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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Spiele-Forum » Was spielst Du grad? Nr. 8

SackheimBeutlin

Special Extended Edition

Was spielst Du grad? Nr. 8

Professor Layton and the Curious Village



(Nintendo DS, LEVEL-5, 2007)

Strahlemann Professor Layton und sein junger Gefährte Luke erhalten einen Mysteriösen Brief aus dem mysteriösen Dörfchen St. Mystere, in dem alle Bewohner irgendwie seltsam drauf sind. Sein Auftrag - und Herr Layton betont mehrmals, er sei kein Detektiv - besteht darin, das Erbe des Barons Rheinhold, den mysteriösen "Goldenen Apfel" zu finden. Ein plötzlicher Mord kommt dieser Untersuchung jedoch in die Quere. Der Professor - kein! Detektiv! - und sein von einer nervtötenden Frau synchronisiertes Klüngel machen sich also auf und benutzen ihre unglaublichen Puzzle-solving-skillz um den Mysterien von St. Mystere auf die Schliche zu kommen.

Das kleine, europäisch-provinzlich anmutende und sehr hübsch gestaltete Dorf wird komplett per Stylus erkundet. Von den kurzen, aber häufig auftretenden hochqualitativ produzierten Zeichentrick-storysequenzen bewegt sich nicht viel - Die Optik des Spiels begrenzt sich auf gemalte Hintergründe und geringfügig animierte Charaktere. Das tut der Atmosphäre, die man erzeugen wollte, allerdings keinen Abbruch - Dank wundervoller, abwechslungsreicher Musik, einer guten Farbwahl, sporadischen Soundsamples und einem soliden Script werden St. Mystere und seine Bewohner ausreichend lebendig gemacht, so dass einem auch nach zehn Stunden herumlaufen in immer denselben Gegenden nicht langweilig wird.



Warum ich nicht erstmal sage, was man in dem Spiel überhaupt macht? Weil es sich schlecht als Einführung eignet, denn eigentlich macht man nur eines: Rätsel lösen. Und damit meine ich nicht Resident-Evil-Rumlaufen-Viecher-Töten-Rätsel-lösen oder Myst-Adventure-Itemrätsel-lösen, auch nicht Tomb-Raider-Kistenschieben-rätsellösen. Nein, es geht ausschließlich und alleine darum, von einer Knobelei zur nächsten zu laufen, ohne Inventar, ohne Gegner, ohne Orientierungsschwierigkeiten. In "Professor Layton and the Curious Village" geht es allein ums Rätselraten, so, wie es in "Shadow of the Colossus" nur ums Bosskämpfen geht: Warum eine Spielmechanik hinter Brei verstecken, wenn die Spieler an der Mechanik selbst die größte Freude haben? Reihen wir also diese Spielmechanik mehrere Stunden hintereinander und geben uns Mühe, dies in einer möglichst angenehmen und atmosphärischen Welt zu tun, und dabei auch noch eine gute Geschichte zu erzählen.
Das ist Professor Layton.

Jede zweite Minute passiert irgendetwas, das den Spieler auf den Rätselbildschirm bringt. Meistens sind das Dorfbewohner, die unbedingt diese und jene Lösung haben wollen, oder einen Beweis für die Fähigkeiten des Spielers verlangen - Selten wird das stellen des Rätsels in eine tatsächliche, handfeste Situation gepackt ("Sehen sie, ich habe hier zwei Flaschen und will folgendes erreichen..."). Die Dorfbewohner sind sehr schamlos darin, einem bei jeder zweiter Begegnung völlig willkürlich irgendwelche Denkaufgaben zu verpassen. Ja, das ist ein bisschen komisch und seltsam, und bleibt auch so, selbst nachdem die Geschichte tatsächlich eine Erklärung dafür liefert.



