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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII

RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

Die Gruppe um Thorin kam besser voran als erwartet. Schon bald näherten sie sich den ersten Ausläufern des Berges. Der Boden wurde fester, auch wenn wohl nur Zwerge den Unterschied spüren konnten. Selbst durch die dicken Sohlen ihrer Stiefel merkte Kára, dass sie sich dem Ziel näherten. Mittlerweile musste sie den Hals ordentlich verrenken, um die Spitze des Einsamen Berges zu sehen.
Sie ging neben Ailin her und deutete auf Thorin, der voran ging.
"Meinst du, er findet die Geheimtür schnell?" Sie senkte die Stimme und flüsterte augenzwinkernd: "Immerhin hat er sich im Auenland verlaufen!"
Pado, der hinter ihnen ging, hatte es offenbar gehört und schnaubte leise. Kára drehte sich zu ihm um.
"Was, wenn die Geheimtür nur für Zwerge passierbar ist? Vielleicht ist sie verzaubert? Es wäre zu dumm, wenn unser Meisterdieb nicht hineinkäme."
Sie merkte, wie sie anfing zu plappern. Es war so still, seit sie Thal hinter sich gelassen hatten, und die bedrückte Stimmung war schwer zu ertragen.

~~~

Fili atmete für einen Moment erleichtert auf, als Bard kurzerhand eine Schlafecke für die Zwerge bereitstellte. Vermutlich war es sogar sein eigenes Bett, welches mit Fellen ausgelegt war. Kili sah auf jeden Fall aus wie ein Kleinkind aus in dem großen Bett und Fili nahm sich fest vor, seinen kleinen Bruder bei Gelegenheit damit aufzuziehen. Irgendwann, wenn alles wieder in Ordnung war.
Kili saß an die Rückwand gelehnt da und hielt sich die Schulter. Er zog bereitswillig die Beine an, als Grimm und Bofur mit dem humpelnden Finbar ankamen.
"Ist Platz für zwei", sagte Kili. Normalerweise wäre noch ein anzüglicher Spruch hinterher gekommen, so gut kannte Fili seinen Bruder. Die Tatsache, dass der jüngere nicht einmal ein Lächeln zustande brachte und Finbar nicht reagierte, sorgte ihn ungemein.
"Leg dich hin, Finn", sagte Bofur und wandte sich an Oin. "Du kriegst die beiden wieder hin, oder?"

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: RoisinDubh]

Oin fasste zuerst Finbar und dann Kili an die Stirn.
" Das gefällt mir gar nicht! Heiß wie ne Schmiedeesse, alle beide!"
Der Heiler würde es nie zugeben, aber er war beunruhigt. Normalerweise steckten Zwerge solche kleineren Verletzungen... Oin hatte genug gesehen in seinem langen Leben und mehreren Schlachten, um die Wunden der zwei nicht für schwere Verwundungen zu halten... ziemlich leicht weg. Durins Kinder neigten weder zu Entzündungen noch fiebrigen Infektionen, genauso, wie sie von den meisten Krankheiten verschont blieben. Gewöhnlich hatten sie eine robuste Konstitution und waren selbst verletzt noch imstande, eine Reise fortzusetzen oder zu kämpfen. Genau deswegen machte der alte Heiler sich Sorgen. Es gab eigentlich keinen Grund, warum Finn und Kili aussahen wie der Tod und hoch fieberten.
Zumindest nicht für Zwerge. Und dennoch ging es ihnen sichtlich schlecht.
Oin wandte sich an Bofur: "Setz heißes Wasser auf und frag Bard, ob er desinfizierenden Kräutertee hat, gegen Magenverstimmung zum Beispiel. Minze wäre nicht verkehrt. Oder Kamille. Ich muss die Verletzungen mal in Ruhe säubern, dann wird das schon werden!"
'Hoffentlich...' dachte der Alte, während Bofur sich an Bards Herd zu schaffen machte.

Oben an den Hängen des Berges rollte Ailin die Augen über Káras Frage:
"Na klar findet Thorin die Tür! Er hat doch ne Karte! Und nicht nur das Gefasel eines alten senilen Zauberers im Ohr. Wir müssen nur zusehen, dass wir früh genug davor stehen heute Abend!" Damit beschleunigte sie ihren Schritt und ließ das zerstörte Thal hinter sich.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Ailin]

''Das Wichtigste ist, dass wir das rote Symbol finden, das auf der Karte eingezeichnet ist'', sagte Ardagast, der neben Thorin lief und mit em Finger auf den Teil der Karte zeigte. Anschließend drehte er sich zur Gruppe um. ''Habt ihr das alle gehört? Wir suchen nach einem roten Kreuz'', rief er zu den anderen und drehte sich dann wieder um. Es sollte doch eine Leichtigkeit werden, ein so offensichtliches und gewaltiges rotes Kreuz zu finden.



