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Mittelerde & andere phantastische Welten » Kreativschmiede » Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige

Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

"Ich weiß es nicht." Robb war unsicher. "Ich wünschte, mein Hoher Vater wäre hier, denn er wüsste gewiss, wie wir uns entscheiden müssten."

"Mein Hoher Vater würde zur Vorsicht mahnen", sagte der alte Stevron Frey. "Wartet, lasst die beiden Könige ihr Spiel um Throne spielen. Wenn sich die beiden bekämpft haben, können wir vor dem Sieger auf die Knie fallen oder uns ihm entgegenstellen. Wir könnten jetzt einen Waffenstillstand mit Lord Tywin und ein Lösegeld für seinen Sohn aushandeln…" Weiter kam er nicht, da die Lords aus dem Norden seinen Vorschlag niederschrien.

"Warum schließen wir nicht Frieden?", fragte Lady Catelyn, nachdem es wieder ruhiger geworden war. "Wir sind in den Krieg gezogen, um die Heere der Lannisters aus den Flusslanden zu vertreiben und um Ned zu befreien. Das erste haben wir erreicht, dass zweite gelang ohne unser Zutun. Wir könnten Jaime Lannister und seine Vettern gegen meine Töchter austauschen und den Krieg beenden."

Robb schüttelte den Kopf. "Nach dem, was in Königsmund passiert ist, kann die Entscheidung für einen Frieden nur mein Hoher Vater treffen. Aber da er noch nicht wieder bei uns ist, muss der Krieg weitergehen!"

"Unbedingt!", rief Rickard Karstark. "Meine Söhne sind gefallen. Ich werde keinen Frieden zustimmen, bevor ich meine Rache gehabt habe."

"Das ist verständlich!", sagte der Schwarzfisch. "Frieden wäre schön, aber nur zu den richtigen Bedingungen! Was nützt uns ein Frieden, wenn nach kurzer Zeit wieder der Berg und sein Abschaum die Flusslande heimsuchen?"

"Ja, fürwahr!", stimmte Jonos Bracken zu. "Gregor Clegane hat meine Felder verwüstet und meine Untertanen geschlachtet. Soll ich vor jenen auf die Knie fallen, die ihn geschickt haben?"

Überraschenderweise gab Lord Schwarzhain ihm Recht: "Wäre ein Frieden mit König Joffrey nicht Verrat an König Renly? Was passiert mit uns, wenn der Hirsch den Löwen besiegt?"

Während die Lords noch stritten, kam ein Diener in den Saal geeilt und überreichte Edmure Tully eine Schriftrolle. Robb sah, dass sein Onkel beim Lesen des Briefes große Augen machte und plötzlich aufsprang. "Mylords!" rief er. "Soeben ist ein Rabe aus Drachenstein eingetroffen – mit diesem Brief:

An die Lords des Nordens und der Flusslande:

Wie allseits bekannt, bin ich der rechtmäßige Sohn von Steffon Baratheon, Lord von Sturmkap, und seiner Hohen Gemahlin Cassana aus dem Haus Estermont. Ich erkläre hiermit bei der Ehre meines Hauses, dass mein Bruder Robert, unser verstorbener König, keine rechtmäßigen Erben hinterließ und dass der Knabe Joffrey, der Knabe Tommen und das Mädchen Myrcella aus dem verabscheuungswürdigen Inzest zwischen Cersei Lannister und ihrem Bruder Ser Jaime dem Königsmörder hervorgegangen sind. Bezeugen kann dies der aus den Fängen der Lannisters gerettete Eddard Stark, Lord von Winterfell, Wächter des Nordens und Hand des Königs."


Ein Raunen ging durch die Reihen der Lords. Robb lächelte und blickte zu seiner Mutter, die ebenso erleichtert war wie er, während ihr Bruder den Brief weiter vorlas:

"Gemäß dem Recht von Gesetz und Blut erhebe ich daher Anspruch auf den Eisernen Thron der Sieben Königslande von Westeros. Alle aufrechten Männer mögen mir die Treue schwören.

