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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II

DerDunkelgraue

Gefährte

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II

Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth



Kapitel I
Kapitel II

RPG Grundregeln:
- Vorlage sind die Filme und das Hobbit-RPG. Es ist in Ordnung innerhalb gewisser Grenzen und bei Bedarf vom Canon abzuweichen. Es ist aber beispielsweise nicht erlaubt Thorin oder sonst wen von den Toten auferstehen zu lassen

- Unsere Charaktere stehen immer an erster Stelle vor den Tolkien-Charakteren

- Es ist nicht erlaubt einen anderen Charakter ohne Zustimmung des Schreibers zu töten oder so schwer zu verletzen, dass es den Charakter für lange Zeit ausser Gefecht setzt. Das muss dem Schreiber überlassen werden. Beispiel: Wenn Ardagast einen Charakter ausknockt, kannst du als Schreiber entscheiden, ob du deinem Charakter dann eine Beule verpasst, oder ein Schädeltrauma oder was noch Schlimmeres. Ich hingegen darf das aber nicht

Charaktere:
Ardagast der Dunkelgraue - Zauberer - DerDunkelgraue/Kevin
Bragi - Zwerg - Aidean/Franka
Naín - Zwerg - Hisimir/Lukas
Alaric - Zwerg - Melian/Anja
Sváfnir - Zwerg - RoisinDubh/Katja
Padogas Tuk - Hobbit - PadogasTook/Martina
Mirabella Brandybock - Hobbit - Aerlinn2/Mia
Emiras - Mensch - Aryamiril/Zia
Ilumiel - Elbin - Ilumiel/Monika
Balin
Oin
Ori

Verfolger - DerDunkelgraue/Kevin

Plot:
Das RPG ist eine Fortsetzung des Hobbit-RPGs. König Dain organisierte auf Vorschlag Balins eine Versammlung der Zwergenfürsten im Erebor. Dabei wurde gegen Dains Einwände bestimmt, dass eine kleine Gruppe Zwerge nach Moria reisen soll, um das lang verlorene Zwergenkönigreich zurückzuerobern und neu zu besiedeln. Dies war ein lang ersehnter Wunsch Balins, der es als seine letzte große Mission ansah.

Links:
RPG-Diskussionen
Hobbit-RPG 2
Herr der Ringe-RPG
Herr der Ringe-RPG Appendix
Hobbit-RPG 1
Galaxy-RPG
Western-RPG
Western-RPG Diskussionen



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Der Morgen war angebrochen und die ersten Gefährten machten sich bereits für die Abreise bereit, während andere eher trödelten noch nicht ganz so weit waren. Einige Zeit später rief Balin schließlich zum Aufbruch auf. Der Zauberer war die Nacht über nicht mehr zurückgekommen und nun war die erste Aufgabe, ihn zu suchen. Pado war gerade dabei sich um dessen Pferd zu kümmern, da sahen sie auf einmal ein bekanntes Gesicht aus dem dichten Wald hervortreten. Es war Ardagast, und allem Anschein nach nicht nur unversehrt, sondern auch bei guter Laune. Er winkte der Gruppe entgegen und näherte sich dieser mit schnellen schritten. Eilig ging er zu seiner grauen Stute. ''Danke, dass du dich um sie kümmern wolltest, aber das wird nicht nötig sein'', meinte er zu seinem Hobbit und stieg dann auf das Reittier auf. Er sah in die verdutzten Gesichter seiner Gefährten. ''Wie ich sehe, sind alle wohl auf und mehr oder weniger unverletzt. Wollen wir dann? Moria läuft zwar nicht davon, aber beeilen sollten wir uns dann schon, würde ich sagen!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado sah hinüber zu Balin und zuckte grinsend mit den Schultern. „Wie der Wind halt!“
Dann schwang er sich auf sein Pony und trieb es neben Ardagasts Pferd. „Und hattest du neue Erkenntnisse über Nacht?“ Er zuckte entschuldigend mit den Schultern: „Bei uns war dann nicht mehr viel los, nur
- überlegen, wo der Zauberer so lange bleibt,
- ein paar Verletzte verbinden,
- diskutieren, ob wir den Zauberer suchen gehen müssen,
- meditieren über die Gefahren des Düsterwaldes,
- abschätzen, was davon einem Zauberer gefährlich werden könnte,
- weiter abschätzen, was davon uns gefährlich werden würde,
- zwischendurch lauschen, ob wir unsere drei unbekannten Nachbarn hören,
- und schließlich, die Entscheidung, den Zauberer seinen Geschäften nachgehen zu lassen
- und schließlich schlafen gehen!“
Mit einem unschuldigen Augenaufschlag sah er den alten Freund an.

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Bragi hatte schon beinahe damit gerechnet (oder eher gehofft?), dass der Zauberer tatsächlich mir nichts dir nichts wieder auftauchen würde, so wie Pado gesagt hatte. Trotzdem klappte ihm die Kinnlade herunter, als Ardagast am nächsten Morgen in das Lager spazierte, als wäre gar nichts gewesen.
"Na da hast du uns aber was zu erklären! Ihr Zauberer steckt voller Überraschungen", sagte er mit einem Grinsen.
"Gut, dich wieder zu haben, alter Knabe. So ein Zauberer ist ja schon ziemlich nützlich, wenn man in einen Kampf gerät und wir hätten nicht ohne dich weiterziehen wollen."
Bragis Fuß fühlte sich noch immer etwas taub an, doch es war in der Nacht wundersamerweise nicht schlimmer geworden und irgendwann war Bragi trotz der beständigen Sorge doch von der Müdigkeit übermannnt worden und eingeschlafen.
Nun wagte er es endlich doch, seinen Stiefel auszuziehen und einen Blick auf seinen Fuß zu riskieren. Seinen völlig gesunden Fuß, wie sich herausstellte. Verdutzt drehte Bragi seinen Stiefel um und musste plötzlich laut lachen.
Die anderen starrten ihn verdutzt an.
"Der Trick mit den um die Schuhe gebundenen Lumpen war doch hilfreicher, als gedacht", sagte er und zeigte seinen Gefährten den abgebrochenen Giftstachel, der durch die Tücher und die dicke Schuhsohle abgebremst den Stiefel nur um einen Millimeter durchbohrt hatte.
"Durch meine Socken kam er dann nicht mehr durch, aber durch das Loch kam Wasser rein, darum fühlte es sich so kalt am Fuß an", erklärte Bragi und begann vorsichtig, den Spinnenstachel aus seinem Stiefel zu ziehen.
"Kann den jemand noch gebrauchen?"

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Noch bevor Ardagast Pado antworten konnte, zog Bragi auf einmal alle Blicke auf sich. Er hatte die Attacke mit dem Giftstachel doch tatsächlich ohne Schaden überstanden. ''Offenbar stecken nicht nur Zauberer voller Überraschungen! Warum behältst du ihn nicht als Andenken? Vielleicht bringt er Glück!'', meinte der Zauberer mit einem anerkennenden Gesichtsausdruck und einem Grinsen. ''Und keine Sorge, ich erzähle euch bei Gelegenheit alles, was in der Nacht nach eurer Flucht noch passiert ist!'', erklärte er mit einer beschwichtigenden Handbewegung in Richtung des Hobbits und des Zwerges. Dann wand er sich wieder Pado zu. ''Da habt ihr ja noch einiges gemacht, in der Nacht. Es ist zwar schön zu wissen, dass ich euch soviel bedeute, dass ich so aktiv in euren Planungen eine Rolle gespielt habe, aber gerade du solltest am besten wissen, dass ein Zauberer genau dann auftaucht, wenn er es beabsichtigt'', sagte er zu ihm mit einem Augenzwinkern. Dann wand er sich an alle. ''Sollte ich irgendwann wieder fehlen, so bitte ich euch, nicht nach mir zu suchen. Begebt euch meinetwegen bitte nicht in Gefahr. Glaubt mir, ich kann auf mich aufpassen. Sollte die Not je so groß sein, dass ich wirklich Hilfe benötige, so glaube ich nicht, dass mir irgendjemand hier helfen kann!'' Er blickte zu Pado mit einem schiefen Grinsen und einem erneuten Zwinkern. ''Obwohl das vermutlich doch nicht so ganz der Wahrheit entspricht, wenn ich mich so an unsere Abenteuer erinnere!'' Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. ''Aber genug davon. Pado, ich muss dringend mit dir sprechen! Es geht um etwas Wichtiges, wobei ich möglicherweise deine Hilfe benötige. Oder besser gesagt, deine Anwesenheit. Oder besser gesagt, benötige ich dich eigentlich gar nicht, aber es wäre trotzdem nett von dir, wenn du mir helfen würdest. Oder besser gesagt, ich glaube, du würdest gerne mitkommen!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado nickte bei Ardas Ausführungen: „Ja, darum hatte ich auch dafür gestimmt, dass wir schlafen gehen und dich Zauberer sein lassen.“ Er musterte den Zauberer kurz: „Und bei was, kann ich behilflich sein mit meiner Anwesenheit und das auch noch gerne?“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

''Ich muss einen alten Freund besuchen'', erklärte der Zauberer zuerst absichtlich ungenau. ''Er lebt am anderen Rand des Waldes, etwas nördlich der alten Waldstraße. Also mehr oder weniger auf dem Weg, wenngleich es ein kleiner Umweg ist. Ich denke, du weißt, von wem ich spreche!'', setzte er mit einem freundlichen Lächeln hinzu.



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Über Pados Gesicht ging ein Strahlen. „Oh, Ardagast, nur zu gerne! Wie lange habe ich ihn nicht mehr gesehen!“ Doch plötzlich wurde er ernst: „Oh, verwitterte Eichhörnchenkacke! Ich muss ihm von Vaters Tod erzählen! Das wird ihn treffen. Die beiden hatten ein ganz besonderes Verhältnis.“ Er zog eine Grimasse. Aber dann hellte sich seine Miene wieder auf. „Aber da müssen wir Mirabella unbedingt mitnehmen!“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast lächelte zufrieden. Er wusste, dass Pado sofort ohne zu zögern mitkommen würde, wenn sie Radagast besuchten. Er selbst hatte seinen alten Freund ebenfalls schon eine relativ lange Zeit nicht mehr gesehen und freute sich auf das Wiedersehen, wenngleich er es sich unter anderen Umständen gewünscht hätte. Dazu kam der Umstand mit Isengar, den selbst er noch immer nicht ganz verarbeitet hatte. Der alte Hobbit fehlte ihm sehr. Aber all dies ließ sich nun nicht mehr ändern. ''Natürlich kann Citronella mitkommen, wenn sie möchte. Radagast freut sich bestimmt über ein neues Gesicht! Er kriegt ja so selten ''menschlichen'' Besuch, wenn du verstehst, was ich meine!''



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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Mirabella hatte sich zurückgehalten, als die Gruppe beschlossen hatte, nicht nach Ardagast zu suchen. Es hatte ihr ganz und gar nicht gefallen, sodass ihr Schlaf entsprechend schlecht gewesen war. Umso mehr war sie erfreut, als der Zauberer am nächsten Morgen wieder auftauchte, doch auch ein wenig gekränkt, als er meinte, man müsste ihn nicht suchen. Mirabella hatte es mit ihren Sorgen doch nur gut gemeint.
So ritt sie müde hinter Pado her, verloren in ihren eigenen Gedanken, bis sie auf einmal ihren Namen hörte. Leicht richtete sie sich auf, nur um zu vernehmen, wie Ardagast ihren Namen falsch wiederholte.
"Radagast?"
Neugierig gab sie ihrem Pony das Signal, ein bisschen schneller zu laufen, damit sie neben Padogas reitn konnte.
"Bei den vielen Geschichten, die mir bisher erzählt wurden und das, was er für Isengar getan hat. Ich würde sehr gern mitkommen!"
Strahlend, die Müdigkeit vergessen, freute sie sich, auf ein nächstes kleines Abenteuer.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

''Dann ist es beschlossen!'', sagte der Zauberer hoch erfreut und blickte zufrieden nach vorne. Der Tag hatte gut begonnen und hoffentlich würde er diesen am Abend auch loben können. Nach der gestrigen Nacht war er wahrlich der Meinung, dass sie nicht noch mehr Ärger brauchten. Gerade da war ein Ausflug in den Düsterwald eigentlich eher contraproduktiv. Nach einer Weile erreichten sie das Tor zur alten Waldstraße und ritten durch, hinein in den finsteren Wald.



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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir trieb sein Pony an und schloss zu Bragi auf.
"Was macht dein Fuß?"
Gleichzeitig musterte er den Zauberer von hinten. Er war gar nicht mehr dazu gekommen, um welchen mysteriösen Freund er einen kleinen Umweg nehmen wollte. Es musste ja sehr wichtig sein, wenn sie dafür freiwillig länger als nötig in diesem Wald blieben. Von Ardagast würde er aber wahrscheinlich nur eine vollkommen nichtssagende Antwort bekommen, so dass Sváfnir beschloss, bei der nächsten Gelegenheit Pado abzufangen.
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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Bragi sah nach unten und wackelte in seinem Stiefel prüfend mit den Zehen.
"Kann nicht klagen. Zwar noch etwas kalt von der Nässe über Nacht, aber zumindest ist alles noch dran!", sagte er mit einem schiefen Grinsen.
"Für mein erstes Abenteuer lief es doch alles in allem gar nicht mal so schlecht, würde ich sagen."
Er warf einen Blick in die Runde.
"Wir haben einen langen Ritt vor uns, also erzählt doch mal: Wie liefen eure ersten Abenteuer so?"

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Geändert durch Aidean (05.04.2020 18:29)

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Emiras war nicht gut auf den Zauberer zu sprechen und dennoch hätte er alles getan, um ihn zu retten. Verärgert und tief in Gedanken versunken saß der Junge zusammen mit Ilumiel auf dem Rücken seines Rappen.
Er hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und die Hände zu Fäuste geballt.
Niemand konnte sich dem Waldläufer so in den Weg stellen, wie er es selbst immer wieder tat. Auf einer Seite war er dieser eiskalte Einzelgänger, der seinem gegenüber stets misstrauisch blieb und niemandem vertraute außer sich selbst und auf der anderen war er das genaue Gegenteil. Wer war Emiras also wirklich?
Er wusste es nicht... und seine Gefährten auch nicht.
Noch nicht.

Da plötzlich riss ihn der stechende Schmerz seiner Kopfwunde aus seinen Gedanken. Doch das Thema, mit welchem Bragi versuchte ein Gespräch zu beginnen, brachte ihn sogleich auf neue. Und so schwieg Emiras... mal wieder.

•°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°•
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Geändert durch Aryamiril (06.04.2020 10:30)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Nachdem die meisten entweder aus mangelnder Erfahrung oder mangelnder Laune schwiegen, begann der Zauberer zu erzählen. ''Nun, ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Ich war ein junger Zauberer. Ich kann nicht älter als 9 oder 10 gewesen sein. Nein, ich war 11. Nein, ich kann nicht 11 gewesen sein, ich hatte auch damals schon einen langen Bart! Nun, wie dem auch sei, damals, als junger Zauberer, grün hinter den Ohren und ohne Sorgen, machte ich mich auf in mein erstes Abenteuer. Ich hatte natürlich keine Ahnung, was mich erwartet und woher auch. Und so bin ich eines Tages einfach gegen den Willen meines Vaters, Herrn Ardagast, losgezogen und machte mich auf in mein erstes Abenteuer. Da ich unerfahren war, wusste ich natürlich nicht, was mich erwarten würde und so ging ich eines Morgens einfach los, ohne irgendjemandem etwas davon zu erzählen. Tja, und dann war ich auch schon mittendrin in meinem ersten Abenteuer! Hach, war das aufregend damals, als ich noch unreif war!''



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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Freudig reitend und lächelnd aufgrund des beschlossenen Besuchs, hörte Mirabella Bragi nur mit halben Ohr zu. Schon fast wollte sie selbst antworten, da hatte Ardagast das Wort ergriffen, doch bei seinem doch eher gar nicht erzähltem Abenteuer, hielt Mirabella ihr Pony zurück und drehte sich zu dem Zwerg um.
"Also mein erstes Abenteuer ist auch noch nicht allzu lange her."
Kurz fügte sie leise und zwinkernd an: "Und auch ein bisschen spannener als die des Zauberers."
Unschuldig schaute sie kurz zum Zauberer, dass er diese Worte nicht gehört hatte.
"Ein sehr kurzes Abenteuer, wenn ich richtig darüber nachdenke."
Kurz schaute die Hobbitdame nach oben in die Luft, so als würde sie in Erinnerungen schwelgen.
"Der gute Pado war auch dabei, wir waren im Wald jagen. Ich sollte meine Bogenfähigkeiten verbessern und so sah ich den einen Tag einen Hasen, riesig sag ich dir."
Unterstützend nahm sie ihre Hände und deutete, soweit ihre Armspanne es zuließ, ein riesiges Tier an. Dabei hatte sie allerdings damit zu kämpfen, im Sattel zu bleiben und kippte gefährlich, ehe sie sich kiechern wieder fing.
"So spannte ich meinen Bogen und der Pfeil ging geradewegs ins Unterholz zum Hasen. Nur, nunja, was soll ich sagen, es war kein Hase..."
Ein wenig entschuldigend, jedoch mit einem leicht schiefen Grinsen, schielte sie bereits zum Zauberer und nahm die Pointe schon fast vorweg.
"... es war der gute Ardagast, den ich erwischt hatte. Ich hatte ziemlich Angst, dass er mich in ein Ungeheuer verwandelte, doch dank Pado lief nochmal alles gut und auch unser guter Zauberer konnte schließlich darüber lachen."
Mit einem breiten Grinsen erinnerte sich Mirabella ans Auenland und an diesen erlebnisreichen Tag zurück.




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Geändert durch Aerlinn2 (06.04.2020 19:10)

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

"In ein Ungeheuer verwandeln?", fragte Bragi überrascht, "Sag bloß, sowas kannst du wirklich, Ardagast?"
Die Frage mochte zwar nicht ganz ernst gemeint sein, doch nach den Geschehnissen der letzten Nacht traute Bragi dem alten Zauberer solche Tricks durchaus zu.
"Ist einer deiner Gefährten denn schonmal in den Genuss gekommen, dieser Drohung Taten folgen zu sehen?"

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

''Ich würde ja sagen, dass du jene Gefährten selbst fragen solltest, aber dazu müsstest du natürlich mit Ungeheuern sprechen können!'', antwortete Ardagast mit einem Grinsen und Zwinkern.



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado lachte in sich hinein. Dann wandte er sich an Bragi: „Nun, Bragi, mit mir kannst du sprechen. Ardagast hat zig-mal gedroht mich in ein Ungeheuer zu verwandeln, weil er mich wiederholt für einen Orkspitzel hielt!“ Er zwinkerte Ardagast zu. „Nun, in ein Ungeheuer hat er mich nicht verwandelt, aber immerhin kurzfristig in einen Elben namens Isengarion.“ Er beugte sich zu dem Zwerg hinüber und flüsterte so leise, dass selbst der hinter ihnen reitende Svafnir es vermutlich hören konnte: „Es hat tatsächlich eine Gegenzauber von meinem alten Herrn gebraucht, um die Verzauberung wieder zu lösen!“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

''Noch nicht!'', sagte Ardagast mit zu Schlitzen zusammengezogenen Augenliedern und erhobenem Zeigefinger mahnend. ''Aber sollte ich jemals dahinter kommen, dass du doch ein Orkspitzel bist, dann wirst du mich kennen lernen, mein Junge!'', setzte er hinzu.



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Hisimir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Amüsiert verfolgte Naín die Unterhaltung vor ihm. Der Zauberer wirkte unfreiwillig komisch, was einerseits moralsteigernd war, andererseits er damit aber auch Gefahr lief, sich lächerlich zu machen, wodurch andere das Vertrauen in ihn verlieren konnte. Doch immer wieder bewieß er auch, dass er ein durchaus mächtiges Wesen war. Wie er den Waldbrand überstanden hatte, war dem weißhaarigen Zwerg ein Rätsel. Seine Laune sank merklich, sobald sie in den Düsterwald ritten. Er war schon oft in Wäldern gewesen, hatten in den riesigen, uralten Wäldern des fernen Osten gegen Orks und Menschen gekämpft, doch dieser Wald hier war ihm einfach nicht geheuer. Es war schummrig, auch wenn auf dem Weg direkt keine Bäume wuchsen, so standen die Bäume ringsum hoch und ihre Kronen streckten sich auch über den Weg aus, sodass kaum Licht hindurch kam. Zwar waren viele Blätter noch zart und hellgrün, hatte der Frühling doch erst begonnen, doch blockten sie das meiste Sonnenlicht heraus. Naín freute sich ganz und gar nicht auf die Nacht. "Sind die Wälder bei euch im Süden auch so düster, Herr Waldläufer?" fragte er.

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Emiras schielte zu Naín rüber, als dieser ihn auf seine Heimat ansprach.
Der junge Waldläufer hatte bisher kaum an seine Heimat zurück gedacht, war er doch froh gewesen sie nach Jahren endlich mal wieder verlassen zu haben. Doch die Kälte und die Dunkelheit des Düsterwaldes machte ihm zu schaffen und so begann er Naín von seiner Heinat zu erzählen.
"Nein, die Wälder im Süden sind alles andere als dunkel. Gerade im Frühling, wenn die Vögel singen und die ersten warmen Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Baumkronen bahnen... dann möchte man eigentlich nirgends anders hin."
Amon warf den Kopf hoch und schnaubte. Der Rappe war angespannt und Emiras hatte ihn schon lange nicht mehr so gesehen. Der Waldläufer strich ihm über den Hals und versuchte ihn zu beruhigen, ehe er sich wieder dem Zwerg zuwandte.
"Am besten wir bleiben wachsam. Wer weiß, wer oder was uns hier noch begegnen wird."

•°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°•
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

''Das stimmt. Ich war schon oft in den Wäldern Gondors und Ithilien zählt für mich zu den schönsten Ecken Mittelerdes. Wenn du dort noch keine Vollmondnacht mitgemacht hast, dann hast du wahrlich etwas verpasst!'', sagte Ardagast mit einem Glänzen in den Augen und setzte nachdenklich hinzu. ''Leider war ich schon eine ganze Weile nicht mehr dort. Wer weiß, vielleicht, wenn diese Reise vorüber ist. Wenn wir alle überleben und Moria erfolgreich zurückerobert ist. Vielleicht gehe ich dann mal wieder in den Süden. Ich habe das Gefühl, die letzten Jahrzehnte nur hier im Norden verbracht zu haben!''



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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir hörte neugierig zu. Von Gondor hatte er schon gehört, aber es klang unerreichbar weit weit und er hatte keine echte Vorstellung von diesem Ort.
"Wälder, Vogelzwitschern... das klingt nett. Aber gibt es dort auch Berge?" fragte er Emiras und Ardagast. Er konnte sich nicht entsinnen, jemals von Zwergenvölkern im Süden gehört zu haben, aber er musste zugeben, dass das nicht allzu viel zu bedeuten hatte. Länderkunde und Geschichte waren nie seine Vorlieben gewesen, er arbeitete lieber mit den Händen als mit dem Kopf.
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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Ilumiel war tief in Gedanken versunken, während sie durch den Wald ritten. Hin und wieder lauschte sie auf das Flüstern der Bäume und das Säuseln des Windes. Das Feuer war mittlerweile aus, wie sie erfuhr. Der Wald aber... er litt noch immer und würde es noch eine Weile. Ein schlechtes Gewissen erfasste ihren Geist, und doch wusste sie, dass ein Wald, besonders dieser Wald, alles überdauern konnte. Er benötigte nur ein wenig Zeit.
Plötzlich aber riss Amon seinen Kopf hoch und tippelte einige Schritte hierhin und dorthin. Ilumiel schreckte, wie auch Emiras auf.
"Was hat er?"
"Keine Ahnung."
Ilumiel spitzte die Ohren (immer wieder lustig, die Redensart in dem Zusammenhang) und lauschte in die Umgebung. Der Weg vor ihnen war nicht besonders breit und rechts und links wechselten hohe Bäume und dichtes Buschwerk einander ab. Sie konnten nicht sehr weit in den Wald hinein sehen.
Aber da.... war da ein Rascheln zu hören gewesen, das nicht hierher gehörte? Und dort... ein Knacken?
Alarmiert hob die Elbin eine Hand und rief, sodass die Gruppe es hören konnte: "Ich glaube, wir sind nicht mehr allein!"

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

''Oh nein, wir wurden entdeckt!'', hallte es auf einmal ziemlich laut aus dem Gebüsch. Trotz der Lautstärke, war es unüberhörbar, dass es die sanfte Stimme eines Elben war. ''Gute Arbeit Elrohir! Du bist auch wirklich der tollpatschigste Elb, der mir je untergekommen ist!'', hallte auf einmal eine andere, ebenso laute Stimme. Ebenfalls handelte es sich eindeutig um einen Elben. ''Nimm das sofort zurück, Galathil!'', rief Elrohir gereizt, während es immer mehr und lauter im Gebüsch raschelte. Ardagast warf Ilumiel einen fragenden Blick mit hochgezogener Augenbraue zu. ''Oder was?'', fragte Galathil provozierend. Danach brach allem Anschein nach eine Rangelei aus, die jeder zwar hören, aber niemand so richtig sehen konnte, mit Ausnahme der wackelnden Büsche. ''Ja, wir haben euch entdeckt. Kommt raus, und es geschieht euch nichts, versprochen!'', rief Ardagast ihnen zu, doch der Zauberer wurde ignoriert. ''Du Sohn einer Zwergin!'', wütete Elrohir. ''JETZT nimmst du das zurück, du Orkbrut!'', schnauzte Galathil zurück. Ardagast sah erneut zu Ilumiel rüber und gab ihr mit seinem Blick zu verstehen, dass sie wohl etwas unternehmen sollte.



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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel hatte tatsächlich ein kleines Schmunzeln auf den Lippen. Elrohir und Galathil - das waren zwei der wohl kindischsten und streitsüchtigsten Elben, die sie je kennengelernt hatte. Sollte der König wirklich diese beiden ausgesandt haben, um ihre Unternehmung zu überwachen, dann war dieser Plan von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen.
Seufzend legte sie zwei Finger an die Lippen und stieß einen schrillen Pfiff aus, den auch die beiden Zeterköpfe hören mussten.
"Pssst! Was war das?" fragte Elrohir und bekam dafür eine Kopfnuss von Galathil.
"Kommt raus, ihr beiden." rief Ilumiel in der kurzen Pause, in der einmal keiner etwas sagte. "Wir haben euch erwischt."
Ganz kurz war noch Getuschel zu hören, dann aber wurden schließlich zwei der Büsche am Wegesrand auseinander gedrückt und zwei ziemlich struppig aussehende Elben traten hervor. Ihre langen Haare hatten sich in Geäst und Blattwerk verfangen und ihre Kleidung war ungeordnet. Ilumiel, deren Äußeres tadellos war, lachte los. "Nun, wie es aussieht, haben wir nicht die ehrenvolle Wache König Thranduils auf unseren Versen, sondern zwei verirrte Waldschrate, was?"

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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Auch Bragi konnte nicht anders, als laut zu lachen.
"Und ich dachte immer, das Elbenvolk wäre für seine Gazilität und Heimlichkeit berühmt. Es scheint, dass die alten Geschichten doch in so einigen Details übertrieben haben..."
Amüsiert sah er sich die beiden peinlich berührten Elben an.
"Also, was treibt ihr beiden hier? Warum verfolgt ihr uns?"

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

''Wen nennst du hier Waldschrat?'', meckerte Galathil erbost, bevor er erkannte, um wen es sich handelte. ''Ilumiel? Was bei Eru treibst du denn hier? Und warum hast du was mit Zwergen am Hut?'' Vor lauter Verwunderung überhörte er beinahe die Frage von einem der Kurzbeine. ''Euch verfolgen? Wir haben nichts dergleichen getan! Wir haben nur mitbekommen, dass sich uns eine fremde Truppe nähert und uns dann hier im Gebüsch versteckt!''



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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

"Ja sicher!"
Ilumiel hatte sich ja bereits zuvor gedacht, dass Thranduil diese Zwergen-Expedition nicht unbeobachtet durch den Wald würde laufen lassen, von daher glaubte sie dem Kollegen kein Wort.
"Wir haben jedes Recht, diese Straße zu nutzen und diesen Wald zu durchqueren!"
Wie zufällig holte sie nun den zerbrochenen Pfeil aus Alaric's Arm aus ihrem Köcher. Sie hatte ihn extra aufgehoben, ehe sie das Camp verlassen hatten, um weiterzuziehen.
"Sag mir, Galathil," rief sie. "Erkennst du diesen Pfeil, mein Freund?"

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

''Ein Pfeil aus dem Waldlandreich'', antwortete Galathil und schüttelte gleichzeitig den Kopf. ''Und du willst damit wohl sagen, dass es meiner ist? Tja, da muss ich dich enttäuschen, Ilumminati! Der kann von irgendeinem Elb sein, meiner ist es jedenfalls nicht!'' Elrohir lachte und drückte seinen Ellbogen in Galathils Seite. ''Illuminati, clever!'' Ardagast grinste zu Ilumiel. ''Ich mag den Jungen irgendwie!'' Die beiden Elben traten aus dem Gebüsch und näherten sich der Gruppe ein wenig und Galathil sprach weiter. ''Keine Ahnung, was euer zusammengewürfelter Haufen hier zu schaffen hat und noch viel weniger, was du mit Zwergen zu schaffen hast, aber mit uns hat es nichts zu tun! Elrohir, ich und Dingolfing waren nur im Wald unterwegs, als uns plötzlich ein Feuer überrascht hat. Und dabei haben wir in der Aufregung unseren Freund verloren, den wir seit gestern suchen. Ihr habt nicht zufällig einen Elben mit braunen, langen Haaren gesehen, in etwa so groß wie ich? 6 Fuß etwa?'' Elrohir nickte bei den Worten seines Kumpanen. ''Also in etwa jeder Elb des Waldlandreichs, mit Ausnahme des Königs und seines Sohnes, ja?'', fragte der Zauberer.



