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herr-der-ringe-film.de

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Meroman]

Der erste Post ist hier ganz brauchbar.

Zu dem Bild was du gefunden hast, das ist etwas eigenartig da man da die 9 Gefährten sieht, nur fehlt darauf das Pferd was sie bei sich hatten.
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athameg

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Ash_Nazg_Thrakatuluk]

Das Pferd ist in einigen Szenen, bei schwierigem Gelände, nachher digital eingefügt worden, zum Beispiel bei der Szene in den Mückenwassermooren (und am Caradhras war es sowieso kein Pferd, sondern zwei verkleidete Menschen). Aber hier, auf ebenem Gelände, da müsste das Pferd eigentlich dabei sein.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Re: Fragen zum Film # 15 [Re: athameg]

Cool, das wusste ich nicht. (hab mir auch nicht die Audiokommentare zu den Filmen reingezogen)
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Meroman

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Ash_Nazg_Thrakatuluk]

Besten Dank Ash.

Excellent burglar material.

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Numeria

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Meroman]

Hallo ihr Lieben!
Ich schreibe gerade an einer Mini-Arbeit für die Uni Die Lehrveranstaltung hat sich mit Virtualität und Realität des Krieges beschäftigt. Ich schaue mir dafür die Kriegsdarstellung in der HdR-Trilogie an und welche persönliche Einflüsse Tolkien auch in sein Werk hat einfließen lassen.
Jetzt wollte ich mal in die Runde fragen, was ihr dazu meint. Wie seht ihr die Darstellung von Gut und Böse in den Filmen?
(Ist das auch der richtige Thread dazu?)

"Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen.
Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen."
(Goethe)
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Thalionm

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Numeria]

Hallo Numeria,
meines Erachtens schwierige Frage, welche persönlichen Einflüsse Tolkiens in die Filme einfließen. Die Darstellung gerade der Schlachten unterscheidet sich doch (naturgemäß) schon recht stark zwischen Buch und Film. So auch die Darstellung von Gut und Böse. Während bei Tolkien im Buch niemand grundsätzlich Böse ist, sondern es erst das Streben nach Macht ist, das dazu führt, dass jemand Böse wird (siehe Saruman, Sauron, Melkor), kommt das im Film nicht so rüber. Vereinfacht könnte man vielleicht sagen:
Im Film: Sauron ist böse und will deshalb die absolute Macht
Im Buch: Sauron will die absolute MAcht und ist deshalb böse.

Dementsprechend ist die Darstellung auch in den Filmen eher schwarz weiß als grau. So werden dei ganzen Filme durch alle bösen Streitkräfte als Streitkräfte Mordors dargestellt (z.B. auch die von Saruman) und damit unter einem bösen Überthema subsumiert.
Was die Darstellung virtuell/reell angeht gab es vor kurzem eine ziemlich interessante Diskussion in irgendeinem Filmthread über die Unterschiede der Darstellung der Kampfszenen.
Zusammengefasst (und dabei viel wichtiges weglassend ):
Im Hobbit sehen wir das ganze aus Bilbos Perspektive. dementsprechend surreal wirkt das Ganze auch, da Kampf und Krieg etwas sind, was Bilbo grundsätzlich fremd ist.
Der HdR hat diese Perspektive nicht. Grade in den großen Schlachtszenen, wo entweder kein Hobbit anwesend ist, oder diese eine eher kleine Rolle spielen (Merry/Pippin). Dort ist die Darstellung (im Rahmen dessen, was in Fantasy möglich isz) eher realitätsorientiert.
Das fällt auch schon bei den beteiligten Völkern auf. Im Hobbit kämpfen Elben/Zwergen gegen Orks. Schon alleine durch die fremdartigen Kampfstile wirkt das ganze surreal. Im HdR kämpfen Menschen gegen Menschen und Orks. Das wirkt realitätsnäher.

Ein bisschen ausufernd geworden. Ich hoffe es hilft.
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Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Thalionm]

Thalionm schrieb:
Was die Darstellung virtuell/reell angeht gab es vor kurzem eine ziemlich interessante Diskussion in irgendeinem Filmthread über die Unterschiede der Darstellung der Kampfszenen.




Das war wohl hier gewesen.
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mohrchen

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: Thalionm]

Thalionm schrieb:
So auch die Darstellung von Gut und Böse. Während bei Tolkien im Buch niemand grundsätzlich Böse ist,

Doch -- Orks werden als generell böse dargestellt.

Gruß, Thilo.

Never take your liberty for granted, and be careful whom you vote for because it may be the last election you'll ever have.
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Terroristen sind NIEMALS Gläubige. Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
-- Ralf Ruthe
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athameg

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: mohrchen]

Stimmt, leider. Orks sind ein Volk, das von Natur aus böse ist. Eine ziemlich gruselige und doch recht fragwürdige Vorstellung, wie ich finde.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Thalionm

Gefährte

Re: Fragen zum Film # 15 [Re: mohrchen]

mohrchen schrieb:
Thalionm schrieb:
So auch die Darstellung von Gut und Böse. Während bei Tolkien im Buch niemand grundsätzlich Böse ist,

Doch -- Orks werden als generell böse dargestellt.



Aber zumindest nicht als ursprünglich (was vielleicht tatsächlich das bessere Wort hier wäre im Gegensatz zu gründsätzlich) böse: Die Orks sind ja schließlich korrumpierte Elben, von Morgoth verdorben, dessen Streben nach Macht das Böse in die Welt brachte. (Zum Beispiel zu sehen bei der Erschaffung der Welt, wo Melkors eigener Gesang Illuvatars Musik stört.

Zumal die Orks bei Tolkien selten als eigenständige, relevante, von sich aus handelne Macht dargestellt werden, sondern als Werkzeug für Sauron oder Morgoth dienen.
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