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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

DerDunkelgraue

Gefährte

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time



Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII

I. RPG Grundregeln:

- Vorlage sind die Filme. Wir müssen uns aber nicht streng daran halten, sondern können nach Bedarf abweichen
- Alles muss Tolkiens und Jacksons Canon entsprechen, also keine übernatürlichen Dinge ausdenken, die nicht zu Mittelerde passen
- Unsere Charas stehen immer an erster Stelle vor den Tolkien-Charakteren

II. Charaktere:

Hauptcharaktere:
Ardagast der Dunkelgraue - Zauberer
Ailin - Zwergin
Finbar - Zwerg
Kára - Zwergin
Frótha - Zwergin
Padogas Tuk - Hobbit
Grimm - Mensch (männlich)
Elva - Mensch (weiblich)
Ascarion - Elb

Nebencharaktere:
Úrondur - Unbekannt (männlich)
Isengar - Hobbit
Borin - Zwerg

Ausgestiegen:
Faron - Mensch (männlich)
Arika - Dunadan (weiblich)
Rayne - Dunadan (weiblich)
Arrin - Mensch (männlich)

III. Plot:

"Und so geschah es eines Tages, dass 13 Zwerge und der Zauberer Gandalf vor Bilbos Tür standen und ihn mit in ein Abenteuer voller Elben, Orks, Trolle, Riesenspinnen und Drachen zogen. Doch unsere Geschichte beleuchtet die Ereignisse des kleinen Hobbits aus der Sicht anderer Charaktere, deren Interesse ebenfalls darin bestand den Erebor aufzusuchen und den Schatz zurück zu erobern. Geführt von Ardagast, einem anderen Zauberer, bildete sich eine weitere Gruppe, die mit in das Abenteuer hineingezogen wird..." - Damaris

IV. Tolkien-Charaktere:

Bain - Aerlinn
Bard - Aidean
Bilbo - PadogasTook
Dwalin - Melian
Elrond - DerDunkelgraue, Kayley
Fili - Aidean, RoisinDubh
Thorin, Kili, Tauriel - Kayley
Legolas, Thranduil - Damaris
Gandalf, Radagast, Saruman, Sauron, Beorn - DerDunkelgraue

Der Herr der Ringe-RPG
Der Herr der Ringe-RPG - Diskussionen

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Noch immer wackelig auf den Beinen erreichte Ailin schließlich den Gemeinschaftsraum, aus dem ohrenbetäubender Lärm erscholl.
Als sie um die Ecke bog, sah sie zunächst nur ein Knäuel aus sich umarmenden, auf die Schulter klopfenden, lachenden und vor Freude weinenden Gefährten.
Sie rieb sich fast die Augen, als sie den mürrischen Dwalin in einer herzlichen Umarmung sah.
Bombur erdrückte seinen nach Luft schnappenden Bruder fast vor Freude, während Bifur freudestrahlend um die beiden herumsprang. Der furchterregende Gloin lag mit Tränen in den Augen in den Armen seines Bruders, der verzweifelt versuchte, die Umarmung zurückzugeben und dabei sein unerlässliches Hörrohr am Ohr zu halten, um die Glückwünsche und Fragen nicht zu überhören, die auf die Zurückgekehrten niederprasselten. Kilis dunklen Schopf machte sie in einem ganzen Pulk Zwerge aus, während Fili, merkwürdigerweise sehr angespannt wirkend, Balin zu berichten schien.
Und dann....endlich...entdeckte sie ihn! Finbar versuchte sich gerade durch das Chaos zu drängen, sein Blick wanderte suchend umher. Allerdings sah er in die falsche Richtung.
Ailin war schneller: Sie wand sich durch das Knäuel Zwerge vor ihr und warf sich ihrem Bruder mit einem Freudenschrei in die Arme: "Du lebst!!! Allen Valar sei Dank! Du lebst, Finn, nadadith..."
Ihr entging, dass Finbar zusammenzuckte, als sie ihn fast aus dem Gleichgewicht brachte. Und dass ihr eigener Arm von dem Sturz gegen die Wand heftig schmerzte, bemerkte sie erst, als Finn ihre Umarmung erwiderte. Aber das war völlig egal. Ihr kleiner Bruder lebte und war zurück. Nichts anderes zählte!

