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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Gerade gelesen | No. 23

Corydoras

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Feawen]

Feawen schrieb:

ich hoffe nur, dass der Film nicht zu sehr auf bombastisch geht und darüber vergisst, dass die Zielgruppe und auch die Protagonisten absolut keine Superhelden sind, sondern eben bescheidene, idealistische und aufrichtige Garagen-Nerds.



Naja, das sind sie ja im Buch schon nicht. Haben die jemals mit irgendeiner der gestellten Aufgaben ein Problem? Nein.

Was du bezüglich Art3mis ansprichst, ja, die Charaktere haben null Tiefe und hat man so schon tausendmal gesehen. Jetzt, wo ich gerade ein anderes Buch lese (s.u.) merke ich auch, wie viel davon praktisch abgeschrieben ist.

Denn gerade heute bin ich fertig geworden mit:
City of Golden Shadow von Tad Williams
(Buch 1 aus der Otherland Serie)

Ganz offensichtlich hat sich Ernest Cline nämlich heftig an den Otherland Büchern bedient und wie so oft... die ursprüngliche Version ist tausendmal besser ausgeführt, und dennoch wird die abgekupferte Version verfilmt. -_-

Auch Otherland hat seine Problemchen, vor allem seine Längen, denn jetzt am Ende vom ersten Buch merke ich, dass es so gesehen nur ein gigantischer Prolog für das war, was jetzt dann wohl in den nächsten Bänden passiert. Macht aber nichts. Die Welt ist viel organischer, detailreicher und glaubwürdiger dargestellt als jene in Ready Player One, sodass es viel mehr Spaß macht, das hier zu lesen.

Zum Plot: Ende des 21. Jahrhunderts ist das Internet zu einer gigantischen Virtual Reality erweitert. Kaufen, spielen, lernen, alles kann mit einem Sim in einer virtuellen Welt erledigt werden, die unserer teilweise sehr ähnlich ist. Je nach Equipment lassen sich mehr oder weniger Sinneseindrücke wahrnehmen. Von einfachen VR-Brillen bis hin zu Neuroimplantaten ist alles dabei, lediglich die finanziellen Möglichkeiten des Users schränken die Authentizität der Erlebnisse ein. Es gibt verschiedene Ebenen der virtuellen Welt. Solche, auf die jeder zugreifen kann, bis hin zu geheimen und streng geschützten Bereichen wie das namensgebende Otherland.
Was aber wichtig ist (und das war mein größtes Plothole in Ready Player One): Die Menschen bewegen sich nicht NUR in der virtuellen Welt, sondern sind schon auch strikt in der realen Welt verhaftet.
Als es zu Anschlägen und Morden kommt und zu Ende die Hauptfiguren nicht mehr in der Lage sind, offline zu gehen, spitzt sich die Handlung zu.

Wie in der Phantastik heutzutage recht üblich, ist das Buch aus der Sicht mehrere Charaktere geschrieben. Eine junge, südafrikanische Uni-Dozentin, ein todeskranker 14jähriger Amerikaner, ein englischer Soldat, etc... Ich habe sie alle sehr gerne gelesen. Lediglich ein Charakter machte mir heftige Verständnisprobleme und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was er das ganze Buch über gemacht hat (es war teilweise bei ihm SEHR technisch) und wie er zu den restlichen Handlungssträngen passt. Oft wusste ich bei ihm nicht mal, wann er gerade in der realen Welt und wann im Netz war. Aber... ich nehme an das wird in den nächsten Bänden noch besser.

So, Buch 2 ist schon runtergeladen.

___________________________________


Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?

Heirs of Durin

Geändert durch Corydoras (12.09.2017 15:53)

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Feawen

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Corydoras]

Otherland gehört schon länger zu meinen Lieblingsreihen, hab es erst vor kurzem (mal wieder) als Hörbuch gehört, nachdem ich es schon als Buch kannte.

Da schließe ich mich an, dass das ganze Virtual Reality Zeugs besser ausgearbeitet ist und auch drüber die reale Welt nicht so vernachlässigt wird. Es gibt mehr Charaktere mit mehr Tiefe, dafür sind es aber auch vier wirklich dicke Schinken.

In Otherland ist es eine wirklich große, bunte Bandbreite an Charakteren, und wie sie am Ende doch irgendwie alle zusammen finden und am Finale ihren Teil haben, ist gut eingefädelt. Langatmig ist es allerdings, es gibt viele dieser Charakter-Kapitel, in denen kaum etwas passiert, die aber trotzdem 50 Seiten lang sind. Belohnt wird man dann am Ende mit 800 Seiten nonstop-Finale.