Es handelt sich dabei übrigens nicht um "typische" DS-Rätsel a la Lost in Blue oder Hotel Dusk. Man wird das Gerät nicht anpusten, oder zusammenklappen. Allein der Stylus wird benutzt - man braucht nichteinmal Ton. Bis auf die Puzzles, bei denen man etwas über den Bildschirm schiebt, würden sich all diese Rätsel in der Form auch in einem Knobelheft finden können - Einige werden einem beim Durchspielen auch aus genau diesem Grunde bekannt vorkommen. Im Prinzip ist Professor Layton das: Ein interaktives Knobelheft, mit sehr abwechslungsreichen Knobeleien, unterstützt durch schöne Musik, verpackt in eine tatsächlich sehr interessante (wenn auch vorhersehbare) Geschichte, und gespickt mit einigen schönen Zeichentrickquenzen. Vor jedem Rätsel wird dessen Schwierigkeit in "Picarats" angegeben, von 10 (sehr leicht) bis 99 (unglaublich schwierig). Durch Lösen der Rätsel werden einem die Picarats gutgeschrieben - abzüge gibt es für mehrere Versuche oder verwendete Hinweise. Allerdings ist das eigene Picarats-Konto fast total sinnlos. Am Ende des Spiels kann man damit einen Movieplayer freispielen - sonst nichts.

Aufgelockert wird das ganze durch ein paar Miniaufgaben. Erstmal gibt es versteckte Rätsel, die man durch herumklicken finden kann. Dann ist da die Suche nach Hinweismünzen. Diese verstecken sich auf fast jedem Bildschirm und gelangen durch anklicken ins Menü, wo sie dann bei jedem Rätsel für bis zu drei Hinweise eingetauscht werden können. Dadurch erfährt man keinerlei Nachteile, aber selbstverständlich fühlt man sich dann eine ganze Ecke weniger toll, wenn man ein Rätsel nur mit Hinweisen lösen konnte. Außerdem findet man im ganzen Spiel verteilt kleine Teile einer Maschine, einzelteile eines Gemäldes sowie Möbelstücke. Wenn man im Laufe des Spiels die Maschine und das Gemälde zusammengesetzt bekommt, sowie Laytons und Lukes Hotelzimmer nach ihren Geschmäckern richtig einrichtet, werden insgesamt neun Extra-Rätsel freigeschaltet - die härtesten des ganzen Spieles. 135 Knobelaufgaben gibt es insgesamt, ca. 80 braucht man um das Spiel durchzuspielen. Alle 135 zu finden ist zeitintensiv, aber nicht über alle Maßen schwierig.



Nennenswerte Kritik kann ich an dem Spiel nicht finden. Den Fokus auf den Knobeleien meistert das Spiel gut - Man wünscht sich nicht, auch mal etwas anderes zu tun. Im Gegenteil, oftmals geht es einem nicht schnell genug zum nächsten Rätsel. Nervig kann es werden, wenn einem die fünfte Iteration desselben Rätsels begegnet. Unter den 135 Rätseln sind einige dabei, die mehrmals vorkommen, nur eben in schwierigeren Varianten. Ich hätte mir weniger Streichholz-legen und mehr Wortspiele-erkennen gewünscht, aber auch das würde ich dem Spiel nicht ankreiden. Man wird viel hin- und hergeschickt und besucht ein- und denselben Bildschirm im Verlauf des Spieles mehrere Dutzend male, aber selbst ich, der selbsternannte Erzfeind des backtrackings, fand das in diesem Fall nicht schlimm. Kurzum, ich kann nichts wirklich schlechtes an dem Spiel finden!
Allerdings auch nichts bahnbrechend begeisterndes. Die Story macht Spaß, die Geschwindigkeit ist angenehm, Musik und Optik geht gut ins Hirn. Das Spiel ist nicht besonders spannend oder emotionsgeladen, aber es macht durchgehend Spaß und ist perfekt für ein paar entspannende Minuten zwischendurch - Genau die Art Spiel, die meiner Meinung nach den DS viele Sphären über die PSP hebt.

