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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII

PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Eruanne]

Pado folgte Grimm und den anderen die breite Treppe zur Stadthalle hinauf. Wie fast alles in Seestadt war auch dieses Haus komplett aus Holz gebaut. Das Untergeschoss wurde von einer recht großen Halle eingenommen, deren Wände von hohen Regalen eingefasst waren, die offensichtlich als eine Art Archiv von Seestadt dienten. In der Mitte fand sich eine lange Tafel.

Was nun kam, war der krönende Abschluss eines turbulenten Tages. Der Bürgermeister ließ seinen Gehilfen ein spontanes Festessen für den König unter dem Berge organisieren. Und hier gab es nach langen Tagen wieder einmal ausreichend und köstlich zu essen. Pado hatte sich neben seinen Cousin gesetzt, denn wenn es gut und reichlich zu essen gab, wussten Hobbits das besonders zu schätzen. Balin, der den beiden Hobbits gegenüber saß, meinte schmunzelnd: „Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Hobbits essen können, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen!“ „Nun“, Bilbo wischte sich den Mund an einer Serviette ab, „das letzte wirklich gute Essen hatten wir in Beorns Haus auf der anderen Seite des Düsterwaldes und das ist nun schon einige Zeit her!“ Doch Pado beobachtete, dass auch Balin kräftig zulangte.

Als sie nach den unzähligen Gängen bei einem Becher Wein zufrieden verdauten, meinte Balin zu Bilbo: „Das war eine edle Geste von dir vorhin auf dem Platz!“ Bilbo schaute ihn kurz an und musterte dann intensiv die vielen Regale, die die Wände säumten. Dann schluckte er und meinte: „Nun, es war die Wahrheit!“ Balin lächelte und nahm einen Schluck Wein. „Ja, das war es wohl!“ Wieder schwiegen sie eine Weile. „Du tust ihm gut!“ Bilbo warf Balin einen überraschten Seitenblick zu. Balin hob seinen Becher zu einem stillen Prost.

Pado schaute verwirrt von einem zum anderen, was war das jetzt gewesen? Doch er kam nicht mehr lange zum Grübeln, denn in diesem Moment erhob sich der Bürgermeister mit erhobenem Glas. „Oh, hört, hört! Eine Rede!“, wisperte er seinem Cousin zu.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: PadogasTook]

Recht schnell waren sich die drei Elben einig, dass sie die Orkmeute weiterverfolgen wollten, die offensichtlich in Richtung Seestadt unterwegs war. Isengar sollte das nur recht sein, denn sein Weg führte ihn ohnehin in diesen Ort. So lief er los, um Dotterblume zu holen, die er an einen Busch am Waldrand angebunden hatte. Doch als er dort ankam, merkte er schon, dass etwas nicht in Ordnung war. Dotterblume zerrte und riss an ihrem Zaumzeug, fast schien sie steigen zu wollen. Beruhigend auf sie einredend näherte sich der Hobbit und besah sich seine vierbeinige Freundin genauer.
Ah, sie schien das rechte Vorderbein nicht richtig zu belasten. Behutsam untersuchte Isengar das Bein. Irgendwie schien sich das Pony an der Fessel verletzt zu haben. Er schaute sich um und sah unter dem Busch einen zersplitterten Knochen hervorragen, ein recht massives Teil, das vorne spitz zulief und dort auch blutverschmiert war. Fast wirkte es wie eine Waffe. Anscheinend hatte Dotterblume sich daran verletzt. Vorsichtig hob der Hobbit das Bein an, auch unten in den Huf schien ein Knochensplitter eingedrungen zu sein. „Oh, verdammtes Orkgemüse!“, Isengar nahm den Hut vom Kopf und strich sich die Haare zurück. Na, das kam unpassend.

