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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 4

athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Sorina]

@ Leorie

Da könntest du durchaus Recht haben, denke ich. Vermutlich ist Hermione, wenn sie denn überhaupt nachgedacht hat, von fair bezahltem menschlichem Personal ausgegangen, so wie sie es aus ihrer Muggelwelt kennt.Und dass sie jetzt sogar an einem Ort, den sie als "gut" einordnet wie Hogwarts, auf Hauselfenarbeit stößt, schockiert sie schon wirklich. Zumal außer ihr offensichtlich niemand etwas daran auszusetzen findet.

@ Sorina

Stimmt, der Großteil der Leute hier ist halt doch an ein vergleichsweise luxuriöses Leben gewöhnt, und dann ist es wahrscheinlich schwer, sich andere Situationen überhaupt vorzustellen. Aber: schon hierzulande sind das nicht alle; ich habe zum Beispiel einen Schüler erlebt, der Krach mit der Parallelklasse bekam, weil er ihren Adventskalender leer gefuttert hatte - aus Hunger. Ich habe Kinder erlebt, die krank in die Schule kamen, freiwillig; in der Schule kriegten sie ein Mittagessen, zu Hause eher nicht.

Und, auch das ist ein wichtiges Beispiel: die unterschiedliche Behandlung des Hauspersonals oder der Hauselfen, gegen die sich die Beteiligten halt oft nicht wehren können, aus den verschiedensten Gründen. Niemand misshandelt die Hauselfen in Hogwarts, nehme ich an - aber wenn jemand es täte, könnten sie nichts dagegen tun. Und genau das ist das Problem.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Leorie

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: NaugrimNogrod]

Hallo noch einmal,

@NaugrimNogrod

Ja, auch das (in Gedankenlosigkeit sich darüber überhaupt keine Vorstellung zu machen) kann ich mir gut vorstellen.

Ich kam nur drauf, weil athameg schrieb "vermutlich gibt es auch eine Haushaltshilfe "für's Grobe", die sogar offiziell eingestellt und korrekt bezahlt sein dürfte".
Also, weil Hermine aus einem Muggel-Haushalt kommt gar nicht an Hauselfen gedacht hat.

Gruß,

Leorie
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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Sorina]

Entschuldige, aber...
Sorina schrieb:
Ich bin deutlich jünger als athameg (und auch 18 Jahre jünger als Hermione)


Du bist was bitte?

Gruß, Thilo.

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-- Ralf Ruthe
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: mohrchen]

Doch, das geht tatsächlich. Hermione ist, wie gestern erwähnt, Jahrgang 1979. Da dürfte es eine ganze Menge Leute geben, die jünger sind...

@ Leorie

Je mehr ich drüber nachdenke: reine Gedankenlosigkeit ist es bei Hermione wohl eher nicht, dafür ist sie eigentlich nicht der Typ - zu intelligent und ja doch auch mit einer gewissen "sozialen Ader" gesegnet, wie mir scheint. Vermutlich überträgt sie da wirklich eher ihre Muggelwelt-Vorstellungen eins zu eins auf die Zaubererwelt und geht deshalb automatisch von menschlichem Personal aus.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

athameg schrieb:
Doch, das geht tatsächlich. Hermione ist, wie gestern erwähnt, Jahrgang 1979. Da dürfte es eine ganze Menge Leute geben, die jünger sind...

Ah! *glühbirne*

Danke für die Erklärung!

Gruß, Thilo.

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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: mohrchen]

Der Poltergeist Peeves empfängt die Schüler mit Wasserbomben, nicht einmal Professor McGonagall kann ihn aufhalten. Erst als er auch die letzte Wasserbombe geworfen hat verschwindet er.
Nur von zwei Personen lässt sich Peeves etwas sagen; von Dumbledore, den er respektiert und vom blutigen Baron, weil er ihn fürchtet.

Dumbledore unterhält sich mit Mad-Eye Moody, dabei fällt es ihm aber nicht auf, dass das die falsche Person ist.
Crouch jun. spielt also seine Rolle sehr gut.
Es ist wohl auch nicht verwunderlich, Dumbledore hatte sicher während der Zeit von Voldemorts Machtergreifung einen engeren Kontakt zu dem Auror unterhalten. Später wird er weniger geworden sein und wer weiß, wie lange es zurück liegt, dass Dumbledore Mad-Eye Moody persönlich getroffen hat.