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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir nahm die Hand von seinem Schwertgriff, die instinktiv dorthin gewandert war, als er die fremden Stimmen gehört hatte. Ein Blick in die Runde zeigte ihm, dass er nicht der einzige Zwerg war, der etwas angespannt gewesen war. Offensichtlich waren diese Elben ihnen aber wohlgesonnen.
Er schmunzelte über Ardagasts Äußerung. Die Spitzohren sahen aber auch wirklich alle gleich aus! Sie waren nicht einmal fantasievoll genug, ihre langen Haare irgendwie unterschiedlich zu richten. Ein Wunder, dass sie kämpfen konnten ohne dass sie sich andauernd selber die Haare ausrissen, weil diese an einem ihrer eigenen Pfeile hängengeblieben waren.
Vermutlich erklärte dies, warum sie keine Bärte trugen. Die Elben hätten sich wohl glatt selbst ausgelöscht durch Bart-in-Pfeilspitze-Unfälle.
"Vielleicht hätte euer verlorener Freund eine Karte mitnehmen sollen, wenn er sich so schnell verirrt", sagte er an die beiden Elben gewandt.
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Galathil und Elrohir blickten den vorlauten Zwerg erzürnt an. ''Er hat sich nicht verirrt...'', knurrte er, zumindest was man knurren für einen Elben bezeichnen konnte. Für die meisten anderen Völker war es wohl nur ein leichtes Erheben der Stimme. ''Er ist...verschwunden. Als wir heute Nacht vom Feuer im Wald überrascht wurden, war er plötzlich weg. Als hätte er sich in Luft aufgelöst. Spuren haben wir auch keine gefunden. Sehr seltsam'', fügte er in einem sanfteren, und einem leicht besorgten Ton hinzu.



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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Zweifelnd betrachtete Naín die beiden Spitzohren vor ihm. Das waren keine Elben. Das waren Witzfiguren! Er verschränkte die Arme vor der mächtigen Brust. "Ich dachte ihr wisst über alles, was in diesem Wald geschieht Bescheid."

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Emiras musterte die beiden Elben zunächst mit einem skeptischen Blick, musste dann aber schmunzeln und senkte schnell den Kopf, damit es niemand bemerkte. Er selbst konnte sich ziemlich gut in die Haut der beiden Elben hineinversetzen. Er und sein Vetter Yerik brachten sich, frech und furchtlos wie sie waren, oft in Schwierigkeiten. Oft standen sie, wie die beiden Elben, vor seinem oder Yeriks Vater und versuchten sich eine passende Notlüge einfallen zu lassen... damals... vor seinem "Abenteuer", das alles veränderte.
Emiras verfolgte das Gespräch und überlegte, ob er den beiden Elben bei der Suche des Elbs helfen sollte, da er ein sehr guter Spurenleser war. Doch er hielt sich zunächst zurück. Zum einen, weil es nicht Teil seiner Aufgabe war und ihm die Elben egal sein sollten, da sie nicht zu seinen Gefährten gehörten und zum anderen, weil sich die meisten Elben für etwas besseres hielten.
Wieso bräuchten sie also die Hilfe eines Waldläufers?!
Amon schüttelte, dem Waldläufer fast schon zustimmend, den Kopf und Emiras klopfte ihm den Hals, während er die beiden Elben, die etwas unbeholfen da standen, beobachtete

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Auch Pado fühlte sich an sein jüngeres Selbst erinnert. „Svafnir, stell dir vor. So ungefähr müssen Gespräche zwischen deinem Schwager und mir abgelaufen sein, als wir auf dem Weg zum Erebor waren!“ Mit einem Zwinkern wartete er ab, was die beiden Waldelben wohl weiter tun würden.

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast schüttelte den Kopf. Vermutlich dachte er das gleiche, was alle anderen sich dachten. Eigentlich gebührte es der Anstand den beide zumindest anzubieten, ihnen beim Suchen zu helfen, aber sie hatten eine Mission und die war in diesem Fall einfach wichtiger. Zumal es eher unwahrscheinlich war, dass irgendetwas Schlimmes mit Dingolfing passiert war. So ergriff er das Wort. ''Nun, dann wünschen wir euch viel Glück bei eurer Suche, denn so nett es ist mit euch zu plaudern, wir müssen uns dann weiter auf den Weg machen, denn wir haben keine Zeit zu verlieren. Dieses Waldstück ist von Spinnen befreit, also sollte sich eure Suche nicht zu schwer gestalten. Lebt wohl und möge euch der Segen der Valar begleiten'', sagte der Zauberer und damit setzte sich die Kolonne wieder in Bewegung, während Galathil und Elrohir weiter nach ihrem verlorenen Freund Ausschau hielten.



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado nickte bei Ardagasts Worten. Der Düsterwald war eine der Regionen Mittelerdes, die er nicht wirklich mochte. Schon gestern Abend hatte er seinem schlechten Ruf wieder alle Ehre gemacht. Im Düsterwald Wege zu verlassen, wenn man kein Elb war, oder wenigstens einen dabei hatte, war im Normalfall keine gute Idee.
Daher war er erleichtert, als sich ihre Gruppe wieder in Bewegung setzte. Die Alte Waldstraße war gar nicht so übel, denn auch wenn hier kein Verkehr wie im Auenland oder in Gondor war, wurde sie doch benutzt, was die tiefen Wagenspuren zeigten. Vermutlich würde ihnen der eine oder andere Händler oder Beorning begegnen. Doch jetzt lag die Straße ruhig da. Kein fernes Knacken, das auf Spinnen hätte hindeuten können. Das Feuer hatte anscheinend sein Werk getan und auch die übriggebliebenen Spinnen fürs erste wieder in die Tiefe des Waldes getrieben. Sehr gut!

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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

"Wartet!"
Es war Ilumiels klare Stimme, die alle wieder zum Innehalten brachte. Der Blick in ihren Augen war unentschlossen, aber sie bewegte sich keinen Meter vom Fleck.
"Dingolfing ist verschwunden?" vergewisserte sie sich noch einmal. Die anderen beiden nickten und Ilumiel senkte etwas den Blick. Dann wendete sie sich an ihre eigene Gemeinschaft.
"Dingolfing ist... ein wenig tollpatschig. Er... Leute, wir waren für dieses Feuer verantwortlich. Wir sollten ihnen bei der Suche helfen!"
Erwartungsvoll sah sie in die Augen der anderen.

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Ardagast drehte sich zur Elbin um. Er verstand ihren Einwand und die Verantwortung, die sie in der Situation bei der Gruppe sah. Gleichwohl war ihre Gemeinschaft keine Heilsarmee. ''Ich habe Mitgefühl für die drei Elben und dein Einwand ist lobenswert und von nobler Absicht, aber wer ist nicht besser dazu geeignet, einen Elben im Düsterwald zu finden, als Elben selbst? Wir haben eine andere Aufgabe und können es uns nicht leisten, uns im Düsterwald zu verirren. Darüber hinaus haben uns die beiden nicht gebeten zu helfen, sondern lediglich gefragt, ob wir etwas wissen. Was wir nicht tun. Wir sollten keine unnötige Gefahr auf uns nehmen, die nicht mit unserem Auftrag zu tun hat'', sprach der Zauberer klar und deutlich und wand sich dann nochmal direkt an Ilumiel. ''Ich stelle dich frei von unserem Auftrag, wenn du deiner Sippe helfen willst, was ich verstehen kann. Für die Zeit, die dies in Anspruch nimmt und nicht länger. Dann musst du zu uns zurückkehren oder uns nie mehr unter die Augen kommen!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado zügelte sein Pony ebenfalls. Doch als er von Ilumiel hörte, dass Dingolfing ein wenig tolpatschig war, musste er grinsen. „Nun, einen tolpatschigen Elben wollte ich schon immer mal kennen lernen. Elben sind doch die Grazie in Person. Wie äußert sich das?“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Dingolfing sah nichts, außer schwarz. Er fühlte nur einen großen Schmerz an seinem Hinterkopf und wusste, dass er eine Binde oder ähnliches vor den Augen trug. Er konnte sich kaum bewegen, da er allem Anschein nach an einem Baum angebunden war. Er hörte nichts weiter in der Umgebung, außer die Geräusche des Waldes. Und doch plötzlich war da etwas. Ein Atmen? Er hörte es ganz schwach, doch nach einer Weile immer deutlicher. Es waren drei. Drei Fremde standen um ihn herum. Er spürte, dass er in Gefahr war, soviel war klar. Aber in was für einer? Wer waren die Fremden? Was wollten sie von ihm? Er versuchte sich an die Nacht zu erinnern, aber alles, was er noch vor sich sah, war ein gewaltiges Feuer. Seine Freunde waren vorausgelaufen und dann? Ja, dann wurde alles plötzlich schwarz. ''W...wer seid ihr und was wollt ihr von mir?'', stotterte er ungewöhnlich ängstlich für einen Elben, aber die Situation gebot es. ''Er ist wach'', stellte einer der Männer fest. ''Gut'', erwiderte der andere. Einer der drei ging auf ihn zu und beugte sich nahe an ihn heran. Der Elb sah es nicht, aber er spürte den Atem seines unsichtbaren Gegenübers.

''Was wollt ihr von mir? Wer seid ihr?'', fragte er erneut, dieses Mal deutlicher. Eine helle Stimme antwortete ihm. Er war sich nicht sicher, aber dachte es wäre die Stimme einer Frau. Die Stimme hörte sich vertrauensvoll und sanft an, auch wenn die Worte, die sie sprach, nicht so waren. ''Es spielt keine Rolle. Namen sind hübsch, aber nutzlos'', antwortete die Stimme. Dann spürte er die Kälte einer scharfen Klinge an seiner Kehle und schluckte. ''Was weißt du über das Feuer im Wald? Und was wollten du und deine Mitstreiter dort?'', fragte die Stimme. Der emotionslose Ton verwirrte den Elben ein wenig, denn er war sich sicher, dass sein Gegenüber keiner seiner Sippe war. ''N...nichts. Wir haben nur im Wald nach dem Rechten gesucht und sind dabei zufällig darauf gestoßen. Es war schließlich unübersehbar. Wir wollten ihnen gegen die Spinnen helfen'', erklärte Dingolfing mit zitternder Stimme. ''Ihnen? Wem wolltet ihr helfen?'', fragte der Fremde. ''Na diesen Leuten, die dort im Feuer gefangen waren. Richtig sehen oder hören konnten ich sie in all dem Durcheinander nicht. Sie waren klein, vielleicht Zwerge, aber auch ein paar größere waren unter ihnen, die mit Sicherheit keine waren!'' Dann spürte er für einen Bruchteil einen heftigen Schlag auf seinen Kopf und war weg. ''Was, wenn er lügt?'', fragte einer der Männer. Der dritte, kleinere Mann mit hellerer Stimme antwortete nur mit ''Hat er nicht. Wir sollten ihnen weiter folgen!'' Alle nickten sich einig zu. Der andere, größere Mann zeigte auf den am Baumstamm gefesselten und bewusstlos in den Seilen hängenden Elben. ''Lassen wir ihn hier? So werden sie ihn sicher finden, wenn sie unseren Spuren folgen.'', fragte er. ''Er wird gefunden werden, soviel ist klar'', stimmte der andere Mann zu. ''Nur anders, als sie ihn in Erinnerung hatten!'', fügte der Dritte hinzu.



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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel hielt dem Blick des Zauberers einen langen Augenblick stand, ehe sie den ihren auf Pado richtete.
"Er achtet weniger auf seine Umgebung." erklärte sie. "Er stolpert hin und wieder in unliebsame Situationen hinein und er... Nun, er verplappert sich gern mal. Er ist einfach... anders."
Es war eine nette Umschreibung dafür, dass Dingolfing von den Göttern einfach nicht mit derselben, den Elben eigenen Anmut und deren Verstand gesegnet worden war wie sie anderen. "Er ist wie ein Menschenkind, das alles anfasst!" vertiefte Galathil ihre Ausführungen. "Man kann nicht einmal mit ihm durch den Wald gehen, ohne dass er verloren geht!"
"Ich helfe euch!" entschied Ilumiel schließlich und nickte dann Ardagast zu. "Ich werde euch wiederfinden. Es kann nicht zu lange dauern. Er kommt allein nicht weit. Er würde sich eher in eine Ecke setzen und zu weinen beginnen."
"Wie ein Menschenkind!" nickte Galathil wieder. "Hat mal einer überprüft, ob sein Blut vielleicht....
"Schweig, Galathil! Wir gehen!" Noch keiner der Gefährten hatte Ilumiel derart harsch reden hören. Dieser Dingolfing schien ihr wirklich wichtig zu sein.
"Möchte... jemand mitkommen?" fragte sie in die Runde, nun wieder mit freundlicher Stimme.

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Emiras sah in die Gesichter seiner Gefährten und beschloss, Ilumiel zu helfen.
"Ich.", sagte er und sah zu Ilumiel hinüber, die von Amons Rücken gesprungen war, um die Gemeinschaft aufzuhalten. Sie schien die Hilfe des Waldläufers nicht erwartet zu haben. Mit einem lächeln streckte er der Elbin seine Hand entgegen, um ihr beim aufsteigen zuhelfen.
"Gibt es einen genauen Ort an welchem wir uns treffen könnten?", fragte Emiras und zog Ilumiel auf Amons Rücken. "Wäre vermutlich besser dieser stünde fest."

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Irgendwie hatte der Zauberer schon damit gerechnet, dass der Waldläufer sich ihr anschließen würde. Doch da hatte er die Rechnung ohne Ardagast gemacht. ''Dein Einsatz ist löblich, Emiras, aber wir brauchen dich dringender. Ohne Ilumiel und dich haben wir niemanden, der gut Spuren lesen kann. Wir können dich besonders jetzt nicht entbehren und ich kann dir deshalb nicht auch noch die Freigabe erteilen'', erklärte der Zauberer. ''Tut mir leid, aber wir alle haben uns verpflichtet für diese Unternehmung! Auch du!'', fügte er mahnend hinzu.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Emiras schielte zu Thorondil hinüber, als hätte er geahnt, was er nun zu hören bekommen würde. "Ich weiß wozu ich mich verpflichtet habe, Thorondil..." Emiras wollte Ilumiel nicht allein lassen, aber er wüsste nicht, wie er den Zauberer überzeugen könnte. Zumal sich Ilumiel in diesem Wald auskannte und ihre Frage vielleicht doch eher sarkastisch gemeint war. Emiras konnte so etwas nur schlecht erkennen.
Der Waldläufer seufzte und drehte seinen Kopf zu Ilumiel, die hinter ihm auf Amons Rücken saß. "Sieht so aus, als müsstest du wieder absteigen. Tut mir leid."

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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

"Nun, hatten wir etwas Anderes erwartet?" fragte sie schmunzelnd und stieg ab. Dann dachte sie kurz nach.
"Ich denke, ich hole euch eher wieder ein, aber sollte ich morgen abend noch nicht wieder bei euch sein, dann haltet Ausschau nach rosa farbenen Blüten. Sie sind riesengroß. Ihr werdet sie nicht verfehlen. Folgt ihnen ein Stückchen und ihr werdet eine kleine Herberge finden. Sie ist nicht leicht zu sehen für diejenigen, die nicht wissen, dass sie dort ist, aber die Blüten führen euch sicher hin. Dort treffen wir uns ganz sicher!"
Ilumiel sah Thorondil ins Gesicht. "Es ist sicher dort. Ich verspreche es!"

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Ardagast nickte der Elbin zu. ''Wir werden sie finden und dich dort hoffentlich auch! Viel Glück, Ilumiel. Ich wünsche euch, dass ihr euren verlorenen Freund wiederfindet. Aber bei drei Elben in einem Elbenwald mache ich mir da eigentlich keine Sorgen!'', sagte er mit einem Augenzwinkern in Richtung der drei. Ein klein wenig schuldig fühlte er sich dennoch, Ilumiel einfach allein weiterziehen zu lassen, aber wer, außer dem Menschen, würde ihr schon helfen wollen oder können? Die Zwerge etwa? Bei dem Gedanken musste Ardagast unfreiwillig innerlich lachen. Welch alberne Vorstellung!



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Nun, Pado überlegte tatsächlich, ob er Ilumiel helfen könnte. Und dieser tolpatschige Dingolfing war schon einen Blick wert. Leichtfüßig genug wäre ein Hobbit ja. Aber ob hilfreich? „Ilumiel, wenn ich euch helfen kann? Immerhin habe ich gestern mit der Zündelei in eurem Wald begonnen.“

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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Überrascht drehte die Elbin sich nochmal herum. Erst sah sie Pado an und bewunderte den Mut und die Entschlossenheit in dessen Augen. Dann aber wanderte ihr Blick zu Thorondil hinüber.
"Ich denke, der Zauberer wird dir dasselbe erzählen, wie unserem jungen Freund hier." Sie deutete auf Emiras. "Aber hab Dank, Meister Hobbit. Ich weiß dein Angebot zu schätzen!"

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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Mirabella hatte nicht einmal mit dem Gedanken gespielt, sich Ilumiel und den Elben anzuschließen, da sie mit ihren kurzen Beinen den Trupp bestimmt verlangsamen würde und mit Pony durch den Wald war sowieso keine Möglichkeit. Umso erstaunter war sie, als Pado sich freiwillig meldete, doch nur für einen Augenblick, hätte sie doch ahnen müssen, dass der Hobbit immer noch jedes Abenteuer mitnehmen wollte, was sich ihm auftat. Mirabella hingegen gab sich mit dem jetzigen Abenteuer zufrieden, denn ein Abenteuer in einem Abenteuer oder gar noch ein Abenteuer mehr? Dafür war sie doch zu wenig Tuk.
Als sie Ilumiels Worte hörte, kam dann doch der Tuk in ihr hervor und so sprach sie ein wenig lauter, sodass auch der Zauberer es klar mitbekommen musste.
"Ich finde das sollte Pado nicht davon abhalten euch zu begleiten, ein Grund wären eher seine kurzen Beine", den letzten Halbsatz fügte sie ein wenig leiser hinzu, ehe sie fortfuhr: "schließlich hat Ardagast ja extra mich als Ersatzhobbit mitgenommen, falls einer nicht reicht, so wie jetzt."
Ein wenig fragend, ob das als Begründung für Pados Abenteuer reichen würde, schaute sie den Zauberer an.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Sváfnir schüttelte den Kopf bei Pados Angebot.
"Du willst in diesen Wald rennen, um einen Elben zu suchen?" brummte er und holte tief Luft. "Wir sind gerade erst in das erste Abenteuer losgezogen und du willst schon in das nächste rennen. Junge..."
Er hatte glatt vergessen, dass Pado in Zwergenjahren umgerechnet bestimmt um einiges älter war als er selbst.
"Wie soll ich das denn meiner Schwester und meinem Schwager erklären, wenn wir dich hier schon verlieren?"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Als Pado sich freiwillig meldete, schloss Ardagast für einen Moment die Augen und atmete tief ein. Er hatte schon mit so etwas ähnlichem gerechnet und tief im Inneren war auch ihm nicht ganz wohl dabei, die Elbin einfach alleine losziehen zu lassen, auch wenn sie sicherlich zurecht kommen würde, erst recht mit zwei anderen Elben. Pados Angebot kam von Herzen und es ärgerte Ardagast ein wenig, dass er so oft gezwungen war dieses von seinem Verstand übertrumpfen lassen zu müssen, sofern letzterer abrufbar war. ''Närrischer Tuk! Einmal ein Tuk, immer ein Tuk, was?'', murmelte der Zauberer genervt. Dann blickte er erneut zu Pado und sah ihn an. ''Wenn du mitgehen willst und die Elbin nichts dagegen hat, dann werde ich dich nicht davon abhalten, auch wenn es mir gar nicht gefällt. Aber wie Mona Lisa schon richtig sagte, wir haben noch einen Ersatzhobbit. Und dazu brauchen wir aktuell auch noch nicht mal einen!'' Er lies dem Hobbit eine kurze Bedenkzeit, und wand sich an Sváfnir. ''Ob du mitgehst, hat Balin zu entscheiden, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass er einem Zwerg die Freigabe für eine Elbin gibt. Aber das kannst du ja mit ihm klären!''. Dann sprang er von seinem Pferd herunter und ging auf Ilumiel zu. Blitzschnell packte er sie an den Schultern und zog sie an sich heran. ''Und du! Hör mir genau zu! Wenn du ihn mitnimmst und ihm auch nur ein Haar fehlt, dann kriegst du es mit mir zu tun, Elbin! Verstehen wir uns? Du hast die Verantwortung, wenn er mitgeht! Und glaub mir, du willst mich nicht kennenlernen, wenn ihm was zustößt!'' Beinahe wollte er sie durchschütteln, doch konnte sich noch zurückhalten und ließ dann mit einem Knurren wieder von ihr ab. Sie sollte verstanden haben.



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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir sah ein bisschen unsicher zu Balin herüber, der die Situation bisher kommentarlos beobachtet hatte. Natürlich gehörte er zur Gruppe, sein Platz war bei den anderen Zwergen, aber das hier war Pado. Der Hobbit, der mit seiner Schwester den Erebor erobert hatte, ihr vermutlich ein ums andere Mal den Hintern gerettet hatte. Konnte er ihn wirklich guten Gewissens mit dieser Elbentruppe allein lassen?
"Was sagst du, Balin? Ich habe mich dir verpflichtet und ich gehe nicht ohne deine Erlaubnis. Und ich gehe nicht für die Elbin!" betonte er und warf einen Seitenblick in Ardagasts Richtung. "Ich möchte nur sichergehen, dass Pado unversehrt zurück kommt."
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Balin hatte dem Hin und Her schweigend zugehört. Jetzt stand er einen Moment da und strich sich sinnend durch den Bard. „Nun, wäre ich ein anderer Zwerg, würde ich jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber ich kenne dich, ich kenne Pado. Geht also und findet den unglücklichen Elben und bringt uns Ilumiel bald wieder heran!“

Pado hatte diesem Wortwechsel mit einer gewissen Erheiterung gelauscht. „Hm, ich fasse zusammen: Ilumiel braucht mich eigentlich nicht, Ardagast auch nicht, denn er hat ja noch einen Ersatzhobbit, worauf Mirabella bereitwillig hingewiesen hat, den er aber auch schon nicht brauchen kann. Und Svafnir und Balin sind eindeutig der Meinung, dass ich einen Aufpasser brauche!“ Er musterte die Erwähnten mit scharfem Blick. Besonders den beiden Zwergen schien gerade erst bewusst zu werden, wie sich das Gespräch eben angehört haben musste.
Er brach in Lachen aus: „Danke, für die Bescheinigung, dass ich offensichtlich schon sehr alt und gebrechlich bin!“ Damit kletterte er von seinem Pony, gab die Zügel Mirabella mit den Worten: „Pass auf Quendel gut auf, während ich weg bin!“ Dann schnappte er sich seinen Bogen und lief zu den drei Elben.

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir grinste und zuckte schuldbewusst mit den Schultern bei Pados Worten. Ja, das war eine gute Zusammenfassung. Wie auch Pado gab er sein Reittier ab. Ori schien nicht besonders glücklich zu sin, ein zweites Paar Zügel in der Hand zu halten, aber er sagte nichts.
Dann stapfte Sváfnir hinter Pado her.
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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Ein kleines Grinsen hatte sich in Ilumiels Gesicht geschlichen. Womöglich war diese Gemeinschaft von Zwergen und Hobbits und Menschen und Zauberern und, ja, und auch Elben, gar keine so schlechte Truppe. Dankbar nickte sie ihren neuen Begleitern zu, auch wenn Svafnir ja sehr deutlich gemacht hatte, dass sein Mitgehen nichts mit ihr zutun hatte. Dann richtete sie den Blick auf Thorondil. Ganz ruhig sprach sie, und es war keine einzige Regung in ihrem Gesicht zu erkennen.
„Ich verstehe deine Sorge, Zauberer, und ich werde tun, was ich kann, um alle heil zu dir zurück zu bringen, aber fass mich nie wieder so an, verstehst du?“

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Ilumiel

Geändert durch Ilumiel (22.04.2020 22:57)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

''Das hängt allein von dir ab, Elbin!'', knurrte Ardagast zurück und setzte sich wieder auf sein Pferd. Dann blickte er zu Ilumiels Gruppe, die um zwei Mitglieder gewachsen, während seine Gruppe geschrumpft war. Hoffentlich, würden sie bald wieder zu ihnen aufschließen. Doch der Zauberer hatte so ein Gefühl, dass es sehr lange dauern würde, bis sie sich wiedersehen würden.



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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Die Gemeinschaft setzte ihren Weg durch den Düsterwald fort. Die Hobbitdame ritt neben ihm her, die die Zügel von Pados Pony in einer Hand fest hielt. Emiras musterte einen seiner Gefährten nach dem anderen, während er sich immer weiter zur Spitze des Zugs vorarbeitete. Schließlich war er auf der gleichen Höhe wie Thorondil.
"Eine versteckte Herberge. Was haltet ihr davon?", fragte er den Zauberer und schielte unter seiner Kapuze hervor.

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Pado wandte sich an Elrohir: „So, wo habt ihr denn Dingolfing zuletzt gesehen und habt ihr irgendwelche Spuren gefunden?“ Der Elb sah ihn etwas irritiert an. Vermutlich wurde er selten von Hobbits angesprochen. „Komm schon, Mellon! Ich kann mit dir auch Sindarin sprechen, aber das ist für uns beide eher eine Qual und du sprichst, wie ich hörte, gutes Westron! Also, was ist bisher passiert?“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast war ein wenig überrascht, dass ihn der sonst bisher eher stille Emiras von der Seite ansprach. Vielleicht hatte er ihm mittlerweile verziehen und war nun besser auf den Zauberer zu sprechen? Wobei sich Ardagast nach der Ablehnung der Freigabe eigentlich nicht vorstellen konnte. Er entschied sich nicht weiter darüber nachzudenken, sondern stattdessen dem Menschen zu antworten. Er schnaube ein wenig ratlos. ''Tja, also sie erwähnte irgendwelche riesigen, rosa Blüten. Ich weiß nicht direkt, welche sie meint, aber sie scheinen ja nicht zu übersehen zu sein. Von der Herberge, von der sie spricht, habe ich auch noch nie gehört. Ich schätze, wir werden uns überraschen lassen müssen!''

Elrohir zuckte mit den Schultern und sah ein wenig ratlos zu Galathil. ''Wie gesagt, Herr Tuk, er war plötzlich einfach nicht mehr da und in der Flammenhölle heute Nacht konnten wir keine Spuren mehr finden. Am nächsten Morgen war alles so verbrannt und kaputt, dass keine Spuren mehr zu erkennen waren'', erklärte der Elb. ''Am besten wir gehen dorthin zurück und schauen, ob wir irgendwelche Spuren in der weiteren Umgebung finden, die weg von dort führen. Das Problem ist, das kann in jede Richtung sein und wir sind nicht viele. Wir müssten also Glück haben'', sagte der Elb schulterzuckend und blickte zu Ilumiel. ''Ich denke, wir hätten die Hilfe der anderen Gruppe durchaus gebrauchen können. Je mehr, desto besser'', fügte er hinzu. Elrohir sah ernst in die ''Ferne'' im Wald, welche nicht so fern war. ''Ich kann Dingolfing nicht mehr in der Ferne sehen. Und heute Morgen ist eine rote Sonne aufgegangen. Das kann nur Unheil bedeuten!''



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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir schaute den Elben irritiert an. Eine rote Sonne sollte Unheil bedeuten?
"Ein roter Sonnenaufgang ist doch etwas wunderschönes. Eine Erinnerung an rotglühendes Metall in Mahals Esse, der Moment, in dem aus einem kalten Eisen langsam etwas formbares wird. Aber das versteht ihr Spitzohren natürlich nicht. An Tagen, die mit einer roten Sonne beginnen, kann man etwas verändern, hat mein Großvater immer gesagt."
Er schulterte seinen Hammer und blickte auffordernd in die Runde.
"Auf zum Wald, wir haben schließlich nicht den ganzen Tag Zeit!"
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Galathil blickte genervt zu Ilumiel. ''Was genau macht eigentlich dieser Zwerg hier und warum brauchen wir den?'', fragte er sie. ''Der findet sich im Wald mi seinen Wurstfingern und Klumpfüßen sowieso nicht zurecht und stolpert über jede Wurzel!'', sagte er mit einem abfälligen Grinsen in Svafnirs Richtung.



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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel's Gesicht blieb gewohnt freundlich, innerlich jedoch lachte sie sich kaputt.
"Er... nun, er... er begleitet den Hobbit! Und der hilft uns, weil... weil er.... weil wir irgendwie dieses Feuer dort hinten verschuldet haben. Also los. Gehen wir zurück dorthin, wo Dingolfing verschwunden ist. Womöglich hilft uns die Plumpheit und Lautstärke des Zwerges ja. Wenn Dingolfing ihn hört, wird er neugierig hervorkommen. Das wissen wir wohl alle."

Mit einem weiteren Lächeln schritt Ilumiel weit aus und bedeutete den anderen, ihr zu folgen.

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Ilumiel
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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Pado folgte den Elben lautlos durchs Unterholz, was man von Svafnir nicht komplett behaupten konnte. Doch der Hobbit fand, für einen Zwerg war Svafnir erstaunlich leichtfüßig. Es dauerte nicht lange und sie erreichten eine Gegend, die eindeutig unter dem Feuer gelitten hatte. Schwarz verkokelte Baumstämme ragten aus der Asche am Boden hervor, die unter den nackten Füßen des Hobbits noch etwas warm zu sein schien. Alle musterten diese Zerstörung einen Moment lang betroffen.
Pado berührte vorsichtig einen Baumstamm. Die Rinde war schwarz und die äußerste Schicht zerbröselte leicht unter seinen Fingern. Doch es schien ihm, als sei unter der Rinde Leben zu spüren. Das erleichterte sein Gewissen etwas. Wenn er auch kein Elb war, hatte er genug Zeit mit Elben verbracht, dass ihn dieser Schaden im Wald nicht unberührt ließ.
Gerade wollte er weitergehen, da fiel ihm ein hellbrauner Stofffetzen auf, der an einem dornigen Busch einige Schritt weit links von ihm hing. „Ilumiel!“ er winkte die Elbin herbei, „schau mal dort! Könnte das von eurem Freund stammen?“

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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sofort ging Ilumiel zu Pado hinüber und nahm ihm den Fetzen aus der Hand. Er war braun, aber mit einem silbrigen Glanz, und fühlte sich an den unverbrannten Stellen samtig und weich an.
"Das ist sicher von ihm." nickte Ilumiel. "Du hast wahrlich gute Augen!"
Dann wendete die Elbin sich an die beiden anderen Elben. "War es hier, wo ihr ihn verloren habt?"
Schon während sie auf eine Antwort wartete, suchte sie den Boden nach Spuren ab.
"Hier... hier ist er entlang gegangen. Aber..." Erschrocken sah Ilumiel auf. "Da sind noch andere Spuren." Sie deutete auf tiefere Eindrücke im Boden. "Schwere Spuren. Wie... Ich weiß nicht. Jedenfalls stammen sie nicht von Elben!"

