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Mittelerde & andere phantastische Welten » Kreativschmiede » Kampf um Mittelerde (Fanfiction)

Nordavind

Gefährte

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Buchfaramir]

Buchfaramir schrieb:
Nun gut, ich werde weitermachen, allerdings kann ich nicht versprechen, dass das nächste Kapitel noch dieses Jahr kommt.



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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Nordavind]

Nordavind schrieb:
Buchfaramir schrieb:
Nun gut, ich werde weitermachen, allerdings kann ich nicht versprechen, dass das nächste Kapitel noch dieses Jahr kommt.





Ich hätte ja selbst gerne noch im alten Jahr weitergemacht. Aber das klappt nun leider nicht mehr. Im Januar 2008 geht es weiter! Versprochen!

Gondor hilft Westeros

"Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände."


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Nordavind

Gefährte

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Buchfaramir]

Ich nehme dich beim Wort!


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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Nordavind]

20. Eine Unterhaltung in Henneth Annûn - Teil 1

Der Heermeister sprang auf und befahl den Rückzug nach Henneth Annûn. Sofort verteilten sich die Waldläufer und verschwanden in den Schatten der Felsen und Bäume. Schließlich waren außer Faramir und den beiden Halblingen nur noch Mablung und Damrod zurückgeblieben. Faramir wandte sich an Frodo und Samweis und sagte ihnen, dass sie mit ihm und seinen Leibwächtern mitkommen würden. Auf der Straße könnten sie nicht weitergehen, da diese nach dem Handgemenge scharf beobachtet würde. Frodo erklärte sich einverstanden.

Mablung und Damrod gingen ein Stück voraus, und der Heermeister folgte mit den Halblingen. Während sie nach Südwesten gingen, unterhielten sie sich leise. Da sie nur noch zu dritt waren, hielt Faramir dies für eine günstige Gelegenheit, wieder nach Isildurs Fluch zu fragen. Frodo antwortete immer noch ausweichend, aber Faramir fand dennoch heraus, dass der Halbling Verdruss mit Boromir hatte, da dieser jenes Ding nach Minas Tirith bringen wollte. Im weiteren Gespräch erwähnte Frodo zu Faramirs Bestürzung, dass Mithrandir in Moria umgekommen war. Dann kamen sie wieder auf Isildurs Fluch zu sprechen.

Faramir konnte zwar nicht erraten, was dieses Ding war, doch er mutmaßte, dass es eine grausame Waffe des Dunklen Herrschers war und dass Boromir, der Stolze und Furchtlose, dieses Ding in seiner Unbesonnenheit vielleicht begehrt hatte. Mit Bedauern erzählte er den Halblingen davon, wie sich Boromir vorgedrängt hatte, als es darum ging, wer nach Imladris gehen sollte. Faramir war das Begehren nach derartigen unheilvollen Waffen des Feindes völlig fremd.

"Aber fürchte dich nicht mehr!" sagte er. "Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände. Nicht wenn Minas Tirith in Schutt und Asche fiele und ich allein die Stadt dadurch retten könnte, dass ich die Waffe des Dunklen Herrschers zu ihrem Wohl und meinem Ruhm verwende. Nein, ich trage kein Verlangen nach solchen Siegen, Frodo, Drogos Sohn."

Faramir sprach ganz offen aus, was er wünschte: Dass der Weiße Baum wieder blühe, die silberne Krone zurückkehre und Minas Tirith Frieden habe. Krieg und Waffen liebte er nicht, sondern nur das, was verteidigt wurde: die Stadt der Menschen von Númenor. Er sagte Frodo, dass er sich nicht zu fürchten brauche und bot ihm seine Hilfe an. Aber der Halbling wirkte bedrückt und tief in Gedanken und antwortete ihm nicht. Der Heermeister fragte nicht weiter nach, denn er wollte Frodo fürs Erste nicht noch mehr bedrängen. Auch wenn er wusste, dass die Halblinge etwas verheimlichten, so war er sich doch völlig sicher, dass sie Verbündete und Freunde waren. Schweigend gingen sie weiter.

Als sie in die Nähe von Henneth Annûn kamen, sagte Faramir den Halblingen, dass er ihnen die Augen verbinden müsse, da kein Fremder den Weg zur geheimen Zuflucht sehen dürfe. Zu seiner Erleichterung nahmen sie diese Unhöflichkeit ohne Widerworte hin. Frodo erwähnte, dass auch die Elben in Lothlórien so verfuhren. Auf Faramirs leisen Ruf hin kamen Mablung und Damrod herbei und verbanden Frodo und Samweis die Augen. Die Hände fesselten sie nicht, denn die Halblinge waren Gäste, keine Gefangenen.

Die Waldläufer brachten sie in die verborgene Höhle. Als sie im Inneren von Henneth Annûn waren, ließ Faramir ihnen die Augenbinden abnehmen und zu einem Bett geleiten, wo sie sich ausruhen konnten. Es war die Stunde des Sonnenuntergangs und nach und nach kehrten alle Waldläufer zurück, abgesehen von einigen Spähern, die nach Norden entsandt worden waren. Madril berichtete, dass alle Haradrim getötet worden waren, mit Ausnahme des großen Mûmak: was aus ihm geworden war, konnte keiner sagen.

