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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Post 1

Musik

Zögerlich traten sie durch das Tor und sahen sich etwas im Vorhof um. An allen Seiten schienen Treppen in das Ungewisse zu führen. An einigen Stellen waren Totenköpfe angebracht und Skelette waren die Überreste von gefolterten Seelen, die in rostigen Metallkäfigen dahin faulten. Grausige Statuen warnten Eindringlinge. Der Anblick war wahrlich kein schöner. Nachdem beide Zauberer die Lage sondierten, entschieden sie sich dazu vorerst getrennte Wege zu gehen. ''Ich folge dem Weg geradeaus und du nimmst am besten den Weg nach unten in das Verlies’’, ordnete Gandalf an. Ardagast nickte und fügte sarkastisch hinzu: ‘‘Das ist die Rache für die Hohen Schluchten, ja?’’ Gandalf grinste böse und ging seinen Weg. Als erstes passierte er durch einen geraden Gang, der nach einigen Schritten zu einer Abzweigung führte. Was der Zauberer jedoch nicht bemerkte, war eine dunkle Gestalt, die sich weiter hinten im Verborgenen hielt und ein spitzes und rostiges Messer gezückt hatte.

Es war eine schmale Treppe dort hinunter in das Verlies und an jeder Ecke fühlte Ardagast wie er erdrückt wurde. Durch die Dunkelheit, die Feuchtigkeit, die eigene Angst und das Gefühl, dass überall eine Gefahr lauern konnte. Das Licht seines Stabes war notwendig, damit er überhaupt etwas sehen konnte, denn es war stockdunkel. Er musste jedoch Acht geben, es nicht zu hell werden zu lassen, denn sonst würde er womöglich unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. An der Decke wimmelte es von Spinnengewebe und anderen Untieren, die aus allen Spalten gekrochen kamen. Als er schließlich langsam und vorsichtig die Treppe runterkam sah er eine wahre Unterwelt. So weit das Auge reichte waren Treppen, verdorrte, tote Bäume und Dornenranken, deren Stacheln die Größe von Drachenzähnen hatten und die sich durch die ganze Festung schlängelten wie eine Schlange, die ihre Beute erdrücken wollte. Er wagte einen flüchtigen Blick herunter und konnte nicht einmal den Grund erkennen. Dort war nichts als Nebel, der wie ein Schleier vor dem Ungewissen war. Langsam ging er eine weitere Treppe herunter, die jedoch auf beiden Seiten offen war und es damit ermöglichte, durch einen falschen Schritt sehr schnell das Zeitliche zu segnen.

Am Ende dieser Treppe hatte der Zauberer zwei Möglichkeiten: Entweder folgte er der Treppen weiter herunter, in der Hoffnung den Boden zu finden, oder aber er ging in einen schmalen, dunklen Schacht hinein. Nach kurzer Zeit entschied er sich für den Schacht. ''Die Zauberer sind gekommen'', sagte eine tiefe, unbekannte Stimme in schwarzer Sprache. ''Sie werden uns finden'', entgegnete eine zweite, ängstlicher klingende Stimme. Die erste Stimme antwortete: ''Ja, das werden sie!'' Kurz darauf erreichte Ardagast eine lange, schmale Kammer voller rostiger Zellen, die an der rechten Seite angebracht waren. Auf der anderen Seite war nur eine Steinwand. Die Kammer erstreckte sich sehr weit. ''Was mag hier wohl gefangen gehalten worden sein?’’, fragte er sich leise. Die erste Zelle war leer. Es war lediglich ein winziges Loch aus Stein, mit rostigen Gitterstäben davor.

Er ging langsam und mit sicherem Abstand an den anderen Zellen vorbei um diese zu überprüfen. Es war so still, dass er seinen eigenen Atem hörte und ab und zu Wassertropfen, die von der Decke nach unten tropften. Nach jedem Tropfen schlug sein Puls hoch. Als er die Zellen überprüft hatte, konnte er sich sicher sein, dass dort niemand war. Das einzig seltsame an einer Zelle war, dass eine der rostigen Ketten, die von oben runterhingen, ganz leicht hin und her wackelte. Doch es war kein Luftzug zu spüren, der eventuell dafür verantwortlich hätte sein können. War hier erst vor kurzem jemand? Er starrte weiter auf die Kette, die ihn aus irgendeinem Grund in ihren Bann zog und langsam eine Symbiose mit seinem Herzschlag einging. Sie wackelte hin und her, hin und her und klirrte ein wenig dabei. Auf einmal hörte er ein lautes Knacksen hinter sich. Er erschrak und drehte sich um. Dunkelheit umgab ihn.