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Ilumiel

Geändert durch Ilumiel (28.04.2020 21:13)

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Pado blickte von den Spuren zu Svafnirs Stiefeln: „Zwergenstiefel waren es auf jeden Fall nicht! Die wären breiter!“ Er folgte den Spuren weiter: „Hier scheinen seine Spuren aufzuhören und nur noch die anderen, dafür tieferen weiterzugehen!“ Er sah Ilumiel an: „Das würde für mich darauf hindeuten, dass er auf jeden Fall am Leben ist. Denn wer sollte ihn tot mit sich rumschleppen?“ Er sah sich um und musterte die Spuren weiter: „Was meinst du wieviele es insgesamt waren? Mehr als einer, denke ich! Und es ist noch nicht super lange her! Wir sollten wirklich vorsichtig sein!“

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Svafnir nickte zustimmend, als Pado die Fußabdrücke verglich. Insgeheim war er beeindruckt. Der Hobbit schien ein guter Fährtenleser zu sein. Definitiv besser als er selber, musste Svafnir zugeben.
"Mehr als einer, das denke ich auch. Aber wer könnte Interesse an... an Dingeling haben? Der Beschreibung nach zu urteilen kann er ja kein besonders wichtiger Vertreter sein." Er zuckte die Schultern. "Das warum kann mir ja auch egal sein, Hauptsache wir finden ihn."
Vorsichtig machte sich die Gruppe auf, die Spuren weiter zu verfolgen. Angestrengt versuchte Svafnir Geräusche in der Umgebung zu hören. Bei jedem Rascheln festigte sich der Griff um sein Schwert, der Hammer hing schwer an seinem Rücken. Sie waren noch nicht weit gekommen, als sie plötzlich Laute hörten. Noch recht weit weg und komplett undeutlich Svafnir hätte nicht einmal sagen können, ob es eine Sprache war. Aber es kam ziemlich sicher nicht von einem Tier.
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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Die alte Waldstraße wollte gefühlt nicht enden. Links und rechts ragten die Bäume in die Höhe, deren dichte Baumkronen kaum einen Sonnenstrahl auf den Waldboden fallen ließen. Angespannt behielt Emiras seine Umgebung im Auge, während sich die Gemeinschaft auf dem Weg zu dieser mysteriösen Herberge befand. Den Waldläufer verunsicherte die Antwort des Zauberers sichtlich. Er dachte, dass Thorondil bereits jeden Winkel Mittelerdes gesehen hatte und ihm Auskunft über diese Herberge geben könnte. Doch noch mehr verunsicherte ihn dieser Wald. Ob sie noch einmal von Spinnen oder anderen Kreaturen überrascht werden würden? Emiras konnte nicht aufhören daran zu denken. Sie trieben ihre Pferde weiter voran und durchquerten schließlich den Düsterwald. Zwischen den letzten beiden Bäumen war eine Art Tor. Zwei dicke Backsteinsäulen hielten ein geöffnetes Gittertor, durch welches die Gefährten hindurchritten. Endlich konnte Emiras wieder den Himmel sehen und den frischen Frühlingswind spüren. Er schloss seine Augen und atmete einmal tief durch, ehe er sich darauf konzentrierte, diese rosa Blüten zu finden.

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Geändert durch Aryamiril (29.04.2020 16:10)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Endlich hatte die Gruppe den Wald hinter sich gelassen. Auch wenn er nur ein Schatten seiner selbst war und viel ruhiger und weniger gefährlich als früher, so war es dennoch nie ein gemütlicher Ritt durch den Düsterwald, vor allem nicht, je weiter man nach Süden kam. Als sie schließlich noch etwa eine Meile weitergeritten waren, tauchten langsam die großen, von Ilumiel erwähnten Blumen auf, welche zur Herberge führen sollten, welche auch in der Entfernung bereits erkennbar war. Ardagast hingegen bekam davon nichts mit und ritt einfach an den Blumen vorbei.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Die Sonne verschwand bereits hinter den Bergen im Westen und färbte den Himmel in den schönsten Orangetönen, als sie endlich die Blüten entdecken konnten. Emiras zog die Kapuze vom Kopf. Diese Art von Blumen hatte er schon oft gesehen... doch er konnte sich nicht an den Namen erinnern. Irgendetwas mit "L". Ob die Hobbitdame es ihm sagen könnte? Emiras wollte schon Luft holen, um sie zu fragen, da sah er wie Thorondil an den Blumen geradewegs vorbei ritt.
"Thorondil?", fragte Emiras. "Zur Herberge geht es hier entlang." Der Waldläufer deutete auf die Herberge, die von einigen großen Hecken umgeben war.
Wo also wollte der Zauberer hin? Misstrauisch sah Emiras dem Zauberer nach.

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Drei Elben, ein Zwerg und ein Hobbit standen einträchtig lauschend im Wald, um zu lokalisieren, wo das Geräusch genau herkam und was es wohl sein mochte. Auf laute Diskussion wollte sich niemand einlassen. Denn so wie sie horchten, konnten auch sie selbst gehört werden. Nach einem Moment deutete Ilumiel in eine Richtung, was mit einem einhelligen Nicken ihrer Gefährten quittiert wurde. Leise schlichen sie in Richtung des Geräusches.

Pado grinste in sich hinein. Wie so oft fragte er sich in solchen Situationen, ob es weise war, auf verdächtige Dinge zu zu schleichen, anstelle eher das Weite zu suchen. Aber das lag offensichtlich nicht in seiner Natur. Egal wie alt, seine Neugier war immer stärker als die Weisheit. Vermutlich bist du erst weise, alter Junge, wenn du Mahals’, Mandos‘, oder wessen Hallen auch immer, besuchst!

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Der Zauberer blieb ruckartig stehen und drehte sich ein wenig ertappt zu Emiras um. Dann erkannte er auch jene Blumen, die Ilumiel erwähnt hatte und ihm lief es kalt den Rücken herunter, weil seine Unachtsamkeit dem Waldläufer nicht entgangen war. ''Äh, ja, ich wollte nur testen, ob du aufgepasst hast! Gut gemacht, Junge! Test bestanden!'', erklärte er mit einem aufgesetzten Grinsen und ritt dann wieder ein paar Schritte zurück. Er klopfte Emiras auf die Schulter. ''Wir sind da. Dann mal den ganz deutlich sichtbaren Blumen hinterher, von denen die Elbin gesprochen hatte!'' Als er sie erwähnte, musste er zwangsläufig an Pado denken. Er hoffte, dass es dem Hobit gut ging und, dass er nicht in Schwierigkeiten geraten würde. Dieses mal war der Zauberer nicht da, um ihn herauszuholen. Oder umgekehrt, wenn er genauer drüber nachdachte...



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi staunte nicht schlecht, als er die riesigen pinken Blüten sah, die die Elbin beschrieben hatte. Ganz so groß hatte er sie sich dann doch nicht vorgestellt.
"Was es so alles in dieser verrückten Welt gibt", murmelte er mit einem faszinierten Lächeln.
Kurz entschlossen Stieg er von Meister Dwalins Rücken und führte das Pony an den Zügeln zu den Blumen. Er wollte undbedingt eine davon pflücken. Wenn er sie ordentlich trocknete und gut aufbewahrte, würde er sie, wenn er wieder zuhause war, seiner Mimi schenken.
Doch als Bragi die Hand ausstreckte und nach der nächsten Blume griff, rollten sich die Blütenblätter plötzlich mit einem dumpfen Plopp zusammen und schleuderten dem frechen Dieb eine geballte Ladung stinkenden, gelben Blütenstaubs ins Gesicht.
"Buäh!", rief Bragi mit einer komischen Mischung aus Überraschung und Ekel aus, während er hastig aus der muffigen Wolke stolperte.
Sein ganzes Gesicht und sein Bart waren mit einer dichten, sonnegelben Schicht überzogen.

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Geändert durch Aidean (30.04.2020 22:14)

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Emiras schüttelte, mit leicht nach oben gezogenen Mundwinkeln, was wie ein unterdrücktes lächeln aussah, den Kopf, nahm Amons Zügel auf und ritt Thorondil nach. Die Herberge kam immer näher und schon bald konnten sie mehr von ihr erahnen.
Es waren zwei Holzhütten. Eine von ihnen schien ein Stall zu sein, da ein Zaun aus Holzblanken an ihr angrenzte und eine Kuh friedlich ihren Kopf aus dem geöffneten Stallfenster streckte. An der anderen Hütte, welche wohl die eigentliche Herberge war, grenzte ein wunderschön angelegter Kräutergarten. An einem der Bäume hing ein Seil, welches eine kreisförmige Holzscheibe an seinem Ende trug und sanft im kühlen Frühlingswind hin und her wehte. Die Gefährten ritten auf das Tor zu und hielten davor an. "Am besten wir steigen ab.", sagte Emiras und tat wovon er sprach. "Wir wissen nicht wen wir hier antreffen werden." Thorondil nickte dem Waldläufer zu und so stiegen alle von ihren Reittieren ab. Langsam gingen sie durch das Tor, welches zwischen den Hecken erbaut wurde und kamen auf dem Hof zum stehen. Die Gefährten sahen sich um. Alles wirkte so gemütlich und friedlich... bis sich plötzlich die Tür zur Herberge ruckartig öffnete und mit einem lauten Knall auf der Außenseite der Hütte aufprallte. Die Vögel, die in den Bäumen saßen, ergriffen die Flucht und auch die Pferde und Ponys der Gefährten rissen erschrocken die Köpfe hoch. Aus der Hütte trat eine junge Frau mit langen blonden Haaren. Sie hielt einen Bogen in der Hand, in welchen sie einen Pfeil gespannt hatte. "Halt", rief sie. "Keinen Schritt weiter!"
Emiras hatte nach seinem Schwert gegriffen, hob nun aber langsam die Hände.
"Wir wollen dir nichts tun.", sagte er und versuchte die Frau zu beruhigen. Sie schien keine bösen Absichten zu haben, denn sie hatte ihre Waffe nicht einmal auf sie gerichtet. "Ach ja?", fragte sie. "Wozu dann die Waffen, die ihr bei euch tragt?" Emiras wollte sie gerade das gleiche fragen, da erhob Balin das Wort. Er trat etwas näher an die junge Frau heran und sprach: "Hört. Wir sind einfache Wanderer, die eine Zuflucht für die Nacht benötigen."
Die junge Frau zog beim Anblick des Zwerges skeptisch eine Augenbrau nach oben. "Einfache Wanderer? Danach seht ihr nicht aus." Emiras trat nun ebenfalls etwas näher an sie heran. "Ilumiel schickte uns hierher. Wenn ihr uns nicht vertraut... dann vielleicht ihr." Die blauen Augen der jungen Frau wurden größer und zugleich ließ sie die Sehne ihres Bogens los. "Wir sollten den rosa Blüten folgen.", fügte Emiras noch hinzu und die Frau begann zu verstehen. Sichtlich erleichtert nickte sie kurz, legte zwei Finger an die Lippen und stieß einen klaren Pfiff aus, woraufhin plötzlich jemand aus dem Gebüsch rechts von den Gefährten trat und Emiras Gefühl beobachtet zu werden bestätigte. Es war nur ein junges Mädchen... keine 15 Jahre alt,aber sie hielt ein kleines Messer in der Hand. "Ihr scheint schlechte Erfahrungen gemacht zu haben.", stellte Emiras beim Anblick des Mädchens, die in diesem Moment die Stufen der Terasse hinaufstieg und sich neben die junge Frau stellte, fest. Die junge Frau nickte kurz und stellte sich selbst als Ellie und das Mädchen als ihre Schwester Toska vor. "Verzeiht mir... aber man kann nie vorsichtig genug sein. Tretet ein."

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Geändert durch Aryamiril (01.05.2020 17:07)

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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Bragi beobachtete die Szene schweigend, dann entfuhr ihm plötzlich und ohne Vorwarnung ein pustenden Lachen. Er wusste nicht einmal warum. Irgendwie war ihm das ganze für einen kurzen Augenblick unheimlich komisch vorgekommen.
Gerade hatte er sich wieder gefangen und wurde sich der irritierten Blicke seiner Gefährten bewusst, da brach schon wieder ein gurgelnden Kichern aus ihm heraus. Ob es Ardagasts zotteliger Bart war oder Balins dicker Bauch, der ihn offenbar so amüsierte, wusste er nicht.
Die Gesichter der Umstehenden wurden immer verwirrter, was Bragi nur noch mehr zum Lachen brachte. Bald konnte er sich kaum noch auf den Beinen halten und hielt sich den Bauch, während er langsam auf die Knie sank.
Die beiden jungen Frauen vor dem Gasthaus beobachteten ihn entgeistert.
"Hat er seine Nase in die rosa Blumen gesteckt?", fragte Ellie trocken, doch der gelbe Staub auf dem Gesicht des Zwerges beantwortete ihre Frage schon. Sie rollte mit den Augen.
"Na viel Spaß noch mit ihm..."

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Bragis Missgeschick hatte Ardagast schon vor der Herberge amüsiert und umso mehr jetzt, wo der Zwerg offenbar einen Anfall durch die Blumen bekam. Er hatte aber auch ein Händchen dafür, in irgendwelche Fettnäpfchen zu treten. So zumindest schien es bisher. Erst der Spinnenstachel, was um ein Haar böse ausgegangen wäre und nun das. Immerhin war es dieses Mal nicht tödlich...glaubte Ardagast zumindest. ''Der beruhigt sich schon wieder, ansonsten sperren wir ihn einfach weg und ziehen ohne ihn weiter'', meinte der Zauberer mit einem schelmischen Grinsen und Zwinkern zu Bragi. Dann stieg er von seinem Pferd ab und wollte die beiden jungen Damen begrüßen. Seid gegrüßt Lassie und Toscana. Mein Name ist Ardagast der Dunkelgraue. Ich bin der weise und mächtige Anführer unserer Gruppe, welche keinesfalls in Richtung Moria unterwegs ist. Wir sind ganz sicher einfache Wanderer und ihr habt absolut etwas vor uns zu befürchten! So in etwa spielte sich die Situation in seinem Kopf ab, tatsächlich schüttelte er dann den Kopf und sagte es nochmal richtig und dieses Mal nicht in Gedanken. ''Seid gegrüßt! Mein Name ist Ardagast der Dunkelgraue. Balin und ich sind die Anführer dieser Gruppe. Wir sind nur auf der Durchreise und ihr habt ganz sicher nichts zu befürchten. Großes Zaubererehrenwort!'' Schwörend hob er dabei die Hand. ''Vielleicht kennt ihr ja meinen guten Freund Radagast den Braunen. Er wohnt nur ein paar Meilen von hier entfernt im Wald. Ein etwas seltsamer Kauz, aber er hat ein gutes Herz!''



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel runzelte die Stirn und fasste ihren Bogen fester. Es schien, je näher sie den Geräuschen kamen, desto leiser wurden diese, und jetzt hörte es sich auch nicht mehr nach einem Gerspräch oder Worten an, sondern vielmehr nach.... einem Flüstern der Natur.
"Horcht!" sagte sie in ziemlichem Befehlston und sowohl die beiden Elben als auch Pado und Svafnir gehorchten. "Es ist der Wald, der spricht. Es ist nicht..... WHOAAAAAA!"
Ihr heller Aufschrei erschreckte die angestrengt Lauschenden so sehr, dass jeder einzelne von ihnen einen Satz nach hinten machte und seine Waffen bereitmachte. Dann aber sahen sie die Elbin an und die stand bloß mit weit aufgerissenen Augen da und zeigte mit dem ausgestreckten Arm in eine Richtung.
Dort, jenseits des Weges, aber doch deutlich sichtbar von ihrer Position aus, war Dingolfing. Oder... sein lebloser und vom Torso getrennter Kopf, aufgespießt auf einem mannshohen Pfahl! Seine Augen standen weit offen, der Unterkiefer hing herab und eine halb getrocknete Blutspur rann daran herunter. Das lange Haar hatte man ihm geschoren und auf der Stirn prangten Zeichen, die Ilumiel nicht zu deuten wusste - eingeritzt in die Haut, als er noch am Leben gewesen war!
"Welch unheilige Teufelei!!!???" stieß die Elbin aus und konnte sich noch immer nicht rühren, so erschreckte sie der Anblick.

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Ilumiel
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

"Nein... leider nicht.", antwortete Toska noch bevor ihre große Schwester überhaupt luftholen konnte. Das Mädchen hatte aber schon viel über den Zauberer, welcher im Düsterwald leben und eine enge Freundschaft zu Tieren pflegen sollte, gehört und wollte gerade ihre Chance nutzen einem echten Zauberer ein paar Fragen zustellen, da wurde sie auch schon von Ellie an ihre Aufgabe erinnert. "Für Geschichten ist nachher noch genug Zeit, Toska. Kümmere dich um die Tiere." Toska ließ enttäuscht den Kopf hängen, nahm aber ohne Widerworte die Zügel der Gefährten entgegen. Naín jedoch behielt die seines Ponys und legte dem Mädchen stattdessen eine Hand auf die Schulter. "Lass mich dir helfen, mein Kind." Dankend und mit einem freundlichem lächeln, nickte sie dem Zwerg zu, während Ellie die Gefährten in die Hütte begleitete. Emiras mahnte Toska noch zur Vorsicht, als er dem Mädchen die Zügel Amons in die Hand legte, und folgte dann den anderen.

"Bitte, legt eure Waffen und Mäntel ab und nehmt Platz." Ellie deutete auf Kleiderhaken und einer Sitzecke gleich rechts neben dem Eingang und griff gleichzeitig nach einem Holzscheid, um damit das Feuer im Kamin aus Stein, welcher auch zum Kochen benutzt wurde, zu schüren. Emiras sah sich um. Links neben dem Eingang führte eine Treppe hinauf zu den Betten. Unter der Treppe stand eine große Truhe, auf welcher Ellie ihren Bogen abgelegt hatte. In der Küche im hinteren Teil der Hütte schien alles seinen Platz zu haben. Auf einem Tisch neben einer Tür, welche als Hintereingang diente und zu einem Ofen draußen führte, wurde bereits das Abendessen vorbereitet. "Schön habt ihr es hier.", stellte der junge Waldläufer fest, welcher durch den Anblick der Hütte an sein altes Zuhause erinnert wurde. "Danke,", entgegnete Ellie, "aber am besten lebt ihr euch noch nicht ein. Denn ich bin nicht die Herrin des Hauses.", erklärte sie und stellte Krüge auf den Tisch, um welchen sich die Gefährten gesetzt hatten. "Sie hat das letzte Wort, was euren Aufenthalt hier betrifft. Bis dahin aber seid ihr meine Gäste." Ellie verschwand kurz im hinteren Teil der Hütte und kam wenig später mit vier gefüllten Steinkrügen wieder. "Mehr kann ich euch im Moment nicht anbieten. Verzeiht."

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Aerlinn2

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Als Emiras gesagt hatte, sie sollten besser absteigen tat Mirabella dies auch sogleich. Zwischen den Ponies stehend, die Zügel kurz gehalten, damit sie genug Kontrolle über die Tiere hatte. So bekam nicht nur sie einen Schock, als sich die Tür der Hütte öffnete, sondern auch die Ponies, die durch das Hochreißen der Köpfe nicht nur die Arme der Hobbitdame in die Höhe zogen, sondern auch den Rest von ihr, sodass Mirabella kurzzeitig nur noch mit Zehenspitzen den Boden berührte. Während sie versuchte die Ponies und sich selbst zu beruhigen, bekam sie kaum etwas von der Frau in der Tür der Hütte mit und wurde erst durch Bragis Lachanfall zurück in die Realität gezogen. Dank Ellies Erklärung ließ ihr verwirrter Blick aber auch schnell nach und so wandt sie sich an Bragi.
"Hier, ich glaub du solltest zumindest den Blütenstaub von deinem Gesicht wischen."
Mirabella hielt dem Zwerg eines ihrer Taschentücher hin. Es war weiß, bestickt mit bunten Blüten und natürlich in Hobbitgröße.
Als das Mädchen dann zu ihr kam, gab sie dankend die Zügel ab und schaute den Ponies nochmal skeptisch hinterher, ehe sie sich dem Rest anschloss, um in die Hütte zu gehen.
Als es hieß, sie sollen ihre Waffen ablegen, fiel Mirabella auf, dass ihr Bogen noch am Pony befestigt war. Ein wenig fahrlässig, wenn sie richtig darüber nachdachte, beim nächsten Mal sollte sie vorsichtiger sein.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«

Geändert durch Aerlinn2 (03.05.2020 12:55)

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Pado senkte seinen Bogen, den er bei Ilumiels Schrei reflexartig hochgerissen hatte. „Verdammt!“ Er brauchte mehrere tiefe Atemzüge, bis er sich sicher war, dass er das Frühstück nicht wieder von sich gab. Er hatte zwar auf seinen Reisen und nicht zuletzt bei der Schlacht der Fünf Heere Schlimmeres gesehen, aber unvermittelt vor einem körperlosen übel zugerichteten Kopf zu stehen, war nichts, woran er sich gewöhnen wollte.
Er brachte seinen Bogen wieder halbwegs in Position, denn das, was den armen Dingolfing, denn wer anders sollte es nach dem erschütterten Schrei Ilumiels wohl sein, das angetan hatte, konnte immer noch in der Umgebung lauern. Langsam drehte er sich um sich selbst, den Wald aufmerksam musternd und die Ohren gespitzt. Er meinte in der Ferne ein Rascheln zu hören, war sich aber nicht sicher, ob es doch eventuell nur eine ferne Brise war.
Ganz unmittelbar schien erst einmal keine Gefahr zu drohen. Widerstrebend schaute er wieder auf den Kopf. Was mochten das für Zeichen sein? Und wo war der Rest des Toten?
Er trat zu Ilumiel, die immer noch wie versteinert auf die Ungeheuerlichkeit starrte, und berührte sie vorsichtig am Arm. „Ilumiel, es tut mir furchtbar leid, dass euer armer Freund so leiden musste.“ Dabei nickte er auch Galathil und Elrohir zu. „Hast du irgendeine Vorstellung, was oder wer ihm das angetan haben könnte? Und was sind das für Zeichen? Elbisch ist es genauso wenig wie Westron und auch Zwergenrunen sehen völlig anders aus.“ Während er auf Ilumiels Antwort wartete, versuchte er sich die Zeichen so gut wie möglich einzuprägen. Irgendetwas brachten diese Zeichen in ihm zum Klingen, er konnte es aber nicht fassen. Er hoffte, sie später Ardagast genau aufzeichnen zu können. Das erste erinnerte an eine Sonne, das zweite an den Mond, das dritte wie ein Stern. Das vierte aber gab ihm Rätsel auf, es wirkte wie ein Grashalm mit einem Blatt unten am Stiel und zwei Blättern weiter oben.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!

Geändert durch PadogasTook (03.05.2020 14:09)

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Auch Sváfnir, der von sich selbst behauptet hätte, stark im nehmen zu sein, wurde kurz ein wenig anders, als er den abgetrennten Kopf sah. Trotzdem zwang er sich, näher hinzugehen, und sei es nur, um sich vorden Elben keine Blöße zu geben.
Widerstrebend berührte er die Blutspur mit dem Finger. Ein wenig blieb an seiner Haut kleben und schnell wischte er sich die Hand an seiner Hose hab.
"Es ist noch nicht ganz trocken. Allzu lange kann es noch nicht her sein, oder?" fragte er die Elben. Er wusste, dass Blut relativ schnell verdickte, aber wer konnte schon sagen, ob dies auch für Elben galt. "Und der Schnitt ist glatt. Vielleicht hat er wenigstens nicht lange leiden müssen." Bevor sie nicht den Rest des Körpers fanden, konnten sie hier allerdings nur mutmaßen.
Die Stimmen des Waldes, von denen Ilumiel erzählte, hörte Sváfnir nicht. Blätterrauschen, knackende Zweige, aber es war nicht so als würde der Wald ihm erzählen, was hier vorgefallen war.

Geändert durch Svafnir (03.05.2020 14:51)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Ardagast nahm den Krug entgegen und nickte Ellie dankend zu. Als alle ihr Getränk hatten, hob der Zauberer seinen in die Höhe. ''Auf eine gute Weiterreise!'' Dann taten es ihm die anderen gleich und alle nahmen einen kräftigen Schluck von dem kühlen Bier. Daraufhin stellte er den Krug wieder auf den Tisch und wischte sich den Bart am Ärmel sauber. ''Schön habt ihr es hier. Sag mir, wann ist denn mit der Hausherrin zu rechnen?'' Gleichzeitig tat sich ihm auch die Frage auf, wann mit der Elbin zu rechnen sein würde. Aber eines nach dem anderen. Erstmal holte er sich seine Pfeife aus der Tasche, doch dann stellte er unglücklicherweise fest, dass er kein Pfeifenkraut mehr hatte. Verflixt. Pado, beeil dich! Jetzt duldet der Besuch bei Radagast wirklich keinen Aufschub!



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi bekam gar nicht mit, wie ihm das Pony weggenommen wurde, denn er war damit beschäftigt, Mirabella das angebotene Taschentuch mit einer Geste aus der Hand zu nehmen, von der er wohl dachte, dass sie besonders elegant war, die aber eher grotesk aussah.
Als er die bunten, gestickten Blumen sah riss er seine Augen weit auf und sein Mund formte sich zu einem erstaunten O. Als er eine pinke Blüte auf dem weißen Stoff entdeckte, betrachtete er sie mit übertrieben skeptisch zusammengekniffenen Augen, hielt das Taschentuch weit von sich und stupste die Blüte dann vorsichtig mit dem Finger an. Dass er keine weitere Ladung Blütenstaub abbekam, entlockte ihm ein verdutztes "Ha!"
Nachdem er noch eine Weile die kleinen Blumen betrachtet hatte, erinnerte er sich vage, warum Mirabella ihm das Taschentuch gegeben hatte und wischte sich halbherzig das Gesicht ab.
Alles um ihn herum war so nebelig... aber aus irgendeinem Grund war ihm das völlig egal... Warum hatte er nochmal dieses Taschentuch in der Hand?... Wo waren eigentlich die anderen?... Uh, da waren ja Blumen auf dem Taschentuch... Warum war da ein Gasthaus?... Und warum schaute dieses Mädchen ihn so wütend an...?
Vage bekam Bragi mit, wie das grimmige Mädchen ihn am Arm packte und auf die Beine zu stellen versuchte.
"Sachte, sachte", lallte Bragi, während das Mädchen ihn unwirsch in Richtung des Gasthauses schubste.
Drinnen musste der Zwerg ein paar mal blinzeln, bis sich seine Augen an das schummrige Licht gewöhnt hatte. Seine Miene hellte sich auf.
"Freunde!", rief er laut und breitete in einer wankenden Geste die Arme aus. Dabei kam ihm das Taschentuch in den Blick.
"Guckt mal, was ich gefunden habe!"
Bevor einer seiner Gefährten antworten konnte, schüttelte einer weiterer Lachkrampf Bragis Körper.

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May the force be with you.
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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Kopfschüttelnd beobachtete Naín den jungen Zwerg, wie er herumstolperte wie ein Betrunkener. Für einen Sohn Mahals benahm er sich ganz schön albern. Beinahe als hätte er Elbenblut in den Adern. So war er sehr zerstreut, als er dem Mädchen half, die Ponys und Pferde festzumachen. "Pass bei den Großen auf." sagte er zu dem Menschenkind. Doch die hatte schon alle anderen Pferde sicher versorgt, während er sich immernoch mit Plötzes Zaumzeug abmühte. Schnell kam sie ihm zu Hilfe. Er kannte sich zwar nicht all zu gut mit Menschen aus, aber diese hier hatte sicher noch keine 15 Winter gesehen. "Besonders das Pferd des Zauberers scheint genauso..." er zögerte "seltsam zu sein wie der alte Kauz. Dankeschön... Toska war dein Name, richtig?" Das Mädchen nickte. "Ein schöner Name." meinte er. "Du kannst gut mit den Pferden umgehen. Bist du hier geboren?"