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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

"War doch nur ein Scherz", entgegnete Kára auf Ailins etwas genervt klingende Antwort. Bei Ardagasts Worten schüttelte sie den Kopf.
"Rotes Kreuz, klar... das wird bestimmt deutlich sichtbar in den Berg gemeißelt sein, damit jeder direkt weiß, wo er hin muss, um die Geheimtür zu finden."

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: RoisinDubh]

''Eben!'', entgegnete der Zauberer und tippte sich den Zeigefinger gegen den Kopf. ''Wenn man nach einer geheimen Tür sucht, muss man IMMER mit dem offensichtlichsten rechnen. Denn genau damit, rechnen nur die wenigsten! Dafür bedarf es schon den übernatürlichen Intellekt eines Zauberers'', fügte er hinzu.



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

Pado war schweigend durch die Ruinen von Thal gelaufen. Zu erschüttert war er von dem, was er sah. Er hatte Zerstörung erwartet, ja! Aber diese Zeugnisse des plötzlichen Todes mitten aus dem Leben heraus, verstörten ihn zutiefst. Die Puppe, die Ardagast gefunden hatte, oder auch das Karussell, das noch als Ruine vorhanden war, Überreste von Bewohnern. Und dann dieses kleine Metallpferd mit beweglichen Beinen, das aus einem Busch hervorragte! Ein ähnliches Pferd hatte sein Vater von einer seiner Reisen Richtung Westen mitgebracht. Wie Pado mittlerweile vermutete, war Isengar in den blauen Bergen gewesen. Wie leicht hätte er selbst kein Hobbitkind gewesen sein können, sondern ein Menschenkind, das in Thal ein solches Pferd besessen hatte…Versonnen hatte der Junge dagestanden und das rostige Pferdchen angestarrt, ohne zu merken, dass ihm Tränen die Wangen hinunter liefen. Bilbo hatte ihn schließlich an der Schulter geschüttelt und aus seiner Versunkenheit gerissen. „Komm, Pado! Es ist fürchterlich hier, doch genug der Tränen vergossen für die Toten! Die Lebenden brauchen unsere Hilfe!“ Pado nickte leicht und setzte sich in Bewegung während er noch mit dem Handrücken die Tränen wegwischte und sich verstohlen umschaute, dass nicht zu viele seiner Freunde seinen kleinen Zusammenbruch mitbekommen hatten. Nun, zumindest Finbar konnte ihn nicht damit aufziehen…

Nicht lange danach waren sie am Talboden angekommen. Aber natürlich wandten sie sich nicht zum Eingang des Erebor. Nein, sie ließen Thal hinter sich und wanderten an der Seitenflanke des Erebors entlang. Die ganze Zeit ließen sie die Augen über die Bergseite streifen, irgendwo hier musste ein Aufgang sein, denn laut Karte lag die geheime Tür recht weit oben im Berg.
Das Seitental, dem sie folgten stieg langsam an. Die Zwerge wanderten weit verteilt über die Bergflanke um einen möglichst guten Überblick zu haben. Irgendwann blieb Thorin stehen und rief: „Seht ihr was?“ Doch alle Antworten waren negativ. Bilbo meinte förmlich das Verrinnen der Zeit spüren zu können. Heute war Durins Tag und heute musste es gelingen. Zum wievielten Mal Thorin die Karte herauszog, die Landschaft mit der doch sehr groben Karte zu vergleichen, der ältere Hobbit konnte es kaum mehr zählen. Aber er merkte deutlich, wie viel Mühe es ihren Anführer kostete äußerlich Ruhe zu bewahren. Thorin studierte die Karte ganz genau, während er immer wieder Blicke auf den Berg warf: „Wenn die Karte stimmt, liegt die geheime Tür direkt über uns.“
Da hörte Bilbo den Zauberer von dem großen roten Kreuz erzählen und warf seinem jüngeren Cousin einen irritierten Blick zu. Pado hatte sich wieder gefangen und zuckte nur grinsend mit den Schultern: „Ab und zu packt ihn immer wieder mal der Wahnsinn! Aber er ist ein echt guter Freund!“
Pado stemmte die Hände in den Rücken und sah nach oben. Bilbo und er waren schon fast an der Kante, wo das Geröll in den eigentlichen Berghang überging. Großes rotes Kreuz! Der Junge schüttelte immer noch grinsend den Kopf, während er den Berg über sich musterte und... fast so etwas wie ein Kreuz sah, nicht nur eins sondern mehrere, denen immer der rechte oder linke Querbalken fehlte.

