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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 3

athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: Celebrindal14]

"So habe ich es noch nicht betrachtet", schreibst du.Und mir geht es genau so mit vielen Dingen, die wir hier diskutieren. Und ich habe gedacht, ich kenne die Bücher wirklich gut.Trotzdem erfahre ich hier noch jede Menge Neues. Und das macht die Sache wirklich spannend.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Feawen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: athameg]

Peter Pettigrews Mut ist vielleicht wirklich eher von der anderen Sorte, aber stark genug, um ihn ebenfalls nach Gryffindor zu lassen. Harry, Sirius und dergleichen haben die Art von Mut, die einen vor Gefahr nicht zurück schrecken lassen. Sie gehen Risiken ein (manchmal auch, wenn es gar nicht sein muss), sie setzen sich für andere ein, sie gehen Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg, sie stehen für ihre Taten gerade.

Pettigrew ist nun niemand, der absichtlich Gefahr suchen würde, Konflikten und Verantwortung geht er augenscheinlich aus dem Weg - aber wenn er sich eingekesselt fühlt, dann hat er tatsächlich den Mut, absolut krasse Dinge zu tun, wie sich selbst zu verstümmeln, oder es in einer unangenehmen Lage lang auszuhalten.

Für Ravenclaw ist er wohl nicht intellektuell genug, wenn Hufflepuffs' Hauptqualität Loyalität ist, dann passt er da am wenigsten hin, und für Slytherin fehlt ihm wohl der Ehrgeiz. Er hat ja nicht wirklich den Drang, irgend etwas aus sich zu machen oder über andere zu herrschen (das hieße ja Verantwortung). Er will sich nur sicher im Schutz von einflussreichen Freunden sonnen.