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Toska schüttelte den Kopf, während sie dem Zwerg einen Sattel in die Hand drückte. "Nein.", antwortete sie eher beiläufig, da sie bereits dem nächsten Pferd den Sattel vom Rücken nahm. Sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen, aber die Bewunderung des Zwerges, welcher er für ihre Fähigkeit zu haben schien, erfüllte das Mädchen regelrecht mit Stolz. Sie hatte noch nie ein Wort mit einem Zwerg gewechselt. Nur zu gern hätte sie ihm all die Fragen gestellt, welche sie über sein Volk hatte... jetzt, wo sie ihre Schwester nicht davon abhalten könnte. Doch die Pferde und Ponys schienen erschöpft zu sein und so mussten ihre Fragen wohl noch warten. Aber sie beschoss ihn schon einmal nach seinem Namen zu fragen, welchen er ihr mit einem lächeln verriet. Dann deutete das Mädchen auf einen übderdachten Unterstand, unter welchem Besen, Rechen, Eimer und so manch anderes nützliches für die Garten- und Hofarbeit aufbewahrt wurde. Die Beiden gingen zu ihm hinüber und legten die Sättel dort ab. Toska wollte schon zurück um den nächsten zu holen, da hielt Naín sie zurück. "Ich kümmere mich um die Sättel.", meinte er. "Gut, dann kümmere ich mich um die Trensen."
Während Naín nun einen Sattel nach dem anderen zum Unterstand brachte, säuberte Toska die Gebisse der Trensen mit Wasser und legte sie anschließend zu den Sätteln. 'Hoffentlich habe ich nichts vertauscht.', dachte sich das Mädchen und wischte sich mit ihrem schmutzigen Handrücken den Schweiß von der Stirn, ehe sie zu den Pferden zurück ging und dem Zwerg dabei half, die Pferde zu striegeln. Als sie alle Pferde anschließend auf die Koppel gebracht hatten und sich Toska bei Naín für die Hilfe bedankte, hörte man plötzlich einen Hund bellen. "Na endlich.", seufzte Toska erleichert und rannte zum Tor, um die nach Hause kehrende Lucrezia zu begrüßen. Diese kam in Begleitung von Hofhund Finchen durch das Tor gelaufen und führte vier Kühe hinter sich. Der Blick der alten Frau fiel zuerst auf den Zwerg, welcher Toska einige Schritte gefolgt war. Dann aber wanderte er zurück zu Toska, welche ihr bereits um den Hals gefallen war. "Ich habe mir schon Sorgen um dich gemacht. Du warst so lange weg.", sprach das junge Mädchen fast schon vorwurfsvoll. "Ich habe die fremden Pferde auf unserer Koppel gesehen. Toska? Was geht hier vor? Und wo ist Ellie?", fragte Lucrezia und starrte dabei mit finsterer Miene dem alten Naín tief in die Augen. Das Mädchen zeigte schweigend auf die Herberge, woraufhin sich der Blick der Frau noch mehr verfinsterte. "Hier. Bring sie in den Stall und stell sicher, dass sie dieses Mal auch drin bleiben." Die alte Frau drückte dem Mädchen die Stricke in die Hand und maschierte, ohne auf Naín einzugehen, auf die Herberge zu.

Sie öffnete die Tür und sah in die Runde, welche sich um den Tisch versammelt hatten. "Ellie?!"
Ihre Stimme klang erschlagen, als sie nach der jungen Frau fragte, welche sich zu ihr umdrehte und sogleich aufsprang, um sie zu begrüßen. Doch Lucrezia wich vor ihrer Umarmung zurück. "Was geht hier vor? Wer seid ihr und was wollt ihr hier?", fragte sie und sah einen der Gefährten nach dem anderen tief in die Augen, welche im Schein einiger flackernden Kerzen funkelten. "Das sind..." - "Dich habe ich nicht gefragt, Ellie. Du wirst dich nach ihnen erklären müssen."

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Sváfnir hörte die Elben in ihrer eigenen Sprache diskutieren. Er ging zu ihnen hinüber und räusperte sich.
"Es tut mir leid um euren Kameraden. Wirklich. Aber wir haben ihn gefunden", sagte er an Ilumiel gewandt, "und ich denke, wir sollten zur Gruppe zurückkehren."
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Ardagast stellte seinen Bierkrug auf den Tisch, stand auf und machte ein paar Schritte auf die offensichtliche ''Herrin des Hauses'' zu. Dies beantwortete dann auch seine zuvor unbeantwortete Frage, wann sie den eintreffen würde. ''Guten Abend, gnädige Herrin des Hauses. Wir kommen in Frieden und haben keine bösen Absichten'', begann er und legte dabei schwörend, die eine Hand auf's Herz und hob die andere in die Luft. ''Wir sollten uns hier mit einer guten Bekannten treffen. Sie ist eine Elbin des Waldlandreichs namens Illumiel. Nun fragt ihr euch aber sicher, wer ich bin. Nun, ich bin ein Zauberer und mein Name ist so lang, wenn man ihn schrieb, würde er von hier bis zum Belegaer reichen! Daher nennen mich die meisten einfach ''Ardagast''. Ich bin an einem warmen Frühlingstag an einem goldfarbenen Strand vor über unzählbaren Monaten geboren. Manch einer behauptet, ich wäre der älteste Mann der Welt! Zweifellos aber der mächtigste und weiseste aller Zauberer in Mittelerde! Es freut mich Eure Bekanntschaft zu machen, werte Dame!'', fügte der stets bescheidene Zauberer hinzu.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Emiras verdrehte bei Thorondils Worten die Augen und dachte sich das, was die Herrin des Hauses, welche mittlerweile mit verschrenkten Armen vor dem Zauberer stand, aussprach. "Haltet mir keinen Vortrag, Ardagast... und setzt euch wieder." Lucrezia griff nach der Lehne des Stuhls, von welchem Ellie aufgesprungen war und setzte sich. Im Augenwinkel konnte sie erkennen, wie nun auch Toska und der Zwerg die Hütte betreten hatten und sich einen Platz suchten. Die alte Frau seufzte.
"Mein Name ist Lucrezia und es mag nicht so aussehen... aber auch ich freue mich eure Bekanntschaft zu machen. Es ist nur schon eine ganze Weile her seit ich eine solche Gruppe, wie ihr es seid, zum letzten Mal gesehen habe." Toska, die sich auf eine der Treppenstufen gesetzt hatte, hob den Kopf, welchen sie auf ihrer Hand aufgestützt hatte. Sie kannte Lucrezias Geschichte in und auswendig und bekam plötzlich ein mulmiges Gefühl. Sie griff durch das Treppengeländer und stupste ihre Schwester am Arm. Doch Ellie reagierte nicht darauf, denn auch sie hatte dieses Gefühl. Ein Gefühl der Schuld.

"Nun...", unterbrach Lucrezia die betretende Stille, "Ilumiel schickt euch? Nun... dann seid ihr bis zu ihrem Eintreffen meine Gäste..." Der Frau waren ihre Sorgen praktisch ins Gesicht geschrieben und so meldete sich schließlich Ellie zu Wort, um sie zu entlasten: "Der Heuboden im Stall sollte euch genügend Platz für die Nacht bieten... und vielleicht könnt ihr uns noch ein wenig unter die Arme greifen... wir haben nicht mit einer solch großen Gruppe gerechnet, wenn ihr versteht."

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Geändert durch Aryamiril (07.05.2020 16:22)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Mit einem zuerst ein wenig enttäuschten Gesichtsausdruck, setzte sich der Zauberer wieder hin. Sonst klappte es doch auch, wenn er davon erzählte, welch ein guter Zauberer er doch war! Ein wenig ärgerte es ihn, doch als die Dame sich endlich vorstellte, überkam ihn doch eine gewisse Selbstzufriedenheit und so klopfte er sich imaginär auf die Schulter. Ardagast, du hast es mit deiner Silberzunge mal wieder geschafft!

''Wir danken Euch für eure Gastfreundschaft'', sagte Balin mit einem freundlichen und respektvollen Nicken zu Lucrezia. ''Wenn Zwerge eines können, wie kein Zweiter, dann hart Arbeiten! Also auf geht's!'', fügte er, an die anderen in der Gruppe gewandt, hinzu.



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Aerlinn2

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Als Mirabella sah, dass der Zauberer nach seiner Pfeife gegriffen hatte, es scheinbar aber am Pfeifenkraut scheiterte, war sie schon drauf und dran zu ihrem Pony zu gehen, um dem Zauberer auszuhelfen, doch in dem Moment sah sie Bragi mit ihrem nicht mehr weißen Taschentuch hineinstolpern. Mit einem schiefen Grinsen fischte sie es ihm aus der Hand ehe sie es ausschüttelte und ordendlich gefalten zurück in ihre Hosentasche steckte.
Ehe sie sich schließlich an Ardagast wenden konnte, kam schon die Hausherrin und die Hobbitdame hatte alles andere vergessen.
Als Balin schließlich gesprochen hatte und eindeutig die Zwerge für die schwere Arbeit eingeteilt hatte, wandte sich Mirabella flüsternd zum Zauberer, während die Zwerge aufstanden.
"Wenn du noch ein wenig Pfeifenkraut brauchst, ich hab noch ein wenig in meiner Satteltasche. Ich warte auf dich bei den Ponies."
Mit einem Zwinkern stand auch sie auf und folgte den Zwergen nach draußen.




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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Ardagasts Augen funkelten wie Sterne am Firmament, als die Hobbitdame ihm etwas von ihrem Pfeifenkraut erzählte. Eilig und in einem Zug goss er sich sein Getränk den Hals herunter, stellte den leeren Krug auf den Tisch und wischte sich den Bart sauber. Dann stand er auf. ''Da fällt mir ein, ich habe noch etwas vergessen zu erledigen. Wartet bloß nicht auf mich!'' Seine Beine rannten schon los, ehe sein Oberkörper überhaupt mitgezogen werden konnte, und kurz darauf traf er Mirabella bei den Pferden, wo ihm das wohlriechende Kraut bereits in die Nase stieg und er förmlich in ihre Richtung schwebte, anstatt zu gehen. ''Du bist meine Rettung, Consuela! Wieder einmal hat ein Hobbit seinen unbezahlbaren Wert unter Beweis gestellt!'' Schnell zog er die Pfeife aus seiner Robe, nahm ein wenig Kraut aus dem Beutel der Hobbitdame und stopfte das hölzerne Stück eilig. Die Hobbitdame tat es ihm gleich und kurz darauf lehnten beide rauchend an ihren Reittieren und ließen es sich gut gehen. ''Hab ich dir eigentlich schon mal davon erzählt, dass ich Pado vor Smaug gerettet habe? Oder das andere Mal, als ich mit Isengar und Pado im fernen Harad war und beide vor einer trampelnden Herde Mûmakil gerettet habe?'', fragte er Mirabella neugierig. ''Jetzt wo ich drüber nachdenke, habe ich den beiden ganz schön oft aus der Patsche geholfen!'' Er schüttelte gespielt den Kopf. ''Hobbits eben...''



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Aerlinn2

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Als sich Mirabella ihre Portion Pfeifenkraut für ihre Pfeife aus ihrem Beutel nahm merkte sie, dass nur noch ein paar Blätter drin waren, wohl noch genug für eine weitere Pfeife, sie musste es sich also gut aufheben, man wusste ja nie, wann einem das Bedürfnis überkam. Also verstaute sie den fast leeren Beutel wieder gut in der Satteltasche, darauf achtend dass Ardagast nicht sah, wo genau. Der war jedoch bereits viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
Breit grinsend und mit der Pfeife im Mund, nahm sie die lobenden Worte des Zauberers zur Kenntnis und versuchte Rauchringe zu pusten, was eher mäßig gelang.
Neugierig, dass der Zauberer die Geschichten erzählen wollte, bei denen er sonst immer durcheinander gekommen war, so schien es zumindest sonst, schaute Mirabella ihn an.
"So richtig hast du mir die noch nicht erzählt nein."
Der Hobbitdame war wohl bewusst, dass sie die andere Seite der Geschichten von Pado und Isengar kannte und das deren Ansicht eine ganz andere war, doch empfand sie die Wahrnehmung des Zauberers als durchaus spannend. Vielleicht könnte sie ihn dann besser einschätzen.




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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Gerade hatte Naín sich gesetzt und wollte etwas trinken, als Balin sie wieder zur Arbeit rief, um bei der Gastgeberin keinen Zweifel an ihren guten Absichten aufkommen zu lassen. Da er gerade Toska mit den Pferden geholfen hatte, ließ sich der weißhaarige Zwerg Zeit, sein Bier zu trinken. Dabei ließ er den Blick durch die Hütte streifen. Plötzlich stürmte der Zauberer an ihm vorbei und faselte mal wieder Unfug. Naín schüttelte den Kopf, aus dem Alten wurde er wahrlich nicht schlau, hoffentlich war es kein Fehler gewesen, ihm im Erebor zu helfen. Doch was geschehen war, war geschehen. Schon bald bemerkte er, dass der Blick der Hausherrin immer noch auf ihm ruhte. Schon als sie angekommen war und ihn bei den Pferden gesehen hatte, schien sie ihn finster gemustert zu haben. Er trank sein Bier in einem Zug aus. Stand auf, zwinkerte Toska zu und ging direkt auf die Hausherrin zu, die ihn mit Blicken förmlich durchbohrte. „Kennen wir uns? Sie schauen mich so skeptisch an, ich kann mich aber leider nicht erinnern, Sie je gesehen zu haben, gnädige Dame.“

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Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

''Hmm, es wundert mich, dass Pado und Isengar nie erzählt haben, wie oft ich sie vor dem Tode bewahrt habe. Du musst wissen, das liegt mir in den Genen!'', begann der Zauberer und lehnte sich nachdenklich zurück auf den Rücken seines Reittiers. ''Wo fange ich an. Damals, als wir den Erebor zurückerobern wollten, trafen wir dort auf den lange tot geglaubten Drachen Smaug! Mir seinen gewaltigen Zähnen, so scharf und groß wie Schwerter, seinen Klauen wie Speere und seinen gewaltigen Schwingen, die überall wie ein Wirbelwind eine Schneise der Verwüstung hinterließen! Denn du musst wissen, Drachen waren gewaltige Schöpfungen Morgoths, dem ersten dunklen Herrn, im ersten Zeitalter. Einem über den Weg zu laufen und zu überleben, um solch eine Geschichte erzählen zu können, ist mit sehr viel Glück verbunden! Nur die Wenigsten können davon berichten'', begann er durchaus spannend und Mirabella schien an seinen Lippen zu hängen und mehr davon hören zu wollen. ''Nun, wo war ich. Achja! Dieses Pfeifenkraut ist wirklich wohltuend. Ist das etwa noch was vom alten Tobi?'', fragte er und änderte das Thema schlagartig.



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Aerlinn2

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Es war schon spannend, was der Zauberer erzählte, nur kannte Mirabella diesen Teil bereits und wollte eher die Rettung vor dem Drachen hören. Deswegen antwortete sie höflich auf die Nachfrage des Zauberers.
“Ja, mein letztes Kraut, also genieße es!“
Unterbewusst ging ihr Blick kurz in Richtung Satteltasche, wo doch noch ein klitzekleiner Rest war. Selbst kurz den Drachen vergessen, fand sie den Faden schnell wieder und schaute den Zauberer an.
“Und wie ging es weiter? Wie hast du Pado denn nun vor dem Drachentod bewahrt?“




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Der Zauberer sah die Hobbitdame verwirrt an. Wieso sprach sie plötzlich von Drachen, wo es doch um Pfeifenkraut ging? Der Zauberer schüttelte wortlos den Kopf. Hobbits... Aber nun gut, wenn sie denn unbedingt eine Geschichte über Drachen hören wollte, wollte Ardagast sie nicht enttäuschen, vor allem, da sie mit ihm ja freundlicherweise ihr Pfeifenkraut geteilt hatte. ''Tja, also, wo fange ich nur an? Damals, als wir den einsamen Berg zurückerobern wollten, trafen wir dort auf den lange tot geglaubten Drachen Smaug! Mir seinen gewaltigen Zähnen, die so scharf und groß wie Schwerter waren, seinen Klauen wie Speere und seinen gewaltigen Schwingen, die überall wie ein Wirbelwind eine Schneise der Verwüstung hinterließen! Denn du musst wissen, Drachen waren gewaltige Schöpfungen Morgoths, dem ersten dunklen Herrn, im ersten Zeitalter vor vielen tausenden von Jahren! Einem über den Weg zu laufen und zu überleben, um solch eine Geschichte erzählen zu können, ist mit sehr viel Glück verbunden! Nur die Wenigsten können davon berichten, musst du wissen!''



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Aerlinn2

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Fast wollte Mirabella noch einmal nachhaken, doch stattdessen nahm sie einen kräftigen Zug von ihrer Pfeife und blies dem Zauberer einen fast perfekten Rauchring entgegen. Überrascht von sich selbst machte die Hobbitdame große Augen, was Ardagast wohl auch als Bewunderung der Geschichte werten konnte.
Anstatt noch einmal nachzuhaken bezüglich der Geschichten mit Isengar und Padogas, ließ sie ihren Blick schweifen und blieb schließlich am Pferd des Zauberers hängen. Mit verträumten Blick schaute sie die Stute an. Ein wirklich schönes Pferd, doch wusste sie gar nicht, wie sie es ansprechen sollte.
“Wie heißt eigentlich dein Pferd Ardagast?“




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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Jetzt wo der Zauberer darüber nachdachte, hatten sie tatsächlich noch nicht darüber gesprochen, wie ihre Reittiere eigentlich hießen. Und das, obwohl sie bereits wochenlang unterwegs waren. ''Hmm, jetzt wo du es sagst. Komisch, dass wir darüber noch nicht gesprochen haben'', begann der Zauberer und streichelte sanft den Kopf der Stute. ''Sie heißt einfach nur Pferd. Ich hab keine so blühende Phantasie, wenn es um Namen geht'', erklärte er und zeigte dann auf Mirabellas Pony. ''Und wie heißt dein Pony?''



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Aerlinn2

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

"Hm... also wenn ich so recht darüber nachdenke..."
Abwiegend schaute sie ihr Pony an.
"Am Erebor hab ich vergessen nach dem Namen zu fragen und seitdem hat es keinen neuen, manchmal nenne ich es Pony oder einfach 'ey du'".
Mit diesen Worten wandte sie ihre Aufmerksamkeit ganz zum Poy und strich ihm durch die Mähne.
"Ne du, kommst auch ohne Namen klar."
Und wie als hätte das Pony sie verstanden wieherte es leicht und schien eine nickende Kopfbewegung zu machen. Grinsend schaute Mirabella wieder auf zum Zauberer.
"Ich glaube, das war eine Zustimmung."




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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Ardagast nickte der Hobbitdame mit einem freundlichen Lächeln zu. Dann nahm er einen kräftigen Zug seiner Pfeife und blies einen besonders großen Rauchring. ''Wer braucht schon irgendwelche besonderen Namen, wenn es Pferd und Pony auch tun!'', stimmte er zu und beide lachten herzlich. ''Ich bin froh, dass du hier bist, Mirabella. Vor allem jetzt, da Pado nicht da ist. Es ist doch immer gut, einen Hobbit bei sich zu haben!''



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel schien nicht recht zu einer Entscheidung fähig zu sein, deswegen antwortete Pado auf Svafnirs Vorschlag: „Ich denke, wir sollten uns noch ein wenig umsehen, zum einen um den fehlenden Rest des Elben zu finden und zum anderen um zu schauen, ob wir noch Hinweise finden, was das Ganze soll.“ Er sah die anderen an: „Denn das sieht nicht nach dem Werk von Spinnen aus und auch nicht nach dem Werk irgendwelcher zufälliger Wegelagerer! Diese hätten ihn einfach getötet und ausgeraubt, aber doch nicht diesen Aufwand betrieben.“

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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ellie war bereits in der Küche verschwunden, um das Abendessen weiter vorzubereiten. Immer wieder schielte sie zu Lucrezia hinüber und schälte dabei Kartoffeln für die Suppe. Plötzlich stand Toska neben ihr und jagte ihrer großen Schwester einen kurzen Schreck ein. "Wieso müssen es Zwerge sein? Wieso heute?", flüsterte das Mädchen Ellie zu, welche nur betrübt den Kopf schüttelte und Toska ein Messer in die Hand drückte, damit sie die Kartoffeln für die Suppe zerkleinern konnte. Dabei verfolgten sie das Geschehen am Tisch ganz genau.
"Verzeiht.", entschuldigte sich Lucrezia bei Naín, nachdem sie von ihm aus ihren Gedanken gerissen wurde. "Ich wollte euch nicht belästigen. Es ist nur schon so lange her, seit ich Zwerge gesehen ...beziehungsweise mit ihnen gesprochen habe. Verzeiht mir die Frage, aber woher stammt ihr?"

Lucrezia versuchte ein lächeln, was ihr jedoch nicht gelang. Sie schämte sich für ihr Auftreten vor ihren Gästen, aber sie konnte ihre Gegühle einfach nicht kontrollieren. Emiras spürte die Verzweiflung, den Kummer und die Angst im Blick und in der Stimme dee Frau. Er fürchtete bereits, in welche Richtung sich dieses Gespräch entwickeln würde und beschloss sich auf dem Hof umzusehen. Er leerte seinen Bierkrug, nahm seine Waffen und verließ die Hütte.

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Geändert durch Aryamiril (10.05.2020 23:30)

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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

"Ich komme aus den Eisenbergen." sagte Naín in der typischen Manier eben jenes Herkunftsort.
"Nach der Schlacht der fünf Heere war ich aber auch einige Jahre im Erebor. Bis..." Er verstummte und auch seine Miene verfinsterte sich kurz. "Ihr hattet also schon mit Zwergen zu tun? Es ist lange her, dass Unsereins sich hier in dieser Gegen aufhielt. Verzeiht meine Frage, aber ihr wart nicht euer ganzes Leben hier, oder?" Der Zwerg merkte jedoch, dass der Dame das Thema sichtlich unsicher war und so fügte er schnell hinzu. "Sollen wir das Thema lieber wechseln? Bitte verzeiht mir meine Ungehobeltheit." Und er verbeugte sich auf Zwergenart, ihrer Antwort harrend.

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Lucrezia musste bei der Höfflichkeit des Zwerges unwillkürlich schmunzeln, ehe ihr Blick wieder von tiefer Traurigkeit zeugte. "Eisenberge.", wiederholte sie laut und saß wie versteinert auf ihrem Stuhl. Der Zwerg wollte schon nachhaken, da sprang die Frau plötzlich von ihrem Stuhl, sodass dessen vordere Füße leicht vom Holzboden abhoben. Sie räusperte sich kurz und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. "Wartet einen Augenblick.", erklärte sie dem Zwerg und ging zur Truhe, die unter der Treppe stand und außer ein Staubfänger auch die Ablage für Ellies Bogen zu sein schien. Vorsichtig legte Lucrezia den Bogen zur Seite, um die Truhe zu öffnen. Sie musste auch gar nicht lange nach dem Gegenstand suchen, welchen sie dem Zwerg zeigen wollte. Eine Hundemarke.
Die Frau musste beim Anblick schlucken. Schon lange hatte sie sie nicht mehr in ihrer Hand gehalten. Leise seufzte sie, ehe sie die Truhe schloss und sich zurück an den Tisch setzte.
"Nein... ich war nicht mein ganzes Leben hier.", sprach Lucrezia und schob dem Zwerg die Hundemarke entgegen. "Vor vielen Jahren war ich Teil einer Gemeinschaft Einer Gemeinschaft wie ihr es seit... nur ohne Zauberer. Am Ende unseres Abenteuers wurden wir von einer Schar Orks überrascht. Der Zwerg, welcher mir diese Marke überreicht hat... er... er rettete mir das Leben und gab seins dafür her." Naín nahm die Marke in die Hand, um sie genauer zu betrachten, während Lucrezia mit den Worten kämpfte. "Normalerweise fällt es mir nicht schwer darüber zu reden... aber ich habe auch noch nie mit einem Zwerg darüber geredet... schon gar nicht mit einem der selben Herkunft wie meines alten Freundes." Die Frau lächelte dem Zwerg zu.
Toska und Ellie hatten währenddessen den Suppentopf über das Feuer im Kamin gehängt. Neugierig wie Toska war, setzte sie sich zu den Zwergen an den Tisch und sah ebenfalls auf die Marke.
Ellie verließ die Hütte.

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Geändert durch Aryamiril (11.05.2020 23:34)

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Naín hatte der Geschichte ruhig und interessiert gelauscht, doch als er die Hundemarke sah und anfasste beschlich ihn ein Gefühl des Grauens. Er wagte kaum, auf den Namen zu schauen. Er kannte die Form, die Art und Weise wie die Marke hergestellt war ihm schrecklich vertraut und so schob er sie sich zwischen den Fingern umher, umschloss sie in seiner Faust und atmete tief durch. Er musste sichergehen. Langsam, ganz langsam öffente er die Faust und besah sich die Inschrift genauer. Seine Befürchtung war Wahrheit geworden, seine Sicht verschwamm und es dauerte einen Moment, bis er realisierte, dass es seine eigenen Tränen waren. Man könnte meinen, nach 30 Jahren ohne ein Lebenszeichen hätte man abgeschlossen, aber diese Gewissheit war doch etwas anderes.
Rasch blinzelte Naín die Tränen weg, räusperte sich, legte die Marke hart auf den Tisch zurück und schwieg.
Es vergingen einige Minuten, bevor er etwas sagte. "Danke, dass ihr sie aufgehoben habt, bitte erzählt mir, wie mein Bruder starb. Was für Abenteuer ihr gemeinsam erlebt hat." fast schon flehend sah er Lucrezia an. Wenn man genauer hinschaute, so sahen seine Haare etwas weißer aus, als zuvor.

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Svafnir war nicht allzu begeistert von der Idee, die Rückkehr zu den Anderen weiter zu verzögern. Der Elb war tot, das war traurig, aber wer oder was auch immer ihn getötet hatte war offensichtlich weg.
Trotzdem konnte er Pado verstehen.
"Wir können aber nicht ewig hier bleiben. Wenn uns die Suche zu weit in die falsche Richtung treibt, brechen wir ab, einverstanden?"

Geändert durch Svafnir (14.05.2020 07:39)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Elrohir nickte dem Zwerg zu. ''Galathil und ich schaffen das im Notfall auch alleine. Es geht ja nur noch darum, den Rest zu finden...'', bei diesen Worten bekam der Elb glatt einen Kloß im Hals. ''Wenn ihr wieder zurückmüsst, dann geht nur. Wir haben ja nun herausgefunden, was mit ihm passiert ist. Leider'', fügte Galathil hinzu. Daraufhin ging die Gruppe weiter und kaum hundert Schritt entfernt fanden sie die Überreste des fehlenden Elben. Der kopflose Körper hing an einem Seil gefesselt im Baum. Dort befanden sich keine weiteren Zeichen mehr. Es sah so aus, als wäre der Kopf entfernt und dann verunstaltet worden. Der Rest des Körpers wurde in Ruhe gelassen. Galathil seufze. ''Armer Bruder. Hiro e ab 'wanath!''



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado kniff die Lippen zusammen, als sie den Rest Dingolfings fanden. Nein, keines der beiden Enden wollte er wirklich sehen. Er kramte kurz in seinem Rucksack und förderte sein Notizbuch hervor und malte kurz die Symbole, die sie auf dem Kopf gefunden hatten, hinein. Irgendetwas war an dieser Sache höchst seltsam, aber hier war nichts mehr zu finden, ohne übertrieben viel Zeit hineinzustecken. Und wahrscheinlich hatte das Ganze gar nichts mit ihnen und ihrem Vorhaben zu tun.
So half er den anderen noch die sterblichen - nein, eher die gestorbenen - Überreste des Elben transportfähig zu machen. Dann verabschiedeten sich Svafnir und er von den beiden Elben. Pado wandte sich kurz an Ilumiel: „Wir gehen schon mal vor, falls ihr noch etwas Elbeninternes zu besprechen habt. Du kommst einfach nach, wir gehen denselben Weg zurück!“
Damit marschierten die beiden los, jeder seinen eigenen recht düsteren Gedanken nachhängend. Schließlich seufzte der Hobbit: „Da fängt ja wirklich wieder gut an! Das ist es, was ich an solchen Abenteuern nicht mag! An irgendeinem Punkt stolperst du immer über irgendwelche Toten und du kannst froh sein, wenn es keiner aus deiner Truppe oder gar du selbst bist!“

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir musste beinahe lächeln bei Pados Formulierung. Es klang fast, als würde er täglich in ein neues Abenteuer rennen und sich in Mord und Totschlag verwickeln lassen. Das Lächel verging ihm aber bei seinen letzten Worten.
Er hätte es natürlich nie zugegeben, aber beim Gedanken an den so übel zugerichteten Elben bekam er ein ziemlich flaues Gefühl in der Magengegend. Erst jetzt wurde ihm wirklich bewusst, dass er zwar viel Trainingserfahrung hatte, aber noch nie einen echten Kampf bestritten hatte. Kára hatte selten über die Schlacht der Fünf Heere gesprochen und Sváfnir hatte schnell aufgehört zu fragen. Niemand, der im Kampf fällt, stirbt friedlich, und es ist niemals schön. Merk dir das. So hatte Finbar einmal zu ihm gesagt.
"Ich weiß gar nicht, welche Vorstellung ich schlimmer finde," sagte er mit einem Schaudern. "Ich möchte nicht so enden - aber ich möchte auch niemanden meiner Freunde so finden."
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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

„Nun, über das „so enden“ kann ich dir nichts sagen - offensichtlich!“ meinte Pado, „aber über das „Freunde so finden“, leider viel zu viel.“ Er schaute starr gerade aus auf den Pfad, „du weißt, was mit Finbars Schwester passiert ist. Und Kara hat dir sicher die Geschichte von Arrin erzählt, um nur zwei zu nennen...“ Er machte eine Pause, bevor er fortfuhr: „Aber einen Elben so zu sehen, hat etwas besonders Bedrückendes.“ Svafnir sah ihn fragend an. „Weißt du, wenn du oder ich getötet würden, wäre das nur die Vorverlegung unseres Todes, auf den wir so oder so zusteuern mit jedem Atemzug. Aber wenn ein Elb getötet wird, kommt mir das immer besonders schlimm vor, denn er würde normalerweise nicht sterben.“ Er stoppte kurz und breitete fast entschuldigend die Arme aus. „Es ist so eine Verschwendung von Unsterblichkeit! Ich weiß nicht, ob du verstehst, was ich meine!“

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir musste über Pados Worte ein wenig nachdenken. Der Gedanke war ihm noch nicht gekommen, aber er konnte ihn nachvollziehen.
"Ja, ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Auf der anderen Seite - wie schlimm ist der Tod, wenn man schon tausend Jahre gelebt hat? Was die schon alles gesehen und erlebt haben, reicht für viele Zwergenleben. Oder Hobbitleben, wie auch immer. Wer hat dann mehr zu verlieren?"
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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Nun war es an Pado über diese Worte nachzudenken: „Tja, vermutlich ist für beide Lebensarten hart. Aber wenn ich jetzt Dingolfing überdenke. Der hätte nun echt noch viel Leben vor sich gehabt. Und es wirkt so, als habe sein Tod für irgendwelche grausamen Rituale gedient.“ Er konnte nicht umhin sich einmal gründlich in der Umgebung umzublicken. Leise meinte er dann: „Ob das mit diesen seltsamen Leuten zusammenhängen kann, von denen wir gestern die Spuren gesehen hatten?“

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

"Möglich. Auf jeden Fall ist es keine schlechte Idee, wenn wir schleunigst zu den anderen aufschließen. Wer immer das getan hat, ich möchte demjenigen ungern begegnen."
Natürlich hatte Sváfnir keine Angst. Maximal ein mulmiges Gefühl, und das war ja wohl nur allzu verständlich.
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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Lucrezia schloss die Augen und senkte ihren Kopf. Die Augen und das Auftreten des Zwerges hatten die Frau zwar stark an ihren ehemaligen Gefährten erinnert... doch sie hätte nie gedacht, dass es sich hierbei um dessen Bruder handelte. Sie fühlte sich furchtbar und es war der Frau sichtlich unangenehm ihrem Gast eine solche Nachricht überbracht zu haben.
"Er war euer Bruder?", unterbrach Toska die Stille, welche in das Gutshaus eingekehrt war.
Der Zwerg nickte nur und ließ Utas Hundemarke durch seine Finger gleiten. "Das tut mir leid, Naín.", sprach das junge Mädchen und wurde daraufhin mit einem lautlosen, aber klaren Signal von Lucrezia fortgeschickt. Dann kehrte wieder Stille ein, denn die Lucrezia hatte keine Ahnung wo und wie sie anfangen sollte zu erzählen. Zumal schien das Abendessen bald fertig zu sein und ihr knurrte bereits der Magen. Sie seufzte. "Herr Naín. Ich denke mit leerem Magen lassen sich solche Geschichten nur schlecht verdauen. Lasst uns zu Abend essen und dann am warmen Kaminfeuer bei einem kalten Bier darüber reden, ja?..." Zögernd sah Lucrezia den Zwerg an.

