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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

"Das Gute ist, dass diese Feierlichkeiten der Elben wohl noch nicht vorüber sind!" meinte Grimm. "Viele werden also oben beim Feiern sein. Ich habe allerdings vorhin einige Elben sich darüber unterhalten hören, dass es ganz schön gemein ist, dass die andern feiern dürfen, sie aber Dienst in Küche und Kerker schieben müssen! Die dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren. Aber vielleicht kann man die Herrschaften ja mit einem guten Tropfen Wein erfreuen?"

Pado sah grinsend zu Grimm und dann zu Ardagast: "Dann müssen wir wohl unseren Zauberer losschicken, Elben betrunken machen! Denn wir dürfen ja nicht überall hin!"

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Geändert durch PadogasTook (21.03.2017 20:39)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

''Wir werden sehen'', entgegnete Ardagast, der darauf selbstverständlich nicht erpicht war. Er schob schließlich seinen Stuhl nach hinten und stand auf. ''Wir sollten uns Bilbos Weinkeller mal genauer ansehen. Besser wir schauen uns alles genau an, bevor wir hier in einer Nacht-und-Nebel-Aktion irgendwelche Fehler machen. Das ist unsere letzte Möglichkeit. Das Fest der Elben endet am nächsten Morgen. Es gibt keine weitere Nacht mehr in der gefeiert wird'', erklärte Ardagast und zeigte in Richtung der Tür. ''Nach euch!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Pado stand zögerlich auf: "Und du meinst, wir marschieren jetzt einfach in den Keller und sagen 'Hallo, hier sind wir, wir wollen mal euren Weinkeller besichtigen und eure Fässer ausmessen!' Dann lass uns wenigstens den Krug hier mitnehmen, dass wir eine kleinwenig glaubwürdige Erklärung für unser Auftauchen haben" Er schnappte sich den großen Krug vom Tisch umd ging zur Tür, "Wobei es schon fragwürdig genug ist, das drei Mann wegen einem Krug Wein losziehen!"

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

''Lass das mal meine Sorge sein, Pado'', entgegnete der Zauberer lächelnd und zwinkerte ihm mit dem linken Auge zu. ''Falls es euch nicht entgangen ist, habe ich keinen Wein mehr. Und das nur, weil ihr euch ständig daran zu schaffen macht'', erklärte er meckernd. Grimm wollte sich schon beschweren, dass er ihn zu unrecht beschuldigte, doch Ardagast zeigte daraufhin mit seiner Hand nacheinander auf die beiden Hobbits. ''Und bei unserem Nahrungsverbrauch wird es sicherlich nicht lange dauern, bis wir rausgeschmissen werden'', fügte er hinzu. Anschließend übernahm der Zauberer die Führung und ging voraus in Richtung des Weinkellers. Bilbo blieb zurück, denn er hatte ja den Weinkeller bereits gesehen. Das war zumindest seine Erklärung. Ardagast vermutete jedoch, dass er sich nur wieder den Bauch vollschlagen wollte. Hobbits.... ''Achja und bitte versucht keine Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen'', mahnte Ardagast. Einige Zeit später erreichten sie schließlich die Treppe hinunter zum Weinkeller. Davor stand eine Wache, die alles andere als freundlich aussah.

''Was wollt ihr hier?'', fragte der Elb mit einem unfreundlichen Tonfall. ''Der Wein ist uns ausgegangen und deshalb wollten wir ein neues Fass holen um keine der beschäftigten Wachen zu belasten. Aber alleine kann das ja keiner tragen, deshalb hab ich Hilfe mitgebracht'', erklärte Ardagast und versuchte dabei so ernst wie möglich zu wirken. Der Elb überlegte einen Moment als wollte er abwiegen, ob er sie nun durchlassen konnte oder nicht. ''In Ordnung. Die Treppe runter und dann rechts'', sagte er und winkte sie durch. Ardagast zwinkerte Grimm und Pado zu und anschließend gingen sie die Treppe runter. Dort unten war niemand, ausser ein einziger Elb, der sich offenbar um den Wein kümmerte. ''Ihr habt hier nichts verloren! Wie seid ihr hier reingekommen?'', fragte er entsetzt und stellte sich groß und breit vor die drei. ''Wir sind auf der Suche nach einem Weinfass. Unser Wein ist ausgegangen. Die freundliche Wache weiter oben hat uns durchgelassen'', erklärte der Zauberer. ''Das kann ja wohl nicht sein! Mit dem muss ich ein Wörtchen sprechen!'', sagte der Wärter und wollte an der Gruppe vorbei. Ardagast fuhr daraufhin mit seiner Hand vor dem Gesicht des Mannes herum. ''Du musst nicht mit der Wache sprechen'', sagte der Zauberer und daraufhin wiederholte der Elb genau das, was der Zauberer eben gesagt hatte. Aber so als stünde er unter einem Zauber. ''Wir dürfen hier machen, was wir wollen!'' Und auch das wiederholte er. ''Du kannst deiner Arbeit nachgehen!'' Daraufhin wand sich der Elb ab und tat so als wäre nichts gewesen.



