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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Schreibdiskussionen - Teil 3

sphnix

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: Lenamellona]

Lenamellona schrieb:
Ich kenn High Fantasy als Gegensatz zur Low Fantasy - also halt keine Welt mit EDO + Menschen und vielleicht ein wenig Magie, sondern eher so fliegende Städte, diverse Rassen, mächtige Maige, etc.




"Rassen" ist ja eh sehr schick, und wohl leider wahr

Man liest nie mit dem Herzen gut.

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Geändert durch sphinx (11.06.2015 00:53)

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Lenamellona

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: sphnix]

sphinx schrieb:
Lenamellona schrieb:
Ich kenn High Fantasy als Gegensatz zur Low Fantasy - also halt keine Welt mit EDO + Menschen und vielleicht ein wenig Magie, sondern eher so fliegende Städte, diverse Rassen, mächtige Maige, etc.




"Rassen" ist ja eh sehr schick, und wohl leider wahr



Will heißen? Häng dich jetzt bitte nicht an dem Wort auf - "Spezies" wäre angebrachter gewesen, aber ich habe "Rasse" aus Gewohnheit verwendet, nicht um damit jetzt irgendwas implizieren zu wollen.



"I won't leave you. Not this time."

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Aratirion

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: sphnix]

sphinx schrieb:
Aratirion schrieb:
Erst einmal würde ich es schon als sehr großen Erfolg empfinden, überhaupt ein Buch fertig zu schreiben (/ernsthaft zu beginnen). Insofern verdient es schon mal Respekt, wenn man das zu Wege bringt, finde ich.

Das Hauptproblem mit dem Veröffentlichen ist halt, dass es schon so viel da draußen gibt, so eine Flut an "Gütern" jeder Art, dass man da ohne Filtermechanismus komplett den Überblick verlieren würde. Und der einzige Filter, der halt in unserer Gesellschaft funktioniert, ist der der ökonomischen Verwertbarkeit.

Ich muss persönlich sagen, dass ich mir gerade auch keine Fantasy vorstellen kann, die derart innovativ ist, dass ich sie als etwas "Neues" empfinden würde. Da freut man sich als Fan natürlich schon über eine kleine Neuerung und hat ohnehin weniger Problem, das tägliche Butterbrot zu essen (oder so), allerdings ist vieles am "Markt" schon sehr austauschbar. Insofern kann ich auch die Verlage verstehen. Und dann wieder nicht. Denn alles, was es dann doch schafft, ist ja wiederum eher austauschbar.

Wieso verdient eine deinen Ausführungen zufolge vollkommen sinnfreie Tätigkeit "Respekt"?
Ist das einfach ordinäre Arbeitsmoral-Denke, oder krieg ich da was nicht mit?



Warum du es als sinnfrei interpretierst, kann ich nicht ganz nachvollziehen?

Und nein, nicht weil man damit irgendeiner bürgerlich spießigen Arbeitsmoral entspricht, sondern, weil man es schafft, eigene Ideen umzusetzen, was, in meinen Augen und aufgrund persönlicher Erfahrung oder besser gesagt, gescheiterter Erfahrungen, alles andere als leicht ist. Es braucht Durchhaltevermögen, einen sprudelnden Geist, Reflexion über sich und die Welt, die schon angesprochene Recherche, etc, was letztlich alles in ein stimmiges Ganzes geformt werden muss. All das finde ich durchaus bewundernswert (oder beineidenswert, wenn du willst), weil mir diese Gaben fehlen oder ich sie mir nicht zutraue. Und weil ich schließlich denke, dass das Gefühl, etwas "geschafft" zu haben, doch ein tolles ist, auf das man stolz sein kann, wenn man die obigen Hürden überwunden hat.

Wenn du das dann doch als ordinäre Arbeitsmoral-Denke oder mystifizierte Künstlervorstellung ansiehst, dann sei es so, meinetwegen.

(Und mit "Respekt" meine ich freilich nicht kritikloses Hinnehmen oder Unantastbarkeit, sondern eine gewisse Anerkennung; die würde ich selbst den schlechtesten Werken noch zukommen lassen; dass ich sie dann inhaltlich nach Strich und Faden zerfetzen kann, steht wieder auf einem anderen Blatt)

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sphnix

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: Lenamellona]

Lenamellona schrieb:
sphinx schrieb:
Lenamellona schrieb:
Ich kenn High Fantasy als Gegensatz zur Low Fantasy - also halt keine Welt mit EDO + Menschen und vielleicht ein wenig Magie, sondern eher so fliegende Städte, diverse Rassen, mächtige Maige, etc.