Währenddessen hatte sich Emiras auf dem Hof umgesehen. Dieser Ort gab ihm spätestens beim Anblick der Schaukel, welche von einem großen Baum hing, ein vertrautes Gefühl. Lange stand er vor dem Baum und musterte die an einem Seil befestigte, im Wind hin und her schwingende Holzscheibe, als er plötzlich ein leises knarren hörte. Emiras drehte seinen Kopf in die Richtung und erkannte Ellie im Licht der untergehenden Sonne. Die junge Frau hatte sich auf den Holzbalken gesetzt und musterte den Waldläufer neugierig. "Soll ich euch anschubsen?", scherzte sie. Doch Emiras ging nicht darauf ein und wollte seinen Weg über den Hof fortsetzen. Doch Ellie schien nicht locker zu lassen und folgte dem vorbeigehenden Waldläufer mit ihrem Blick. "Wieso so schweigsam?", fragte sie. "Wieso nicht?", fragte Emiras zurück, woraufhin Ellie grinsend den Kopf schüttelte. Der Waldläufer wollte noch einmal nach Amon sehen, ehe es Abendessen geben würde. Er streichelte dem Rappen ein paar mal über die Stirn, ehe eine Glocke erklang und Toska zum Abendessen rief.

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Der Abend war angebrochen und alle versammelten sich im Gasthaus um das Feuer und aßen und tranken reichlich von den Speisen, die für sie zubereitet wurden. ''Wir danken dir ganz herzlich für deine Gastfreundschaft. Ein bisschen Ruhe und Frieden haben wir nach den letzten Tagen wirklich gebraucht!'', sagte Ardagast zu Lucrezia und nickte ihr respektvoll zu. Obwohl alle sehr glücklich darüber waren, heute keine Nacht am Lagerfeuer zu verbringen, war die Stimmung doch nicht sehr heiter. Drei Gefährten fehlten noch und die letzten Tage hatten sie in der Tat allerlei erlebt. Ihre Reise war von Anfang an kein Kinderspiel und wer dies erwartete, war ein Narr, jedoch hätte es nach Ardagasts Geschmack durchaus etwas weniger Aufregung sein können. Aber so war das Leben und es war nun mal nicht zu ändern. Der Zauberer blickte in's Kaminfeuer und leerte dann seine Schüssel mit dem köstlichen Eintopf. Dann wand er sch an alle der Gruppe.

''Wir sind noch nicht so lange gemeinsam unterwegs und ich denke, wenn wir alle zusammen reisen wollen, müssen wir einander vertrauen können. Das ist das Wichtigste in jeder Gemeinschaft. Und um jemandem vertrauen zu können, muss man ihn auch besser kennen! Und auch wenn einige von euch vielleicht nicht so viel von sich preisgeben möchten, würde ich euch dennoch bitten mal ein Bisschen was von euch zu erzählen!'', begann er und blickte in die Runde. Als keiner so recht etwas sagen wollte, legte der Zauberer seine Hand auf sein Herz. ''Dann fange ich wohl einfach mal an. Wie ihr wisst, bin ich Ardagast der Dunkelgraue. Ein Zauberer und ich wandere seit langer Zeit durch Mittelerde. Viele sagen, ich wäre der mächtigste und weiseste Zauberer in ganz Mittelerde. Ob das so ist, müssen andere beurteilen, aber ich würde niemandem der so etwas behauptet widersprechen!'', begann er wie immer bescheiden. Als er dann jedoch das Augenrollen in einigen Gesichtern sah, lenkte er etwas ein. ''Ich habe vieles in meinem langen Leben erlebt und bin eigentlich nirgendwo so richtig zuhause. Ich bin immer unterwegs und sehe nach dem Rechten in der Welt. Es gibt sechs Zauberer von uns. Saruman der Weiße ist der Anführer unseres Ordens. Von ihm habt ihr vielleicht schon gehört. Sein Sitz ist Orthanc, an der Pforte von Rohan. Dann gibt es noch meinen Namensvetter Gandalf den Grauen. Oder vielleicht sollte ich lieber Fabenvetter sagen? Radagast der Braune lebt hier ganz in der Nähe und dann gibt es noch die beiden grünen Zauberer, deren Namen mir allerdings entfallen sind. Oder waren sie blau? Ach, das weiß keiner mehr so genau. Man hat sie seit Jahren nicht gesehen, die alten Herumtreiber!'', fügte er hinzu und blickte dann zu den anderen in die Runde. ''Also, wer will als Nächstes? Kommt schon, nur keine Scheu!''



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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Der Abend war bereits angebrochen, als die kleine Gruppe das Gutshaus erreichte, bei dem der Rest der Gemeinschaft bereits angekommen war. Auf dem Hof war niemand zu sehen. Irgendwo schnaubte ein Pferd, ansonsten war das einzige Geräusch, das Sváfnir hörte, das knurren seines Magens.
Sváfnir wollte gerade die Tür aufreißen, da hielt Pado ihn zurück.
"Hast du deine Manieren im Erebor gelassen?" fragte er mit einem Augenzwinkern.
Ilumiel klopfte zweimal. So stand die ungleiche Truppe vor der Tür und wartete auf Einlass.
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Bevor jemand anderes antworten konnte, und Ardagast erkannte dabei in den Gesichtern der anderen, dass sie nur darauf brannten, etwas über sich zu erzählen, klopfte es plötzlich an der Tür und alle blickten zeitgleich zu dieser. Der Zauberer wandte sich an Lucrezia. ''Erwartet ihr noch andere Gäste?'', fragte er sie, doch die Frau schüttelte nur mit dem Kopf. Langsam ging sie zur Tür und öffnete diese und hinter der Türschwelle sahen sie ein sehr ungleiches Trio. Ardagast und Mirabella warfen sich gleich einen erfreuten Blick zu, als sie Pado sahen. ''Da seid ihr ja! Hat ja lange genug gedauert!'', rief der Zauberer in die Richtung der Ankömmlinge.



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado sah seinen alten Freund leicht entrüstet an: „Ist dir eigentlich klar, dass wir die ganze Strecke gelaufen sind, die ihr schön gemütlich geritten seid? Normalerweise hätten wir einmal übernachten müssen.“ Er sah seine beiden Gefährten kurz an. „Aber nachdem, was wir gesehen hatten, stand uns der Sinn nicht nach einsamem Waldlager.“ Er wandte sich dann an Lucrezia: „Verzeiht, Herrin, normalerweise habe ich bessere Manieren. Erlaubt, dass wir uns vorstellen: Padogas Took zu euren Diensten!“ Damit verbeugte er sich formvollendet vor ihrer Wirtin.

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

"Und Sváfnir, Sohn vor Sirnir, ebenfalls zu Diensten!" tat Sváfnir es dem Hobbit gleich. Da sollte noch jemand sagen, dass er keine Manieren hatte. Er musterte die Frau, der das Haus wohl gehörte. Sie sah nicht unsympathisch aus und warf sie immerhin nicht im hohen Bogen wieder heraus.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Nachdem sich auch Ilumiel vorgestellt hatte, welche die letzte Zeit überraschend still gewesen war, bat Lucrezia die Ankömmlinge herein. ''Na kommt schon, setzt euch zu uns! Ihr müsst ja müde sein von dem langen Marsch! Es gibt reichlich Essen und Trinken für alle!'', sagte Ardagast mit einem einladenden Lächeln und zeigte auf die freien Plätze in der Runde. ''Wir waren gerade dabei ein wenig mehr über uns zu erzählen, aber ich denke erstmal ist es interessanter zu erfahren, was ihr so getrieben habt'', fügte er hinzu, während das Trio Platz nahm. ''Na, war eure Suche von Erfolg gekrönt? Konntet ihr euren verschollenen Freund wieder finden?'', fragte der Zauberer, doch der Gesichtsausdruck der drei verriet nichts Gutes.



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Die drei erzählten abwechselnd von ihrem Fund im Düsterwald und am Ende zog Pado sein Notizbuch heraus und zeigte Ardagast, was er aufgemalt hatte. „Kannst du mit diesen Zeichen was anfangen? Du bist sicherlich bei weitem der Gelehrteste in diesen Sachen unter uns!“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast musste bei den genannten Details zum Verschwinden des Elben schlucken. Eine derart brutale Tat ließ nichts Gutes im Bezug auf die Täter erhoffen. Der Zauberer sah zu Ilumiel hinüber und nahm Anteil an ihrer Trauer. ''Möge er den Weg in den Westen finden.'' Dann sah er zu Pado, der ihm eine Zeichnung entgegen hielt. Der Zauberer blickte neugierig darauf, hob dann seine Augenbraue und studierte sie ausgiebig. Es war dann zuerst nicht klar, ob er entsetzt oder überrascht war, aber die Zeichen hatten eine starke Reaktion in ihm hervorgerufen, soviel war offensichtlich. Ohne seinen Kopf zu drehen, wanderten seine Augen wieder zu Pado. ''Du bist dir ganz sicher, dass das die Zeichen waren?'', fragte er um sich zu versichern und Pado nickte zustimmend. ''Das sind drei Symbole, die wohl nicht mehr bedeuten, als das, was sie darstellen, und ein weiteres, ungewöhnliches Zeichen, das ich lange nicht gesehen habe und wenn, nur in Büchern. Sehr alten Büchern. Das ist Adûnaic. Die Sprache der Númenorer im zweiten Zeitalter. Nur sehr wenige kennen diese uralte Form von Westron noch und sie ist heutzutage nahezu ausgestorben. Nur die Diener des dunklen Herrn sprechen sie noch!’’ Eine düstere Stimmung breitete sich im Raum aus und die Heiterkeit von vorhin, durch die Geschichte um Dingolfing bereits getrübt, war nun gänzlich verfolgen. ''Du bist einem von ihnen schon einmal begegnet’’, erklärte Ardagast, doch Pado sah ihn nur verwirrt an. ''Ich bin etwas überrascht, dass ich dir das noch nie erzählt habe. Der Schatten. Er war ein schwarzer Númenorer. Ein Mensch, geboren vor Jahrtausenden in Númenor. Wer weiß, auf Grund welcher großen Versprechen, er sich Sauron anschloss. Durch verdorbene Hexerei verlängerte der dunkle Herr das Leben seines Dieners und ließ ihn nicht mehr altern. Ähnlich wie bei den neun Königen der Menschen, aber nicht ganz genauso!’’ Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. ''Wer oder was auch immer dies war. Es bedeutet nichts Gutes!’’



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado wurde blass. Die Taten des Schatten hatten sich tief in seine Erinnerungen eingebrannt. Dieses abgrundtief Böse hatte sein jüngeres Selbst in seinen Grundfesten erschüttert und dabei war der Schatten nur das gewesen, was sein Name verhieß - ein Schatten des eigentlich Bösen, von dem Pado aber wusste, dass es sich wieder regte. Sein eigener Vater hatte die dunkle Festung Dol Guldur gesehen, wenn auch nicht betreten.
Pado und sein Vater waren dem Schatten glücklicherweise entkommen, waren sie doch viel zu nichtig, um dessen Blick dauerhaft auf sich zu ziehen. Doch es hatte Ascarion das Leben gekostet, ein Leben das schon viele tausend Jahre gewährt hatte und dann durch die böswillige Hinterlist des Schatten in Thal endete.
Ja, da war er wieder, der Gedanke, dass es Verschwendung war. Denn Ascarion, Hochelb und Edler von den Grauen Anfurten, hätte noch viel Gutes tun können, so viel war sicher. Ein mächtiger Krieger, der schon in Mordor gekämpft hatte, damals als das Böse besiegt schien.
Ein Schauder lief Pado den Rücken hinunter, während er die Schriftzeichen betrachtete. „Er ist doch tot, Ardagast?“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

''Er hat schon sehr, sehr lange nicht mehr gelebt, Pado. Lange bevor Ascarion seinen lebenden Tod zu Ende brachte'', entgegnete der Zauberer mit finsterer Miene. ''Aber ich weiß, worauf du hinaus willst. Nun, es bedeutet nicht, dass er es war. Um ehrlich zu sein, selbst wenn ich es für möglich hielte, dass er die Auseinandersetzung mit Ascarion überlebt, oder von seinem Meister neues Leben geschenkt bekommen hat, klingt es nicht nach einem seiner Werke. Er war nicht dafür bekannt, Zeichen oder Spuren einer Tat zu hinterlassen. Beides ist hier geschehen. Am Ende ist nicht unmöglich, aber eher unwahrscheinlich'', spekulierte Ardagast. ''Ich weiß nicht, was es genau damit auf sich hat. Es sind drei Zeichen, die Sonne, Mond und Sterne darstellen und eine númenorische 3. Auch das muss keine nähere Bedeutung haben, aber drei Fremden sind wir auf dieser Reise nun schon mehrmals über den Weg gelaufen. Vielleicht hat es mit ihnen zu tun! Und vielleicht interpretieren wir zu viel hinein und es bedeutet etwas ganz anderes und alles war reiner Zufall.'' Doch an Letzteres glaubte der Zauberer nicht, was er jedoch für sich behielt. Die Zeichen deuteten auf ihre Verfolger, soviel war klar. Er hatte vor der Durchquerung des Waldes bereits geplant, einen Abstecher bei Radagast zu machen. Nun hatte er dafür einen Grund mehr und es gab keine Zeit zu verlieren. Der Zauberer steckte seine Pfeife weg, leerte sein Getränk und stand auf. Er wand sich an alle. ''Ihr solltet euch ausruhen. Morgen geht es sehr früh weiter. Wir sollten alle gestärkt sein. Nun beginnt der wichtigste und gefährlichste Teil unserer Reise!'' Und mit diesen Worten begab er sich nach draußen um zu grübeln und über das weitere Vorgehen nachzudenken.



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Irgendwie hatte Bragi es in seinem Zustand an den Esstisch geschafft, auch wenn er sich nicht genau erinnern konnte, wie das passiert war. Er hatte sein Abendessen aber nicht angerührt, sondern die ganze Mahlzeit lang nur abwesend ins Nichts gestarrt.
Ob er überhaupt mitbekam, was um ihn herum geschah und gesagt wurde, war nicht auszumachen. Als der Zauberer aufstand und seinen laut knarrenden Stuhl nach hinten schob, riss es Bragi plötzlich aus seiner Trance.
"Ausruhen klingt gut", murmelte er undeutlich. Dann sackte sein Kopf nach vorn und er landete mit dem Gesicht in seinem Eintopf.

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Pado aß schnell seinen eigenen Eintopf, nachdem er kurz irritiert auf Bragi geschaut hatte. Dann erhob er sich und folgte Ardagast nach draußen. Dort war es mittlerweile stockfinster, abgesehen von dem Licht, das aus dem Haus drang. Die Nachtgeräusche des Waldes hatten etwas beruhigendes, zeigten sie doch, dass der Düsterwald auch so etwas wie ein normales Leben hatte. Nicht weit entfernt sah der Hobbit Ardagast stehen, den Kopf in den Nacken gelegt, den Blick auf die Sterne gerichtet. Ab und an glimmte seine Pfeife auf.
Pado stelle sich zu ihm und betrachtete auch einen Moment die Sterne. „Manchmal wünschte man, man könnte aus Eärendils Warte auf die Welt schauen. Ich stelle mir vor, dass man dann manchmal klarer sehen könnte!“

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir hatte dem Gespräch über den ominösen "Schatten" alarmiert zugehört. Ardagast hatte leider den Raum verlassen, ehe er Fragen stellen konnte. Kára hatte nie von diesem Gespenst erzählt. Den Namen Ascarion hatte er schon einmal gehört; er wusste, dass er gestorben war, mehr aber auch nicht. Er wollte gerade in die Runde fragen, ob jemand noch mehr wusste, da gab es ein dumpfes Geräusch, ausgelöst durch Bragi, der mit der Nase auf die Tischplatte gefallen war.
Sváfnir lachte und warf ihm seinen Holzlöffel an den Kopf.
"Hey Kleiner, nicht jetzt schon schlappmachen!"
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast schmunzelte bei Pados Worten und nickte. ''Das wünschte ich mir auch'', stimmte er zu. ''In diesem Fall ist es zwar nicht so, aber manchmal ist es auch ganz gut, nicht alles zu sehen und sich überraschen zu lassen. Das Leben wäre sicher langweilig, wenn sich alles immer gleich für einen offenbaren würde!'' Nach einem Moment der Stille fuhr er fort. ''Du solltest dir vielleicht auch eine Mütze voll Schlaf holen. Wir müssen morgen sehr früh los. Der Besuch bei Radagast duldet keinen weiteren Aufschub. Ich gebe zu, zuerst wollte ich eigentlich nur bei ihm vorbei, um mir neues Pfeifenkraut abzuholen, aber das, was gestern Nacht so alles passiert ist, ist mehr als bedenklich und es bedarf ein umgehendes Handeln und meine vollständige Aufmerksamkeit!''



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

„Nun, ich werde auf jeden Fall dabei sein!“ Pado nickte. „Arda, meinst du, das Böse, das ihr damals in Dol Guldur bekämpft habt, ist hier am Werke?“ Er sah den Zauberer unsicher an. „Aber was hätte es mit uns zutun? Oder ist das alles nur Zufall? Wir wollen ja nach Moria und nicht nach Mordor!“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast nickte ebenfalls zu Pado. Es freute ihn, dass der Hobbit so bereitwillig mitkam. ''Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Ich werde dich nicht anlügen, wenn das so ist, wäre das so ziemlich das Schlimmste, was passieren könnte. Also hoffen wir es nicht. Aber das, was passiert ist, lässt nichts Gutes erahnen!'' Er stoppte einen Moment und dachte weiter nach. ''Aber du hast Recht. Ich verstehe es auch nicht wirklich. Wer auch immer hier die Fäden zieht, scheint offensichtlich ein Interesse an dieser Unternehmung zu haben. Und ich wüsste nicht, was Sauron für ein Interesse an Moria haben könnte. Aber gut, es gibt reichlich Edelmetallvorkommen und schreckliche Wesen, die womöglich gute Verbündete für ihn wären. Vielleicht wäre es das. Was auch immer es ist, wir werden dieser ganzen Sache auf den Grund gehen!''



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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Mehr gab es dazu nicht zu sagen. Daher nickte Pado nur stumm und gemeinsam schwiegen sie gedankenversunken die Sterne an.

Nach einiger Zeit merkte Pado nun doch den langen Fußmarsch. „Ich geh schlafen, alter Freund, bis morgen!“ Damit stapfte er nach drinnen, wo ihm auf der Türschwelle Balin begegnete, der sich anscheinend auch noch die Beine vertreten wollte. Lucrezia zeigte ihm, wo er schlafen konnte und sehr schnell war der Hobbit im Reich der Träume, die glücklicherweise von Schatten verschont blieben.

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Geändert durch PadogasTook (25.05.2020 19:02)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast sah Pado hinterher, der im schwachen Mondlicht Richtung Wirtshaus zurückging. Eigentlich gefiel es ihm nicht, die Hobbits solch einer Gefahr auszusetzen, auf der anderen Seite war die Rückeroberung Morias vermutlich genauso gefährlich und Pado war sowieso mit allen Wassern gewaschen. Dazu konnte er seine Hilfe wirklich gebrauchen. All dies änderte dennoch nichts daran, dass sich der Zauberer ein wenig schuldig fühlte. Vermutlich war dies auch verdient. Glücklicherweise kam dann Balin vorbei, der ihn nicht nur aus diesen dunklen Gedanken riss, nein, er hatte sowieso noch vorgehabt mit ihm ein Wort zu sprechen. ''Vielleicht solltest du dich auch lieber auf's Ohr hauen, alter Freund! Ich glaube, der schwierigste Teil liegt noch vor uns!''



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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir, der immer noch keine Reaktion von Bragi bekam, stand kurzerhand auf und packte den jüngeren Zwerg am Schopf.
"Müssen wir dich ins Bett tragen?"
Der Jüngere hatte einen komplett nassen Bart von seinem Tauchgang in die Suppe. Bragi schien das aber nicht einmal zu merken, er wirkte völlig weggetreten. Sváfnir schüttelte ihn leicht an der Schulter und schaute auffordernd in die Runde. "Wer auch immer ihm zu viel Bier gegeben hat, während andere hier Leib und Leben riskiert haben auf der Suche nach einem Elben, möge doch bitte helfen, den Kleinen ins Bett zu bringen!" sagte er übertrieben freundlich.
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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Bragi verzog das Gesicht und schnaubte laut, sodass ein Stückchen Kartoffel, das in seiner großen Nase gesteckt hatte, über den Tisch flog.
Er murmelte er ein paar unverständliche Worte und sackte dann langsam zur Seite und wäre wohl von seinem Stuhl gefallen, wenn Svafnir ihn nicht festgehalten hätte.
Einen Moment später begann er laut zu schnarchen.

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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Naín sah Bragi mit einer Mischung aus Ekel und Enttäuschung an. Nicht nur hatte ihre Gastgeberin ihm eine Nachricht überbringen müssen, die niemand gerne überbringt und dann benahm sich der junge Zwerg, zugegebenermaßen unter Drogeneinfluss, total daneben. "Okay, das ist genug." murmelte er halblaut und zerrte den schnarchenden Zwerg nach draußen. In der Scheune ließ er ihn keuchend ins Stroh fallen. Drehte ihn noch um und betete, dass der junge Zwerg nicht das ganze Stroh vollkotzen würde. Nach kurzem Überlegen zog er ihn vom Stroh runter und ließ ihn einfach so auf dem Boden liegen. Zwerge mochten harten Untergrund beim Schlafen und so würde er vermutlich so wenig Schaden wie möglich anrichten. Der alte Zwerg klopfte sich die Hände aneinander ab und trat dann wieder hinaus in die kühle Nacht. Er setzte sich auf die Schaukel und starrte hinauf in die Sterne.

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Balin nickte: „Ja, sicher. Bisher ist es ja noch fast eine ruhige Reise!“ Er strich sich durch den Bart. „Die eigentliche Herausforderung kommt in Moria! Doch lass hören, alter Freund, was hältst du von dieser Sache hier?“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

''Es geschehen seltsame Dinge, die ich mir so nicht erklären kann. Die Spinnen. Die Verfolger. Der Mord an dem Elben. All das riecht nicht gut'', begann der Zauberer besorgt. ''Wie du ja schon weißt, werden die Hobbits und ich morgen einen Abstecher bei einem alten Bekannten machen und ihr müsst erstmal auf uns verzichten. Das sollte eigentlich nur ein kurzer Besuch werden, aber ich glaube, dass es ein langwierig Unterfangen werden könnte. Ich sagte es nur ungern, aber es könnte gut sein, dass wir erst in Azanulbizar wieder aufeinandertreffen werden. Ich weiß, wir haben uns der Unternehmung verpflichtet, aber ich sehe all diese Dinge als noch wichtiger an und außerdem hat es ja auch direkten Einfluss auf die Unternehmung genommen. Es liegt also im Interesse aller, dass wir dem Bösen das Handwerk legen. Aber keine Sorge, alter Freund, ihr werdet nicht allein die Ehre haben, das alte Königreich zu betreten. Bis dahin sind wir spätestens zurück!''



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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel hatte sich mit Lucrezia etwas zurückgezogen. Immernoch waren ihre Gedanken bei Dingolfing. Immernoch konnte ihr Herz nicht ertragen, was ihre Augen gesehen hatten. Dingolfing - der nie jemandem etwas zuleide getan hatte, der nicht einmal auf einen Käfer treten würde, wenn er es vermeiden konnte, und gerade ihn hatte man derart zugerichtet. Warum? Was war die Botschaft, die hinter dieser unsäglichen Tat steckte? Was war ihre Bedeutung? Wollte man ihnen nur Angst machen? Sie erschrecken? Oder galt der Angriff garnicht der Gruppe, sondern war es eine Attacke auf das Waldlandreich selbst? Dingolfing hatte mit ihrem Unternehmen direkt eigentlich nichts zu schaffen gehabt - aber wussten die Angreifer das? Nun, die anderen würden König Thranduil Bericht erstatten, und wenn er es für erforderlich hielt, dass sie blieb, würde er sie schon informieren. Wahrscheinlicher war, dass der Mord ihnen gegolten hatte, und sie daher schleunigst aus dem Königreich verschwinden sollten.

Mit neuen Tränen in den Augen sah Ilumiel zu der alten Gefährtin auf. "Es ist gut, dich wiederzusehen." flüsterte sie. "Aber sobald wir fort sind, möchte ich, dass du deine Tore und Fenster versperrst und niemanden herein lässt. Es ist zu gefährlich! Versprich mir das!"

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Ilumiel

Geändert durch Ilumiel (28.05.2020 14:47)

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Balin nickte blieb aber etwas zweifelnd. „Ich hoffe wirklich, dass ihr bald wieder zu uns stoßt. Denn es hat schon öfter Probleme gegeben, wenn sich eine Truppe länger aufgeteilt hat. Da wir sowieso schon recht wenige für diese Unternehmung sind, werden wir am Nordwestrand des Elbenwaldes von Lothlorien auf euch warten, dort wo der Silberlauf unter den Bäumen verschwindet.“ Er strich sich kurz über den Bart: „Nun, vielleicht nicht direkt dort. Nicht dass die Herrin von Lorien uns mit ihrem Zauber belegt. Etwas weiter den Silberlauf hinauf Richtung Schattenbachtal. Aber vermutlich holt ihr uns schon vor dem Schwertelfeldern wieder ein.“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast nickte zustimmend. ''Egal wo ihr seid, wir finden euch! Und bis dahin sind wir die ärgerlichen Verfolger hoffentlich los!'' Der Zauberer nahm einen kräftigen Zug an seiner Pfeife. ''Es ist absolut wichtig, dass die Gruppe zusammenbleibt und alle zusammenhalten und zusammenarbeiten. Jeder muss seine Waffen jederzeit bereithalten und für alles gewappnet und auf alles vorbereitet sein. Ich hoffe, das war alles nicht nur der Anfang eines großen Alptraums!''



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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Lucrezia wusste gar nicht was sie sagen sollte und nahm die trauernde Ilumiel tröstend in den Arm. "Es tut mir so leid, Ilumiel.", sprach Lucrezia und zeigte der Elbin ihr vollstes Mitgefühl... denn den Schmerz Gefährten zu verlieren kannte die Frau nur zu gut. Die junge Toska trat währenddessen vorsichtig an die beiden in einer Ecke der Hütte stehenden Freundinnen heran und reichte der blassen Elbin eine Schüssel mit Ellies warmen Eintopf entgegen. "Du solltest etwas essen, Ilumiel." Dankend, nahm die Elbin die Schüssel entgegen und gemeinsam gingen sie zurück ans Kaminfeuer. Auch der Zwerg Naín hatte seinen Weg zurück in die Hütte gefunden und nahm zwischen dem schweigsamen Waldläufer und einem anderen genauso schweigsamen Zwerg, mit schulterlangen kupferroten Haaren, Platz.

So saßen nun einige der Gefährten auf Stühlen um den Kamin herum, wärmten sich, löffelten Ellies Eintopf und schwiegen sich an. Da plötzlich gähnte Toska laut. "Okay... also mir ist das zu langweilig... und ich habe auch noch gar nicht die spannenden Geschichten gehört, die ich so gerne von einer Truppe wie euch hören wollte. Wie wäre es mit einem Spiel?" Mit diesen Worten sprang das Mädchen, aktiv wie sie war, auf und holte aus einem dunklen Teil des Raums ein Kartenspiel hervor. "Toska... bitte.", sprach Ellie genervt und wurde von ihrer kleinen Schwester gekonnt ignoriert. Sie teilte den am Feuer sitzenden Gästen der Herberge Karten aus und erklärte dabei die Spielregeln. "Geht ganz einfach. Wir drehen alle gleichzeitig die oberste Karte unseres Stapels um. Derjenige mit der höchsten Zahl darf dem mit der kleinsten eine Frage stellen. Beantwortet er nicht muss er trinken."
"Toska... wie alt bist du?", unterbrach Ellie ihre Schwester. "Ach komm... es war so lustig, als unsere letzten Gäste gespielt haben! Einer hat erzählt, dass er mal mit einer Honigwabe und einem Maultier..." - "Toska!" - "Ellie!"
"Genug jetzt.", sprach Lucrezia schließlich und sah ihre beiden Mädchen ernst an. Sie selbst war müde und erschöpft. Ein langer, harter Tag lag hinter der alten Frau und sie würde sich gerne einfach nur hinlegen... doch sie wollte vorher noch Naín von seinem Bruder erzählen... und was mit ihm geschehen war. Sie wollte Toska aber auch nicht den Spaß nehmen und erlaubte das Spiel. "Ihr dürft spielen was ihr wollt... aber Toska... du... das." Lucrezia deutete auf den Krug Wasser und Toska nickte fast schon so, als wäre das für sie selbstverständlich gewesen.

