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Spiel & Spaß » Das Mathom-Haus » Medienkommentare - tbc

Caddy

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Re: Medienkommentare [Re: sphnix]

Hätte ich jetzt auch gesagt, aber ich will ja Deine Ambitionen nicht unterdrücken!

Look at the octopus. Look into his great inhuman eyes.
~ William S. Burroughs, »Octopus«

Aber nein, das tut Caddy nicht. Natürlich tut Caddy das nicht.
~ William Faulkner, Schall und Wahn
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sphnix

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Re: Medienkommentare [Re: Caddy]



Fördere lieber meine HHE-Ambitionen, die haben das eher nötig.


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Caddy

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Re: Medienkommentare [Re: sphnix]

Für dieses Problem gibt es ja nun wirklich eine einfache Lösung: Hanns Heinz Ewers.

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sphnix

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Re: Medienkommentare [Re: Caddy]

... dessen Texte keinesfalls so realitätsfern sein können wie die meines H-H E.
(Kennst du was von Hanns Heinz? Ich besitze glaub ich irgendwo ein Buch, das aber leider, meine ich, frakturiert ist )


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Caddy

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Re: Medienkommentare [Re: sphnix]

Ich kenne einen seiner Filme, Der Student von Prag. Gelesen habe ich von ihm bisher nichts.

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sphnix

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Re: Medienkommentare [Re: Caddy]

Ich bin ja dafür, dass du das nachholst
(den anderen Ewers kannst du natürlich erst recht lesen, das lohnt total )


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sphnix

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Re: Medienkommentare [Re: Caddy]

Caddy schrieb:
Ich kenne einen seiner Filme, Der Student von Prag. Gelesen habe ich von ihm bisher nichts.



Lustiges am Rande:
"Hanns Heinz Ewers "Student von Prag" in einer Fußnote von Freuds "Unheimlichem" zu entdecken, nachdem man am Tag zuvor in einem völlig anderen Kontenxt über ihn geredet hat.

---


Ich muss übrigens nach der flüchtigen Widerlektüre sagen, dass Freud mir in diesem Text leider schon sehr angekränkelt vom Schwachsinn der Urzeit erscheint. Der Grundgedanke - dass das, was man als Fremdes fürchtet, das entfremdete, nicht das unbekannte ist, ist hinreißend und überzeugend; aber in der konkreten Ausführung verwässert er das durch den ganzen Murks mit den Primitiven usw. leider sehr.


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Caddy

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Re: Medienkommentare [Re: sphnix]

Hm, ich habe die Ur-Ausführungen ambivalenter in Erinnerung – nicht ohne Zähneknirschen zu lesen, aber eben auch noch nicht auf Phylogenetisches abstellend. Allerdings habe ich die entsprechenden Passagen des Aufsatzes auch nicht sonderlich präsent, da sie ja in jedem Fall die uninteressantesten des Textes sind.

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sphnix

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Re: Medienkommentare [Re: Caddy]


Ich nehme an, dass mir die störenden Elemente halt besonders auffielen, weil ich den Text
a) schon kenne
&
b) er außerdem gekürzt war.
Die nervigen Urheiten sind eher beiläufig & gehen in der Tat viel schlimmer; ich wollte jetzt nicht suggerieren, es sei ein besonders schlechter Freud-Text.
Im Übrigen bin ich durch H-H E momentan natürlich auch speziell empfindlich, wenn das „magische Denken der Kindheit“ beschworen wird und dergleichen.
Ich würde tatsächlich aber sagen, dass man das im „Unheimlichen“ der Kindheit und dem Wilden angedichtete, vom erwachsenen Normalmenschen aufgegebene Denken relativ leicht durch sinnvollere Konstruktionen ersetzen kann (also schlicht durch „Ausgesondertes“, Quasi-Verbotenes), ohne dass dadurch das Ganze der Definition besonders leiden würde.

Ich habe ja - bei der Durchräumung eines meiner Regale - beschlossen, dass ich wieder etwas Zwischendurch-Freud lesen sollte, also nicht universitär, sondern so. Entweder die Vorlesungen, oder einen der kürzeren Texte aus dem „Das Ich und das Es“-Band von Fischer.
Wobei Freud zu lesen meist auf eine etwas deprimierende Weise anregend ist. Deprimierend deswegen, weil ich den Eindruck habe, dass ich es nicht schaffe, die Gedanken, die ich dazu zu denken habe, zu systematisieren (bzw., dass das aufwendig wäre, dass es für einen einzelnen kaum zu machen ist, schon gar nicht nebenbei für jmd, der auch noch anderes tut. Und natürlich auch kaum jenseits einer Form von akademischem Rahmen, den es in Universitäten vermutlich gar nicht gibt.)


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sphnix

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Re: Medienkommentare [Re: sphnix]

Downton Abbey, vorläufiges Fazit (Unterbrechung bei Anschauen der 3. DVD aufgrund von DVD-ist-zerkratzt-wie-Sau): Irgendwie habe ich den Eindruck, dass da viel verschenkt ist (und zwar auf der reinen Spannungsebene von Intrige/Wer-gegen-wen/Wer-mit-wen) - einfach deshalb, weil mir die Intrigen und Allianzen, der Grund für die Gegnerschaften, der Antrieb für die Verfeidungen ziemlich unplastisch vorkommen. Wird das im Lauf der Serie besser, oder nur wirrer?
Auf der grundsätzlichen Ebene stört mich ja vor allem die ganze platte und irgendwie vage-anachronistische Emanzipationssimulation, der ganze leidiglangweilige Karriere- und Suffragettenkram. Sehr schön sind hingegen die Farbarrangements - also die Frage, welchen Farbmusterteppich die Frauenkleider vor dem Hintergrund schön bunter Tapeten ergeben. (Ah, und es gibt hier ja auch eine Daisy! Hatte ich ganz übersehen. Wobei ich grade eh nicht mehr weiß, welche von denen das ist. )


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