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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Ailin]

Bards Aufruf erweckte das kleine bisschen Hoffnung, das noch in Elva übrig geblieben war. Irgendwo tief in ihrem Inneren wusste sie, dass sie keine Chance mehr hatten, doch Elva hatte das Gefühl, dass ihr die volle Bedeutung dieser Tatsache nicht ganz bewusst werden wollte. Vielleicht war es besser so.
Also schluckte sie tapfer die Gedanken herunter und stürzte sich an Bards Seite in den Kampf. Die Horden wollten kein Ende nehmen. Jeder gefallene Ork schien sofort durch zwei neue ersetzt zu werden. Elva rammte ihren Speer in ein hässliches graues Gesicht nach dem anderen und ihre Messer zerschnitten sirrend die Luft. Neben ihr versenkte Bard sein Schwert in den Leibern der Scheusale. Gleichzeitig versuchte er, irgendwie die Ordnung in den Reihen seiner wenigen verbliebenen Krieger zu halten. Zwischen jedem Hieb brüllte er Befehle über das Chaos. Elva versuchte, so gut es ging, seine Anweisungen weiterzutragen.
Von dem Hügel aus, auf dem Thal stand, konnte sie einen kurzen Blick auf das Schlachtfeld vor den Toren des Erebor erhaschen.
Was auch immer ihr da draußen macht, beeilt euch damit!, dachte sie flehendlich.

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May the force be with you.
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Aidean]

Stöhnend schlug FInbar die Augen auf und blickte in die Gesichter von Pado und Borin. Ein verwirrtes: "Was...!?!" entfuhr ihm, da wurde er auch schon am Kragen hoch gerissen. Seine Axt wurde ihm in die Hand gedrückt und jemand schlug ihm auf den Rücken. Alles drehte sich um ihn herum und in seinem Schädel dröhnte es.
"Was ist...?" versuchte er noch einmal, Licht ins Dunkel zu bringen, aber Borin unterbrach ihn: "Du stehst wieder! Gut! Auf in den Kampf!"
Richtig, sie hatten zutun! Mit einem Seitenblick auf den erleichtert aussehenden Pado griff Finbar seine Waffe fester. "Sieh lieber zu, dass du dir ein sicheres Plätzchen suchst, Kleiner!" nickte er, bevor er sich an Borins Seite zurück in die Schlacht stürzte.

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Finbar
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Pado grinste zurück: „ich hatte ein sicheres Plätzchen, bis ich dich vor dem sicheren Tod retten musste, mein Lieber! Aber ich mach mich weiter auf dem Weg nach Thal.“ Er hob kurz die Hand und verschwand dann wieder zwischen den großen Felsbrocken.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

Finbar warf Pado ein dankbares Grinsen hinterher. Der Kleine würde auf sich aufpassen! Das hoffte er wenigstens. Kurz suchten seine Augen über das Schlachtfeld hinweg, aber Ailin oder Kára konnte er nicht entdecken. Auch sie würden auf sich aufpassen müssen dieses Mal!
An Borins Seite schlug er einen Ork nieder, dann noch einen. Borin riss ihn am Kragen herum, als der Hammer eines weiteren dorthin prallte, wo er gerade noch gestanden hatte, und mit dem behelmten Kopf rammte der ältere Zwerg den Angreifer zur Seite. Beinahe machte es Spaß, die Orks derart niederzumetzeln, aber Finbar erkannte auch, dass es mit jeder Sekunde mehr und mehr zu werden schienen, und auch, wenn die Kampfkraft der Zwerge gestärkt, ihr Kampfgeist durch Thorin's Auftauchen neu entfacht worden war, würden sie keine vier oder fünf Wellen dieser Angriffsmacht überstehen können. Sie brauchten einen Plan!!!
"Borin? Wir brauchen einen Plan! Wir können sie so nicht besiegen!" brüllte er.