Lucrezia erhob sich von ihrem Stuhl und stellte sich in die Mitte des Raums, um zu allen Anwesenden zu sprechen. "Verzeiht, aber ich werde mich nun zurückziehen. Es war ein langer anstrengender Tag für mich. Bitte... fühlt euch wie zu Hause und ruht euch heute Nacht gut aus... und erzählt meinen Mädchen von eurem Abenteuer. Sie brauchen mehr Geschichten, als nur meine eigenen."
Dann tippte sie Naín an der Schulter an und bat ihn nach draußen, um ihm von ihrem Abenteuer und seinem dabei verstorbenem Bruder zu erzählen, bevor sie sich in ihr Zimmer zurückziehen würde.

Toska hatte also das Kartenspiel mit den am Feuer sitzenden Gästen begonnen. Auch Ilumiel hatte einen Stapel Karten bekommen, da Toska nicht genau wusste, ob sie mitspielen möchte oder nicht. Ellie hingegen hatte sich aus dem Spiel zurückgezogen... blieb aber am Kaminfeuer sitzen, um alle schön im Auge zu behalten... besonders den Waldläufer, welchen sie nicht über den Weg traute.

"1... 2... 3.", zählte Toska und die Gefährten drehten ihre Karten um. "HAA!!" Toska hob blitzschnell ihre Karte nach oben, welche eine zwölf zeigte und somit nicht nur die höchste Zahl der ersten Runde, sondern auch die vom ganzen Kartenspiel war. Langsam drehte Ori seine Karte um... denn er hatte die kleinste Zahl. Toska lächelte. "Es ist die erste Runde... also bleiben wir mal freundlich. Woher kommt ihr?" Ori zögerte kurz, antwortete dann aber: "Aus den Ered Luin... den Blauen Bergen." Die Augen des Mädchens wurden größer und funkelten im Schein des Kaminfeuers. "Sind sie wirklich blau?", wollte das Mädchen nachhaken, wurde aber von Ellie unterbrochen, die sie darauf hinwies, dass es nur erlaubt war eine Frage zu stellen. "1... 2... 3.", zählte Toska wieder und die Gefährten drehten zum zweiten Mal ihre Karten um. Dieses Mal hatte das Mädchen Pech. Sie hatte eine drei gezogen. Auch Emiras der Waldläufer hatte nur eine fünf und war somit weder Gewinner, noch Verlierer. Der Waldläufer wollte sich nicht aus dem Spiel zurückziehen und hoffte auf das Glück, welches bei solchen Spielen immer mit ihm war.

•°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°•
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Geändert durch Aryamiril (29.05.2020 13:24)

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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Ilumiel fühlte sich nicht so recht nach Spielen. Zu sehr geisterte Dingolfing und was sie gesehen hatten, im Kopf herum. Aber sie wollte das Mädchen auch nicht kränken und so hob sie die Karten doch mit an. Bisher hatte sie noch nicht verloren, und so versuchte sie ein Lächeln, wann immer es angebracht war, sah den anderen zu und lauschte. Schließlich aber war es soweit: ihre Karte zeigte eine Eins, wobei die des Zwerges Alaric eine Elf zeigte. Sie musste antworten. Aufmerksam erwartete sie dessen Frage.

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Musik

Zur gleichen Zeit, am Waldrand im Düsterwald. Die drei Männer standen in einem spitzen Dreieck in einer kleinen Lichtung, in deren Mitte sich ein morscher Baumstumpf befand. Um sie herum waren zwar noch dichte Bäume, doch sie befanden sich nicht weit von der Grenze des Waldes. Auf dem Stumpf war eine schwere, schwarze Kugel, dessen Oberfläche mit dichten und dunklen Wolken überzogen war. Sie standen dort wort- und bewegungslos und warteten. Worauf sie warteten, wurde erst einige Momente später klar. Ein helles und unruhiges Feuer entfachte sich in der Kugel und das Licht der Flamme schimmerte in allen Farben gegen die Bäume ringsherum, sodass die Männer seltsame Schatten warfen, die auf den Bäumen im Hintergrund ein düsteres Theater spielten.

Kurz darauf sprach eine tiefe, unbekannte Stimme in einer fremden Sprache zu ihnen. Sie fragte, was sie herausgefunden hatten. Der kleinste der drei Männer, welcher an der Spitze des Dreiecks stand und der Anführer war, näherte sich der Steinkugel. Seine Mitstreiter taten es ihm daraufhin gleich und näherten sich ebenfalls. Ihre Schatten wurden dabei noch größer und zu einer Karikatur, während das Feuer immer wirrer loderte. ''Sie wollen das alte Zwergenreich zurückerobern'', sagte der Anführer. Die Flamme loderte immer weiter und fragte dann, ob sie sich sicher seien. ''Sehr'', sagte der zweite Mann, während sich das Feuer in seinen meerblauen Augen spiegelte. Das Feuer beruhigte sich nun wieder, als wäre es windstill geworden. Jedoch ging auch vorher kein Luftzug. Daraufhin beugten sich alle drei herunter und gingen in die Knie. ''Was sind deine weiteren Anweisungen, Meister?'', fragte der Anführer.

Das Feuer sagte erst nichts, als würde es die Situation abwiegen und verschwand aus der Kugel und Wolken zogen erneut auf. Nach einem Moment entfachte es sich jedoch wieder und schimmerte in allen Farben. ''Verfolgt sie weiter. Haltet euch im Hinterhalt. Wenn sie Khazad-dûm erobert haben, tötet sie!’’, sprach der Meister. Alle drei tauschten entschlossene Blicke aus. ’'So sei es! Was ist mit dem Zauberer? Er könnte ein Problem werden!’’, sprach der Anführer. Die Stimme sagte nur, dass dies nicht ihre Sorge sein sollte. Kurz darauf war der Palantír erneut schwarz und von Wolken überzogen. Sie erhoben sich wieder und nickten sich zu. ''Lasst uns Zwerge jagen!'', sagte der Anführer mit einem entschlossenen und zu einem leichten Grinsen angewinkelten Mund.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

"Nicht so schnell!" rief Svafnir, der ein bisschen vor sich hingeträumt hatte. Er hatte tatsächlich eine 12 auf der Hand und grinste die Elbin an. "Dann verrate mir doch mal... Wenn du jetzt irgendwo sonst auf der Welt sein könntest, wo würdest du sein?"
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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Ilumiel lächelte tatsächlich ein kleines bisschen. Sie stellte sich viele Orte vor, an denen sie schon gewesen war, und viele, die sie nur vom Hörensagen und aus den Geschichten ihres Volkes kannte. Sollte sie Valinor sagen? Das Reich der Götter? Dort, wo die Zeit stillstand und nichts sich je veränderte? Dort, wo sie diesen unsäglichen Schmerz, der in ihr wühlte, würde heilen können? Aber Svafnir hatte gefragt: *irgendwo sonst auf der Welt* und Valinor gehörte nicht zu seiner Welt. Es wäre wohl nicht fair, einen Ort zu sagen, den keiner von den Anwesenden je sehen und erleben würde. Ilumiel sah schließlich auf.
"An einem friedlichen Ort." sagte sie dann. "Es ist nicht wichtig, wo er liegt. Er soll einfach nur unverdorben sein, voll mit guten Gefühlen und schönen Erinnerungen. Ein Ort, an dem man träumen kann, und wo niemand je Böses im Sinn hat. Dort wäre ich jetzt gern. Und du, junger Svafnir? Wo wärest du...."
"Ah ah ah! Nur der mit der höchsten Karte darf fragen!" rügte Toska und Ilumiel zog ihre Frage zurück.
Das Spiel ging weiter.

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Ilumiel
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Balin hob eine seiner buschigen Augenbrauen. „Man könnte meinen, du hättest schwarze Krähen rückwärts unter einer Leiter hindurchfliegen sehen, werter Zauberer! Aber du hast vermutlich recht zur Vorsicht zu mahnen. Je näher wir an Khazad-dûm herankommen, um so vorsichtiger werden wir selbstverständlich sein. Denn wir können davon ausgehen, dass es nicht unbewohnt ist.“ Er nickte dem Zauberer zum „Wir sehen uns morgen früh noch!“ Damit marschierte er hinüber zum Stall, um noch einmal kurz nach den Ponys zu schauen.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast sah Balin noch hinterher und ging dann zurück in's Gasthaus, wo die übrig gebliebenen Gefährten offenbar eine Art Würfelspiel spielten. Der Zauberer setzte sich dazu und nahm dankend ein Glas zu Trinken entgegen. ''Ich hoffe ihr habt noch Platz für einen weiteren Mitspieler!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Als Balin wieder hereinkam, füllte gerade großes Gelächter die Runde. Jemand rief: „Das gibts doch nicht! Kaum betritt der Zauberer die Runde, darf er dreimal hintereinander die Fragen stellen!“ Balin schmunzelte. Ach wie schön war es, die Gefährten so unbeschwert zu sehen. „Na, dann gebt nem alten Recken wie mir auch mal ein paar Karten! Mal sehen, ob ich Ardagasts Glückssträhne brechen kann!“ Mit einem Zwinkern nahm er seine Karten entgegen.

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Das Spiel war wirklich unterhaltsam. Langsam aber sicher hatte fast jeder den einen oder anderen Becher geleert, um einer unangenehmen Frage zu entgehen. Dies führte wiederum dazu, dass die darauffolgenden Antworten umso ehrlicher waren.
Sváfnir seufzte theatralisch, als er eine Zwei zog.
"Kann das jemand unterbieten?"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Ardagast legte seine Karte auf den Tisch und verzog die Mundwinkel, als dann alle sahen, dass es eine 1 war. Er zuckte mit den Schultern. ''Tja, meine Glückssträhne scheint vorbei zu sein...die wird wohl wirklich niemand unterbieten können! Alles andere wäre Hexerei!'', scherzte er und wartete gespannt darauf, wer die höchste Karte hatte.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Es war eine schöne Runde, die nach und nach immer besser wurde.
Emiras, der normalerweise ernst und misstrauisch blieb, amüsierte sich prächtig an den Geschichten der anderen. Er selbst hatte bis dahin kaum eine Runde gewonnen oder verloren und vertraute somit weiterhin auf sein Glück nichts beitagen zu müssen. Toska hingegen war sichtlich in ihrem Element und nahm kein Blatt vor den Mund. So sorgte sie für den einen oder anderen unangenehmen Moment. Ihr Ziel jedoch war es endlich dem Zauberer eine Frage stellen zu können und als sie bemerkte, dass dieser nur eine eins gezogen hatte, zeigte sie grinsend ihre zwölf in die Runde. "Na endlich.", sagte sie und holte tief Luft. "Wohin geht eure Reise? ...und keine Lügen! Ich erkenne es wenn jemand lügt. Außerdem wäre das schummeln."

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Geändert durch Aryamiril (01.06.2020 12:55)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Natürlich würde sie ausgerechnet das fragen, worüber er nicht reden durfte. Der Zauberer räusperte sich kurz um zu überlegen, wie er die Wahrheit sagen konnte, ohne sie gleichzeitig anzulügen. Nach einem Moment des Abwiegens grinste er zu Balin, der bereits Schweißperlen auf der Stirn zu haben schien. Auf eine ungenaue Frage gibt es eben auch eine ungenaue Antwort! ''In den Süden'', antwortete er mit einem Augenzwinkern in Richtung des Mädchens. Es war die Wahrheit und gleichzeitig so ungenau, dass es alles hätte sein können. Er legte seine Karte zufrieden zurück auf den Stapel. ''Hey! Das ist unfair! Du weißt genau, was ich meinte!'', rief das Mädchen aufgebracht und enttäuscht. Doch der Zauberer badete sich in Unschuld. ''Es ist eine Antwort auf deine Frage. Wenn du eine andere Antwort wolltest, musst du deine Frage wohl anders stellen'', entgegnete er mit einem Grinsen und hoffte einfach, dass er nicht mehr die niedrigste, oder sie die höchste Karte ziehen würde.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Toska legte den Kopf schief und fühlte sich betrogen, musste sich selbst aber eingestehen, dass sie vermutlich genauso geantwortet hätte. Sie zuckte also mit den Schultern und wollte die nächste Runde beginnen, da legte ihr Ellie, welche bis dahin etwas abseits am Feuer gesessen und alles beobachtet hatte, eine Hand auf die Schulter. "Gib mir auch mal einen Stapel.", sprach sie und funkelte den Zauberer und den weißbärtigen Zwerg, welchen es am Feuer immer wärmer zu werden schien, böse an. Die kluge Antwort des Zauberers, um der Frage ihrer Schwester zu umgehen, und die Reaktionen der anderen machten die junge Frau stutzig und so wollte sie nun selbst am Spiel teilnehmen, da sie wusste, wie man solche Fragen stellen musste.
"Ihr könnt froh sein, dass Toska die Regeln des Spiels geändert hat... normalerweise hättet ihr alle antworten müssen."
Toska zählte die nächste Runde ein und jeder starrte auf seine Karte. Während Emiras sich mit seiner gezogenen fünf zurücklehnte, hatten andere Gefährten bereits schwitzige Hände... denn Ellie zog eine zehn. "Wer bietet mehr?"

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Hisimir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Während Naín mit Lucrezia vor die Tür ging, hörte er bereits, wie drinnen die Karten ausgeteilt wurden und die erste Frage gestellt wurde. Er sah zu ihrer Gastgeberin auf. "Bevor ihr anfangt, erzähle ich vielleicht kurz, was ich wusste oder wie ich ihn kannte." Die Menschenfrau nickte nur müde.
Naín setzte sich auf die Treppenstufen. "Wir sind eine Kriegerfamilie, im Kampf zu sterben ist unsere Bestimmung. Ich hatte eigentlich gehofft, meinem Bruder dieses Schicksal ersparen zu können, nachdem er sich schon mit uns zur Schlacht der fünf Heere geschlichen hatte. Wir blieben beide eine Weile im Erebor und ich übernahm bald wieder mein Amt als Hauptmann der Wache, Utas verschaffte ich da eine angenehme Stelle als Torwächter und so hätte es gerne weitergehen können. Doch er blamierte sich bei einem Staatsbesuch, ich musste ihn entlassen, Daín schickte ihn in die Welt hinaus um Anstand und Respekt vor anderen Kulturen zu lernen und ich kehrte beschämt in die Eisenberge zurück und machte dort weiter, wo ich im Erebor aufgehört hatte. Seit über 30 Jahren habe ich nichts mehr von meinem Bruder gehört, aber ich machte mir keine Gedanken, sowas ist manchmal nicht unüblich unter Zwergen." Er senkte den Kopf. "Ich hätte besser auf ihn aufpassen sollen."
Lucrezia schwieg eine Weile und begann dann, ihre Geschichte zu erzählen und der weißhaarige Zwerg hörte ruhig zu, sie endete mit: "Er fiel als er mich und eine Freundin vor zahlreichen Feinden verteidigte. Ich... es tut mir leid."
Naín nickte und sah sie dankbar an. "Er starb, wie es uns bestimmt ist. Gut, dass ihr euch retten konntet. Habt dank." Er stand auf, verbeugte sich auf Zwergenart, legte ihr dann eine Hand auf die Schulter und ging wieder hinein. Es war bedeutend lauter geworden, gerade hatte der Zauberer das junge Mädchen ausgetrickst und Naín stand ein wenig unentschieden da, nicht wissend, ob er jetzt Ablenkung oder Ruhe zum Nachdenken brauchte. Bevor er sich selbst entscheiden konnte, zwang ihn ein etwas angetrunkener Alaric mitzuspielen "Steh da doch nicht dumm rum und schau so grimmig drein, Naín! Setz dich zu uns, es sind genug Karten und genug Bier da."

Ehre das Gimp!
아미
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Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Entspannt legte Ardagast seine Karte auf den Tisch und grinste. ''Acht..., wer bietet weniger?'' Dann lehnte er sich ebenfalls zurück. Er hatte zwar nicht die höchste Karte gezogen, gleichwohl aber mit Sicherheit nicht die niedrigste. Wer auch immer diese hatte, wusste hoffentlich, was er antworten sollte, wenn die unausweichliche richtig gestellte Frage kam. Ansonsten würde der Zauberer schon einschreiten und das Spiel und den Abend beenden, soviel war klar. Sie schuldeten diesen Leuten gar nichts, erst Recht keine Rechenschaft.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Einer nach dem anderen drehte seine Karte um und schnell war klar, dass Ellie die Runde für sich entscheiden konnte. Hämisch grinste sie zu Emiras hinüber, welcher so eben feststellen musste, dass er diese Runde verloren hatte. Der junge Waldläufer verschrenkte mit erhobener Augenbraue die Arme vor der Brust. Ellie hatte bereits Luft geholt, um ihm ihre Frage zu stellen, da unterbrach Emiras sie bereits. "Wenn ich du wäre, würde ich etwas anderes fragen. Der Abend fängt gerade erst an gut zu werden." Das Grinsen der jungen Frau verschwand aus ihrem Gesicht und sie ballte die Fäuste. Sie wollte sich schon mit einer knackigen Anssage wehren, da hielt sie Toska zurück. "Hör auf! Du verjagst sie noch und verdirbst uns den Abend.", flehte sie und versuchte die beiden Parteien zu beruhigen. "Bitte! Sie sind doch gar nicht so übel." Ellie zuckte mit den Schultern und wollte zunächst nicht auf die Worte ihrer kleinen Schwester hören...
Was wusste sie schon von der Welt da draußen? Nichts.
Toska kannte sie nur aus Geschichten und Erzählungen... und wie viel konnte man von denen schon glauben...
Ellie hat die Welt gesehen... nicht wortwörtlich... aber sie wusste, wie sie tickte... und Emiras wusste das auch.

Also beschloss die junge Frau ihre Frage anders zu nutzen und wollte den Waldläufer provozieren.
"Wieso habt ihr so lange vor der Schaukel im Garten gestanden?", fragte sie ihn, doch Emiras grinste nur bevor er kurz und knapp antwortete: "Auch ich hatte eine Kindheit."
Somit war die Runde beendet und eine Neue begann. Ellie startete keinen neuen Versuch den Gefährten den Grund ihrer Reise aus der Nase zu ziehen. Sie nutze ihre Fragen schließlich nur, um sie besser einschätzen zu können. Besonders abgesehen hatte sie es auf Emiras, welchen sie von allen am meisten misstraute. Die junge Frau konnte nicht anders,als auf Nunner sicher zu gehen schließlich lebte auf dem Hof ihre Familie ...beziehungsweise eben alles, was von ihr übrig geblieben war und sie musste sie um jeden Preis beschützen.

Und während das Spiel seinen Lauf nahm, wurde Emiras (und man konnte es kaum für möglich halten) immer stiller. Kaum ein lächeln. Kaum eine Reaktion... und als seine Laune am Tiefpunkt angelangt war, zog er auch noch die kleinste Zahl...

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Geändert durch Aryamiril (03.06.2020 21:55)

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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Naín hatte tatsächlich Spaß am Kartenspiel. Die meiste Zeit war er im MIttelfeld, schließlich hatte er Glück und niemand konnte seine 11 überbieten. Der junge Mensch hatte nur eine 3 und schaute ihn finster an. Bedächtig legte Naín seinen Kopf schief. "Verzeiht mir, dass ich es so sage, aber ich werde nicht schlau aus euch, Herr Mensch. Ihr kommt aus Gondor, sagt ihr. Ich weiß leider nicht so viel über die Menschen des Südens, deshalb sagt, unter welchen Umständen kommt ein Waldläufer des Südens dazu, den Zwergen von Erebor zu Hilfe zu eilen?"

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Bevor der Waldläufer auf die doch recht einfache Frage, welche eine ebenso einfache Antwort hatte, antworten konnte, leerte Ardagast sein Getränk und gab seine Karte zurück. ''So, es war nett mit euch, aber ich werde mich nun ebenfalls zurückziehen. Denkt dran, dass es morgen sehr früh weitergeht, also macht nicht zu lange weiter'', mahnte er beinahe väterlich und verschwand dann aus dem Gasthaus in die Dunkelheit.



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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

"Was hälst du von der Sache?" kam die leise gestellte Frage, nicht lange, nachdem der Zauberer den Raum verlassen hatte. Er hatte die Elbin nicht kommen hören und sie hatte sich keine Mühe gegeben, sich durch Geräusche oder Worte anzukündigen. In der Kälte der Nacht fröstelte sie ein wenig, und die Erinnerung an Dingolfing trieb ihr noch immer Schauer über den Rücken.
"War es eine Warnung? Für uns? Oder eine Drohung?"

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Der Zauberer versuchte sich die Überraschung nicht zu sehr anmerken zu lassen. Tatsache war aber, dass ihm durch das plötzliche und unerwartete Erscheinen der Elbin beinahe das Herz in die Robe gerutscht wäre. Typisch Elben und ihre verflixte Leichtfüßigkeit, schnaubte er innerlich. Aber dennoch passte es ihm gut, dass die Elbin ihn so spät am Abend noch aufsuchte, denn sie war immerhin ein nicht zu verachtender Teil dieser ganzen verrückten Sache. ''Tja, beides ist möglich. Aber eines ist klar: es ist eine Botschaft und wohl eher kein Zufall! Ich sagte es vorhin schon zu Pado. Ich weiß nicht, was es genau damit auf sich hat. Es waren drei Symbole, die Zahl 3 und falls du es nicht vergessen hast, wir haben drei unbekannte Verfolger. Womöglich hat es mit ihnen zu tun. Dies gilt es nun herauszufinden'', erklärte der Zauberer nachdenklich.



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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

„Wir wissen nichts über diese Gestalten. Außer, dass es drei sind. Aber was bedeutet das schon?“ fasste Ilumiel kurz zusammen. Dann sah sie Thorondil an. „Wer außer den Zwergen hat ein Interesse an dem Alten Königreich?“ fragte sie. „Wer ist der Drahtzieher?“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Ardagast nickte der Elbin zustimmend nach ihrer kurzen Zusammenfassung zu. Auf ihre Frage danach, zuckte er jedoch ein wenig ratlos mit den Schultern. ''Spontan fallen mir da nicht viele ein und gleichzeitig kann es jeder sein. Die Zeichen deuten aber in eine eindeutige Richtung'', begann er ein wenig rätselhaft, trat dann etwas näher an die Elbin heran und senkte seinen Ton merklich, vor allem für Ardagasts Verhältnisse. ''Zuerst die Spinnen. Jahrzehnte gab es im Düsterwald keine solchen Kreaturen mehr. Die Verfolger. Die númenorischen Zeichen. Die Vermutung liegt nahe, dass es womöglich mit Sauron zu tun hat. Er hätte zweifellos ein Interesse an Moria und den Reichtümern dort. Zumal, soweit wir zumindest vermuten, das alte Königreich noch in den Händen der Orks ist. Er hat also durchaus ein Anliegen, dass das auch so bleibt!'' Dann sagte er für einen Moment nichts und schwieg offenbar abwiegend. ''Und doch, will ich mich dessen erst vergewissern, bevor ich eine Rückkehr des dunklen Herrn ernsthaft in Erwägung ziehe! Wenn es aber stimmen sollte, dann mögen uns die Valar beistehen!''



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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Vorsichtig nickte Ilumiel. Sie war erschrocken, bestürzt, aber eigentlich hatte sie es in ihren Herzen schon vermutet.
„Man erzählte sich, er soll nach seinem Auftauchen in Dol Guldur vertrieben worden von...“ Nun doch überrascht sah sie Thorondil an, „Von dir!?“ Es war halb Frage und halb Aussage.
„Ist es möglich? Dass er zurückgekehrt ist?“

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Ardagast nickte ganz leicht und beabsichtigte damit, auf beide Fragen zu antworteten, was aber zuerst nicht unbedingt klar geworden sein könnte. ''Es ist möglich!'', entgegnete er dann noch einmal mit aller Deutlichkeit und war selbst entsetzt über diese Aussage. Er fuhr leiser fort. ''Als wir damals die Festung stürmten und Sauron vertrieben, schwor Saruman, der höchste meines Ordens und der Anführer des Weißen Rates, dass er sich um Sauron kümmern würde und lehnte es ab, andere Königreiche zu warnen und die Grenzen Mordors zu bewachen, weil er der Meinung war, dass Sauron ohne den Herrscherring niemals mehr eine ernsthafte Gefahr für Mittelerde werden könne'', erklärte er. ''Vor einigen Wochen besuchte ich ihn und fragte, was er in der Zwischenzeit bei seiner Suche nach Sauron darüber herausgefunden hatte. Er sagte zu mir, ich müsse mir keine Sorgen machen'', berichtete er weiter und sah Ilumiel dann sehr ernst an. ''Es ist nur so, dass ich mir Sorgen mache! Niemand hat mehr Wissen über die dunklen Mächte in Mittelerde, als Saruman, der sie lange und ausgiebig studiert hat. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb, glaube ich, dass er ihn unterschätzt. Ich glaube auch, nein, ich weiß, dass Sauron zu allem fähig ist. Er wird eines Tages zurückkehren! Es ist nur eine Frage der Zeit. Das sagt mir sowohl mein Herz, als auch mein Verstand! Vielleicht ist dieser Tag nun gekommen.''



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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel hatte aufmerksam zugehört, und den Zauberer beobachtet. Irgendetwas an der Art und Weise, wie er seine Bedenken darlegte, gefiel der Elbin nicht - ganz und gar nicht, aber dies hier war nicht der Zeitpunkt, tiefer zu bohren. Was die Zauberer und ihr Orden tat, blieb den meisten Wesen Mittelerdes ohnehin verborgen. Ein wenig frustriert lehnte sie sich gegen den alten Rosenbogen, den sie hier so sehr liebte.
"Wenn es so sein sollte, dann ist unsere Mission zum Scheitern verurteilt. Niemand kommt gegen den Dunklen Meister an. Schonmal garnicht ein zusammengewürfelter Haufen wie wir!"

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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Die Gefährten und die beiden Mädchen sahen dem Zauberer nach, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Waldläufer widmeten und ihn mit erwartungsvollen Blicken von oben bis unten musterten... und Emiras war das sichtlich unangenehm. Schon die Fragen von Ellie, vor welchen er sich nur durch trinken drücken konnte, hatten den Waldläufer innerlich so aufgewühlt, dass bei Naíns Frage sein sonst so großer Geduldsfaden entgültig riss und er dem Zwerg und allen anderen Beteiligten nur noch eine Frage stellte, ehe er seinen Krug leerte und stürmisch die Hütte verließ... und zwar, warum sie es so auf ihn abgesehen hatten.

Erschrocken über Emiras Reaktion, sah Toska hilfesuchend zu ihrer großen Schwester, die nur ihre Stirn runzeln konnte. "Hat der sowas öfter?", fragte sie den Rest, worauf so mancher (wenn auch etwas beschämt) mit dem Kopf nickte. "Ah ja... na dann. Ich glaube für heute sollte das genügen. War eine schöne Runde.", sprach Ellie und erinnerte sie sogleich nochmal daran, dass der Heuboden im Stall für sie bereitsteht. Etwas geknickt gab sich Toska den Worten ihrer Schwester geschlagen, wartete geduldig, bis alle Gefährten ihren Krug geleert hatten und begleitete sie dann zu ihrer Unterkunft. Ellie stattdessen sah sich neugierig nach dem Waldläufer um, von dem jede Spur fehlte. Sie lief auf dem Hof auf und ab, konnte ihn aber nicht finden und langsam bekam sie ein schlechtes Gewissen.

Nach einer Weile sah sie wie Toska im Haus verschwand und beschloss, es noch außerhalb der hohen Hecken zu versuchen und dort fand sie den Waldläufer schließlich auch. Er saß im Mondschein auf einem Fels und starrte in die Nacht hinaus. Sie selbst mied diesen Ort, wollte sich aber bei Emiras entschuldigen und so ging sie auf ihn zu. Doch da fauchte Emiras bereits: "Lass mich in Ruhe." Die junge Frau schreckte zurück und hob ihre Hände. "Ich wollte nach euch sehen.", erklärte Ellie, doch das ließ Emiras kalt. "Schlechtes Gewissen?", fragte er und schielte über seine Schulter. Ellie senkte den Kopf und setzte sich zu Emiras auf den Felsen. Dieser hatte schon Luft geholt, um der jungen Frau nochmal zu verdeutlichen, dass er gerade keine Lust auf ein Gespräch hatte... entschied sich dann aber doch dafür es nicht zu tun und starrte weiterhin in die schwarze Nacht hinaus. "Ich wollte euch nicht angreifen.", sagte Ellie und sah zu Emiras hinüber. "Ich... ich..." - "Sei froh, dass ihr so ein gutes Bier habt. Außerdem brauchst du nicht so förmlich sein.", unterbrach der Waldläufer die junge Frau und machte den Anschein, als wenn alles wieder in Ordnung wäre... doch das war es nicht. Ellie schmunzelte. "Du musst ja ziemliche Scheiße erlebt haben." Emiras reagierte kühl: "Ich war vor dieser Reise lange allein unterwegs. Hätte es vielleicht auch bleiben sollen."
"Sag doch so etwas nicht. Ich meine... ich kenne dich kaum beziehungsweise gar nicht, aber ich bin mir sicher, dass deine Gefährten froh sind dich dabei zu haben... und falls sie es bisher nicht gezeigt haben, werden sie es noch tun.", antwortete Ellie und wollte den Waldläufer aufmuntern. Doch Emiras blieb stur.
"Du hast Recht. Du kennst mich nicht. Könntest du mich also bitte in Ruhe lassen."
Diese Reaktion verärgerte die junge Frau sichtlich und sie wollte es sich nicht gefallen lassen. "Hey! Ich wollte mich nur entschuldigen und dir Mut machen... aber wenn du lieber ein kalter Glotz sein willst... nur zu." Ellie sprang vom Felsen hinunter und sah ein letzes Mal zu Emiras auf. "Wir alle haben eine Vergangenheit... eine Geschichte. Aus ihr zu lernen ist das eine... aber du solltest anfangen loszulassen." Mit diesen Worten verschwand die junge Frau in der Dunkelheit und ließ den Waldläufer allein zurück.
Dieser versank immer mehr in seinen Gedanken und obwohl er Ellies Worte nicht zu Herzen nehmen wollte, da sie seiner Meinung nach keine Ahnung hatte, tat er es irgendwie doch. Vielleicht, weil es nicht zum ersten Mal war, dass er sie gehört hatte.

