend substanziell betrifft. Mei, die Nazis sind halt bös. Und dem Deutschen an sich muss der Wagner-Germanen-Herrenbullshit ausgetrieben werden. Eh klar. Darüber hinaus? Haben die deutschen Frauen schöne weiße Söckchen und Kleidchen - sind die Deutschen irgendwie schuld - und die Amis dann doch ganz patente Kerle. Und die Nazis irgendwie böse Spießer, was alles nichts daran ändert, dass man an heiteren Tagen gerne mit dem Boot übern See oder dem Auto durch die Landschaft brettert. Das Böse ist, sowohl ideologisch wie auf der Ebene des Individuums, immer irgendwie anderswo. Das ist ein Grund, weswegen die verhandelten Themen so blass bleiben.
Der andere Grund ist ganz schlicht der, das das Reflexionsniveau nicht sehr hoch ist. Nun ist das Buch allerdings wahrlich ein Thesenbuch; streckenweise denkt man: „Hätte der Man doch einen Essay geschrieben, oder eine geschichtliche Studie - aber warum einen Roman?“ Nur: Ein Essay mit nichts als dem Thesenmaterial des Buchs wäre elend dürftig. Die Gedanken kullern auf Golfballniveau herum; man hat das auch alles irgendwie schon anderswo mehrfach gelesen. Bei Klaus Kordon, zum Beispiel, und bei gefühlten dutzenden anderen wohlmeinenden Jugendbüchern der 80er, in denen Autoren „die Nazizeit“ für nachwachsende Generationen aufarbeiten.


4.) Um das anschaulich zu machen, zitiere ich 2 weitere besonders scheußliche Passagen, in denen das Unglück der Buchreflexion hoffentlich deutlich wird.

a) „Wollte ihm [Ploetz, dem Eugeniker] wohl auch von meinem Glück erzählen, diesem späten Glück, das uns, Lisaweta und mir, leider keine Kinder mehr bescheren konnte, ja, auch das ging mir durch den Kopf, ein Moment der Trauer, nicht mit ihr Kinder haben zu können, aus Liebe, aus tiefer, tiefer Zuneigung und nicht aus dem Gedanken, man müsse sich vermehren, müsse den Volkskörper stärken. Vielleicht wollte ich dem früheren Freund ebendas versuchen zu erklären, was Liebe sein kann, die nicht allein auf Fortpflanzung gerichtet ist.“ (S. 430/431)

b) „Ich [wie oben: der erzählende 80jährige] weiß, mir ist ein schwärmerischer Blick auf Frauen eigen, Frauen, die tätig sind und überdies das Glück des Ebenmaßes haben. Es ist ein unsozialer Blick, denn das schöne Antlitz ist ein Geschenk der ungerechten Natur. Und doch kann man sich diesem Geschenk mit seiner die Wünsche treibenden Kraft nicht entziehen.“ (S. 301)

Diese Passagen sind deswegen so bezeichnend, weil sie den erzählenden 80jährigen eigentlich als jmd. zeigen, der tatsächlich affiziert von einer biologistischen, Kategorien naturalisierenden Art zu denken IST:
Biologische Elternschaft wird von ihm als tief-wahr-usw. beschrieben, „Schönheit“ wird als ahistorischen Größe behauptet, Schönheitsempfinden zum Schicksal erklärt. Nur: Diesen Alten inszeniert der Text in jeder denkbaren Weise als lauteren, „sympathischen“ Gegenpol zu Ploetz; der Text glaubt also all die vom Alten behaupteten Gegensätze, die in Wahrheit keine sind, sondern zusammengedacht werden müssten. Aber niemand im Text denkt sie zusammen. Die schlechten Alternativen, zwischen denen sich der Text bewegt, ist einerseits die eugenische „Radikallösung“ der Ungleichheit, auf der anderen Seite das milde soziale Herumbasteln und Verwalten und Ausgleichen der angeblichen natürlichen Ungleichheiten. Und die Tiefenschärfe der Gesellschaftsanalyse ist dementsprechend äußerst nicht vorhanden; politische Analysen landen entweder bei „Gewalt ist nicht schön, und Kapitalismus vielleicht auch nicht“-Weisheiten oder bei „Stalin ist die verachtenswerteste Gestalt in der Geschichte des Sozialismus“ (428) oder bei:
„Braucht es den religiösen Kitt, um eine kommunistische Gesellschaft aufzubauen? Ich persönlich bin davon überzeugt, dass dies nicht notwendig ist, aber es braucht ein ästhetisch-ethisches Wollen. Eine Schulung der Gefühle. Grundlage müsste die Entwicklung von Mitempfinden sein, auch eine Schule der kritischen Rede und Gegenrede, die Verletzung und persönliche Herabsetzung vermeidet.“ (S. 462)