Als letzte kamen noch einige Männer unter Anborns Führung, die die Straße beobachtet hatten. Sie meldeten, dass keinerlei Bewegungen des Feindes zu sehen waren. Doch Anborn berichtete, dass er ein seltsames Wesen gesehen hatte, das kein Ork war und schnell wie ein Eichhörnchen auf Bäume klettern konnte. Er habe gehört, dass es im Düsterwald solche schwarzen Eichhörnchen gebe. Faramir erinnerte sich an das hässliche Geschöpf, das sie am Morgen gesehen hatten. Frodo hatte es als "Zufallsgefährten" bezeichnet. Er warf rasch einen Blick auf die Halblinge und sah, dass Frodo schlief, Samweis aber wach dalag.

Etwas später befahl Faramir, die Gäste zum Abendessen zu wecken. Die Halblinge wurden zu zwei Sitzen neben dem Heermeister geführt. Sie aßen und tranken mit sichtlicher Freude und lehnten nichts ab, was ihnen angeboten wurde. Wie es schien, hatten sie auf ihrer harten Wanderung lange nicht gut gespeist.

Gondor hilft Westeros

"Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände."


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Nordavind

Gefährte

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Buchfaramir]

Endlich Ich hatte schon Entzugserscheinungen
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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Nordavind]

20. Eine Unterhaltung in Henneth Annûn - Teil 2

Nach dem Essen führte Faramir sie in einen abgelegenen Winkel im hinteren Teil der Höhle, wo sie sich hinsetzten, um sich zu unterhalten. Faramir war begierig, mehr von der Reise der Halblinge zu erfahren und bat sie, von Boromir, von Mithrandir und von dem Volk von Lothlórien zu erzählen. Frodo kam der Bitte des Heermeisters bereitwillig nach und erzählte viel von der Reise und von Boromirs tapferer Rolle. Doch die Aufgabe der Gemeinschaft erwähnte er mit keinem Wort. Schließlich bat er Faramir, doch auch vom Schicksal seines Reiches zu berichten.

Der Heermeister war ein Liebhaber alter Überlieferungen und so erzählte er ebenso bereitwillig viel von der Geschichte Gondors, von den Rohirrim und schließlich auch von seinem Bruder. Doch über Boromir zu sprechen, machte ihn traurig und so seufzte er und schwieg eine Weile.

Da sprach auf einmal Samweis, der bisher nur wenig gesagt hatte, und wandte ein, dass Faramir nicht viel über die Elben sagte. Faramir erwiderte, dass er nicht gelehrt in Elbenkunde sei und erzählte, dass Elben und Menschen sich einander entfremdet hatten. Im Laufe des Gesprächs kamen sie auf Galadriel, die Herrin von Lórien zu sprechen. Samweis pries die Schönheit der Elbenherrin in höchsten Tönen. Faramir jedoch entgegnete, dass sie wohl gefährlich schön sei.

"Ich weiß nichts über gefährlich", sagte Samweis. "Mir kommt es so vor, dass die Leute ihre Gefahr mit sich nach Lórien bringen und sie da finden, weil sie sie mitgebracht haben. Aber vielleicht könntet Ihr sie gefährlich nennen, weil sie in sich so stark ist. Ihr, Ihr könntet an ihr zerschellen wie ein Schiff an einem Felsen; oder Euch ertränken wie ein Hobbit in einem Fluss. Aber weder Fels noch Fluss wären daran schuld. Nun, Boro..." Er hielt inne und errötete.

"Ja? Nun? Boromir wolltest du sagen?" fragte Faramir gespannt. "Was wolltest du sagen? Er brachte seine Gefahr mit?"

"Ja, Herr, verzeiht, auch wenn er ein großartiger Mann war, Euer Bruder, wenn ich das sagen darf. Ihr seid die ganze Zeit auf der richtigen Fährte gewesen. Nun, ich habe Boromir beobachtet und ihm zugehört, den ganzen Weg von Bruchtal – ich passte auf meinen Herren auf, wie Ihr verstehen werdet, und meinte es nicht böse mit Boromir -, und es ist meine Ansicht, dass er erst in Lórien klar erkannte, was ich schon früher erraten hatte: was er wollte. Von dem Augenblick an, da er ihn zuerst sah, wollte er den Ring des Feindes!"

"Sam!" rief Frodo entsetzt. Schlagartig begriff Faramir, was Isildurs Fluch war: Der Eine Ring! Und Frodo hatte ihn bei sich! Samweis, der zuerst erblasste, dann purpurrot anlief, murmelte etwas von "ins Fettnäpfchen treten" und wandte sich an Faramir:

"Nun hört mal, Herr! Lasst es meinen Herrn nicht entgelten, dass sein Diener nichts als ein Narr ist. Ihr habt die ganze Zeit sehr schön gesprochen, da bin ich nicht auf der Hut gewesen, als Ihr von Elben und all dem erzählt habt. Aber Großmütig ist, wer großmütig handelt heißt es bei uns. Jetzt habt Ihr Gelegenheit, zu zeigen, was Ihr wert seid."

