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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Der Platz leerte sich. Langsam folgten die Zwerge Dwalin und den anderen. Wenige blieben zurück und Finbar fragte sich, was man nun von ihm erwartete? Würde Ailin die Ehre zuteil werden, im Erebor beerdigt zu werden? Oder sollte er hier draussen ein Grab für sie schaufeln? In der Erde, auf der sie gefallen war? Nein, das fühlte sich nicht richtig an. Etwas ratlos sah er zu seiner Base hinüber.
"Sie soll nach Hause zurückkehren, Frotha." sagte er leise und gebrochen. "Jetzt, da es wieder ein Zuhause ist."
Eine Weile sah er zum Berg hinüber, dann sprach er aus, was ihn beschäftigte: "Dürfen wir sie dorthin bringen, auch wenn wir nicht zu Thorins Linie gehören?"

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Finbar]

Frótha sah ihren Cousin an, während sie kurz überlegte.
“Ja, sie hat geholfen den Erebor zurück zu erobern, ihr muss einfach ein Ehrenplatz zukommen.“
Die anderen Zwerge hatten bereits Tragen zusammen gebaut und so auch eine für Ailin, auf welche Frótha begann ihre Cousine zu ziehen. Auch wenn sie Dwalin sah, wie er Thorin trug wusste sie doch, dass sie selbiges nicht für ihre Base tun konnte, merkte sie doch immer noch den Schmerz in der Seite.
Als Ailin schließlich auf der Trage war schaute sie fragend zu Finbar auf, ob er sie mit tragen würde.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aerlinn2]

Als Pado sah, wie Frotha Ailin auf die Trage bettete und dann Finbar fragend ansah, schluckte er kurz und stand dann auf. Auch er wollte helfen die Freundin nach Hause zu tragen. Es war das Letzte, was er für sie tun konnte. Schweigend gesellte er sich zu den anderen und stellte sich an eine Ecke der Trage. Es würde ein langer Weg nach unten werden.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

Káras Blick wanderte zu Finbar, Frótha und Pado, die um Ailin herumstanden. Eine Ecke der Trage war noch frei. Kára bezweifelte nicht, dass die beiden Zwerge allein kräftig genug waren, selbst Pado wurde eigentlich nicht gebraucht. Aber es gab Lasten, die waren schwerer als der größte Fels, und niemand sollte sie allein tragen müssen.
"Ich komme nach", sagte sie leise zu Bofur, der ihrem Blick folgte und verständnisvoll nickte.
Kára atmete tief durch und schritt zu den anderen herüber. Sie zwang sich, noch einmal in Ailins Gesicht zu blicken. Ihre Augen waren geschlossen; sie sah friedlich aus.
Kára legte Finbar kurz die Hand auf die Schulter und drückte sie leicht. Sie hätte gerne etwas gesagt, aber die Worte wollten nicht kommen, und so hoffte sie, dass er es auch so verstand.
Du musst das nicht allein durchstehen.
Dann stellte sie sich neben Pado auf die andere Seite der Trage. Ohne ein Wort zu sagen hoben alle vier gleichzeitig die Trage an. Gemeinsam, mit langsamen Schritten, die Blicke starr auf den Berg gerichtet, machten sie sich auf den langen Weg zum Erebor.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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"I belong with my brother!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Ardagast folgte der Truppe stillschweigend hinterher. Auf dem langen Weg sprach kaum jemand ein Wort miteinander und so nutze der Zauberer die Gelegenheit und steckte sich eine Pfeife an. Er stopfte ein wenig Kraut in den Kopf und zündete es anschließend an. Der wohltuende Geruch stieg in seine Nasenlöcher und als er den ersten Zug nahm, fühlte er sich gleich viel befreiter als vorher. Das hatte ihm gefehlt. Doch seine Freude war nur von kurzer Dauer, denn der Anblick der fielen Toten holte ihn ganz schnell wieder in die Wirklichkeit zurück. Wie lange es wohl dauern würde, ehe an diesem Ort wieder Normalität einkehren würde?

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