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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Ailin]

Alarmiert sah Finbar sich um, während er sich schon von seiner Schwester wegführen ließ. Hatte sie womöglich Recht? Wurden sie beobachtet? Und falls dem so wäre: Was war mit den Gefährten im Lager? Einen Augenblick noch starrte er konzentriert in den dichten Wald hinein, doch kein Umriss wollte sich aus dem Grün schälen und mit Ausnahme eines ganz sachten Lüftchens war auch keine Bewegung zu erkennen.
Schließlich wandte auch er sich um und gemeinsam liefen sie zurück.

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

Als sie das Lager betraten, waren die Gefährten offenbar am Packen.
Nur der alte Borin saß noch untätig am Boden, wie gerade erst erwacht.
Ailin passierte den greisen Zwerg, um zu ihrem Schlafplatz zu gelangen und ebenfalls einzupacken, und warf im Vorbeigehen einen Blick ins Gesicht des Alten.
Ihr Schritt stockte, als die die blauen Flecken und Blutergüsse sah, die dessen Gesicht zierten. Ihr Blick wanderte von Borin zu Finbar und wieder zurück und langsam schwante ihr die Wahrheit, auch wenn sie sich keinen Reim auf das Warum machen konnte.
Sich zu ihrem Bruder umwendend bemerkte sie:
"Steinschlag und Bergrutsch, Borin sieht ja genauso zerschunden aus wie du, Bruder!" Ironisch fügte sie hinzu. "Ganz so, als hätte er sich ebenfalls mit Orks und Trollen geprügelt.."
Vielleicht würde ihr mal einer erklären, was hier vorgefallen war, während sie geschlafen hatte?!
Männer! Keinen Augenblick konnte man die alleine lassen, ohne dass sie irgendwelchen Unsinn anstellten!

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Ailin]

Kára war erleichtert, als die Geschwister zurückkamen. Noch einen Zwischenfall konnten sie wahrlich nicht gebrauchen. Sie hörte Ailins Kommentar und grinste säuerlich.
"Oh ja, die Orks und Trolle... wenn wir unsere tapferen Zwergenmänner nicht hätten, hätten die uns zum Frühstück verspeist. Wie gut, dass wir so schlagkräftige Kerle dabei haben!"
Sie zurrte den Riemen fest, der ihren Rucksack verschloss.
"Borin, du wackerer Held, ist dir zu helfen oder schaffst du es, deine Sachen selber zu packen?" fragte sie mit übertriebener Liebenswürdigkeit. Sie wollte wirklich schnell weg von diesem Ort und raus aus dem Wald. Finbars Ausraster beunruhigte und verärgerte sie gleichermaßen. Lag es an dem Schatten, der über diesem Wald zu liegen schien?

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: RoisinDubh]

Frótha war mit rollenden Augen zurück zu ihren Schlafplatz gegangen und machte sich daran, ihre Sachen zusammen zu packen.
Durch diesen Wald wurde ihr Cousin wirklich anstrengend. So würdigte sie ihm auch kaum eines Blickes, als er und Ailin wieder kamen. Stattdessen kümmerte sie sich darum, den Lagerplatz wieder dem Waldboden gleich zu machen, sodass sie nicht allzu viele Spuren hinterließen.
Abmarschbereit schob sich die Zwergin noch ein wenig Trockenfleisch in den Mund und schaute, wer denn heute am langsamsten beim Zusammenpacken war.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«

Geändert durch Aerlinn2 (01.01.2017 09:15)

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aerlinn2]