Gezeichnet mit Wappen und Siegel von Stannis aus dem Hause Baratheon, dem Ersten Seines Namens, König der Andalen, der Rhoynar und der Ersten Menschen, Herr der Sieben Königslande und Beschützer des Reiches."


Robb goss Wein in seinen Becher und stand auf, nachdem sein Onkel Stannis‘ Brief vorgelesen hatte. "Mylords! Als gehorsamer Sohn meines Hohen Vaters weiß ich jetzt, welchem König ich die Treue schwören muss!" Er hob seinen Becher. "Auf den rechtmäßigen Herren der Sieben Königslande! Auf Stannis!"

Die Lords des Nordens, Robbs Mutter und Lady Mormont füllten ebenfalls ihre Becher und erhoben sich. "Auf Stannis!", riefen sie. Die Lords der Flusslande zögerten zunächst, doch als Edmure Tully seinen Becher hob und "Stannis!" rief, folgten sie alle seinem Beispiel und auch außerhalb der großen Halle waren ihre Rufe zu hören:

"Stannis! Stannis! STANNIS!"

Gondor hilft Westeros

"Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände."


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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Beim letzten Kapitel habe ich einige Passagen und Zitate aus dem vorletzten Kapitel (71. Catelyn XI) von A Game of Thrones verwendet - freilich mit einem anderem POV-Charakter und vor allem einem entscheidend anderen Ende.

Meine Fanfiction macht jetzt etwas Pause, während der König Elessar und seine Leute die Gemeine Zunge von Westeros lernen und ich in die folgenden Kapitel einige Anregungen meiner Beta-Leser einarbeite. Mit der Veröffentlichung geht es voraussichtlich in der zweiten Januar-Hälfte weiter.

In der Zwischenzeit seid ihr dran, liebe Leser, die ihr diese Geschichte schon über 2200mal angeklickt habt. Ich wiederhole meine Fragen:
In Bezug auf:
Gefällt euch die Geschichte bisher?
Was gefällt euch?
Was gefällt euch weniger?

Natürlich könnt ihr auch Fragen stellen und eigene Ideen und Anregungen einbringen.

Gondor hilft Westeros

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Auch wenn ich ziemlich enttäuscht bin, dass hier niemand mehr meine Fanfiction kommentiert, mache ich erstmal weiter.

Gondor hilft Westeros

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Faramir III

Der Kometenschweif zog sich wie eine blutrote Wunde durch den Morgenhimmel über dem zerklüfteten Felsen von Drachenstein.

Faramir blickte verwundert zum Himmel, während er zur Festung hinaufschritt. In Mittelerde hatte er im Laufe seines Lebens zwei- oder dreimal einen Kometen gesehen, doch keinen, der auch nur halb so hell oder in dieser Farbe geleuchtet hatte. "Manches ist doch in dieser Welt anders als in Mittelerde. Hat dieser blutende Stern etwas zu bedeuten? Ich werde Herrn Cressen fragen!"

Seit ihrer Ankunft in Drachenstein war Faramir immer wieder in die Festung gegangen und hatte dabei den alten Gelehrten – "Maester" in der Sprache von Westeros - kennen gelernt. Sehr eifrig lernte Faramir die Sprache, die ihm nicht besonders schwierig vorkam und tatsächlich einige Ähnlichkeiten mit der Gemeinsamen Sprache von Mittelerde hatte, aber noch fühlte er sich nicht sicher genug, um mit König Stannis zu sprechen. Doch er wollte Lord Eddard bald erklären, warum er ihn gerettet hatte. Faramir hatte ihn zwar einige Male kurz getroffen, doch Eddard schien sehr beschäftigt zu sein und viel Zeit beim König zu verbringen.

Faramir hatte Stannis seit dem ersten Treffen nicht mehr gesehen, dafür aber dessen Tochter Sharin kennengelernt, die ebenfalls gelegentlich Maester Cressen aufsuchte. Zunächst war Faramir etwas erschrocken, als er sah, dass ihre linke Gesichtshälfte durch eine Krankheit entstellt war, doch er hatte auch den Eindruck gewonnen, dass sie ein gutes und freundliches Kind war.