Abschließende Worte: Das Spiel ist übrigens noch(?) gar nicht in Deutschland erschienen, verkauft sich aber gut genug um bestimmt irgendwann hier aufzutauchen. Eine Übersetzung ist bestimmt auch nicht so einfach, da mehrere Bildschirme und Rätsel abgeändert werden müssten, wenn sich entsprechende Puzzles auf englische Wortspiele oder englische Maßeinheiten beziehen. Da der DS Region-free ist, steht einem Import allerdings nichts im Wege. Außer vielleicht die Spielzeit - Ich war schon überrascht, wie lange man dieses Konzept des Rätsellösens in einer kleinen Stadt hinziehen kann, ohne dass es langweilig wird, aber letztendlich ist das Spiel "nur" ca. 15 Stunden lang. Die Entwickler hatten deswegen wohl auch ein schlechtes Gewissen, und haben das "Weekly Puzzle" eingebaut: Wer ein paar Sekunden pro Woche mit dem DS online gehen kann, bekommt jede Woche bis zum Erscheinen des Nachfolgers ein neues Puzzle zum Lösen auf seinen DS geladen. Sehr nettes Feature!



Wer das Gefühl mag, sich selbst ganz toll zu finden weil man eine Denkaufgabe gelöst hat, gerne mal "andere" Spiele ausprobiert und sich an netten kleinen, schön designten Geschichten erfreuen kann, sollte - englischkenntnisse vorausgesetzt - sich mal mit "Professor Layton and the Curious Village" ausprobieren. Ich hatte viel Freude damit.

Was ganz, ganz tolles am Schluss: http://professorlaytonds.com/

Die offizielle Seite des Spiels gibt einen sehr schönen Eindruck für die Musik und das "Feeling" des Spiels. Und das tollste: Unter "Game Demo" lässt sich eine kleine Portion des Spiels online Probespielen. Sehr cool!

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SackheimBeutlin

Special Extended Edition

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: SackheimBeutlin]

Elite Beat Agents



(iNis, Nintendo DS, 2005)

Es gibt eine höchst geheime Geheimorganisation der Regierung (Ja, DER Regierung), die Leuten hilft. Leuten in Not. Leuten, die so in Not sind, dass sie zwar ihr Problem alleine lösen könnten, dafür aber Motivation brauchen. Dafür gibt es dann die Geheimorganisation. Die schickt dann Agenten. Fröhliche Agenten. Athletische Agenten. Musikalische Agenten. Agenten, die singen und tanzen und fröhlich sind, und zwar so lange, bis das Problem gelöst ist. So lange, bis alle involvierten Personen dermaßen den Rhytmus im Blut haben, dass sie singen und tanzen und fröhlich sind und bunte Farben sehen mit ihren angeschwollenen, gläsernen Augen.
Das sind die Elite Beat Agents.

Glücklicherweise leben die Elite Beat Agents in einer Welt voller hysterischer Klischeeamerikaner, und müssen so nur Babysittern, Footballern, Ölgiganten und verhätschelten Celebrities helfen. Da stört es dann auch niemanden, wenn alle schreien und heulen und tanzen gleichzeitig.

EBA ist durchgeknallt und wirr. Man sollte meinen, das wäre damit erklärt, dass es ein japanisches Spiel ist, aber nein. Elite Beat Agents ist tatsächlich die "westliche" Variante eines Spieles, dass in Japan noch... mehr ist, und für den westlichen Markt "angepasst" wurde weil es "zu sehr für ein japanisches Publikum" war. Ja, tatsächlich.

Von vorne: In Elite Beat Agents muss man zum Takt / zur Melodie / zum Gesang mehr oder minder bekannter Lieder aus Pop und Rock, ungefähr 20 Tracks insgesamt, auf dem DS-Bildschirm rumhacken und kratzen. Je genauer und fehlerfreier man ist, desto besser. Wenn man einen Song schafft, kommt man zum nächsten. Und das ganze in mehreren Schwierigkeitsstufen. Optional auch im Multiplayer. Klassische Rhytmusspielformel. Mit der Extraportion Verrücktheit.