Das Lager war abgebrochen und die Gefährten machten sich auf den Weg.
Der Wald war genauso düster und unheimlich wie am vorherigen Tag. Oder der vorherigen Nacht, Arrin konnte nicht sagen, welche Tageszeit es war.
Der Gaukler hatte sich hinter den Zwergen in die Gruppe eingereiht. Borin wollte er nicht im Rücken haben und Finbar seit der Aktion am Morgen schon gar nicht. Immer wieder warf er dem jungen Zwerg misstrauische Blicke zu, doch er schien sich und seine Aggressionen nach der Aussprache mit seiner Schwester wieder einigermaßen im Griff zu haben.
Obwohl sie noch keine ganze Stunde unterwegs sein konnten, fühlte Arrin bald, wie seine Augenlider schwer zu werden begannen. Das schummrige Halbdunkel des Waldes drückte ihn wie eine schwere Last nieder. Seine Füße schleiften matt über den Boden.
Auch die anderen schienen langsamer zu werden, zumindest beklagte sich niemand, Arrin würde nicht mithalten können. Eine Weile liefen sie so schweigend durch den finsteren Wald, doch ob es ein paar Stunden oder ein ganzer Tag war, vermochte Arrin nicht zu sagen. Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren.
"Hab ich diesen Baum nicht schon einmal gesehen?", murmelte er mehr zu sich selbst als zu seinen Gefährten, als sie an einer alten, verkrüppelten Eiche vorbeikamen, die ihm unheilvoll bekannt vorkam.
"Sind wir hier nicht schon mal gewesen?"

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May the force be with you.
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

Ailin hob den Blick, als sie die Stimme des Gauklers vernahm.
Sie sah um sich, konnte jedoch nicht erkennen, welchen Baum der Mann meinte.
"Keine Ahnung, die Bäume sehen doch alle gleich aus!" warf sie kurz angebunden ein. "Und wir können keinen Baum schon mal gesehen haben, wir sind ja schon Stunden von unserem Lager weg gelaufen!"
Der Zwergin taten die Beine weh, irgendwie schien sie doch länger geschlafen zu haben als nur ein paar Stunden und eine Nacht, befürchtete sie, ihr Körper reagierte nicht normal heute. Außerdem hatte sie gewaltigen Hunger, obwohl sie vorhin ein wenig gegessen hatte, bevor sie aufgebrochen waren.
Sie wandte sich an Frótha, die vor ihr lief: "Sag mal, Cousine, wie lange hab ich eigentlich geschlafen? Ich erinnere mich nur noch an den Fluss und dann an heute morgen."

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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Ailin]

Frótha drehte sich kaum um, als sie zu ihrer Cousine sprach: "Nunja, du hast nur ein wenig Marsch und die Zeit des Schlafens verpasst."
Etwas leiser und grummeliger fügte sie schließlich hinzu: "Ich kann dir nicht sagen, wie lange das war, denn in diesem Wald hab ich schon fast von Anfang an jegliches Zeitgefühl verloren..."
Man sah, wie die Zwergin konzentriert auf den Weg achtete, auf jeden Baum, fast schon jedes Blatt, so als würde sie versuchen sich an der Realität festzuhalten um nicht den Verstand zu verlieren.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aerlinn2]

Wenn sogar ihre Cousine schon im wachen Zustand kein Zeitgefühl mehr hatte, dann war mit diesem Wald gewaltig etwas nicht in Ordnung.
Ihren Bruder machte er aggressiv, ihr selber gaukelte er Sachen vor, die es gar nicht gab, und ließ sie zur unpassendsten Zeit einschlafen. Wurde Zeit, dass sie diese verfluchten Bäume mit ihren Schatten hinter sich ließen!
Im Moment war der "Weg" aus verwitterten Steinen, Wurzeln und Laub etwas breiter und deutlicher zu sehen, darum ließ sich Ailin etwas zurückfallen, bis Kára sie einholte und sie auf einer Höhe waren.
Wenn ihr keiner der Beteiligten etwas freiwillig erzählte, dann musste sie wohl nachfragen.
"Sag mal, Kára" begann die Zwergin, "So wie Finn und Borin aussehen, waren sie es, die einander verprügelt haben. Es sei denn, es gab doch einen Orkangriff, den ich verschlafen hab." fügte sie säuerlich grinsend hinzu. "Was bei Mahal war der Grund dafür???" Ailin konnte sich keinen Reim darauf machen und hoffte, Kára würde sie aufklären.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Ailin]