Ellie hatte mittlerweile die Hütte betreten und traf auf Lucrezia, die vor dem brodelnden Kaminfeuer saß und die Kette ihrer Mutter in den Händen hielt. Sie setzte sich zu ihr und erzählte ihr, was geschehen war.

•°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°•
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Geändert durch Aryamiril (09.06.2020 22:35)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Ardagast lachte ein wenig auf. Das hatte seine getrübte Stimmung merklich gebessert. ''Ganz schön pessimistisch für eine Elbin!'', begann er, doch erinnerte sich dann ganz schnell an das Paradebeispiel des Pessimismus: Elrond! Und Galadriel eigentlich auch. Und von Celeborn wollte er gar nicht erst anfangen! „Nein, eigentlich doch nicht, wenn ich so drüber nachdenke!'', setzte er hinzu und kratze sich dabei leicht nachdenklich den Kopf. ''Aber natürlich ist sie das. Von Anfang an. Darum bin ich nicht dabei. Ich bin dabei, um die Zwerge zu retten. Nicht, weil ich daran glaube, dass wir Erfolg haben werden!'', erklärte er halb ernst, halb spaßig. Doch es war die Wahrheit. Er hatte es Balin an jenem Abend vor vielen Wochen gesagt: ’'Für mich ist es keine Rückeroberung. Für mich ist es eine Rettungsaktion! Ich werde versuchen euch vor dem sicheren Tod zu retten! Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, euch alleine gehen zu lassen!’'



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Fast erbost fuhr Ilumiel herum und nun funkelte sie den Zauberer regelrecht an.
"Du... du hast diese ganzen Leute auf ein Himmelfahrtskommando geschickt!?" klagte sie ihn an. "Vielleicht in ihren Tod!?"
Sie dachte daran zurück, wie Balin auf der Versammlung gesprochen hatte, von den riesengroßen Hallen, die sie zurück erobern würden, und von den Reichtümern, sie wieder die ihren sein würden - aber er hatte auch die Gefahren angesprochen, das musste sie zugeben. Nur nicht in einem Maße, das den Erfolg der Mission ausschließen würde. Nein, Balin glaubte an das, was er tat, da war sie sicher.
"Wir müssen es ihnen sagen, Thorondil. Wir müssen ihnen sagen, gegen wen wir uns hier möglicherweise stellen. Es ist das einzig Richtige!"
Schon drehte die Elbin sich herum, um hinein zu gehen.

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Ilumiel

Geändert durch Ilumiel (10.06.2020 15:59)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Ardagast hielt die Elbin zurück, bevor sie hinein ging. Warum nur musste sie immer so ruckartig, unüberlegt und emotional handeln. Absolut unpassend für einen Elben. Andererseits gehörte sie nicht zu den Hochelben, was es vielleicht erklärte. „Nein!“, begann er und sie wand sich ihm wieder zu. „Nicht so schnell!“, setzte er nach und hatte hoffentlich erstmal ihre Aufmerksamkeit wieder. „Noch wissen wir nichts konkretes und ich werde niemanden in Angst und Schrecken versetzen, bloss, weil die Zeichen in eine Richtung deuten! Zur richtigen Zeit werden sie davon erfahren! Aber nicht jetzt!“, erklärte er bestimmt und hoffte, dass die Elbin ihm zustimmte. „Ich könnte auf deine Hilfe dabei angewiesen sein!“



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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Unschlüssig ging Ilumiel's Blick von Thorondil zur Eingangstüre und zurück.
"Also gut. Aber sollte sich herausstellen, dass es so wäre, dann sagst du es ihnen!" forderte sie, ehe sie ein paar Male durchatmete.
"Wobei soll ich dir helfen?"

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

„Jaja“, antwortete der Zauberer leicht genervt, und meinte es auch nicht wirklich ernst. Aber Hauptsache sie war erstmal zufrieden. Um alles andere konnte man sich zu seiner Zeit kümmern. „Na, ich hatte gehofft, dass du uns morgen begleiten würdest. Wir könnten deine Fähigkeiten im Spurenlesen und deine elbischen Sinne gut gebrauchen. Außerdem dachte ich mir, dass du auch ein persönliches Interesse daran hättest, den Mörder deines Freundes zu finden. Und ich glaube, dass die Zwerge auch durchaus für einige Zeit auf deine Dienste verzichten können und würden“, setzte er mit einem Augenzwinkern hinzu.



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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

"Begleiten?"
Ilumiel horchte auf. Wollte der Zauberer sie schon verlassen? Sie hatte nicht mitbekommen, dass er einen anderen Weg einschlagen würde als der Rest, und war nun entsprechend verwundert.
"Wohin denn begleiten?"

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Achja. Er hatte ja noch nicht wirklich mit irgendjemandem außer den Hobbits und Balin über seine Pläne gesprochen. Kein Wunder also, dass Ilumiel keine Ahnung hatte, wovon er sprach. Ardagast holte daraufhin etwas aus: ''Eigentlich sollte es nur ein kurzer Besuch bei einem guten, alten Freund sein um meinen Vorrat an Pfeifenkraut aufzustocken und mal wieder Hallo zu sagen. Du kennst ihn vielleicht oder hast zumindest von ihm gehört: Radagast der Braune. Er lebt hier ganz in der Nähe am Waldrand in Rhosgobel'', begann der Zauberer zu erzählen. ''Aber dann kamen unsere Verfolger, die Spinnen und der grausame Tod deines Freundes. Wie vorhin schon gesagt, muss ich herausfinden, was es damit auf sich hat und daher wird der Besuch etwas umfangreicher und länger, als eigentlich geplant. Denn danach gehen wir dieser Sache auf den Grund! Das ist momentan wichtiger und hier sollte es nicht so gefährlich sein, dass ich die Gruppe auf keinen Fall alleine lassen kann. Da sind einige fähige Krieger dabei. Die packen das und je weniger sie sind, desto weniger fallen sie auf. Außerdem können wir nicht ewig mit dieser Gefahr im Nacken reisen, wenn gleichzeitig große Gefahren in Moria drohen. Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe keine Wahl. Pado und Mirabella kommen ebenfalls mit und ich hatte gehofft, dass du die Gruppe vervollständigst!'', fügte er hinzu. ''Ich könnte dich wirklich gebrauchen!'', sagte er abschließend mit einem leicht verzweifelten und beinahe flehenden Unterton. Er hoffte, dass die Elbin einwilligen würde.



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Ilumiel

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel legte den Kopf schief. Aus den Worten des Zauberers klang etwas wie Verzweiflung heraus, oder zumindest war es mehr als nur eine Bitte. Die Elbin musste nicht lang überlegen. Es gab gleich mehrere Gründe, warum sie diese Bitte auf gar keinen Fall ausschlagen konnte: Radagast, der Braune, war im ganzen Wald berühmt-berüchtigt, und obschon sie ihn noch niemals persönlich kennengelernt hatte, hatte sie großen Respekt vor einem so mächtigen Natur-Zauberer. Die Gelegenheit, ihn zu treffen und mit ihm zu sprechen, würde sie sich nicht entgehen lassen.
Dann war da Dingolfing. Sie hatte den chaotischen Elben wirklich gern gehabt und die Hintergründe über seinen Tod herauszufinden, war wohl das Mindeste, was sie noch für ihn tun konnte. Zumal der Vorfall höchstwahrscheinlich tatsächlich der Mission geschuldet war, und Dingofling nur ein zufälliges Opfer des Ganzen.
Und zu guter Letzt war es Thorondil, der sie überhaupt erst auf diese Mission gebracht hatte. Zugegeben, unter etwas falschen Voraussetzungen, aber dennoch: wäre der Zauberer nicht gewesen, säße Ilumiel im Waldlandschloss und würde leere Zellen bewachen oder Weinfässer den Fluss hinab senden.
"In Ordnung." nickte sie schließlich. "Ich komme mit euch mit."

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Ilumiel
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Erleichtert atmete Ardagast innerlich aus. Er versuchte sich dies jedoch nicht anmerken zu lassen. Dann nickte er der Elbin zu. ''Danke!'' Beide wünschten einander eine gute Nacht und daraufhin ging Ilumiel wieder in das Gasthaus zurück, während der Zauberer noch eine Weile den Sternenhimmel beobachtete und über die nächsten Tage nachdachte. Er hatte währenddessen gar nicht bemerkt, dass Emiras und, wie er glaubte, eine der Töchter Lucrezias, draußen zur gleichen Zeit eine Meinungsverschiedenheit hatten.



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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Lucrezia trat hinaus in die kalte Frühlingsnacht. Die Sterne funkelten am Himmel und der Mond schien hell auf den Hof. Der Wind wehte durch die Baumkronen und das Schloss des Weidengatters schepperte bei jedem Windstoß. Auch konnte man Schnarchen aus der Richtung des Stalls hören und die Frau musste schmunzeln. "Zwerge bleiben Zwerge.", dachte sie laut und setzte sich auf die alte Holztreppe. Lange betrachtete sie den Sternenhimmel, ehe sich ihr jemand näherte und sie ihren Blick senkte. Die dunkle Gestalt kam langsam näher und schon bald konnte Lucrezia den jungen Waldläufer unter seinem Umhang erkennen. "Noch wach?", fragte sie ihn und tat so, als sei sie überrascht gewesen ihn noch auf den Beinen zu sehen. Er sah mitgenommen aus, was die Frau stutzen ließ, hatte sie den jungen Mann doch ganz anders eingeschätzt. Der Waldläufer sah die Herrin auf der Treppe sitzen und ging langsam auf sie zu, um ihr eine gute Nacht zu wünschen und nicht den Eindruck zu erwecken, irgendetwas auszufressen. Seine Augen waren dick angeschwollen und er versuchte sie unter seinen Haaren zu verstecken, während er einen Fuß vor den anderen setzte.
"Was für ein Tag... für uns beide."; stellte Lucrezia fest und erinnerte sich an all das was ihr Ellie bereits über den Waldläufer erzählt hatte. Emiras runzelte die Stirn. "Wo... woher wisst ihr irgendwas?..." - "Ellie. Ihr habt es geschafft ihr ein schlechtes Gewissen zu machen. Schaffen nicht viele.", antwortete die Frau und deutete auf den freien Platz neben ihr. Zögernd setzte sich der Waldläufer zu ihr und zog die Kapuze seines Umhangs vom Kopf. "Einundzwanzig.", murmelte Lucrezia. "Ist bestimmt nicht euer erstes Abenteuer."
"Verzeiht, dass ich Frage, aber was wollt ihr von mir?", fragte Emiras misstrauisch und sah der Frau tief in die Augen. "Mit euch reden. Darf ich das nicht?" Der Waldläufer seufzte nur und ging nicht weiter auf die Frage ein, lauschte dafür aber aufmerksam den darauffolgenden Worten der alten Frau:
"Ich war fünfzehn auf meiner ersten Reise... und es begann wie heute, was mir schwer zu schaffen gemacht hat. Ihr seid also nicht der einzige, der von seiner Vergangenheit verfolgt wird. Egal wie sehr man versucht ihr zu entkommen... sie holt einen irgendwie immer ein."
Emiras nickte zustimmend. "Ihr sagt es."
"Aber man sollte lernen sie zu akzeptieren, um loszulassen, sonst wird sie einem früher oder später zum Verhängnis.", sprach Lucrezia und sah zu Emiras hinüber. "Ich würde euch gerne helfen. Es dauert natürlich seine Zeit, aber sich jemandem anzuvertrauen wäre schon mal ein guter Anfang."
"Wo wir beim Problem wären.", erklärte Emiras. "Also erzählt ihr mir nicht von eurem ersten Abenteuer?", fragte die Frau. Der Waldläufer überlegte einen kurzen Augenblick und atmete tief durch. Wollte er das denn wirklich?... er wusste es nicht. Aber was hatte er noch zu verlieren. Hatte er sich nicht bereits zum trottel gemacht? "Erzählt ihr mir denn von eurem?"
Überrascht über Emiras Gegenfrage, musste Lucrezia unwillkürlich lächeln.
"Natürlich. Ich kann auch anfangen, wenn ihr wollt."
Und das tat sie auch.

"Ich lebte mit meinem Vater in Armen Verhältnissen in einem Dorf nördlch von hier. Ich war Viehhüter und war eine wahre Meisterin im "sich-selbst-in-schwierigkeiten-bringen". So kam es also, dass mir die Rinder eines Morgens ausbüchsten. Ich folgte ihrer Spur, wurde von Orks überrascht und von meinen zukünftigen Gefährten gerettet. Sie begleiteten mich zurück zu meinem Dorf, wo ich dem Bürgermeister beichten musste, was mit seinen Rindern geschehen war und er zeigte sich an diesem Tag nicht gerade von seiner besten Seite... falls er so eine jemals besaß. Eine junge Frau aus der Gemeinschaft hob das Wort für mich und ich durfte die Gefährten begleiten, um bei ihr meine Lebensschuld zu begleichen."
Emiras runzelte die Stirn. "Mit fünfzehn?"
Lucrezia nickte. "Aber sie nahm sie schon bald zurück. Sie wollte mich einfach in Sicherheit wissen... und das war ich in meinem Dorf nicht. Sie hatte sich sicherlich erhofft, dass ich in irgendeinem anderen Dorf, durch welches uns unser Weg führte, bleiben und dort glücklich alt werden würde. Das tat ich aber nicht. Ich war loyal und... na ja...stur und zudem ziemlich naiv und dumm... aber ich war für mein Alter eine gute Gefährtin und... ich wünschte, ich hätte am Ende mehr tun können."
"Sie sind gefallen?", hakte Emiras nach und Lucrezia nickte nur. "Das sind sie, ja."
Für eine kurze Zeit kehrte eine betretende Stille zwischen den beiden ein, ehe nun Emiras an der Reihe war zu erzählen.

"Nun... wo fange ich am besten an.", sprach er. Seine Stimme war zittrig und er hatte einen Kloß im Hals. Er räusperte sich... doch das Gefühl, als wenn ihm etwas die Luft abschnüren wollte, ging nicht weg. Lucrezia fiel es zwar auch schwer, je näher sie dem Ende ihrer Erzählung kam... aber Emiras wusste noch nicht einmal, wie er anfangen sollte. Er atmete noch einmal tief durch, wartete einen Augenblick ab und begann dann zu erzählen.
"Es ist eine lange Geschichte... Mein Vater, der ehemalige Anführer der Waldläufer aus Ithilien, führte so etwas wie "Krieg" mit einer Nomadengruppe aus Harad. Eines Tages konnten sie die Grenzen meines Vaters überwinden und ein kleines Dorf im Wald überfallen, in welchem unter anderem meine Mutter lebte. Ich konnte in aller letzter Sekunde fliehen... sie und die anderen Frauen wurden jedoch verschleppt. Mein Vater wollte gen Süden ziehen... doch er kam nicht weit. Die Waldläufer, welche ihm stolz gefolgt waren und den Kampf überlebten, brachten ihn mit letzter Kraft und schwerverletzt zurück ins Lager. Ich Feigling hatte mich stattdessen fast drei Tage lang im Wald versteckt und... als ich im Lager eintraf musste ich mich von meinem Vater verabschieden. Er... er..."
Die Bilder von seinem schwerverletztem Vater spielten sich vor Emiras innerem Auge ab und jagten dem jungen Mann einen kalten Schauer den Rücken hinunter. Zögernd legte Lucrezia dem Waldläufer eine Hand auf die Schulter. "Er wäre gestorben ohne zu wissen, dass ich noch am Leben war."
Emiras hielt für einen Augenblick Inne, ehe er seine Geschichte fortsetzte. "Nach dem Tod meines Vaters sinnte ich auf Rache und brach, gegen den Befehl meines Onkels, dem neuen Anführer, nach Harad auf. Mein Vetter stellte sich mir in den Weg... doch ich konnte ihn überlisten... nicht durch Waffenstärke... aber mit Köpfchen. Mein größte Stärke. In Harad angekommen suchte ich nach dem Lager der Nomaden. Ich war lange unterwegs... keine Ahnung wie lange... jedenfalls fand ich das Lager und meine Mutter irgendwann... sie war die letzte Überlebende und... ich... ich konnte sie befreien... doch sie war schwach und die Nachricht über den Tod ihres geliebten Mannes... es brach ihr das Herz. Ich versprach ihr sie nach Hause zu bringen... doch... die Nomaden waren uns gefolgt. Sie überwältigten mich und..." Emiras stockte der Atem und er griff nach dem Riemen seiner rechten Armschiene. Er löste sie und krempelte seinen Ärmel hoch. Zum Vorschein kam eine Narbe, die sich über den ganzen Arm des jungen Mannes zog und sehr gefährlich aussah. "Mein Vetter war mir gefolgt... er rettete mir das Leben. Das Leben meiner Mutter jedoch konnte er nicht retten."
Lucrezia musterte geschockt die Narbe im Mondschein und war sprachlos.
Sie hatte mit allem gerechnet... aber nicht mit so etwas.

"Jetzt wundert mich nichts mehr...", seufzte sie und drückte ihm ihr Beileid aus.
Die Beiden saßen noch eine ganze Weile auf der alten Holztreppe vor dem Gutshaus und unterhielten sich über dieses und jenes... und mit jeder Minute, die verstrich, sah Lucrezia den jungen Waldläufer mit ganz anderen Augen. Er war eine gebrochene Persönlichkeit, die versuchte wieder zusammen zu finden. Er versuchte jemand zu sein, der er nicht war, um den Vorstellungen und Erwartungen anderer gerecht zu werden. Gleichzeitig wollte er helfen, wo er konnte und schottete sich trotzdem von alles und jedem ab, um nicht noch einmal verletzt zu werden... oder andere zu verletzen. Er stand sich also wortwörtlich selbst im Weg.

Sie vertraute ihm so manches aus ihrem Leben an und wollte ihm so viel wie möglich für seine Reise mitgeben. Sie machte ihm Hoffnung und sprach ihm Mut zu und Emiras wünschte, er hätte mehr Zeit gehabt sich mit ihr zu unterhalten... doch es war schon lange nach Mitternacht und es lag noch eine lange Reise vor dem Waldläufer.

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Geändert durch Aryamiril (11.06.2020 18:01)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Ardagast verbrachte noch die ganze Nacht draußen in der Finsternis und nutzte die Zeit zum Nachdenken. Durch seine anthrazitfarbene Tunika war er beinahe unsichtbar und nur hin und wieder, wenn der Mond günstig stand und nicht von einer vorbeiziehenden Wolke verdeckt wurde, konnte man ihn, angelehnt an einer Hausecke, sehen. Er dachte über vieles nach, aber vor allem über seine bevorstehende Aufgabe, welche zweifellos vorerst das Wichtigste war. Hin und wieder beobachtete er, wie die Gefährten aus dem Gasthaus kamen, sich nach und nach ihre Schlafplätze suchten und schlafen legten. Alaric, der ziemlich angetrunken aussah, hing an Naíns Schulter und wurde von diesem zu seinem Schlafplatz getragen. Oin und Ori kamen ebenfalls kurz darauf heraus und wünschten dem Zauberer noch eine gute Nacht. Ardagast selbst konnte selten lang schlafen, aber wenn, meist sehr tief und laut schnarchend, sehr zum Missfallen etwaiger Mitreisender. Als Zauberer war er auf Schlaf nicht wirklich angewiesen, konnte aber gleich wohl nicht vollständig darauf verzichten, wie beispielsweise die Elben. Deshalb hielt er es die meisten Nächte auch nicht für nötig, es überhaupt erst zu versuchen. Andere brauchten ihren Schlaf dringender.

Es war schon sehr spät, da erkannte er im Augenwinkel, wie sich Emiras und die Hausherrin austauschten. Seine Neugier übermannte ihn und so schlich er sich etwas näher heran, um der Unterhaltung folgen zu können. Bisher war er aus dem Waldläufer wenig schlau geworden und wusste nicht so recht, wie er mit ihm umgehen sollte, oder wie er ihn dazu bringen könnte, etwas aus seiner Schale zu kommen. Es war unübersehbar, dass er großes Leid und Trauer in sich trug. Umso beeindruckter war er von der Fähigkeit dieser Fremden, die es beinahe ohne große Mühe schaffte, dass der junge Waldläufer sich ihr öffnete. Als sie fertig waren und sich voneinander verabschiedeten, war Ardagast nun einiges klar und er verstand besser, was der Junge durchgemacht hatte und anscheinend noch immer durchmachte. Eventuell würde er ihn darauf zu gegebener Zeit ansprechen, in der Hoffnung, dass Emiras nun, da Ardagast Bescheid wusste, nicht mehr so sehr abblocken würde. Aber dazu war nun nicht der richtige Zeitpunkt.

Die nächsten Stunden vergingen sehr langsam, doch für Ardagast war dies genau das Richtige. Es gab ihm, zumindest gefühlt, viel Zeit zum Nachdenken und setzte ihn nicht noch mehr unter Druck. Es war Zeit, die er jetzt dringend brauchte. Er hätte von vornherein erahnen müssen, dass es nicht bei einer lebensgefährlichen Rückeroberung bleiben würde, sondern mal wieder, womöglich die ganze Welt in Gefahr schweben würde. Es ärgerte ihn, dass er mal wieder nicht in der Lage gewesen war, dies vorauszusehen und das obwohl er die Gabe der Voraussicht besaß. Keine besonders zuverlässige jedenfalls! Ach, wäre doch Gandalf nur hier. Es würde so vieles einfacher machen, dachte er sich.

Der Morgen brach schließlich an und am Horizont konnte man die aufgehende Sonne zumindest bereits erahnen. Wach war augenscheinlich noch keiner. Ardagast grinste daraufhin schelmisch in seinen Bart. Einen kleinen Spaß auf Kosten seiner Gefährten konnte er sich vor seinem vorübergehenden Abschied wohl noch erlauben! Dank ebenjener bevorstehenden Trennung, musste er dann auch nicht mit den Konsequenzen dessen leben. Vorerst zumindest nicht! Also nahm er seinen Zauberstab in die Hand, hob ihn leicht in die Höhe und schlug diesen dann zwar nicht mit voller Wucht, aber trotzdem stark genug auf den Erdboden, sodass dieser laut bebte. Es war laut genug um alle in der Umgebung gleichzeitig zu wecken und stark genug, um zumindest die Holzwände der Herberge leicht zum Wackeln zu bringen. Mit einem breiten Grinsen vernahm er dann die teilweise genervten, verängstigten und verwirrten Rufe seiner Gefährten, die nach und nach aus den Häusern gestürmt kamen, um zu sehen, welch Unheil über sie hereinkam. ''Guten Morgen'', rief er grinsend.*

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*Inspiriert durch: http://forum.herr-der-ringe-film.de/showflat.php/Number/5446189#Post5446189



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado hatte lang und gut geschlafen. Er hatte schon im Stroh gesessen und sich die Halme aus Haaren und Kleidung gezogen, als plötzlich die Erde bebte. Als er das fröhliche “Guten Morgen“ des Zauberers hörte und dann die Reaktionen seiner Gefährten wahrnahm, musste er grinsen. Mirabella zum Beispiel dürfte von dieser Art Weckruf alles andere als begeistert gewesen sein.

Er lief schnell die Stufen vom Heuboden hinunter und stellte sich grinsend vor den Freund: „Nun, für dich ist es auf jeden Fall ein schöner Morgen, wie ich deinem Gesichtsausdruck entnehmen kann. Für mich auch, denn eben ist etwas wunderbares passiert!“ Unter dem fragenden Blick Ardagasts fuhr er fort: „Du kennst das ja, man schläft im Stroh und wacht am nächsten Morgen auf wie ein Strohigel. Da wollt ich mir doch grad die Stacheln ziehen, da tut es einen Schlag und mit einem Mal sind alle Strohhalme wie von Zauberhand von mir abgefallen.“ Er zwinkerte dem Freund kurz zu und sah sich dann um, „Gibts schon Frühstück? Ich bin halb verhungert!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Mit Panik in den Augen war Mirabella aufgewacht. War es ein Angriff? Ein Mumakil der auf sie zugestapft kam? Nein, die gabs ja nur im Süden. Dann vielleicht eine dunkle Macht?
Während die Gedanken im Kopf der Hobbitdame durchratterten, hörte sie schließlich den Ruf des Zauberers und ihr panischer Herzschlag verlangsamte sich ein wenig. Theatralisch ließ sie sich zurück ins Stroh fallen und seufzte.
"Immer dieser Zauberer..."
Leicht genervt, aber auch mit einem Schmunzeln auf den Lippen drehte sie sich zu Pado um, oder eher zu dem leeren Strohhaufen, den er soeben hinterlassen hatte, als er wie der Wind nach draußen sauste. Während sie sich weiter umschaute sah sie, dass sie nicht die einzige war, die grummelte. Doch grummelige Zwerge, vor allem wenn sie verschlafen waren, sahen schon echt lustig aus. Mit einem Grinsen stand die Hobbitdame auf und zog sich ein Kleid über, welches sie aus ihrer Tasche geangelt hatte.
Noch während sie sich ein paar pieksige Strohhalme aus ihrer Unterkleidung und ihren Haaren zupfte, ging sie bereits runter vom Heuboden und raus zu Zauberer und Hobbit.
"Guten Morgen euch beiden."
Während Mirabella das sagte, begann ihr Magen laut zu knurren. Sogleich packte sie eine Hand auf ihren Bauch, als würde dies das Gluggern leiser machen und ihr Grinsen wurde eher zu einem verlegenen Lächeln.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aerlinn2]

Toska stand in der Tür vom Gutshaus und verschrenkte die Arme vor der Brust. "Ihr seid ja auch vor dem Abendessen ins Bett, Herr Hobbit." Mit einem lächeln und einer winkenden Handbewegung, lud sie die Gefährten, welche sich nach und nach auf dem Hof versammelt hatten, zum Frühstück ins Haus ein. Frisches Brot, Käse und Milch standen auf dem Tisch bereit. Lucrezia saß bereits am Tisch und wünschte ihren Gästen einen guten Morgen. "Um uns zu wecken müsst ihr schon etwas früher aufstehen.", meinte Toska, als Aradgast an ihr vorbeiging.
Emiras war an diesem Morgen immer noch etwas neben sich. Besonders der Gedanke daran, dass er sich dieser fremden Frau anvertraut hatte, verunsicherte ihn und so wollte er noch vor dem Frühstück die Person sprechen, welcher er das alles zu verdanken hatte. Der Waldläufer blieb in der Tür stehen und sah sich um... doch von ihr fehlte jede Spur. "Ist irgendwas?", wollte Toska wissen. "Wo ist Ellie?", fragte er das Mädchen, die den Kopf schief legte und den Waldläufer skeptisch ansah. "Hinter dem Haus. Wenn ihr sie so sehr vermisst könnt ihr ihr ja Bescheid geben, dass das Frühstück fertig ist."

Ellie spannte gerade den letzten Pfeil in ihren Bogen, als der Waldläufer um die Ecke kam. Sie hatte ihn noch nicht bemerkt und so musterte dieser kopfschüttelnd ihre Haltung. Als Ellie den Pfeil abschoss und stolz ihre Waffe senkte, erkannte sie Emiras im Augenwinkel und fragte hämisch: "Na? Wie war eure Nacht?" Emiras hatte seine Arme vor der Brust verschrenkt und ging langsam auf die junge Frau zu. "Wieso mischst du dich in meine Angelegenheiten ein?", fragte er und sah ihr tief in die Augen. "Ich will es wissen. Machst du das mit all deinen Gästen?" - "Gern geschehen."
Ellie kehrte dem Waldläufer den Rücken zu und zog ihre Pfeile aus dem Strohballen.
"Vielleicht, weil ich weiß, wie es ist ganz alleine zu sein? Mit Kummer und Leid... Ich wollte dir nur helfen."
"Und inwiefern sollte mir das helfen?" Emiras griff nach Ellies Hand, ehe sie ihm wieder aus dem Weg gehen konnte. "Reden, Emiras, Sarims Sohn. Das befreit. Kannst du mir gerne glauben.", antwortete sie, befreite ihre Hand aus dem Griff des Waldläufers und stellte sich zurück an den Platz von welchem sie auf den Strohballen schoss. Emiras dachte noch über die Worte der jungen Frau nach, als ihm wieder ihre schlechte Haltung auffiel. Um das Thema zu wechseln (und um Ellie zu provzieren) beschloss er sie darauf aufmerksam zu machen. "Weißt du... du würdest einiges mehr treffen, wenn du deinen Arm höher halten und die Schultern weiter zurück nehmen würdest." Augenrollend senkte Ellie ihren Bogen. "Wieso mischst du dich in meine Angelegenheiten ein?", wiederholte sie provokant das, was Emiras sie vor wenigen Augenblicken fragte. "Sag bloß du willst mir helfen... unfassbar. Machst du das mit all deiner neuen Bekanntschaften?"
"Schon gut... schon gut. Ich habs verstanden.", entgegnete Emiras und es war tatsächlich ein lächeln auf seinen Lippen zu erkennen. Er ging auf Ellie zu, zeigte ihr, wie sie den Bogen halten musste und als sie alle Pfeile erfolgreich verschossen hatte, gingen sie gemeinsam ins Haus, um mit den anderen zu frühstücken.

"Ich werde euch noch etwas Proviant für euren weiteren Weg mitgeben. Wann gedenkt ihr aufzubrechen?", fragte Lucrezia in die nun vollständige Runde.