Er drehte sich zu den Elben um, die über die Steine ebenfalls zurück zum Waldrand gelaufen kamen. „Tauriel, ich befürchte, ihr müsst ohne mich weiterziehen. Schaut, Dotterblume hat sich verletzt. Bestimmt irgendeine Orkteufelei, die sie hier liegengelassen haben.“

"Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: thilwen]

Kára war nach langer Zeit endlich einmal wieder zufrieden mit sich und der Welt. Der Wein war süffig, das Essen gut (und es gab tatsächlich noch etwas anderes als Fisch), und die Stimmung war ausgelassen. Ihr gegenüber saß Bofur, der gerade versuchte, ein halbvolles Glas auf seinem Kopf zu balancieren.
"Das schaffst du nicht!" lachte Kára.
"Wetten?" entgegnete Bofur und Kára nickte grinsend. "Schau nur zu!"
Vorsichtig hielt er das Glas und sich selbst still. Kára hielt den Atem an, als er das Glas losließ.
"Siehst -"
In dem Moment ließ Dwalin seinen leeren Humpen donnernd auf den Tisch knallen. Bofur zuckte zusammen, und das Glas kippte.
"Der gute Wein!" rief Bofur entsetzt, als ihm die Flüssigkeit die Hutkrempe herunterlief, und er versuchte noch etwas aufzufangen, was Kára nur noch mehr lachen ließ.
In diesem Moment stand der Bürgermeister auf. Er hatte sich offensichtlich extra in Schale geworfen. Er trug eine grellrote Kravatte, die völlig fehl am Platze wirkte, und er schien sich unwiderstehlich zu finden. Kára hatte beobachtet, wie er mit gleich drei verschiedenen Frauen geschäkert hatte, die nur solange lächelten, bis er ihnen den Rücken zudrehte.
"Eine Rede!" rief Bofur und erhob sein leeres Glas. Kára schob ihm die Karaffe rüber und hörte dann zu, was der Bürgermeister zu sagen hatte.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: RoisinDubh]

Ailin prustete fast ihren Wein über den Tisch, als Dwalin Bofur erschreckte und der schöne Wein vom Hute kippte.
Und sie erinnerte sich an Beutelsend, und das geworfene Ei und sein versehentliches Ziel. Damals hätte sie nie über etwas lachen können was mit Dwalin zu tun hatte.
Die Zeiten änderten sich, und der Krieger erschien ihr heute lange nicht mehr so furchterregend wie damals. Erstaunlicherweise schien er sogar regelrecht fürsorglich zu sein...zumindest bei Leuten seines Volkes.
Nun richtete sich ihre Aufmerksamkeit auf den Bürgermeister, der offenbar eine Ansprache zu halten gedachte.

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: RoisinDubh]

''Ich muss schon zugeben, nach all den Wochen der Rückschläge und Fehltritte, bin ich doch froh, dass jetzt einmal alles gut gegangen ist'', sagte Ardagast zu den Zwergen, die zusammen mit ihm, Grimm und Pado an einem Tisch saßen. ''Wir brechen am besten gleich früh am Morgen auf'', fügte er hinzu. ''Du bist ja schlimmer als Balin! Jetzt entspann dich doch mal, Zauberer!'', meckerte Borin und goss sich ein Glas Wein hinunter. Zufrieden schlug er das leere Glas auf den Tisch und wischte sich den Bart mit seinem Ärmel sauber. ''Schon gut, schon gut...'', entgegnete Ardagast und blickte dann mit einem angewiderten Blick zum Meister, der sich soeben erhoben hatte und offenbar eine Rede halten wollte. ''Das kann ich nur mit Pfeifenkraut ertragen...'' Der Zauberer holte eben diese aus seiner Tasche und stopfte ein besonders starkes Kraut in den Kopf. Sicher war sicher.



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''Ich mag Legolas. Er sieht gut aus und ist sehr sportlich.''