In der Festung begab er sich zu dem Turm, der wie ein Drache geformt war, und stieg hinauf bis zu den Räumen von Maester Cressen. Da die Tür offen war, trat er ein und fand den alten Mann auf dem Balkon vor seinem Zimmer. Er blickte hinauf zum Kometen.

"Maester Cressen", sagte Faramir leise. "Verzeiht die Störung!"

Der Maester drehte sich um. "Lord Faramir! Ihr stört nicht, sondern seid willkommen. Versteht Ihr meine Worte?" Er schritt zurück ins Zimmer.

"Ich verstehe Euch", antwortete Faramir langsam. "und ich habe eine Frage. Dieser rote… Stern – hat der eine Bedeutung?"

"Das ist ein Komet, Mylord. Ein Stern mit einem Schweif, der bald wieder verschwunden sein wird. Habt ihr dergleichen in Eurer Heimat nicht gesehen?"

"Doch. Aber keinen so hellen und in blutroter Farbe."

"Ehrlich gesagt, ich auch noch nicht", seufzte Cressen. "Lord Faramir, habt Ihr Maester Pylos bei Euren Leuten gesehen?"

"Ja, er ist auf dem Schiff von König Elessar, um Unterricht in Eurer Sprache zu erteilen."

"Euer König… möchte er immer noch nicht an Land kommen?", fragte Cressen vorsichtig. Faramir schüttelte den Kopf. "Erst wenn er Eure Sprache so beherrscht, dass er mit König Stannis sprechen kann. Aber bis dahin müssen wir noch viel lernen – auch ich. Auch das Lesen müssen wir lernen. Zeigt Ihr mir eines Eurer… Bücher?"

Der Maester wies auf den Tisch in der Mitte des Raumes, auf dem ein dickes Buch lag. "Schaut Euch dieses Buch an, Mylord!" sagte er. Faramir stellte sich an den Tisch und schaute zunächst auf den Umschlag des Buches, auf dem ein Stern abgebildet war. Er schlug es auf.

"Könnt Ihr den Titel des Buches lesen, Mylord?", fragte Cressen.

"Der Sieben…zackige… Stern…" Faramir las langsam. "Was ist das für ein Buch?"

"Ich zeige es Euch!", sagte Cressen und blätterte in dem Buch. Schließlich schien er eine geeignete Stelle gefunden zu haben. "Versucht, diesen Satz hier zu lesen!"

Gondor hilft Westeros

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Faramir schaute auf die Stelle, auf die Cressen zeigte und las Wort für Wort: "So wie sich die Menschen vor ihren… Lords und die Lords vor ihren Königen verneigen, müssen Könige und Königinnen den Kopf vor den… Sieben, die… Einer sind, beugen."

"Versteht Ihr, was für ein Buch das ist?", fragte der Maester.

"Nicht ganz", antwortete Faramir, "auch in unserer Welt verneigen sich die Menschen vor den Lords und die Lords vor Königen, aber wer sind die Sieben, die Einer sind?"

"Die Götter!", sagte Cressen, doch Faramir verstand ihn zunächst nicht. "Die höheren Mächte! Die Erschaffer und Beherrscher der Welt! Ihr müsst doch von ihnen gehört haben!", sagte der Maester darauf. Ach so, er meint die Valar! dachte Faramir. "Ja, gewiss. Die Götter. Sie haben uns in Eure Welt geschickt."

Cressens Augen weiteten sich. "Dann ist es wahr… Aber sagtet Ihr, die Götter hätten Euch geschickt, Mylord? Nicht ein einziger Gott?"

"Ja, es waren die Götter, wie Ihr sie nennt", antwortete Faramir unsicher, während der alte Mann ihn eindringlich ansah. "Warum fragt Ihr?"

"Diese rote Frau, Melisandre, behauptet es gebe nur einen Gott, den Herrn des Lichts – und er habe Euch geschickt. Habt Ihr von diesem Gott schon vernommen?"

"Äh, ich bin mir nicht sicher…" Der Herr des Lichts? Wer soll das sein? Manwe? Oder Eru? Faramir erinnerte sich, was ihm König Elessar über seinen verzauberten Traum und die Worte Manwes erzählt hatte. Die Menschen dieser Welt kennen die Ainur unter anderen Namen und in anderer Anzahl als in Mittelerde und verehren sie auf unterschiedliche Weise.