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Finbar
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Kára duckte sich unter der heransausenden Keule eines Trolls hinweg. Donnernd krachte die auf den Boden, genau da, wo einen Augenblick zuvor noch eine Zwergin gestanden hatte. Das war knapp!
"Sie sehen so behäbig aus, nicht wahr?" rief Bofur und zielte mit seiner Waffe auf die Beine des Ungetüms, um ihn zu Fall zu bringen. Von der anderen Seite tat Bifur es ihm gleich. Der Troll jaulte auf und strauchelte. Eines seiner Beine knickte unter ihm weg, Bifur musste gut getroffen haben.
"Barku khazd ai-menu!" rief Bifur und versenkte seine Axt im Nacken des Trolls.
In diesem Moment sah Kára einen blonden Haarschopf im Getümmel. Pado! So viel zu ihrem Vorsatz, ihn im Auge zu behalten. Aber das war in diesem Durcheinander leichter gesagt als getan.
"Ich pass auf Pado auf!" rief sie Bofur schnell zu, der nicht mehr antworten konnte, bevor Kára weg und ein neuer Ork vor ihm war.
Kára rannte so schnell sie konnte hinter Pado her. Am besten versteckte er sich einfach, ja genau, irgendwo an einem sicheren Ort. Wenn schon Kára keine Kriegerin war, dann war Pado erst recht keiner. Zwergen, so unerfahren sie auch sein mochten, lag das Kämpfen im Blut. Immer wieder hatte ihr Vater ihr dies erzählt. Mahal hatte sie dafür geschaffen. Hobbits hingegen...
Plötzlich stolperte sie. Hart schlug sie auf dem Boden auf und verlor fast ihr Schwert.
"Was zum -"
Das Wort blieb ihr im Halse stecken, als sie den Kopf sah, der ihr zum Verhängnis geworden war. Nur ein Kopf. Mit einem von Blut verschmierten Bart und weit aufgerissenen, leeren Augen. Es kostete sie alle Willenskraft, den Würgereiz zu unterdrücken.
Als sie wegschaute, stellte sie fest, dass sie Pado nicht mehr sehen konnte. Hektisch schaute sie nach links und rechts - kein Pado, kein vertrautes Gesicht. Ein reiterloser Widder kam auf sie zugaloppiert und sie konnte gerade noch ausweichen.
"He, wenn du schon sterben musst, dann wenigstens durch einen Ork und nicht durch ein verrücktes Tier!"
Die Stimme klang fröhlich und passte gar nicht in das Geschehen. Ein rothaariger Zwerg schwang einen schweren Krähenschnabel und lachte Kára an.
"Ist das nicht ein schöner Tag, um ein paar hässliche Orkschnauzen einzuschlagen?"
Sprachs, und zerschmetterte einem Angreifer das Gesicht.
"Wer hat noch nicht, wer will noch?" schrie der Rothaarige. Sein ganzes Gesicht war bereits mit schwarzem Blut bedeckt, nur die hellen Zähne blitzten auf, als er lachte. Er schien eindeutig wahnsinnig zu sein.
"Ich kann mir etwas schöneres vorstellen", antwortete Kára mehr zu sich selber als zu ihm. Verdammt, wo war Pado?
Der andere Zwerg kämpfte bereits wieder gegen zwei Gegner auf einmal. Immer wieder wirbelte der Krähenschnabel. Ein dritter Ork tauchte auf und Kára musste handeln. Drei waren gewiss selbst für diesen Wahnsinnigen zu viel. Entschlossen packte sie ihr Schwert und hob mit der linken Hand einen Schild vom Boden auf.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Während Borin seine Axt im Rücken eines Orks versenkte, blickte er aufgebracht zu Finbar rüber. ''Was fragst du mich denn? Ich bin schon seit Stunden hier draußen und alles was dir einfällt ist, dass wir einen Plan brauchen. Vielleicht hätte Thorin sich das vorher überlegen können. Genug Zeit hatte er schließlich, als er sich dort im Berg wie ein Feigling versteckt hat!'', schnauzte der Greis und trat dabei den Kopf des Orks wie eine Melone platt. Ja, er hatte Thorin noch immer nicht vergeben. Auch wenn dieser dann doch endlich Einsicht gezeigt hatte. Soweit hätte es nie kommen dürfen. Und sie alle mussten dafür zahlen. Gerade war er mit dem nächsten Ork fertig, da erkannte auch er, dass der Ansturm der Feinde noch immer kein Ende nahm. Er blickte über seine Schulter zu Finbar und sah sich dann weiter um. Weit und breit war kein weiterer Zwerg zu sehen. Offenbar waren sie schon beinahe am gefrorenen Fluss angekommen. ''Wir müssen schleunigst Anschluss zum Rest der Zwerge finden!'', drängte Borin, doch egal in welche Richtung er sah, überall versperrte ihnen das Meer aus Orks den Weg. Der Zwerg packte seine Axt fest und schnaubte tief. ''Kommt schon ihr Misthunde! Baruk Khazâd!!!'', brüllte er und stürzte sich auf die heranstürmenden Orks.

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: DerDunkelgraue]

Hektisch nickte Finbar. Er hatte in all dem Wirrwarr alle aus den Augen verloren. Ailin! Wo war Ailin? Eine solche Schlacht hatte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Nicht, als er am Kaminfeuer Geschichten von Azanulbizar gehört hatte und auch nicht sonst. Es waren so viele! Dort hinten ging gerade ein Troll zu Boden und noch während er zuschaute, drehte er sich halb nach rechts, um einem Orkspeer auszuweichen. Mit wilder Kraft rammte er dem seine Axt zwischen die Schulterblätter und versuchte so an Borins Seite zu bleiben. Gerade hatten sie ein paar Meter gut gemacht, da fiel der eben bemerkte Troll ihnen direkt vor die Füße und hätte Finbar Borin nicht an der Schulter zurück gezerrt, er hätte ihn wohl einfach zermalmt.
"Komm, dort entlang!" rief der Jüngere und hieb und focht nun seinerseits gegen die anstürmenden Orks in einer anderen Richtung. Schwarzes Blut benetzte die Klinge seiner Axt und immer wieder musste er sich den brennenden Schweiß aus der kleinen Wunde an seiner Stirn wischen. Den Bruchteil einer Sekunde nahm er sich Zeit, um nach dem Fahnensignal auf dem Rabenberg zu schauen, das just im Augenblick schon wieder seine Befehle wechselte. Was sollte denn nun noch kommen?

