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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Elva schreckte zurück. Solche Tricks hatte der alte Zauberer noch nicht drauf gehabt, als er Seestadt verlassen hatte.
Er konnte in ihrem Kopf sprechen... konnte er auch ihre Gedanken sehen? Vielleicht...
Statt zu antworten dachte Elva an Domian und den Tabakladen. Ein paar mal hatte sie mit dem jungen Mann gesprochen, wenn er sich mal in die Schenke verirrt hatte. Und durch den Tabakladen hatte sie aus reiner Neugierde einmal eine Runde gedreht.
Alle diese Erinnerungen sammelte sie zusammen und vermischte sie, stellte sich vor wie sie selbst mit Domian in dem Tabakladen stand, mit ihm redete und zusammen arbeitete.
Sie versuchte, die Vorstellung so lebhaft wie möglich zu gestalten. Vielleicht war es lebhaft genug, um den Zauberer zu überzeugen, dass es die Wahrheit war.

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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

Isengar setzte sich zu Eikenbrand und Flora an den Tisch. Eine wirklich nette Familie und erstaunlich weltoffen dafür, dass sie so zurückgezogen lebten. Als der Junge zurückkam, teilte seine Mutter den Eintopf aus. „Danke, dass ich an Eurem Mahl teilhaben darf!“. Nach dem ersten vorsichtigen Löffel ließ Isengar es sich gut schmecken. Lange hatte er nicht so einen leckeren Eintopf gegessen. Und dazu gab es selbstgebackenes Brot! Köstlich! Es schmeckte ein bisschen wie früher, als Pados Mutter noch gelebt hatte. Daphodil hatte es auch so gut verstanden aus einem an sich einfachen Essen ein Festmahl zu machen. Nichts gegen Lembas, aber dagegen kamen sie nicht an.

Nach dem Essen entschuldigte er sich kurz um nach Dotterblume zu sehen. Floris kam mit ihm nach draußen und zeigte Isengar, wo er Wasser für sein Pony schöpfen konnte. Nachdem die Stute auch versorgt war, begaben sich die beiden wieder nach drinnen. Flora, die mittlerweile den Tisch abgedeckt hatte, sah erwartungsvoll auf. Isengar schmunzelte, kein Wunder, dass hier Geschichten so gespannt entgegen gesehen wurden.

„Ja, wo soll ich beginnen mit meiner Erzählung?“, der Hobbit setzte sich und nahm einen weiteren Becher Tee in Empfang. Nachdenklich fuhr er mit einem Zeigefinger über den Rand des Bechers. „Ich weiß nicht, was Ihr von Hobbits wisst. Wie schon gesagt, leben wir in den vier Vierteln des Auenlandes. Wenn Ihr über das Nebelgebirge immer weiter nach Westen reist, kommt ihr erst einmal durch kaum besiedeltes Land, doch danach in den schönsten Winkel von ganz Mittelerde!“ Isengar lächelte in Erinnerung an seine lange nicht gesehene Heimat. Schnell schwelgte er in Beschreibungen von Hobbingen, Michelbinge, Bockenburg und Tukbergen. Doch er wurde von Floris ganz unvermittelt unterbrochen: „ Das ist ja schön und gut, Herr Hobbit, aber wenn es dort sooo schön ist, wie du sagst, warum bist du dann hier unterwegs?“

Isengar grinste: „Du, weißt nicht in welcher Gefahr du schwebst, junger Mann!“ Alarmiert sah der Junge von Hobbit zu Eltern und wieder zurück. Isengar schüttelte lachend den Kopf: „ Frage einen Reisenden nach seinen Abenteuern und du wirst an diesem Abend nicht mehr ins Bett kommen!“ Doch das war ein Risiko, dass sowohl Floris als auch seine Eltern gerne eingehen wollten. Und so fuhr der Hobbit fort: „Nun, ihr wisst vermutlich nicht, dass Hobbits eine etwas andere Zeitrechnung haben, als die meisten anderen Völker Mittelerdes. Denn unsere Zeitrechnung startet mit der Besiedlung des Auenlandes vor knapp 1350 Jahren. So gerne wir uns mit Ahnenforschung beschäftigen, so wenig hat uns bisher aber die Frage interessiert, wo waren wir vorher? Gut, Bree war wohl schon vor dem eigentlichen Auenland besiedelt, aber sonst? Wir wissen es nicht!“ Der Hobbit nahm einen weiteren Schluck Tee. „Nun, in einem Gespräch mit meinem Vater, dem Alten Took, kam mir irgendwann dieser Gedanke, dass es doch interessant wäre zu wissen, wo die Hobbits herkamen. Und da mich diese Frage viele Jahre nicht mehr losließ, bin ich vor etwa vier Jahren auf große Forschungsreise gegangen. Zuerst fragte ich bei den Elben an den Grauen Anfurten nach. Dort leben nach wie vor Hochelben, und ich dachte, dass diese mir evtl. etwas sagen könnten. Cirdan, der Schiffsbauer, konnte mir allerdings wenig dazu sagen, nur dass er vermute, dass wir nicht aus dem Westen stammten, aber er gab mir großzügig die Erlaubnis in seiner Bibliothek nach Hinweisen zu suchen. Nachdem diese Suche aber recht ergebnislos war, gab er mir den Tipp mich nach Bruchtal zu Herrn Elrond zu begeben, der eine besser bestückte Bibliothek habe…“

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

''Hallo?'', sagte Ardagast und schnippte kurz mit dem Finger, um die Frau aus den Gedanken zu holen. Sie blickte ihn verwirrt an. ''Es bereitet mir kein Vergnügen die Gedanken anderer zu lesen...'', fügte der Zauberer ein wenig genervt hinzu und kam dann wieder zur Sache. ''Wir werden hoffentlich bald nach Seestadt kommen und dann werde ich mich selbst davon überzeugen können'', stellte er unzufrieden fest und lehnte dabei seinen Zauberstab an die Wand neben der Zelle. ''Warum bist du hier überhaupt eingesperrt worden, Elva?'', fragte er, obwohl es sowieso offensichtlich war. ''Doch sicher nicht wegen deiner großen Klappe, oder?'', fügte er sarkastisch hinzu.