Ron hat Moody nicht gekannt, obwohl doch dieser ein Freund seines Vaters ist.
Die Weasleys haben anscheinend wenig privaten Kontakt zu anderen Zaubererfamilien. Nicht einmal mit denen die ihn ihrer Nähe wohnen und Kinder im selben Alter haben, wie den Diggorys oder den Lovegoods.

Hermine ist fassungslos als sie erfährt, dass die Arbeiten in Hogwarts von Hauselfen erledigt werden.
Die erste Hauselfe die Hermine kennenlernte war Winky und was sie dabei erfahren hatte, erschütterte sie. Ein Hauself muss alles tun was der Meister befiehlt und dieser hat alle Macht über sie und der Elf selber hat keinerlei Rechte.
Von Dobby wusste sie nur was Harry erzählte und Dobby hatte ihm mehrmals geschadet, so hielt sich hier ihr Mitleid mit dem Elf noch in Grenzen.
Die Briefe seiner Freunde unterschlagen, den Ärger den Harry wegen der Torte hatte, sowohl mit den Dursleys als auch mit dem Zaubereiministerium. Der gesperrte Durchgang zum Gleis 9 ¾ und was anschließend wegen dem Flug mit dem Auto nach Hogwarts passierte; der Klatscher, der Harry den Arm brach.

Hermine ging davon aus, dass die sozialen Gegebenheiten in der Zaubererwelt so ähnlich wie in der Muggelwelt waren. Die Weasleys waren letztes Jahr für einige Wochen nach Ägypten geflogen, Arthur hatte Urlaub erhalten, also Arbeitsbedingungen wie in der Muggelwelt.
In Hogwarts erschien das Essen auf den Tischen wie von „Zauberhand“, also nur logisch, dass das Essen von Zauberern und Hexen hergestellt wird. Diese und andere Hausarbeiten mit Hilfe von vielen Zaubersprüchen, natürlich mit der Magie von Zauberern und Hexen, erledigt wird.
Hermine hat sicher nicht viel darüber nachgedacht, sie ging einfach davon aus, dass es so ist.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Eiliane]

Du hast mir da gerade etwas bewusst gemacht, was ich bisher immer übersehen habe. Man empfindet die Weasleys immer als umgänglich und gesellig, einfach deshalb, weil sie Harry auf Anhieb so gastlich aufnehmen. Aber genaugenommen sind die eher ziemlich isoliert. Bei ihnen wimmelt es wirklich nicht gerade von Gästen.

Die einzigen ständigen Gäste sind die zukünftigen Ehepartner der Weasley-Kinder, auch wenn man das zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen kann: Harry, Hermione und später dann auch Fleur. Eigentlich wäre es naheliegend, wenn es Besuche der in der Nähe wohnenden Zaubererfamilien, also der Lovegoods und der Diggorys, geben würde, zumal die auch noch gleichaltrige Kinder haben. Aber offenbar finden solche Besuche nicht statt. Na gut,die Lovegoods sind schon ein bisschen seltsam, und Amos Diggorys Vergötterung seines Sohnes nervt auch ein bisschen (erstaunlich, dass der Junge es geschafft hat, nicht eine Art von zweit-Dudley zu werden!). Aber ein bisschen auffällig ist das halt schon. Und offenbar kennt Arthur ja auch Moody recht gut, aber zu einer privaten Einladung scheint es nicht gereicht zu haben. - Gibt es überhaupt private Einladungen? In Band 5 lädt Arthur einmal Kingsley Shacklebolt zum Essen nach Hause ein. Und Remus Lupin und Tonks scheinen auch regelmäßige Gäste zu sein, vielleicht einfach deshalb, weil sie ja kaum woanders hin können. Aber das war's dann auch schon. Viel ist das nicht.

Und, ja, eindeutig: Barty Crouch junior muss ein richtig guter Schauspieler sein. Seine Auftritte als Moody sind offenbar so überzeugend, dass weder Dumbledore noch andere Leute, die Moody auch recht gut kennen dürften, etwas merken, über Monate weg. - Na gut, optisch ist der Auftritt natürlich perfekt, dank Vielsafttrank, aber offensichtlich trifft Crouch auch Moodys Verhalten recht gut. Natürlich gibt's da im Laufe der nächsten Monate ein paar gewaltige Ausrutscher, wo man sich schon fragt, wieso das keinem auffällt, aber, andererseits: dazu ist das einfach zu unwahrscheinlich. Dass dies nicht Moody ist, ist einfach der Situation nach so unglaubwürdig, dass man dann eher an einen "Ausrutscher" bei Moody denkt als daran,dass es vielleicht eben gar nicht Moody ist.