Es gibt Leute, die mögen Musikspiele, und Leute, die tun das nicht. Zu erörtern, wem EBA gefallen wird, erübrigt sich. Aber für diejenigen, die solche Spiele mögen - sie wie mich - gibt es doch noch einiges zu sagen. EBA hat gute Wertungen bekommen, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann: Das Gameplay ist.. spaßig, größtenteils, aber sehr murksig. Wann ein Punkt auf dem Bildschirm zu treffen ist, wird durch einen Kreis markiert, der groß startet und immer kleiner wird. Hat er die standardgröße erreicht, muss man in die Mitte tippen. So weit, so einfach. Wenn dann aber im Song einiges los ist, finden sich teilweise 10 oder mehr dieser kleiner werdenden Kreise auf dem Bildschirm, und das ganze ist ein riesiges Gewirr von Kreisen, in dem man Glück hat, wenn man zur richtigen Zeit den richtigen Kreis trifft. Das allein wäre nicht schlimm, wenn die Gestaltung dessen, was man zu spielen hat, wenigstens halbwegs intuitiv wäre, oder man nur dem Namensgebenden "Beat" folgen müsste.
Dem ist aber leider nicht so. Oft weiß man garnicht, warum man welche Kreise antippen muss, weil diese sich überhaupt nicht (oder nicht ersichtlich) nach Takt oder Musik richten. Oftmals wechselt die zu spielende Spur zwischen Instrumenten, Beat und Gesang willkürlich hin- und her. In den meisten Fällen muss man letztendlich erstmal penibel auswendig lernen, wann man wo hinzutippen hat, und wenn man das kann, und sich dann beim spielen stark auf die Musik konzentriert, sieht man erst was man sich bei der Entwicklung bei dieser Kreisaufteilung überhaupt gedacht hat. Sehr ungünstig.

Noch ungünstiger, da das Spiel einem Fehler nicht verzeiht. Egal, ob man 3 Minuten lang perfekt gespielt hat - 2 sekunden Unachtsamkeit, und man ist Game Over. Und wenn man das Game Over gerade noch so verhindern konnte, dauert es Ewigkeiten bis man wieder so gut spielt, dass man sich weitere 2 Sekunden Unachtsamkeit erlauben kann - in den meisten Fällen bleibt man dann erstmal sehr lange am Rande des Abgrundes. Stumpfes Auswendiglernen um auch ja alle Noten zu treffen ist auch hier wieder der einzige Weg zum Erfolg.

Aber das Auswendiglernen, tja. Das ist so eine Sache. Denn einen Trainigsmodus, wie bei den meisten Musikspielen, gibt es hier nicht. Wenn ich also den letzten Song gut beherrsche, bis auf diese total schwierige Passage gegen Ende des Songs, dann muss ich immer und immer wieder dahinspielen - Yay, ich habe die Stelle 2:14 geschafft, Game Over, Yay, ich habe es bis 2:15 geschafft, Game Over, yay ich habe es bis 2:16 geschafft, usw.
So ein kleiner Trainigsmodus, in dem man durch den Song gehen kann ohne alle drei Sekunden von neuem anfangen zu müssen, hätte dem Spiel sehr gut getan.



Und - naja. Das wollte ich nur loswerden, denn diese Gameplay-Entscheidungen vermindern die Erfahrung eines ansonsten sehr spaßigen Handheld-Musikspiels mit netter Songauswahl und hohem Schwierigkeitsgrad. Die Formel ist simpel, aber irgendwie macht die Benutzung des Touchscreen dann doch nochmal mehr Laune als ein Musikspiel mit Tastendrücken. Wer irgendwie kann, sollte mal die Demo spielen - schließlich muss man durchgeknallte Spiele mit allen Mitteln unterstützen.

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Schmusedrache

Gefährte

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: SackheimBeutlin]

du bist ganz schön am DS hängen geblieben, was?

greetings

edith: was mich interessierte: spielt hier einer wii und kann mir ein review zu twilight princess und metroid prime III corruption geben? would be very n1ce, indeed.

Geändert durch SchMUSEdrache (24.05.2008 02:45)

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ElbenErwin

Gefährte

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: Schmusedrache]

Also ich spiele zur Zeit nur das Browser Spiel Elorian. Ist ganz nett wenn man sich für Fantasy, Mittelalter, usw. interessiert.

Und dann ab und an zwischendurch Desktop Tower Defence. Macht richtig Spaß ist aber wirklich nur für Geplänkel ab und an geeignet.