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Als Kára und Pado den Berg betraten, konnten sie das Stimmengewirr schon hören.
"Schnell, pado!" drängte sie den Hobbit und rannte den Stimmen nach. Als sie den Gemeinschaftsraum betrat, konnte sie nicht anders, als bis über beide Ohren zu strahlen. Die gedrückte Stimmung war vertrieben, stattdessen überall lachende Gesichter. Der erste der Vermissten, der ihr gegenüberstand, war Bofur, der sie sofort in eine herzliche Umarmung zog.
"Kára, Mädel, ich dachte schon, dich und Pado hat's erwischt!" rief Bofur und umarmte direkt auch Pado. "Hab euch gar nicht gesehen!"
"Wir haben nach euch Ausschau gehalten. Habt euch Zeit gelassen", erwiderte Kára grinsend und zog an Bofurs Hut. "Alles gut überstanden, wie ich sehe."
"War aber knapp", entgegnete der ältere Zwerg und sah für einen Moment ernst aus. "Sah schlecht aus für Finn."
Kára folgte seinem Blick. Finn wurde gerade von Ailin nahezu erdrückt. Sie musste lächeln.
"Hauptsache, er ist hier, Hauptsache, ihr alle seid hier", fügte sie schnell hinzu.
Sie drückte Bofur noch einmal die Schulter und ging zu den Geschwistern herüber, die sich gerade voneinander lösten.
"Dein Bein ist ja noch dran", sagte sie grinsend zu Finbar. "Nicht, dass sich irgendjemand hier Sorgen gemacht hätte. Oder, Ailin?"
Finn schaute sie mit hochgezogenen Augenbrauen an, aber bevor er etwas sagen konnte, umarmte Kára ihn kurzerhand und sagte: "Bin froh, dass du wieder da bist."
Sie merkte, dass sie etwas rot wurde, und wandte sich schnell ab.
"Ich lass euch mal alleine, ihr habt sicherlich viel zu bereden."
Sie stürzte sich in die Menge und ließ sich im nächsten Moment das ganze Seestadt-Abenteuer von Bofur erzählen.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Kurz grinste Finbar Kára hinterher. Dann wendete er sich wieder seiner Schwester zu. Es war deutlich, dass sie ebenso gelitten hatte wie er unter der Unsicherheit, was mit dem anderen geschehen war. Noch einmal schloss er sie in die Arme und sagte in ihr Haar hinein: "Ich bin so froh, dass es dir gut geht! Nie wieder lass ich dich irgendwohin gehen, wohin ich dir nicht folgen kann! NIE WIEDER!"
Dann wurde er etwas ernster.
"Was ist geschehen? Wie kommt es, dass Smaug euch hat leben lassen? Was ist mit dem Berg? Hat Thorin nach den anderen Zwergen geschickt, jetzt, da er wieder König ist?" sprudelte es aus ihm heraus.

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar

Geändert durch Finbar (20.10.2017 16:03)

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Finbar]

"Leben lassen ist gut..." feixte Ailin.
"Genauer gesagt haben wir versucht, den Drachen in flüssigem Gold zu ersäufen. Hat nur nicht ganz so funktioniert, wie sich der König das dachte. Immerhin hats ihn verjagt, zu eurem Schaden.." fügte sie mit einer schiefen Grimasse hinzu.
"Und ehrlich gestanden weiß ich nicht, ob Thorin schon irgendwas anderes getan hat als den Arkenstein zu suchen, seit wir hier sind..Wir bekommen ihn kaum zu Gesicht.."

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Ascarion nickte ahnungsvoll. Jetzt war zwar Smaug unter großen Verlusten beseitigt worden, die Bedrohung in Dol Guldur brodelte aber weiter. Und Mithrandir hatte er nicht vergessen. Nun durften sie keine Zeit verlieren. Ascarion sah sich um und murmelte: Ich brauch ein Pferd"

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Damaris]

Glücklicherweise konnte Ascarion ein Pferd von einem Abgesandten des Waldlandreiches ergattern, der Tauriel und Legolas aufsuchte, um diesen von einer wichtigen Entscheidung des Königs zu berichten. Nach einer kurzen Unterhaltung mit den beiden, entschieden der Elb und die Elbin nach Gundabad zu reiten um dort nach dem Rechten zu sehen. Legolas behauptete, er habe ein Wappen ausgemacht, welches er lange Zeit nicht gesehen hatte: das Symbol Gundabads. Wenn dies nicht Ärger bedeutete, was dann? Ardagast und Ascarion hingegen ritten gen Süden. Sie wären dem gerne selbst nachgegangen, jedoch war ihre Mission wichtiger. Ununterbrochen galoppierten sie am Düsterwald entlang. Ihr Ziel war es, die alte Waldstraße zu erreichen und anschließend von der anderen Seite des Waldes in Richtung Dol Guldur abzubiegen. Es war zwar ein Umweg, aber es bedeutete, dass sie nicht durch den Wald mussten, der keine Möglichkeit für schnelles Reiten bot. Ohne eine Pause einzulegen, ritten sie bis in die späten Abendstunden durch und schlugen erst ein Nachtlager auf, als der Mond schon am Firmament aufgegangen war. Ein kleines Feuer war schnell gemacht und so saßen sich die beiden Mitglieder des Weißen Rates gegenüber. Es war der Zauberer, der das Schweigen brach.