"Rassen" ist ja eh sehr schick, und wohl leider wahr



Will heißen? Häng dich jetzt bitte nicht an dem Wort auf - "Spezies" wäre angebrachter gewesen, aber ich habe "Rasse" aus Gewohnheit verwendet, nicht um damit jetzt irgendwas implizieren zu wollen.



Ich hänge mich nicht am Begriff auf (und finde "Spezies" nicht harmloser); ich finde es eine richtige Benennung für eine ideologisch entsetzliche literarische Praxis. Mein Widerwille bezog sich nicht auf deine Formulierung, sondern auf das Bezeichnete. Texte, die quasi-menschliche Existenzformen mit Kollektiveigenschaften diskursiv-charaktermäßiger Natur ausstatten, sind (sofern der metaphorische Gehalt o. ähnliches nicht solche Vorgehensweise legitimiert) extrem problematisch.

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sphnix

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: Aratirion]

Aratirion schrieb:
sphinx schrieb:
Aratirion schrieb:
Erst einmal würde ich es schon als sehr großen Erfolg empfinden, überhaupt ein Buch fertig zu schreiben (/ernsthaft zu beginnen). Insofern verdient es schon mal Respekt, wenn man das zu Wege bringt, finde ich.

Das Hauptproblem mit dem Veröffentlichen ist halt, dass es schon so viel da draußen gibt, so eine Flut an "Gütern" jeder Art, dass man da ohne Filtermechanismus komplett den Überblick verlieren würde. Und der einzige Filter, der halt in unserer Gesellschaft funktioniert, ist der der ökonomischen Verwertbarkeit.

Ich muss persönlich sagen, dass ich mir gerade auch keine Fantasy vorstellen kann, die derart innovativ ist, dass ich sie als etwas "Neues" empfinden würde. Da freut man sich als Fan natürlich schon über eine kleine Neuerung und hat ohnehin weniger Problem, das tägliche Butterbrot zu essen (oder so), allerdings ist vieles am "Markt" schon sehr austauschbar. Insofern kann ich auch die Verlage verstehen. Und dann wieder nicht. Denn alles, was es dann doch schafft, ist ja wiederum eher austauschbar.

Wieso verdient eine deinen Ausführungen zufolge vollkommen sinnfreie Tätigkeit "Respekt"?
Ist das einfach ordinäre Arbeitsmoral-Denke, oder krieg ich da was nicht mit?



Warum du es als sinnfrei interpretierst, kann ich nicht ganz nachvollziehen?



Weil ich keinen Sinn darin sehe, schematische Genreliteratur zu verfassen. Speziell dann nicht, wenn es nicht einmal lukrativ ist.


In Bezug auf:
Und nein, nicht weil man damit irgendeiner bürgerlich spießigen Arbeitsmoral entspricht, sondern, weil man es schafft, eigene Ideen umzusetzen, was, in meinen Augen und aufgrund persönlicher Erfahrung oder besser gesagt, gescheiterter Erfahrungen, alles andere als leicht ist.



Wer ein Genreprodukt zusammenkleppert (und solche beschreibst du), setzt aber gerade keine "eigenen Ideen" um.
Abgesehen davon halte ich es für ziemlich leicht, einen Text zu verfassen, der Schema-F-Kriterien entspricht - speziell leicht dürfte es Leuten fallen, die sich in solchen Texten in eigenen Wunschprojektionen usw. ergehen, also quasi Privat-Psychoporno verfassen.
Sofern ich überhaupt in diese Respekt-Denke einsteige, kann ich Respekt vor einem gelungenen oder mutigen/reflektierten/ambitionierten Text verstehen. Den stumpfen Respekt vor dem bloßen "Da ist etwas, das ein Text ist" verstehe ich nicht. Ich habe auch keinen Respekt vor jedem Kuchen, der mir unterkommt.



In Bezug auf:
Es braucht Durchhaltevermögen, einen sprudelnden Geist, Reflexion über sich und die Welt, die schon angesprochene Recherche, etc, was letztlich alles in ein stimmiges Ganzes geformt werden muss.


