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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII

Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Ailin]

Ascarion und Grimm rannten gemeinsam über die verlassenen Stege in Richtung Bards Haus, als ein schneller Schatten über die beiden hinweg flog. Trotz der Eile verharrten die Männer einen Moment, als Smaug über die Stadt brauste und einen weiten Bogen nahm, um sich wieder ganz seinem Ziel zu widmen. Dies war nicht der erste Drache, den Ascarion erblickte. Im Gegensatz zu Grimms ehrfurchtsvoller und ungläubiger Miene, starrte er selbst nur mit grimmigen Ausdruck in den Himmel. Den Eisdrachen, den er damals in den Bergen weit im Norden vorgefunden hatte, hatte nicht ansatzweise die selbe Größe und Schnelligkeit wie das Ungeheuer, das nun wieder im Anflug auf die Stadt war. Was war bloß oben im Berg passiert?
Kein zu langer Moment verging und da rannten die beiden weiter, zogen reflexartig die Köpfe zusammen, als der schwere Körper über die beiden fegte und die Straße hinter den nächsten Häusern in Brand setzte. Glocken, Schmerzensschreie, dunkle Schwingen und das Lodern von Balken erfüllte die Nacht. Grimm sprang voraus die Treppen zu Bards Hütte hinauf, dicht gefolgt von Ascarion, als die anderen Verbliebenden gerade an der Türschwelle erschienen. "Nichts wie weg hier", brüllte Grimm und griff Kili unter die Arme. Der Elb schnappte sich Finbar und sah sich nach Tauriel um, die die beiden Mädchen im Schlepptau hatte. "Wir müssen sofort die Stadt verlassen und außer Reichweite", sagte er zu ihr auf elbisch. "Der Steg zum Festland ist auf der anderen Seite der Stadt, das schaffen wir nicht", antwortete sie, als sie den anderen nach unten folgte. "Dann schwimmen wir", sagte er auf elbisch zurück und legte in der gemeinsamen Sprache zu den Seestädern hinterher: "Wo sind die Boote?"

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—
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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Damaris]

Isengar hatte seinen Beobachtungsposten am Fenster nicht aufgegeben und weiter ausgespäht, was sich oben am Erebor tat. Dadurch nahm er auch ziemlich früh wahr, dass keine überdimensionale Wolke auf dem Weg nach Seestadt war. Was sonst als der Drache sollte das sein? In fliegender Eile raffte er seine Sachen zusammen und rannte aus seinem Zimmer. Im Vorbeigehen schlug er gegen die Glocke neben der Küche und rief laut: "Alarm, Feuer, alle raus aus den Betten! Der Drache ist im Anflug!" Doch sobald der Wirt verschlafen den Kopf aus einer Tür steckte und offensichtlich begriffen hatte, was Isengar wollte, sauste der Hobbit nach draußen und donnerte mit der Faust gegen jede Haustür, an der er vorbeikam: "Alarm, Feuer!" Er hatte noch kaum den ersten Kanal erreicht, da schoss das Ungeheuer schon im Tiefflug über die Stadt und spie mit rotglühender Brust Feuer. Das mürbe Holz Seestadts war dafür sehr empfänglich, im Nu stand ein ganzer Kanalzug in Flammen.
Isengar hastete über die Stege, da sah er über eine etwas größere Wasserfläche hinweg eine großes Boot glitzern. Glitzern? Er schaute genauer hin und stellte fest, dass das Boot unter dem Rathaus lag und von einigen Mitgliedern der Stadtwache beladen wurde - mit Goldschätzen!!! Der Hobbit konnte es kaum fassen. Soviel hatte der Bürgermeister einer so schäbigen heruntergekommenen Stadt angehäuft? Und hatte jetzt wirklich nichts besseres zu tun als diese Schätze zu retten? Gerade sah er, wie eine Stadtwache ein altes Mütterchen, das anscheinend mitgenommen werden wollte, rüde wegstieß. Was waren das für grottentief unsoziale Subjekte? Die Wachen konnten vom Glück sagen, dass zwischen ihnen Isengar soviel Wasser lag!