Irgendwie stört es mich langsam, dass es zur Zeit so Mode ist, jede Geschichte aus der Perspektive von 5+ Charakteren zu erzählen, und am besten noch zeitlich total durcheinander gewürfelt. Hab z.B. auch gerade Station Eleven von Emily St. John Mandel gelesen, wo das der Fall ist. Das Büch würde ich unbedingt empfehlen, sehr unterhaltsam und auch ziemlich kurz - aber es ist eben alles zeitlich durcheinander gewürfelt und man muss sich immer wieder auf jemand Neues einlassen. Davor war es Walkaway von Cory Doctorow, was einigermaßen chronologisch erzählt war, aber wieder wechselnd aus der Sicht verschiedener Leute. Das kann ich weniger empfehlen, es war viel zu schräg und zu viel Holzhammer-Moral für meinen Geschmack. Seine anderen Bücher mochte ich lieber.

Vielleicht hab ich den Eindruck nur, weil ich durch Zufall in letzter Zeit an ein Buch nach dem anderen dieser Art geraten bin (die beiden sind jetzt nur die aktuellsten Beispiele), aber ich vermisse langsam echt die Geschichten, wo man nur einen oder allenfalls zwei, drei Charaktere hat, denen man chronologisch von Anfang bis Ende durch das Abenteuer folgt und so richtig tief in ihre Welt eintaucht ... Vielleicht werde ich alt und es wird mir zu anstrengend, ständig umzudenken

Diesen Trend seh ich auch bei Fernsehserien. Ein paar Hauptcharaktere reichen nicht mehr, es muss eine ganze Armee an mehr oder weniger unabhängigen Handlungssträngen her. Orange is the New Black, Sense 8, Game of Thrones (wobei das da natürlich schon von den Büchern kommt), und davor schon Lost und Heroes ...

