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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

Die Zwergin hatte noch nicht ganz zuende gesprochen, als etwas glänzendes, sirredes quer durch den Kerker flog. Kili hob den Kopf um zu sehen, was da geflogen kam, nur um den geworfenen Löffel mit voller Wucht vor die Stirn zu bekommen.
"Hört besser auf sie!", fauchte Elva, die Werferin, und zuckte mit dem Kopf in die Richtung der Zwergin ein paar Zellen weiter.
"Sonst bitte ich die Wachen das nächste Mal um ein Messer zum Werfen, ihr kleinen Nervensägen!"

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

Erschrocken fasste Kili sich gegen die Stirn, ehe er beschloss, dass der Aufprall ihm nicht wirklich wehgetan hatte. Er hob den silbernen Löffel auf und betrachtete ihn genauer. Zierliche Schnörkel waren in den Griff eingearbeitet und er glänzte und leuchtete wie frisch geputzt.
"Wo hast du den her?" fragte er durch die Gitter hindurch.

Finbar hörte gespannt zu, denn auch er hatte vermutet, dass der Löffel von den Elben stammte. Breiter grinsend führte er den Krawall gegen die Wand fort, um das Gespräch ein kleines bisschen vor den Wachen zu verbergen.

"Du bist zwar gleich nebenan, liebe Base," erklärte er währenddessen neunmalklug, "aber so wie die Dinge liegen, könntest du ebensogut in den Blauen Bergen sitzen und dich beschweren. Ich muss meine Beine bewegen, das geht nicht mit Liegestüzt oder Handstand. Und leider kannst du rein gar nichts dagegen tun."

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Finbar

Geändert durch Finbar (26.03.2017 20:14)

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

"Das geht euch einen feuchten Dreck an, solange ihr beiden hier Krach macht!", fauchte Elva die beiden Jungzwerge an. Einen Augenblick lang überlegte sie, einen bissigen Kommentar über kurze Bärte und andere kurze Dinge folgen zu lassen, entschied sich aber dafür, sich diese Art Beleidigungen noch aufzusparen. Wer wusste schon, wie weit es diese Zwerge noch treiben konnten.
"Als ob in einem Elbenkerker zu verrotten allein noch nicht nervig genug wäre...", murmelte sie stattdessen und begann sich in ihrer Zelle nach etwas umzusehen, womit sie sich die Ohren verstopfen konnte.
Hoffentlich beeilt der alte Ardagast sich mit seinem Plan....

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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

Ohne einen Moment zu zögern setzte die Zwergin sofort nach mit ganz und gar nicht gesenkter Stimme, sodass ihr Cousin sie über seine eigenen Tritte gegen die Wand hören konnte.
"Wenn ich in den blauen Bergen sitzen würde, lieber Vetter, wären du und deine Schwester gar nicht erst bis hier gekommen. Dann hättet ihr weder Beutelsend verlassen, noch hättet ihr Bree erreicht oder soll ich ALLE Male aufzählen, als wir euch retten mussten?"
Auch wenn es ihr Cousin nicht sehen konnte, ließ sie ihren Blick doch einmal kurz zu Thorin hinüber gleiten.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aerlinn2]

Kára grinste, als Frótha ihre Stimme erhob und die beiden Jungzwerge zusammenfaltete. Finbar und Kili waren aber auch manchmal unheimlich kindisch! Sie wusste nicht einmal, wie alt Kili war, aber er erinnerte sie gerade ziemlich an ihren kleinen Bruder. Fili hingegen hatte sie noch gar nicht gehört seit der kurzen Begrüßung bei der unfreiwillien Ankunft der Gruppe. Der ältere war offensichtlich schon ein wenig erwachsener. Kein Wunder, als Thronfolger - sollte Thorin denn eines Tages den Thron im Erebor besteigen - blieb ihm wohl kaum etwas anderes übrig, als rasch erwachsen zu werden. Kili hatte es da sicher leichter. Im Kampf nahmen sich die beiden nichts, wie sie beobachtet hatte, das hatte Thorins und wahrscheinlich Dwalins Schule ganze Arbeit geleistet. Fili würde eines Tages ein hervorragender König sein, dessen war sie sich sicher. Vernünftig, weniger hitzköpfig als sein Onkel, ein ausgezeichneter Kämpfer, gutaussehend... Der letzte Punkt schoss ihr durch den Kopf, ehe sie merkte, wohin ihre Gedanken steuerten. Oh Mahal! Wo kam das denn her? Schon merkte sie, wie sie rot anlief. Verstohlen blinzelte Kára zu Nori, doch der guckte aus der Zelle heraus.
Du sitzt eindeutig schon zu lange hier fest. Da muss man ja irgendwann verrückt werden und auf dumme Gedanken kommen. Und für solche Gedanken sollte wahrlich keine Zeit sein!