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Finbar
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Auch Borin sah zum Rabenberg hinauf und runzelte die Stirn. Er hatte genug von diesem Feigling Azog, der dort oben seine Schlachtentscheidungen traf, sich aber zu fein war sich hier unten seinem Gegner zu stellen. ''Es wird Zeit, dass Thorin diesem Scheusal das Handwerk legt! Ein für alle Mal!'', sagte er zu Finbar und stürzte sich dann zusammen mit dem Jungen Zwerg erneut in die Schlacht. Einem Ork rammte er die Axt zwischen Hals und Schulter, dem nächsten boxte er mit seiner Eisenfaust ins Gesicht. Ein dritter erhielt dann eine Kopfnuss, ehe der Greis die Axt aus der Leiche ziehen konnte, um sich dem nächsten Gegner widmen zu können. Doch je länger sie kämpften, desto weiter entfernten sie sich vom Tor des Erebors. Sie mussten unbedingt den Anschluss zum Rest finden! Doch wie?

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: DerDunkelgraue]

Finbar bemerkte ebenfalls, dass sie in die falsche Richtung unterwegs waren.
"Borin!"
"Was?"
"BORIN!?"
"WAS IST DENN?"
Bei jedem Wort schlugen, stachen oder fochten die beiden Zwerge auf ihre Gegner ein, um irgendwie hindurch zu gelangen, aber mittlerweile hatte sich eine neue Angriffswelle der Orks gesammelt, und wie es aussah, wurden sie nur noch weiter getrennt von den anderen. Weit, weit zu seiner Linken erkannte Finbar den dicken Bombur, der tapfer in der Schlacht kämpfte, und auch andere konnte er jetzt erkennen, aber wo zum Henker steckte Ailin? Ihr rotes Haar hätte weithin zu sehen sein müssen. Er wagte nicht, sich weiter Gedanken darüber zu machen, denn das die Schlussfolgerungen, die hinter seiner Stirn lauerten, waren zu schrecklich, um sie auch nur zu denken.
"PASS AUF!" Die Angriffsreihe hatte sich in Bewegung gesetzt und Finbar und Borin standen an ihrer Position zwei Dutzend von ihnen allein gegenüber. Finbar schwitzte und wusste schon bald nicht mehr, wohin er als erstes schlagen sollte. Seine Axt wirbelte nur so um seinen Körper herum und mehrmals wurde er schmerzlich von eisenbewährten Handschuhen oder anderen Gliedmaßen getroffen. Seine Rippen schmerzten, sein Kopf dröhnte noch immer, aber der Ansturm der Orks nahm kein Ende.

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Finbar
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Finbar]

Borin und Finbar boten den Unmengen von Feinden weiterhin tapfer die Stirn. Doch selbst mit ihren vereinten Kräften, Borins Erfahrung und Finbars jugendliche Leistungsfähigkeit, hatten die beiden Zwerge längst erkannt, dass es so nicht weitergehen konnte und sie irgendwann übermannt werden würden. Durch den Verlauf der Schlacht waren sie unglücklicherweise vom Hauptheer abgeschnitten worden und saßen nun in der Falle. Mittlerweile hatte sie das gegnerische Heer schon fast an die Bergwand gedrängt. Sie standen daher im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Rücken zur Wand. Borin sah sich daher geschwind um, packte dann den Jüngling am Kragen und zog ihn auf einen Felsvorsprung hinauf, der sich in ihrer Nähe befand. Dies gab ihnen zwar eine kurze Verschnaufpause, doch es würde nicht lange dauern, bis die Orks sie auch hier oben erreichen würden. ''Was soll denn das?'', fragte Finbar verständnislos. Borin packte daraufhin die Hand des Zwerges und drückte Finbars Waffe herunter. ''Es ist vorbei, Finbar, das weißt du genauso gut wie ich. Es sind einfach zu viele. Wenn wir beide weiterkämpfen, können wir nicht mehr lange durchhalten'', erklärte der Greis. ''Selbst wenn wir fliehen könnten, würden sie uns einholen, ehe wir in Sicherheit wären!'', entgegnete der junge Zwerg und schüttelte verständnislos den Kopf. ''Richtig. Deshalb wirst auch nur du gehen. Ich werde mich ihnen in den Weg stellen und dir den Rücken freihalten! Damit du entkommen kannst!''

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