"Maester Cressen", sagte Faramir schließlich, "ich muss noch mehr lernen, bevor ich Euch von den Göttern erzählen kann, die uns geschickt haben. Daher bitte ich Euch, mehr von Euren Göttern und diesem Buch zu berichten."

"Ja, sehr gerne!", rief Cressen strahlend. Faramir fiel auf, wie sehr sein Anliegen Cressen erfreute. Als er den alten Mann das erste Mal gesehen hatte, hatte er sehr bedrückt gewirkt, jetzt aber schien er neue Lebensfreude gefunden zu haben.

"Ihr mögt Lady Melisandre nicht!", stellte Faramir fest, da er noch nicht wusste, wie man "Ihr hasst sie" in der Gemeinen Zunge sagte.

"Ich verabscheue diese Frau!", sagte Cressen grimmig. "Sie bringt den Wahnsinn unter uns mit ihrem Gerede von ihrem einzig wahren Gott und dass wir uns vom Glauben an die Sieben abwenden müssen! Schon hat sie die Königin für sich eingenommen und auch der König beabsichtigt, ihrem Gott zu huldigen. Könnt Ihr mir helfen, das zu verhindern?"

Faramir schüttelte befremdet den Kopf. Er verstand den Grund des Konfliktes zwischen Cressen und Melisandre nicht. In Mittelerde kam es zwar vor, dass bei bestimmten Völkern einzelne Valar mehr verehrt wurden als bei anderen, aber niemand wäre auf die Idee gekommen, deswegen einen Streit anzufangen.

"Es tut mir leid, aber ich verstehe das alles nicht – noch nicht. Lady Melisandre kommt mir zwar etwas … seltsam vor, aber ich werde mich nicht gegen sie stellen, ehe ich nicht noch mehr über diese Dinge weiß."

Cressen war von Faramirs Worten sichtlich enttäuscht. "Dann beherzigt wenigstens meinen Rat und haltet Euch von dieser Frau fern! Und ratet dies auch Eurem König!"

"Mit wem sich König Elessar trifft, entscheidet er selbst!", erwiderte Faramir etwas schroff. "Aber gut, ich werde Lady Melisandre erst einmal nicht aufsuchen." Er braucht ja nicht zu wissen, dass Elphir die Rote Frau besucht. "Machen wir doch lieber weiter mit dem 'siebenzackigen Stern'!"

Gondor hilft Westeros

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Hisimir

Gefährte

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Endlich geht es weiter. Hab ich mich schon sehr drauf gefreut
Wie immer hat mir das Lesen große Freude bereitet. Es wird von Beitrag zu Beitrag spannender und interessanter. Besonders das Glaubensthema find ich sehr faszinierend, im Herrn der Ringe findet man ja keine wirklich starken religiösen Züge. Also Sauron will als Gott verehrt werden und wird das auch teilweise. Aber außer dem einen Ausruf des einen Waldläufers, als er den Mumak sieht, wird dazu ja meines Wissens nicht viel gesagt. Es ergibt aber für mich Sinn, dass du den Gondorern hier einen stärkeren Glauben zuweist, als er in den Büchern beschrieben wird.

Mich hat in der Krege Übersetzung als Kind das "Chef" von Sam an Frodo nie gestört, aber dein "Herrn Cressen" hat mich irgendwie rausgerissen. Ich weiß auch nicht, welches Wort ich da erwartet habe, vermutlich Maester, aber da das für Faramir ungewohnt ist, ist es verständlich, dass er das nicht unbedingt benutzt.

Witzigerweise ermutigt mich deine Fanfiction auch dazu, ASIOAF weiterzulesen (Bin in "A Feast for Crows"). Doch dein Schreibstil, deine Geschichte gefällt mir eigentlich besser. Hut ab dafür.