''Ich habe es zwar einmal kurz nach meiner Rückkehr angesprochen, aber weißt du, als ich auf dem Wipfel der Silberzinne fiel, ist ein Teil von mir gestorben, der unwiderruflich von mir gegangen ist und auch nicht zurückkehren wird. Ich bin zwar der selbe Ardagast wie vorher, aber dennoch nicht vollständig. Anders. Jedenfalls merke ich, dass hin und wieder Erinnerungen zurückkommen, die ich vergessen hatte. Ich erinnere mich an Dinge, die ich erlebt habe, bevor ich starb'', erklärte er und legte dann eine kurze Pause ein um seine Gedanken zu sammeln. ''Weißt du noch, Ascarion? Als wir uns Anfang des Jahres in Hobbingen trafen, da hatten wir geplant, dass wir gemeinsam zum Erebor reiten. Wie du weißt, sind Pläne nicht immer in Stein gemeißelt und so wurde aus diesem nichts. Dennoch, sind wir nun beide doch alleine unterwegs. Zu einem anderen Ziel, ja, aber dennoch. Welch eine Fügung des Schicksals, nicht wahr?'', fügte er mit einem leichten Lächeln hinzu. Der Zauberer blickte anschließend angespannt ins Feuer. Der blasse, orangefarbene Schein erhellte die linke Gesichtshälfte des alten Mannes. ''Bevor wir nach Dol Guldur gehen und uns dem Bösen stellen, gibt da noch etwas, das ich dir erzählen muss'', begann er und blickte dann zu dem Elben aus Lindon. ''Der Feind, der mir im Nebelgebirge gegenüberstand, war nicht irgendein alter Dämon, oder ein Diener des Bösen. Ascarion, ich habe gegen ihn höchstpersönlich gekämpft. Zuerst war es mir nicht klar. Doch nachdem wir uns auf dem Zirak-Zigil ein letztes Mal gegenüberstanden, offenbarte er sich mir. Ich bin mir nicht sicher warum. Und ich verstehe bis heute nicht, wie Sauron dazu imstande war dort zu sein. Aber irgendeine große Macht muss ihn an diesen Ort getrieben haben. Anders kann ich mir dies nicht erklären'', erzählte Ardagast. In seinem Gesicht war keinerlei Emotion zu lesen. Es war völlig leer, beinahe so, als würde der Tod persönlich sprechen. ''Ich war zwar schon dort, aber ich weiß nicht was uns in Dol Guldur erwarten wird. Mein Gefühl sagt mir, dass es kein Sieg sein wird...''

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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Ascarion genoss den Ritt entlang des Düsterwaldes, auch wenn es mit einem anderen Pferd doch nicht das selbe war. Mit Meraxes hatte er eine Verbindung aufgebaut, die weder Worte noch Signale bedurfte, und anders reagierte wie sein jetziges Pferd. Doch auch dieses aus dem Waldlandreich wurde von Elben dressiert und so konnten die beiden Weisen schon am ersten Tag eine beachtliche Strecke zurücklegen und nicht weit entfernt der alten Waldstraße ihr Nachtlager aufschlagen.
Ascarion hatte noch ein Einhörnchen geschossen, das über dem Feuer bruzelte, als Ardagast zu erzählen begann. Ehrfurchtsvoll hörte Ascarion zu und überlegte, ob es den Elben, die durch Mandos Hallen gingen, um in Aman ihren Frieden zu finden, auch so erging wie nun Ardagast. Danach gefragt hatte er nie jemanden, weil auf natürliche Weise zu sterben nie seine Absicht gewesen war und er nie mit dem Seinen auf der anderen Seite konfrontiert werden wollte. Und so war es ihm gleich, wie man sich nach dem Tod fühlte.
"Du bist weiser geworden, als du zurück kamst", überlegte er und sah den Zauberer von der Seite an. "Grauer um genau zu sein, wenn ich deine Robe begutachte, aber weiser im Herzen." Dann dachte er an ihre Begegnung im Auenland zurück und daran, welchen Weg sie seither gefolgt waren. "Auch wenn unsere Quest anders verlief wie geplant, wir haben dennoch einen wichtigen Sieg errungen. Smaug stellt keine Gefahr mehr für Mittelerde dar, auch wenn mit vielem Menschenleben dafür bezahlt werden musste". Dann verfinsterte sich sein Blick, als Ardagast weiter erzählte. Was war schon ein Drache gegen eine viel dunklere Bedrohung? Er hatte zu jener Zeit im zweiten Zeitalter die volle Stärke Saurons am eigenen Leib erfahren, als Mittelerde noch in den Abgrund zu stürzen drohte. Wie weit waren sie dieses Mal davon entfernt?
"Ich habe ihn auch gespürt in jener Nacht an dem unterirdischen See, auch wenn ich nicht wagte den dunklen Herrscher damit in Verbindung zu bringen... Eine Macht die ich nicht begreifen konnte, oder wollte. Wer wenn nicht wir, kann sich Sauron in den Weg stellen? Der Weiße Rat muss seine volle Stärke unter Beweis stellen, um siegreich zu sein. Und genau das werden wir tun", sagte Ascarion entschlossen und nahm das fertig gebratene Tier vom Feuer und reichte dem Zauberer eine Hälfte. Beide aßen ein paar Bisse, bis Ascarion noch hinzufügte: "Wir treffen ihn mit unserer ganzen Gewalt. Ohne den Einen Ring hat er ohnehin nicht seine volle Stärke zurück und auch damals konnte er schon besiegt werden und es war nicht einmal einer der Unseren". Der Elb wusste nicht woher er diese Zuversicht nahm, doch was blieb ihnen schon außer zu hoffen?

