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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Bilbo warf einen kurzen Blick auf die Karte, dann einen weiteren auf die nächsten Orks und einen letzten kopfschüttelnd auf den Zauberer. „Arda, ich liebe Landkarten mehr als alle meiner Landsleute außer Isengar vielleicht, aber nur in aller Ruhe!“ Er warf eine orksche Lanze auf den nächsten heranstürmenden Ork, „Entweder du steckst jetzt diese Karte ein und kommst mit mir mit oder du darfst die Karte mit den Orks diskutieren!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

Bilbo, Elva und Ardagast kämpften tapfer weiter gegen die Feinde, doch auch sie ließen sich langsam zurückfallen, denn der Ansturm nahm einfach keine Ende. Die Elben und Thranduil hatten sich mittlerweile vom Schlachtfeld vor den Toren des Erebors zurückgezogen und gingen zurück nach Thal, wo sie den Kampf gegen die Orks erneut aufnahmen. Dies sorgte zwar für Entlastung bei den Menschen in Thal, jedoch ließ es die Zwerge ohne Verbündete zurück. Dains Heer stand den Orks nun alleine Gegenüber und während die Zahl der Feinde nicht kleiner wurde, wurde die Zahl der Zwerge jedoch mit jeder Minute weniger. Borin, der noch immer auf dem Schlachtfeld kämpfte, tat was er konnte, doch auch er sah, dass sie so nicht mehr lange durchhalten würden. Ihnen konnte nur noch ein Wunder helfen.



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''Ich mag Legolas. Er sieht gut aus und ist sehr sportlich.''

''Wow Legolas! You're better than us! You can jump and fight and flip and stab and shoot and jump!''
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

"Seit wann lassen wir unsere Freunde im Stich?!"
Dwalin stürmte auf den Thron zu, auf dem Thorin, angetan mit Rüstung und Krone seines Großvaters,vor sich hin brütete.
Mit jedem Schritt stieg seine Wut.Und seine Verzweiflung.
Was war aus seinem Freund geworden? Dem, der immer sein Volk beschützte, für die Seinen einstand? Der nie einem Kampf ausgewichen war.
Ein goldgieriger Despot der sich vor der Konfrontation in die Tiefe seines Berges flüchtete und seine Freunde dem sicheren Tod überließ. Zur Wut gesellte sich die Scham. Ja, der Krieger schämte sich für seinen Freund. So weit war es also gekommen
Dass einerder Khazad seine Verbündeten verriet. Das musste ein Ende haben. Jetzt. Sofort.
Doch Thorin sah nicht einmal auf.
"Thorin!!!"
Dwalins Stimme war mühsam beherrscht Eindringlich fuhr er fort:, als spräche er zu einem unverständigen Kind das nicht zuhören wollte: "Sie sterben da draußen!"

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Thorin saß auf seinem Thron.
Die ganze Zeit schon hatte er darüber nachgedacht, wie er es anstellen sollte. Wie konnte er verhindern, dass die Angreifer an sein Gold kämen? Wie?
Dwalin erkannte er kaum, als er aufstand und vor sich hin redete, von Hallen und Befestigungen, von einer Sicherheit, in die er sein Gold schaffen würde, das Gold seiner Väter. Vor seinem inneren Auge konnte er es sehen. Die Schönheit. Das Leuchten. Sollten sie draussen Krieg führen, wenn sie wollten. Sein Gold würden sie nie bekommen!

***************************************************
"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

"I am fire! I am death!"

Geändert durch Kayley (11.01.2018 16:37)

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Kayley]

"Hörst du mir überhaupt zu?!"
Dwalin konnte es nicht fassen und starrte seinen Freund kopfschüttelnd und entsetzt an, während Thorin von Verstecken und Gold faselte. Verstand er nicht, was er gesagt hatte? Oder waren ihm seine Freunde, seine Ehre, so wenig wert? Wie deutlich musste er noch werden?
"Dain ist umzingelt! Sie werden alle abgeschlachtet!"
Dain war Thorins Cousin, seine Familie. Das MUSSTE ihn aufrütteln.
Doch selbst jetzt zeigte Thorins Miene keine Spur von Schrecken oder Sorge, und Dwalins Verzweiflung wuchs.