Ehre das Gimp!
Kugelsicherer Pfadpfinder ~~ 아미
화이팅
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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Hisimir]

Vielen, vielen Dank für dein positives Feedback, Hisimir!
Hisimir schrieb:
Besonders das Glaubensthema find ich sehr faszinierend, im Herrn der Ringe findet man ja keine wirklich starken religiösen Züge. Also Sauron will als Gott verehrt werden und wird das auch teilweise. Aber außer dem einen Ausruf des einen Waldläufers, als er den Mumak sieht, wird dazu ja meines Wissens nicht viel gesagt. Es ergibt aber für mich Sinn, dass du den Gondorern hier einen stärkeren Glauben zuweist, als er in den Büchern beschrieben wird.

Ja, Mittelerde wirkt im HdR auf den ersten Blick "religionslos" - es gibt keine Tempel, Priester oder religiöse Zeremonien. Mit Hintergrundwissen aus dem Sil, den "Nachrichten aus Mittelerde" und Tolkiens Briefen kann man hingegen sehr wohl gewisse Spuren von Religion finden. Darüber (und über die Religionen in Westeros) werde ich übrigens einen Vortrag bei der MagicCon halten.
Hisimir schrieb:
Mich hat in der Krege Übersetzung als Kind das "Chef" von Sam an Frodo nie gestört, aber dein "Herrn Cressen" hat mich irgendwie rausgerissen. Ich weiß auch nicht, welches Wort ich da erwartet habe, vermutlich Maester, aber da das für Faramir ungewohnt ist, ist es verständlich, dass er das nicht unbedingt benutzt.

Das kann einen vielleicht herausreissen, weil die Anrede "Herr" in der deutschen ASOIAF-Übersetzung unüblich ist und das englische "Lord" nicht übersetzt wurde. In der Carroux-Übersetzung von HdR ist dagegen "Herr" als Übersetzung für "Mister", "Lord" und häufig auch für "Master" als Anrede sehr häufig (und daher auch passend an dieser Stelle) - so spricht ja auch Sam Frodo mit "Herr" an.

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Eddard III

Ned schritt zügig zur Kammer der bemalten Tafel. Mittlerweile war sein Bein so weit geheilt, dass er schon wieder richtig gehen konnte und nicht mehr humpeln musste. Den weißen Stock aus Gondor nahm er sicherheitshalber trotzdem noch mit. Stannis hatte seine Hand zu sich befohlen und Ned befolgte diesen Befehl selbstverständlich, auch wenn er sich nicht gerade auf die Begegnung mit dem König freute, der so anders war als sein älterer Bruder. Robert war zwar manchmal jähzornig gewesen und seine Wutausbrüche hatten sich zuweilen auch gegen Ned gerichtet, dennoch war er Neds Freund gewesen und hatte sich immer wieder freundlich und herzlich gezeigt. Stannis hingegen war stets distanziert und nie herzlich und zeigte deutlich, dass er nicht Neds Freund war, er schien niemandes Freund zu sein.

Ned trat in die Kammer und verneigte sich vor dem König. "Euer Gnaden!" Ein weiterer Mann saß am Tisch und stand auf, als die Hand des Königs in den Raum schritt. Ned erkannte den graubärtigen Mann von einfacher Herkunft, auch wenn er ihn zum ersten Mal seit siebzehn Jahren erblickte. Es war Ser Davos Seewert, der Zwiebelritter, der damals Stannis und seine Leute bei der Belagerung von Sturmkap vor dem Verhungern gerettet hatte. "Lord Stark!", grüßte Davos. "Ser Davos!", erwiderte Ned. Auf ein Zeichen von Stannis setzten sich beide.

"Ser Davos ist heute Morgen zurückgekehrt und hat mir berichtet, dass sich die Sturmlords nicht für mich erheben werden. Sie werden sich wohl eher Renly anschließen." Stannis klang verbittert.

"Alle?", fragte Ned. "Habt Ihr mit allen Sturmlords gesprochen, Ser Davos?"

"Mit allen? Nein. Nur mit denen, die mich empfangen wollten und die sich nicht zu fein waren für den Zwiebelritter. Doch keiner hat sich uns angeschlossen."

"Welche Gründe haben die Lords für ihre Verweigerung vorgebracht?", fragte Ned.

"Einige haben sich herausgeredet, andere waren offen, manche haben sich entschuldigt und ein paar haben schlicht gelogen. Ihre Worte sind nur Wind!"