"So scheint es", erwiderte Faramir zögernd und sehr leise. "Das ist also die Lösung all der Rätsel! Der Eine Ring, von dem angenommen wurde, er sei aus der Welt verschwunden. Und Boromir versuchte, ihn sich mit Gewalt zu nehmen? Und ihr entkamt? Und ranntet den ganzen Weg – zu mir! Und hier in der Wildnis habe ich euch: zwei Halblinge, und ein Heer von Menschen unter meinem Befehl, und den Ring der Ringe. Ein schöner Glücksfall! Eine Gelegenheit für Faramir, Heermeister von Gondor, zu zeigen, was er wert ist! Ha!" Er stand auf.

Gondor hilft Westeros

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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Buchfaramir]

20. Eine Unterhaltung in Henneth Annûn - Teil 3

Frodo und Samweis sprangen erschrocken auf und tasteten nach ihren Schwertern. Die Waldläufer hörten auf einmal auf zu reden und blickten verwundert zu ihrem Heermeister und seinen Gästen. Faramir, der sich wieder hinsetzte, war vom Erschrecken der Halblinge etwas belustigt und lachte leise. Fürchteten Frodo und sein Diener tatsächlich, dass er ihnen den Ring mit Gewalt abnehmen würde? Ja, das fürchteten sie, denn Boromir hatte es versucht. Faramir wurde wieder ernst und sehr traurig.

Er klagte darüber, dass die Anfechtung für Boromir zu schwer gewesen sei und bekräftigte, dass er sich an seine Worte gebunden fühle, dass er das Ding nicht nehmen würde, wenn er es auf der Straße fände und dass er klug genug sei, um zu wissen, dass es Gefahren gäbe, vor denen ein Mensch fliehen muss. Dann bat er Samweis, das Ding nicht wieder laut bei Namen zu nennen.

Die Halblinge beruhigten sich und setzten sich wieder hin. Auch die Waldläufer wandten sich wieder ihren Getränken und Gesprächen zu, denn sie nahmen an, ihr Heermeister habe mit den kleinen Gästen nur einen Spaß getrieben. Da es mittlerweile spät am Abend war, unterhielt Faramir sich nur noch kurz mit den beiden Halblingen, auch wenn er nun gerne mehr über sie erfahren hätte, denn er war sehr erstaunt über Frodo, der den Ring des Feindes verborgen hielt und nicht benutzte. Der Heermeister versicherte Frodo und Samweis nochmals, dass sie sich nicht zu fürchten brauchen und er das Ding weder sehen noch berühren noch mehr von ihm wissen wolle. Doch er bat Frodo, ihm zu sagen, wohin sie gehen wollten. Frodo antwortete matt, dass er nach Mordor gehen wolle um den Feurigen Berg zu suchen und das Ding in den Krater der Schicksalsklüfte werfen müsse.

Faramir blickte verwundert auf den Halbling und fing ihn auf, als er auf einmal vor Müdigkeit schwankte. Er brachte Frodo zu Bett, legte ihn hin und deckte ihn zu. Frodo war sofort eingeschlafen.

Bevor Samweis sich in ein zweites Bett legte, wünschte er dem Heermeister noch eine gute Nacht und sagte:

"Ihr habt die Gelegenheit ergriffen, Herr."

"Habe ich das getan?" fragte Faramir.

"Ja, Herr, und Euren Wert bewiesen: den höchsten."

Faramir lächelte und erwiderte, dass es nichts zu loben gab, da er nicht in Versuchung war und wünschte Samweis ebenfalls eine gute Nacht. Dann ging er zurück in den abgelegenen Winkel, in dem er sich zuvor mit den Halblingen unterhalten hatte und setzte sich hin. Er hatte viel erfahren, das er verkraften und über das er nachdenken musste.

Gondor hilft Westeros

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Unarania

Gefährte

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Buchfaramir]



Du hast - wie immer - sehr gut geschrieben.




(\__/)
(°v° )
(,,_,,)\ Ein Uhu kommt selten allein
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Buchfaramir

Fürst von Ithilien

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Unarania]

Vielen Dank! Die Dialoge in Kapitel 20 sind allerdings komplett aus dem Buch abgeschrieben.

Gondor hilft Westeros

"Ich würde dieses Ding nicht nehmen, und wenn ich es auf der Straße fände."


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Unarania

Gefährte

Re: Kampf um Mittelerde (Fanfiction) [Re: Buchfaramir]

Du willst ja nicht die Worte im Munde verdrehen, das verstehe ich...




(\__/)
(°v° )
(,,_,,)\ Ein Uhu kommt selten allein
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