Es sind zahllose geistbefreite, schematische, reflexionsfreie 08/15-Textchen auf diesem Erdenball vorrätig, zu deren Herstellung man all die von dir genannten schönen Eigenschaften mitnichten brauchte.


In Bezug auf:

All das finde ich durchaus bewundernswert (oder beineidenswert, wenn du willst), weil mir diese Gaben fehlen oder ich sie mir nicht zutraue.



Nur braucht es halt all das nicht, um einen 08/15-Text zu verbrechen.

In Bezug auf:
Und weil ich schließlich denke, dass das Gefühl, etwas "geschafft" zu haben, doch ein tolles ist, auf das man stolz sein kann, wenn man die obigen Hürden überwunden hat.
Wenn du das dann doch als ordinäre Arbeitsmoral-Denke oder mystifizierte Künstlervorstellung ansiehst, dann sei es so, meinetwegen.


Es hat zumindest eine Tendenz dahin (wobei mir das nicht fremd ist, aber das macht es ja nicht unproblematischer).
Ich betrachte die undifferenzierte Bewunderung der "Kreativität" als dem Übel der blinden Arbeitsverherrlichung ("Lieber die Leute sinnfreie Arbeiten verrichten lassen als ihnen fürs Nichtstun geben, was sie brauchen!") analog. Nicht DASS etwas gemacht wurde, ist schon großartig und toll, sondern WAS; WIE und WARUM es gemacht wurde.

In Bezug auf:

(Und mit "Respekt" meine ich freilich nicht kritikloses Hinnehmen oder Unantastbarkeit, sondern eine gewisse Anerkennung; die würde ich selbst den schlechtesten Werken noch zukommen lassen; dass ich sie dann inhaltlich nach Strich und Faden zerfetzen kann, steht wieder auf einem anderen Blatt)



Und genau das verstehe ich nicht. In vielen Fällen ist das Nichtschreiben eines Textes die ästhetisch bewusstere und sinnvollere Tat als das Schreiben.

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Lenamellona

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: sphnix]

sphinx schrieb:
Lenamellona schrieb:
sphinx schrieb:
Lenamellona schrieb:
Ich kenn High Fantasy als Gegensatz zur Low Fantasy - also halt keine Welt mit EDO + Menschen und vielleicht ein wenig Magie, sondern eher so fliegende Städte, diverse Rassen, mächtige Maige, etc.




"Rassen" ist ja eh sehr schick, und wohl leider wahr



Will heißen? Häng dich jetzt bitte nicht an dem Wort auf - "Spezies" wäre angebrachter gewesen, aber ich habe "Rasse" aus Gewohnheit verwendet, nicht um damit jetzt irgendwas implizieren zu wollen.



Ich hänge mich nicht am Begriff auf (und finde "Spezies" nicht harmloser); ich finde es eine richtige Benennung für eine ideologisch entsetzliche literarische Praxis. Mein Widerwille bezog sich nicht auf deine Formulierung, sondern auf das Bezeichnete. Texte, die quasi-menschliche Existenzformen mit Kollektiveigenschaften diskursiv-charaktermäßiger Natur ausstatten, sind (sofern der metaphorische Gehalt o. ähnliches nicht solche Vorgehensweise legitimiert) extrem problematisch.



Ah, okay. Ich glaub, ich weiß was du meinst und finde das teilweise in der Tat auch problematisch, ja. Kommt grad im Fantasy-Bereich ja leider öfter vor.
Also du redest von so Dingen wie "Der Ork an sich ist IMMER so und so", richtig?



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ratatoeskr

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Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: sphnix]

sphinx schrieb:
Begriff auf (und finde "Spezies" nicht harmloser); ich finde es eine richtige Benennung für eine ideologisch entsetzliche literarische Praxis. Mein Widerwille bezog sich nicht auf deine Formulierung, sondern auf das Bezeichnete. Texte, die quasi-menschliche Existenzformen mit Kollektiveigenschaften diskursiv-charaktermäßiger Natur ausstatten, sind (sofern der metaphorische Gehalt o. ähnliches nicht solche Vorgehensweise legitimiert) extrem problematisch.



Mja, schon. Wenn ich Fremdartigkeit irgendwie darstellen will, muss ich aber entweder auf Stereotypen setzen (d.h. in diesem fall: Rassismen), oder ich habe keine tragbare Unterscheidung zwischen Elben/Orks/Menschen etc. mehr, abegsehen von der Ohrenform oder so. Das ist auch kein Fantasy- sondern ein Literaturproblem.