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Kayley

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

"Viele sterben im Krieg. Ein Leben ist wertlos."
Thorin hörte sich selbst wie aus weiter Ferne. Waren es überhaupt seine Worte, die er da zu Dwalin sprach? Zu seinem treuesten Freund.
"Der Schatz ist alles Blut wert, das wir auf dem Schlachtfeld vergießen!"
*Wir!?" wollte er sich selber zubrüllen. *Und wer ist WIR*?
Dwalin war es schließlich, der genau das aussprach, was er nicht bewusst zu denken vermochte. Wie wenig war er geworden? Wie wenig war er noch wert, dass er die Seinen im Stich ließ!?
... NEIN!!! So war es nicht! Das stimmte nicht. Sie waren es! Die Verräter und Neider. Sie wollten an seinen Schatz! Sie machten ihn diese Dinge denken. Und nun gehörte Dwalin auch schon zu ihnen!
Sein Kopf tat weh. Seine Gedanken vermischten sich mit etwas anderem, Fremden. Nur mühsam gebot er Dwalin Schweigen. So durfte er ihn nicht nennen! Das durfte er nicht über ihn sagen! Er war Thorin, König unter dem Berge, und niemand würde noch einmal den mittellosen Zwerg ohne Krone und ohne Reich in ihm sehen! Niemand! Auch nicht Dwalin! Auch nicht nach allem, was sie gemeinsam erlebt hatten!

Ein beinahe wahnsinniges Leuchten erschien in Thorins Augen und taumelnd zog er sein Schwert. "Ich bin dein König!" rief er Dwalin zu. Noch immer tobten laute Stimmen und grelle Bilder in seinem Kopf durcheinander. Bilder von damals, Stimmen der Hungernden, Fragen nach Erlösung....

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"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

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"I am fire! I am death!"
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Kayley]

Als Thorin davon sprach, dass das Gold ihrer alles Blut wert sei, konnte sich Dwalin nicht mehr zurückhalten.
Er hatte immer treu zu seinem König, seinem Freund gestanden. Selbst dann, wenn er nicht mit ihm übereinstimmte. Doch das hier sprengte jede Grenze, die die Loyalität setzte.
"Du sitzt hier in diesen riesigen Hallen, eine Krone auf dem Kopf. Und dennoch bist du niemals niedriger gewesen als jetzt!"
Dwalin sprach leise und ruhig. Noch nie hatte es so etwas zu Thorin gesagt Doch die Zeit für blinde Loyaltät war vorbei. Nur die schonungslose Wahrheit konnte jetzt vielleicht noch helfen.
In Thorins Miene spiegelte sich eine Mischung aus Betroffenheit, Erschrecken und Enttäuschung, und Dwalin begann wieder zu hoffen. Doch seine Hoffnung zerstob wie Asche im Wind, als Thorin mit irrem Blick zurücktaumelte und sein Schwert aus der Scheide riss. "Ich bin dein KÖNIG!"
Wenn er gehofft hatte, Dwalin damit einzuschüchtern, wurde er enttäuscht. Thorin hatte seinem Freund so oft das Leben gerettet, dass es nicht darauf ankam, wenn es diesmal anders ausging. Genau wie anders herum. Dwalin hatte keine Angst. Wenn sein Freund irrsinnig genug war, ihn zu töten, so sollte es so sein. Sie würden den Tag ohnehin nicht überleben.Nicht mit den Heerscharen da draußen. Doch Thorins Verhalten seinem besten Freund gegenüber versetzte dem Krieger einen Stich.
"Du bist immer mein König gewesen Und es gab eine Zeit, da hast du das auch gewusst!...."
Wann hatte Thorin angefangen, sich für das zu schämen, was er im Exil gewesen war? Ein mittelloser Zwergenfürst ohne Hallen, aber mit Ehre und einer Vision. Einer, der alles für seine Leute getan hatte. Dieser Thorin Eichenschild war der vielbesungene Held von Azanulbizar gewesen. Nicht dieser besessene König in seinen Hallen voll Gold..
"Du siehst nicht, was aus dir geworden ist.." Das auszusprechen schmerzte. Doch noch mehr traf Dwalin die Antwort seines Freundes: "Verschwinde! Bevor ich dich umbringe.."
Wie betäubt starrte er Thorin an, während seine Augen feucht wurden.
Es war alles verloren. Er konnte seinen Freund nicht erreichen. Er hatte versagt.
Mit Tränen in den Augen wandte sich Dwalin ab und verließ mit langsamen,schleppenden Schritten den Ort seiner Niederlage.
Was sollte er den anderen sagen?

