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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn"

RzwoDzwo

Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: Aramir]

Die Memoiren des Fauns, 2. Teil

“Igitt”, murmelte Frodo leise, als er sah, wie der Faun sich eingesaut hatte. In diesem Fall wollte er vielleicht doch schnell weiterschreiben, so konnte er sich auf das Papier konzentrieren und mußte sich nicht die bekleckerte Nase ansehen. Schnell setzte er sich an den Tisch, doch gerade als er sich niederließ, hörte er ein seltsames, schmatzendes Geräusch. Er sprang wieder auf und sah hinunter auf den Hocker. Dort klebte eine mit Dreck vermischte gelbe Masse. “Das darf doch nicht wahr sein!” stöhnte Frodo. “Hab ich das etwa jetzt am...?” Er griff sich ans Gesäß und tatsächlich faßten seine Finger in das schleimige Zeug. Auch das noch, dachte er. Erst mußte er diese total bescheuerte Lebensgeschichte das Kapitäns schreiben, wo ihm dabei schon schlecht wurde, daß er sich übergeben mußte, dann war diese Welle über ihn geschwappt und jetzt setzte er sich auch noch in.... Er wollte es gar nicht wissen! Außerdem pochte sein Kopf schon wieder. Er hatte keine Lust mehr! Warum wurde so mit ihm umgegangen? Was sollte das? So langsam merkte er, wie er immer aggressiver wurde. Kein Wunder, denn die Wirkung der zuletzt mit dem Fußnagelgrind eingenommenen Substanzen war mittlerweile verflogen.
“Da ist was an der Hose”, sagte der Faun und lächelte. “Du kannst sie ausziehen, ich werde sie dann einem meiner Männer zum Waschen geben.”
“Du kannst mich mal am Arsch lecken!” brüllte Frodo ihn an.
“Oh”, strahlte der Kapitän, “sehr gerne”, und sprang auf.
“Nein, SO hab ich das NICHT gemeint!” Frodo setzte sich sofort wieder hin.
“Dann eben nicht!” sagte der Faun angesäuert. Er fand es eine Verschwendung, die gute Vanillesoße auf dem Hocker zu verschmieren, denn so viel davon hatten sie nicht mehr an Bord.

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RzwoDzwo

Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

“Wenn du nicht anders willst, machen wir eben jetzt weiter!

Sie hatten also tatsächlich den Karaoke-Wettbewerb gewonnen. Und den rosa Teppich. Ein großer Herzenswunsch des Fauns war in Erfüllung gegangen. Er nahm ihn gleich zusammen mit Erich in den Stall. Natürlich hatten sie vorher kräftig gebechert und waren hackedicht, und so kam, was kommen mußte. Erich zog seine hohen Stiefel aus und dann ging es los.”

Frodo preßte die Hand an den Mund und kniff die Augen fest zusammen, um einen neuerlichen Würgereiz zu bezwingen.

“Danach war der Faun völlig erschöpft und schlief sofort ein. Seit diesem Ereignis standen die beiden jeden Abend in “Gerstenmanns Brauhaus” auf der Bühne, und bald waren sie über die Grenzen von Bree hinaus bekannt. Immer mehr Wanderer pilgerten zum Wirtshaus. Leider waren die Einwohner von Bree langsam genervt von der Fragerei der Fremden, wo denn der Hüne und der Bock auftreten würden. Deshalb benannte der junge Gerstenmann kurzerhand sein Lokal um in Gasthaus “Zum tänzelnden Pony”, so daß man schon anhand des Namens erkennen konnte, was dort geboten wurde.”

Frodo hielt inne. Also doch! Er fragte sich, ob der Tisch, auf dem er damals stand, als er das Lied zum besten gegeben hatte, wohl derselbe... Angeekelt rümpfte der Hobbit die Nase.

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Aramir

Gefährte

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

Geschickt entfernte Sam die klebrige Masse vom Ständer und wischte sich die Hand an der Hose ab. Erich hatte Sam inzwischen wieder verlassen und der Hobbit fühlte sich erschöpft und einsam. Zuerst kam er sich albern vor, aber dann entschied sich der Gärtner doch dafür, sich einen runterzuholen. Egal, dachte Sam. Der Hüne hatte die Öllampe mitgenommen und nun war es schließlich dunkel in der Kammer.

So war Sam aufgestanden und hatte sich vorsichtig zum Regal am Ende des Raumes bewegt. Er hatte sich auf seine Zehenspitzen gestellt und nach dem Kerzenständer getastet, den er noch im Hellen dort gesehen hatte. Sam hatte sich den Ständer herunter geholt und die Kerzen angezündet.