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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Mit säuerlicher Miene verschränkte Elva die Arme vor der Brust.
"Ich bin hier, weil ich für Gerechtigkeit gekämpft habe", antwortete sie ernst.
Auf den skeptischen Blick des Zauberers hin verdrehte sie die Augen.
"Und wegen meiner großen Klappe, ja."
Sie schnaubte verächtlich. "Ich habe den Wein für den Elbenkönig in den Langen See geworfen, weil der Meister von Seestadt sich alles Geld aus dem Handel selbst in die Taschen steckt und sein Volk hungern lässt! Thranduil war mein Protest wohl etwas zu.... wein-verschwendend...."

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

Ailin verfolgte das Gespräch des Zauberers mit der Frau aufmerksam, damit ihr ja nichts entging.
Die ereignislosen Stunden hatten an ihren Nerven gezerrt und sie war froh um etwas Abwechslung.
Bei den Worten Elvas kicherte sie unterdrückt.
Dwalin, der mit verschränkten Armen ebenfalls nahe des Gitters stand, warf ihr einen undeutbaren Blick zu:
"Wüsste nicht, was gerade an unserer Situation so erheiternd ist, aber vielleicht kannst du mich ja aufklären?"
Ailin hatte Mühe, nicht in Gelächter auszubrechen, aber bei den Worten des Kriegers blieb ihr das Lachen dennoch fast in der Kehle stecken. Sie warf Dwalin einen entschuldigenden Blick zu:
"Irgendwie mag ich die Vorstellung, dass sie die Fässer von König Spitzohr über Bord geworfen hat und unserem ungeschätzten Gastgeber nun der hochgeschätzte Wein ausgeht! Geschieht ihm ganz recht!"
Dwalin nickte unmerklich: "Aye, das stimmt. Aber seine Laune und unsere Chancen, hier rauszukommen, hebt das erst recht nicht!" Ailin seufzte. Leider hatte der Krieger damit Recht, musste sie mit einem zerknirschten Blick zugeben.
Doch dann sah sie erstaunt, wie Dwalin ihr leicht zuzwinkerte:
"Kein Handel mit seinen Gefangenen. Und nun nicht mal Wein, den Ärger zu ersäufen.. Das Spitzohr könnte einem beinahe leid tun..." Bei diesen Worten glitt ein unmerkliches Grinsen um Dwalins Mund.
Und Ailin erkannte erstaunt, dass Elvas Aktion auch den Krieger köstlich amüsierte..

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

Ja, der Meister von Seestadt. Ein seltsamer, gieriger Genosse. Ardagast hatte es gut in Erinnerung, als er darum bat einen Tabakladen in der Stadt eröffnen zu dürfen. Der Meister willigte ein, verlangte jedoch einen gewissen Anteil am Verkauf. ''Guter Gedanke, schlechte Idee'', antwortete der Zauberer knapp. ''Und wie lange musst du nun hier rumsitzen? Bis der König dich begnadigt oder bist du verfaulst?'', fügte er hinzu.



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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Elva zuckte mit den Schultern.
"Thranduil gehört meiner Erfahrung nach nicht zu der Art König, die gern Gefangene begradigt. Also steht wohl alles auf hier verrotten..."
Sie sah den Zauberer hoffnungsvoll an. "Es sei denn, du könntest was das angeht etwas für mich tun..."

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

''Ich wünschte ich könnte es'', antwortete der Zauberer resigniert und blickte auf den Boden. ''Als ich mit Thranduil sprach, hat er explizit gesagt, dass die Zwerge, sowie eine gewisse Frau aus Seestadt, in den Kerkern bleiben müssen und jetzt ist mir auch klar, wer letztere ist'', fügte er hinzu und zerstörte damit womöglich ihre letzten Hoffnungen. Er blickte wieder zu ihr. ''Der König tut das, was er will. Es ist sein Reich. Seine Entscheidung!''



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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

"Mein Kind ist ganz allein, solange ich hier eingesperrt bin!", fauchte Elva frustriert und klammerte sich an die Gitterstäbe, als hoffte sie sie auseinanderbiegen zu können, "Bedeutet das den gar nichts?"

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Geändert durch Aidean (16.03.2017 21:20)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aidean]

''Das ist bedauerlich, aber Tatsache ist, dass du dir das vielleicht hättest überlegen sollen, bevor du das getan hast, weswegen du nun hier eingesperrt bist'', schnauzte Ardagast zurück und war dann doch selbst überrascht, wie kaltherzig sich diese Antwort wohl angehört haben mag. Natürlich war sie selbst schuld, das wusste sie auch, aber dafür konnte ja nun ihr Kind nichts. Das musste sich der Zauberer dann doch eingestehen und ehe die Frau ihm an die Gurgel gehen konnte, mahnte er sie mit einer Handbewegung zur Mäßigung auf. ''Sieh ja zu, dass ich nicht bereue, was ich dir jetzt erzähle, Elva. Also versuch zur Abwechslung dein Mundwerk geschlossen zu halten'', mahnte er, ehe sich der Zauberer nach vorne beugte und ihr etwas zuflüsterte. ''Ich arbeite daran, die Zwerge zu befreien. Wenn wir soweit sind, sorge ich dafür, dass auch du aus den Zellen verschwinden kannst''



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