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Pado hatte erst die Luft angehalten und dann mit immer breiter werdendem Grinsen die Begegnung zwischen Ardagast und dem Elben beobachtet. "Na, das musst du mir unbedingt beibringen, bevor ich wieder Tante Rubella in die Hände falle, Arda!", flüsterte er dem Zauberer zu, als der sich von dem Elben abgewandt hatte.
Sogleich nutzten die drei die Gunst der Stunde und untersuchten den Weinkeller gründlich. An leeren Weinfässern war wohl kein Mangel, doch wie diese in den Fluss gelangen sollten, war Pado ein Rätsel. Das Rauschen des Wassers war deutlich zu hören, und auch konnte man eine Klappe im Boden erahnen. Doch fand sich nirgendwo ein Öffnungsmechanismus, so gründlich der Junge auch suchte.
Und noch etwas fiel ihm auf, doch das wollte er nicht hier unten diskutieren.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

''Ihr seid wahrlich die mit Abstand schlechtesten Schmiede in ganz Mittelerde...'', knurrte Úrondur, als er einen Blick auf das Schwert warf, welches ihm gerade eben von einem Orkschmied in die Hand gedrückt wurde. ''Wie bitte, soll ich so in den Krieg ziehen und gegen eine elbische Waffe bestehen?'', setzte er ungeduldig nach und erhielt dafür nur ein Schulterzucken seines Gegenübers. Daraufhin schlug der Mann es mit voller Wucht gegen die Steinmauer, wo es in tausende und abertausende Teile zersplitterte. ''Ihr Orks seid einfach das nutzloseste Gesindel, dass es überhaupt hier gibt. Genausogut könnte ich mit einem HOLZSTOCK antreten!'', schnauzte er abschließend und stapfte davon. Ein anderer Ork eilte an ihm vorbei, doch ehe dieser den Schmied erreichte, donnerte der Schatten dessen Kopf gegen die Wand, sodass er aufplatze wie eine reife Melone. Der Mann wischte sich das schwarze Blut von seiner Hand. ''Da war wohl jemand zur falschen Zeit am falschen Ort'', stellte er schulterzuckend fest, warf dem Schmied noch einen bösen Blick zu und verschwand dann in den Gängen der Festung. Als er schließlich wieder oben ankam, flog auch sein gewaltiges Fledermonster zu ihm und knurrte boshaft. ''Bevor wir nach Gundabad aufbrechen, haben wir noch etwas anderes vor'', erklärte er und überprüfte noch einmal, ob seine Rüstung sicher saß. ''Ich glaube, dass wir dem Waldlandreich einen Besuch abstatten. Ich habe gehört, dass die sehr gute Waffenschmiede haben!'', fügte er mit einem diablischen Grinsen hinzu, sprang auf den Nacken seines Reittiers. Es schlug zweimal mit den gewaltigen Schwingen und hob schließlich ab.



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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

Ardagast, Pado und Grimm untersuchten den Weinkeller gründlich und waren sichtlich zufrieden mit dem Plan. Offenbar wurden die leeren Fässer in der Mitte des Raumes aufgestellt und anschließend durch einen Mechanismus nach unten aus dem Gebäude rausgelassen. Clever. Allerdings fragte sich der Zauberer, wie sie denn den Wein überhaupt hier hoch bekommen haben. Sie konnten wohl kaum den Celduin hochfahren. Vermutlich gab es einen anderen Weg, aber das war ja nicht so wichtig. ''So, dann nehmt mal da noch eines der Fässer mit, damit es nicht so aussieht, als wären wir wegen irgendwas anderem gekommen'', ordnete der Zauberer an, ohne selbst Hand anzulegen. Grimm und Pado packten es und trugen es nach ihm die Treppe hinauf. ''Nur keine Müdigkeit vortäuschen, Pado!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

"Zweifle, nie an meiner Kraft, höchstens an der Länge meiner Arme!", stöhnte Pado, während er mit ganz nach oben gereckten Armen eine Seite des Fasses hochhielt und die Treppe hinaufkeuchte.

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Finbar

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

TOK - TOK - TOK - TOK - TOK - ...

Genervt starrten die Elbenwachen und auch einige der Zwerge zu Finbars und Kilis Zelle hinüber. Offenbar war es den beiden mittlerweile wieder langweilig geworden, doch anstatt Streit anzufangen, hatten sie sich dieses Mal eine andere Beschäftigung gesucht:
Beide lagen sie rücklings auf dem Boden und ließen abwechselnd in regelmäßigem Abstand einen bestiefelten Fuß gegen das Zellengitter krachen. Hob der eine sein Bein an, so ließ der andere es herabsausen und so weiter.
Ein zufriedenes Lächeln lag auf Finbars Gesicht als er sah, wie sehr die Elben sich von dem Gerumpse aus der Fassung bringen ließen, und auch Kili grinste nur heiter, als zwei von ihnen tatsächlich Anstalten machten, zu ihnen herüber zu kommen.

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

Mit einem leicht genervten Schnauben hatte Frótha sich an die Gitterstäbe gestellt, um hinaus zu den anderen Zellen gucken zu können um zu orten, woher dieses Lästige Knallen der Gitterstäbe kam. Ihr Kopf war leicht rot, doch ob das von den Rumpfbeugen kam, vom Handstand oder doch davon, dass ihr das Geräusch gehörig auf die Nerven ging, konnte man nicht so wirklich sagen.
So dauerte es nicht lange, bis die Zwergin die Quelle als Finbar und Kili identifiziert hatte und sich kurz, aber deutlich räusperte, ehe sie zum Sprechen ansetzte: "Wenn ihr zu viel überschüssige Energie habt Jungs, dann macht Liegestütz oder schaut, wer am längsten Handstand machen kann, aber hört endlich auf mit diesem elendig nervigen Knallen!"




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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