https://www.herr-der-ringe-film.de/v3/media/galerie/hobbit001/dos_trailer2/dos15.jpg

Lachend wandte er sich an Bilbo: „Schau mal da, die Kreuze sind zwar nicht rot sondern grau, aaabber….!“ Bilbo folgte Pados Arm und erstarrte. Einen Moment rührte er sich gar nicht, dann sagte er leise zu dem Jungen: „Pado, weißt du eigentlich, was du da gerade gesehen hast?“ Doch als Pado nur verwirrt von Bilbo zum Berg schaute, rief er nach unten: „Hier oben!“
Alles was Pado sah, war eine riesige Steinfigur. Die Kreuze verzierten ein überdimensionales Schwertgehänge. Doch Thorin sah offensichtlich etwas anderes genau wie Bilbo, denn plötzlich kam er mit großen Schritten herbeigeeilt: „Du hast scharfe Augen, Bilbo Beutlin“ rief er mit funkelndem Blick.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: PadogasTook]

Immer wieder hatte Ailin die Berghänge nach einem Zeichen der Tür abgesucht. Natürlich nicht nach einem roten Kreuz. Unsinn!
Sie hielt Ausschau nach einem Stück senkrechter Wand mit einem davor liegenden flachen Plateau, der "Türschwelle" quasi. Zwergentüren waren immens dicke und schwere Steinplatten. Um sich leicht beweglich in einer Angel zu drehen, mussten sie ziemlich genau senkrecht sein, wegen des Schwerpunktes. Ansonsten konnte man sie nur mit größter Mühe öffnen.
Einen Türumriss zu erkennen erhoffte sie nicht. Zwerge fügten die geheimen Türen nahezu fugenlos ein, man sah sie also nur aus nächster Nähe....wenn überhaupt!
Dies hatte den Mythos begründet, Zwerge könnten durch Mauern gehen oder magisch in Felswänden verschwinden. In Wahrheit war ihre Architektur einfach von höchster Präzision und für fremde Augen nahezu unerklärbar.
Suchen glitten Ailins Augen Stück für Stück über die Bergflanke, doch keine Formation der beschriebenen Form war zu sehen.
Gerade wollte die Zwergin weiter nach oben schauen, als Bilbo aufgeregt rief und Thorin an seine Seite eilte. Ihr Blick folgte dem des Königs:
Eine riesenhafte in Stein gemeißelte Figur trat aus der Bergflanke hervor.
Und links davon, weit oben in der Wand, war eine Vertiefung zu sehen, eine Art Nische mit flachem Boden und steil aufragenden Wänden! Der Axtstiel der Statue zeigte auf diese Nische. Und die gemeißelten Gewandverzierungen des steinernen Kriegers bildeten eine Art Treppe auf der man vermutlich gut hinaufsteigen konnte zu jener Nische.
Ein Lächeln zog über das Gesicht der Zwergin. Auch Thorin lächelte. Ailin warf noch einen Blick nach oben und einen auf die Karte, die der König in der Hand hielt. Sie befanden sich in etwa an der Stelle, wo die Karte die Tür verzeichnete.
"Morgoth soll mich holen, wenn sie nicht da oben ist!" murmelte Ailin leise, dann drehte sich sich zu den anderen um, grinste Frótha zu und schlug Kára freundschaftlich auf die Schulter: "Da oben!" sie zeigte auf die steinerne Nische, die durch die Schatten dunkler wirkte als das umliegende Gestein. "Wir haben sie gefunden! Der verdammte Hobbit hat sie gefunden! Ausgerechnet er...." Ailin wusste nicht so recht, ob sie für Bilbo freuen oder sich ärgern sollte, dass keiner der Zwerge so schnell drauf gekommen war. Aber was wirklich jetzt zählte, war die Tür. Und dort hinzugelangen. Vor Sonnenuntergang.

