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herr-der-ringe-film.de

Feuerkatze

Gefährte

Re: Photographie V [Re: gwen]

gwen schrieb:
Ich hab mir heute als kompletter Foto-Noob ein Makro-Objekt gekauft und die ersten Testbilder sind schon recht nett.

Gibt es irgendeinen Trick, wie ich mir selber beibringen kann, beim Fotografieren weniger zu zittern?



Beim Ausatmen auslösen. Und das was Gabi schon gesagt hat. Und wenn Stativ zu teuer/blöd zum Schleppen ist, Plastiktüte mit Sand oder Reis füllen und schon hast du auch ein Teil wo du die Kamera drauf stabilisieren kannst oder du suchst nach einer Beanbag.

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sir_gabi

Gefährte

Re: Photographie V [Re: Feuerkatze]

Stimmt, das mit der Plastiktüte, die man dann mit Sand füllen kann, habe ich auch gelesen. Da muss natürlich am Fotoort dann auch Sand vorrätig sein.

Also bei der Insektenfotografie kann ich mir das mit dem Stativ echt nicht vorstellen, wobei ich in Fotozeitschriften oder Büchern das natürlich oft sehe. Aber das funktioniert sicher nur ganz früh am Morgen oder am späten Nachmittag/frühen Abend, wo die Insekten nicht mehr so schnell fliegen. Sonst kann man das niemals an die richtige Stelle stellen und dann noch die richtige Höhe einstellen und dann noch den passenden Winkel. Da ist alles schon längst weggeflogen oder an eine andere Stelle gekrabbelt.

Wo es funktionieren könnte, wenn man eine besondere Blüte im Auge hat und viele Schmetterlinge dort hinfliegen. Dann kann man das hinstellen und warten, bis das Insekt da ist und passend sitzt.

Vielleicht ginge noch ein Einbeinstativ oder wenn man die Beine zu einem Bein zusammenschiebt, aber dann bleibt immer noch die Schwierigkeit der Höhe, was man zumindest bei einem Dreibein, nicht schnell, aber vorsichtig hinein-/herausschieben. In Fotozeitschriften wie z. B. Naturfoto, werden aber auch immer wieder tolle neue Stative vorgestellt.



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Laica

Gefährte

Re: Photographie V [Re: sir_gabi]

Hallo zusammen! Ich wollt mir jetzt als Einstiegskamera diese hier holen. Nutzt die jemand oder hat es mal getan und kann mir von Erfahrungen, Pros und Cons berichten?

Nostalgia,
that's why you're here.
You're a tourist in your own youth.
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sir_gabi

Gefährte

Re: Photographie V [Re: Laica]

Die Kamera kenne ich leider nicht und ich bin ja ein Nikon-Fan, weil ich da den - gefühlt - schnelleren Auslöser mag. Wahrscheinlich sagt dir aber ein Canon-Nutzer genau das Gegenteil.

Mir persönlich wäre das 18-55 mm Objektiv zu wenig. Aber ich mache auch eher Makro- oder Teleobjektiv-Bilder. Da muss man sich halt vorher Gedanken machen, was man mit der Kamera fotografieren will und bei welchen Gelegenheiten.

Vielleicht wäre ja auch eine Systemkamera mit Wechselobjektiv eine Alternative für dich. Die sind halt klein und vor allen Dingen leicht. Gerade für Reisen, Wandertouren oder für das "schnelle Mitnehmen", wenn man mal eben in die Stadt geht und darauf hofft, ein tolles Gebäude zu entdecken oder einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Ich nehme meine Spiegelreflex samt Wechselobjektiv oft mit auf Arbeit, was zum einen viel Platz in der Tasche nimmt (die Fototasche nutze ich dafür schon nicht mehr, damit ich nicht zwei Taschen dabei habe) und es ist immer ein zusätzliches Gewicht. Meine rechte Schulter ist eigentlich permanent verspannt dadurch ...

Ich habe auch mal eine Systemkamera gehabt, aber die lag eigentlich mehr im Schrank, weil ich zum einen meine Spiegelreflex liebe und die für meine Bedürfnisse die richtige ist und zum anderen habe ich mit dem Samsung Galaxy S7 ein gutes Smartphone, das auch sehr gute Bilder für "zwischendurch" macht, falls ich doch meine Kamera nicht dabei habe. Hätte ich nicht schon seit 15 Jahren eine Spiegelreflex und wäre ich nicht so dran gewöhnt, würde ich diese leichte Alternative bestimmt ins Auge fassen, zumal die ja auch sehr gute Bilder machen können.



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Inken

Gefährte

Re: Photographie V [Re: Laica]

Laica schrieb:
Hallo zusammen! Ich wollt mir jetzt als Einstiegskamera diese hier holen. Nutzt die jemand oder hat es mal getan und kann mir von Erfahrungen, Pros und Cons berichten?


Ich habe die Canon 550 D.