Vielleicht war es doch gut, dass sie in zwei getrennten Gruppen unterwegs waren. In ihrer Gruppe gab es kein Grummelgespann names Thorin und Dwalin, kein Nervduo wie Finn und Kili, und keine blödsinnigen Gedanken an irgendwelche Zwergenjungen. Allerdings - sollten sie es tatsächlich schaffen gemeinsam zu fliehen, könnte Thorin die Gruppe doch unmöglich wieder trennen, oder? Der Weg zum Berg führte nur über Seestadt. Viele Möglichkeiten gab es da nicht.

"Wenn wir hier nicht bald herauskommen, schlagen wir uns bald gegenseitig die Köpfe ein", brummte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Ja, sie hatten wirklich andere Probleme!

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: RoisinDubh]

Als Pado, Grimm und Ardagast im Gemach des Zauberers bei Bilbo angekommen waren und jeder einen neuen Becher Wein vor sich stehen hatte, wandte sich der junge Hobbit an den Zauberer und Grimm: "Also, nachdem, was ich unten gesehen habe, scheint der Plan ja ganz gut zu sein, aber ich weiß wirklich nicht, wie diese Falltür aufgeht. Ich zumindest habe keinen Mechanismus gefunden!" Er sah fragend in die Runde, fuhr aber dann fort, als keiner eine Lösung sagen konnte: "Und ich frage mich, wie wir hier wegkommen. Ich und Bilbo passen ja vielleicht noch in ein Fass, aber bei Grimm und Ardagast sehe ich da kohlrabenschwarz! Und was ist mit Ascarion? Muss nicht jeder unserer Gemeinschaft, der noch hier ist, wenn die Zwerge abhauen, sofort unter Verdacht geraten?"

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

Finbar war trotz aller Kommentare weit entfernt davon, Einsicht zu zeigen. Frótha würde noch genügend Gelegenheiten bekommen, ihn zu belehren, wenn sie endlich hier rauskämen, und das Fischweib von gegenüber war ihm ohnehin ziemlich egal. Es konnte doch nicht angehen, dass hier alle so schlechte Laune hatten! Immerhin waren drei von ihnen frei, Bilbo mitgezählt sogar 4. Sie würden schon bald einen Ausweg finden! Finbar hatte da vollstes Vertrauen in die Gefährten.
"Ich glaube, ich behalte ihn!" grinste er hinüber und steckte den hübschen und offenbar wertvollen Löffel kurzerhand in die Tasche.

Als er schließlich Káras Grollen hörte, erinnerte er sich daran, wie einfach es gewesen war, die jüngere Zwergin aus der Fassung zu bringen, und ein neuer Plan begann Gestalt anzunehmen.
"Sag mal Kára, du hast uns noch gar nichts von dir erzählt. Du hast von deinem Vater berichtet und von deiner Mutter, Mahal habe sie selig, und von deinem kleinen Bruder, aber was ist mit dir? Wer möchtest du einmal sein, wenn du erwachsen bist? Und gibt es da irgendwo einen jungen Zwergenmann, vor dem ich mich in Acht nehmen muss, während ich hier im dunklen Verlies versuche, dein Herz zu erobern?" fragte er keck.
Kili hörte mit dem Gewummer auf, machte große Augen und formte mit seinem Mund so etwas wie: WAS BEI MAHAL?, während er fragend die Schultern hochzog.
Finbar zwinkerte still zurück und wartete auf eine Antwort.