"Doch ihre Heere nicht!", murrte Stannis. "Wenn sich alle Sturmlords und die Lords der Weite Renly anschließen, verfügt er über zehntausende, vielleicht sogar hunderttausend Männer. Ich habe hier nur fünftausend. Wie viele hat Euer Sohn, Lord Stark?" Er zeigte auf der riesigen Karte auf Schnellwasser.

"Robb hat geschrieben, dass er achttausend Männer bei sich hat. Die Flusslords haben dazu noch zwölftausend. Die Hauptstreitmacht des Nordens besteht aus etwa zwölftausend Mann unter dem Befehl von Roose Bolton." Ned verzog das Gesicht. Was hatte seinen Sohn dazu bewogen, den Großteil seiner Truppen ausgerechnet diesem undurchsichtigen und wenig vertrauenswürdigen Mann anzuvertrauen? Er zeigte auf den Trident und fuhr fort: "Lord Bolton hat sich nach der Niederlage am Grünen Arm zu den Zwillingen zurückgezogen, wo er die Truppen neu formiert."

"Habt Ihr auch Nachrichten von der Schar von Lord Beric Dondarrion, die Ihr noch als Roberts Hand entsandt habt?", fragte Stannis.

"Diese Schar wurde vernichtet", seufzte Ned. "Zwanzig meiner Männer aus Winterfell gehörten zu ihr. Die Lannisters haben sie überfallen, als sie gerade den Roten Arm des Trident bei der Mummersfurt überquerten. Lord Raymun Darry wurde getötet und Lord Beric ist verschwunden."

"Das war mir alles schon bekannt. Aber zumindest Lord Beric und Thoros von Myr haben die Schlacht an der Mummersfurt wohl überlebt. Es gibt Gerüchte, wonach diese beiden mit einigen Männern die Nachschublinien der Lannisters überfallen würden. Wie dem auch sei, wir haben genug Männer, um Tywin Lannister herauszufordern, der mit seinen zwanzigtausend auf dem Weg nach Harrenhal ist. Und wir müssen ihn herausfordern, denn das Heer der Lannisters darf auf gar keinen Fall nach Königsmund gelangen. Bisher hat er nur den Gnom mit wenigen hundert Männern voraus geschickt. Aber was ist mit dem Heer des Grünen Tals? Eure Gemahlin war doch den Berichten zufolge kürzlich auf Hohenehr, Lord Stark. Warum entsendet ihre Schwester keine Truppen gegen die Mörder ihres Gatten?"

"Ich weiß es nicht, Euer Gnaden", antwortete Ned. "Ich werde Robb danach fragen."

"Was ist mit Lady Arryns Sohn?", fragte Davos. "Euer Gnaden, hattet Ihr nicht mit Lord Arryn besprochen, dass der junge Lord Robert als Euer Mündel hierher kommen soll?"

"Der Junge ist schwach und krank", erwiderte Stannis, "und seit diese abscheulichen Lannisters Jon Arryn vergiftet haben, versteckt Lysa Arryn ihren Sohn auf Hohenehr. Sie wird sich nicht von dem Jungen trennen."

"Und wenn Ihr Eure Tochter Sharin nach Hohenehr schickt?", fragte Ned, der selbst als Knabe viele Jahre auf der Ehr als Jon Arryns Mündel verbracht hatte.

Stannis legte nachdenklich seine Stirn in Falten. "Vielleicht ist es den Versuch wert, wenn wir dafür die Ritter des Grünen Tals bekommen."

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

"Muss der rechtmäßige König der Sieben Königslande bei einer Witwe um Hilfe betteln?", fragte die Stimme einer Frau in scharfen Ton. Königin Selyse war eingetreten. Ned und Davos neigten den Kopf vor ihr.

Stannis machte ein mürrisches Gesicht. "Ich bettle nicht! Niemals! Diese Tatsache solltet Ihr nicht vergessen, Weib!" Zumindest das hatte Stannis mit Robert gemeinsam: Er sprach zu seiner eigenen Gemahlin ohne jede Zuneigung und Wärme. Doch Robert hatte sich für andere Frauen interessiert, während sich Stannis in der Gegenwart von Frauen allgemein nicht wohl zu fühlen schien. Renly hatte einmal gegenüber Ned spöttisch angedeutet, dass Stannis nur sehr selten und ungern seinen ehelichen Pflichten nachkäme.