Liegt das daran, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer wird und wir alle fünf Minuten einen neuen Schauplatz und eine neue Personenkonstellation wollen? Muss man heute jedes Geschlecht, Alter, Einkommensstufe, Hautfarbe, Temperament in jeder Geschichte abdecken, weil sie sonst zu eindimensional wäre? Ist Geschichten linear von vorne nach hinten zu erzählen zu witzlos geworden? Gibt eine Hauptfigur nicht mehr genug her, um eine ganze Handlung darauf aufzubauen?

~~~~~~~~
The knack to flying lies in learning how to throw yourself at the ground and miss.
~~

I'll be in my bunk.
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Corydoras

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Feawen]

Ich glaube das kommt auch sehr aufs Genre an. Nicht alle Geschichten lassen sich aus der Sicht einer einzigen Person erzählen. Bei Büchern mit "epischem" Ausmaß (also meistens Fantasy und Science Fiction) ist das praktisch nie möglich. Tolkien verfolgt immer nur einzelne Charaktere, Martin ebenso und bei Otherland eben auch. Grund sind die großen geographischen Entfernungen, die es sonst unmöglich machen. Siehe Otherland, die handelnden Personen sind über den ganzen Erdball verteilt.

Diesem Herumspringen in der Chronologie stehe ich auch skeptisch gegenüber. Manchmal ist es ein durchaus brauchbares Stilmittel. Aber wenn man nicht genau weiß wann und wo man sich befindet, dann halte ich das für sehr witzlos. Ich hab letztens "Die Lügen des Locke Lamora" abgebrochen, weil ich mich schlichtweg nicht mehr raussah.

Auch ist es schön, mit unterschiedlichen Denkweisen und Wissensständen zu spielen. Wenn ich als Leser mehr weiß als der Charakter, von dem ich gerade lese, kann das je nach Situation sehr reizvoll sein.

ABER - und da bin ich ganz bei dir - die multiplen Perspektiven werden teilweise viel zu sehr ausgereizt.
Beispiele von zwei Büchern, die mir persönlich einfallen:

Die Magier von Montparnasse von Oliver Plaschka

Mir hat dieses Buch prinzipiell sehr gut gefallen, es hatte eine sehr schöne Sprache und eine interessante Prämisse. Aber bei der Perspektive fragte ich mich schon, was sich der Autor dabei dachte. 90% des Romans spielen in demselben Gebäude, das heißt alle handelnden Personen sind praktisch ständig am selben Ort. Trotzdem gibt es 7 oder 8 Perspektiventräger. Das ist bei einem Buch mit "Normallänge" viel zu viel, vor allem weil relativ unwichtige Nebenpersonen auch dabei waren. Hat mich also trotz des schönen Buches doch ein wenig gestört.

Girl on the Train von Paula Hawkins

Mit diesem Buch hatte ich in erster Linie deswegen Probleme, weil es aus der Sicht von drei verschiedenen Frauen geschrieben war, sich diese drei aber charakterlich überhaupt nicht unterschieden. Da fragt man sich dann natürlich, wozu das gut ist.

Bei diesen beiden Büchern wären weniger Perspektiven wesentlich besser gewesen. Bei den Fantasyepen von oben wäre das wohl kaum machbar gewesen.

Aber apropos "modern": etwas, was heutzutage in Mode ist, und womit ich als Leser gar nicht klarkomme, ist die Kombination aus Präsens und Ich-Perspektive. Irgendwas sträubt sich da in mir....

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Feawen

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Corydoras]

Corydoras schrieb:
Girl on the Train von Paula Hawkins

Mit diesem Buch hatte ich in erster Linie deswegen Probleme, weil es aus der Sicht von drei verschiedenen Frauen geschrieben war, sich diese drei aber charakterlich überhaupt nicht unterschieden. Da fragt man sich dann natürlich, wozu das gut ist.

Bei diesen beiden Büchern wären weniger Perspektiven wesentlich besser gewesen. Bei den Fantasyepen von oben wäre das wohl kaum machbar gewesen.

Aber apropos "modern": etwas, was heutzutage in Mode ist, und womit ich als Leser gar nicht klarkomme, ist die Kombination aus Präsens und Ich-Perspektive. Irgendwas sträubt sich da in mir....



Bei Girl on the Train hat mich der Perspektivwechsel tatsächlich nicht gestört. Ob er nötig war, naja ... Wenigstens waren es aber nur die drei, da kam mein müdes Hirn gerade noch mit Und gerade weil es kein Fantasy und SciFi war, musste man sich wenigstens nicht auf einen neuen Ort und völlig neue Rahmenbedingungen einstellen - Schauplatz bleibt mehr oder weniger gleich.

Gerade bei Epen in fremden Welten geben die Perspektivwechsel ja so viel her - sind aber auch wieder so anstrengend. Am Ende kommt es ja doch aufs Buch und den persönlichen Geschmack an, wo einen das nervt und wo es gefällt.

Ich-Perspektive und Präsens klingt ziemlich grausam. Wo findet man das denn? Falls mir die Schreibweise schonmal untergekommen ist, dann muss ich es verdrängt haben

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Sarwen

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Feawen]

City of Bones - Chroniken der Unterwelt
Der 1.Band liest sich bis jetzt,ziemlich gut.
Clary sieht eines Tages den gut aussehend,düster und sexy Jace der ein Schattenjäger ist,in seine Welt hineingezogen.
Und erfährt so was in der Unterwelt abspielt,bin schon in der Mitte des Buches.

Nin o Chithaeglir,lasto beth daer:
Rimmo nin Bruigen dan in Ulaer!
Nin o Chithaeglir,lasto bethe daer:
Rimmo nin Bruinen dan in Ulaer! ~ Arwen
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Aquilegia

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Corydoras]

Quasi dasselbe mit anderen Worten
(Umberto Eco, 2003)

Im Urlaub aus dem Bücherschrank meines Vaters ausgeliehen.
Das Buch behandelt die Schwierigkeiten der Übersetzung von einer Sprache in die andere bzw. einem semiotischen System in ein anderes, Transmutationen, Adaptionen und ähnliches.