Da kann ich dann eigentlich auch gleich Grudrun Pausewang lesen. Oder in die SPD eintreten, über die Tucholsky so schön gesagt hat, was auch auf diesen Text zutrifft:
Hier können Familien Kaffee kochen.
http://gutenberg.spiegel.de/buch/16-satiren-7810/13


no suicides permitted here, and no smoking in the parlor

(Moby Dick)

Geändert durch sphnix (15.05.2018 19:01)

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

ratatoeskr

Gefährte

Re: Timm [Re: sphnix]

In Bezug auf:
mir unverständlichen Hang zur Nacherzählung



Zum Rest sag ich nix, da ich das Buch nicht kenne, aber das finde ich doch eigentlich sehr positiv - natürlich erwarte ich mir von einer Buchkritik deutlich mehr als den Inhalt, aber so ein einigermaßen gründliches "Worum geht`s" ist doch hilfreich, um beim Rest sagen zu können ob ich es trotz/wegen der Kritik dann lesen will oder nicht bzw. was ich von der Kritik halte.
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

sphnix

Gefährte

Re: Timm [Re: ratatoeskr]

Meine Zitate sollten dir genug an die Hand geben!

Ne, aber zum Inhaltsgedöns:
Ich wäre eher für eine Trennung von Kritik und Nacherzählung. Ob das im Text geschieht (Kritiker fasst erst den Inhalt zusammen und kritisiert dann) oder aber getrennt (Verlag liefert halbwegs zuverlässige Inhaltszusammenfassung und Kritiker kritisiert, oder zwei verschiedene Journalisten machen das) ist mir egal. Es nervt mich aber tierisch, wenn ich das so miteinander verklebt habe, dass ich mir bei fünf Kritiken fünfmal den Inhalt geben muss. Und erst recht nervt es mich, wenn die Inhaltsvermittlung auf Kosten der kritischen Inhalte geht. Eine Kritik ist keine Leseempfehlung und kein Gratis-Service für Verlage, oder sollte das zumindest nicht sein (sich nicht als das verstehen, meine ich).


no suicides permitted here, and no smoking in the parlor

(Moby Dick)
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

ratatoeskr

Gefährte

Re: Timm [Re: sphnix]

sphnix schrieb:
(Verlag liefert halbwegs zuverlässige Inhaltszusammenfassung



ich meine, du hast natürlich vollkommen recht. Aber
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

sphnix

Gefährte

Re: Timm [Re: ratatoeskr]

Ich meine nicht das, was man gemeinhin aufm Klappentext liest


..

Hey, ich hab heute einen pünktlichen Handwerker erlebt; ich glaube wieder an Dinge.


no suicides permitted here, and no smoking in the parlor

(Moby Dick)
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

ratatoeskr

Gefährte

Re: Timm [Re: sphnix]

sphnix schrieb:
Ich meine nicht das, was man gemeinhin aufm Klappentext liest




ich auch nicht; aber der Klappentext wie auch die Inhaltsangabe von Verlag, Agent etc. sind -eigentlich- die Textsorte Pressetext und erfüllen somit einen ganz anderen zweck (auch wenn sich das Ergebnis nicht notwendigerweise groß unterscheiden muss, weil ein teil des Zwecks ja darin besteht, dass der Pressetext so tut, als ob er ein kleiner ehrlicher Bismarckler wäre und nur informieren wolle.

..

In Bezug auf:
Hey, ich hab heute einen pünktlichen Handwerker erlebt; ich glaube wieder an Dinge.