Wii spiele ich auch gerne mit Freunden aber die von Schmusedrache geforderten Reviews kann ich leider nicht liefern.
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Speckwolf

Gefährte

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: Schmusedrache]

SchMUSEdrache schrieb:
edith: was mich interessierte: spielt hier einer wii und kann mir ein review zu twilight princess und metroid prime III corruption geben? would be very n1ce, indeed.



Bin jetzt zu faul für ein echtes Review, aber da findest du unter Google problemlos jeweils hunderte .

Kurz und knapp meine Meinung: beides absolut tolle Spiele und Pflichtkäufe .

I used to think
That only America's way, way was right
But now the holy dollar rules everybody's lives
Gotta make a million doesn't matter who dies

Revolution calling

*****

Ich bestehe den Test. Ich werde schwächer werden und in den Westen gehen - und Speckwolf bleiben.
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Schmusedrache

Gefährte

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: Speckwolf]

Speckwolf schrieb:
aber da findest du unter Google problemlos jeweils hunderte .



naja, aber hier kennen sich die leute wenigstens aus
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SackheimBeutlin

Special Extended Edition

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: Schmusedrache]

Zu Metroid Prime 3 kann ich nichts sagen. Ich habe Metroid Prime und Metroid Prime Hunters gespielt und fand beide nach kurzer Zeit sehr anstrengend und sehr ätzend; aber Corruption soll halt so wie diese sein, nur besser.

"Twilight Princess" ist, in meinen Augen, ein solides Action-Adventure, nicht mehr und nicht weniger. Es ist im Prinzip alles, was man an "Ocarina of Time" gemocht hat, so präsentiert, dass es nicht altbacken wirkt, aber ohne den "Aha!"-Effekt, den OoT damals hatte. Das Spiel suhlt sich in Fanservice und "Sehr mich an! Ich bin ein "Legend of Zelda"-Spiel!", mehr als ihm guttut. Die Story ist nicht vorhanden (also "sehr gut" für Zelda-Verhältnisse ) und die Dungeons zeitintensiv, aber sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Es ist Zelda. Es gibt zu "Twilight Princess" nichts zu sagen, kein "TP nimmt die Zelda-Formel und hebt sie in das neue Jahrtausend", oder "Es hat alles was wir lieben, aber mit einem Twist!" oder gar ein "Eigentlich ist alles beim alten, aber es ist alles so viel genialer!". Es ist einfach alles wie beim alten. Ein Zelda-Spiel mit neuer "Story", neuen "Charakteren", neuen Items und neuen Dungeons. Orgiastisch für Fans der Reihe. Ganz okay für alle anderen.

In Bezug auf:
du bist ganz schön am DS hängen geblieben, was?


Fantastische, fantastische Konsole. Spiele darauf momentan noch "New Super Mario Bros.", "Polarium", "The World Ends With You", "Pokémon Diamant" und die 42 Spieleklassiker.

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Si-sawat

Gefährte

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: SackheimBeutlin]

Aliens versus Predator - es läuft endlich unter Wine!
Lediglich die Steuerung ist noch nicht 100%ig, der Radius der Mausbewegungen ist eingeschränkt, somit ist Steuern über Tastatur angesagt.
Soll aber bis zur 1.2er Version von Wine behoben sein und bis dahin leb ich halt mit Tastatur.

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www.nachdenkseiten.de

Ist die Zeitachse nur lang genug, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit für jeden auf Null
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Elf_of_deep_Shadow

Gefährte

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: Si-sawat]

Da mein PC nicht geht hab ich mir mal mein Lieblings PS2 spiel rausgesucht und 3 Stunden gespielt bisher... Metal Gear Solid 2 *sabber*

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In a world without walls and fences, who needs Windows or Gates.
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SackheimBeutlin

Special Extended Edition

Re: Was spielst Du grad? Nr. 8 [Re: Elf_of_deep_Shadow]

Auf Gametrailers.com gibt es gerade zum bevorstehenden Start von MGS4 eine nette kleine Serie:

Metal Gear Retrospective

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