Da meine drei Ziffern hat, die Deine vier Ziffern, ist meine etwas höherwertiger, allerdings schon älter.

Von meiner hat ein Profi gesagt, sie sei eine sehr gute Kamera.
Wichtig sei das Objektiv.

Das bei Dir mitgelieferte Kit-Objektiv 18-55 mm reicht für den Anfang; ich hatte es auch zwei Jahre lang.
Inzwischen habe ich es durch ein besseres Objektiv gleicher Brennweiten ersetzt - was ich vielleicht früher hätte machen sollen. Es ist ein ganz anderes Fotografiererlebnis.

Zusätzlich hatte und habe ich das Canon EFs 55-250 mm, das ich für ziemlich gut halte und im Moment auch noch nicht ersetzen möchte.

Nachteil mit zwei oder gar drei Objektiven ist, dass man sie halt unterwegs gegebenenfalls schnell austauschen muss.
Inzwischen gehe ich nur mit einem los und entscheide vorher, was ich fotografieren will und wozu ich eben nur dieses eine Objektiv brauche.

Klar, man kann ein Objektiv mit insgesamt längerem Zoom kaufen.
Aber der Nachteil ist, dass die Lichtstärke da nicht so gut sein kann. Insofern sind Wechselobjektive mit jeweils kleinerem Zoom professioneller.
Auch ist ein langer Zoom halt sehr schwer.

Zu Deiner konkreten Kamera müsste ich erst selber recherchieren, wo die Nachteile gegenüber der 550 D liegen könnten.
Vielleicht mache ich das, wenn ich demnächst Zeit habe.
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Feuerkatze

Gefährte

Re: Photographie V [Re: Inken]

Ich denke es ist eine gute Einsteigerkamera, also für deinen Zweck schon mal geeignet. Das Objektiv dürfte für den Anfang genügen (ich nutze bei Vollformat momentan überwiegend 24-70mm das dürfte mit dem Crop-Faktor ungefähr hinhauen).

Was Gabi noch sagte über Systemkameras ist richtig, wobei ich mit meiner auch nicht wirklich zufrieden bin, nehme sie aber dennoch häufig mit. Aber meine "Grosse" ist auch wirklich die "ich geh jetzt Fotografieren" Kamera (weil das 24-70mm aufgrund von hoher Lichtstärke super schwer ist) während die Systemkamera die "ich möchte ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten haben als das Handy" ist.

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Indrid_Cold

Gefährte

Re: Photographie V [Re: Feuerkatze]

In Bezug auf:
ich frag mal weiter in die Runde: Was ist für euch der Sinn und Zweck eurer Fotografie?
Warum macht ihr das, wofür und wenn ihr die Bilder anderen zeigt: warum und wem und was versprecht ihr euch davon?



Ich fotografiere, weil ich es gerne mache und meiner Meinung nach auch gut kann. Trotzdem hat sich meine Einstellung zum Fotografieren seit 2003 geändert. Heute fotografiere ich sehr viel gezielter als früher. Auch kommt es nach einem zweiwöchigen Urlaub schon mal vor, dass ich von ein paar hundert Fotos eine kleine Auswahl mache (ca. 150 Fotos) und den Rest gnadenlos lösche. Daher, wahrscheinlich mache ich immer noch zu viele Fotos. Fluch und Segen der digitalen Fotografie…

Ich fotografiere wie gesagt, weil ich das gerne mache. Sei es im Familien- oder Freundeskreis, ich mache den Leuten gerne eine Freude, ihnen Fotos ihrer selbst oder ihrer Hobbies zu übergeben und ihnen eine Freude zu machen. Gerade gestern hat die Mutter meines Patenmädchens mich mitgenommen ins Babyschwimmen um ein paar gute Fotos der Kleinen zu machen. Dafür gab es dann ein Mittagessen. Vor zwei Wochen ging ich mit der Freundin eines guten Bekannten etwas laufen und machte Fotos von ihr, sie hatte einen Unfall und kann seit mehreren Wochen nicht arbeiten, musste lange an Krücken gehen. Nun kann sie ohne Hilfe kurze Strecken gehen, aber noch nicht arbeiten. Da wird es einem zu Hause schnell langweilig. Daher mit ihr raus und dabei ein paar schöne Fotos von ihr gemacht. Die Leute haben Freude an den Fotos, erzählen vielleicht anderen davon oder zeigen die Bilder was ev. andere davon überzeugt, dass ich Fotos machen kann. Dabei geht es mir nicht einmal ums Geld. Ich habe einen Job der nichts mit Fotografie zu tun hat. Es macht mir halt Spass, verschiedene Dinge auszuprobieren und den Leuten eine Freude zu machen. Obschon viele Berufsfotografen bessere Bilder machen, da sie ihre Fotos im Nachhinein noch bearbeiten. Dies mache ich konsequent nicht. Ich fotografiere nicht einmal im RAW-Format.