Weiter hastete der Hobbit und half hier und dort Leuten aus den Häusern oder in die Boote. Auf seinem Weg kam er an einen Kanal, der von einem Haus überspannt wurde. Eher war es eine kleine überdachte flache Brücke. Ein vergittertes Fenster durchbrach das Holz und dort stand ein Mann und rüttelte verzweifelt an den Gitterstäben. War das eine Art Gefängnis? Und man hatte den Gefangenen einfach zurück gelassen? Na, das wunderte Isengar jetzt kaum mehr. Er sah sich um. Blöderweise war der Eingang auf der anderen Kanalseite. Aber hier war etwas, ein langes Tau lag unordentlich zusammengeknäult an einem Anleger "Ihr da oben! Ja, Ihr!", der Hobbit schnappte sich im Rufen das Seil und befestigte es an einem seiner Pfeile. Der Mann nickte und rief etwas, das aber im allgemeinen Radau der brennenden Häuser und rufenden Leute unterging. "GEHT IN DECKUNG!", schrie der Hobbit so laut er konnte und spannte den Bogen. Offensichtlich hatte der Mann ihn verstanden, denn er verschwand von den Gittern. Isengar zielte und ließ die Sehne los. Der Pfeil segelte mit seiner Last etwas tiefer als erwartet, denn der Hobbit hatte eigentlich zwischen die Gitter gezielt, traf aber jetzt das Holz direkt unterhalb vom Fenster. Der Mann kam sofort wieder hoch und nestelte das Seil vom Pfeil und zog es zu sich hinein. Doch er erstarrte in der Bewegung und starrte in den Himmel. Dann machte er Isengar eine Handbewegung, die eindeutig "Geh weg!" signalisierte. Isengar wirbelte herum und sah den Drachen im Anflug. Er schoss in den nächsten Seitenkanal und hoffte, dass der Mann seine Chance zur Flucht nutzen konnte.

"Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: thilwen]

Seit dem Moment, als Smaug der Goldene sich erhoben hatte, drang alles nur noch wie durch Watte zu Frótha durch. Wie mechanisch war sie den Anderen nach draußen gefolgt und nun, auf dem Fels von dem aus man Seestadt sehen konnte, stand sie einfach nur da, fast schon anteilnahmslos. Dennoch blickte sie auf die Stadt im See, die langsam zu leuchten anfing. Je mehr sich das Glimmen ausbreitete, desto mehr kamen die Gedanken der Zwergin zurück und auch ihre Sinne. Sie konnte kaum fassen, was geschehen war, so sicher war sie sich gewesen, dass Thorin den Drachen ausgetrickst hatte.
Thorin... Fili, Kili... Finbar!
Wie aus einem Traum gerissen weiteten sich plötzlich ihre Augen und die Sinne der Zwergin wurden wieder schärfer. Just in diesem Moment vernahm sie Ailins Worte und realisierte, dass diese bereits ihre Arme um Frótha geschlungen hatte.
Schuld...
Diese Worte hallten in ihrem Kopf nach, wie der Drache in den großen Hallen Erebors.
"...nein..."
Es war nur ein ganz leises Flüstern, das ihr entfuhr und in ihrem Kopf vervollständigte sie es: Du bist nicht schuld Ailin, ich bin es. Ich habe zugelassen, dass ihr mit auf diese Reise kommt. Ich allein bin schuld an jedem Unglück, das euch widerfahren ist. Ich allein.
Bemüht zärtlich strich Frótha Ailin über den Kopf und ließ ihre Hand schließlich zwischen deren Schulterblättern ruhen.
"Du bist nicht schuld!"
Dann rückte sie ihre Cousine ein wenig von sich ab, um ihr ins Gesicht schauen zu können.
"Ailin, Finbar und die Anderen wissen sich gewiss zu retten. Es ist schließlich eine Stadt auf einem See, da kann man schnell ins rettende Nass springen, wenn der Drache kommt."