Post 1
Post 2

Musik

Gandalf war zur gleichen Zeit weiter oben in diesem Bollwerk. Dort war es zwar etwas heller und nicht ganz so einengend, aber mitnichten gemütlicher. Erstaunt war er über die Veränderung, die in dieser Festung stattgefunden hatte, seit er dort vor einem Millennium war. Sie war verwahrlost und runtergekommen. Doch während die Ranken mit ihren mächtigen Dornen noch eine natürliche Erklärung zur Folge haben könnten, konnten rostigen Metallspitzen und Verzierungen, die rostigen Käfige und die Gebeine, die überall angebracht waren, nicht natürlich sein. Es erinnerte ihn an die Geschichte Minas Ithils. Einst war sie ein prächtiger Aussenposten Gondors, der durch schwarze Magie in ein boshaftes Bollwerk verwandelt wurde. War hier die gleiche Macht am Werke? Oder gar eine noch größere und gefährlichere? Er streifte weiter durch enge Gänge und musste über eine schmalen Brücke, die sich scheinbar in der Mitte der Festung befand. Dort offenbarte dieser Ort seine wirkliche Größe. Eigentlich hätte er schon längst auf der anderen Seite sein müssen, so wie er ihn in Erinnerung hatte. Doch diese Festung war riesig. Und der Nebel, der gelegentlich über dem Boden schwebte, machte es nicht besser. Der Zauberer konnte kaum mehr als zwanzig Schritt weit sehen.

Er kam nun an so etwas wie einem Zentrum an, sofern diese Ruine nicht noch größer war. Treppen erstreckten sich in alle Richtungen von dort aus. Er sah sich um, doch konnte nichts entdecken, ausser, dass die Türme neben ihm weit in den Himmel ragten. Er hob seinen Stab etwas nach oben in die Luft und sprach einen Zauberspruch. ''Cé ná ulco sís nurtaina…I ettuluvas caninye! Cánin i sá tanuvaxe’’, schrie er laut und schlug seinen Stab mit aller Kraft auf den Boden. Eine Lichtwelle, die in der Krone seines Stabes ihren Ursprung fand, peitschte gegen die Wände und Säulen. Doch sie vermochte nichts zu offenbaren. Der Zauberer ging nun etwas weiter und untersuchte andere Gänge und Plätze. Nirgends konnte er etwas finden. Alles war wie verlassen. Doch dieses Mal konnte ihm dieser Ort nichts vormachen. Hier musste etwas sein, es war zu offensichtlich und er würde nicht Ruhe geben ehe er im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel brachte. Gandalf blieb stehen und sah sich erneut um. Auf einmal hörte er ein Geräusch auf der rechten Seite. Sofort drehte er seinen Kopf in die Richtung aus der es kam, doch dort war nichts ausser ein dunkler Gang, durch den er nicht durchsehen konnte. Es war nun Vorsicht geboten. Ein anderes Geräusch hörte er hinter sich. Doch als er sich umdrehte, war auch dort auch nichts. War hier ein fauler Zauber am Werkte oder spielten ihm seine Sinne einen Streich? Er drehte sich noch einmal auf die Seite um, wo er das erste Geräusch hörte und schreckte einen Schritt zurück. Nichtsahnend sah er sich weiter um als die Angst sich in ihm ausbreitete. Das Schlimme war, dass er nicht wusste ob das wirklich passierte, ob ihm seine Angst Streiche spielte oder aber ob es das Werk des Bösen ist.

Er hob seinen Stab erneut und schrie: ''Cé ná ulco sís nurtaina...’’ Wumm! Er konnte den Zauber nicht zu ende sprechen, denn von einem Schacht weiter oben sprang eine Kreatur mit einem scharfen Messer in der Hand direkt auf Gandalf herunter und warf ihn zu Boden. Der Feind verletzte ihn beinahe, doch der Zauberer konnte ihn abschütteln. Gandalf richtete sich wieder auf, doch sofort attackierte ihn der Unbekannte wieder, sprang in seine Richtung, schlug mit dem Messer auf ihn zu und traf ihn beinahe im Gesicht. Gandalf duckte sich und holte ihn mit seinem Stab von den Beinen. Dem Zauberer war bewusst geworden, dass er nun sehr vorsichtig sein musste. Noch einmal würde er vielleicht nicht so glücklich sein. Wieder attackierte das Wesen Gandalf. Der Zauberer versuchte es mit seinem Stab zu treffen, doch der Angreifer duckte sich gekonnt weg und sprang erneut auf den grauen Zauberer zu. Mit Müh und Not konnte Gandalf ihn jedoch wieder abschütteln. Schließlich machte der Feind eine falsche Bewegung und wurde von Gandalfs Stab am Kopf getroffen. Er wurde dabei nach hinten geschleudert und gegen eine Wand geschmettert.