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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Die Gruppe hatte sich fast vollständig wieder eingefunden. Dwalin fehlte und Kara hoffte inständig, dass er in diesem Moment mit Thorin sprach und ihn zur Vernunft bringen konnte. Die Niedergeschlagenheit war förmlich greifbar. Die meisten hatten Teile ihrer Rüstung wieder abgestreift, die Schwerter und Äxte lagen auf dem Boden. Der Schlachtenlärm war deutlich zu hören, aber niemand stand mehr auf, um über die Mauer zu schauen. Das Zuhören war schlimm genug.
Kili lief unruhig auf und ab, der Frust stand ihm auf die Stirn geschrieben. Kára setzte sich neben Fili.
"Meinst du, dein Onkel wird sich umstimmen lassen?"
"Ich hoffe es. Wenn nicht von Dwalin, von wem dann?"
Besonders optimistisch klang Fili allerdings nicht. Er zupfte an seinem Bart und schaute zu Kili herüber.
"Ich hoffe nur er entscheidet sich schnell, bevor mein Bruder doch noch über die Mauer springt."
Kára schluckte ihr Lachen herunter als sie merkte, dass Fili es ernst meinte.
"Dann wärst du vermutlich der erste, der hinterher springt", entgegnete sie und freute sich über das leichte, wenn auch kaum sichtbare, Lächeln auf Filis Gesicht.
"Wahrscheinlich. Wer soll ihm denn den Hals retten, wenn er da alleine rumspringt? Er ist ja noch klein."
"Das habe ich gehört!" rief Kili, der in diesem Moment vorbeilief. Filis Grinsen nach zu urteilen war ihm das sehr wohl bewusst gewesen.
"Setz dich hin, Kili, es hilft doch nichts, wir können nur warten."
Missmutig ließ der Jüngere sich neben seinen Bruder fallen und starrte in die Richtung, aus der er offensichtlich Thorin erwartete.
"Es dauert zu lange", murmelte er und Kára nickte. Jede Minute des Wartens war Zeit, die Dains Armee nicht hatte.
"Und wenn er sich nicht umstimmen lässt... gehen wir dann trotzdem?" fragte sie vorsichtig. Sie schaute dabei besonders Fili an. Er war immerhin Thorins ältester Neffe. Eines Tages würde er König sein, Thorin hatte es selbst gesagt.
"Er wird sich umstimmen lassen", entgegnete Fili und drückte kurz ihre Schulter. "Und wenn nicht... das Eisen schmieden wir, wenn es heiß ist."
"Dein Wort in Durins Ohr, Bruder", sagte Kili und klang genauso wenig optimistisch wie Kára sich fühlte.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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"I belong with my brother!"
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Ailin stand noch immer starr hinter ihrer Säule und wagte sich nicht zu rühren, während sie entsetzt der Konfrontation lauschte.
Etwas piekte sie in die Handfläche. Zerstreut oeffnete sie ihre Hand und gewahrte die geschnitzte Königin, die Schachfigur, die Grimm ihr vor langer Zeit geschenkt hatte.
Sie hatte keine Ahnung, was die ihr helfen sollte. Noch, was sie Thorin hatte sagen wollen.
Und egal, was es gewesen war, es war sinnlos.
Nicht einmal mehr seinem besten Freund hörte der König zu. Was also sollte sie ausrichten?
Fassungslos sah sie mit an, wie Thorin das Schwert gegen seinen Freund erhob. Zu geschockt, eine Bewegung zu machen, verharrte die Zwergin atemlos, bis Dwalin den Thronsaal verließ und Thorin unruhig auf dem spiegelnden goldenen Boden auf und ab zu gehen begann.
Dann erst dämmerte ihr, dass es keine Möglichkeit gab, ungesehen hier herauszukommen. Sie saß in der Falle.

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Mit einem wütenden Schrei stieß Elva ihren Fischspeer durch den Hals eines Orks. Den nächsten Angreifer erwischte sie mit einem ihrer Messer, das sie gerade noch rechtzeitig auf dem Gürtel zog.
Aus dem Augenwinkel sah sie immer wieder die glänzenden Rüstungen der Elben. Sie wusste nicht, ob sie es als gutes oder schlechtes Zeichen werten sollte, dass die Krieger in die Stadt zurückkehrten.
"Ardagast, runter!", rief Elva und warf ein Messer auf das Scheusal, das drauf und dran war, dem Zauberer in den Rücken zu fallen. Einen Augenblick später fanden Ardagast und sie sich schon von einer neuen Truppe Orks umzingelt wieder.
"Es wird langsam eng, alter Mann", sagte Elva, während sie sich mit dem Zauberer Rücken an Rücken positionierte, "Irgendeinen Plan, wie wir hier wieder rauskommen?"

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May the force be with you.
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