"Das höre ich nur allzu gerne, mein Gebieter", sagte Selyse. "Lady Arryn schuldet Euch ihre Treue, genau wie Euer Bruder Renly und alle anderen. Ihr seid der einzig wahre König von Gottes Gnaden!"

"Euer Gott kann seine Gnade behalten! Ich brauche Schwerter, keinen Segen!", erwiderte Stannis. "Wie viele Schwerter wird mir der Herr des Lichts zur Verfügung stellen?"

"Er hat Euch bereits zehntausend Krieger des Lichts geschickt – Krieger, die Lord Stark vor dem mörderischen Inzest-Bastard gerettet und Euch somit die Treue des Nordens und der Flusslande gesichert haben."

"Ja, das stimmt", räumte Stannis widerwillig ein, "aber noch hat König Elessar nicht erklärt, dass er sich tatsächlich mit mir verbünden wird. Und selbst mit seinen zehntausend und den Heeren des Nordens und der Flusslande hätte ich immer noch nicht genug Männer, um gleichzeitig gegen Joffrey und Renly zu kämpfen."

"Das wird nicht nötig sein", sagte Selyse. "Seht zum Fenster hinaus, mein Gebieter! Dort am Himmel findet Ihr das Zeichen, auf welches Ihr gewartet habt. Rot ist es, rot wie die Flamme, rot wie das lodernde Herz des wahren Gottes. Es will verkünden, dass Eure Zeit gekommen ist. Dessen dürft Ihr Euch sicher sein. So wie die Männer von Winterfell und Schnellwasser werden auch die Männer von Rosengarten und Sturmkap für Euch kämpfen!"

"Ser Davos behauptet das Gegenteil", entgegnete Stannis. "Diese Männer haben Renly die Treue geschworen."

"Ja", antwortete sie, "doch sollte Renly sterben…"

Stannis schaute seine Gemahlin ungläubig an. Davos war bestürzt, sagte aber nichts. "Wovon redet Ihr?", rief Ned.

"Melisandre hat in die Flammen geschaut und seinen Tod gesehen!"

"Redet Ihr von Brudermord?", rief Ned empört. "Wer seine eigenen Verwandten ermordet, ist vor den Göttern verflucht – vor den alten wie vor den neuen!"

"Eure Götter sind machtlos!", erwiderte Selyse. "Nur der Herr des Lichts wird meinen Gemahl zum Sieg führen! Was würdet Ihr raten, Lord Stark? Dass wir uns mit Renly verständigen sollen?"

"Ja, denn die Lannisters sind unsere gemeinsamen Feinde!", entgegnete Ned. "Dass Renly sich zum König ausgerufen hat, war eine Torheit, aber…"

"Torheit?", rief Stannis. "Es ist Hochverrat! Ich werde nicht mit Renly verhandeln! Nicht, solange er sich König nennt!"

Da hatte Ned eine Idee. "Euer Gnaden, Lady Melisandre hat doch behauptet, dass ihr Gott König Elessar und seine Leute in unsere Welt geschickt hat."

"Behauptet? Es ist die Wahrheit!", rief die Königin. "Es sind Krieger des Lichts!"

"Ja, natürlich", stöhnte der König. "Worauf wollt Ihr hinaus, Lord Stark?"

"Sollten wir nicht diese Krieger des Lichts und vor allem ihren König fragen, ob und wie wir gegen Renly vorgehen sollen? Bevor wir irgendetwas unternehmen, müssen wir doch mehr über unsere Freunde aus der anderen Welt wissen. Ich habe bis heute von Lord Faramir nicht den genauen Grund erfahren, warum er mich gerettet hat."

"Es war der Wille des Herrn", sagte Selyse überzeugt.

"Das würde ich gerne von Lord Faramir selbst hören", erwiderte Ned.

"Dann geht!", befahl Stannis. "Sprecht mit Lord Faramir und fragt ihn, ob sein König sich endlich mit mir verbündet! Die Beratung ist beendet. Ich muss alleine nachdenken. Geht jetzt! Auch Ihr, Selyse!"