''Wow Legolas! You're better than us! You can jump and fight and flip and stab and shoot and jump!''
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

Dwalin schob Ori einen weiteren Krug Bier hin: "Hier, kannste brauchen, nach all dem Ärger und Fisch heute!" zwinkerte er dem Jüngeren zu, der seinen ersten Humpen gerade leer absetzte. Nori grinste und nickte zustimmend, sein kleiner Bruder hatte heute entschieden zu viel Fisch ertragen müssen. Dori jedoch grummelte etwas in seinen Bart und warf dem Krieger einen kurzen angesäuerten Blick zu, als er dachte, der schaue nicht her.
Ailin grinste. Dori benahm sich wie eine übervorsichtige Glucke, wenn es um Ori ging. Vermutlich hatte er Angst, sein Schützling würde betrunken unter den Tisch rollen..
Sie füllte ihren Weinkelch auf und prostete ihrem Bruder an ihrer Seite zu: "Auf Erebor, Finn!"
Derweil warf sich der schmierige Bürgermeister in Pose und setzte zu einer Rede an.
Allerdings bezweifelte die Zwergin, dass er ein derart mitreißender Redner wie ihr König war. Nun, man konnte sich ja mal anhören, was er zu sagen hatte, immerhin hatte er ihnen dieses Mahl spendiert.
Und das war mehr, als Ailin an diesem verfluchten Tag noch erwartet hatte.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Ailin]

Der Meister trat vor die Leute und stellte sich an ein Rednerpult. Die meisten Jubelten und die wenigen, die buhten, wurden von den jubelnden Leuten und den Trompetenspielern gnadenlos übertönt. Ein breites Grinsen strahlte über sein ganzes Gesicht.

''Dankt mir, dankt mir, dankt mir…'', begann er und erkannte dann gleich den Fehler. ''Äh, danke euch natürlich'', fügte er räuspernd hinzu und hob die Hand. Ein Zeichen, dass alle Still sein sollten.''Freunde, Unterstützer und meine Landsleute, ich danke mir bzw. euch für die absolut überwältigende Unterstützung, die ich als euer Meister bekommen habe'', fügte er hinzu und alle applaudierten laut und freudig. ''Ich möchte den Abend heute beginnen, indem ich euch etwas erzähle. Wie ihr wisst, sagen viele Leute zu mir. Sehr, sehr wichtige Leute. Sie sagen, ich habe Seestadt wieder großartig gemacht! Nach all den langen Jahren der Schwäche. Und ich habe es gerne gemacht. Als damals beim Angriff von Smaug auf Thal Bards Ahnherr Girion versagte, stürzte diese Dynastie unser Volk in dem Abgrund! Es war ein absolutes Desaster! Und auch dieser Bard wird total überschätzt. Er ist ein mieser Gauner, der so tut als wäre er für die einfachen Leute. Aber in Wirklichkeit ist er es, der die Reichen und Mächtigen repräsentiert, indem er über den See illegale Einwanderer nach Seestadt holt, die dann für wenig Geld unseren Leuten die Arbeit wegnehmen. Ich hingegen bin für die Armen und Schwachen!'' Als der Meister aufhörte, folgte wieder tosender Applaus. ''Danke, danke'', antwortete er, bis die Zuhörer wieder leise wurden.

''Aber es gibt auch schlechte Nachrichten. Unsere Stadt versagt auf ganzer Linie. Glaubt mir. Das stimmt. Wenn ich weiterhin der Meister von Seestadt bleibe, dann werde ich unsere Stadt wieder großartig machen, das verspreche ich euch! Ich werde die beste Rede aller Zeiten halten. Viele Leute sagen mir. Sehr, sehr wichtige Leute. Sie sagen, dass unsere Stadt verloren sei. Ständig kommen Leute zu mir und sagen das. Ehrlich. Alle anderen Länder und Städte lachen über uns. Ganz Mittelerde lacht über uns. Wir haben schlechte Handelsabkommen. Die Elben im Waldlandreich. Totale Schwächlinge. Sie wurden nur durch uns reich. Thranduil lacht über uns, wenn er unseren Wein billig einkauft und versäuft! Wir müssen weniger Wein an ihn abgeben und mehr Geld einnehmen. Die Armen müssen reich werden! Und niemand kann das besser umsetzen, als ich!'', sprach er weiter und erhielt wieder tobenden Beifall. ''Dort oben, im einsamen Berg. Da ist ein riesiger, böser und feuerspeiender Drache. Und das nur, weil die Grenzen dieser Landen nicht richtig bewacht wurden! Sie ließen böse Leute in ihr Land und hier genauso. Ständig irgendwelche fremden Leute aus Rhûn und wie diese Länder alle heißen. Aber ich kündige hier und heute feierlich an, dass ich eine Mauer an der Grenze zu Smaugs Einöde und Rhûn errichten lassen werde! Sie wird groß und schön und einfach großartig!'', fügte er hinzu.