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Aerlinn2]

"Meinst du, Frótha? ..............Aber er war doch verletzt, konnte kaum laufen! Wie soll er da schwimmen? Und wenn der Drache sein Feuer auf die Leute im Wasser spuckt, das überlebt er nicht!"
brach es aus Ailin heraus.
Schluchzend warf sie sich wieder in Fróthas Arme:
"Und ich bin DOCH daran schuld! Nie, niemals hätten wir herkommen dürfen!
Wir sind Vater einfach davon gelaufen. Weil ICH es wollte! Finn ist nur hier wegen mir! Er wollte nicht gehen... ICH hab ihn dazu gebracht. Und nun bin ich schuld an seinem Tod..."
Unaufhaltsam rannen ihr die Tränen herunter.

******************************************

Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Ailin]

"Er schafft das schon."
Ein wenig widerwillig ließ Frótha zu, dass ihre Cousine sich wieder heulend an sie klammerte. Bei Ailins Worten war die Zwergin ein wenig überrascht, sie hatte nicht damit gerechnet, dass Finbar erst nicht mit wollte und Ailin ihn überredet hatte. Es traf sie somit umso mehr, dass ausgerechnet er nun verwundet in Seestadt war.
Ohne auf Ailins Worte zu antworten blieb die Zwergin einfach wie ein Fels stehen, an dem ihre Cousine sich festhalten konnte. Sie wusste nichts auf deren Worte zu antworten, denn mit jeder Antwort hätte sich die Zwergin nur selbst belogen und der Heulerei ihrer Cousine waren offensichtlich keine Worte entgegen zu setzten. So wartete Frótha einfach ab, während ihr Blick auf Seestadt lag, welches mittlerweile einem Flammenmeer glich.




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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Aerlinn2]

Bofur hielt krampfhaft seinen Hut fest, während er dem kleinen Grüppchen folgte. Bain schien zu wissen, wo er hinwollte, und dem Zwerg blieb nichts anderes übrig als ihm zu folgen. Hoffentlich wartete wirklich ein Boot auf sie. Bei ihrem Glück war es schon längst ein Haufen Kohle im Wasser.
Besser das Boot als wir.
"Duckt euch!" rief jemand und im nächsten Moment wurde Bofur von Ascarion runtergezogen. Eine Hitzewelle fuhr über ihn hinweg, im nächsten Moment fing ein Hausdach Feuer.
"Da vorne!" schrie Sigrid und deutete auf einen Kahn, der tatsächlich vertäut am Steg lag. Noch trennten sie allerdings viel zu viele Schritte. Einige weitere Boote waren bereits zu Wasser gelassen worden. Die Menschen flüchteten vor dem Drachen, aber mit Entsetzen musste Bofur feststellen, dass nicht alle es schafften. Er musste ein Würgen unterdrücken, als er einen leblosen, bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Körper am Rand des Stegs liegen sah. Instinktiv fasste er Tildas Hand und zog sie zu sich, so dass sie nicht in die Richtung schaute.
"Wir haben es gleich geschafft, Kleine", sagte er und schickte ein Stoßgebet zu Mahal, dass es keine leeren Worte waren.
"Wo ist Papa?" fragte Tilda verängstigt. "Wo ist Papa?"

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Aerlinn2]

Borin blickte mit einem entsetzten Gesichtsausdruck in Richtung der Stadt am See. Wieder einmal musste er die zerstörerische Wut eines Drachen miterleben und wieder einmal waren sie auf der Seite der Verlierer. Sie hatten es nicht geschafft Smaug Herr zu werden und nun schwebten ihre Kumpanen, ihre Freunde in großer Gefahr. Kopfschüttelnd legte der Greis seine Hand auf Balins Schulter. ''Ich hätte nicht gedacht, dass wir so einen Feuersturm noch einmal miterleben müssen. Wenn der Drache mit der Stadt fertig ist, wird er wieder zurückkommen. Dann müssen wir vorbereitet sein!'', erklärte der alte Zwerg und wand sich dann wieder von Balin ab und blickte zu Thorin. Er hoffte, dass ihr König einen guten, neuen Plan hatte. Dieser war dringend nötig.