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Gondor hilft Westeros (Fanfiction), Band I: Ein anderer Krieg der fünf Könige [Re: Buchfaramir]

Arya II

Fasziniert schaute Arya auf den roten Kometen, der auch tagsüber am östlichen Himmel zu sehen war. Sie stand auf dem Balkon von Prinzessin Sharins Kammer und blickte zum Himmel.

"Gefällt dir das Ding am Himmel?", fragte Sharin, die aus ihrem Zimmer kam und an Aryas Seite trat.

"Ja, Prinzessin", antwortete Arya. "Es ist sehr schön. Was es wohl zu bedeuten hat?"

"Ich weiß nicht", sagte Sharin, "Dalla und Matricia haben sich am Brunnen darüber unterhalten, und Dalla hat gesagt, sie habe gehört, wie die Rote Frau Mutter erklärte, es sei Drachenatem."

"Die Rote Frau?" Arya verzog das Gesicht. "Ich glaube ihr nicht. Die Drachen sind schon lange tot."

Sharin zuckte mit den Schultern und ging zurück in ihre Kammer. Arya folgte ihr. "Mutter vertraut der Roten Frau", sagte die Prinzessin, "und ich habe schlecht geträumt. Die Drachen sind gekommen und wollten mich fressen. Woher weißt du, dass die Drachen tot sind, Lady Arya?"

"Ich habe sie gesehen, Prinzessin", antwortete Arya, "in den Gewölben des Roten Bergfrieds. Es sind nur noch tote Knochen von ihnen übrig. Also vergiss deine schlechten Träume! Und nenne mich nicht Lady!" Sie zögerte nicht, Sharin von den toten Drachen zu erzählen, denn sie vertraute ihr. Anfangs war sie vor Sharins von Grauschuppen gezeichnetem Gesicht fast zurückgeschreckt und nur widerwillig der Bitte ihres Vaters gefolgt, sich mit der Tochter des Königs anzufreunden, doch im Laufe der Tage hatte sie gemerkt, dass die Prinzessin – im Gegensatz zu ihren Eltern - sehr freundlich und herzlich war. Freilich hatte Arya auf ihren Vater gehört und Sharin nichts von Nadel erzählt. Sie hielt das kleine Schwert in ihrem Gemach versteckt.

"Dann nenne mich nicht Prinzessin!", lachte Sharin. "Nicht, wenn wir alleine sind, Arya. Du hast die toten Drachen gesehen, ja, aber vielleicht gibt es neue Drachen. In der Welt ändert sich gerade viel. Denke nur an die weißen Raben, die von der Zitadelle gekommen sind. Du weißt doch, was sie bedeuten?"

"Was für weiße Raben? Welche Bedeutung haben sie?" Arya war verwirrt.

"Aber du kennst doch die Worte eures Hauses?", fragte Sharin.

"Der Winter naht!", antwortete Arya. "Und was hat das mit weißen Raben zu tun, Pri…Sharin?"

"Der Sommer ist vorbei! Komm, gehen wir zu Maester Cressen! Er kann uns alles erklären und die weißen Raben zeigen!"


Die beiden Mädchen verließen die Kammer und begaben sich zum Meerdrachenturm. Die Prinzessin klopfte an die Tür und öffnete sie. Maester Cressen saß an seinem Schreibtisch, doch er war nicht alleine. Lord Faramir saß an seiner Seite.

"Oh, Verzeihung", sagte Sharin, "wir wollten Euren Unterricht nicht stören." Dass Lord Faramir bei Maester Cressen die Gemeine Zunge lernte, war kein Geheimnis.

"Ihr stört nicht", sagte Faramir freundlich. "Ich freue mich über Eure Gesellschaft. Warum seid Ihr gekommen?"

"Ich wollte Maester Cressen fragen, ob wir den weißen Raben sehen dürfen", antwortete Sharin.

"Ein weißer Rabe? Den würde ich auch gerne sehen!", sagte Faramir.

"Wie Ihr wünscht!", sagte Cressen und stand auf. "Gehen wir!"

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