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Finbar

Geändert durch Finbar (27.03.2017 14:48)

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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

Das hatte er nicht wirklich gesagt! Kára wurde knallrot und nun guckte Nori sie natürlich auch an.
"Das... das... also da ich außer uns hier noch keine anderen Zwerge gesehen hab, gibt es natürlich keine Zwergenjungen, vor denen du dich in Acht nehmen musst! Ich meine, warum solltest du dich überhaupt... als wenn du - also noch hast du hier auf jeden Fall nichts getan, mit dem du das Herz irgendeiner Zwergenfrau erobern könntest und überhaupt, was ist das denn für eine Frage?!"
Sie merkte, wie sie sich um Kopf und Kragen redete und wäre am liebsten im Boden versunken. Nori grinste amüsiert und wollte wohl gerade etwas sagen, als sich eine andere Stimme meldete.
"Na, na, Finbar, du machst das arme Mädchen noch ganz verlegen!" sagte Bofur aus seiner Zelle und man konnte an seiner Stimme hören, wie ihm die Unterbrechung der Langweile gefiel. "Dabei brauchst du Jungspund dir um solche Dinge doch noch keine Gedanken machen. Für so selbstständige Zwergenmädchen wie Kára oder deine Schwester ist ein dahergelaufener Kerl wie du und ich es sind eh uninteressant, da müsste schon ein Prinz daher kommen oder ein großer Krieger. Bist du ein Prinz oder ein großer Krieger?"
Nori lachte und raunte Kára zu: "Den ein oder anderen Prinzen gibt es hier wohl."
Ein Kommentar, der nicht unbedingt dafür sorgte, dass Káras Gesichtsfarbe sich wieder bei einem gesunden Hautton einpendelte.
"Zugegeben", fuhr Bofur fort, ehe Finbar etwas sagen konnte, "unser Bombur hier ist natürlich auch keins von beiden. Offensichtlich hat er trotzdem etwas, das ihn für seine wunderschöne Frau anziehend macht. Denk mal drüber nach. Oder vielleicht besser nicht."
Dabei lachte der Zwerg so laut, dass es Kára nicht wundern würde, wenn Thranduil es hören würde.
"Es sind seine Kochkünste", flüsterte Nori. "Es müssen seine Kochkünste sein,"
Und Kára fragte sich, wie lange es verdammt nochmal dauern würde, bis jemand die verflixten Zellentüren öffnete.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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Geändert durch RoisinDubh (27.03.2017 23:28)

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: RoisinDubh]

Ailin rollte, genervt von ihres Bruders Getöse, die Augen, da nahm die ganze Sache eine unerwartete Wendung.
Bei Finns Erläuterungen an Kára hob sie entgeistert die Augenbrauen, um dann Dwalin einen etwas hilflosen Blick zuzuwerfen, während ihr Bruder weiter über dieses delikate Thema schwadronierte.
Und auch der bereits wieder grimmig dreinschauende Krieger zog erstaunt die Brauen hoch:
"Ganz schöner Schwerenöter, dein Bruder, mmmhhh? Gräbt wohl schon die ganze Zeit an dem hübschen Zwergenmädchen rum, statt sich auf die Reise zu konzentrieren.. Sollte sich lieber darum kümmern, wie wir hier rauskommen statt solche Flausen im Kopf zu wälzen!" Ailin hob die Schultern in einer hilflosen Geste: "Ich hab keinen Schimmer, was den geritten hat, Herr Dwalin. So hat er noch nie geredet bisher. Muss daran liegen, dass wir hier gefangen sind. Lagerkoller oder sowas..."
Mittlerweile mischte sich Bofur in die Konversation und faselte etwas von Prinzen und Kriegern und davon, was einen Mann anziehend machte. Welch peinliches Thema, zumal Dwalin sie prüfend musterte, was nun ihrerseits Ailin leicht rot anlaufen und den Kopf einziehen ließ. Gab es denn kein unverfänglicheres Thema in diesen verdammten Verliesen?

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Ailin]

"Ich bin ein Prinz!" fiel Kili nach Bofurs Ansage direkt ein und eine Zelle weiter verdrehten zuerst Fili und dann Thorin seufzend die Augen.
Gleichzeitig behauptete Finbar: "Ich bin ein großer Krieger!" und zwei Zellen weiter verdrehten Frótha und Ailin seufzend die Augen.
Kili und Finbar grinsten sich an.
"Du bist zwar ein Prinz, Kili, aber nur ein kleiner!" entgegnete Finbar sofort. "Das zählt nicht. Bevor du König werden würdest, müsste erst einmal deinem Onkel und dann auch noch deinem Bruder etwas zustoßen. Das wird niemals geschehen!" Etwas leiser fügte er hinzu: "Du bist also sicher vor jeglicher Königsbürde!"