Das weiße Wachs lief nun an dem Gestell hinab und das schummrige Licht spendete dem Hobbit Trost. Er setzte sich wieder in eine Ecke und vertrieb sich die Zeit damit, das Wachs von dem Kerzenständer zu wischen und sich an die Hose zu schmieren.

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Geändert durch Aramir (09.08.2008 15:55)

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RzwoDzwo

Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: Aramir]

Nachdem er dies getan hatte, bis er schon ganz wunde Finger bekam, wurde plötzlich die Tür aufgerissen. Vor Schreck ließ er die Kerze auf den Boden fallen, wo sie zischend erlosch. Dann wurde er am Kragen gepackt und hinausgeschleift.
„Wo bleibst du denn, Detlef sucht dich schon überall!“ herrschte ihn Twizel an. „Hast du vergessen, daß deine Ruderschicht beginnt? Kannst von Glück sagen, daß ich so ein gutes Herz habe und ihm gesagt habe, Erich sei noch bei dir und hätte dir die Erlaubnis gegeben, später zu kommen.“
Mittlerweile waren sie an Deck. Twizel eilte zurück in seine Kombüse und Sam trottete die nächste Stiege hinunter. Als er bei den anderen Ruderern angekommen war, setzte er sich an seinen Platz, den ein anderer aus der Mannschaft dafür räumte. Um sich herum hörte er die anderen Männer tuscheln. Grinsend zeigten sie auf seine Hose und mehrmals konnte er ein „Erich, die alte Sau“ hinter vorgehaltener Hand hören. Der einzige, der nicht lachte, war Detlef. Er stand mit sauertöpfischem Gesicht an der Pauke und schlug mit ganzer Kraft darauf ein.

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Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

Frodo schüttelte den Kopf. Hoffentlich würden die Memoiren des Fauns nicht noch mehr unangehme Zusammenhänge aufdecken.

„Bald waren Erich und der Faun so weit, daß sie mehr wollten“, fuhr der Kapitän fort. „Außerdem war gemessen am Erfolg und der damit verbundenen Beliebtheit des ‚Tänzelnden Ponys‘ die Bezahlung miserabel. So packten die beiden eines Tages ihre sieben Sachen in den Teppich und verließen Bree, um auf Wanderschaft zu gehen. Der Wirt war darüber verständlicherweise nicht sehr begeistert und suchte händeringend nach Ersatz. Doch etwas vergleichbares wie die beiden gab es in ganz Mittelerde nicht mehr. Schließlich mußte er sich mit zwei gehirnamputierten Hobbits namens Hinz und Kunz abgeben, die machmal, warum auch immer, auch Bob und Nob genannt wurden. Da sie ziemlich einfältig waren, taten sie anstandslos das, was man von ihnen verlangte. Doch was das war ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. Außerdem sollen sich diese Memoiren gut verkaufen und müssen somit jugendfrei bleiben.
Erich und der Faun zogen unterdessen als fahrende Table-Dancer durch die Lande, gastierten mal hier, mal dort, und solange sie die Nacht eine Stalldecke über dem Kopf hatten, waren sie zufrieden. Auch bei den Elben waren sie sehr beliebt und wurden oft von Elrond nach Bruchtal eingeladen, wo sich das Volk bei ihrem Anblick in die alten Zeiten zurückversetzt fühlte, als Lúthien unter den Bäumen getanzt hatte. Die Freundschaft Elronds wurde mit dem Austausch von Naturalien gefestigt, die die Elben stets sehnsüchtig entgegennahmen. Es waren heitere Zeiten gewesen, und dennoch hatte der Faun das Gefühl, als würde etwas in seinem Leben fehlen. Als wäre es noch nicht komplett.
Eines Tages verschlug es Erich und den Faun an die Grauen Anfurten. Ein großes Schiff lag dort vertäut und schaukelte sanft auf den Wellen. Und plötzlich überkam den Faun die Sehnsucht nach der unendlichen Weite der See, dem ungebrochenen Blick in die Ferne, dem Gefühl der vollendeten Freiheit.