(Und letztlich geht damit natürlich nicht die Frage an Buch X, warum es Rassismen verwendet, sondern an die Gesellschaft, warum Fremdheit nur mit Rassismen darstellbar ist bzw. warum wir ständig in/outgroup-Spielchen spielen.)
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Lenamellona

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Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: ratatoeskr]

Naja, wenn es gut gemacht ist, kann man schon auch andere Völker/Spezies differenzierter darstellen, denke ich.



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sphnix

Gefährte

Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: Lenamellona]

Lenamellona schrieb:
sphinx schrieb:
Lenamellona schrieb:
sphinx schrieb:
Lenamellona schrieb:
Ich kenn High Fantasy als Gegensatz zur Low Fantasy - also halt keine Welt mit EDO + Menschen und vielleicht ein wenig Magie, sondern eher so fliegende Städte, diverse Rassen, mächtige Maige, etc.




"Rassen" ist ja eh sehr schick, und wohl leider wahr



Will heißen? Häng dich jetzt bitte nicht an dem Wort auf - "Spezies" wäre angebrachter gewesen, aber ich habe "Rasse" aus Gewohnheit verwendet, nicht um damit jetzt irgendwas implizieren zu wollen.



Ich hänge mich nicht am Begriff auf (und finde "Spezies" nicht harmloser); ich finde es eine richtige Benennung für eine ideologisch entsetzliche literarische Praxis. Mein Widerwille bezog sich nicht auf deine Formulierung, sondern auf das Bezeichnete. Texte, die quasi-menschliche Existenzformen mit Kollektiveigenschaften diskursiv-charaktermäßiger Natur ausstatten, sind (sofern der metaphorische Gehalt o. ähnliches nicht solche Vorgehensweise legitimiert) extrem problematisch.



Ah, okay. Ich glaub, ich weiß was du meinst und finde das teilweise in der Tat auch problematisch, ja. Kommt grad im Fantasy-Bereich ja leider öfter vor.
Also du redest von so Dingen wie "Der Ork an sich ist IMMER so und so", richtig?



Mehr oder weniger, wobei das natürlich auch subtiler geht. Ich halte z.B. das ganze Potteruniversum für entsetzlich rassistisch, gerade weil hier die Debatte - auf low-budget-Level - im Text selbst eröffnet wird.
Hingegen kann sehr stereotypen Klassifikationen in Märchen oder Mythologie vergleichsweise unproblematisch sein, wo es eben klar ist, dass man es hier mit mythischen, symbolischen Figuren, nicht mit Varianten quasi-moderner Individuen zu tun hat.

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sphnix

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Re: Schreibdiskussionen - Teil 3 [Re: ratatoeskr]

ratatoeskr schrieb:
sphinx schrieb:
Begriff auf (und finde "Spezies" nicht harmloser); ich finde es eine richtige Benennung für eine ideologisch entsetzliche literarische Praxis. Mein Widerwille bezog sich nicht auf deine Formulierung, sondern auf das Bezeichnete. Texte, die quasi-menschliche Existenzformen mit Kollektiveigenschaften diskursiv-charaktermäßiger Natur ausstatten, sind (sofern der metaphorische Gehalt o. ähnliches nicht solche Vorgehensweise legitimiert) extrem problematisch.



Mja, schon. Wenn ich Fremdartigkeit irgendwie darstellen will, muss ich aber entweder auf Stereotypen setzen (d.h. in diesem fall: Rassismen), oder ich habe keine tragbare Unterscheidung zwischen Elben/Orks/Menschen etc. mehr, abegsehen von der Ohrenform oder so. Das ist auch kein Fantasy- sondern ein Literaturproblem.

(Und letztlich geht damit natürlich nicht die Frage an Buch X, warum es Rassismen verwendet, sondern an die Gesellschaft, warum Fremdheit nur mit Rassismen darstellbar ist bzw. warum wir ständig in/outgroup-Spielchen spielen.)



Inwiefern sollte es nicht möglich sein, Fremdheit als Kultur darzustellen?
Dem kann, sofern es gebrochen ist, ja durchaus auch ein Äußeres (als Symbolisches) entsprechen; die Frage ist doch eher, wie stark man Quatsch wie "unser Volk ist seit eh und je so und so" einbaut, oder wie stark man über Bräuche, Diskurse etc. arbeitet.

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