Lass das
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

sphnix

Gefährte

Re: Timm [Re: ratatoeskr]

Ok. Das immerhin fällt mir leicht.


no suicides permitted here, and no smoking in the parlor

(Moby Dick)
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Sarwen

Gefährte

Re: Timm [Re: sphnix]

City of Bones - Chroniken der Unterwelt
Hab das Buch,schon vor 1.Jahr gelesen.
Durch die TV-Serie hatte ich es in der neuen Auflage wieder gelesen.
Und fand es diesmal spannender,über Clary und Jace die Schattenjäger (Niphilim) sind.
Ist so ähnlich wie Supernatural,freue mich schon auf dem 2.Band.

Nin o Chithaeglir,lasto beth daer:
Rimmo nin Bruigen dan in Ulaer!
Nin o Chithaeglir,lasto bethe daer:
Rimmo nin Bruinen dan in Ulaer! ~ Arwen
  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht

Corydoras

Gefährte

Zuletzt gelesen [Re: Sarwen]

River of Blue Fire von Tad Williams
(Buch 2 der Otherland Reihe)

Nachdem ich letztes Jahr mit Otherland begonnen habe, aber irgendwie im zweiten Buch steckengeblieben bin, habe ich jetzt noch einmal begonnen und befinde mich mittlerweile bereits in Buch 3.

Mein Grund für den damaligen Abbruch war sicher, dass ich nicht mit der nötigen Konzentration herangegangen bin. In Buch 2 nämlich eröffnen sich auf einmal eine Reihe neuer Plots und wenn man da nicht gut genug aufpasst, wird man von ihnen überrannt. Dieses Mal aber war ich vorbereitet und es ging gut weiter.

Immer wieder lese ich über Otherland, dass es zu lang ist, nichts passiert, langweilig ist, etc.... dem kann ich ehrlich gesagt nicht zustimmen. Ich lese derzeit in einem Höllentempo, weil ich alles so spannend finde. Ja, im zweiten Buch springen die Charaktere von einer Simulation im Otherland zur nächsten, aber überall tun sich neute Enthüllungen auf, von daher finde ich das nicht redundant. Auch tun sich im RL einige interessante Handlungsstränge auf. Wo zb die Sache mit Christabel hinführt kann ich mir im Moment kaum vorstellen.
Auch kommen hier nun endlich einige popkulturelle Referenzen hinzu, vor allem aus der Literatur. Von Tolkien über H.G. Wells bis hin zu den Klassikern des späten 19. Jahrhunderts findet einiges Erwähnung. Am meisten habe ich mich aber über das Blade Runner Zitat gefreut.

Mochte ich Paul Jonas im ersten Buch nicht sonderlich, hat er sich jetzt zu meinem Favoriten gemausert. Bin echt gespannt, was da passieren wird!

Auch bin ich immer wieder überrascht, wie sehr das Buch allein die Entwicklungen der letzten 20 Jahre vorweggenommen hat. Es wurde Mitte der 90er geschrieben, als das Internet noch... nun... rudimentär war. Wlan hat Tad Williams zwar nicht vorausgesehen (Es wird immer wieder nach Stationen gesucht, in die man seine Geräte anschließen kann), aber vieles andere ist erstaunlich akkurat... Das Runterladen von Musik, Filmen und Büchern aus dem Netz, die sogenannten "Datapads", also unsere Smartphones, die man immer bei sich hat, und interessanterweise auch die heutige Netzkultur der sozialen Medien:

"That was the great drawback of the net, as well as its glory - anybody could get hold of anything and make whatever they wanted out of it; it was a treasure trove for amateurs, cranks, and outright loonies."

oder über das verbreiten von fake news (es ging um eine vermeintliche Krankheit, die Krill überträgt):

"People can say anything. 'Have you seen this? They call it Mad Krill Disease.' like it's a joke. We harvest millions of tons of this healthy marine protein, and it gets put into thousands of healthy products, and all someone has to do is put some stupid joke on the net and our lives and livelihoods are threatened."

Ich kam immer wieder an solche Stellen, die mich angesichts der Zeit, in der sie geschrieben wurden, richtig überrascht haben. Freu mich also schon, was Buch 3 und 4 noch bringen werden.

___________________________________


Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin

Geändert durch Corydoras (20.05.2018 10:07)

  • Extras: Nachricht drucken
  • Auf den Merkzettel
  • Moderator benachrichtigen
  • Sende diesem Benutzer eine private Nachricht
Zusatzinformationen
Thread drucken