Kili grinste breit. Es war ihm von Geburt an vorherbestimmt, dass er zwar stets an der Seite seines Onkels und nach ihm seines Bruders weilen und diese unterstützen, doch niemals selbst König sein würde. Und Kili war heilfroh darum. Wie oft hatte er gelangweilt nach draußen geschaut, wenn Balin Fili und ihm die wichtigsten Regeln der Höflichkeit, der Diplomatie und des Führens beizubringen versucht hatte? Und wie oft hatte Fili sich beschwert, dass der alte Lehrmeister ihn viel strenger behandelt hatte als seinen kleinen Bruder? Nein, er hatte wahrhaftig niemals mit Fili tauschen wollen. Fili war der Vernünftige von ihnen beiden. Fili war derjenige, der im Unterricht aufgepasst hatte und der stets wusste, was zu tun war. Er war derjenige, der sie aus jeder Zwickmühle befreite und den folgenden Ärger auf sich nahm, ohne mit der Wimper zu zucken. Fili war der Königserbe, nicht er. So war es schon immer gewesen und so würde es auch bleiben. Denn wer oder was, bitteschön, sollte schon seinen Onkel und Bruder gleichzeitig bezwingen?

"Kára, ich habe nachgedacht. Seit wir hier in der Zelle sitzen kann ich an nichts anderes denken als an deine, äh... , deine Haare. Und deine lieblichen Lippen. Und dein, ääääh...."
Kili deutete schnell eine Bewegung an, als würde er sich über die Arme streichen.
"...deine Armbehaarung!"
Entgeistert schüttelte Kili den Kopf und deutete nunmehr auf seinen Handrücken.
"...an deine zarte Haut, die Haut!" rettete sich Finbar. Kili schnaubte.
"Eigentlich ist seit dem Tag, an dem wir loszogen, keine Nacht vergangen, in der ich nicht von dir träumte. Und von deiner... äh...."
Kili zeigte seine Muskeln.
"..deiner Kraft und deiner...."
Kili reckte das Kinn vor und machte ein wichtiges Gesicht.
"...Anmut. Deiner Anmut und deiner.."
Gerade wollte Kili eine weitere hilfreiche Geste vollführen, da beendete Finbar den Satz auch schon mit: "...grenzenlosen Schönheit."
Und während Kili noch mit offenem Mund dastand, sprach Finbar einfach weiter, in träumerischem Tonfall und beinahe, als säße er allein in seiner Zelle und als könnten nicht 20 Zwerge ihm gerade zuhören:
"Seit ich dich zum ersten Mal sah, habe ich das Gefühl, dich kennen zu wollen. Wirklich zu kennen, nicht nur nebeneinander herzureiten. Seit ich zum ersten Mal in deine Augen schaute, möchte ich das Feuer darin nie wieder missen. Seit ich deine Stimme zum ersten Mal vernahm, möchte ich in deiner Nähe sein und dir zuhören. Ich kann nicht schlafen, weil du durch meine Träume geisterst, und ich kann nicht wach sein, weil ich dann befürchte, der Traum kehre nicht zurück...."

Unbehaglich bemerkte Finbar, wie es um ihn herum still geworden und die spielerische, neckische Stimmung in irgendetwas anderes umgeschlagen war. Kili sah ihn mit einem undeutbaren Ausdruck an und selbst Elva von gegenüber war für den Moment verstummt. Langsam dämmerte dem Zwerg, was er da gerade so freizügig offenbart hatte, und mit einem kurzen, verlegenen Räuspern richtete er sich etwas auf und fügte hinzu: "Ähm, ja, und, hm, du kämpfst gut! Für ein Mädchen!"
Dann setzte er sich mit hochrotem Kopf zurück auf den Boden der Zelle und nach einer Weile hörte die versammelte Mannschaft das erste TOK - TOK - TOK - ...

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Finbar
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