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Damaris]

''Weiser? Vielleicht. Ich hatte schließlich auf meinem Weg zurück viel Zeit zum Nachdenken'', antwortete Ardagast sarkastisch und ging dann auf das Thema Smaug ein, das der Elb angesprochen hatte. Der Elb erzählte anschließend von Smaugs Tod und seiner Zuversicht bezüglich des Angriffes des Weißen Rates. Ardagast war erstaunt. Erkannte er da wirklich Hoffnung in den Worten des Elben? Beinahe war der Zauberer auf sich selbst wütend. War es nicht er, der Zuversicht und Hoffnung verbreiten sollte? War das nicht eigentlich seine Aufgabe, während die Elben, ohne einen Blick zurückzuwerfen, diese Gestade verließen? Oder ging er nun zu hart mit sich selbst in’s Gericht? Dankend nahm er das gebratene Fleisch an sich und begann zu essen. Zuvor hatte er einen Beutel Wein aus seiner Tasche geholt und sie dem Elben ebenfalls gereicht. ''Smaugs Tod war zweifellos ein äusserst wichtiger Sieg. Wichtiger, als sich die meisten in ihren kühnsten Träumen vorstellen können. Aber ist es genug? Es ist davon auszugehen, dass auch der dunkle Herr sich auf uns vorbereitet hat. Er wird seine volle Macht zeigen und wenn ich mich nicht täusche, dann werden die Neun ebenfalls dort sein. Es wird nicht einfach'', antwortete Ardagast. Erneut überkam ihn der Gedanke, dass er es zu negativ sah. Aber in diesem Zusammenhang war es vielleicht wirklich besser nicht zu hoffen, sondern einfach zu handeln. Ascarion war auf die Zuversicht des Zauberers in vielerlei Hinsicht ohnehin nicht angewiesen. ''Ich muss zugeben, dass ich erstaunt war, als ich hörte, dass Bard den Drachen vom Himmel holte. Als ich auf dem Weg dorthin sah, wie das Monstrum seinen letzten Atemzug machte, musste ich sofort an dich denken! Wer, ausser vielleicht Legolas, wäre dazu im Stande gewesen? Wie bist du eigentlich am Ende doch noch nach Seestadt gekommen?''

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Pado beobachtete die ganzen Begrüßungsszenen einerseits freudig aber auch etwas distanziert. Wie lange hatte er die 5 nicht gesehen? Eigentlich waren es nur ein paar Tage gewesen. Doch was war alles in dieser Zeit passiert. Fast kam es ihm vor, als müsse er alle noch einmal neu kennenlernen. Gut, bei Oin, Kili und Fili wunderte ihn das nicht, hatte er doch mit ihnen nicht so viel zu tun gehabt. Doch auch Finbar sah er an, als habe er ihn in einem anderen Leben zuletzt gesehen. Ihn behielt er im Blick, als er durch die Zwergenmenge ging, hier einen Schlag auf die Schulter austeilte, dort eine Hand drückte.

Schließlich langte er bei ihm an und musterte den Freund erst einmal gründlich von oben bis unten. „Du siehst fürchterlich aus! — aber wesentlich lebendiger als ich dich zuletzt gesehen habe!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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