Aufgrund meines Übersetzerhintergrunds hat mich die Thematik sehr interessiert, allerdings hat das Buch nicht ganz das gehalten, was ich mir vorgestellt habe.
Man merkt dem Buch an, dass es nicht in einem durchgeschrieben wurde, sondern zum Großteil aus verschiedenen vorher veröffentlichten Schriften zusammengefasst wurde.
Die von ihm zitierten Beispiele sind über Seiten in meist bis zu vier Sprachen (italienisch, englisch, deutsch, französisch, manchmal katalanisch) aufgeführt, und beziehen sich entweder auf übersetzte Werke von ihm oder von ihm übersetzte Bücher anderer Schriftsteller. So weit, so legitim.

Vor allem zeigt sich Eco aber als sehr von sich eingenommener Literat und Übersetzer. An manchen Stellen ist er unverhohlen eitel, an anderen gibt er sich geziert bescheiden (in der Art von "hier mein kleiner, hoffentlich ebenfalls gelungener Versuch, diese Stelle vom Reimschema mehr an das Original anzupassen").

Wenn man davon absieht, sind die aufgeworfenen Fragen und Probleme aber sehr spannend. Mir selbst waren viele Punkte der "Verhandlung" (grob gesagt, dem Eingehen von begründeten Kompromissen) nicht klar - logisch, bin ja auch keine literarische Übersetzerin.

Etwas schwierig fand ich die Lektüre aufgrund der sehr akademischen Betrachtung; mir fiel es schwer, mir unter dem Fachvokabular immer die richtigen Dinge vorzustellen.
Angesprochen werden z.B. Reversibilität, Interpretation, Intertextualität u.ä.

Leider hab ich das Dutzend Zeitungsartikel zu Buch und Übersetzer nicht mitgenommen (bei den meisten Büchern meines Vaters quellen solche gesammelten Ausschnitte aus den Büchern).
Das hätte mich in dem Fall interessiert, da ich zum einen die Übersetzungsleistung von Burkhart Kroeber (der in engem Austausch mit Eco stand) zwar anerkenne, aber einige dicke Patzer nicht verstehe - außerdem sehr schlampiges Lektorat mit etlichen Kommafehlern.

Fazit: Interessant sowohl für Menschen, die sich ernsthaft mit Übersetzung befassen als auch für diejenigen, die sich schlecht vorstellen können, warum eine Übersetzung so schwierig sein kann und welche Punkte alle berücksichtigt werden müssen.

Persönliche Schlussfolgerung für mich: Ich hatte eigentlich vor, demnächst mal Der Name der Rose anzugehen. Aber da ich jetzt weiß, auf was ich als Leser theoretisch alles achten müsste (z.B. dass ein lateinisches Zitat bewusst um einen Buchstaben verfälscht wurde), bin ich wohl nicht die Zielperson, die Eco da im Blick hatte (der umfassend gebildete Leser, der das Spiel mit Andeutungen und Verweisen zu schätzen weiß, da er ja auf einen großen Schatz an Bildungslektüre bauen kann...).

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Tread softly because you tread on my dreams

Geändert durch Aquilegia (19.09.2017 10:58)

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Vennolandua

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Aquilegia]

Ich würde dem "Namen der Rose" eine Chance geben ...

Ich weiß, dass ich das vor Jahren ohne große Mittelalter-Kenntnisse mit Vergnügen gelesen habe; die Story funktioniert auf einer Ebene auch einfach nur als eine Art Mittelalter-Krimi. (Wenn das nicht so wäre, wäre das Buch wohl nicht so erfolgreich gewesen ). Eco hat dazu selbst auch was in seiner "Nachschrift zum Namen der Rose" geschrieben, glaube ich ...

Wenn einen das Buch dann neugierig macht auf gewisse Aspekte der Reichs- und Kirchenpolitik und man sich informiert oder man anderweitig mit dem historischen Hintergrund in Berührung kommt (war bei mir im Studium so), dann macht es beim erneuten Lesen natürlich anders (und noch mehr) Vergnügen.

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We are archaeologists. We are supposed to meddle with things we don't understand. If we hung around waiting till we understood things we'd never get anything done.
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Vennolandua]

Vennolandua schrieb:
Ich würde dem "Namen der Rose" eine Chance geben ...



ich hab nach einer Weile aufgegeben, weil ich ständig alle spanischen Namen durcheinander gebracht habe

~~**~~**~~**~~
Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht
~~°°~~°°~~°°~~
Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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Aquilegia

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: Vennolandua]

Ja, möglich dass man das Buch auch gerne liest, wenn einem diese tiefere Schicht verborgen ist - aber allein zu wissen, dass Herr Eco da tausend Hinweise für den Hobby-Gelehrten drin versteckt hat, ich weiß nicht...

Naugrim: Die vielen Namen könnten auch mein Problem sein.
Tochter1 hat mir erzählt, dass viele ihrer Bücher auf dem Kindle so eine Namens-Nachschlagfunktion haben. Das wär was für mich. Aber das Buch hab ich halt auf Papier...

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Tread softly because you tread on my dreams
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Vennolandua

Gefährte

Re: Gerade gelesen | No. 23 [Re: NaugrimNogrod]

NaugrimNogrod schrieb:

ich hab nach einer Weile aufgegeben, weil ich ständig alle spanischen Namen durcheinander gebracht habe



Die ganzen (italienischen) Mönche, hmm?

Ja, das Personal ist schon umfangreich ... Viele Namen machen mir ja nichts aus; von daher ist mir das nicht so aufgefallen.
Und dass das Buch im Hinblick auf ein "Spezial-Publikum" verfasst wurde, wusste ich nicht, als ich es zum ersten Mal las, es konnte mich also auch nicht stören.
Ich kann es aber nachvollziehen, wenn das als störend empfunden wird.

Für mich ist "Der Name der Rose" der Eco-Roman, den ich immer wieder mal gerne lese. Mit Abstand folgt "Das Focaultsche Pendel". Die anderen waren nicht so meins ...

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