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Duchesse

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Die Weasleys haben das Haus voll genug Da braucht es net noch viele Gäste.

We see the light at the end of the tunnel. We thought for a second, "Ooh, it might be a train" but it turns out it's a dragon.

https://www.facebook.com/CataleaCosplay/
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Duchesse]

Stimmt vollkommen, so wie wir den "Fuchsbau" erleben. Bloß: wir erleben diesen Fuchsbau immer nur dann, wenn Harry dort zu Besuch ist, also in den Schulferien. In den Anfangskapiteln dieses Buchs sind sie dort mit elf Personen, da nicht nur Harry und Hermione zu Besuch sind, sondern auch noch die beiden ältesten Söhne, wegen der Quidditch-WM. - Aber außerhalb der Schulferien, also während zehn Monaten des Jahres, ist das zu dieser Zeit ein Drei-Personen-Haushalt: Arthur, Molly und Percy.

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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Heute ein bisschen verspätet, aber immerhin: hier kommt das nächste Kapitel.

Mad-Eye Moody

Wie üblich bekommen wir eine ziemlich exakte Schilderung des ersten Schultages, und wie üblich werden dabei Dinge eingeführt, die für die Handlung noch wichtig werden. In Kräuterkunde lernen wir die Bubotuber kennen, ziemlich unerfreulich aussehende Pflanzen, deren "Eiter" gesammelt wird, weil er heilende Kräfte hat, der aber, wenn er direkt mit der Haut in Berührung kommt sehr unangenehme Wirkungen haben kann. In Pflege magischer Geschöpfe startet Hagrid ein neues Projekt: die Aufzucht von gerade frisch geschlüpften Blast-Ended Screwts, extrem hässlichen und offenbar aggressiven Tieren, mit denen er sich augenscheinlich selbst noch nicht so recht auskennt. Und in Wahrsagen startet Professor Trelawney das Thema Astrologie und sagt wieder mal schlimme Zeiten für Harry voraus.

Hermione isst inzwischen wieder, und das sogar in erstaunlichem Tempo, denn die verschwindet in jeder freien Minute in die Bibliothek; dort macht sie sich (wie wir später erfahren werden) über Hauselfen schlau, um den Kampf für ihre Rechte aufzunehmen.

Als alle auf dem Weg in die Große Halle zum Abendessen sind, nimmt sich Draco Malfoy mal wieder Ron vor. Er liest, für alle unüberhörbar, einen Zeitungsausschnitt vor, in dem wieder einmal die Journalistin Rita Skeeter das Zaubereiministerium im Allgemeinen und Arthur Weasley im Besonderen angreift und macht sich zugleich dann auch noch lustig über das Haus der Weasleys und das Übergewicht von Rons Mutter. Harry und Hermione halten Ron klugerweise zurück, und Harry kontert mit einem Spruch über Dracos Mutter. Als er sich danach abwendet, schickt Draco ihm einen Zauber hinterher, der ihn allerdings nicht trifft.

Das sieht Mad-Eye Moody, der gerade die Treppe herunter kommt, und daraufhin verwandelt er Draco in ein Frettchen, das er per Zauberstab immer wieder in die Luft schleudert und auf den Boden klatschen lässt, während er Draco heftigst beschimpft - eine absolute Überreaktion, die dem echten Moody so nie passiert wäre. Professor McGonagall kommt dazu, verwandelt Draco zurück und weist Moody sehr deutlich darauf hin, dass diese Art von Bestrafungen in Hogwarts nicht benutzt werden.

Ron hat den ganzen Auftritt natürlich außerordentlich genossen. Und beim Abendessen setzen sich dann die Zwillinge zu ihm und Harry und erzählen begeistert von ihrer ersten Unterrichtsstunde bei Moody. Sie finden, Moody hat wirklich Ahnung und ist überhaupt einfach nur supercool. Und wir dürfen jetzt also gespannt sein auf die erste Unterrichtssstunde von Harry & Co. bei Moody.

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