Aber ab und zu mache ich auch bezahlte Aufträge. Hochzeit oder neugeborenes Baby, Babybauch usw. Auch für meine Arbeit (Bau) kann ich ab und zu Fotos machen, einige davon drucke ich dann und ziehe sie auf. 50x70 cm, schöne Qualität. Ohne Bearbeitung. Werden dann in der Firma aufgehängt. Jedes Jahr wechsle ich einige Bilder aus. Oder wir versenden sie für die Firmenhomepage. Denkmalpflege Bern wird in einem internen Bericht ein Foto, welches ich privat gemacht habe, verwenden mit Nennung meines Namens. Das freut mich dann doch.

Oder das Skirennen, welches ich Anfang Jahr fotografiert habe. Einige Leute haben mich dann angeschrieben und wollten ihre Fotos in Originalgrösse, dasselbe kommt auch nach der Street Parade in Zürich vor. Ihnen gebe ich die Fotos ohne etwas zu verlangen.

Privat stelle ich meine Fotos temporär auf meiner Internetseite online (latest photos). Diese werden später gelöscht. Permanent finden sich nur wenige Fotos online, die ich ab und zu auswechsle. Damit möchte ich Leuten, die mich für meine Fotos interessieren, eine einfache Möglichkeit bieten, etwas über mich zu erfahren und zu sehen, was ich mache. Ich drucke mir auch Visitenkarten. Privat mache ich auch Kalender für mich selber, von denen ich dann immer einige an mehrere Leute verschicke als Geschenk. Mit den besten Fotos des Jahres. In der Firma kann ich so auch verschiedene Fotos zeigen, wenn jemand ins Büro kommt und dann den Kalender an der Wand sieht. Oder als Desktop-Hintergrundbild.

Ab und zu drucke ich auch Fotos ganz altmodisch und verschenke diese.

Seit ein paar Jahren habe ich das nicht mehr gemacht, aber ich machte früher von meinen Reisen gewaltige Fotobücher mit vielen Texten, Karten, Infos, eingescannten Tickets. Aber normalerweise werden die dann nicht häufig von jemandem angeschaut. Aber privat sind das schöne Erinnerungen. Oder wenn jemand sich für Nordkorea oder Iran interessiert kann ich denen meine Bücher mitbringen.

Aktfotos zu machen ist dann wieder etwas ganz anderes. Je nach dem was man fotografiert, hat man auch unterschiedliche Motive dazu. Weiter oben schrieb jemand, dies sei ein guter Ausgleich zur Arbeitswelt. Das gilt bei mir auch. Ich hocke den ganzen Tag am PC, da ist es schön, mit der Kamera bewaffnet raus zu gehen und mal etwas zu beobachten, eine Szene länger zu geniessen. Bei Aktfotos jedoch möchte man möglichst kreativ sein, vielleicht etwas Verrücktes ausprobieren, ein Risiko eingehen oder was weiss ich. Sich versuchen in der Szene aus der Masse abzugrenzen, oder zusammen etwas zu planen und dass dann durchzuführen. Das hat rechtliche, organisatorische Aspekte und die Umsetzung ist dann das Spannende. Für mich auch klar, hier ohne jegliche Bearbeitung zu versuchen ein möglichst gutes Foto zu machen. Die Erotik hat hier nicht einmal viel Bedeutung für mich, ob das jetzt eine Nahaufnahme eines Geschlechts oder eine nackte Frau in der Berner Altstadt ist, vor allem möchte ich ein gutes Foto. Klar hat man ab und zu den Traum, dass andere die Bilder sehen und man ev. mal einen richtig wichtigen Auftrag bekommt, aber das ist unrealistisch. Zu viel Konkurrenz, die mit Photoshop viel bessere Resultate liefern als das erst gemachte Foto. Ausserdem bin ich in keinen Fotoklubs, in keinen Fotoweiterbildungen und daher fehlt das Networking und Eigen-PR. Braucht man eben nicht, wenn es nur ein Hobby bleiben soll meiner Meinung nach. Und ich bin wie gesagt gerne jemand, der Fotos macht. Auch bei einem Fest. Entweder man ist Teil der sozialen Masse und macht keine Fotos, oder ich mache richtig Fotos aber dann bin ich nur ein stiller Beobachter und kein Teil des Festes. Ein Zwischendrin gibt es für mich nicht, denn dann kommen nur halbwegs gute Resultate heraus.

Edit:
Und ich zeige auch immer wieder beim PIXMIX und bei den anonymen Touristen Fotos von mir bzw. erzähle etwas und untermale das mit meinen Fotos. Daher, Leute sehen zumindest ein paar Mal im Jahr einige meiner Fotos öffentlich.

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Die Welt ist voller Lügen, Wahrheit muss man mühsam suchen.

Geändert durch Indrid_Cold (18.06.2017 18:41)

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