Unnachgiebig richtete er sich wieder auf und sprang ihn erneut an. Gandalf warf den Angreifer daraufhin gegen einen Stein, wo sich dieser den Kopf aufschlug. Die Kreatur lag reglos auf dem Boden. Gandalf betrachtete sie mit etwas Abstand. Der Größe und Form nach zu urteilen musste es ein Zwerg gewesen sein. Langsam näherte er sich: Die Haare waren grau-weiß und wild durcheinander, ebenso wie der Bart. Sie hatte jedoch einen seltsamen Umhang an. Das Muster war ebenfalls eindeutig zwergisch und dem Stil nach zu urteilen wohl aus dem Erebor. Konnte es sich tatsächlich um einen Zwerg des einsamen Berges handeln? Und wenn ja, welchen? Er beugte sich herunter um ihn noch genauer zu betrachten. Auf einmal machte der seine Augen auf und starrte Gandalf an. Dieser erschrak und wich zurück. Der Zwerg starrte ihn weiter an und richtete sich auf. Seine Augen glühten leicht rötlich und es schien als ob ein leichter Dampf von ihnen aufstieg. Gandalf traute seinen Augen nicht. Für einen kurzen Moment starrten sich die beiden an. Gandalf war sichtlich nervös und angespannt. War das das Werk des Nekromanten? Der Zwerg lief mit gezücktem Messer rasant auf ihn zu.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Genervt und ungewöhnlich still wandere Borin zwischen den Mitgliedern der Gruppe durch den Wald. Er hatte zwar geschlafen, aber keinen schönen oder erholsamen Schlaf gehabt. Er blieb in seinen eigenen Gedanken und hatte keine Lust sich mit anderen Mitgliedern der Gruppe zu unterhalten. Erst Recht nicht, weil einige offenbar schon wieder glaubten sie würden sich im Kreise drehen. Wie soll man in einem Wald denn wissen, dass man ausgerechnet diesen Baum schon einmal gesehen hatte? Reinster Irrsinn! Nein, der alte Zwerg vertraute, dass sie dieser Elb dort schon nicht abseits des Weges führen würde. Immerhin waren doch Elben solche pflanzenverliebten...Pflanzenfresser? Machte zwar keinen Sinn im Kopf des Zwerges, aber immerhin hieß das, dass sich der Elb schon auskennen würde. Und wenn nicht, so war er eben Schuld, wie immer. Denn er war schließlich ein Spitzohr. Die Wunden, die ihm der Zwergenjüngling zugefügt hatte, heilten beachtlich in dieser kurzen Zeit und man konnte schon kaum noch erkennen, dass sie sich grün und blau geschlagen haben. Wenn ich mich mit Dwalin geschlagen hätte, dann sähe das anders aus! Der ''Zwerg'' mit dem kurzen Bart hatte eben einfach keinen Wumms in der Faust. ''Hey Borin, alles in Ordnung?'', fragte ihn Borin soeben. Der Zwerg sah Borin verwirrt an. ''Moment mal! Du bist ja ich! Wer bin denn dann ich? Du?'', antwortete der Greis verwirrt zu sich selbst. ''Ich bin nicht du! Ich bin ich, Borin!'', entgegnete der zweite Borin. ''Sag ich doch! Du bist Borin! Aber ich bin doch eigentlich Borin!'', sagte der erste Borin. ''Du bist Borin, richtig, aber ich nicht, Borin'', erwiderte der zweite Borin. ''Ja, aber wenn du nicht Borin bist und ich schon, warum siehst du dann aus wie Borin und nich nicht? Sehe ich noch so aus? Ich kann mich ja nicht selbst sehen! Meine Hände sehen aber schon noch wie meine Hände aus...und warum ist da eigentlich ein Spinnennetz?'', fragte sich der Zwerg und sah auf das weiße Gewebe, welches sich an dem Baumstamm neben ihm befand. ''Ob es hier Spinnen gibt? Was meinst du Borin?'', fragte er den zweiten Borin.

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