''This is an Island surrounded by water. Big water. Ocean water.''
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Pado hatte sich genau wie Kara, die nicht weit von ihm entfernt lag, hin und her gewälzt und versucht das Geräuschgewitter, das Borin auf sie herniederfahren ließ zu ignorieren. Der Kerl war schon ab und an eine Plage. Und als er sie jetzt "Wenn wir jetzt eine Orkfalle hätten, könnten wir ihn einfach reinwerfen", flüstern hörte, konnte er nicht mehr an sich halten und prustete los, "Kara, das ist unbezahlbar!" Die ganze Überdrehtheit, die der Tag in diesem Wald in ihm aufgestaut hatte, brach sich Bahn. Es tat ihm leid, falls er irgendeinen schon schlafenden Zwerg damit weckte, aber er konnte seine Lachattacke nicht unter Kontrolle bekommen. Kara sah ihn erst kurz irritiert an, nur um dann in sein Gelächter einzustimmen. Einige Gefährten rappelten sich kurz auf, um zu sehen, was so lustig war, drehten sich aber bald wieder um, in dem Versuch in den Schlaf zu finden.


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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!

Geändert durch PadogasTook (16.12.2016 20:41)

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

Finbar schlief tief und fest und träumte von dunklen Stollen, von funkelnden Edelsteinen und von einem reich gedeckten Tisch!
Weder Borins Schnarchen noch Pado's Lachen bekam er mit.
Auf seinem Gesicht erschien ein zufriedenes Lächeln, als er gerade davon träumte, sich ein knuspriges Hühnerbein in den Mund zu stecken. Und als schließlich Kára in seinem Unterbewußtsein auftauchte und ihm mit auffallend wenig Kleidung am Leib den nächsten Gang, einen saftigen Rostbraten, vor die Nase stellte, verwandelte sich das Lächeln in ein wohlgefälliges Grinsen.
Ja, Finbar schlief gut in dieser Nacht.

- . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . -
Khagam menu penu shirumund!

Finbar

Geändert durch Finbar (16.12.2016 21:03)

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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Finbar]

Während Frótha in ihre Decke gehüllt am Feuer saß und ihren Blick immer wieder schweifen ließ stellte sie einmal mehr fest, dass sie froh war, jetzt nicht auf Krampf schlafen zu müssen, denn bei Borins unruhigem Schlaf schien es den meisten deutlich schwer zu fallen, selbst Schlaf zu finden. So belächelte sie Káras Kommentar und auch das Prusten von Padogas, während sie ins Feuer sah. Als sich ihr Blick wieder aufrichtete sah sie, dass sich Ascarion mittlerweile ein wenig abseits gesetzt hatte und nur noch Grimm mit ihr am Feuer saß.
Fróthas Gesichtsausdruck war weich, für ihre Verhältnisse, und es schien als wäre sie froh, nicht allein am Feuer sitzen zu müssen in diesem viel zu düsteren Wald.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Aerlinn2]

Schnarch. ''Rukhsul menu!'', grunzte Borin laut im Schlaf und boxte dabei mit seiner Faust gegen eine Wurzel, die aus dem Waldboden kam. Rülps. ''Ich breche dir alle Knochen!'', schrie er als nächstes und trat mit seinem Fuß in die Luft. Pups. ''Ahhh...das tat gut!'' Borins Schlaf zeichnete sich durch vieles aus, aber Ruhe und Friedlichkeit war es zweifellos nicht. Schnarch. Es schien aber so, als hätte der Alte eine lebhafte Phantasie und klare Träume. Das war nicht selbstverständlich bei den Senioren unter den Zwergen. Rülps. ''Finster...menu shirumund'', rief er schließlich abschließend und schlug dabei erneut einen Haken in die Luft. Zum Glück hatte sich niemand neben den Greis gelegt, denn das wäre diesem teuer zu stehen gekommen. Pups.