--------------

''Ich mag Legolas. Er sieht gut aus und ist sehr sportlich.''

''Wow Legolas! You're better than us! You can jump and fight and flip and stab and shoot and jump!''
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

"Papa hat bestimmt einen anderen Weg gefunden, er schafft das schon."
Liebevoll strich Sigrid ihrer kleinen Schwester über den Kopf und sah sie für einen kurzen Moment hoffnungsvoll an, ehe sie ihr ins Boot half.
Bain war bereits im Boot und half ihr rüber und nachdem Sigird im Boot war begannen bereits die Zwerge ins Boot zu klettern. Sigird und Bain hielten das Boot am Steg fest, sodass es nicht zu sehr wackelte, während die Zwerge mehr schlecht als recht hinein stiegen, was hauptsächlich dem Transport der beiden Kranken geschuldet war. Schließlich stieg Tauriel behände vorn ins Boot ein, während Bain bereits das Tau löste und ehe man es sichs versah, war der kleine Kahn schon auf dem Kanal, bereit loszuschippern.




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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Aerlinn2]

Borin war ebenfalls nicht entgangen, dass Finbar, Ailins Bruder, in der Stadt war und diese sich offenbar große Sorgen machte. Das würde er wohl auch, hätte er dort Familie gehabt. Der alte Zwerg verstand, was es bedeutete, seine Liebsten zu verlieren. Schließlich war er bereits so alt, dass er nicht nur seinen Bruder und seine Frau, sondern auch seine Neffen verloren hatte. Er legte seine alte Hand sanft auf die Schulter der jungen Zwergin. ''Mach dir nicht so einen Kopf, Ailin. Finbar ist zäh und ein Zwerg. Der schafft das schon! Ich bin mir sicher, dass du ihn in den nächsten Tagen wiedersehen wirst!'', erklärte der Greis und versuchte dabei aufbauende Worte zu finden, jedoch wusste er, dass es wohl keinen Sinn hatte. Aber was anderes wusste er nun auch nicht zu tun.



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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Aerlinn2]

Nur langsam kam das kleine Boot in den verwinkelten Kanälen vorwärts. Während man Finbar und Kili recht unzeremoniell in der Mitte geparkt hatte, bedienten Fili und Bofur hinten die Staken. Tauriel stand im Bug des Bootes und hatte ihren Blick nach vorn gerichtet. Die Kinder und die übrigen Zwerge hatten sich irgendwo einen Platz gesucht. Im Wasser waren so viele Boote unterwegs, dass sie immer wieder ausweichen und darum herum manövrieren mussten. Glücklicherweise waren die Eisschollen, die hier in der Stadt auf dem Wasser lagen, noch klein und lose, sodass sie nicht feststecken blieben. Finbar sah sich um. Überall um sie herum verstauten Menschen ihr Hab und Gut in den Kähnen, riefen ihre Lieben zur Eile und versuchten, dem Feuer des Drachen zu entkommen.
Er sah nach vorn auf Tauriel, und erkannte, dass sie konzentriert zum Himmel sah.
Und dann sah auch er ihn: größer, als er ihn sich vorgestellt hatte, dunkel und mächtig. Seine Schwingen ein Sturm, seine Klauen wie Messer.... Smaug schoss vom Himmel herab und während Finbar ihn mit einer Mischung aus gleichwohl Faszination und Furcht ansah, begann es im Rachen des Ungetümes zu leuchten. Heller und heller wurde der Schein, bis er sich schließlich in einem einzigen, gleißenden Feuerstrahl einmal quer durch die gesamte Stadt ergoss. Dächer explodierten in den Flammen, Türme fielen um, Menschen schrien!
Finbar duckte sich tief in das Boot hinein, und trotzdem spürte er die Hitze und roch den schwefligen Atem. Diese Stadt, das war ihm gerade klar geworden, würde in spätestens einer Stunde nicht mehr existieren!

- . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . -
Khagam menu penu shirumund!

Finbar

Geändert durch Finbar (17.09.2017 21:42)

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