''Ausserdem lassen wir niemanden mehr rein, ohne den genauestens zu überprüfen. Extreme Sicherheitsüberprüfungen! Und ich verhänge hier und heute, einen sofortigen Einreisestopp für alle Fremden, die hier illegal arbeiten wollen und die guten Arbeitsplätze der ehrenhaften Seestädter wegnehmen wollen! Glaubt mir, niemand wird härter gegenüber unseren Feinden vorgehen als ich: Ronald Dump, der Meister von Seestadt. Ich werde unsere Stadt wieder großartig machen und das Bündnis zwischen Thorin und mir ist der erste Schritt. Glaubt mir. Das stimmt!'' Und damit war die Ansprache beendet. Alle erhoben sich von ihren Stühlen und klatschten und jubelten ihrem Helden zu. Als der Applaus langsam abnahm und sich alle wieder setzen, trat Alfrid ans Pult und der Meister stellte sich daneben. ''Der Meister erlaubt ein bis zwei Fragen, aber nur, wenn ihm die Fragen gefallen!''



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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: DerDunkelgraue]

Ailin kratzte sich am Kopf und starrte unsicher auf den Rücken des Meisters, der vor dem geöffneten Portal stand und zu den Seestädtern sprach.
"Mit illegalen Einwanderern meint der aber nicht uns, oder?" wandte sie sich zweifelnd an ihren Bruder.
"Ohne den Handel mit dem Erebor ist die Stadt ja erst so heruntergekommen, dachte ich.."
Laut Thorins Worten war Esgaroth vorher der Dreh- und Angelpunkt des Handels im Norden von Mittelerde gewesen. Und die Waren vom Berg und aus den fernen Ländern hatten der Seestadt Reichtum beschert. So zumindest hatte die Zwergin es aus Thorins Rede entnommen. Sie warf dem König einen Blick zu. Dieser setzte schweigend seinen Humpen ab und seine Lippen kräuselte der Anflug eines verächtlichen Lächelns.

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Ailin]

Finbar zuckte unschlüssig mit den Schultern. Auch er war aus der Rede des Bürgermeisters nicht wirklich schlau geworden und einiges hatte in ihm auch böse Vorahnungen geweckt.
"Keine Ahnung. Das sind wohl einfach alternative Fakten." gab er zu bedenken.

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VII [Re: Finbar]

Kára hatte in den Beifall der Menschen eingestimmt, als der Bürgermeister seine tosende Rede hielt. Manche Dinge klangen seltsam, was für eine Mauer? Oder hatte sie sich da verhört? Vielleicht hatte der gute Mann auch einfach schon zu viel getrunken.
Apropos, der Zeitpunkt war günstig, um einmal kurz für kleine Zwerginnen zu gehen. Sie stand auf, leerte ihr Glas noch schnell und ging dann Richtung Tür. Kurz stolperte sie über eine heimtückische Bodendiele - irgendjemand musste die falsch verlegt haben! - und konnte gerade noch so ein Hinfallen verhindern, indem sie sich auf Kili abstütze.
"Ah verdammt - ich meine, hallo Kára, bist du immer so direkt?" grüßte Kíli sie mit einem verschmitzen Lächeln, das allerdings nicht über den schmerzverzerrten Gesichtsausdruck hinwegtäuschen konnte.
"Pass doch auf!" herrschte Fíli Kára an, die entschuldigend die Hände hob.
"War ein Versehen, tut mir leid!"
"Ist doch nichts passiert", meinte Kíli und warf seinem Bruder einen eindringlichen Blick zu. "Nichts passiert, mir geht es gut."
Kára sah zu, dass sie verschwand. Das sollten die Brüder unter sich ausmachen.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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