''This is an Island surrounded by water. Big water. Ocean water.''
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: DerDunkelgraue]

Káras Lachen verebbte langsam. Eine Weile beobachtete sie Borin noch, den die Prügelei offensichtlich bis in den Schlaf verfolgte. Finbar, der in einer anderen Ecke lag, war wiederum komplett ruhig - ob der Alte den Jüngeren wohl doch geschafft hatte? Borin schien auf jeden Fall, im Gegensatz zu Finbar, selbst im Schlaf noch zu viel Energie zu haben. Grinsend nahm sie sich vor, Finn am nächsten Morgen auf diese Tatsache hinzuweisen.
Aber bis dahin musste sie selber noch ein bisschen Schlaf finden.
"Falls etwas ist, rüttel mich wach!" rief sie Frótha zu, ehe sie notgedrungen ein paar Laubblätter vom Boden kratzte und sich in die Ohren stopfte.
"Schon besser", gähnte sie und schloss die Augen.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: RoisinDubh]

Pado hatte nach seiner Lachattacke trotz Borins Geräuschkonzert recht schnell in den Schlaf gefunden. Doch er schlief unruhig. Merkwürdige Bilder zogen durch seinen Schlaf. Bäume, von denen Vorhänge von Moos, Lianen und Spinnweben herunterhingen, verfolgten und umkreisten ihn. Er schien keine Luft zu bekommen. Kichernd standen irgendwelche Miniaturorks um ihn herum und freuten sich daran, wie er nach Luft japste, piecksten ihn dabei immer wieder mit ihrem Speeren in die Seite. Plötzlich wurde er an der Schulter gepackt und rüde gerüttelt. Pado riss das Messer aus der Scheide um den Angreifer abzuwehren. - Kurz bevor er das Messer Finbars Kehle versenkt hätte, hatte dieser ihn mit eisernem Griff beim Handgelenk gepackt und das Messer zu Seite gebogen.
"Bist du von allen guten Geistern verlassen, Pado!", knurrte der Zwerg. Der Hobbit schüttelte noch irritiert den Kopf, als könne er so das Traumbild abschütteln. Doch dann nickte er kurz und Finbar ließ sein Handgelenk los. "Deine Wache jetzt!", brummte der Zwerg im Aufrichten, "ist vielleicht besser du bist wach als in solchen Träumen! Weck alle, wenn es dämmert!" Damit wandte er sich ab und stapfte zu seinem Platz neben Ailin. Als Pado an ihm vorbeiging, um seinen Wachposten einzunehmen, hörte er noch ein leises : "Aber schnell bist du geworden!"

Der Junge ließ sich grinsend auf einem Wurzelstock nieder und spähte in den Wald, Moos, Lianen und Spinnweben auch hier, aber glücklicherweise keine Orklinge. Das war ja im Vergleich fast langweilig. Aber als er länger in die Stille des ganz frühen Morgens saß, meinte er in der Ferne ein nagendes Geräusch zu hören. Es war fast an der Grenze des Hörbaren, aber es erinnerte ihn an den Holzwurm, der einmal eine Zeitlang seinen Schrank zu Hause bewohnt hatte. Kein Geräusch wegen dem er jetzt irgendjemanden aus dem Schlaf gerissen hätte, aber er würde es am Morgen zumindest mal mit Ascarion bereden.

Als er so langsam die verschiedenen Dinge in der Umgebung unterscheiden konnte, legte er etwas Holz in die Glut und begann seine Gefährten wachzurütteln. Von ihm aus konnten sie bald weiterziehen. je eher sie den Wald mit seiner gruseligen Umgebung und seinen komischen Träumen und Halluzinationen verließen, desto lieber war es ihm.