Interessanter Punkt, das hatte ich mich selber tatsächlich auch noch nie gefragt.

~~~~~~~~
The knack to flying lies in learning how to throw yourself at the ground and miss.
~~

I'll be in my bunk.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: Feawen]

Ich finde, dass ist eine sehr einleuchtende Erklärung dafür, wieso Peter Pettigrew in Gryffindor ist. Es stimmt, Peter würde niemals absichtlich die Gefahr suchen oder sich in riskante Situationen begeben, die er vermeiden kann, so wie Sirius oder Harry das machen. Aber wenn's nicht anders geht, dann bringt er halt wirklich auch ziemlich krasse Dinge zustande.

Und das passt erstaunlich gut zu der "Ratte", übrigens. Hier kommt ein kleines Beispiel als Erklärung dazu. Ich wohne in einem alten Bauernhaus, und da sind, wie hier in der Gegend üblich, Wohnräume, Stall und Scheune unter einem Dach. Hier sind immer Mäuse und gelegentlich auch mal Ratten. Und hier sind, um dies in Grenzen zu halten, immer auch Katzen. Und ich habe es wiederholt bei Mäusen und einmal auch bei einer Ratte erlebt, dass sie von einer jagenden Katze so in die Enge getrieben wurden, dass sie nicht mehr ausweichen konnten. Und was taten sie in diesem Moment? Sie griffen die viel größere und stärkere Katze an. Und die war davon so verblüfft, dass ihnen dann meist die Flucht gelungen ist. So viel zum Mut der Ratten.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: athameg]

Diesmal geht es nur um ein extrem kurzes Kapitel, allerdings auch um ein extrem inhaltsreiches:

The Dementor's Kiss

Die ganze seltsame Gesellschaft, die sich in der Heulenden Hütte versammelt hat, bricht auf nach Hogwarts, um Peter Pettigrew dort auszuliefern.. Er kann nicht fliehen, denn Ron und Lupin haben sich an ihn gefesselt und wachen über jede seiner Reaktionen. Auch der bewusstlose Snape wird mitgenommen bei dieser Rückkehr nach Hogwarts.

Wähfend es Weges durch den Geheimgang nach Hogwarts bietet Sirius Harry an, bei ihm zu leben, wenn er (nach Peter Pettigrews Aussage) wieder ein freier Mann sein wird. Sirius versucht das möglichst taktvoll vorzubringen weil er offensichtlich auch davon ausgeht, dass die Dursleys für Harry so etwas sie ein Elternersatz geworden sind. Aber Harry ist natürlich total begeistert von der Aussicht zu Sirius zu ziehen und die Dursleys endklch los zu sein.

Nachdem die ganze Gruppe den Geheimgang verlassen hat und wieder im Freien ist, sehen sie den Mond aufgehen. Lupin verwandelt sich in eine Werwolf, und dieser Werwolf ist gefährlich, denn er hat seine Medikamente an diesem Abend nicht eingenommen. In der allgemeinen Verwirrung gelingt es Peter Pettigrew, sich in die Ratte zurückzuverwandeln und zu fliehen.

Sirius verwandelt sich wieder in den großen Hund und greift Lupin an, um den Werwolf daran zu hindern, den anderen zu schaden. Er wird von dem Werwolf verletzt. Harry und Hermione folgen dem verletzten Hund bis ans Seeufer, wo er sich wieder in den Menschen Sirius Black verwandelt.

Und dann kreisen die Dementoren, mehr als hundert von ihnen, die Gruppe ein. Der Patronuszauber, den Harry gegen sie einzusetzen versucht, ist viel zu schwach um Wirkung zu zeigen. Einer der Dementoren greift Harry an, enthüllt sein augenloses Gesicht unter der Kapuze und will den "Kuss des Dementors" vollziehen. Aber da erscheint jenseits des Sees das, was Harry bisher noch nie erschaffen konnte: ein gestaltlicher Patronus, in der Gestalt eine großen Tiers, das über den See galoppiert, einen Kreis um Sirius, Harry und Hermione zieht und die Dementoren vertreibt, bevor er über den See zurück galoppiert. Harry sieht, dass der Patronus dort von einem Menschen in Empfang genommen wird den er zu kennen glaubt, aber dann verliert er das Bewusstsein.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: athameg]

Was ich mich immer frage:
Warum verwandelt sich der verletzte Sirius in einen Menschen zurück?
Wäre er nicht als Hund vor den näher kommenden Dementoren viel sicherer?

~~**~~**~~**~~
Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht
~~°°~~°°~~°°~~
Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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Sarwen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: NaugrimNogrod]

Ich finde dieses Kapitel,auch kurz.
Da ist diese Szene im Film,deutlich länger.

Nin o Chithaeglir,lasto beth daer:
Rimmo nin Bruigen dan in Ulaer!
Nin o Chithaeglir,lasto bethe daer:
Rimmo nin Bruinen dan in Ulaer! ~ Arwen

* Team Mirkwood *
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: Sarwen]

Stimmt, der Film lässt sich gerade bei diesem Kapitel ziemlich viel Zeit. es passiert ja auch eine ganze Menge, genaugenommen.

@ Naugrim

Deine Frage ist berechtigt, finde ich. Sirius sagt ja selbst irgendwann, dass ihm die Dementoren weniger zusetzen, wenn er ein Hund ist. Also wäre es doch klug, sich in den Hund zurück zu verwandeln. Seine Chancen sich zu wehren oder zu fliehen wären dann deutlich besser. - Übrigens,gleich noch eine unlogische Sache, die dazu passt: der Werwolf hat Sirius verletzt, in einer Vollmondnacht. Wieso wird Sirius eigentlich nicht zum Werwolf?