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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Ailin]

"Der Meisterdieb hat gute Augen!" sagte Kára anerkennend. Die Treppe fügte sich so perfekt in den Berg ein, dass sie wirklich kaum zu erkennen war. Zwar fragte Kára sich, warum nicht einer der älteren, im Erebor aufgewachsenen Zwerge sie erkannt hatte, aber sie würde sich hüten, das laut zu sagen. Aber was machte das auch schon? Die ersten Zwerge hatten bereits angefangen, die Treppe mit den gewaltigen Stufen zu erklimmen.
"Dann wollen wir mal."
Sie folgte Ori, der von Dori scharf beobachtet wurde.
"Ich bleib hinter dir, Junge!" rief der ältere Zwerg, was bei Ori ein genervtes "Ich falle schon nicht!" auslöste.
"Nicht so kurz vorm Ziel, bestimmt nicht!" stimmte Kára ihm zu. "Ich fürchte, wenn einer auf dieser Treppe ins Straucheln gerät, dann fallen wir alle zusammen."
"Dann pass auf deine Füße auf!" knurrte Dwalin grimmig und Kára beeilte sich, hinter Ori herzukommen.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: RoisinDubh]

''Welcher naseweise Zwergenjüngling hat sich denn bitte diese Treppe ausgedacht?'', brummte Borin genervt, denn schließlich war er mit seinen knapp vier Fuß neun nicht gerade der größte Zwerg unter ihnen. Aber wenn Bombur es schaffte, musste es doch auch der Greis schaffen. ''Helft mir mal hoch, ihr Jungspunde! Verflixt noch eins!'', rief er, als er sich bei der ersten Stufe schon so sehr abmühte, dass ihm überall der Schweiß runterlief.



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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

Dwalin zog die Braue hoch bei Borins "Jungspunde", reichte dem Alten aber von der nächsten Stufe aus die Hand. Genau genommen WAR er ein Jungspund gegenüber Borin, das war nicht zu leugnen. Der Krieger bewunderte heimlich, wie fit der Greis in seinem hohen Alter noch war. Nun ja, sie stammten alle von Durin dem Unsterblichen ab. Irgendwie. Dennoch fragte sich Dwalin, ob er in einem solchen Alter noch so würde reisen und kämpfen können wie Borin. Man konnte es sich nur wünschen.
Andererseits glaubte Dwalin sowieso nicht, dass er selbst überhaupt dazu käme, alt und gebrechlich zu werden. Es war ohnehin erstaunlich, dass er nach unzähligen Schlachten und Scharmützeln immer noch am Leben und zudem an einem Stück war. Na gut, das halbe Ohr, Andenken an einen mies gelaunten Warg...geschenkt.. Es gab Schlimmeres.
Noch immer hing Borin halbmast an der Stufe und fluchte. Eine Stufe tiefer tauchten nun Ori und Dori auf. "Fass mal mit an, Dori!" rief Dwalin dem Älteren zu. Dieser schob von unten und mit vereinten Kräften hievten sie Borin auf den Absatz auf der anderen Seite. Diese Übergänge, wo die Treppe die Richtung wechselte, waren ziemlich schwierig zu meistern.
Nachdem auch Ori sicher auf der nächsten Ebene stand, halfen Dwalin und Dori noch Kára und Ailin hinauf, die ja auch nicht eben hochgewachsen waren.
Als er Ailin auf die Füße gezogen hatte, fiel dem Krieger noch etwas ein:
"Was macht dein Ohr , Ailin?" Schief grinsend hob die Angesprochene eine Locke an. Dwalin inspizierte die tiefe Kerbe in der äußeren Rundung des Ohres, die mittlerweile fast verheilt war.
"Vielleicht finden wir oben in der Schatzkammer ein ausgefallenes Schmuckstück für dich. Außerdem bist du doch Goldschmiedin, dachte ich." Dwalin zwinkerte ihr zu. "Wäre doch gelacht, wenn du nicht irgendwas kreieren könntest, dein Ohr in Szene zu setzen. Wirst sehen, dann beneiden dich alle am Ende um die Scharte!" Dankbar lächelte Ailin dem Zwerg zu, sein kleiner Scherz lenkte sie von den Anstrengungen des Aufstiegs und ihren Gedanken an Finbar ab. Und von zuviel Grübelei über das, was hinter dieser geheimen Tür wartete.

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