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Geändert durch Aryamiril (13.06.2020 12:37)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Ardagast musste bei Pados Worten schmunzeln. Natürlich dachten die Hobbits wie immer nur an's Essen! Dazu musste Mirabella nicht mal etwas sagen, denn ihr Magen tat es eindeutig an ihrer Statt. ''Na, so hatte mein Erdbeben immerhin eine gute Sache, auch wenn das gar nicht meine Absicht war, wenn ich ehrlich bin'', antwortete er mit einem Augenzwinkern in die Richtung des Hobbits, als sie sich alle zum Frühstück aufmachten und bereits von Toska begrüßt wurden. In den Blicken der anderen sah er jedoch, dass sein Erdbeben durchaus den gewünschten Erfolg hatte. Alaric sah man zum Beispiel an der Nase an, dass seine Nacht eher kurz gewesen war, und so bedachte dieser den Zauberer nur mit einem grimmigen Gesichtsausdruck. Bragi schien sich von seinem gestrigen Blumenanfall wieder etwas erholt zu haben, auch wenn er immer noch wie durch den Fleischwolf gedreht aussah.

''Na, gut geschlafen, Blumenmädchen?'', fragte Ardagast ihn provokant und mit einem schelmischen Grinsen. Dann drehte er sich zu Lucrezia um, bevor der Zwerg etwas entgegnen konnte. ''Das ist sehr nett von Euch. Wir können es auf jeden Fall gebrauchen, vor allem meine kurzbeinigen Gefährten'', dankte er ihr und meinte damit sowohl die Hobbits, als auch die Zwerge. Beide waren schließlich für ihre überdimensionalen Mägen bis weit über die Grenzen deren Länder hinaus, berühmt berüchtigt. ''Wir brechen sehr bald auf. Nur eine kurze Stärkung und dann müssen wir los! Eile ist geboten.''



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P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Und das Frühstück war in der Tat hervorragend. Der Hobbit probierte sich genüsslich durch alles hindurch. Das Brot war herrlich locker und mit etwas Butter und Honig einfach unwiderstehlich. Und dann die Eier, genau die richtige Weichheit in der Mitte. Oh, dieser goldgelbe Käse, hmmmmm: „Miabeua, bem muf du pobie‘en!“ Er war sich nicht sicher, ob sie ihn verstanden hatte, doch sie griff gleich danach. Er nickte zustimmend, als sie sich ein Stück abschnitt, war selbst aber schon bei der gut abgehangenen Wurst angekommen. Dann noch ein paar erste Walderdbeeren. Ein großer Schluck Blümchenkaffee und Pado lehnte sich mit einem zufriedenen Seufzer zurück.
„Lucrezia, das war wunderbar! Ich weiß genau, dass wir so etwas bald vermissen werden. Daher nehme ich dein Angebot gerne an, meinen Vorrat etwas aufzustocken!“

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir langte ordentlich zu. Eines musste man den Menschen lassen, sie wussten, wie man ein ordentliches Frühstück bereitete. Die meisten schienen die nacht gut verbracht zu haben. Der ein oder andere hatte natürlich bei dem lustigen Spiel den ein oder anderen Schluck zu viel gehabt, aber Zwergen konnte das so schnell nichts anhaben.
"Ich sehe, wir sind alle vollzählig!" stellten Balin mit einem zufriedenen Nicken fest.
"Das ist nicht selbstverständlich", fügte Ori hinzu und grinste. Sváfnir ahnte, dass er auf ein lange zurückliegendes Fest anspielte, von dem Kára ihm erzählt hatte. Damals in Seestadt, als Thorin die Menschen letztendlich für seine Unternehmung begeistern konnte, hatte es ein rauschendes Fest gegeben und Bofur hatte tatsächlich die Abfahrt verpasst.
"Wie lange werden wir heute unterwegs sein?" fragte Sváfnir. "Müssen wir noch mehr verzauberte Wälder durchqueren?"
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Genau wie Pado, ließ sich der Zauberer das Frühstück schmecken und es war wirklich ausgezeichnet. Das konnte er auch in den anderen Gesichtern am Tisch erkennen, die sich von der morgendlichen Erdbebenattacke, zweifellos dank des hervorragenden Frühstücks, offenbar gut erholt hatten. Selbst Alaric schien wieder unter den Lebenden angekommen zu sein. Er wand sich an den fragenden Sváfnir. ''Da habe ich gute Neuigkeiten für dich, denn zum Glück nicht, mein lieber. Mit Wäldern seid ihr erstmal fertig. Von hier aus geht ihr geradeaus runter in Richtung Süden'', erklärte der Zauberer und betonte dabei besonders das ''ihr'', anstelle von ''wir''.



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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

"Was meinst du mit 'ihr', Ardagast?" fragte Sváfnir argwöhnisch. "Willst du uns schon wieder verlassen? Oder hier bleiben? Natürlich, wer könnte es dir verübeln, du bist nicht mehr der Jüngste."

Geändert durch Svafnir (13.06.2020 21:41)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Ardagast wollte gerade zu einer Antwort auf Svafnirs Frage ansetzen, da vernahm er auf einmal Worte, die ihm ganz und gar nicht gefielen! Der Zwerg konnte sich glücklich schätzen, dass er nicht in dem Radius saß, den Ardagasts Hände erreichen konnten, denn sonst hätte der Zauberer ihn liebend gerne durchgeschüttelt. Stattdessen begann Rauch aus den Ohren des Istars aufzusteigen und sein Mund begann zu beben. Wild gestikulierte er mit den Händen und rang mit Schnappatmung darum, Worte zu finden. ''WAS??? ICH UND ALT? WIE KANNST DU ES WAGEN?????'', brüllte der Zauberer so laut über den Tisch, dass die Wände wackelten. Gleichzeitig spuckte er unabsichtlich einen Krümel seines Krümelkuchens in Alarics Richtung und dieser landete direkt auf dessen Nase, was den Zwerg wieder ziemlich finster dreinblicken ließ, während er seinen Zinken mit dem Ärmel säuberte. Stattdessen packte Ardagast dann den unglücklicherweise neben ihm sitzenden, und bereits in Erwartung eines Vulkanausbruchs vorsichtig in Deckung gehenden Ori, und schüttelte diesen wild durch. ''NIEMAND NENNT MICH ALT!!!!''



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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir lachte schallend, er konnte nicht anders. Ori wehrte sich eher schlecht als recht gegen Ardagasts Geschüttel und Alaric , der während des Frühstücks noch nicht ein Wort gesagt hatte, wischte sich mit zusammengezogenen Augenbrauen die Krümel von der Nase.
"Tja, es ist immer gut, einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten", sagte Sváfnir und rückte direkt noch ein Stück weiter weg von dem zeternden Alten.
"Oder Ardagast muss mal eine Maske aufsetzen!" grummelte Alaric und warf einen grimmigen Blick zu dem Zauberer und dann zu Sváfnir, der für den Wutausbruch verantwortlich war.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Balin zog Ori aus Ardagasts Händen und drückte den Zauberer nach hinten. ''Nun lass den armen Jungen doch mal los! Es wird doch davon auch nicht besser!'', mahnte der alte Zwerg und erhielt dafür von Ori einen dankenden Blick, während Ardagast weiter die Luft durchschüttelte, weil er in seiner Rage gar nicht bemerkte, dass er Ori nicht mehr in den Händen hielt. Balin wand sich dann an Svafnir und beantwortete endlich dessen Frage. ''Ardagast und die Hobbits trennen sich für eine Weile von uns, um sich anderen Angelegenheiten zu widmen'', erklärte dann Balin an Ardagasts Statt, der noch immer wild ''die Luft'' durchschüttelte. ''Und wenn ich mir den Zauberer gerade so ansehe, ist das vermutlich auch keine schlechte Idee!'', setzte der weißhaarige Zwerg mit einem Seufzer hinzu. Ori sah immer noch ziemlich benommen aus.



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi gelang es über das Brummen in seinem Schädel gerade so, die Augen einen Splat weit zu öffnen.
"Der Zauberer und die Halblinge gehen einen anderen Weg?", murmelte er verwirrt, "Wann ist denn das beschlossen worden?"
Er blinzelte nachdenklich. "Ich kann mich an nichts erinnern, was gestern passiert ist..."
Als er sah, wie die anderen ihn anstarrten, weiteten sich seine Augen. "Bitte sagt, dass ich nichts dummes gemacht hab...", murmelte er wenig zuversichtlich.

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PadogasTook

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Pado lächelte den jungen Zwerg verständnisvoll an: „Du hast nichts gemacht, was wir dir nicht gerne verzeihen, wenn es überhaupt was zu verzeihen gibt! Also sei ganz beruhigt. Und wir sind auch nicht lang weg, sondern besuchen nur einen alten Freund!“
Dann wandte er sich an Svafnir: „ich weiß nicht, ob Kara es mal erzählt hat. Aber ich wurde auf unserem Weg zum Erebor einmal verletzt und bekam Schwarzbeeren gegen die Schmerzen. Da hatten die anderen in der Gruppe auch viel Spaß mit mir. Denn ich fand für einige Stunden alles und jedes witzig und kam aus dem Kichern nicht mehr raus.“

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Balin schmunzelte, als Bragi das Wort ergriff und augenscheinlich vom gestrigen Abend noch immer leicht benommen war. Die Blüten mussten es ja in sich gehabt haben, soviel war klar! Zugern wüsste er, was es mit ihnen auf sich hatte, aber dazu war keine Zeit mehr. Er sah nickend zu Pado rüber. ''Genau, ich kann dich beruhigen, Bragi. Zur Abwechslung hast du mal nichts damit zu tun, Junge!'', begann der Zwergenfürst belustigt. ''Dich haben wir gestern ziemlich früh schlafen gelegt, weil du ja unbedingt an diesen Blüten schnüffeln musstest!'', fügte er hinzu. Dann sah er zu dem Zauberer hinüber, der sich langsam wieder zu beruhigen schien und die Luft wieder Luft sein ließ. ''Wenn Ardagast seinen Krümelkuchen fertiggegessen und hoffentlich runtergeschluckt hat, werden er und die Hobbits uns für eine Weile verlassen, das hat mir Ardagast gestern mitgeteilt. Sie stoßen dann etwas später wieder zu uns dazu'', erklärte er, woraufhin ihm der Zauberer in's Wort fiel. ''Ich habe den Krümelkuchen erfunden!'', rief Ardagast aufgebracht ein und zeigte dabei mit seinem Finger mahnend in die Höhe. ''Und Ilumiel kommt auch mit. Ich nehme an, da hat keiner was dagegen, oder?'', setzte er wieder ganz normal und rhetorisch hinzu und blickte in die Runde. Oin wandte sich derweil an Bragi und begutachtete diesen. ''Alles in Ordnung, mein Junge? Musst du verarztet werden?'', fragte er ihn und betrachtete ihn genau von allen Seiten. Äußerlich schien er gesund zu sein.



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi ließ es über sich ergehen, dass Oin mit kleinen Gerätschaften in seinen Mund und seine Nase schaute und ihm mit einer komplizierten Llichtbrechenden Apparatur in die Augen leuchtete. Gerade noch rechtzeitig konnte er Oin davon abhalten, zu beginnen, mit einem kleinen Hammer auf seine Gelenke einzuschlagen.
"Schon gut, schon gut, es geht mir gut", versicherte Bragi, "Nur etwas... Kopfschmerzen."
Jetzt wo Balin davon gesprochen hatte, konnte sich Bragi auch vage an die Blumen erinnern, an denen er wohl etwas zu viel geschnuppert hatte.

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Geändert durch Aidean (14.06.2020 20:32)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

''Man kann nie vorsichtig genug sein!'', entgegnete Oin mit mahnendem Zeigefinger und legte dann seine Gerätschaften wieder in seine Tasche. Als nächstes holte er dann ein Büschel Mutterkraut hervor und reichte es dem jungen Zwerg. ''Hier, nimm ein bisschen davon und es wird dir bald wieder besser gehen!''



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi nahm zögerlich das Kraut entgegen.
"Was... was soll ich damit machen?", fragte er und schnupperte vorsichtig an den Blättern.
"Essen? Tee draus kochen? Als Fußbad verwenden?"

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

''Als Tee natürlich!'', meckerte Oin und schlug Bragi dabei auf den Hinterkopf. ''Hast wohl bei deiner Mutter zuhause nicht aufgepasst! Die Jugend von heute!'', fügte er hinzu und meckerte noch eine Weile in seinen Bart hinein. ''Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wenn wir damals so gewesen wären, wir hätten es wahrlich zu nichts gebracht!'', warf Balin ein. Oin nickte: ''Sehr richtig!''



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi erholte sich von der Schelle des alten Heilers mit einer Geschwindigkeit, die nur darauf hindeuten konnte, dass er so etwas durchaus gewöhnt war. Trotz seiner Kopfschmerzen musste er leise kichern.
"Das sagt meine Mama auch immer", sagte er mit einem zustimmenden Nicken zu Balin und Oin. "Die Jugend von heute ist so... schlecht erzogen!" Er schüttelte den Kopf wie ein empörter Greis.

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Nachdem sich alle am reichlich gedeckten Tisch nach und nach den Bauch vollgeschlagen hatten - es würde wohl das letzte Mal für eine ganze Weile sein, das wussten alle - kam nach und nach die Zeit für Abschiede. Zum einen musste die Gruppe um Balin nach Süden weiterreisen und zum anderen musste sich die Gruppe um Ardagast von ihnen trennen und würde den anderen Weg gen Norden nehmen. Die meisten Gefährten waren bereits abreisebereit oder gerade dabei sich fertig zu machen. Ardagast, der ebenfalls längst mit seinem Frühstück fertig war und draußen die Gelegenheit nutzte um nach seiner treuen Stute zu sehen, ging noch einmal zu Lucrezia und wollte sich für die Gastfreundschaft bedanken. ''Ich danke Euch für alles, werte Dame. Es war nicht selbstverständlich, dass ihr uns hier beherbergt habt, obwohl Ilumiel für uns gebürgt hatte!'' Er nickte ihr anerkennend zu und drückte ihr dann einige Goldmünzen in die Hand, welche er aus seiner Tasche hervorholte. ''Für Eure Umstände und als Zeichen meiner Dankbarkeit. Dankt bitte auch Euren Töchtern. Dank der Kleinen hatte die Gruppe gestern zum ersten Mal seit Tagen wieder Spaß und konnte sich von all den vergangenen Strapazen etwas erholen. Dafür bin ich sehr dankbar'', fügte er mit einem Lächeln hinzu.



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Aryamiril

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Dankend nahm Lucrezia die Münze entgegen und sah lächelnd zu Toska, die sich gerade von Naín verabschiedete und vom Zauberer besonders gelobt wurde. "Ja. Sie weiß, wie man jemandem selbst in den dunkelsten Stunden zum Lachen bringen kann. Das hat sie von ihrer Mutter... was übrigens nicht ich bin.", erklärte sie und sah dann wieder zu Ardagast auf. Das lächeln verschwand dabei jedoch aus ihrem Gesicht. "Ich möchte mich nicht in eure Angelegenheiten einmischen, Herr Ardagast... aber dennoch sorge ich mich, ob eure nicht schon bald meine werden könnten. Ilumiel stand gestern Abend ziemlich neben sich und sie sagte, dass sobald ihr abgereist seid ich die Türen und Fenster versperren und niemanden hineinlassen sollte. Wir sind hier draußen auf uns allein gestellt und blieben bisher im verborgenen... aber wer weiß wie lange noch. Ich sorge mich um die Mädchen... vielleicht hat ein Zauberer Rat?"

Währenddessen sattelte Emiras sein Pferd und strich diesem liebevoll über den Hals. Da stand plötzlich Ellie neben ihm, die ihm sein Proviant überreichten und sich von ihm verabschieden wollte. "Und? Bist du bereit?", fragte sie und grinste schief. "So bereit wie man für eine solche Reise sein kann.", antwortete Emiras und verstaute das in ein Tuch gewickelte Brot in seinem Rucksack. "Wenn du auf deinem Heimweg zufällig dieser Herberge hier über den Weg laufen solltest... dann sei unbesorgt... ich werde dich nicht wieder mit Pfeil und Bogen begrüßen und du bist herzlichst willkommen.", erklärte Ellie. "Das werde ich mir merken... danke." Der Waldläufer schulterte seinen Rucksack und verbeugte sich ganz förmlich und in guter Manier vor der jungen Frau. "Auf Wiedersehen, Ellie.", sprach er und Ellie machte es ihm gleich, trat etwas zurück, verbeugte sich und sprach: "Auf Wiedersehen, Emiras."

•°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°♡°• •°• •°•
people are making apocalypse jokes like there's no tomorrow.
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Ardagast war überrascht, als Lucrezia erwähnte, dass Toska gar nicht ihre Tochter war. Die Geschichte, wie es zu allem kam, war jedoch für einen anderen Tag bestimmt. Als sie ihm dann von Ilumiels Rat erzählte und, dass sie sich Sorgen machte, kam Ardagast nicht drumherum sich einzugestehen, dass diese wohl nicht gänzlich unbegründet war. Er erkannte, dass in der Frau mehr steckte, als es auf den ersten Blick erscheinen mag, von daher ging er zwar davon aus, dass sie in der weiten Welt zurecht kam, aber trotzdem wäre es ungerecht gewesen, sie einer potentiellen Gefahr auszusetzen und ihr nicht zumindest einen Teil davon zu erzählen. ''Ilumiel hat Recht! Ihr solltet vorsichtiger sein, denn je! Es sind seltsame Zeiten. Auf dem Weg hierher sind wir einigen Gefahren begegnet, die ich mit Sorge verfolge'', begann er, ohne zu konkretisieren, um welche Gefahren es sich genau handelte. ''Ich glaube nicht, dass ihr hier in direkter Gefahr schwebt, sonst wären wir nie hierher gekommen, das meine ich ernst. Aber man kann nie vorsichtig genug sein. Seid versichert, ich gedenke mich darum zu kümmern!'', fügte er hinzu.



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Als die anderen schon fast fertig für die Abreise waren, tauchte Bragi plötzlich hinter dem Stall auf. Er war gerade dabei, ein Tuch abzunehmen, dass er sich vorher wohl aus irgendeinem Grund über Mund und Nase gebunden hatte. Er hielt ein kleines Säckchen in der Hand, das er mit einem unauffäiggen Blick in die Runde an seinem Gürtel befestigte.
Bragi schlenderte zu seinem Pony und stopfte das Tuch in die Satteltasche.
"Die Reise geht weiter, Meister Dwalin", sagte er und klopfte dem Pony grinsend auf den Hals, bevor er in den Sattel stieg.

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Svafnir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

"Na, du bist auch wieder unter den Lebenden?" fragte Sváfnir den jüngeren Bragi grinsend. "Du siehst aber immer noch etwas schlecht aus. Also wie immer."
Er konnte sich nicht helfen, er musste Bragi einfach ein bisschen ärgern. Ori lachte, überspielte das aber schnell, indem er einen Hustenanfall vortäuschte und sich an die Gastgeberin wandte.
"Lukrezia, danke für die Beherbergung. Es soll nicht vergessen werden."
Damit deutete er auf seine Packtasche. Die Frau guckte fragend, aber Sváfnir wusste, dass Ori in dieser Tasche seine Schreibutensilien verbarg. Und er hatte Recht, die Frau und ihre Kinder verdienten es, dass man ihnen ein paar Zeilen widmete. Svafnir selber hob die Hand zum Gruß und nickte den Menschen noch einmal lächelnd zu.
Dann trieb er sein Pony an, so dass er zu Balin aufschloss.
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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Bragis Augen verengten sich einen Moment zu Schlitzen und er warf Ori einen bösen Blick zu, doch dann zuckte ein Grinsen über seine Lippen.
"Ja, ich bin wieder ganz der Alte", antwortete er Svafnir mit einem Lächeln, "Verkatert, abgeschlagen, zerzaust... und immer noch zehnmal hübscher als du."

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Hisimir

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

"Zehn mal Null bleibt Null." brummte Naín, als er an Svafnir und Bragi vorbeiging, um sich von der Gastgeberin mit einer tiefen Verbeugung zu verabschieden. "Danke, dass ihr mir von meinem Bruder erzählt habt. Danke, dass ihr mir zumindestens in dieser Hinsicht Gewissheit geben konntet." Er rieb die Hundemarke zwischen seinen Finger. "Ihr wollt sie sicher wiederhaben. Hier." und gab der besorgt dreinblickenden Menschenfrau das gestanzte Metall zurück. Dann verbeugte er sich erneut und machte sich daran, aufzubrechen.

Ehre das Gimp!
아미
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Hisimir]

Nachdem er sich von Lucrezia verabschiedet hatte, setzte sich der Zauberer auf sein Pferd und wartete am Rand des Grundstücks auf seine drei, vorübergehenden, Reisegefährten. Sein Blick ruhte weiterhin auf der Hausherrin. Er konnte nicht so ganz erkennen, ob sie seine Worte beruhigten, oder doch eher beunruhigten. Aber eigentlich konnte das nun nicht seine Sorge sein, denn es gab einfach wichtigere Angelegenheiten für ihn und er gedachte ja auch, sich um die Gefahren zu kümmern, die auch ihr drohten. Er hoffte, dass er sich das gute Gewissen nun nicht nur einredete. Des Weiteren sah er, wie sich die beiden Hobbits und die Elbin von den anderen ebenfalls verabschiedeten. Er hoffte, dass dies nicht allzu lange dauern würde. Die Zeit drängte!



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi konnte ein leises Kichern nicht unterdrücken, als Nain mit seinem düsteren Kommentar an ihm vorbeiritt. Er räusperte sich theatralisch und sah zu Svafnir.
"Der ist ja nur neidisch auf uns junge, attracktive Zwerge", stellte er mit einem Grinsen fest.
Dann grub er die Hacken in die Flanken seines Ponys und lenkte das Tier zu Ardagast, der am Rand der Gruppe auf seine Reisegefährten wartete.
"Ich gebe es ja nicht gern zu, aber ich glaube, ich werde dich vermissen, alter Mann", sagte er mit einem Zwinkern. "Ich fürchte, dass es ziemlich ruhig werden wird ohne dich. Ich befürchte geradezu... geordente Verhältnisse!"
Er betonte die letzten Worte, als würden sie einen kalten Schauer in ihm auslösen.

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Geändert durch Aidean (19.06.2020 22:57)

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DerDunkelgraue

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Ardagast hob gespielt argwöhnisch die Augenbraue, als Bragi zu ihm kam und sich von ihm verabschiedete. Eigentlich wäre er ihm für diesen Kommentar sonst an die Gurgel gegangen, aber irgendwie war der Zauberer heute mal gut drauf. Vielleicht war dies dem Pfeifenkrautentzug geschuldet, oder aber, weil er den jungen Zwerg einfach irgendwie gern hatte, nicht zuletzt, weil er ihm im Erebor aus der Patsche geholfen hatte. Dass dieser vor wenigen Momenten erst ein Säckchen hatte mitgehen lassen, hatte der Zauberer zu Bragis Glück nicht mitbekommen. ''Ich bin mir sicher, du wirst drüber hinwegkommen und mich in meiner Abwesenheit gut vertreten und dafür sorgen, dass es keine 'geordneten Verhältnisse' gibt! Ich meine, wo kommen wir denn da hin?'', sagte er zu ihm mit einem Grinsen und einem Augenzwinkern zu dem jungen Zwerg. ''Bitte nicht! Der arme Balin ist nicht mehr der jüngste und hat genug anderes um die Ohren!'', setzte er dann wieder etwas ernster hinzu, auch wenn es nicht sein voller Ernst war.



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Aidean

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Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Bragi machte eine übtertrieben ernste Miene und nickte zustimmend.
"Ich werde tun, was ich kann, mein lieber Zauberer", sagte er rätselhaft. "Ich hoffe, auch eure Weiterreise wird möglichst... langweilig."
Er grinste. "Auch wenn ich das nicht wirklich erwarte..."

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

''Da sind wir schon zwei'', entgegnete Ardagast zustimmend nickend und einem leicht besorgten Gesichtsausdruck. Er ließ seinen Blick für einen Moment auf den Gefährten ruhen und sah dann wieder zu Bragi. ''Ich muss sagen, das Frühstück war wirklich vorzüglich! Hast du hier auch die Speisekammer geplündert?'', fragte er ihn unabsichtlich doppeldeutig, während er noch immer auf seine Gefährten wartete.



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado hatte sich mit einer kleinen Verbeugung bei ihrer Gastgeberin bedankt: „Schade, dass ich euer schönes Gasthaus erst jetzt kennengelernt habe, obwohl ich doch schon öfter auf der alten Waldstraße unterwegs war. Sollte es mich wieder einmal hierher verschlagen, werde ich gerne wieder kommen!“ Er nickte auch den beiden jungen Mädchen zu. Dann meinte er leise zu Lucrezia: „Seid wirklich vorsichtig. Das, was wir gestern gesehen haben, war sehr verstörend!“ Und als Lucrezia bestätigend nickte, hob er noch kurz die Hand und wandte sich dann ab, um auf sein Pony zu steigen.
Dieses lenkte er zu Svafnir hinüber: „Pass mir gut auf die anderen auf. Und lass Bragi nicht zu viel Kontakt mit der Botanik haben. Das bekommt ihm offensichtlich nicht.“
Balin, der neben Svafnir ritt, grinste bei diesen Worten: „Nun, Pado, dasselbe könnte ich dir bezüglich deines langbeinigen Reisebegleiters ebenfalls sagen!“ Pado lachte: „Allerdings, und dann reisen wir noch zu Radagast! Ich werde viel Spaß haben die nächsten Tage! Und das wünsch ich euch auch!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

"Ich werde mein bestes geben!" versprach Sváfnir. "Und pass auch du gut auf dich auf, Pado. Meine Schwester reißt mir den Kopf ab, wenn ich ihr berichten muss, dass ihr Lieblingshobbit bei einem Abenteuer mit Ardagast verschwunden ist!"
Tatsächlich gefiel es ihm nicht so gut, dass sich die Truppe trennen würde. Aber Balin hatte keine Einwände und er war schließlich der Anführer der Unternehmung.
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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Bragi schüttelte lächelnd den Kopf.
"Ich mag ein Raubauke sein, aber meiner Mutter ist es wohl gelungen, ein kleines bisschen Anstand in mich hineinzuprügeln", sagte er mit einem Blick in Richtung des Gasthauses, "Die Speisekammer zu plündern wäre wohl kaum der richtige Weg, für die Gastfreundschaft zu danken. Zumindest soviel ist von meiner Erziehung hängen geblieben."

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May the force be with you.
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Ardagast lachte bei Bragis Worten auf. Der junge Zwerg muss es wohl gewohnt sein, immer gleich verdächtigt zu werden. ''Keine Sorge, ich meinte das im übertragenen Sinne. Das Frühstück war vorzüglich und ich habe mir richtig den Bauch vollgeschlagen. Der Krümelkuchen war unglaublich gut! Ich meinte damit nicht, dass du die Speisekammer ausgeraubt hättest'', erklärte der Zauberer und fügte dann mit einem Augenzwinkern hinzu: ''Ich würde dir doch nie unterstellen, einfach etwas mitgehen zu lassen!''



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Der Morgen verlief weiter ruhig und alle verabschiedeten sich nach und nach voneinander. Die Sonne schob sich gerade über den Horizont und erleuchtete die Landschaft in einem wunderschönen goldenen Schimmer, als beide Gruppen abmarschbereit waren. Ardagast nickte den anderen zu und ritt schließlich zusammen mit Pado, Mirabella und Ilumiel in Richtung Rhosgobel. Balin und seine Gruppe brachen auf gen Süden in Richtung Moria und nach einiger Zeit ließen sie den Gasthof und deren Hausherrinnen weit hinter sich. Rhosgobel war nur wenige Meilen entfernt und so würde Ardagasts Gruppe das Haus des Zauberers innerhalb dieses Tages erreichen. Ardagast kam nicht drum herum zu erkennen, wie still Ilumiel sich seit gestern verhalten hatte. Daher wand er sich an die Elbin mit einem ernsten Blick um ihr ein wenig Hoffnung zu machen. ''Keine Sorge, wir werden die Mörder deines Freundes finden und zur Rechenschaft ziehen!''

Oin ritt etwas weiter hinten in der Gruppe, zusammen mit Alaric und Naín, während Balin die Führung übernahm und zusammen mit Ori ganz vorne ritt. Letzterer nutze jede Gelegenheit, um das Geschehene für die Nachwelt zu überliefern und notiere es genauestens in seinem Buch.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Balin schaute neben sich. Ori hatte ein Brett, das er in den Sattelknauf einhaken konnte und schrieb fleißig in seinem Bericht. Er, Balin selbst, hatte so etwas auch schon gemacht, gerade zu Zeiten als sie noch nicht sesshaft gewesen waren, hatte er Handelsgeschäfte und Verträge oft so notiert. Aber wenn er ehrlich war, oft hatte er am Ende des Tages nicht mehr lesen können, was er am Morgen geschrieben hatte, weil ein Pferderücken doch viel mehr in Bewegung war als ein stabiler Tisch.
Ori allerdings hatte so eine gestochene Schrift, egal ob in Zwergisch, Westron oder sogar Sindarin, dass man selbst die auf dem Pferderücken geschriebenen Dinge einwandfrei lesen konnte. Wie machte der Junge das nur?
Als der alte Zwerg wieder aufsah, schreckte er doch kurz zusammen: „Huh, Ori, ducken!“, rief er sofort, was der Jüngere auch blitzschnell machte und so dem Zusammenstoß mit einem tiefhängenden Ast haarscharf entging. „Was? Häh? Ohhh!“, war seine verspätete Reaktion. „Danke, Balin!“ Der Alte hob eine buschige weiße Augenbraue: „Vielleicht schreibst du erst, wenn wir aus dem Wald raus sind...“
Doch Ori war schon wieder vertieft und hörte nicht mehr zu.

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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Nach dem ausschweifenden Frühstück saß Mirabella zufrieden im Sattel. Sie freute sich riesig, heute noch einen weiteren Zauberer kennenlernen zu dürfen. Das war auch der Grund, warum sie sogleich zu Ardagast aufgeschlossen war, nachdem sie ihren restlichen Gefährten noch einmal zugewunken hatte.
Der Weg ließ es noch zu, dass sie neben dem Zauberer reiten konnte, so nutzte sie die Chance um ihm noch ein paar Fragen zu stellen.
"Sag mal Ardagast, sind eigentlich alle Zauberer immer so viel unterwegs wie du und Gandalf? Ich meine, was ist, falls Radagast auch unterwegs ist?"




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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