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

Der frühe Morgen ließ die Konturen der Bäume gespenstisch aus der Dunkelheit auftauchen.
Noch konnte man kaum Einzelheiten erkennen.
Nur das flackernde Feuer warf ein etwas helleres Licht.
Offenbar hatte man sie während ihrer Ohnmacht aus der Gewalt der Orks befreit, denn ihr Bruder lag nicht weit von ihr entfernt in seinen Mantel gewickelt und schlief.
Ailin blinzelte, um sicherzugehen, sie traute ihren Sinnen noch nicht ganz. Doch Finbar blieb Finbar.
Erleichtert atmete die Zwergin auf. Sie war gerettet! Auch wenn ihr Kopf schwamm und sich ganz leicht anfühlte. Aber sie war den Orks entkommen, und der Sturz in die Tiefe war augenscheinlich eine Wahnvorstellung ihrer Ohnmacht gewesen.
Gerade wollte Ailin sich aufsetzen, da näherte sich aus der Dunkelheit eine untersetzte Gestalt.
Und beugte sich über ihren Bruder...fasste ihn an der Schulter und...
Mit einem Schrei sprang die Zwergin hoch und stürzte sich auf den Angreifer.
Diese widerlichen Orks durften ihren Bruder nicht im Schlaf ermorden!.
"Khazâd ai-menu!" brüllte sie oder besser, wollte sie brüllen, doch es kam nur ein Krächzen zustande.
Ihre viel zu lange nicht mehr benutzten Beine wollten nachgeben, der Wald drehte sich um sie und die Kreatur vor ihr verschwamm vor ihren Augen, als ihr Kreislauf wegsackte durch die ungewohnte Anstrengung nach dem langen unnatürlichen Schlaf.
Mit dem Mut der Verzweiflung warf sie sich dennoch nach vorn und riss den Ork von ihrem Bruder herunter. Unbewaffnet versuchte sie den Gegner zu greifen, doch ihre Hände waren halb taub, und auch ihre Beine versagten den Dienst. In einem verworrenen Knäuel von Armen und Beinen gingen die beiden Rivalen zu Boden und Ailin wusste, dass sie nicht mehr in der Lage war, sich zu wehren. Wenigstens war ihr Bruder für den Moment gerettet. Egal, was mit ihr geschah...

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: Ailin]

Pado wusste kaum wie ihm geschah. Im einen Moment beugte er sich über Finbar, um ihn befehlsgemäß im Morgengrauen zu wecken. Im nächsten knallte er mit Wucht auf den Boden und fand sich in einem Gewirr von Armen, Beinen und - Haaren? - wieder. Was hatte ihn da angegriffen? Mit aller ihm zu Gebote stehender Kraft erwehrte er sich des Angriffs und tatsächlich sein Widersacher schien sich weniger zu wehren. Er schaffte es die Oberhand zu bekommen und sich rittlings auf den Angreifer draufzusetzen.

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VI [Re: PadogasTook]

Der Ork war klein und eher drahtig, doch weil ihre Gliedmaßen ihr nicht richtig gehorchen wollten, bekam er über die kräftigere Zwergin schnell die Oberhand.
Schließlich setzte er sich mit seinem ganzen Gewicht auf sie und nagelte sie am Boden fest, so dass Ailin sich kaum mehr wehren konnte.
Keuchend versuchte sie sich aufzubäumen und den Angreifer abzuwerfen, doch der Schwindel in ihrem Kopf und die Gefühllosigkeit ihrer Glieder verstärkten sich immer mehr und sie sank erfolglos wieder zurück, dem Gegner ausgeliefert.
Dieser hielt ihre Arme gepackt und war weit über sie gebeugt, so dass der Schatten sein Gesicht verdeckte. Nun aber richtete er sich auf, ohne sein Gewicht zu verlagern.
Ailin hob den Blick, um ihrem Bezwinger in die Augen zu sehen und zu erfahren, wer sie da zu Mahal schicken würde, doch im Schein des Feuers verwandelte sich das Gesicht des Angreifers plötzlich in sehr bekannte Züge.
Sie schüttelte den Kopf, um die Täuschung abzuschütteln, doch der Anblick vor ihren Augen veränderte sich nicht:
Ein bartloses Gesicht, lockiges Haar...
"PADO????" krächzte die Zwergin.

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