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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: athameg]

Warum wurde Sirius nicht zu einem Werwolf?
Solange Sirius in seiner Hundegestalt war konnte er auch durch Bisse nicht zu einem Werwolf werden.
Ein Werwolf ist nur für Menschen gefährlich, erklärte Lupin Harry, Ron und Hermine. Darum wurden seine Freunde zu Animagi, denn da war er für sie ungefährlich. Sirius und James wurden zu so mächtigen Tieren die einen Wolf in Schach halten konnten.


Warum verwandelte sich Sirius wieder in einen Menschen als die Dementoren kamen?
Harry hörte Sirius jaulen und wimmern, ein Hund der Qualen litt. Sirius war in keiner guten körperlichen Verfassung. Während seinem Kampf mit dem Werwolf wurde er verletzt, was ihn noch mehr schwächte. Sirius konnte seine Animagusgestalt nicht mehr halten, er war zu schwach dafür und wurde wieder zu einem Menschen und dadurch noch mehr anfällig für die Dementoren.


Warum verwandelte sich Lupin erst zu einem Werwolf als der Mond durch ein Loch in den Wolken schien?
Das ist doch völlig unlogisch.
Wenn ein Werwolf sich nur verwandelt wenn er vom Vollmond angeschienen wird, dann würde er sich in einem fensterlosen Raum nicht verwandeln. Aber Remus verwandelte sich bei jedem Vollmond in seinem Büro.
Während der Zeitreise von Harry und Hermine erfahren wir, dass der Mond völlig hinter den Wolken verschwunden war als Lupin aus dem Schloss kam und zu der peitschenden Weide lief. Der Mond schien also schon zu diesem Zeitpunkt, Lupin hätte sich also da schon verwandeln müssen.

Für mich gibt es dafür nur eine logische Erklärung. Ein Werwolf verwandelt sich erst wenn der Mond zu 100% voll ist.
Also zu einem genauen Zeitpunkt und bleibt dann für ein paar Stunden ein Werwolf und verwandelt sich danach wieder zurück.
Es war also genau dieser Zeitpunkt als der Mond hinter der Wolke hervorkam und darum verwandelte sich Lupin jetzt und nicht schon vorher. Lupin hätte sich also auch verwandelt, wenn der Mond nicht hervorgekommen wäre.

Der letzte Vollmond war übrigens am 05.10. um 20:41:56 Uhr, der Zeitpunkt kann aber auch tagsüber sein.
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Hisimir

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: athameg]

Eine Verletzung durch einen Werwolf kommt ja nicht gleich einer Infizierung gleich.
Der Werwolf muss jemanden beißen, um ihn ebenfalls zu einem Werwolf zu machen, diese Bisse können aber auch tödlich sein, das hängt wohl von der Intention des Werwolfs ab. Hat Lupin Sirius nur mit einer Kralle erwischt, so wäre es eine ganz normale Schnittverletzung. An einer Stelle erklärt jemand (entweder Sirius oder Lupin, dass weiß ich nicht mehr so genau), dass der Biss nur für Menschen gefährlich ist, als Tier konnten sie sich nicht anstecken, das war ja der Hauptgrund, warum sie sich zu Animagi ausgebildet haben, damit Lupin sich nicht selbst kratzen und beißen musste, damit sie ihm Gesellschaft leisten konnten.

Vielleicht erfordert es einiges an Kraft und Konzentration, in der Tiergestalt zu bleiben, Kraft und Konzentration, die ein ausgebildeter, gesunder Magier hat, ausreichend hat, aber ein verletzter, dem Tode naher eben vielleicht nicht mehr. Auch wenn Tod hier jetzt nicht ganz das richtige Wort ist.
Vielleicht muss der Magier bei Bewusstsein sein, um seine Tierggestalt zu halten?
Es hat also vielleicht nichts mit nicht-wollen (Logikloch) sondern mit nicht-können zu tun.
Oder aber Sirius dachte, dass Ende sei gekommen und er wollte nicht als Hund "sterben".

Edit: zu langsam

No One
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 3 [Re: Eiliane]

Eiliane schrieb:
Sirius konnte seine Animagusgestalt nicht mehr halten, er war zu schwach dafür und wurde wieder zu einem Menschen und dadurch noch mehr anfällig für die Dementoren.



das erscheint mir jetzt wieder nicht logisch, dass man eine Tiergestalt "halten" muss und wenn die Kraft und/oder Konzentration nachlässt, ploppt man in die menschliche Gestalt zurück.
Das wäre unglaublich gefährlich, wenn man in Tiergestalt durch die Gegend rennt und dann bei einem Stolpern oder bei gefährlichen Situationen die Konzentration verliert.
Ebenso wäre mir dann schleierhaft, wie Peter das 12 Jahre lang durchhalten soll, seine Gestalt zu halten, auch während er von Krumbein gejagt wird, bis auf die Knochen abmagert und vor allem während er schläft.
Wenn man im Zauberunterricht ein Tier in ein anderes verwandelt, hält man die Gestalt ja auch nicht. Man verwandelt es dauerhaft in etwas anderes und erst ein Zurückzauberspruch verwandelt es wieder zurück.

~~**~~**~~**~~
Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht
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Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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