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RzwoDzwo

Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

“Was ist los?” fragte Erich, der den verklärten Blick des Fauns bemerkt hatte. “Ist es wieder...? Soll ich...?”
Der Faun schüttelte den Kopf.
“Nein. Spürst du es denn nicht auch? Dieses Schiff! Diese Seeschlange am Bug!”
Verwirrt schaute Erich zwischen dem Schiff und dem Faun hin und her.
“Die Seeschlange ist ganz hübsch. Was ist damit?”
“Merkst du denn nicht manchmal auch, daß dir etwas fehlt?”
Nur kurz überlegte Erich.
“Hm. Nein, überhaupt nicht! Ganz und gar nicht!”
Der Faun seufzte. “Das habe ich mir gedacht. Ich hingegen bin für etwas höheres geschaffen. Ich kann nicht ewig in Mittelerde planlos umherziehen. Eng wird es mir hier. Bedrückend. Muffig.”
Erich hob unauffällig den Arm und schnüffelte in seine Achsel hinein. Als sich der Faun plötzlich zu ihm umdrehte, nahm er ihn ruckartig wieder hinunter.
“Laß uns auf dem Schiff anheuern! Laß uns zusammen hinausfahren in die Welt!” rief der Faun freudig. Er zeigte mit ausgestrecktem Arm auf das Schiff. “Das ist unsere Fahrt in die unendlichen Weiten von Arda!”

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RzwoDzwo

Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

Und noch bevor Erich etwas erwidern könnte, packte der Faun ihn am Handgelenk und zog ihn über die Planke, die hinauf an Deck des Schiffes führte. Ein Matrose, der dort gerade mit einem Tau beschäftigt war, blickte auf.
“He, was soll das! Verpißt euch hier!”
Er ließ das Tau fallen und trat ihnen entgegen, sie böse anfunkelnd. Doch als er näher kam, wandelte sich sein Blick.
“Ihr kommt mir so bekannt... Ihr seid doch... Das gibt es doch nicht! Unser Kapitän ist ein ganz großer Bewunderer von euch!”
“Wir wollten fragen, ob wir hier arbeiten können”, sagte der Faun lächelnd.
“Der wird verrückt wenn er das erfährt!”
Der Matrose drehte seinen Kopf, nahm die Hände an den Mund, formte einen Trichter und rief: “KLAUS! KLAUS, KOMM RAUF!”
Nach kurzem Gepolter ging knarrend eine Falltür auf. Heraus stieg ein großer, dicker Mann mit weißem Rauschebart und rotem Mantel, welcher an den Säumen mit weißem Pelz besetzt war. Als er Erich und den Faun entdeckt hatte, machte er große Augen und bekam vor Überraschung nur ein “ho, ho, ho” heraus.
Auch der Faun war erstaunt. Irgendwie kam der Mann ihm bekannt vor. Dann fiel es ihm wieder ein.
“Ihr ward schon mal in Narn gewesen!”
Der Kapitän blinzelte erstaunt und nickte dann.
“Ja, das stimmt. Ich habe die Angewohnheit, an Orten aufzutauchen, wo ich überhaupt nicht hinpasse. Ich war auch schon mal in Narn, ja.”

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Aramir

Gefährte

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

"Kommt an Bord und tanzt für mich", rief Klaus.
Wir waren sofort von dem Bärtigen fasziniert, fuhr der Faun fort, und ließen uns nicht zweimal bitten. Hastig eilten wir auf das Schiff und ich merkte, wie Erich den Blick nicht von Klaus' Sack nehmen konnte. Er hatte aber auch einen großen! Und erst seine Rute!, schwärmte der Hufläufer. Frodo wurde erneut übel.

Der Kaptitän führte uns direkt in seine Kajüte und Erich fasste dem Mann an seinen Sack. Mit seinen kräftigen Armen nahm Erich den Jutebeutel, den Klaus sich über den Rücken geworfen hatte, dem Mann von den Schultern und stellte ihn in die Ecke. "Danke" sagte der Bärtige und ließ sich auf sein Bett fallen. Er öffnete seinen Mantel und flegelte sich in die großen Kissen. Mit einer Hand an der Rute rief er: "Tanzt für mich!"

Und wir tanzten.

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RzwoDzwo

Droide

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: Aramir]

Frodo hielt inne und schluckte. Zitternd nahm er ein Kattun-Tüchlein aus seiner Tasche und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Soll ich das aufschreiben? Oder...“
„Oder was?“ fragte der Faun erstaunt.
„Oder seid Ihr gerade mit Euren Gedanken abgeschweift?“
Verständnislos schüttelte der Faun den Kopf. „Ich verstehe nicht.“
Frodo räusperte sich. „Nun ja... Ihr habt eigentlich immer in der 3. Person gesprochen.“
„3. Person?“ Der Faun hob die Augenbrauen. „Aber wir sind doch zu zweit!“
„Ach, schon gut“, seufzte Frodo, „ich formuliere das für die 3. Person um.“
Der Faun verstand noch immer nicht, um was es hier ging. Verlegen holte er sich einen weiteren Pudding aus der Kiste und leckte genüßlich die Vanillesoße.
“Also...” Diesmal schleckte er sich ordentlich die Soße von der Oberlippe und warf extra noch einen prüfenden Blick in den Spiegel.

“Erich und der Hufläufer fetzten über das Parkett, daß Klaus der Mund offenstand und er vor Anspannung seine Rute ganz fest umklammerte. Als der Reigen zu Ende war, entlud sich endlich der ganze Druck, so daß er augenblicklich aufsprang und begeistert in die Hände klatschte.
“Ihr müßt hier bleiben! Ihr müßt! Ich bezahle euch doppelt so viel wie der knauserige Gerstenmann!”
Erich machte große Augen. Wenn das so war, dann wollte er auch auf einem Schiff die Welt erkunden. Er nickte so heftig, daß es aussah, als hätte er einen epileptischen Anfall.
“Also gut”, grinste der Faun mit einem Seitenblick zu seinem Tanzpartner, “überredet.”
“Nur eines noch”, sagte Klaus und trat mit wehendem Mantel auf die beiden zu. “Ihr nennt euch Erich und der Kübel-Bock, stimmt’s? Dieser Name ist euch... dir”, er blickte den Faun an, “nicht würdig. Dein Ruf eilt dir voraus. Du bist ruhmreich. Und du kannst, wie ich hörte, ein Wolf sein.” Hier machte Klaus ein schnurrendes Geräusch. “Darum werde ich, und nur ich, dich Rudolf nennen.”
Der Faun hob die Schultern. “Ganz, wie dir beliebt.”
“Und nun”, fuhr Klaus zufrieden fort, ”geht wieder hinauf und laßt euch von Detlef, dem Matrosen, eure Gästekabine zeigen.”

Die beiden traten wieder an Deck. Besser hätte es nicht laufen können. Sie hatten nicht mal darum bitten müssen, mitfahren zu dürfen.
“Ihr habt Glück”, meinte Detlef, nachdem sie ihm die Order des Kapitäns übermittelt hatten, “denn in ein paar Tagen, wenn wir auf hoher See sind, wird hier groß gefeiert, mit Met, Wildschwein, Hase...”
“Auch mit Steinbock?” warf der Faun ein. Er hatte immer noch Wut auf die Sippe, aus der der Mörder seiner Mutter stammte.
“Das läßt sich einrichten”, lachte der Matrose. “Jedenfalls feiern wir den ‘Red-Nose-Day‘. Und da gibt es einiges an Überraschungen.”

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Aramir

Gefährte

Re: "Das wahre Ende" oder "Undank ist der Welten Lohn" [Re: RzwoDzwo]

Der Red-Nose-Day kam und der Faun stellte erstaunt fest, dass er der Einzige war, der sich eine rote Knollennase aufgesetzt hatte.
Zuerst kam er sich wie eine Dummnuss vor, doch dann machte ihn die eng sitzende Gumminase irgendwie an. Während er darüber nachdachte, was man damit alles anstellen könnte, hörte er hinter sich eine Stimme: "Oh, Rudolf my Rednose-Faun, dear!

Der Hufläufer drehte sich um und sah Bruce, den dunkelhäutigen Frisör des Kapitäns. "Die Essen ist förtik!", sagte Bruce und drehte sich mit einer so eleganten Hüftdrehung um, dass selbst die illegalen Tabledancerinnen in Elronds Haus sie nicht besser hätten hinkriegen können. Fasziniert folgte der Faun dem Frisör, der ihn mit einer vorwärtskreisenden Bewegung seines rechten Zeigefingers Richtung Speisesaal lockte.

Nach einer Weile machte Bruce vor einer verschlossenen Doppelflügetür halt und flüsterte dem Faun augenzwinkernd zu "Denk dran, der Captain liebt Drama, Baby!. Ick muss nock Detlef eine paar Rastalocken macken, aber dann komme ick auch!" Der Frisör kniff dem Hufläufer in das haarige Hinterteil und tänzelte elegant davon. Der Faun schaute Bruce verwirrt hinterher. Rastalocken? Detlef hatte doch eine Glatze!

Der Faun fragte sich, ob Bruce eine Gefahr für ihn war. Bei den Bewegungen!
"Es darf nur einen schw.. schw.. schwingenden Faun an Bord geben!" stotterte er vor sich hin und merkte gar nicht, dass er es laut ausgesprochen hatte.

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Geändert durch Aramir (22.11.2008 22:12)

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